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DE1282719B - Schaltungsanordnung zur automatischen Erzeugung einer Schalt-Steuerspannung fuer wahlweise Einstellbarkeit einer Stereo-Empfaengerschwelle in Abhaengigkeit zur Antennenfeldstaerke - Google Patents

Schaltungsanordnung zur automatischen Erzeugung einer Schalt-Steuerspannung fuer wahlweise Einstellbarkeit einer Stereo-Empfaengerschwelle in Abhaengigkeit zur Antennenfeldstaerke

Info

Publication number
DE1282719B
DE1282719B DE1965S0100285 DES0100285A DE1282719B DE 1282719 B DE1282719 B DE 1282719B DE 1965S0100285 DE1965S0100285 DE 1965S0100285 DE S0100285 A DES0100285 A DE S0100285A DE 1282719 B DE1282719 B DE 1282719B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
stereo
switching control
threshold
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0100285
Other languages
English (en)
Inventor
Winfried Gebele
Dipl-Ing Walter Spaeth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SABA GmbH
Original Assignee
SABA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SABA GmbH filed Critical SABA GmbH
Priority to DE1965S0100285 priority Critical patent/DE1282719B/de
Publication of DE1282719B publication Critical patent/DE1282719B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1646Circuits adapted for the reception of stereophonic signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
  • Stereo-Broadcasting Methods (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur automatischen Erzeugung einer Schalt-Steuerspannung für wahlweise Einstellbarkeit einer Stereo-Empfängerschwelle in Abhängigkeit zur Antennenfeldstärke Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungsanordnungen zur automatischen Erzeugung einer Schalt-Steuerspannung, mit deren Hilfe bei Empfang von nach dem Pilottonverfahren gesendeter Stereosignale, wahlweise in Abhängigkeit jeweils vorhandener Empfänger-Antennenspannung eine Schwelle einstellbar ist, von welcher ab erst eine stereophone Wiedergabe erfolgen soll.
  • - Es ist bekannt, eine solche Stereoschwelle in Verbindung mit einer Rauschspannungssperre zu erzeugen, wobei ein Sender erst von einer voreingestellten Mindest-Antenneneingangsspannung ab empfangen wird, so daß zu schwache oder durch Reflexionen verzerrte Signale nicht verarbeitet werden. Erst bei genügend großem Rauschabstand, d. h. bei genügend großer Eingangsspannung, wird diese Schwelle überschritten mit entsprechender Wiedergabe über den Empfänger. Eine Unterscheidung zwischen ein- oder zweikanaligen Signalspannungen ist hierbei aber nicht gegeben.
  • Weiter sind Empfangsschwellen für Stereosignale bekannt wobei die hierfür benötigte Spannung aus dem Ratiodetektor entnommen. Die für den Ratiodetektor wesentliche Begrenzereigenschaft ist aber für die Bildung einer Stereo-Empfangsschwell.e von Nachteil. Bei empfindlichen Empfängern mit früh einsetzender Ratiodetektor-Begrenzung ist schon von verhältnismäßig kleinen Antennen-Eingangsspannungen ab der zur Bildung einer umrissenen Schwelle entnommene Spannungsverlauf nicht mehr proportional zur Antennenspannung. Ist also eine von der Antennenspannung beliebig einstellbare Schwelle von kleinsten bis zu größten Werten angestrebt, ist aber ein proportional abhängiger Verlauf besonders wichtig. Da der Umschaltpunkt des Decoders von Monoauf Stereowiedergabe für die Empfangsschwelle eine direkte Funktion der Ratio-Begrenzerstufe ist, erfolgt die Umschaltung nur an steilen Stellen der Begrenzerkurve, kann also nur in diesen Bereichen von z. B. 2 und 10 RV Antennen-Eingangsspannung verschiebbar sein.
  • Schließlich sind Anordnungen bekannt, wo die Pilottonspannun,g zur Erzeugung einer Schwelle ausgenutzt wird, wobei eine Vergrößerung der Pilotspannung abhängig zur Eingangsspannung nur so lange gegeben ist, als die Ratio-Begrenzerkurve ansteigt. Ist der Ratiodetektor voll begrenzt, steigt die Niederfrequenz bei Erhöhung der Antennenspannung nicht mehr an, so daß wiederum nur im kleinen Bereich von z. B. 2 ... 10 #X eine Umschaltung Mono-Stereo erfolgen kann.
