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DE2633000A1 - Rundfunkempfaenger mit stoerimpulsaustastung - Google Patents

Rundfunkempfaenger mit stoerimpulsaustastung

Info

Publication number
DE2633000A1
DE2633000A1 DE19762633000 DE2633000A DE2633000A1 DE 2633000 A1 DE2633000 A1 DE 2633000A1 DE 19762633000 DE19762633000 DE 19762633000 DE 2633000 A DE2633000 A DE 2633000A DE 2633000 A1 DE2633000 A1 DE 2633000A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
output
transistor
comparison circuit
receiver according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762633000
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr Busse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blaupunkt Werke GmbH
Original Assignee
Blaupunkt Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blaupunkt Werke GmbH filed Critical Blaupunkt Werke GmbH
Priority to DE19762633000 priority Critical patent/DE2633000A1/de
Publication of DE2633000A1 publication Critical patent/DE2633000A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/10Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/34Muting amplifier when no signal is present
    • H03G3/345Muting during a short period of time when noise pulses are detected, i.e. blanking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

  • Rundfunkempfänger mit Störimpulsaustastung
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Rundfunkempfänger mit einer hinter dem Fin-Demodulator liegenden, in einem ausgesiebten Erkennungsfrequenzbereich oberhalb des NF-Nutzsignales arbeitenden Störimpulsaustastung mit einem Störungsdetektor, an dessen Ausgang beim Auftreten eines Störimpulses ein Steuerimpuls zur Sperrung einer im NF-Signalweg liegen den Torschaltung auftritt.
  • Derartige Rundfunkempfänger sind bekannt und setzen sich insbesondere als Autorundfunkempfänger in zunehmendem Saße durch. Bei solchen Empfängern gelangt während der Sperrung des NF-Signalweges anstelle des gestörten Signales eine von einem Speicherkondensator hinter der Torschaltung abgenommene Spannung in den Signalweg. Da die Ladung des Speicherkondensators gewöhnlich dem NF-Signal folgt, entspricht die vom Speicherkondensator auf die NF-Stufe gegebene Spannung dem unmittelbar vor der Störung vorhandenen Signalwert. Damit die Austastung nicht erst nach dem Auftreten der Störung erfolgt, wird das NF-Nutzsignal üblicherweise verzögert, so daß auch die Anstiegsflanken auftretender Störimpulse ausgetastet werden können.
  • Zur phasenrichtigen Erhaltung eines in Stereosignalen enthaltenen 19 kHz-Pilottones ist es ferner bekannt, einen auf diese Frequenz abgestimmten Parallelschwingkreis mit dem Speicherkondensator in Reihe zu schalten. Dieser Schwingkreis setzt seine Schwingungen auch während der Sperrung des NF-Signalweges fort, so daß eine Unterbrechung der Pilottonechwingung im Stereodekoder vermieden wird.
  • Eine StörunterdrUckung, bei welcher die Störaustastschaltung zwischen dem Signaldemodulator und der NF-Endstufe liegt, erfordert aber eine ausreichende Empfänger-Bandbreite, damit die im Vergleich zur Steilheit der Nutzeignale sehr große Steilheit von Störungsimpulsen erhalten bleibt. Dies ist zumindest derzeit nur bei UKW-Empfängern mit ihren sehr breitbandigen ZF-Verstärkern möglich.
  • Im übrigen haben diese bekannten Autorundfunkempfänger den Vorzug, daß die selbsttätige elektronische Störunterdrückung beispielsweise nicht nur bei Störungen im eigenen Kraftfahrzeug wirksam ist, sondern auch bei Störungen, die durch Störungen anderer nicht entstörter Fahrzeuge hervorgerufen werden.
  • Trotz dieser Vorteile ergeben sich bei dieser Art der Störunterdrückung beträchtliche Probleme.
