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DE1282510B - Schleifvorrichtung fuer Messer, Scheren u. dgl. fuer Haushaltszwecke - Google Patents

Schleifvorrichtung fuer Messer, Scheren u. dgl. fuer Haushaltszwecke

Info

Publication number
DE1282510B
DE1282510B DEN24751A DEN0024751A DE1282510B DE 1282510 B DE1282510 B DE 1282510B DE N24751 A DEN24751 A DE N24751A DE N0024751 A DEN0024751 A DE N0024751A DE 1282510 B DE1282510 B DE 1282510B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding wheel
grinding
face
channel
knives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN24751A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Jager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority claimed from FR970418A external-priority patent/FR1388468A/fr
Publication of DE1282510B publication Critical patent/DE1282510B/de
Priority claimed from NL7115549A external-priority patent/NL7115549A/xx
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/54Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of hand or table knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schleifvorrichtung für Messer, Scheren u. dgl. für Haushaltszwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleif-,Vorrichtung für Messer, Scheren u. dgl. für Haushaltszwecke, bei der eine um eine vertikale Achse umlaufende Stirnschleifscheibe an der Stirnfläche eines motorisch angetriebenen Schleifscheibenträgers befestigt ist und zwei einander gegenüberliegende, zur Schleifscheibenstirnfläche geneigteAuflageflächen für die zu schleifenden Werkzeuge vorgesehen sind, die sprunghaft in eine gegenüber den Auflageflächen tiefer liegende kanalartige und sich mittig zur Schleifschele erstreckende Rinne etwa rechteckigen Querschnitts mit horizontalem Boden, dessen Breite kleiner ist als der Schleifscheibendurchmesser, übergehen.
  • Es ist bereits eine Schleifvorrichtung für Haushaltszwecke bekannt, bei der zu schleifende Gegenstände seitlich einer Schleifscheibe eine kehlig nach innen eingezogene Auflagefläche vorfinden, auf der sie an die Stirnfläche einer Schleifscheibe heranführbar sind. Mittels einer derartigen Anordnung lassen sich nur relativ kurze Gegenstände mit kurzen Klingen beschleifen, da die Krümmung der Auflagefläche lange Gegenstände, wie beispielsweise Messer oder Scherblätter, nur unvollkommen abstützt.
  • Bei einer anderen bekannten Schleifvorrichtung ist ebenfalls eine geneigte Auflagefläche vorhanden, über die zu schleifende Messer an die Schleifscheibenstirnfläche heranführbar sind. Der Schleifdruck hängt dabei von dem Gefühl der Bedienungsperson ab, da die Stirnschleifscheibe starr gelagert ist. Bei ungeübten Bedienungspersonen ist es dann durchaus möglich" daß der Antriebsmotor der Stirnschleifscheibe überlastet wird und nur unbefriedigende Schleifergebnisse erhalten werden.
  • Bei einer weiteren bekannten Schleifvorrichtung befindet sich eine Flankenschleifscheibe, deren für das Schleifen vorgesehene Fläche die Form eines, Kegelstumpfmantels hat, in einer Gehäuseaussparung angeordnet. Die'gegebenenfalls schräg zulaufenden Führungsflächen für das Werkstück bilden damit zusammen mit der Schleiffläche der Schleifscheibe einen keilförmigen Ausschnittt. Bei dieser Schleifvorrichtung besteht -die Gefahr, daß sich ein zu schleifender Gegenstand, wenn er nicht mit großer Umsicht in den Schleifspalt eingeführt wird, möglicherweise festklemmt und den Motor dann überlastet.