  • Allen bisherigen Schwellen zur automatischen Umschaltung des Decoders von Mono auf Stereo haftet der Nachteil an, daß dem Rückgang des Fremdspannungsabstandes für Stereosendungen gegenüber Mono um # 20 db nicht Rechnung getragen wird. Dieser schlic-litere Störspannungsabstand kann nur durch eine höhere Antennenspannung um # 20 db aufgehoben werden, d. h., eine sinnvolle Umschaltung kann demnach erst ab z. B. 50 [X Antennen-Eingangsspannung erfolgen, bei starken Reflexionen sogar erst ab etwa 500 #X.
  • Die Erfindung betrifft nun Schaltungsanordnungen zur automatischen Erzeugung einer Schalt-Steuer-Spannung für. nach dem Pilottonverfahren empfangene Stereosignale zur wahlweisen Einstellung einer Stereo-Empfangsschwelle in Abhängigkeit zur jeweils vorhandenen Empfängerfeldstärke und, ist dadurchgekennzeichnet, daß eine noch ungeregelte, zur Antenneneingangsspannung proportionale Zwischenfrequenzspannung einen Schalt-Steuerverstärker abgebende,- mit Verstärkerstufe dem Verdoppler- über ' kreis eines Stereodecoders verbunden ist.
  • Es wird hiernach eine zur Antennenspannung proportionale, kleichgerichtete ZF-Spannung - erforderlichenfalls unter Zwischenschaltung einer zusätzlichen ZF-Verstärkerstufe mit Gleichrichter-Diodenausgang - einem Steuerverstärker zugeführt, dessen Ausgang mit den beiden Dioden im Verdopplerkreis üblichen Stereodecoders zusammengeschaltet ist.
  • In zweckvoller Ausgestaltung wird weiter erfindungsgemäß mittels eines Potentiometers die Ansprechschwelle für die Freigabe des Pilottons an den Verdopplerdioden des Decoders in Abhängigkeit von der Antennen-Eingangsspannungeinstellbar gestaltet.
  • Das Wesen der Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles und von Spannungscharakteristiken in den Figuren beschrieben. Es zeigt Fig. 1 ein Prinzip-Schaltbild nach der Erfindung, Fig. 2-den Verlauf einer gleichgerichteten ZF-Spannung in Volt (V) abhängig zur Antennen-Eingangsspannung (#X), - F i g. 3 die, Umschaltcharakteristik für Schwelle am am Ausgang des Steuerverstärkers nach der Erfindung, F i g. 4 Wirkungsweise der Erfindung an Hand eines Schaltschemas.
  • Nach F i g. 1 wird über Antenne 1- das empfangene Stereosignal demHochfrequenzverstärker2 und nachfolgend mehrstufigen Zwischenfrequenzverstärkern 3, 4, 5 zugeführt, worauf sich üblicherweise Ratiodetektor 6 anschließt, an dessQnAusgang. für S.tereoempfang ausgelegter Decoder 7 zur Trennung beider Niederfrequenzkanäle liegt. Erfindungsgemäß wird nun hinter der letzten ungeregelten ZF-Verstärkerstufe 4, - falls -erforderlich über eine weitere selektive ZF-Stufe 8 eine gleichgerichtete. ZF-Spannung über --in Potentiometer 9 an den Eingang eines Schaltverstärkers 10 gegeben. Dieser Steuerverstärker 10 hat die Aufgabe, die Verdopplerdioden in einem-Stereo# decoder 7 zu sperren oder freizugeben. Durch wahlweises Einstellen des Potentiometers 9 kann dieser Umschaltpunkt in Abhängigkeit von der Antennen-Eingangsspannung ausgewählt werden, von der ab die Stereosignale zur Wiedergabe gelangen sollen. Liegt die Größe des Eingangssignals der Antenne unterhalb der vom Potentiometer 9 voreingesteRten Größe, wird dagegen das Signal nur monophon wiedergegeben. Die Charakteristik der gleichgerichteten ZF-Spannung in Volt in Abhängigkeit von der Antennen-Eingangsspannung in, Mikrovolt ist in F i g. 2 dargestellt, während die Umschaltcharakteristik am Ausgang des Steuerverstärkers 10 für Freigabe bzw. Sperrung der Verdoppler-Dioden im Decoder 7 in F i g. 3 gezeigt. Die steile Flanke ist wahlweise erfindungsgemäß verschiebbar in beiden Pfeilrichtungen- und deutet den Umschaltpunkt von »Mono«- auf »Stereo«-Wiedergabe an. Durch den gestrichelt markierten »I-Ialtebereich« ist gewährleistet, daß Störungen, z. B. durch Fleugzeuge -usw., die zur kurzzeitigen Minderung von Antenneneingang#spennungen führen, keine Umschaltung_2>5te-# reo«-»Mono« zur Folge haben. Der erforderlichenfalls zusätzlich verwendete ZF-Vergtg;l#er 8 kann gleichzeitig auch für andere, Aufgaben verwendet werden, z. B. Erzeugung von"'ZF-Regelspannungen, von Feldstärke-Anzeigespannungen od. dgl.
  • In- F i g. 4 ist die Wirkungsweise nach der Erfindung an Hand einer Schaltung gezeigt. Das Stereosignal gelangt von der Antenne 1 - wie bereits angedeutet über BF- bzw. zwei ZF-Verstärkerstufen 3, 4, erfindungsgemäß abgezweigt über einen Kondensator 13 - - in zusätzlicher Verstärker-ZF-Stufe 8 nochmals selektiv verstärkt an eine* Diode 14 zur Gleichrichtung. Der Verlauf dieser Ausgangsspannung ist über der Antennen-Charaktelistik in F i g. 2 gezeigt. Diese positive Spannung wird nun wahlweise einstellbar über das Potentiometer 9 auf den ersten Transistor 15 des Schaltverstärkers 10., gegeben.
