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DE1283135B - Schallplatten-Sicherungsvorrichtung fuer ein Spielzeugtelefon - Google Patents

Schallplatten-Sicherungsvorrichtung fuer ein Spielzeugtelefon

Info

Publication number
DE1283135B
DE1283135B DEM63895A DEM0063895A DE1283135B DE 1283135 B DE1283135 B DE 1283135B DE M63895 A DEM63895 A DE M63895A DE M0063895 A DEM0063895 A DE M0063895A DE 1283135 B DE1283135 B DE 1283135B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
record
lever
plate
arm
turntable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM63895A
Other languages
English (en)
Inventor
John William Ryan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mattel Inc
Original Assignee
Mattel Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mattel Inc filed Critical Mattel Inc
Publication of DE1283135B publication Critical patent/DE1283135B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
    • G11B33/06Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon combined with other apparatus having a different main function
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/30Imitations of miscellaneous apparatus not otherwise provided for, e.g. telephones, weighing-machines, cash-registers
    • A63H33/3016Telephones

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A 63 h
Deutsche Kl.: 77 f-33/30
Nummer: 1 283 135
Aktenzeichen: P 12 83 135.5-15 (M 63895)
Anmeldetag: 22. Januar 1965
Auslegetag: 14. November 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schallplatten-Sicherungsvorrichtung für ein Spielzeugtelefon mit einer durch eine seitliche Öffnung im Gehäuse hindurch auswechselbaren, auf dem angetriebenen Plattenteller zentrierten Schallplatte, einer durch Auflegen des Telefonhörers auslösbaren Vorrichtung zum Abheben des Tonarmes von der Schallplatte und zur Rückführung desselben in seine Ausgangslage.
Bei einem bekannten Spielzeugtelefon dieser Art hat die Plattentelleranordnung in üblicher Weise einen nach oben stehenden Zentrierkonus. Das ist insofern ungünstig, als die Platte sich von dem Zentrierkonus lösen kann, wenn das Telefon beim Spiel einmal aus seiner normalen Lage herausbewegt wird. Im übrigen wird bei diesem bekannten Spielzeugtelefon der Tonarm über eine Kurven- und Hebelübertragung durch einen Fühler in der Weise gesteuert, daß der Tonarm jeweils in seine Ausgangslage zurückgeht, wenn der Hörer von den Gabeln abgenommen wird. Um den Tonarm auch unabhängig von dieser Steuerung anheben zu können, ist ein besonderer Betätigungshebel vorgesehen. Es ist aber nicht gewährleistet, daß ein spielendes Kind zum Auswechseln der Schallplatte tatsächlich diesen Betätigungshebel bedient, sondern es ist vielmehr zu befürchten, daß es die Schallplatte ohne weiteres herausnimmt und damit möglicherweise durch die Nadel beschädigt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein »narrensicheres« Spielzeugtelefon zu schaffen, bei dem die Zentriervorrichtung und die Betätigungsvorrichtung für den Tonabnehmer so angeordnet sind, daß die Schallplatte einen sicheren Halt hat und trotzdem leicht gewechselt werden kann und daß der Tonabnehmer nicht nur nach vollständigem Abspielen einer Platte, sondern auch beim Plattenwechsel mit Sicherheit in seine Ausgangslage zurückgeführt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Schallplatten-Sicherungsvorrichtung der eingangs als bekannt vorausgesetzten Art erfindungsgemäß so gestaltet, daß ein mit Zentrierkonus für die Schallplatte versehener, sich über den Plattenteller erstreckender, mit seinem Betätigungsknopf aus der Gehäuseseitenwand herausragender Schallplatten-Sicherungshebel in einer zum Plattenteller senkrechten Ebene verlagerbar ist, wobei der Schallplatten-Sicherungshebel ebenfalls beim Anheben die Steuervorrichtung zum Abheben und Rückführen des Tonarmes auslöst und die seitliche Öffnung zum Auswechseln der Schallplatte freigibt.