  • Am Ausgang des Frn-Demodulators treten nämlich neben dem NF-Signal, d.h. dem Multiplex-Signal beim Empfang von Stereosendungen, und Kennfrequenzen für Sender mit Rundfunkinformationen für Autofahrer auch durch Impulsstörungen am Empfängereingang hervorgerufene Störfrequenzen sowie Frequenzen auf, die beispielsweise als Differenz-Frequenz zwischen der Empfangs frequenz eines eingestellten Senders und der Frequenz des Nachbarkanales entstehen und von den bisher bekanntgewordenen Störauetastschaltungen ebenfalls als Störfrequenzen erkannt werden.
  • Eine Betrachtung der Frequenzebene zeigt nun, daß die Spektrallinien der durch einen ständig vorhandenen z. 8.
  • frequenzmodulierten Nachbarsender hervorgerufenen Frequenzen im wesentlichen konstante oder sich langsam ändernde Amplituden haben und somit keinesfalls auf Störimpulse am Empfängereingang zurückgeführt werden können. Es handelt sich also bei derartigen Nachbarkanalstörungen im Gegensatz zu Impulsstörungen praktisch um stationäre oder nur langsamen Änderungen unterworfene Signale, die keine merkliche Störung des empfangenen Nutzeignales bewirken. Selbst bei heute üblichen geringen Sender-Kanalabständen von bis herunter zu 150 kHz liegen die Nachbarsender ohnehin außerhalb des akutisch wirksamen Störbereiches, und eine durch den Nachbarsender im Erkennungsband hervorgerufene Dauerstörung stellt praktisch lediglich eine unhörbare Differenzfrequenz dar, deren Unterdrückung somit nicht erforderlich ist.
  • Da die bekannten Störungedetektoren aber nicht zwischen Dauerstörungen und Impulsstörungen unterscheiden, besitzen die so ausgerüsteten Rundfunkempfänger erhebliche Nachteile.
  • Diese Nachteile beruhen vor allen auf den Regelschaltungen, durch welche bei diesen Rundfunkempfängern die Austastung bei zu großer Anzahl der auftretenden Störimpulse unwirksam gemacht wird, um andernfalls unvermeidlich hörbare Verzerrungen des Nutzsignales zu verhindern. Die von der Regelung beim Auftreten von Dauerstörungen erfaßten stationären oder sich langsam ändernden Spannungen im Erkennungsband führen also zu einer deutlichen Verringerung der Wirkeamkeit der Störimpulsaustastung und machen diese im ungünstigsten Falle gerade beim Auftreten von Impulastörungen mit großem subjektiven Störeindruck völlig unwirksam.
  • Der Erfindung liegt danach die Aufgabe zugrunde, einen Rundfunkempfänger mit selbsttätiger Störimpulsaustastung zu schaffen, bei welchem diese Beeinträchtigungen in der Arbeitsweise und der Wirksamkeit der Erkennung und Austastung von Störungen mit möglichst geringem Aufwand sicher vermieden sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Rundfunkempfänger der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß so ausgeführt, daß der Störungsdetektor eine Vergleichsschaltung aufweist, und daß durch eine Zweiweg-Cleichrichtung aus dem Eingangssignal abgeleitete Augenblickswerte der Signalamplitude über eine Ansprechschwelle an einem Eingang der Vergleichsschaltung liegen, während am anderen Eingang ein in einem Schaltungsteil zur Regelung der Störimpuls-Ansprechempfindlichkeit gespeicherter, Störimpulsen nicht folgender, im wesentlichen gleichbleibender Bezugswert liegt.
  • Die Erfindung verwirklicht damit den Grundgedanken, auf Impulsstörungen beruhende, im Nutzsignalband zu unterdrückende Störspannungen von stationären Störspannungen, die das Nutzsignal gar nicht stören, im Erkennungsband einwandfrei zu unterscheiden und damit zu gewährleisten, daß nur beim Auftreten einer Impulsstörung ein Torimpuls für die automatische Störunterdrückung abgeleitet wird.
