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DE1282560B - Mehrtagewecker - Google Patents

Mehrtagewecker

Info

Publication number
DE1282560B
DE1282560B DEF46720A DEF0046720A DE1282560B DE 1282560 B DE1282560 B DE 1282560B DE F46720 A DEF46720 A DE F46720A DE F0046720 A DEF0046720 A DE F0046720A DE 1282560 B DE1282560 B DE 1282560B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
alarm clock
shaft
day
clock according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF46720A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean-Claude Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tissot SA
Original Assignee
Fabrique dHorlogerie CHS Tissot et Fils SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fabrique dHorlogerie CHS Tissot et Fils SA filed Critical Fabrique dHorlogerie CHS Tissot et Fils SA
Publication of DE1282560B publication Critical patent/DE1282560B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/08Alarm clocks operating on successive days without resetting; operating only once in each 24 hours
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks
    • G04B23/023Driving, e.g. by springs or common drive with the clockwork; gears; escapements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Mehrtagewecker Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mehrtagewecker, bei welchem die Feder des Signalwerks jeweils innerhalb von 24 Stunden durch die Zugfeder spannbar ist.
  • Es ist ein Mehrtagewecker der eingangs erwähnten Gattung bekanntgeworden, dessen Läuteaufzugsvorrichtung mit einem vom Federhaus in Drehung versetzten Nocken versehen ist, welche im Laufe einer vollen Umdrehung um sich selbst einen Hebel so verschiebt, daß ein Aufzugsrad gedreht wird, welches die Läutefeder spannt. In diesem bekannten Wecker ist der Aufzugsmechanismus für die Läutefeder unabhängig vom Läutewerkauslösemeehanismus. Man muß daher ein Mittel vorsehen, das die Läutefeder gespannt hält, nachdem das Aufzugsrad eine Umdrehung um sich selbst ausgeführt hat und welches nicht mehr tätig ist, wenn das Aufziehen wieder beginnen soll. Außerdem müssen Mittel vorgesehen werden, um die Läutefeder mit der Hand aufzuziehen, wenn die Zeit zwischen dem Augenblick, in dem das nächste Läuten erfolgen soll, geringer ist als die Zeit, welche der Nocken braucht, um die Läutefeder unter der Wirkung des Uhrwerkes aufzuziehen.
  • Diese Uhrwerke der bekannten Wecker sind daher im Aufbau ziemlich kompliziert und unbequem, und sie weisen viele Teile auf, die störanfällig sind und einen verhältnismäßig großen Raum im Wecker einnehmen. Außerdem können sie, da sie mit einer genügenden Reserve an Energie zum Betätigen des Uhrwerkes während einer gewissen Anzahl Tage und zum Antreiben des Läuterades während einer bestimmten Zeit versehen sind, nur unter normalen Verhältnissen gebraucht werden, wo die Zahl und die Dauer des jeden Tag hervorgerufenen Läutens in ziemlich engen Grenzen bleiben. So ist es im Fall einer großen Gangreserve des Uhrwerks, z. B. 8 Tage, erforderlich, der Antriebsfeder eine ausreichende Stärke zu verleihen, um das Werk während der angegebenen Zeit anzutreiben und um eine entsprechend große Anzahl von Alarmen, z. B. 16, auslösen zu können, da es durchaus vorkommen kann, daß der Benutzer den Weckalarm zweimal täglich auslösen läßt. Benötigt der Benutzer indessen nur 8 Alarme, so bleibt die Feder konstant einer beachtlichen Spannung unterworfen, anderseits bleibt, wenn die Anzahl der Alarme über das mögliche Maximum vermehrt wird, der Wecker von sich aus stehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei dem eingangs erwähnten Mehrtagewecker eine robuste und damit zuverlässig wirkende Konstruktion zu schaffen, die einen Antrieb mit einer Gangreserve von einigen Tagen aufweisen kann, und in welchem die obenerwähnten Nachteile vermieden sind dadurch, daß die Zeigerstellorgane des Wekkers mit dem Aufzugsorgan der Läutefeder so verbunden sind, daß sie miteinander zusammenwirken.
