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DE1282378B - Absperrventil - Google Patents

Absperrventil

Info

Publication number
DE1282378B
DE1282378B DE1964K0054810 DEK0054810A DE1282378B DE 1282378 B DE1282378 B DE 1282378B DE 1964K0054810 DE1964K0054810 DE 1964K0054810 DE K0054810 A DEK0054810 A DE K0054810A DE 1282378 B DE1282378 B DE 1282378B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve body
spindle
shut
valve seat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1964K0054810
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Rottenfusser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANDREAS KARL FA
Original Assignee
ANDREAS KARL FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANDREAS KARL FA filed Critical ANDREAS KARL FA
Priority to DE1964K0054810 priority Critical patent/DE1282378B/de
Publication of DE1282378B publication Critical patent/DE1282378B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/36Valve members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Absperrventil Die vorliegende Erfindung betrifft ein Absperrventil mit einer Ventilspindel, die beidseits von einem Ventilsitz in einem Ventilgehäuse axial beweglich gelagert ist, einem auf der Ventilspindel axial verschiebbar angeordneten Ventilkörper, der durch eine Schließfeder in Richtung auf den Ventilsitz gedrückt ist, und einem Anschlag, der auf der dem Ventilsitz zugewandten Seite des Ventilkörpers an der Ventilspindel befestigt ist, bei geschlossenem Ventil einen gewissen Abstand vom Ventilkörper einnimmt und bei Bewegung der Ventilspindel in Öffnungsrichtung den Ventilkörper gegen die Kraft der Schließfeder vom Ventilsitz abhebt.
  • Manche Geräte, z. B. ortsunabhängige Sterilisiergeräte, enthalten eine Anzahl von Absperrventilen für verschiedene Medien, z. B. heißes oder kaltes Wasser und Dampf, wobei die Ventile zum Teil in beiden Strömungsrichtungen beaufschlagt werden. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Ersatzteilbeschaffung ist es erwünscht, für die verschiedenen Medien nur einen Ventiltyp zu verwenden, für den jedoch äußerste Zuverlässigkeit und einfacher Aufbau gefordert werden. Häufig ist auch ein möglichst geräuscharmes Arbeiten erwünscht.
  • Es ist bereits ein Ventil mit den eingangs genannten Merkmalen bekannt. Bei diesem Ventil handelt es sich jedoch um ein Servoventil, bei dem die Ventilkörper mit der Ventilspindel einen Gleitsitz bilden. Bei der Herstellung müssen enge Toleranzen eingehalten werden, da eine selbsttätige Einjustierung der Ventilkörper bezüglich der Ventilsitze wegen der engen Passung nicht möglich ist (französische Patentschrift 1268 580).
  • Es ist ferner ein symmetrisches Ventil mit zwei Ventilsitzen und einem spulenförmigen Ventilkörper, der zwei Schließteller aufweist, bekannt. Die Bohrung des Ventilkörpers ist etwas weiter als der Durchmesser der Ventilspindel, und der Ventilkörper ist auf der Ventilspindel in axialer Richtung durch zwei Sprengringe festgelegt, die einen etwas größeren Abstand haben, als es der Länge des Ventilkörpers entspricht. Ein nennenswertes Verkippen des Ventilkörpers auf der Ventilspindel ist jedoch wegen der erheblichen Länge des Ventilkörpers nicht möglich. Außerdem ist der Ventilkörper in den ihm durch die Sprengringe gesetzten Grenzen frei auf der Ventilspindel beweglich, so daß er bei ungünstigen Strömungsverhältnissen Schwingungen ausführen kann, die zu erheblicher Geräuschentwicklung und starkem Verschleiß führen können (britische Patentschrift 903065).
  • Bei einem anderen bekannten Ventil ist der Verschlußkörper axial auf der Ventilspindel beweglich und gegen diese abgedichtet, es sind jedoch keine Maßnahmen getroffen, die eine automatische Anpassung des Schließkörpers an den Ventilsitz und eine Kompensation von Verschleißerscheinungen gewährleisten (USA.-Patentschrift 3 034 532).