Schallplatten-Sicherungsvorrichtung für ein
Spielzeugtelefon
Anmelder:
Mattel, Inc., Hawthorne, Calif. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. M. Licht, Dr. R. Schmidt,
Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. Hansmann
und Dipl.-Phys. S. Herrmann, Patentanwälte,
8000 München 2, Theresienstr. 33
Als Erfinder benannt:
John William Ryan, Bel Air, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. November 1964
(412 180)
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen zwischen seinen Enden gelenkig gelagerten doppelarmigen Hebel zur Betätigung der Steuervorrichtung zum Abheben und Rückführen des Tonarmes, wobei das eine Ende des Hebels durch den angehobenen Schallplatten-Sicherungshebel erfaßbar ist, während das andere Ende einen Rückstellknopf trägt, der von dem in Ruhestellung befindlichen Hörer niederdrückbar ist.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß bei ihr die Schallplatten-Sicherungsvorrichtung die Schallplatte in jeder Lage des Telefons zuverlässig festhält. Das ist insbesondere bei einem Spielzeugtelefon von Wichtigkeit, das bekanntlich nur kurzzeitig an ein und demselben Platz bleibt. Gleichzeitig gewährleistet die erfindungsgemäße Schallplatten-Sicherungsvorrichtung aber auch, daß der Tonarm mit Sicherheit von der Schallplatte abgehoben wird, wenn eine Platte gewechselt werden soll, so daß also unerwünschte Beschädigungen der Platte durch die Nadel ausgeschlossen sind.
Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung an Hand von Zeichnungen.
809 637/766
F i g. 1 ist eine schaubildliche Explosivdarstellung eines Spielzeugtelefons der vorliegenden Erfindung, teilweise aufgebrochen;
F i g. 2 ist eine vergrößerte Aufsicht auf das Telefon aus Fig. 1 mit abgenommenem Deckel;
F i g. 3 ist eine vergrößerte Aufsicht eines Teils der in Fig. 2 dargestellten Anordnung;
F i g. 4 ist ein vergrößerter Teilquerschnitt entlang der Linie 4-4 aus Fi g. 2;
und zwar über eine erste elektrische Leitung 80, eine zweite elektrische Leitung 82, einen ersten Zapfen 83, eine dritte Leitung 84, einen zweiten Zapfen 85, einen ersten Kontakt 86, einen zweiten Kontakt 87 5 und eine vierte Leitung 88.
Eine Schallplatte 90 kann schnell und bequem auf den Plattenteller 60 aufgelegt werden, indem ein Schallplatten-Sicherungshebel 92 durch seinen Betätigungsknopf 94 gehoben wird, der aus dem Ge-
F i g. 5 ist ein vergrößerter Teilquerschnitt entlang io häuse 12 herausragt, wie in F i g. 1 gezeigt ist. Der
der Linie 5-5 aus Fi g. 3;
F i g. 6 ist ein vergrößerter Teilquerschnitt entlang der Linie 6-6 aus F i g. 2;
Fig. 7 ist ein vergrößerter Teilquerschnitt entlang der Linie 7-7 aus F i g. 2;
F i g. 8 ist ein vergrößerter Teilquerschnitt entlang der Linie 8-8 aus F i g. 2.
Das in den Zeichnungen gezeigte Spielzeugtelefon hat ein Gehäuse 12 mit einem Boden 14 und einem Deckel 16, mit dem ein Telefonhörer 18 bunden ist.
Schallplatten-Sicherungshebel 92 kann in gehobener Stellung gehalten werden, indem der Knopf 94 in einer Halterung 96 gehalten wird, die durch den L-formigen Schlitz 42 in der Seitenwand 20 gebildet 15 wird. Die Platte 90 kann dann durch den Plattenaufnahmeschlitz 40 eingebracht und entlang der oberen Fläche 98 des Bodens 14 geschoben werden, bis sie drei nach oben stehende Plattenzentrierungs-Stege 100 berührt, die mit dem Boden 14 verbunden ver- ao sind und die die Platte 90 in die richtige Lage auf dem Plattenteller 60 führen. Die Platte 90 kann dann
104, um diesen in der öffnung 92 α in seiner Lage zu halten. Der Konus 104 zentriert die Platte 90 auf
hineinragt, die im Plattenteller 60 vorgesehen ist. Die Eindringtiefe des Konus 104 in die Bohrung 110 wird durch den Betätigungsknopf 94 bestimmt, der