  • Bei Mehrtageweckern der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das auf der Welle des Anzeigeorgans des Signalwerks gelagerte Auslöserad als Stirnzahnrad mit sich nur über einen Teil der Peripherie erstrekkenden Zahnsektor ausgebildet ist und daß vom Federhaus aus innerhalb 24 Stunden ein auf der Signalwerkswelle, die parallel zu der Anzeigeorganwelle im Uhrwerksgehäuse angeordnet ist, gelagertes Spannrad zum Zwecke des Spannens der Schlagwerkfeder antreibbar ist, die auf einer auf der Signalwerkswelle gelagerten Spiralrolle angeordnet ist, wobei der von Zähnen freie Sektorteil des Auslöserades das Spannrad frei gibt, damit es unter der Kraftwirkung der Schlagwerkfeder das Schlag,-werkrad und damit das Ankerrad des Signalwerks zum Signalgeben drehen kann.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Auslösung des Läuterades jedesmal erfolgt, wenn das Auslöserad, welches normalerweise vom Uhrwerk angetrieben wird, sich in einer bestimmten Richtung befindet, und da dieses Rad koaxial zur Anzeigeorganwelle gelagert ist, eine Winkelverschiebung des Aus- Löserades bezüglich der Organe bewirkt wird, welche es während der Stundenregelung für den nächsten Läutevorgang vorwärts treibt und den Anfang des Aufzugs der Läutefeder einleitet, wodurch die Zeit, während welcher das Aufzugsrad nicht vom Uhrwerk getrieben wird; kompensiert wird.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung erlaubt somit, so viele Läutevorgänge als im Laufe eines Tages erwünscht sind, hervorzurufen, ohne die Energie der Zugfeder zu erschöpfen, da während der Stundenstellung des Läutewerks der Läutefeder automatisch die Energie zugeführt wird, die für den gewünschten zusätzlichen Läutevorgang erforderlich ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus denUnteransprüchen. Ein Ausführungsbeispiel sei an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen axialen Teilschnitt durch das Uhrwerk, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Auslösevorrichtung des Schlagwerks in der Auslösestellung, F i g. 3 eine Draufsicht auf diese Vorrichtung in einer anderen Auslösestellung, F i g. 4 eine Draufsicht auf diese Vorrichtung in einer dritten Auslösestellung und F i g. 5 eine Ansicht eines mit dem erwähnten Uhrwerk versehenen Weckers.
  • Das in F i g. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel weist eine Platine 1 und- eine unterhalb der Platine und parallel zu dieser angeordnete Brücke 2 auf sowie ein Zifferblatt 3, welches über der Platine 1 in einer bestimmten Entfernung angeordnet ist. Gewisse Uhrwerkräder sind zwischen der Platine und dem Zifferblatt gelagert. Die Energie für den Antrieb des Uhr-und des Schlagwerks ist im Federhaus 4 mit der Antriebsfeder 5 gespeichert. Das innere Ende der Feder 5 ist an einer Welle 6 des Federhauses befestigt, die sich in einem an der Brücke 2 befestigten Lager 7 und im zentralen Teil der Trommel des Federhauses 4 dreht: Die Welle 6 des Federhauses trägt ein Sperrad 8, welches den Deckel des Federhauses bildet und mit einer Breguet-Zahnung 9 in' der 'inneren Fläche - der Brücke 2 zusammenwirkt. Die Trommel des Federhauses 4 weist einen Drehzapfen 4 a auf, welcher in einem in der Platine 1 befestigten Lager 10. drehbar gelagert ist. Sie weist weiter eine äußere Zahnung 11 auf, welche mit einem ersten nicht dargestellten Rad des Räderwerks kämmt.
  • Ein Antriebsrad 12 ist am Ende des Drehzapfens befestigt und liegt zwischen der Platine 1 und dem Zifferblatt 3. Dieses Antriebsrad betätigt wie nachfolgend beschrieben die Anzeigeorgane des Weckers sowie die Vorrichtung des Schlagwerks.