  • Als Schaltung zur Regelung der Ansprechempfindlichkeit ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung eine Speicheranordnung vorgesehen, die im wesentlichen aus einem Speicherkondensator mit Konstantstrom-Auf- und Entladung sowie einer zweiten Vergleichsschaltung besteht, an deren Eingängen einerseits wiederum die durch Zwei-Weg-Gleichrichtung aus dem Eingangssignal abgeleiteten Augenblickewerte und andererseits der am Speicherkondensator abgegriffene Bezugswert stehen, wobei am Ausgang dieser Vergleichaschaltung ein Transistorschalter vorgesehen ist, der beim Überschreiten eines durch die Aufladungs- und Entladungs-Zeitkonstanten unter Berücksichtigung der Anderungegeschwindigkeit der impulsstörungsfreien Eingangswechselspannung vorgebbaren Wertes der Speicherspannung eine parallele Umgehung für den Ladestrom durchschaltet und damit durch Unterbrechung der Speicheraufladung den gespeicherten Bezugswert begrenzt.
  • Ferner ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, den Steuersignalausgang der ersten Vergleich8schaltung mit einem weiteren, den Speicherkondensator überbrückenden Schalttransistor zu verbinden, um beim Auftreten eines Steuerimpulses für die Torschaltung eine weitere Aufladung des Speicherkondensators zu verhindern.
  • Ein wesentlicher Vorteil der erfindungagemäßen Ladungsbegrenzung des Speicherkondensators für die Erzeugung eines Bezugswertes besteht darin, daß bei dem ständig vorgenommenen Vergleich des gespeicherten Bezugswertes mit dem jeweils nachfolgenden Augenblickswert eine Beeinträchtigung oder Herabsetzung der Erkennungsempfindlichkeit für Störimpulse sicher ausgeschlossen ist. Durch die Regelung der Erkennungsempfindlichkeit wird dabei selbsttätig sichergestellt, daß die Höhe des Bezugspegels für die Erkennung von Impulsstörungen der jeweiligen Größe des Nutzpegels angeglichen ist.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Rundfunkempfängere besteht darin, daß die Schaltung zur Störimpulserkennung und Torimpulserzeugung im wesentlichen nur solche Bauelemente umfaßt, die eine weitgehende Integrierung der Schaltung ermöglichen.
  • Weitere merkmale und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, deren einzige Zeichnungsfigur eine bevorzugte Ausführungsform der Schaltung eines erfindungsgemäßen FN-Empfängers mit selbsttätiger Störaustastung zeigt.
  • Ein in der Zeichnung zum Teil als Blockschaltbild dargestellter erfindungsgemäßer Stereo-Rundfunkempfänger weist eine Antenne 10, eine Eingangsstufe 12, eine Zwischenfrequenzstufe 14 und einen FM-Demodulator 16 auf. Am Ausgang des Demodulators 16 steht bei Stereo-Sendungen ein multiplexsignal, das die NF-Information enthält, und dessen obere Grenzfrequenz nahe bei etwa 60 kHz liegt. Der Demodulator 16 ist über eine Verzögerungsleitung 18, eine Torschaltung 20 und eine Speicherstufe 22 mit einem Stereo-Dekoder 24 verbunden, der das Multiplex-Signal in die Niederfrequenz-Signale der beiden Stereo-Kanäle umwandelt. Die NF-Signale gelangen auf eine NF-Verstärker-Endstufe 26, an welche zwei Lautsprecher 28 angeschlossen sind.
  • Am Ausgang des FM-Demodulators 16 ist ferner eine Siebschaltung 30 angeschlossen, in welcher das Nutzsignalband von 0 - 60 kHz von einem für die Störimpulserkennung geeigneten Frequenzband getrennt wird. Als Siebschaltung ist bei der erfindungsgemäßen Schaltung vorzugsweise ein Band paß mit Grenzfrequenzen von etwa 80 und 250 kHz vorgesehen. Die am Ausgang des Bandpasses 30 auftretenden Wechselspannungen im Erkennungsfrequenzband werden über einen Koppelkondensator 32 auf eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Erkennung und Austastung von Impulestörungen gegeben, von welcher beim Auftreten eines Störimpulses ein die Torschaltung 20 sperrender Austastimpule an einer Ausgangsleitung 34 auftritt Die am Ausgang des Bandpasses 30 auftretende Wechselspannung U1 umfaßt auf dauernd vorhandenen Störungen beruhende, als stationär anzusehende Wechselspannungen sowie von Impulsstörungen hervorgerufene Wechselspannungsimpulse. Die besonders vorteilhafte Wirkung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung beruht darauf, daß diese Wechselspannungsimpulse zur Gewinnung eines Torimpulses von den stationären Wechselspannungen getrennt werden.