Der Deckel 16 hat eine obere Wand 19, eine um- auf dem Plattenteller genau zentriert werden, indem schließende Seitenwand 20 und eine offene Unter- der Knopf 94 aus der Halterung 96 freigegeben wird, seite 22. Auf der oberen Wand 19 sind zwei nach woraufhin eine Blattfeder 102 den Schallplattenoben stehende, voneinander getrennte Hörergabeln 35 Sicherungshebel 92 nach unten spannt und einen 24 und 26, drei Öffnungen28,30 und 32, ein Vor- Zentrierkonus 104 (Fig. 7) mit einer Öffnung 106 in sprang 34 und eine Halterung 36 für den Finger- Verbindung bringt, die in der Platte 90 vorgesehen anschlag vorgesehen. Die Seitenwand 20 ist mit ist. Der Zentrierkonus 104 ist in einer Öffnung 92 a, einem U-förmigen Schlitz 38 für die Hörerschnur, die im Schallplatten-Sicherungshebel 92 vorgesehen einem Schlitz 40 zur Aufnahme der Schallplatten und 30 ist, angebracht; ein Hindurchrutschen verhindert der einem umgekehrt L-förmigen Schlitz 42 versehen. Ansatz 104 a. Ein Fixierkonus 108 wird von einer
Auf der oberen Wand 19 ist eine Telefon- Feder 102 getragen und faßt in den Zentrierkonus Nummernscheibe 44 durch einen Bolzen 46 drehbar
angebracht, der an die Nummernscheibe 44 eine
Klingelvorrichtung 48 derart festklemmt, daß die 35 dem Plattenteller 60 dadurch genau, daß er mit Klingelvorrichtung unterhalb der oberen Wand 19 seinem konischen Ende 112 in eine Bohrung 110 gehalten wird, wie im folgenden noch ausführlicher
beschrieben wird. Eine Rückführfeder 50 für die
Nummernscheibe ist an ihrem einen Ende mit der
Nummernscheibe 44 verbunden und bildet an ihrem 40 auf dem Boden 14 aufliegt, um den Schallplattenanderen Ende einen Haken 52, der mit der Öffnung Sicherungshebel 92 in geeignetem Abstand oberhalb 30 auf der oberen Wand 19 in Verbindung gebracht der Platte 90 zu halten. Der Schallplatten-Sicherungswerden kann; dadurch kann die Feder 50 ihre hebel 92 und die Feder 102 sind schwenkbar und übliche Funktion erfüllen, nämlich die Nummern- drehbar mit dem Boden 14 durch eine Verbindungsscheibe in ihre normale Stellung zurückzuführen, wo 45 vorrichtung 114 verbunden, die es erlaubt, den eine auf der Nummernscheibe 44 vorgesehene Arre- Schallplatten-Sicherungshebel 92 senkrecht zu heben tierung 54 mit dem auf der oberen Wand 19 vor- und dann in die angrenzende Lage in der Halterung gesehenen Vorsprung 34 zusammenkommt. Nachdem 96 zu drehen. Die Verbindungsvorrichtung 114 umdie Nummernscheibe 44 auf der oberen Wand 19 an- faßt einen nach oben stehenden Zapfen 115 mit gebracht worden ist, kann ein Fingeranschlag 55 50 einem Abschnitt 115 a, der einen geringeren Durchdurch einen Niet 56 an der Halterung 36 befestigt messer hat und in eine Öffnung 92 α im Schallplattenwerden, so daß sich der Fingeranschlag 55 oberhalb Sicherungshebel 92 reicht. Die Feder 102 ist mit der Nummernscheibe 44 erstreckt. einer Schraube 102 α an der Spitze des Zapfens 115
Der Boden 14, der aus Spritzguß-Plastik bestehen befestigt, wodurch verhindert wird, daß der Schallkann, hat eine Höhlung, in der ein Plattenteller 60 55 platten-Sicherungshebel 92 sich vom Zapfen 115 auf einer Achse 62 drehbar angebracht ist. Der ' löst, wenn er durch den Knopf 94 an dem zum Plattenteller 60 hat am Außenrand eine Rille 63, um Zapfen 115 entgegengesetzten Ende gehoben wird, die ein Treibriemen 64 gezogen ist, um den Platten- Die Schallplatte 90 enthält geeignete Nachrichten,
teller 60 mit geeigneter Geschwindigkeit zu drehen. die der Person, die das Telefon 10 benutzt, durch Der Antrieb erfolgt durch einen Elektromotor 66, 60 einen hohlen, biegsamen Schlauch 116 zugeführt der sich in einem Gehäuse 67 befindet, das durch werden. Der Schlauch 116 hat ein erstes offenes Schrauben 68 mit dem Boden 14 verbunden ist. Ende 118, das sich an geeigneten Öffnungen 120 be-
Der Boden 14 ist außerdem mit einem Batterie- findet, die sich in einem nachgebildeten Empfänger Gehäuse 70 versehen, das eine nach oben stehende 122 befinden, der ein ergänzendes Teil des Telefon-Rückwand 72, eine erste Abschlußwand 74 und eine 65 hörers 18 darstellt. Das andere Ende 124 von zweite Abschlußwand 76 hat. Zwei Trockenzellen- Schlauch 116 ist mit einer Tonabnehmer-Vorrichtung Batterien78 sind in dem Batterie-Gehäuse70 ange- verbunden, die in Fig. 2 allgemein mit 126 bebracht und versorgen den Motor 66 mit Spannung, zeichnet ist und in Fig. 8 im einzelnen gezeigt wird.
