DE1282761B - Kabel-Aufwickelvorrichtung - Google Patents
Kabel-AufwickelvorrichtungInfo
- Publication number
- DE1282761B DE1282761B DES92145A DES0092145A DE1282761B DE 1282761 B DE1282761 B DE 1282761B DE S92145 A DES92145 A DE S92145A DE S0092145 A DES0092145 A DE S0092145A DE 1282761 B DE1282761 B DE 1282761B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cable
- drum
- towing vehicle
- trailer
- winding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
- B60P3/035—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for transporting reel units
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G11/00—Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
- H02G11/02—Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using take-up reel or drum
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
- Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
- Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
H 02g
Deutsche Kl.: 21c-19/07
Nummer:
Aktenzeichen:
Amneldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Amneldetag:
Auslegetag:
P 12 82 761.1-34 (S 92145)
20. Mi 1964
14. November 1968
Die Erfindung bezieht sich auf einen auf einem Einachsanhänger montierten Kabelaufwickler mit
Hebevorrichtung und Drehlagern für eine Kabeltrommel zum Aufwickeln von auf Baustellen verwendeten
dünnen Kabeln großer Länge, die an aufeinanderfolgenden bestimmten Stellen Zugwirkungen
über große Entfernungen hinweg ausüben müssen, um z.B. ein Leitungskabel zu ziehen, das zwischen
zwei Leitungsträgern aufgehängt werden soll. Das Kabel ist mit dem Ende des Leitungskabels verbunden
und durchläuft eine Zugwinde, die jedoch das Kabel, welches ohne Spannung abläuft, nicht
speichert. Eine gewöhnliche Windentrommel ermöglicht keinen Zug und kein Aufrollen der Kabel unter
großer Spannung; dies bedingt die Verwendung einer Zugmaschine mit Doppeltrommel, mit deren Hilfe
die Spannung des Kabels verminderbar ist, ohne dieses jedoch zu speichern.
Die Aufwickelvorrichtung gemäß der Erfindung hat zum Ziel, die Aufnahme dieses Kabels auf einer
Trommel am Ausgang der Winde der Zugmaschine zu erlauben, wobei dieser Aufwickler derart ausgebildet
ist, daß er auf den Baustellen bequem in Zusammenwirkung mit einer Zugwinde verwendbar ist,
die auf einem Begleitfahrzeug aufgebracht ist.
Es sind Fahrzeuge bekannt, die nur für den Transport von Kabeltrommeln bestimmt sind, auch Fahrzeuge,
die darüber hinaus mit einem Antriebsmotor für die Kabeltrommel ausgerüstet sind, und auch
Fahrzeuge, die neben der Kabeltrommel eine Seilzugbremse zur Aufrechterhaltung eines konstanten
Seilzuges tragen.
Erfindungsgemäß ist der Kabelaufwickler auf einen Anhänger aufgebaut, der wahlweise entweder am
rückwärtigen Teil eines Zugfahrzeugs anhängbar oder auf die Seite senkrecht zur Längsachse des Zugfahrzeugs
in Aufwickelstellung festlegbar ist, und in dieser Stellung steht gleichzeitig ein mit der Kabeltrommelachse
in Verbindung stehendes Kettengetriebe mit einer zum Zugfahrzeug gehörigen und von dort angetriebenen
Zapfwelle im Eingriff.
In einer bestimmten Ausführungsform besteht der Aufwickler aus einem Halb-Anhänger, der an seinem
rückwärtigen Ende von Rädern getragen ist, die in zwei senkrechte Stellungen überführbar sind, nämlich
entweder parallel zur Längsachse des Anhängers, um das Schleppen zu ermöglichen, oder in Arbeitsstellung
in Ausrichtung mit und parallel zu den Rädern des Zugfahrzeugs, wodurch auf diese Weise eine geringe
Verstellung beim Rücklauf des Zugfahrzeugs unter Zugkraft ohne Beschädigung des Aufwicklers möglich
ist.