  • Bei entsprechend positiver Spannung- von beispielsweise 1,2 V -ist dann der Transistor 15 gesperrt, was einer ganz bestimmten Größe, der Antennen-Eingangsspannung entsprechen soll, von der ab stereophone Wiedergabe erfolgen soll. Ist nämlich Transistor 15 gesperrt, so wird der folgende Transistor 16 durch- die, hohe, negative Spannung an seiner Basis leitend, und die Ausgangsspannung des Schaltverstärkers 10 sinkt z. B. nach F i g. 3 von - 12 V auf etwa 0,4 V ab. Die Diode 17 im Emitterkreis des Transistor 16 und eine Rückkopplung über Widerstand 18 dienen in - bekannter W eise 'zur möglichst steilen Gestaltung der Unischaltflänke. Diese Uni-r schaltflanke kann nun erfindungsgemäß mittels Potentiometer 9 nach F! g. 3 in beiden Pfeilrichtungen wahlweise verschoben werden. Im Fall dds leitenden Transistoi 16 gelangt nur eine niedrige Spannung auf die- Verdopplerdioden 11, 12 des Decoders 7, so daß die 38-kI-Iz-Schwingungen zur Weiterverarbeitung des Sterepsignals -zur Verfügung stehen. Damit diese 38-kHz-Schwiiigungen nicht kurzschließen, wird deli Dioden 11, 12 die Schaltspannung überein#n 3 8-kHz-Sperrkreis 19 vom Schaltverstärker 10 her zugeführt. . Di6 von der Antenne 1 kommende Signalspannung wird nebenher in üblicher Weise über die--weitere ZF-Verstärkerstufe5 und Ratibdetektor6 dem Decoder 7 ebenfalls direkt zugeleitet, wie in Fig. 4 noch angedeutet.
  • Nach der Erfindung kannAso exakt und zugleich wahlweise die Empfangsschwelle für Sterosignale auf jede Empfangsfeldstärke eingestellt werden,'von der ab sie stereophon, unterhalb dieser, Schwelle dagegen monophon wiedergegeben werden, womit also zwischen beiden Sendungsarten an sich auch unterschieden wird. Die Monosender können ohneEinwirkung einer Schwelle einpfangen werden. Für Stereosendungen kann nach der- Erfindung jetzt aber die Schwelle beliebig von z. B. 2 RV bis 50 niV Antenneneingangsspannung verschoben werden, was besonders vorteilhaft, da eben bei Stereosendungen der Fremdspannungsabstand um ## 20 db gegenüber Monosendungen verschlechtert lZird. Die Erfindung bewirkt aber, daß alle unter der eingestellten Antenneneingangsspannung als Schwelle einfallenden Sendungeq m , onaural wiedergegeben werden, womit der hohe Fremdspannungsabstand wie bei Monosendung auftritt. Auch werden mit Sicherheit jetzt durch ein Rauschen verursachte Störungen nicht vom Stereoe Indikator angezeigt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur automatischen Erzeugung einer Schalt-Steuerspannung für nach dem Pilottonverfahren empfangene Stereosignale zur wahlweisen Einstellung einer Stereo-Empfangsschwelle in Abhängigkeit zur jeweils vorhandenen Empfangsfeldstärke, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß eine noch ungeregelte, zur Antenneneingangsspannung proportionale Zwischenfrequenzspannung abgebende Verstärk kerstufe (4) über einen Schalt-Steuerverstärker (10) mit dem Verdopplerkreis eines Stereodecoders (7) verbunden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Potentionmeters (9) die Ansprechschwelle für die Freigabe des Pilottones an den Verdopplerdioden (11, 12) des Decoders (7) in Abhängigkeit von der Antennen-Eingangsspannung einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Funk-Technik«, 1964, Nr. 13, S. 464 und 465.
DE1965S0100285 1965-10-30 1965-10-30 Schaltungsanordnung zur automatischen Erzeugung einer Schalt-Steuerspannung fuer wahlweise Einstellbarkeit einer Stereo-Empfaengerschwelle in Abhaengigkeit zur Antennenfeldstaerke Pending DE1282719B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1939422A1 (de) * 1969-08-02 1971-02-11 Braun Ag Schaltungsanordnung zur Rauschminderung von einem HF-Traeger frequenzmoduliert nach dem FCC-Verfahren uebertragenen Multiplexsignalen in einem Stereodecoder
FR2098380A1 (de) * 1970-07-13 1972-03-10 Sony Corp
DE2731940A1 (de) * 1976-07-14 1978-01-19 Pioneer Electronic Corp Stereophonischer fm-empfaenger
DE2929647A1 (de) * 1979-07-21 1981-02-12 Blaupunkt Werke Gmbh Ukw-stero-empfaenger

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Title
None *

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