Die Tonabnehmer-Vorrichtung 126 umfaßt ein Gehäuse 128, das einen hohlen Vorsprung 130 enthält, in den das offene Ende 124 von Schlauch 116 eingelassen wird. Ein geeigneter Resonator 132, mit dem ein Plastik-Spannkopf 134 für die Plattenspielernadel akustisch verschweißt ist, befindet sich im Gehäuse 128. Der Spannkopf 134 trägt die Plattenspielernadel 136, die mit der Platte 90 in Berührung gebracht werden kann. Die aus Gehäuse 128, Resonator 132, Spannkopf 134 und Nadel 136 be- ίο stehende Anordnung ist in einem ringförmigen Teil 138 befestigt, das sich in dem Ende 140 des Tonarmes 142 befindet. Das andere Ende 144 des Tonarmes 142 trägt eine Flansch- oder Nockenfläche 145 und einen Zapfen 146 mit einem konischen Ende 148, das den Tonarm 142 kippbar oder drehbar auf einen nach oben stehenden Vorsprung auflegt, der am Boden 14 vorgesehen ist.
Eine Steuervorrichtung 152 ist oberhalb vom Tonarm 142 auf Zapfen 154 angebracht, die am Boden ao 14 befestigt sind. Die Steuervorrichtung 152 enthält eine Platte oder Fläche 156, die durch Schrauben 158, 159 und 160 mit den Zapfen 154 verbunden ist.
Die Platte oder Fläche 156 enthält eine erste Öffnung 162, die von einem ersten nach oben as stehenden Vorsprung 164 umgeben ist, durch den die Schraube 160 hindurchgeht; eine zweite Öffnung 166, die von einem zweiten, nach oben stehenden Vorsprung 168 umgeben ist, durch den die Schraube 159 hindurchgeht; eine dritte Öffnung 170, die von einem Vorsprung 172 umgeben ist; eine vierte Öffnung 174, die teilweise von einem U-förmigen, nach oben stehenden Führungsteil 176 umgeben ist, und einen langgestreckten Schlitz 178. Das Ende 180 des Tonarmzapfens 146 erstreckt sich durch den Schlitz 178 bis zu einem Punkt oberhalb der Fläche 156, um ein Kippen zwischen den Enden 182 und 184 des Schlitzes 178 zu vermeiden. Der Tonarmzapfen 146 ist normalerweise zum Ende 182 hin durch einen ersten Arm 186 einer Feder 188 gespannt, die den Vorsprung 168 umgibt und einen zweiten Arm 189 hat, dessen freies Ende 190 an einem Stift 192 anliegt, der auf der Fläche 156 angebracht ist. Wenn der Zapfen 146 gespannt ist, ist der Tonarm 142 genügend angehoben, so daß die Nadel 136 von der Platte 90 entfernt ist. Zusätzlich liegt der Federarm 186 mit genügender Kraft am Zapfen 146 an, um einen herabhängenden Ansatz 145 α mit der Nockenfläche 145 in Berührung zu bringen, so daß der Tonarm 142 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird, wie in F i g. 2 gezeigt ist, bis er eine Arretierung 193 berührt, die auf dem Boden 14 angebracht ist. Der Tonarm 142 hat ein genügendes Gewicht, um den Zapfen 146 gegen das Ende 184 von Schlitz 178 zu lehnen, wenn der Arm 186 zum Ende 184 durch den nach oben stehenden Ansatz 194 bewegt wird, der auf einer schwenkbaren Platte 196 angebracht ist. Die schwenkbare Platte 196 ist drehbar auf dem Vorsprung 164 angebracht und enthält eine Öffnung 198, die den Vorsprung 172 umgibt. Die Platte 196 hat einen Arm 200, an dem der Kontakt 87 befestigt ist. Die Platte 196 hat eine abgeschrägte Kerbe 206, in die ein abgeschrägter