  • Das Antriebsrad 12 kämmt mit einem übersetzungsrad 13, welches durch Reibung mit einer Scheibe 14 verbunden ist, die eine periphere Zahnung mit dem gleichen Durchmesser wie jene des Rades 13 aufweist. Diese Scheibe kämmt selbst mit dem nicht dargestellten Stundenrohr, welches herkömmlich ausgeführt ist und im Zentrum des Uhrwerks angeordnet ist und den Stundenzeiger 15 (F i g. 5) trägt. Dieses Stundenrohr treibt außerdem mittels eines herkömmlichen Wechselrades das Minutenrohr, welches koaxial zum Zeiger 15 einen Minutenzeiger 16 trägt. Die Reibungsverbindung zwischen den Rädern 13 und 14 erlaubt das Richten der Zeiger 15 und 16. Das Zifferblatt 3 weist den Stundenkreis 17 auf. Das Federhaus 4, dessen Ablauf durch das Räderwerk und die Reguliervorrichtung reguliert wird, dreht mit einer Geschwindigkeit von einer Umdrehung in 12 Stunden. Die Räder 13 und 14, welche den doppelten Durchmesser des Rades 12 aufweisen, über in 24 Stunden eine Umdrehung aus. Das Stundenrohr besitzt den gleichen Durchmesser wie das Rad 12. Andererseits drehen die Räder 13 und 14 im Gegenuhrzeigersinn, wenn sich das Rad 12 im Uhrzeigersinn dreht. Ein Aufziehknopf, welcher am Ende der Federhauswelle befestigt ist, ermöglicht das Spannen der Feder 5. Man sieht in den F i g. 1 und 5, daß das Zifferblatt im Bereich der Ziffer 6 eine kreisrunde Öffnung 18 aufweist, durch welche die obere Fläche der Scheibe 14 sichtbar ist. Diese obere Fläche weist eine kreisrunde Skala 19 auf, die von 0 bis 24 Stunden unterteilt ist. Eine feststehende Marke 20 ermöglicht die Weckanzeige für 24 Stunden.
  • Die Räder 13 und 14 drehen auf einer Welle 21, welche in einem Lager 22 der Brücke 2 und in einer Öffnung 23 der Platine 1 geführt ist. Diese Welle erstreckt sich bis hinter das Uhrwerk, wo sie zugänglich ist. Sie trägt einen Aufsatz 24, welcher auf ihrem oberen Ende bedingt durch einen Schlitz 25 elastisch gehalten ist. Dieser Aufsatz, der sich mit der Welle 21 dreht, ist im Innern einer Buchse 26 geführt, die ihrerseits in einer koaxialen Öffnung der Räder 13 und 14 gelagert ist. Der Aufsatz 24, die Buchse 26 und die Räder 13 und 14 reiben gegenseitig leicht aneinander und können unabhängig voneinander gedreht werden.
  • Wie aus F i g.1 hervorgeht, weist. die Buchse 26 an ihrem oberen Ende ein Anzeigeorgan 27 auf, welches sich über der Scheibe 14 befindet; der Aufsatz 24 weist ein Anzeigeorgan 28 auf, das über dem Anzeigeorgan 27 angeordnet ist. Diese zwei Anzeigeorgane drehen normalerweise mit der durch das Uhrwerk angetriebenen Scheibe 14, können aber beliebig gegenüber diesem Scheibenzifferblatt eingestellt werden, indem sie sieh entweder vollständig überdecken oder einen Winkel bilden, der zwischen Null und einem Maximalwert schwanken kann.
  • Im dargestellten Falle befindet sich das Anzeigeorgan 27 vor dem Organ 28 in Drehrichtung der Scheibe 14 betrachtet. Das Schlagwerk des Weckers wird dann ausgelöst, wenn das Organ 27 der Marke 20 gegenüberliegt. Es hört selbsttätig nach gewisser Zeit auf und fängt von neuem an, wenn das Anzeigeorgan 28 gegenüber der Marke 20 zu liegen kommt.
  • Der Auslösemechanismus; der diese Funktion gewährleistet, weist zunächst eine mit dem Aufsatz 24 und der Welle 21 drehende Nockenscheibe 29 auf.
