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DE1282177B - Spannungspruefer-Patrone zum Einsatz in ein aus lichtdurchlaessigem Isolierstoff bestehendes Gehaeuse eines Spannungspruefers - Google Patents

Spannungspruefer-Patrone zum Einsatz in ein aus lichtdurchlaessigem Isolierstoff bestehendes Gehaeuse eines Spannungspruefers

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Publication number
DE1282177B
DE1282177B DE1967G0050794 DEG0050794A DE1282177B DE 1282177 B DE1282177 B DE 1282177B DE 1967G0050794 DE1967G0050794 DE 1967G0050794 DE G0050794 A DEG0050794 A DE G0050794A DE 1282177 B DE1282177 B DE 1282177B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage tester
cartridge
insulating material
housing
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967G0050794
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Gill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1967G0050794 priority Critical patent/DE1282177B/de
Publication of DE1282177B publication Critical patent/DE1282177B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/145Indicating the presence of current or voltage
    • G01R19/155Indicating the presence of voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Leads Or Probes (AREA)

Description

  • Spannungsprüfer-Patrone zum Einsatz in ein aus lichtdurchlässigem Isolierstoff bestehendes Gehäuse eines Spannungsprüfers Es sind einem Schraubenzieher ähnliche, meist als solche verwendbare Spannungsprüfer bekannt, in deren aus Kunststoff bestehendes Griffgehäuse ein längliches Glimmröhrchen, eine aus Draht gewickelte elektrisch leitende Druckfeder und ein Schutzwiderstand als Einbauteile in Reihenschaltung lose eingelegt sind. Dabei werden das Glinunröhrchen einerseits und der Schutzwiderstand andererseits durch die zwischengeschaltete Druckfeder gegen entsprechende metallische Endkontakte des Spannungsprüfergehäuses gedrückt, dessen Innenraum an der Kopfseite durch einen gelegentlich einen Aufhängeclip tragenden Schraubstopfen abgeschlossen ist, der einen bei der Spannungsprüfung mit dem Finger zu berührenden metallischen Kontakt enthält. Da der Verschlußstopfen lösbar ist, kommt es in der Praxis aus Leichtsinn immer wieder zu lebensgefährlichen Unfällen auf Grund der Tatsache, daß in elektrischer Hinsicht unerfahrene Laien die an sich kleinen Einbauteile herausnehmen, wobei gelegentlich der Schutzwiderstand zu Boden fällt und verlorengeht, so daß sie sich in Unkenntnis seiner elektrischen Bedeutung damit helfen, einen gebrauchsfähigen Zustand durch entsprechende Längsstreckung der Druckfeder herbeizuführen. Wenn das auch gelingt, so ist doch der Benutzer dieses Spannungsprüfers nunmehr durch das Fehlen des Schutzwiderstandes unter feuchtigkeitsbedingten ungünstigen örtlichen Voraussetzungen unmittelbarer Lebensgefahr ausgesetzt, wenn er bei der Spannungsprüfung mit dem Finger den aus leitendem Material bestehenden Endkontakt des Prüfstromkreises am Verschlußstopfen des Gehäuses berührt.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform dieser Art wurde schon zur Vermeidung dieser Gefahr der Verschlußstopfen aus Widerstandsmaterial, wie z. B. Zement, gebildet, also der eigentliche zusätzliche Schutzwiderstand beseitigt. Nach Lösen dieses Stopfens hat man aber immerhin zwei lose Einbauteile, die Glimmlampe und die Druckfeder, in der Hand, die ihrer Kleinheit wegen auch leicht verlorengehen. Auch ist das Griffgehäuse nicht lichtdurchlässig, vielmehr ein Fensterdurchbruch vorgesehen, so daß die beiden Teile in ganz bestimmter Folge eingelegt werden müssen, damit die Glimmlampe vor dem Fenster erscheint.