  • Darüber hinaus ist noch eine Schleifvorrichtung bekannt, bei der über einer ringförmigen Stirnschleiffläche geneigte Werkstückauflagen vorgesehen sind. Diese geneigten Werkstückauflagen reichen bis unter die Schleiffläche der Stirnschleifscheibe im Schleifscheibenzentrum. Im Schleifscheibehzentrum sind die beiden geneigten Auflageflächen dann über ein plattenförmiges Teil verbunden. Dieses plattenförmige, auch als Boden anzusehende Teil ist dabei in Richtung auf den Schleifscl-iäibenantrieb in die Schleifscheibe hinein versetz ' t. -- Durch diese Versetzung im Bereich der Schleifscheibe bilden sich sprunghaft zwei aufrecht stehende Wände, über die das versenkte flache Bodenteil in die Auflageflächen. übergeht. Das Bodenteil - und die zwei aufrecht stehenden seitlich des Bodenteils aufragenden Wände bilden dabei eine kanalartige'Rinne von etwa rechteckigem Querschnitt mit horizontalem Boden.
  • Nachteilig ist auch bei dieser Schleifvorrichtung, daß der Druck, mit dem die Schlelfscheibenstirnfläche und ein zu schleifender Gegenstand zusammengeführt werden, einzig und allein von dem Andruck abhängig ist, den die Bedienungsperson für richtig hält. An das Bodenteil zwischen den Auflageflächen kann ein zu beschleifender Gegenstand nur herankommen, wenn die Schleiffläche der Schleifscheibe so weit abgenutzt ist. In diesem Fall geht dann aber der Schleifdruck verloren, auch wenn die Bedienungsperson den, zu beschleifenden Gegenstand noch so fest gegen das Bodenteil drückt. Die Funktionsfähigkeit der Vorrichtung ist dann nicht mehr gegeben.
  • Als weiterer Nachteil ergibt sich bei dieser bekannten Schleifvorrichtung, daß die Schleiffläche der Schleifscheibe entgegen der Neigung der Auflageflächen nach außen hin geneigt ist. Diese Neigung verhindert praktisch, daß die A#flageflächen auch als solche benutzt werden können. Es wird vielmehr immer nur einer der beiden einander gegenüber frei liegenden Stirnschleifflächenteile zum Schleifen herangezogen werden können, wobei dann der zu schleifende Gegenstand von Hand frei geführt werden muß.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schleifvorrichtung zu schaffen, bei der der Andruck zwischeu einem zu schleifenden Gegenstand, und einer Schleifscheibe praktisch von der Bedienungsperson unabhängig gemacht ist und auch dann, wenn der zu schleifende Gegenstand bereits das Bodenteil be- rührt, noch einwandfrei beschliffen wird.
  • Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich die Rinne beidseits des Umfangs der Schleifscheibe erstreckt und die Schleifscheibe mit ihrem Träger bis zum waagerechten Boden der Rinne, wie bekannt, axial eindrückbar ist.
  • Der Schleifdruck wird bei dieser Schleifvorrichtung im wesentlichen von der Feder bestimmt, die die Schleifscheibe nach oben drückt. Nimmt also der von der Bedienungsperson aufgebrachte Schleifdruck zu, dann wird die Schleifscheibe nach unten entweichen und damit den Schleifdruck in begrenzten Ausmaßen halten. Durch die nachgiebige Lagerung wird es auch möglich, zu schleifende, Gegenstände selbst dann einwandfrei zu bearbeiten, wenn diese bereits am Bodenteil der Rinne anliegen. Die zu schleifenden Gegenstände können dann zwar nicht mehr tiefer eingedrückt werden, die Schleifscheibe drückt aber noch mit ausreichend großer Kraft nach oben gegen den Gegenstand, womit dieser noch einwandfrei beschliffen werden kann. Darüber hinaus bietet die Schleifvorrichtung nach der Erfindung noch den Vorteil, daß ein Motor geringer Leistung zum Einsatz gebracht werden kann, da infolge der nachgiebigen Schleifscheibenlagerung der Schleifdruck niemals unzulässige Werte erreichen kann.