  • Um Störspannungen beider Polaritäten berücksichtigen zu können, wird die Wechselspannung u1 zunächst einem Schaltungsteil für eine Zwei-Weg-Gleichrichtung zugeführt. Dieser Schaltungsteil weist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung einen mit Widerständen 36 - 48 beschalteten zweistufigen Verstärker mit Transistoren T1 und T2 und jeweils an den Emitterfolger-Ausgängen dieser Transistoren liegende Dioden D1 und D2 auf, deren Kathoden über einen gemeinsamen Widerstand 50 an masse liegen. Die um 1800 phasenverschobene Ausgangsspannung am Kollektor des ersten Transistors T1 wird über einen Koppelkondensator 52 auf die Basis des zweiten Transistors T2 gegeben, so daß am Ausgang dieses Schaltungsteiles eine Summenspannung U2 auftritt, welche Störspannungen beider Polaritäten berücksichtigt.
  • Diesem Schaltungsabschnitt zur Zwei-Weg-Gleichrichtung der Eingangswechselspannung ist in der erfindungsgemäßen Störaustaatschaltung ein Schaltungsteil zur Regelung bzw. Aufrechterhaltung der Erkennungsempfindlichkeit für Impulsstörungen nachgeschaltet, in welcher eine Bezugsspannung für die Störimpulserkennung erzeugt wird.
  • Dieser Schaltungsteil weist eine vorzugsweise als Transistor-Differenzverstärker T3, T4 ausgebildete Vergleichsschaltung auf, deren gemeinsamer Emitter-Widerstand gegen masse aus einer Konstantstromquelle 54 besteht. Ein weiteres wesentliches Elament dieses Schaltungsabschnittes ist ein Speicherkondensator 54, welcher über eine Konstantstromquelle 56 und eine Diode G3 mit einem konstanten Strom i2 auf eine Spannung U3 aufgeladen und über eine weitere, dem Kondensator parallel geschaltete Konstantstromquelle 58 ständig mit einem konstanten Strom i3 entladen wird. Dabei muß i3 < i2 sein.
  • Die gleichgerichtete Summenspannung U2 wird der Basis des einen Transistors T3 des Differenzverstärkers zugeführt, während die am Speicherkondensator 54 abgegriffene Speicherspannung U3 an der Basis des anderen Transistors T4 des Differenzverstärkers liegt. Der Kollektor des Transistors T3 liegt unmittelbar an der positiven Klemme einer Speisespannungsquelle UB, während der Kollektor des Transistors T4 über einen Widerstand 60 an den positiven Pol der Speisespannung gelegt ist.
  • Die am Kollektor des Transistors T4 abgegriffene Ausgangsspannung des Differenzverstärkers wird der Basis eines Schalttransistors T5 zugeführt, dessen Emitter am positiven Pol der Speisegleichspannung und dessen Kollektor über einen Ohmschen Spannungsteiler 62, 64 an masse liegt.
  • Die Verbindung zwischen den Teilerwiderständen 62 und 64 ist an die Basis eines weiteren Schalttransistors T6 angeschlossen, dessen Kollektor mit der Verbindung zwischen der Konstantstromquelle 56 und der Diode D3 und dessen Emitter mit Tasse verbunden ist.
  • Dieser Schaltungsabschnitt arbeitet in der Weise, daß der über die Konetantstromquelle 58 ständig mit einem konstanten Strom i3 entladene Speicherkondensator 54 mit einem konstanten Strom i2 über die Diode D3 auf eine Spannungs U3 aufgeladen wird, solange der Wert U3 kleiner ist als der augenblickliche Wert der gleichgerichteten Spannung U2.