  • Zu diesem Zweck weist der Aufsatz 24 an seinem unteren Ende zwei diametral gegenüberliegende Nocken 30 auf, die in entsprechende Ausnehmungen der Nockenscheibe 29 hineingreifen, welche diese an ihrer unteren Fläche aufweist. Die Nockenscheibe 29 sitzt mit Preßsitz auf dem Aufsatz 24. Der Mechanismus weist außerdem ein Auslöserad 31 auf, welches auf dem unteren Ende der Buchse 26 sitzt. Diese letztere weist einen flachen Absatz 32 auf, welchem eine gerade Partie des Umfanges der zentralen Öffnung des Rades 31 entspricht. Hierdurch wird ein gegenseitiges Verdrehen der Buchse 26 und des Rades 31 verhindert. Zwischen dem Rad 31 und dem Übersetzungsrad 13 ist eine elastische Scheibe 33 angeordnet, die an ihrer Peripherie kleine vorstehende Zungen 34 aufweist, welche in eine Breguet-Zahnung 35 an der unteren Fläche des Rades 13 greifen. Die Scheibe 33 liegt auf dem Rad 31 und weist eine Öffnung auf, in welche ein Nocken 36 greift, der vom Rad 31 vorsteht. Die Scheibe 33, die somit drehfest mit dem Rad 31 verbunden ist, bildet zwischen diesem Rad und dein Übersetzungsrad 13 eine Einwegkupplung. Da das Übersetzungsrad 13 mit dem vom Federhaus angetriebenen Rad 12 im Eingriff steht, kann das Auslöserad 31 nur im Vorwärtssinn gegenüber dem Rad 13 verschoben werden, d. h. es kann nur im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden. Das Rad 31 weist an seiner unteren Fläche noch zwei Widerlager 37 und 37a auf, welche beidseitig des Nokkens der Nockenscheibe 29 angeordnet sind, so daß bei einer Drehung der Welle 21 im Gegenuhrzeigersinn die Nockenscheibe 29 am Widerlager 37 einhakt und das Rad 31 und die Scheibe 33 mitbewegt, deren kleine Zungen auf der Breguet-Zahnung 35 gleiten. Die gegenseitige Lage der Nockenscheibe 29 und des Rades 31, die demnach durch das erste Widerlager 37 bestimmt ist, entspricht jener, bei der die beiden Anzeigeorgane 27 und 28 übereinanderliegen. Durch eine Drehung der Welle 21 im Uhrzeigersinn kann man die Nockenscheibe 29 allein antreiben und den Zeiger 28 gegenüber dem Zeiger 27 verdrehen, bis die Nockenscheibe 29 gegen das Widerlager 37a stößt, was ungefähr einer Verschiebung von 3 .Stunden entspricht (siehe F i g. 2). Es sei noch festgestellt, daß die Scheibe 33 die Reibungsverbindung zwischen dem Rad 14 und dem Rad 1.3 gewährleistet. Das Rad 14 ist durch einen Flansch der Buchse 26 axial gehalten, während die Nockenscheibe 29 durch die Nocken 30 axial gehalten ist. Die elastische Scheibe 33 stützt sich auf das Rad 31 und drückt es gegen die Nockenscheibe 29, während sie das Rad 33 gegen das Rad 14 preßt. Der Aufsatz 24 hält seinerseits die Buchse 26 axial.
  • Der beschriebene Mechanismus arbeitet mit einem Schlagwerkmechanismus 57 zusammen, welcher teilweise in der F i g. 1 dargestellt ist. Eine Welle 38, die zwischen der Brücke 2 und der Platine 1 gelagert ist und die im Zwischenraum zwischen der Platine 1 und dem Zifferblatt 3 angeordnet ist, trägt und drehe eine Steuerscheibe 39, auf deren Nabe 39a eine Spiralrolle 40 befestigt ist, an welcher das innere Ende einer Feder 41 des Schlagwerks befestigt ist. Das äußere Ende dieser Feder des Schlagwerks ist an einem Pfeiler 56 befestigt, welcher sich von der Platine 1 zur Brücke 2 erstreckt. Die Scheibe 39 kann auf der Welle 38 gleiten. Sie weist in der unteren Fläche ihrer Nabe eine Breguet-Zahnung 42 auf, welche mit einer entsprechenden Zahnung am Schlagwerkrad 43 kämmt, das am unteren Ende der Welle 38 frei laufend angeordnet ist. Eine Blattfeder 44 hält die Breguet-Zahnung 42 derart im gegenseitigen Eingriff, daß, wenn die Welle 38 nach dem Spannen der Feder 41 und dem Auslösen des Schlagwerks in Drehung versetzt ist, das Rad 43 durch die Breguet-Zahnung 42 angetrieben wird und ein Ankerrad 45 dreht, das mit Hilfe eines nicht dargestellten Ankers den Hammer des Schlagwerks betätigt.