  • Es ist an sich bekannt, eine Schleifscheibe in axialer Richtung nachgiebig zu lagern. Bei dieser bekannten Konstruktion findet der zu schleifende Gegenstand jedoch außer an der Schleifscheibe keine Eindrilekwegbegrenzung. Deshalb ist es möglich, den zu schleifenden Gegenstand teilweise zu weit in seine Schlitzführung einzuschieben, so daß sich beispielsweise bei einer gewölbten Messerklinge über die Länge der Klinge hinweg unterschiedliche Schleifwinkel und Schleifdrücke ergeben.
  • Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Axialschnitt durch eine Schleifvorrichtung nach der Erfindung, F i g. 2 eine Seitenansicht, F i g. 3 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei dem mehrere in F i g. 1 bereits dargestellte Teile, der Vorrichtung fortgelassen sind, F i g. 4 eine Untenansicht der Antriebsachse der Ausführungsform nach F i g. 3.
  • F i g. 1 zeigt ein mit seitlichen, zur Mitte hin geneigten Auflageflächen versehenes Gehäuse 1, das zwischen den Auflageflächen ein rinnenförmiges Mittelteil 26 bis 28 aufweist. Das Gehäuse hat eine strichpunktierte, Mittelebene 2 mit einer kreisförmigen zentralen Öffnung, die unter Freilassung eines ringförmigen Lüftungsspaltes 4 von der Stirnschleifscheibe 3 abgeschlossen wird. Die Stirnschleifscheibe 3 ist auf eine übliche, nicht näher dargestellte Weise an der oberen Fläche 5 eines kappenförmigen Schleifscheibenträgers 6 befestigt, der auch einen Federteller für eine Schraubenfeder 7 bildet, die im Innern der Kappe 6 eingeschlossen ist. Der gegenüberliegende Federteller 8 wird vom Boden eines muldenförrnigen Kupplungsgliedes 9 gebildet, das auf der Antriebsachse 10 festgesetzt ist, im vorliegenden Falle durch ein auf dem Achsenende und einer Schulter 12 vorgesehenes Gewinde 11. Die Lagerung der Welle 10 ist mit 13 bezeichnet.
  • Auf der Außenseite der Trägerkappe 6 ist ein Kranz von Lüftungsschaufeln 14 gebildet, die wendelförmig verlaufen, wie dies im linken Teil der Figur dargestellt ist (dieser Teil des kappenförmigen Trägers 6 ist in Ansicht dargestellt).
  • Der Schleifscheibenträger 6 ist in einer nach unten gerichteten zylindrischen Bodentülle 15 des Ge- häuses 1 angeordnet. Der Lüfter führt durch den Spalt 4 einen Luftstrom, wie er durch Pfeile angegeben ist. Die Kupplung zwischen dem muldenförmigen Kupplungsglied 9 und dem Schleifscheibenträger 6 ist auf einfache Weise dadurch erzielbar, daß dir, Querschnitte, aneinander anliegender Mantelflächen prismatisch oder wenigstens unrund ausgebildet sind.
  • Beim Anbringen oder Schärfen eines Messerschliffes dienen die Auflageflächem beiderseits der Rinne 26 bis 28 der Führung einer Messerklinge 17, wie dies in F i g. 2 angegeben ist. Die Schneide des Messers 16 ist leichtan die Stirnfläche der Stirnschleifscheibe 3 angedrückt, dir, sich nahezu in der oberen Lage oder Ruhelage befindet. Je weiter das Messer nach unten geschoben ist, wie dies für das Messer 17 rechts angegeben ist, um so weiter wird die Stimschleitscheibe eingediUckt und um so größerwird somit der Schleifdruck, Die, Werste eingedrückte Lage (und somit dir, Belastung des Motors) wird vom waagerechten Boden 26 der Rinne bestimmt, in den die Rinnenwände 27 und 28 sprunghaft übergehen, F i g. 3 (s. auch F i g. 4) zeigt eine Variante, bei der entsprechende Teile mit den gleichen BezugAzifforn bezeichnet sind wir, in F i g. 