Kabel-Aufwickelvorrichtung
Anmelder:
Societe Generale d'Entreprises, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Leinweber
und Dipl.-Ing. H. Zimmermann, Patentanwälte,
8000 München 2, Rosental 7
Als Erfinder benannt:
Andre Henri Antoine Tilloy,
Versailles (Frankreich)
Andre Henri Antoine Tilloy,
Versailles (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 19. Juli 1963 (942127)
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt der mit einer Zapfwelle des Zugfahrzeugs verbundene
Aurwickelmechanismus ein Getriebe, das der Trommel eine Umfangsgeschwindigkeit erteilt,
die geringfügig über der linearen Geschwindigkeit des von der Winde abgewickelten Kabels liegt, so daß ein
Aufwickeln unter leichter Zugspannung gewährleistet ist, wobei die Geschwindigkeitsdifferenz durch
in das Getriebe eingeschaltete Reibungskupplungen absorbiert wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen
F i g. 1 und 2 schematische Seitenansichten der Aufwickelvorrichtung in Schlepp- bzw. Aufwickelstellung
in bezug auf das Zugfahrzeug,
F i g. 3 eine Seitenansicht der Aufwickelvorrichtung
in Aufwickelstellung und
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Auf wickelvorrichtung
gemäß F i g. 3.
Die Kabelaufwickelvorrichtung weist die Ausbildung eines Einachsschleppers auf, der ein starres
Fahrgestell 1 umfaßt, das vorn in einer Anhängerdeichsel 2 endet und hinten von zwei Rädern 3 getragen
ist. In Schlepperstellung (F i g. 1) ist die Deichsel 2 am rückwärtigen Teil des Zugfahrzeugs 4
aufgehängt, dessen Ladefläche die Zugwinde 5 trägt. Die Räder 3 sind parallel zueinander angeordnet, wie
auch aus F i g. 4 hervorgeht. In Aufwickelstellung (F i g. 2) ist die Vorrichtung an der rechten Seite des
Zugfahrzeugs festgelegt, das dann am Erdboden vermittels eines entfernbaren spatenartigen Doms 6 ver-
809 637/833
ankert ist, um der auf das Kabel 7 durch die Winde 5 ausgeübten Zugkraft widerstehen zu können. In
diesem Fall sind die Räder 3 des Aufwicklers um
90° verdreht und in ein und derselben, parallel zu den Rädern des Zugfahrzeugs verlaufenden Ebene
ausgerichtet. Diese letztere Anordnung der Räder soll dem Aufwickler erlauben, ohne Beschädigung das
Zugfahrzeug zu begleiten, wenn, dieses, durch einen starken Zug des Kabels beansprucht, leicht auf seiner
Verankerung zurückstößt.
Das Vorderteil des starren Fahrgestells trägt auch ein drittes Auf bockrad 8, das um eine vertikale Achse
drehbar und außerdem einziehbar ist, um die Arbeitsgänge des Anordnens zu erleichtern.
Das starre Fahrgestell 1 besteht aus zwei in Form
eines gleichschenkligen Trapezes angeordneten Längsträgern, die in Richtung auf die kleine Basis
durch Querstreben vereinigt sind und an diesem Ende die bewegliche Anhängdeichsel 2 tragen. Die Räder 3
sind am rückwärtigen Ende der Längsträger auf Achslagern montiert, die um eine Vertikalachse angelenkt
und in den beiden Stellungen der Räder verriegelbar sind. Die große Basis des das rückwärtige
Teil des Aufwicklers bildenden Trapezes besteht aus einer abnehmbaren Querstrebe 9.
Das starre Fahrgestell 1 trägt ein bewegliches Fahrgestell 10, das aus zwei parallelen. Längsträgern besteht,
die vorn über eine Querstange verbunden und am starren Fahrgestell angelenkt sind. Der rückwärtige
Teil besteht aus einer abnehmbaren Querstrebe 11. Die Enden dieser Querstrebe 11 ragen auf
beiden Seiten über -die Längsstreben hinaus und
können den Stoß zweier pneumatischer Winden 12 aufnehmen* die vom-starren Fahrgestell getragen sind
und deren Wirkung darin besteht, den rückwärtigen Teil des beweglichen Fahrgestells 10 anzuheben.