  • Am oberen Ende der Welle 38 zwischen der Platine 1 und dem Zifferblatt 3 ist ein Aufziehrad 46 befestigt, welches über seine ganze Peripherie eine Zahnung 47 aufweist und welches in seiner unteren Fläche ein Widerlager 48 aufweist. In F i g. 1 erkennt man, daß die Zahnung 47 des Rades 46 sich in der Höhe bis auf die Höhe des Auslöserades 31 erstreckt und daß sich das Widerlager 48 bis auf die Höhe der Nockenscheibe 29 erstreckt. Die Art und Weise des Zusammenwirkens dieser Elemente ist in den F i g. 2, 3 und 4 dargestellt.
  • Während sich die Zahnung 47 über die ganze Peripherie des Rades 46 erstreckt, erstreckt sich die Zahnung des Auslöserades 31 nur über ungefähr 320° und weist einen verstärkten letzten Zahn 49 auf. Trotzdem weisen die Räder 46 und 31 die gleiche Anzahl Zähne auf. Der Nocken der Scheibe 29 wird durch eine radiale Fläche 50 begrenzt, welche gegen das Widerlager 37 stößt, wenn man die beiden Anzeigeorgane zur Übereinstimmung bringt. Ein peripherer, leicht gewundener Rand 51 erleichtert die Verschiebung des Nockens unter dem Druck des Widerlagers 48.
  • Die Lage der Organe 31, 29 und 46, wie sie in der F i g. 2 dargestellt ist, entspricht jenem Augenblick, unmittelbar bevor ein Alarm ausgelöst wird. Die zwei Anzeigeorgane 27 und 28 sind in übereinstimmung. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sich die Teile 29, 31, 13 und 14 alle zusammen durch den Antrieb des Werkes gedreht, so daß die Feder 41 dann, wenn die Anzeigeorgane der Marke 20 gegenüber zu liegen kommen, vollständig gespannt ist. Sobald der Zahn 49 aus der Zahnung 47 heraustritt, ist das Rad 46 frei und läuft, durch die Feder 41 angetrieben, ab. Es führt eine vollständige Umdrehung aus, bis die Feder 41 entspannt ist. Das Rad 45 führt während dieser Zeit mehrere Umdrehungen aus und betätigt das Schlagwerk.
  • Wird nach der Signalgabe an der Einstellung der Welle 21 nichts geändert, wird der gesamte Block der Alarmvorrichtung durch das Ineinandergreifen der Räder 13 und 12 weiter angetrieben und dreht im Gegenuhrzeigersinn. Nach ungefähr 4 Stunden kommt der erste Zahn 52 des Auslösezahnrades 31 mit der Zahnung 47 in Eingriff und treibt das Rad 46 an (F i g. 3). Die Schlagfeder spannt sich auf diese Weise, bedingt durch die vom Federhaus 4 übertragene Energie, selbsttätig im Uhrzeigersinn. Dieser Spannvorgang dauert so lange, d. h. 24 Stunden, bis die Räder 29 und 31 sich in der in F i g. 2 gezeigten Lage befinden, wonach erneut ein Alarm ausgelöst wird.
  • Um die Stunde zur Auslösung des Schlagwerks zu ändern, genügt es, die Welle 21 um den gewünschten Winkel im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Wenn die Zahnung des Rades 31 dann mit dem Rad 46 nicht im Eingriff steht, wird die Zeitspanne, nach welcher sie mit dieser Zahnung in Eingriff kommt, verkürzt, und wenn die ausgeführte Drehbewegung das Rad 31 mit dem Rad 36 in Eingriff bringt, so bringt die Einstellbewegung bereits ein teilweises Spannen der Feder des Schlagwerks mit sich. Die Drehung des Auslöserades 31 bringt in jedem Falle das Spannrad in eine solche Anfangsstellung, in welcher die Feder des Schlagwerks dann vollständig gespannt wird, wenn die in F i g. 2 dargestellte Auslösestellung erreicht ist.