1. Der kappenförmige Träger 6 ist in bezug auf die Schleifscheibe, 3 mit e,wem kleineren Durchmesser als in F i Z. 1 ausgebildet, während die Tragfläche 5 auswärts durch einen Ringflansch 18 verbreitert ist. Weiter ist die Stirnschleifscheibe durch einen mittleren nach oben vorstehenden Teil 19 zentriert. Dieser Vorsprung kann einen quadratischen Querschnitt aufweisen, um die Stirnschleifscheibe gut mitnehmen zu können, während im übrigen übliche (nicht dargestellte) Befesti-,Clungsmittel Verwendung finden können. Unter dem Z Ringflansch 18 lieg= die, Schaufeln 20 eines muldenförmigen Körpers 21, der auf den Außrnmantel des kappenförmigen Trägers 6 aufgepreßt ist, Der Boden 22 des Körpers 21 hat eine unrunde mittlere, Durchgangsöffnung 23, durch die ein entsprechend unrund ausgebildeter Ansatz 24 am unteren Ende des Kupplungsgliedes 9 hindurchgeführt ist (s. auch F i g. 4). In diesem Ansatz wird die Ailtriebswelle mit Hilfe einer mit Gewinde verschenen Bohrung 25 festgesetzt. Der Träger 6 wird somit vom Boden des Lüfterkörpers 21 axi.al verschiebbar auf dem Ansatz 24 geführt, der auch die Kupplung zum Antrieb der Stimschleifscheibe bildet.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung können oberhalb der Rinne 26 bis 28 leicht mehrere lotrechte Anlageflächen für Scheren oder sonstige Werkzeuge angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schleifvorrichtung für Messer, Scheren u. dgl. für Haushaltszwecke, bei der eine um eine vertikale Achse umlaufende Stimschleifscheibe an der Stirnfläche eines motorisch angetriebenen Schleifscheibenträgers befestigt ist und zwei einander gegenüberliegende, zur Schleifscheibenstirnfläche geneigte Auflageflächen für die zu schleifenden Werkzeuge vorgesehen sind, die sprunghaft in eine gegenüber den Auflageflächen tiefer liegende kanalartige und sich mittig zur Schleifscheibe erstreckende Rinne etwa rechteckigen Querschnitts mit horizontalem Boden, dessen Breite kleiner ist als der Schleifscheibendurchmesser, übergehen, dadurch gekennzeichnet, sich die Rinne (26 bis 28) beidseits des Umfangs der Schleifscheibe (3) erstreckt und die Schleifscheibe mit ihrem Träger (5, 6) bis zum waagerechten Boden (26) der Rinne, wie bekannt, axial eindrückbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 606 171, 904 562; USA.-Patentschriften Nr. 1501730, 2 318 764, 2 522 942, 2 790 282.
DEN24751A 1963-04-11 1964-04-08 Schleifvorrichtung fuer Messer, Scheren u. dgl. fuer Haushaltszwecke Pending DE1282510B (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL291496 1963-04-11
NL1282510X 1963-04-11
FR970418A FR1388468A (fr) 1963-04-11 1964-04-10 Dispositif d'affûtage
NL7115549A NL7115549A (de) 1963-04-11 1971-11-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1282510B true DE1282510B (de) 1968-11-07

Family

ID=27445750

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN24751A Pending DE1282510B (de) 1963-04-11 1964-04-08 Schleifvorrichtung fuer Messer, Scheren u. dgl. fuer Haushaltszwecke

Country Status (1)

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DE (1) DE1282510B (de)

Citations (6)

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US1501730A (en) * 1921-09-09 1924-07-15 Siegel Philip Grinding wheel
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GB904562A (en) * 1958-10-09 1962-08-29 Albert Edward Austen Higginbot Improvements in or relating to devices for sharpening knives and the like

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