Die beiden Winden können über eine Leitung gespeist werden, die über eine Schnellkupplung
mit der Kompressionsluftanlage des Fahrzeugs verbunden ist. -.;--.
Die beiden Längsträger des beweglichen Fahrgestells 10 tragen zwei Lager 13, die sich öffnen
können, um die Welle 14 einer zur Aufnahme des Kabels 7 dienenden Trommel 15 aufzunehmen, und
sich danach durch schnelle Betätigung von Hand wieder verriegeln. Die Trommel, auf der das Kabel
aufgerollt werden soll, kann zwischen die beiden Räder 3 des in Arbeitsstellung befindlichen Aufwicklers
gelangen, wenn die rückwärtigen Querstangen 9 und 11 der beiden Fahrgestelle angehoben sind, und
wird auf die Kufe 16, die am starren Fahrgestell 1 befestigt ist, gerollt, die. sie derart anordnet, daß ihre
Wellenlager senkrecht zu den geöffneten Lagern 13 verlaufen und durch diese letzteren unter der Wir-,
kung der Winden .angehoben werden, wenn die Querstange 11 wieder an Ort und Stelle gebracht ist.
Diese Trommelwelle 14 trägt ein Zahnrad 17, das in ein Antriebsrad 18 eingreift, das vom beweglichen
Fahrgestell getragen ist und von einer Welle des Zugfahrzeugs angetrieben wird, welche-rnif der Bewegung
und der Geschwindigkeit der Winde in unmittelbarem Verhältnis steht.,
Der in Arbeitsstellung befindliche Aufwickler ist
an seinem Vorderteil an zwei Supporten auf der Seite
des Zugfahrzeugs 4 aufgehängt, und sein Mechanismus kann fest mit demjenigen der Zugwinde 5 über
eine vom Windenfahrgestell getragene seitliche Zapfwelle 20 mit Kardanplatten verbunden sein. ■■■;.·■
Die Bewegung wird der Trommel von der Zapfwelle 20 über ein Ritzel- und Kettengetriebe 19 übertragen,
das derart berechnet ist, daß die lineare Geschwindigkeit der Trommel 15 ganz geringfügig oberhalb
derjenigen des Kabels liegt, das am Ausgang der Rillen der Zugwinde 5 wieder austritt. Diese Geschwindigkeitsdifferenz
wird von Reibflächen 30 absorbiert, die im Antrieb vor dem Ritzel 18, das in das
Zahnrad 17 der Trommel eingreift, verkeilt sind.
ίο Diese Anordnung hält auf dem Ausgangstrum der
Winde eine bestimmte Spannung aufrecht zum Gewährleisten der Haftung des Kabels in den Seilzugrollen
der Winde. Außerdem absorbiert die Reibung auch die Geschwindigkeitsdifferenz, die durch die
Zunahme des Kabelwickeldurchmessers auf der Trommel durch das Ubereiiianderschichten von Lagen
auftritt.
Wenn es indessen erforderlich ist, daß die Zugwinde 5 im Rückwärtsgang arbeitet und Kabel 7 ab-
gibt, anstatt es zu ziehen, wäre die Reibung nachteilig, weil die Trommel 15 dann mehr Kabel freigeben"
würde, als die Winde aufnehmen konnte. Es würde folglich zwischen der Trommel und der Winde
eine Kabellose auftreten, die immer größer werden würde, Und das Kabel würde aus den Windenrillen
gleiten und könnte schwere Störungen verursachen.
Dieser Nachteil wird durch das Einschalten zweier
Stirnradvorgelege 21, 22 in den Antrieb vermieden, die auf einem Freirad-System in der Anlenkachse des
beweglichen Fahrgestells 10 montiert sind und die wie folgt arbeiten:
1. Bei normalem Zug nimmt das freie Rad des Antriebsritzels
21 das angetriebene Ritzel 22 mit, und dessen freies Rad erlaubt es ihm, sich in
bezug auf eine ortsfeste Trommel frei zu drehen. Das angetriebene Ritzel 22 nimmt dann das
Reibritzel mit, und folglich wird die Trommel durch die Reibung mitgenommen.