  • Weiterhin ist es bekannt, zur Anpassung des Schließkörpers an den Ventilsitz Kugelgelenke od. dgl. zu verwenden, was jedoch den Nachteil hat, daß sich solche Gelenke im Betrieb leicht verklemmen können (deutsche Patentschrift 507 469).
  • Der vorliegenden Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, ein Absperrventil mit den eingangs genannten Merkmalen anzugeben, das einfach im Aufbau und äußerst betriebssicher ist und leicht montiert, gewartet und repariert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Absperrventil der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das dem Ventilsitz abgewandte Ende des bezüglich der Ventilspindel um einen gewissen Winkel verkippbaren Ventilkörpers eine ringförmige Kante bildet, an der eine wenigstens annähernd kegelförmige Fläche einer auf der Ventilspindel geführten Buchse anliegt, die durch die Schließfeder gegen den Ventilkörper gedrückt ist.
  • Ein solches Absperrventil ist einfach im Aufbau und in der Montage, da keine Voreinstellung oder Justage erforderlich ist, die verschiedenen Teile werden vielmehr beim Zusammenbau einfach zusammengesteckt. Ein einwandfreies Arbeiten des Ventils läßt sich auch ohne enge Fertigungstoleranzen erreichen und ist auch noch bei einem erheblichen Verschleiß der verschiedenen Teile gewährleistet. Der Ventilkörper paßt sich der Lage des Sitzes und einem etwaigen Verschleiß der Dichtungen und der die Schließ- und Öffnungskraft übertragenden Teile automatisch an. Der Ventilkörper kann auch bei starker Anströmung nicht flattern und zu Geräuschen oder Verschleiß Anlaß geben, da er immer unter der Kraft der Schließfeder steht und jede Neigung zu Schwingungen durch die Reibung zwischen der Ventilspindel und den die Schließkraft von - der Schließfeder auf den Ventilkörper übertragenden Teilen gedämpft wird. Alle Verschleißteile sind äußerst leicht auszuwechseln. Es sind keine Gewinde oder Gelenke vorhanden, die einrosten oder durch Korrosion verklemmen können.
  • Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von zwei nicht einschränkend auszulegenden Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung näher erläutert, es zeigt F i g. 1 eine Axialschnittansicht eines Absperrventils gemäß der Erfindung in geschlossenem Zustand und F i g. 2 auf der rechten Seite eine vergrößerte Teilansicht des in F i g.1 dargestellten Ventils, ebenfalls in geschlossenem Zustand, und auf der linken Seite eine entsprechende Teilansicht einer abgewandelten Ausführungsform eines Ventils gemäß der Erfindung in geöffnetem Zustand, beides im Axialschnitt (entsprechende Teile tragen gleiche Bezugszeichen).
  • Das in F i g.1 und auf der rechten Seite der F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält ein Gehäuse, das hier aus drei Teilen 2, 4, 6 besteht, von denen der mittlere einen Strömungskanal 8 bildet, der durch einen Ventilsitz 10 führt. Der obere Gehäuseteil 4 und der untere Gehäuseteil 6 bilden Lager 12,14 für eine Ventilspindel 16, auf der ein im ganzen mit 18 bezeichneter Ventil-oder Schließkörper angeordnet ist.
  • Wie am deutlichsten aus F i g. 2 ersichtlich ist, umfaßt der Ventilkörper 18 ein Dichtungsgehäuse 20, einen Dichtungseinsatz 22 sowie eine elastische 0-Dichtung (Rundschnurring) 24, die den Ventilkörper gegen die Ventilspindel 16 abdichtet.