Schuh 208 eingeschoben werden kann, der an einem Druckknopf-Mechanismus 210 angebracht ist. Das untere Ende 212 des Druckknopf-Mechanismus 210 liegt in der Öffnung 174 innerhalb der U-förmigen Führung 176. Der Druckknopf 210 enthält einen Dorn 214, der durch die Öffnung 28 hindurchreicht, die in der oberen Wand 19 des Gehäuses 12 (F i g. 1) vorgesehen ist. Wenn der Knopf 210 durch einen Benutzer des Telefons 10 heruntergedrückt wird, greift der Schuh 208 in die abgeschrägte Kerbe 206 ein, wodurch die Platte 196 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wie aus F i g. 2 zu ersehen ist, bis zu einer Stellung, die in F i g. 3 gezeigt ist. Der Betrag, um den die Platte 196 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wird durch eine Arretierung 216 gesteuert, die auf der Fläche 156 angebracht ist. Die Platte 196 wird in der in F i g. 3 gezeigten Stellung durch einen Arm 218 gehalten, der auf einem schwenkbaren Hebel 220 angebracht ist; der Hebel 220 ist durch einen Stift 222 drehbar mit der Platte 156 verbunden. Der Hebel 220 enthält einen Arm 224, der durch einen Schlitz 226 in der Platte 156 nach unten hängt, und einen zweiten Arm 228, der mit dem herabhängenden Arm 224 einen rechten Winkel bildet; der Arm 228 erstreckt sich bis zu einem Punkt oberhalb und in Berührung mit einem Hebel 229, der sich über dem Stab 92 befindet. Der Hebel 229 ist zwischen seinen Enden durch eine Schraube 232 mit der Unterseite 230 der Platte 156 verbunden. Das vom Arm 228 entfernt liegende Ende des Hebels 229 ist mit einem Halte- oder Rückstellknopf 234 verbunden, dessen Ende 236 durch eine Öffnung 238 reicht, die in der Gabel 24 vorgesehen ist; der Rückstellknopf 234 kann von dem Telefonhörer 18 betätigt werden, wenn er auf die Gabeln 24 und 26 aufgelegt wird. Das Gewicht des Telefonhörers 18 reicht aus, um den Knopf 234 herunterzudrücken, so daß das den Arm 228 berührende Ende des Hebels 229 den Arm 228 hochhebt, wodurch der Hebel 220 im Uhrzeigersinn gedreht wird, und zwar so weit, wie notwendig ist, um den Arm 218 von der Platte 196 zu lösen. Hierdurch kann die Platte 196 durch die Feder 240 im Uhrzeigersinn geschwenkt werden; die Feder 240 umgibt den Vorsprung 164 und enthält einen ersten Arm 242 und einen zweiten Arm 246. Der Arm 242 liegt an einem nach oben stehenden Anschlag 248 an, der auf der Platte 196 vorgesehen ist, und der Arm 246 liegt am Vorsprung 172 an, wodurch die Platte 196 im Gegenuhrzeigersinn gespannt wird. Wenn die Platte 196 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird, wird der Anschlag 194 zum Tonarmzapfen 146 hin bewegt, wodurch der Arm 186 der Feder 188 den Zapfen 146 berührt und ihn in dem Schlitz 178 bewegt, bis die Nockenfläche 145 am Ansatz 145 α anliegt; dadurch wird der Tonarm 142 augenblicklich in eine senkrechte Stellung im Schlitz 178 zurückgebracht und bis zur Arretierung 193 gedreht. Hierdurch wird der Tonarm 142 gehoben und in eine solche Stellung bewegt, wo er von einem hier nicht näher erläuterten Sicherheitshaken oder einer Klinke 250 erfaßt werden kann.