  • Sobald der Wert U3 größer wird als der Wert U2, wird der Transistor T5 durchgeschaltet, so daß der Transistor T6 leitend wird und eine direkte Verbindung von der Konstantstromquelle 56 nach masse durchschaltet. Eine weitere Aufladung des Speicherkondensators 54 ist damit unterbunden.
  • Ein weiterer Transistor T7 ist vorgesehen, dessen Kollektor und Emitter jeweils mit dem Kollektor und dem Emitter des Transistors T6 zusammengeschaltet ist. Der Basis dieses Transistors T7 wird von dem nachfolgend noch beschriebenen Schaltungsteil zur Erzeugung von Störaustastimpulsen ein Signal zur Durchschaltung über Widerstände 66 und 68 jedes Mal während des Auftretens eines Störimpulses zugeführt, so daß dieser Transistor während der Dauer eines Störimpulses leitend ist. Dadurch wird verhindert, daß der Speicherkondensator 54 durch Störimpulse aufgeladen wird, und es wird auf diese Weise vermieden, daß die Erkennungsempfindlichkeit für weitere Störimpulse herabgesetzt wird.
  • Ein wesentliches Merkmal dieses erfindungsgemäßen Schaltungsteiles ist darin zu sehen, daß die Zeitkonstanten bei der Konstantstrom-Aufladung und -Entladung des Speicherkondensators 54 so gewählt sind, daß die Spannung am Speicherkondensator Störimpulern nicht mehr folgen kann.
  • Dieser Schaltungsteil kann also als Speicheranordnung mit aktiver Ladungsbegrenzung angesehen werden, wobei durch ständigen Vergleich des gespeicherten Spannungswertes U3 mit dem jeweiligen Augenblickswert U2 eine von Störungsimpulsen nicht beeinträchtigte Erkennungsempfindlichkeit in jedem Falle gewährleistet ist, Zur eigentlichen Erzeugung der Steuersignale zur Störimpuleaustastung besitzt der erfindungsgemäße Störimpulsdetektor eine Vergleicheschaltung mit einer Transistorkombination TE, T9, deren zusammengeschaltete Emitter über eine Konstantstromquelle 70 gemeinsam an masse liegen.
  • Der Augenblickswert U2 der gleichgerichteten Eingangsspannung wird der Basis des Transistors T8 über einen als Schwellwertgeber vorgesehenen Transistor T10 zugeführt, dessen Kollektor an der positiven Speisespannung liegt, während der Emitter über eine Konstantstromquelle 71 mit masse und über einen Widerstand 72 mit der Basis des Transistors T8 verbunden ist.
  • Die am Kondensator 54 abgegriffene Speicherspannung U3 liegt an der Basis des Transistors T9, dessen Kollektor mit der positiven Klemme der Speisegleichspannungsquelle verbunden ist.
  • Durch die Basis-Emitter-Spannung BE des Transistors 10 wird dabei ein Schwellwert festgelegt, um welchen der Augenblickswert U2 den gespeicherten Bezugswert U3 übersteigen muß, damit am Ausgang des Transistors 18 ein Signal erscheint, welches über einen Widerstand 74 den Transistor T11 durchschaltet, dessen impulsförmiger Kollektorstrom dann das Steuersignal für die Auslösung eines Austastimpulses bildet.
  • Dieser Steuerimpuls wird einmal dem oben bereits erläuterten Transistor T7 zugeführt, um eine Aufladung des Speicherkondensators durch Störimpulse zu verhindern. Zum andern wird dieses Ausgangssignal in einem monostabilen Multivibrator 76 in einen Rechteckimpuls vorgebbarer Länge umgewandelt, der dann über die Ausgangsleitung 34 die Torschaltung 20 sperrt.
  • Während der Sperrung des NF-Signalweges gelangt ein störungsfreies Signal aus dem Speicher 22 zum Stereo-Dekoder und der NF-Endstufe.