.„ 2. Bei Rückwärtsgang nimmt das freie Rad des Antriebsritzels 21 das angetriebene Ritzel 22 nicht mehr mit, und dieses Antriebsritzel kann in um-. gekehrter Richtung umlaufen. Das angetriebene Ritzel 22 wird darm in. umgekehrter Richtung durch die Drehung der Trommel, die vom Kabel gezogen wird, beansprucht, wird jedoch von seinem freien Rad in der starren Trommel blockiert. Das Reibritzel ist also blockiert, und die Trommel muß, um umlaufen zu können, also die sie bremsende Reibung überwinden. Die rückwärtslaufende Winde muß also auf das Kabel der gebremsten Trommel einen Zug ausüben, und das auf diese Weise unter Zugspannung gehaltene Kabel kann nicht von der Winde abgleiten.
.„ 2. Bei Rückwärtsgang nimmt das freie Rad des Antriebsritzels 21 das angetriebene Ritzel 22 nicht mehr mit, und dieses Antriebsritzel kann in um-. gekehrter Richtung umlaufen. Das angetriebene Ritzel 22 wird darm in. umgekehrter Richtung durch die Drehung der Trommel, die vom Kabel gezogen wird, beansprucht, wird jedoch von seinem freien Rad in der starren Trommel blockiert. Das Reibritzel ist also blockiert, und die Trommel muß, um umlaufen zu können, also die sie bremsende Reibung überwinden. Die rückwärtslaufende Winde muß also auf das Kabel der gebremsten Trommel einen Zug ausüben, und das auf diese Weise unter Zugspannung gehaltene Kabel kann nicht von der Winde abgleiten.
Das regelmäßige Aufrollen des Kabels? auf die
Trommel 15 wird durch zwei Führungswalzen'23 gewährleistet,
die von einem Führungswagen 24 getragen sind, der von einer Schraube 25 in Querrichtung
verschiebbar ist, und die Drehung dieser Schraube selbst wird von einem Pleuel-Kurbel-System 26 gesteuert,
das eine Bewegung vom Ritzel 18 erhält, das die Trommel unterhalb des Reibungsorgans angreift.
An jedem Laufende wechselt eine selbsttätig von einem Anschlag des Fahrgestells gesteuerte Klauenkupplung
27 die Bewegungsrichtung der Schraube und des Fahrgestells. Der Aufwickelschritt des Kabels
auf die Trommel ist durch die Länge eines einstell-
baren Handgriffes je nach dem Durchmesser des verwendeten Kabels regelbar.
Betriebsweise
Wenn das Zugfahrzeug 4 zu seiner Arbeitsstellung fährt, schleppt es an seinem rückwärtigen Haken den
Aufwickler, dessen beide Hinterräder 3 parallel verlaufen, wobei das Hilfsrad 8 ebenso angehoben ist
wie die Kufe 16 (F i g. 1).
Am Bestimmungsort angekommen wird das Hilfsrad 8 abgesenkt, durch sein Aufbocken wird der Aüfhängungsring
angehoben, und das freigegebene Zugfahrzeug 4 wird mit Hilfe des Doms 6 verankert. Der
Aufwickler wird dann auf der Seite des Zugfahrzeugs aufgehängt, seine um 90° verdrehten rückwärtigen
Räder 3 werden parallel zu denjenigen der Zugmaschine verriegelt, das Hilfsrad 8 wird angehoben
und der rückwärtige Teil des Aufwicklers mit demjenigen des Zugfahrzeugs durch die Kopplung einer
Verankerungsstange 28 (F i g. 2) verbunden.
Nun werden die rückwärtige entfernbare Querstange 9 des starren Fahrgestells 1 und die abnehmbare
Querstange 11 des beweglichen Fahrgestells 10 angehoben.