  • Das Dichtungsgehäuse umfaßt einen die Dichtung 22 aufnehmenden, etwa hohlzylinderförmigen Teil 26, an den sich eine senkrecht zur Spindelachse verlaufende, etwa ringförmige Auflageschulter 28 anschließt. Der obere Teil 30 des Dichtungsgehäuses ist etwa kegelstumpfförmig, so daß ein im Querschnitt etwa dreieckiger Raum 32 zwischen der ebenen Oberseite der Dichtung 22 und der Innenwand des kegelstumpfförmigen Teils 30 gebildet wird. Der Querschnitt des Raumes 32 und der Durchmesser des Dichtungsringes 24 sind so aufeinander abgestimmt, daß der Dichtungsring 24 so weit deformiert wird, daß eine einwandfreie Abdichtung gewährleistet ist.
  • Das oberste Ende 34 des Dichtungsgehäuses ist wieder etwa hohlzylinderförmig, sein Innendurchmesser ist um so viel größer als der Außendurchmesser der Spindel 16, daß der Ventilkörper 18 etwas bezüglich der Achse der Spindel 16 gekippt werden kann, um einen gleichmäßigen Auflagedruck zwischen Dichtung 22 und Ventilsitz 10 zu gewährleisten. Bei einer praktischen Ausführungsform war der Innendurchmesser des oberen Teils 34 des Dichtungsgehäuses etwa 6 % größer als der Außendurchmesser der Spindel 16.
  • Am oberen Ende des Dichtungsgehäuses ist eine ringförmige Kante 36 gebildet, die an einer kegelstumpfförmigen Fläche 38 einer Bundbüchse 40 anliegt, die unter dem Druck einer im oberen Gehäuseteil 4 gelagerten Schließfeder 42 steht. Die Schließfeder 42 ist relativ- kräftig bemessen und gewährleistet ein einwandfreies Schließen des Ventils unter allen vorgesehenen Betriebsbedingungen.
  • In Richtung auf den Ventilsitz 10 wird die Bewegungsfreiheit des Ventilkörpers 18 in axialer Richtung längs der Ventilspindel 16 durch einen Anschlag begrenzt, der durch einen Sprengring 44, der in einer Ringnut 46 der Ventilspindel 16 liegt und einen Anschlagteller 48 gebildet wird. Die von der Spindel 16 durchsetzte Mittelbohrung des Anschlagtellers 48 ist an dem dem Sprengring 46 zugewandten Ende erweitert, so daß der Anschlagteller 48 über diesen Springring übergreift und diesen auf der Spindel 16 sichert. Die Außenfläche 50 des Anschlagtellers 48 ist so geformt, daß der Strömungskanal bei geöffnetem Ventil (F i g. 2, links) eine möglichst strömungsgünstige Form, also beispielsweise einen etwa konstanten Querschnitt erhält.
  • Das eine Ende der Ventilspindel 16 ist durch den unteren Gehäuseteil 6 (F i g.1) hindurchgeführt, so daß auf die Spindel eine der Schließfeder 42 entgegenwirkende Öffnungskraft ausgeübt werden kann. Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist für Fernbedienung bestimmt, und das nach unten durchgeführte Ende der Ventilspindel 16 arbeitet mit einem Stößel 52 zusammen, der auf irgendeine geeignete Weise, z. B. durch einen Nocken oder einen elektromagnetischen, hydraulischen oder pneumatischen Antrieb betätigt wird.
  • Die in F i g. 2 links dargestellte Ausführungsform der Erfindung unterscheidet sich von der bereits beschriebenen Ausführungsform nur hinsichtlich der Ausbildung der Dichtung. Während die bereits erwähnte Dichtung 22, die z. B. aus Polytetrafluoräthylen bestehen kann, in axialer Richtung relativ dick ist, wird in F i g. 2 links nur eine verhältnismäßig dünne Dichtungsringscheibe 22' verwendet, die mit einer Stützscheibe 54 aus Metall hinterlegt ist. Die Dichtung 22' kann beispielsweise aus einem Mischpolymerisat aus Vinylidenfluorid und Hexafluorpropylen bestehen, das bis etwa 200° C wärmebeständig ist.