  • Es wurde bereits als wesenliches merkmal der Erfindung erwähnt, daß die Zeitkonstanten für die Auf- und Entladung des Speicherkondensators 54 so bemessen sind, daß die gespeicherte Bezugsspannung Störimpulsen nicht mehr folgen kann. Durch die Erfindung ist also gewährleistet, daß der Augenblickswert U2 nur dann den durch den Transistor T10 festgelegten Schwellenwert übersteigen kann, wenn eine schnelle linderung der Wechselspannungsamplitude der Eingangswechseispannung u1 auftritt, d.h. also nur beim Auftreten eines Störimpulses, aber nicht bei Dauerstörungen.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei einer Unterdrückung von Störimpulsfrequenzen oberhalb etwa 5 kHz im NF-Kanal Verzerrungen auftreten, die subjektiv unangenehmer empfunden werden als die zu unterdrückenden Störungen.
  • Da Zündstörungen in Kraftfahrzeugen mit Otto-Inotoren im Höchstfall eine Frequenz von etwa 3 - 5 kHz besitzen, wird daher bei der Erfindung die Empfindlichkeit bzw, Entstörtiefe des Störimpulsgenerators mit Hilfe einer besonders vorteilhaften Regelschaltung so weit herabgesetzt, daß die Frequenz der erzeugten Austastimpulse eine Grenze von etwa 3 - 5 kHz nicht übersteigt.
  • Diese Regelschaltung liegt in einem Rückkopplungszweig des die Auslöseimpulse erzeugenden Störungsdetektors und umfaßt drei Transistoren T12, T13 und T14, die mit Widerständen 78 - 88 beschaltet sind.
  • Die am Ausgang des monostabilen multivibratore 76 auftretenden Rechteckimpulse gelangen über einen Widerstand 90 auf die Basis des am Eingang der Regelschaltung liegenden Transistors T12 und werden am Kollektorausgang des nachgeschalteten Transistors T13 mit Hilfe eines Kondensators 92 integriert. Der Kondensator 92 liegt parallel zu dem in der Kollektorleitung des Transistors 13 an masse geführten Teilwiderstandes 86 zur Erzeugung der Basis spannung des Transistors T14, dessen Kollektor an der Basis des Transistors 8 der Vergleichsschaltung T8, T9 liegt, während der Emitter über den Widerstand 88 an masse geführt ist. Die am Kondensator 92 aufgebaute Spannung wird mit U4 bezeichnet und hat bei einer niedrigen Torimpulsfrequenz aufgrund der dauernden Entladung des Kondensators 92 im wesentlichen den Wert Null oder einen sehr geringen Wert, bei welchem der Transistor T14 gesperrt ist.
  • Die Entladezeitkonstante des Kondensators 92 ist 80 bemessen, daß erst bei Erreichen einer Torimpulsfrequenz von etwa 3 - 5 kHz die Kondensatorspannung U4 auf einen Wert ansteigen kann, der den Transistor T14 öffnet. Sobald dieser Wert erreicht ist, wird die der Vergleichsschaltung T8, T9 zugeführte Augenblicksspannung U2 nicht nur um den Schwellenwert UBE des Transistors T10, sondern auch noch um die Spannung vermindert, die bei einem Stromfluß durch den Transistor T14 am Widerstand 72 abfällt. Der Schwellenbetrag für die Störspannungserkennung wird also in Abhängigkeit von der Torimpulefrequenz vergrößert, sobald diese den vorzugsweise zwischen etwa 3 - 5 kHz festgelegten Grenzwert übersteigt.
  • In jedem Falle ist aber durch die Erfindung gewährleistet, daß nur beim Auftreten von Impulsstörungen,jedoch nicht bei Dauerstörungen eine Austastung erfolgt.