Die Kufe 16 wird in ihrer Tiefstellung festgelegt, und die Lager 13 des beweglichen Fahrgestells 10
werden geöffnet. Eine Leerspule wird auf die Kufe aufgebracht, die Antriebswelle in ihre Lagerung eingesetzt
und am Ausgang vom beweglichen Flansch festgehalten. Die beiden rückwärtigen abnehmbaren
Querstangen 9,11 werden wieder an Ort und Stelle gebracht.
Die Schnellkopplung des biegsamen Rohres des Aufwicklers wird auf den entsprechenden Anschluß
des Zugfahrzeugs aufgepaßt. Durch Betätigung des Hahns heben die Winden 12 über die rückwärtige
Querstange 11 das bewegliche Fahrgestell 10 an, das seinerseits die Trommel 15 hebt. Zwei Quersupporte
werden von Hand umgeschlagen gehalten, während sich durch das Schließen des Hahns die Winden
leeren, und das bewegliche Fahrgestell kommt auf diesen Supporten über die rückwärtige Querstange 11
zur Anlage, wobei die Welle 14 der Trommel auf den Lagern 13 aufliegt, die verriegelt werden.
Da die Zapfwelle 20 des Antriebs verriegelt, das Kabel über die Trommel gelaufen und verankert und
der Führungswagen 24 in die Ausgangsstellung des Laufs geführt ist, kann das Aufwickeln des gesamten
Kabels ohne irgendwelche Betätigung von Hand durchgeführt werden, weil die Anfangseinstellungen
selbstverständlich ein für allemal vorgenommen worden sind.
Wenn gegebenenfalls durch ein Hindernis eine Rücklaufbetätigung notwendig sein kann, kann diese
ohne unzeitgemäßes Aufgehen des Kabels und ohne andere Einschaltung als der der Windenleitung bewirkt werden.
Wenn das gesamte Kabel 7 aufgerollt und freigegeben und die Bewegung abgestoppt ist, werden die
beiden Lager 13 der Welle 14 der Trommel entriegelt und geöfffnet. Da Luft zu den Winden 12 eingelassen
wird, heben diese an der Tiefe des Laufs die Querstange 11 von ihren Lagern ab, die, nachdem sie nun
freigegeben sind, durch Federn abgerückt werden. Da die Luftzufuhr sofort wieder geschlossen wird, leeren
sich die Winden, die Trommel gelangt auf der Kufe 16 zur Anlage, und das bewegliche Fahrgestell 10
fällt weiterhin ab, wobei die Lager die Welle der Trommel freigeben.
Beim Anheben der beiden rückwärtigen Querstangen 9, 11 kann die volle Trommel dann durch eine
leere ersetzt werden, in die die Welle 14 eingesteckt wird. Nach Anordnen der Querstangen und Betätigen
der Winden, Supporte und Lager ist der Aufwickler zur Aufnahme eines neuen Kabels bereit, wobei der
Trommelwechsel in einer Mindestzeitdauer durch verkürzte Betätigung von Hand durchgeführt wird.
Claims (9)
1. Kabelauf wickler auf einem Einachsanhänger mit Hebevorrichtung und Drehlagern für eine
Kabeltrommel, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhänger wahlweise entweder am
rückwärtigen Teil eines Zugfahrzeugs (4) anhängbar oder auf die Seite senkrecht zur Längsachse
des Zugfahrzeugs (4) in Aufwickelstellung festlegbar ist und daß in dieser Stellung gleichzeitig
ein mit der Kabeltrommelachse (14) in Verbindung stehendes Kettengetriebe (17,19,21, 22)
mit einer zum Zugfahrzeug (4) gehörigen und von dort angetriebenen Zapfwelle (20) im Eingriff
steht.
2. Kabelaufwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (3) des Anhängers
an seinem rückwärtigen Ende angeordnet sind und zwei senkrechte Stellungen einnehmen können,
entweder parallel zur Längsachse des Anhängers oder senkrecht zur Längsachse des Anhängers in
Ausrichtung und parallel zu den Rädern des in Arbeitsstellung befindlichen Zugfahrzeugs (4).
3. Kabelaufwickler nach einem der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch ein starres
Fahrgestell (1), das an seinem Vorderteil eine Anhängerdeichsel (2) und an seinem rückwärtigen
Teil Tragräder (3) aufweist.
4. Kabelaufwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
starre Fahrgestell (1) ein bewegliches Fahrgestell (10) mit den Lagern (13) für die Achse (14) der
Aufwickeltrommel (15) trägt und an seinem Vorderteil in einer Querachse angelenkt und an
seinem rückwärtigen Teil von Winden (12) getragen ist.
5. Kabelaufwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
starre und das bewegliche Fahrgestell (1 und 10) am rückwärtigen Teil durch abnehmbare Querstangen
(9 und 11) miteinander verstrebt sind.
6. Kabelaufwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
starre Fahrgestell (1) eine Kufe (16) trägt, die in der Schlepperstellung des Aufwicklers aufklappbar
ist.
7. Kabelaufwickler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit einer Zapfwelle (20) des Zugfahrzeugs (4) verbundene Aufwickelmechanismus einen Antrieb
umfaßt, der der Trommel (15) eine Umfangsgeschwindigkeit erteilt, die geringfügig höher
ist als die lineare Geschwindigkeit des von der Zugwinde (5) abgegebenen Kabels (7), wobei der
Geschwindigkeitsunterschied durch in den Antrieb eingeschaltete Reibkupplungen absorbiert
wird.
8. Kabelaufwickler nach einem der Ansprüche
1 bis 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufwickelmechanismus eine selbsttätige Spulvorrichtung
(23,24,25) umfaßt, die das Kabel seitlieh
verstellt, wobei diese Spulvorriehtung (23, 24, 25) vom Aufwickelmechanisrnus gesteuert wird.
9. Kabelaufwickler nach einem der An-. spräche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufwickelmechanismus eine Sicherheitsvorrichtung
umfaßt, die über die Reibkupplungen das Bremsen der Kabeltrommel (15) im Rückwärtsgangbewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 461 936;
USA.-PatentschriftenNr. 3 000 587, 3 037 720.
Deutsche Patentschrift Nr. 461 936;
USA.-PatentschriftenNr. 3 000 587, 3 037 720.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 637/833 11.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR942127A FR1408158A (fr) | 1963-07-19 | 1963-07-19 | Enrouleur de câble |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1282761B true DE1282761B (de) | 1968-11-14 |
Family
ID=8808789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES92145A Pending DE1282761B (de) | 1963-07-19 | 1964-07-20 | Kabel-Aufwickelvorrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3282528A (de) |
| DE (1) | DE1282761B (de) |
| FR (1) | FR1408158A (de) |
| GB (1) | GB1075053A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3636943A1 (de) * | 1986-10-30 | 1988-05-11 | Katimex Cielker Gmbh | Einziehgeraet |
| DE19511798A1 (de) * | 1995-03-30 | 1996-10-02 | Walter Foeckersperger | Abstützung für eine mobile Seilwinde |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106683871A (zh) * | 2017-03-03 | 2017-05-17 | 山东迪镭凯电力设备有限公司 | 一种高压移动式绕线车 |
| CN107128750A (zh) * | 2017-06-28 | 2017-09-05 | 北京石油化工学院 | 新型机器人脐带缆卷放装置 |
| CN110932184B (zh) * | 2019-12-30 | 2021-10-15 | 云南驰宏锌锗股份有限公司 | 一种便于井下平巷重型电缆铺设安装及回收的装置 |
| CN112909852B (zh) * | 2021-01-28 | 2021-10-29 | 吉林大学 | 一种测井用井口电缆导向固定装置 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE461936C (de) * | 1926-02-12 | 1928-06-30 | Conrad Moeller | Transportwagen fuer Kabelrollen |
| US3000587A (en) * | 1958-05-26 | 1961-09-19 | Petersen Gerald A | Reel winder |