  • Wie vorangehend erwähnt, kann die Welle 21 im Uhrzeigersinn um einen maximalen Winkel gedreht werden, welcher einer Dauer von ungefähr 3 Stunden entspricht. In diesem Bereich wird nur die Nockenscheibe 29 mitbewegt, während das Rad 31 mit dem Rad 13 verbunden bleibt, welches seinerseits mit dem Rad 12 im Eingriff steht. Die Relativstellung des Nockens gegenüber dem Rad 31 wird dadurch, wie F i g. 4 zeigt, verändert. Der gewundene Rand 51 erstreckt sich dann in den Weg des Widerlagers 48, welches an dem Spannrad 46 befestigt ist. Von der in F i g. 2 gezeigten Auslösestellung weg kann dieses Widerlager nur eine halbe Umdrehung ausführen, bevor es gegen den Rand 51 der Nockenscheibe 29 stößt. Daraus ergibt sich, daß das Schlagwerk nach einer halben Umdrehung des Schlagwerkfades anhält. Da sich jedoch die Nockenscheibe 29 infolge ihrer Reibungsverbindung zum Rad 31 weiterbewegt, wird am Ende eines der Verschiebung zwischen dem Nocken und dem Rad 31 proportionalen Zeitintervalls das Widerlager 48 wiederum freigegeben, und die Räder des Schlagwerks setzen sich unter der Wirkung der Feder 41 wieder so lange in Bewegung, als notwendig ist, um die zweite Hälfte ihrer Drehbewegung auszuüben.
  • Man könnte natürlich als Variante einen Nocken vorsehen, dessen Rand 51 mehrere Anlageflächen und auf dem Rand 46 mehrere Widerlager aufweisen würde, so daß jeder der Alarme in mehrere Periodenaufgeteilt würde. Man könnte ebenfalls mehrere einstellbare Nocken vorsehen, die einander gegenüberliegen und welche es gestatten würden, mehrere Alarme nach frei gewählten Intervallen auszulösen.
  • Die beschriebene Vorrichtung eines Schlagwerks kann noch mit einer Blockierausrüstung versehen sein, welche es gestattet, das Schlagwerk beliebig nach der Auslösung des Alarms abzustellen. Diese Ausrüstung weist eine Wippe 53 auf, welche den Hammer des Schlagwerks blockieren kann und welche an einem Ende einer ihrer Arme einen Zapfen 54 aufweist, welcher in einer Nut 55 des Rades 39 gleitet und der in dem Augenblick, in welchem sich die Feder des Schlagwerks 41 zu entspannen beginnt, die Arretiervorrichtung des Schlagwerks in eine Ausgangsstellung zurückführt.

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrtagewecker, bei welchem die Feder Lies Signalwerks jeweils innerhalb von 24. Stunden durch ,die Zugfeder .spannbar ist, d a -,durch gekennzeichnet, daß ein auf der Welle (21) des Weckeranzeigeorgans (27) des Signalwerks (57) gelagertes Auslöserad (31) als Stirnzahnrad mit sich nur über einen Teil der Peripherie erstreckendem Zahnsektor ausgebildet ist, und daß vom Federhaus (4) aus, innerhalb 24 Stunden, ein auf der Signalwerkswelle (38), die parallel zu der Anzeigeorganwelle (21) im Uhrwerksgehäuse angeordnet ist, gelagertes Spannrad (46) durch das genannte Auslöserad zum Zweck des Spannens der Schlagwerkfeder (41) antreibbar ist, die auf einer auf der Signalwerkswelle (38) gelagerten Spiralrolle (40) angeordnet ist und bei der Auslösung der von Zähnen freie Sektorteil des Auslöserades (31) das Spannrad (46) freigibt.
  2. 2. Mehrtagewecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Weckeranzeigeorgan (27) so auf der Anzeigeorganwelle (21) montiert ist, daß es von dieser Welle aus gesteuert werden kann, wobei die Verbindung zwischen diesem Weckeranzeigeorgan und den übersetzungs- und Weckerrädern (13, 14) eine Reibungskupplung, ist, während die Verbindung zwischen dem Wek4 keranzeigeorgan und dem Auslöserad (31) eine starre Kupplung ist.
  3. 3. Mehrtagewecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Anzeigeorgan (28) mittels eines Aufsatzes (24) auf der Anzeigeorganwelle (21) aufsteckbar ist und mittels zweier diametral gegenüberliegender Nocken (30) mit einer entsprechende Ausnehmungen aufweisenden Nockenscheibe (29) drehfest verbunden ist, wobei die Nockenscheibe (29) mit Preßsitz auf dem Aufsatz (24) aufsitzt.
  4. 4. Mehrtagewecker nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeorgan (27) mittels einer Buchse (26) koaxial zum Aufsatz (24) zu ihm drehbar gelagert und mittels eines an ihr vorgesehenen flachen Absatzes (32) drehfest mit dem Auslöserad (31) verbunden ist.