  • Bei geschlossenem Ventil (F i g.1, 2, rechts) ist die Ventilspindel 16 so weit in Richtung des unteren Lagers 12 verschoben, daß sich die Anschlagsanordnung 44, 48 etwas vom Ventilkörper 18 abheben kann. Da die ringförmige Kante 36 des Dichtungsgehäuses 20 mit der Kegelfläche 38 eine Art Kugelgelenk bildet (in der Praxis verformen sich die Anlageflächen ganz geringfügig), kann das untere Ende des Ventilkörpers 18 in ausreichendem Maße freischwenken, um einen gleichmäßigen Anpreßdruck längs des Umfanges des Ventilsitzes 10 zu gewährleisten. Das Dichtungsgehäuse 20 ist in Verbindung mit der Abschrägung 38 der Bundbüchse 40 vorzugsweise so bemessen, daß die Richtung der von der Bundbüchse auf das Dichtungsgehäuse übertragenen Kraft die Spindelachse etwa in der Mittelebene des Dichtungsringes 24 schneidet, wie durch einen Pfeil 56 (F i g. 2) angedeutet ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Absperrventil mit einer Ventilspindel, die beidseits von einem Ventilsitz in einem Ventilgehäuse axial beweglich gelagert ist, einem auf der Ventilspindel axial verschiebbar angeordneten Ventilkörper, der durch eine Schließfeder in Richtung auf den Ventilsitz gedrückt ist, und einem Anschlag, der auf der dem Ventilsitz zugewandten Seite des Ventilkörpers an der Ventilspindel befestigt ist, bei geschlossenem Ventil einen gewissen Abstand vom Ventilkörper einnimmt und bei Bewegung der Ventilspindel in Öffnungsrichtung den Ventilkörper gegen die Kraft der Schließfeder vom Ventilsitz abhebt, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Ventilsitz abgewandte Ende des bezüglich der Ventilspindel (16) um einen gewissen Winkel verkippbaren Ventilkörpers (18) eine ringförmige Kante (36) bildet, an der eine wenigstens annähernd kegelförmige Fläche (38) einer auf der Ventilspindel geführten Buchse anliegt, die durch die Schließfeder (42) gegen den Ventilkörper gedrückt ist.
  2. 2. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der ringförmigen Kante (36) bezüglich der wenigstens annähernd kegelförmigen Fläche (38) der Buchse (40) so bemessen ist, daß die Wirkungseinrichtung (56) der auf den Ventilkörper übertragenen Schließkraft die Achse der Ventilspindel (16) wenigstens annähernd in einer Ebene schneidet, die durch die Mitte einer den Ventilkörper gegen die Ventilspindel abdichtenden Ringdichtung (24) verläuft.
  3. 3. Absperrventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (18) ein Gehäuse (20) enthält, dessen dem Ventilsitz (10) zugewandtes Ende eine verhältnismäßig weite Bohrung aufweist, die eine den Ventilkörper gegen den Ventilsitz abdichtende Dichtung (22) aufnimmt, und dessen dem Ventilsitz abgewandtes Ende eine relativ enge zylindrische Bohrung aufweist, deren Innendurchmesser um so viel größer ist als der Außendurchmesser der Ventil-Spindel, daß der Ventilkörper um den gewissen Winkel bezüglich der Achse der Ventilspindel kippen kann.
  4. 4. Absperrventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (20) einen mittleren Teil (30) mit kegelförmiger Innenwand aufweist, der einen im Querschnitt etwa dreieckigen Raum (32) begrenzt, in dem die Ringdichtung (24) angeordnet ist.
  5. 5. Absperrventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (20) des Ventilkörpers eine flache ringscheibenförmige Dichtung (22') und eine metallische Stützscheibe (54) aufnimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 507 469, 529 109; französische Patentschriften Nr. 1241293, 1268 580; britische Patentschrift Nr. 903 065; USA.-Patentschrift Nr. 3 034 532.
DE1964K0054810 1964-12-17 1964-12-17 Absperrventil Withdrawn DE1282378B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0252379A1 (de) * 1986-07-07 1988-01-13 Schulz + Rackow GmbH Ventilstössel

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