  • Endlich ist es bekannt, in den durch einen Verschlußstopfen abgeschlossenen Innenraum des Griffgehäuses eine Spannungsprüfer-Patrone einzusetzen, die die drei Einbauteile zu einer Einsetzeinheit dadurch vereinigt, daß eine lichtdurchlässige Isolierstoffhülse entsprechender Länge in ihrem Innenraum die Glimmlampe, die elektrisch leitende Druckfeder und Iden stabförmigen Schutzwiderstand in Reihenschaltung zwischen zwei Kontaktenden aufnimmt, die durch zwei die beiden Hülsenenden selbsthaltend übergreifende, lichtundurchlässige Metallkappe gebildet ist, also aus 6 Teilen besteht. Wird, wie im oben angenommenen Falle die Patrone von einem Laien geöffnet, wobei der Schutzwiderstand verlorengeht, und dann die Druckfeder in die Länge gezogen, um einen betriebsfähigen Zustand herzustellen, so ist auch hier wiederum Lebensgefahr gegeben, zumal der Benutzer nicht von außen zu erkennen vermag, ob der Schutzwiderstand vorhanden ist. Diese stabförmigen Widerstände von etwa 1 Megohm bestehen aus einem keramischen Rundstab, der auf seiner Oberfläche mit einer Widerstandsschicht bedampft wird, worauf aus der Oberflächenschicht eine schraubenförmige Linie bis in die keramische Oberfläche eingeschliffen wird, so daß die verbleibende Widerstandsschicht nach Art einer Schraubenlinie verläuft, wobei die Stirnflächen der Schicht die Anschlußkontakte bilden, über die noch je eine kleine metallische Kontaktkappe übergeschoben werden muß, da die Bruchstellen des keramischen Stabes keine Widerstandsschicht tragen. Da diese Widerstände nur einen geringen Durchmesser besitzen und auch nur etwa 15 mm lang sind, so ist auch verständlich, daß diese, wenn auch automatische, Herstellung dieser Widerstände einen verhältnismäßig hohen Preis bedingt und daß die Erreichung des angegebenen Widerstandswertes nicht in jedem Falle gewährleistet ist.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die Lebensgefahr durch mißbräuchliche Längsdehnung der leitenden Druckfeder und den Verlust des Schutzwiderstandes durch Vergrößerung seines Durchmessers und seine zusätzliche Benutzung als Hülsenkappe auszuschließen, die Öffnung der Patrone weitgehend zu erschweren, die Sichtbarkeit des Schutzwiderstandes einerseits und der in der lichtdurchlässigen Isolierstoffhülse liegenden gezündeten Glimmlampe andererseits zu erhöhen und die Zahl der für den Patroneneinsatz erforderlichen Bauteile im günstigsten Falle auf 4 herabzusetzen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die die durchsichtige Hülse der Einsatzpatrone abschließende Kappe des Spannungsprüfers in bei Spannungsprüfern an sich bekannter Weise zugleich den Schutzwiderstand bildet, indem sie aus Widerstandsmaterial hergestellt ist, und daß dieses Widerstandsmaterial aus einem bekannten, durch Gießen oder Spritzen verformbaren Isolierstoff mit darin eingelagertem fein zerkleinertem Leitermaterial (z. B. Metall, Metalloxyd, Graphit) besteht.
  • Dadurch wird erreicht, daß bei der Verwendung einer Spannungsprüfer-Patrone in einem aus lichtdurchlässigem Isolierstoff bestehenden Gehäuse eines Spannungsprüfers das etwaige Fehlen des Schutzwiderstandes in Form der lichtundurchlässigen Kappe mit Sicherheit festgestellt wird, so daß der Bedienungsperson die Gewißheit für ihre Sicherheit bei der Anwendung des Spannungsprüfers vermittelt wird. Die undurchsichtige Kappe begrenzt den Beobachtungsbereich des Spannungsprüfers in vorteilhafter Weise, so daß die Lage der Glimmlampe von außen auch erkenntlich ist, wenn diese nicht gezündet ist.
  • Außerdem wird die Patrone dadurch verbilligt, daß der bisher übliche, teuere stabförmige Schutzwiderstand als Bauteil entfällt.
  • In der Zeichnung ist die Spannungsprüfer-Patrone in einem Ausführungs- und zwei Anwendungsbeispielen dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt die Einsatzpatrone im Längsschnitt stark vergrößert, Fig. 2 einen als Schraubenzieher ausgebildeten Spannungsprüfer mit der Einsatzpatrone in natürlicher Größe und F i g. 3 einen Spannungsprüfer mit zwei Leitungskabeln und der Einsatzpatrone.