  • - PATENTANSPR0CHE -

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Rundfunkempfänger mit einer hinter dem FF Demodulator liegenden, in einem ausgesiebten Erkennungsfrequenzbereich oberhalb des NF-Nutzsignales arbeitenden Störungsdetektor, an dessen Ausgang bei Auftreten eines Störimpulses ein Steuerimpuls zur Sperrung einer im NF-Signalweg liegenden Torschaltung auftritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Störungsdetektor eine Vergleicheschaltung (TB, T9) aufweist, und daß durch eine ZBeiweg-Gleichrichtung (T1, T2, D1, D2) aus dem Eingangssignal (u1) zu abgeleitete Augenblickswerte (u2) über eine Anspruch schwelle (T10) an einem Eingang der Vergleichsschaltung liegen, während am anderen Eingang ein in einem Schaltungsteil zur Regelung der AnsprechempfindlichkaLt (T3 -T7, D3, 54, 56, 58) gespeicherter, Störimpulsen nicht folgender , im wesentlichen gleichbleibender Bezugswert liegt.
  2. 2. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung im wesentlichen zwei Transistoren (T8, T9) als Diffenzverstärker aufweist, an deren Basen die Vergleichswerte. (U2, U3) anliegen, und daß am Ausgang der Vergleichsschaltung ein Schalttransistor (T11) liegt, an dessen Ausgang Stromimpulse als Steuersignale für die Sperrung der Torschaltung (20) abgenommen werden.
  3. 3. Rundempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (T8, T9) eine Konstantstromquelle (70) als gemeinsamen Emitterwiderstand aufweist.
  4. 4. Rundempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transistor (T10) als Schwellwertgeber zur Festlegung der Ansprechschwelle vorgesehen ist.
  5. 5. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltungsteil zur Regelung der Ansprechempfindlichkeit eine Speicheranordnung ist, die im wesentlichen einen Speicherkondensator (54) mit Konstantstrom-Auf- und Entladung (56, D3, 58) und eine zweite Vergleichsschaltung (T3, T4) aufweist, an deren Eingängen einerseits die durch Zwei-Weg-Gleichrichtung aus dem Eingangswechselsignal abgeleiteten Augenblickswerte (U2) und andererseits der am Speicherkondensator abgegriffene Bezugswert (U3) stehen, und daß am Ausgang der Vergleichsschaltung ein Transistorschalter (T6) vorgesehen ist, der beim Überschreiten einer durch die Aufladungs- und Entladungs-Zeitkonetanten unter Berücksichtigung der Änderungsgeschwindigkeit der impulsetörungefreien Eingangawechselspannung vorgebbaren Größe des gespeicherten Bezugswertes eine Parallel-Umgehungsleitung für den Ladestrom (i2 = konst.) durchschaltet und damit den Speicherwert durch Unterbrechung der Aufladung begrenzt.
  6. 6. Rundfunkempfänger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Vergleichsschaltung ein Differenzverstärker (T3, T4) ist, der vorzugsweise eine Konstantstromquelle (54) als gemeinsamen Emitterwiderstand aufweist.
  7. 7. Rundfunkempfänger nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuersignalausgang (TIl) der ersten Vergleichsschaltung zur Ladungebegrenzung des Speicherkondensators (54) beim Auftreten eines Steuerimpulses mit einem weiteren Transistorschalter (T7) der Speicheranordnung zur Erzeugung des Sezugswertxs verbunden ist.
  8. S. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 5 - 7, gekennzeichnet durch eine in der Ladestromleitung des Speicherkondensators (54) liegende Diode (D3).
  9. 9. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung zur Zwei-Weg-Gleichrichtung zwei hintereinander geschaltete Transistorstufen (T1, T2) umfaßt, deren einmal gleich- und einmal gegenphasige Ausgangspannungen zur Erfassung von Störspannungen beider Polaritäten jeweils einer Diode (D1, D2) zugeführt wird, und deren Summe den an jeweils einem Eingang der beiden Vergleichaschaltungen liegenden Augenblickewert bildet.
  10. 10. Rundfunkempfänger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Regelschaltung (T12, T13, T14) mit einem Integrierglied (92) vorgesehen ist, durch welche beim Erreichen einer vorgebbaren Austastimpulsfrequenz eine Erhöhung der Ansprechechwelle (72, T14) des am einen Eingang der ersten Vergleichsschaltung liegenden Schwellwertschalters (T10) erfolgt.
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