Bei der Anwendung kann das Kind den Hörer 18 von den Gabeln 24 und 26 abheben und eine beliebige gewünschte Nummer wählen. Dann kann das Kind den Knopf 210 drücken, wodurch der Schuh 208 die Platte 196 aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung in die in F i g. 3 gezeigte Stellung bewegt. Die durch den Schuh 208 hervorgerufene Bewegung der Platte 196 bewirkt, daß die nach oben stehende Nabe 194 den Arm 186 der Feder 188 vom Zapfen 146 löst, so daß dieser zum Ende 184 des Schlitzes 178 hin kippen kann, wodurch die Nadel 136 gesenkt
wird, bis sie auf der Schallplatte 90 aufliegt. Durch die Bewegung der Platte 196 wird außerdem der Kontakt 87 mit dem Kontakt 86 in Verbindung gebracht, um den Plattenteller 60 einzuschalten.
Wenn die Nadel 136 das Ende des auf der Schallplatte 90 aufgezeichneten Gesprächs erreicht hat, wobei sie nach innen zur Mitte hin vorrückt, fällt die Nadel in eine exzentrische Kurve oder tiefe Rille 316, die die Nadel festhält; dadurch wird der Tonarm 142 mit dem herunterhängenden Arm 224 in Berührung gebracht, so daß der Hebel 220 die Platte 196 freigibt, wie in Fig. 5 durch gestrichelte Linien dargestellt ist. Dadurch wird also die Platte 196 freigegeben, so daß sie sich unter Einfluß der Feder 240 in die in Fig.2 gezeigte Stellung zurückbewegen kann. Wenn die Platte 196 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung bewegt wird, liegt der Arm 186 der Feder 188 am Zapfen 146 an und bewegt ihn vom Ende 184 zum Ende 182 von Schlitz 178, woraufhin der Nocken 145 den Ansatz 145 a berührt. Hierdurch ao wird der Tonarm gehoben und bis zur Arretierung 193 (Fig. 2) in die in Fig. 4 gezeigte Stellung geschwenkt.
Wenn das Kind die Schallplatte 90 aus dem Telefon 10 herausnehmen möchte, solange die as Plattenspielernadel 136 die Schallplatte 90 berührt, bewirkt der Schallplatten-Sicherungshebel 92, daß der Hebel 229 den Arm 228 von Hebel 220 ergreift, damit der Arm 218 so weit gehoben wird, um die Platte 196 freizugeben; dadurch wird der Tonarm 142 gehoben und zur Arretierung 193 zurückgeschwenkt. Die Schallplatte 90 kann dann herausgenommen werden, ohne daß sie von der Nadel 136 beschädigt wird.
Wenn das Kind den Hörer 18 auf die Gabeln 24 und 26 auflegt, ehe der Tonarm 142 von der Klinke 250 festgehalten wird, drückt der Hörer 18 den Knopf 234, was bewirkt, daß der Hebel 229 den Arm 228 des Hebels 220 hebt, wodurch die Platte 196 freigegeben wird. Der Tonarm 142 wird dann automatisch angehoben und bis zur Arretierung 193 bewegt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schallplatten-Sicherungsvorrichtung für ein Spielzeugtelefon mit einer durch eine seitliche Öffnung im Gehäuse hindurch auswechselbaren, auf dem angetriebenen Plattenteller zentrierten Schallplatte, einer durch Auflegen des Telefonhörers auslösbaren Vorrichtung zum Abheben des Tonarmes von der Schallplatte und zur Rückführung desselben in seine Ausgangslage, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Zentrierkonus (104) für die Schallplatte (90) versehener, sich über den Plattenteller (60) erstrekkender, mit seinem Betätigungsknopf (94) aus der Gehäuseseitenwand (20) herausragender Schallplatten-Sicherungshebel (92) in einer zum Plattenteller (60) senkrechten Ebene verlagerbar ist, wobei der Schallplatten-Sicherungshebel ebenfalls beim Anheben der Steuervorrichtung (152) zum Abheben und Rückführen des Tonarmes (142) auslöst und die seitliche öffnung (40) zum Auswechseln der Schallplatte freigibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwischen seinen Enden gelenkig gelagerten, doppelarmigen Hebel (229) zur Betätigung der Steuervorrichtung (152) zum Abheben und Rückführen des Tonarmes (142), wobei das eine Ende des Hebels (229) durch den angehobenen Schallplatten-Sicherungshebel (92) erfaßbar ist, während das andere Ende einen Rückstellknopf (234) trägt, der von dem in Ruhestellung befindlichen Hörer (18) niederdrückbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1 888 802, 2 265 318,
496 666.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 637/766 11.68 © Bundesdruckerei Berlin
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