  • Die Spannungsprüfer-Patrone besteht aus der lichtdurchlässigen Isolierstoffhülse6, die in ihrem Öffnungsbereich einen im Durchmesser abgesetzten Fortsatz 6a besitzt. Über dieses Ende 6a wird das Ende 5a einer Kappe 5 aufgeschoben, die als Schutzwiderstand dient, aus einem durch Gießen oder Spritzen verformbaren Isolierstoff mit darin eingelagertem feinzerkleinertem Leitermaterial (z. B. aus Metall, Metalloxyd, Graphit) besteht und daher lichtundurchlässig ist. Sie verdeckt infolgedessen die in ihrem Innenraum untergebrachte Druckwickelfeder 4 aus elektrisch leitendem Draht, deren eines Ende sich an der inneren Bodenwand der Kappe 5 und deren anderes Ende sich an dem ihr zugewendeten Kontakt 3a der Glimmlampe 3 abstützt. Der andere Kontakt 3a der Glimmlampe 3 ragt durch ein Loch 6b des Bodens der Hülse 6 hindurch, so daß es dort einer besonderen metallischen Kontaktkappe nicht mehr bedarf. Die Übergrifffläche zwischen den beiden Hülsenbereichen 5a, 6a ist verhältnismäßig lang und die bei der Herstellung von Kunststoffgegenständen erzielbare Paßgenauigkeit ermöglicht - wie bekannt -eine schwer lösbare Verbindung, so daß ein Auseinandernehmen der Patrone ebenso erschwert wird.
  • Die Einsatzpatrone wird (F i g. 2) in den inneren Hohlraum 1a des aus lichtdurchlässigem Isolierstoff bestehenden Griffes 1 eines als Spannungsprüfer ausgebildeten Schraubenziehers - mit einer Klinge 2 ingesetzt und durch einen in das Innengewinde des Raumes ia eingeschraubten Stopfen 1 verschlossen, der in üblicher Weise noch eine metallische Büchse lc zum Einsetzen des nicht dargestellten Steckers einer Veriängerungsleitung aufweist.
  • Bei dem anderen Anwend. ungsbeispiel (Fig. 3) besitzt das aus lichtdurchlässigem Kunststoff bestehende, im Querschnitt ovale Gehäuse 1 zwei einander parallele Räume. In den einen Raum ist die Patrone 5, 6 eingesetzt, deren eines Ende am Kontaktende des einen Leiters 2' anliegt, während das andere Ende der Patrone, also deren Kappe 5 über eine weitere elektrisch leitende Druckwickelfeder4' mit dem Kontaktende des anderen Leiters 2' in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Spannungsprüfer-Patrone zum Einsatz in ein aus lichtdurchlässigem Isolierstoff gebildetes Gehäuse eines Spannungsprüfers, bestehend aus einer lichtdurchlässigen Isolierstoffbülse, einer Glimmlampe, einer elektrisch leitenden Druckfeder und einem Schutzwiderstand in Reihenschaltung zwischen den Anschlußenden der Patrone, deren eines Ende aus einer das diesem zugewendete Hülsenende selbsthaltend übergreifenden lichtdurchlässigen Kappe besteht, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Kappe (5) in an sich bei Spannungsprüfern bekannter Weise zugleich den Schutzwiderstand bildet, indem sie aus Widerstandsmaterial hergestellt ist, und daß dieses aus einem bekannten, durch Gießen oder Spritzen verformbaren Isolierstoff mit darin eingelagertem fein zerkleinertem Leitermaterial (z. B. aus Metall, Metalloxyd, Graphit) besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 005 601; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1747 868, 1 834 094, 1952468; britische Patentschrift Nr. 565049.
DE1967G0050794 1967-08-02 1967-08-02 Spannungspruefer-Patrone zum Einsatz in ein aus lichtdurchlaessigem Isolierstoff bestehendes Gehaeuse eines Spannungspruefers Pending DE1282177B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB565049A (en) * 1943-07-24 1944-10-24 Miron Peter Rubert Improvements in or relating to electric testing device
DE1005601B (de) * 1952-11-26 1957-04-04 Conradty Fa C Massewiderstand
DE1747868U (de) * 1957-03-01 1957-07-04 Heinz Onken Fa Phasensucher.
DE1834094U (de) * 1961-04-14 1961-07-06 Gill Fa Willi Sicherheitspatrone fuer spannungspruefer.
DE1952468A1 (de) * 1968-10-29 1970-11-19 Buehler Ag Geb Zellenauslauf eines Silos mit einem sich verjuengenden UEbergangsteil

Patent Citations (5)

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