  5. 5. Mehrtagewecker nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöserad (31) durch eine einseitig gerichtete Kupplung (34, 35, 36) mit einem Übersetzungsrad (13) verbunden ist, welches von einem Federhaus (4) aus in Drehung versetzt wird.
  6. 6. Mehrtagewecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig gerichtete Kupplung aus einer elastischen Scheibe (33) besteht, die mittels an ihrer Peripherie vorstehenden Zungen (34) in eine Breguet-Zahnung (35) des übersetzungsrades (13) eingreift, wobei die Scheibe (33) mittels eines Nockens (36) drehfest mit dem Auslöserad (31) verbunden ist.
  7. 7. Mehrtagewecker nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöserad (31) an seiner unteren Fläche zwei beidseitig des Nokkens (29) angeordnete Widerlager (37, 37a) aufweist, so daß bei Drehung der Anzeigeorganwelle (21) im Gegenuhrzeigersinn der Nocken (29) gegen das Widerlager (37) stößt und so das Auslöserad (31) und die Scheibe (33) mitbewegt, indem die Zungen (34) auf der Breguet-Zahnung (35) gleiten. B.
  8. Mehrtagewecker nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Platinen (1, 2) gelagerte Signalwerkswelle (38) eine Steuerscheibe (39) trägt, auf :deren Nabe (39a) die Spiralrolle (40) fest aufsitzt, an welcher das innere Ende der Schlagwerksfeder (41) befestigt ist, während das äußere Ende der Feder an einem an der Platine (1) angeordneten Pfeiler .(56) befestigt ist und daß die Steuerscheibe (39) leicht drehbar auf der Signalwerkswelle (38) gelagert und mit dem darunterIiegenden Schlag werkrad (43) über eine Breguet-Zahnung (42) nach Art einer Freilaufkupplung verbunden ist.
  9. 9. Mehrtagewecker nach Anspruch,8, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Blattfeder (44) die Breguet-Zahnung (42) im Eingriff gehalten wird.
  10. 10. Mehrtagewecker nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Signalwerkswelle (38) im Raum zwischen der Platine (1) und dem Zifferblatt (3) das Spannrad (46) befestigt ist, das über seine ganze Peripherie eine Verzahnung (47) aufweist, und daß an seiner unteren Fläche ein Widerlager (48) vorgesehen ist, wobei die Verzahnung (47) des Rades (46) sich in der Höhe bis auf die Höhe des Auslöserades (31) und daß sich das Widerlager (48) bis auf die Höhe des Nockens (29) erstreckt.
  11. 11.. Mehrtagewecker nach den Ansprüchen 1 oder 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verzahnung des Auslöserades (31) nur über ungefähr 320° erstreckt und einen verstärkten letzten Zahn (49) aufweist, wobei die Zahnzahl der Räder (46) und (31) die gleiche ist.
  12. 12. Mehrtagewecker nach Anspruch 1 oder 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (29) durch eine radial verlaufende Fläche (50) und durch einen peripheren, leicht gewölbten Rand (51) begrenzt ist.
  13. 13. Mehrtagewecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung für das Übersetzungsrad (13) so angeordnet ist, daß sie dieses Rad mit einer Geschwindigkeit von einer Umdrehung in 24 Stunden dreht.
  14. 14. Mehrtagewecker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er ein auf der Anzeigeorganwelle (21) koaxial zum Übersetzungsrad (13) angeordnetes und durch ein Getriebe mit den Stunden- und Minutenanzeigeorganen verbundenes Weckerrrad (14) aufweist, wobei dieses Weckerrad mit dem Übersetzungsrad (13) durch eine Reibungskupplung verbunden ist.
  15. 15. Mehrtagewecker nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Weckerrad (14) eine durch eine Öffnung (18) im Weckerzifferblatt (3) sichtbare Scheibe (19) ist, welche die Stundenzeichen trägt, die sich vor einem festen Zeichen (20) vorbeibewegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 520 920; schweizerische Patentschrift Nr. 30 483; französische Patentschrift Nr. 905 531; USA.-Patentschrift Nr. 360 346.
DEF46720A 1964-08-07 1965-07-27 Mehrtagewecker Pending DE1282560B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1282560X 1964-08-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1282560B true DE1282560B (de) 1968-11-07

Family

ID=4565328

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF46720A Pending DE1282560B (de) 1964-08-07 1965-07-27 Mehrtagewecker

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DE (1) DE1282560B (de)

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