| US3037720A (en) * | 1958-12-16 | 1962-06-05 | Jr George L Leithiser | Cable tension booster |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1138940A (en) * | 1911-02-02 | 1915-05-11 | Deere & Mansur Co | Wire reeling and unreeling machine. |
| US2467869A (en) * | 1945-03-21 | 1949-04-19 | Spillman Frank | Wire reeling machine |
| US2704191A (en) * | 1948-08-16 | 1955-03-15 | Schley Frederick Emerson | Wire winding attachment for motor vehicles |
| US2913194A (en) * | 1956-06-25 | 1959-11-17 | Edward V Garnett | Cable reel trailer |
-
1963
- 1963-07-19 FR FR942127A patent/FR1408158A/fr not_active Expired
-
1964
- 1964-07-20 DE DES92145A patent/DE1282761B/de active Pending
- 1964-07-20 US US383883A patent/US3282528A/en not_active Expired - Lifetime
- 1964-08-04 GB GB30599/64A patent/GB1075053A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE461936C (de) * | 1926-02-12 | 1928-06-30 | Conrad Moeller | Transportwagen fuer Kabelrollen |
| US3000587A (en) * | 1958-05-26 | 1961-09-19 | Petersen Gerald A | Reel winder |
| US3037720A (en) * | 1958-12-16 | 1962-06-05 | Jr George L Leithiser | Cable tension booster |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3636943A1 (de) * | 1986-10-30 | 1988-05-11 | Katimex Cielker Gmbh | Einziehgeraet |
| DE19511798A1 (de) * | 1995-03-30 | 1996-10-02 | Walter Foeckersperger | Abstützung für eine mobile Seilwinde |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3282528A (en) | 1966-11-01 |
| GB1075053A (en) | 1967-07-12 |
| FR1408158A (fr) | 1965-08-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2018218C3 (de) | Containerverfahrgerät zum Anschluß an ein Fahrzeug mittels Kupplung | |
| DE202006001406U1 (de) | Parkbühne für Kraftfahrzeuge | |
| DE1925450B2 (de) | Anlage zum bewegen von losen materialien | |
| DE1282761B (de) | Kabel-Aufwickelvorrichtung | |
| DE1531251B2 (de) | Klappbarer Kran | |
| DE1506519C2 (de) | Teleskopausleger | |
| DE1941940B2 (de) | Fahrzeug mit Hebevorrichtung für großvolumige Kästen, vorzugsweise aus Beton mit Ausnehmungen im Boden für teleskopisch längenveränderliche Beine der Hebevorrichtung | |
| DE2514847A1 (de) | Schleppvorrichtung zum ein- und/oder ausfahren von flugzeugen in bzw. aus hallen | |
| DE918237C (de) | Geraet zur Aufnahme von Wickeltromeln fuer Schlaeuche od. dgl. | |
| DE10229844A1 (de) | Hebevorrichtung sowie Hakenflasche hierfür | |
| DE2535759A1 (de) | Wagen fuer den transport von kabeltrommeln, insbesondere waehrend des verlegens der kabel | |
| DE744750C (de) | Schleppvorrichtung fuer Walzwerke | |
| DE2326022C2 (de) | StraBenverfahrbarer Turmdrehkran | |
| DE915143C (de) | Strassenfahrzeug, insbesondere zweiachsige Zugmaschine, mit einem einachsig auf eigenen Laufraedern abgestuetzten Kran | |
| DE19519606C2 (de) | Rangiervorrichtung für Bahnfahrzeuge | |
| DE465634C (de) | Wagenschieber | |
| DE922486C (de) | Kranseilbahn | |
| DE560647C (de) | Ersatzreifentraeger fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE1266939C2 (de) | Teleskopausleger fuer einen kran, insbesondere einen fahrzeugkran | |
| DE354498C (de) | Hebekarre | |
| DE924157C (de) | Pendel-Schlepplift | |
| DE727544C (de) | Kraftfahrzeug mit einem Wechsel- oder sonstigen Getriebe, das mit einem Nebenantrieb fuer ein Hilfsgeraet versehen ist | |
| DE511972C (de) | Umlegbarer Ausleger fuer fahrbare Drehkrane | |
| EP0243343A2 (de) | Seilkran | |
| DE879161C (de) | Greiferlaufkatze fuer landwirtschaftliche Foerderanlagen |