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DE437081C - Elektrischer Zigarren- und Pfeifenanzuender - Google Patents

Elektrischer Zigarren- und Pfeifenanzuender

Info

Publication number
DE437081C
DE437081C DEA44668D DEA0044668D DE437081C DE 437081 C DE437081 C DE 437081C DE A44668 D DEA44668 D DE A44668D DE A0044668 D DEA0044668 D DE A0044668D DE 437081 C DE437081 C DE 437081C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
lighter
igniter
incandescent
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA44668D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA44668D priority Critical patent/DE437081C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE437081C publication Critical patent/DE437081C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Elektrischer Zigarren- und Pfeifenanzünder. Die Erfindung betrifft einen elektrischen Zigarren- und Pfeifenanzünder mit auswechselbarem Glühkörper, der in einem aus wärmeisolierendem ;Material bestehenden Zünderkörper untergebracht ist. Das wesentliche Merkmal des neuen Anzünders liegt darin. daß in einer vorn Glühkörper abgeschlossenen Kammer im 7-ünderkörPer ein Kontaktkörper derart beweglich angeordnet ist, daß bei einer bestimmten Stellung, --"Zeigen oder Umkehren des Anzünders, der Stromschluß für den Glühdraht an festen Kontaktstücken hergestellt oder unterbrochen wird. Es ist zwar bei Zigarrenanzündern bekannt, den Zündstromkreis durch eine Kugel zu schließen, je- doch besitzen diese Anzünder den Mangel, dafl der im allgemeinen künstlerisch ausgeführte und bleibenden Wert besitzende Sockel, der die Kontaktvorrichtung enthält und zugleich als Handhabe für den Gebrauch dient, bei Versagen der Kontaktvorrichtung wertlos wird oder nur sehr schwierig zu reparieren ist. Dieser Übelstand wird durch den neuen Anzünder dadurch beseitigt, daß die Kontaktvorrichtung im Zünderkörper angeordnet ist, so daß diese beim Versagen sehr leicht wieder in Ordnung gebracht werden kann, indem der Glühkörper, wie wenn dieser erneuert werden soll, aus dem Zünderkörper herausgenommen ,wird. Es kann auch der ganze Zünderkörper mit der in ihm untergebrachten Kontaktvorrichtung gegen einen neuen ausgewechselt werden, ohne daß dadurch der Sockelkörper in seinem Wert gemindert wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in drei Ausführungsbeispielen im Schnitt veranschaulicht. Abb. i und 2 zeigen Anzünder in Stöpselform, die in Sockelkörper oder Fassungen mit Edisongewinde einzuschrauben sind. In Abb. 2 ist ein Anzünder dargestellt, der mit dem Sockelkörper auf andere Weise in Verbindung gebracht ist. Bei dem Anzünder nach Abb. i kommt die Schaltvorrichtung zum Schließen des Anzünderstromes durch Schräghalten zur Wirkung. Für den Anzünder nach Abb.2 sind Fassung oder Sockelkörper zu verwenden, bei deren Außergebrauchstellung der Anzünder mit seiner Zündfläche nach unten gerichtet ist, bei deren Gebrauch die Fassung umzukehren ist, wobei infolge der Lagenänderung des Kontaktkörpers der Stromschluß zustande kommt. Der in Abb. 3 veranschaulichte Sockelkörper kann für eine der beiden Zündstellungen ausgebildet werden.
  • Bei den Anzündern nach Abb. i und 2 findet zur Lagerung des Glühkörpers i ein Stöpselkörper aus wärmeisolierendem M uterial Verwendung, der zum Einschrauben in die Fassung einen Schaft 2 mit Edisonge--winde 12 und einen etwas breiteren Kopf 3 mit einer zum Einsetzen des Glühkörpers i dienenden Aussparung besitzt. Der Stöpselkörper hat einen Hohlraum 4. zum Unterbringen der Stromschlußvorrichtung erhalten. Diese wird durch einen lose angeordneten Metallkörper, beispielsweise eine Kurgel io, gebildet, die-bei bestimmter Lage zwei feste Kontaktflächen überbrückt. Am Fuß des Gewindeschaftes z ist ein Kontaktplättchen 8 angebracht, das den einen Anschluß mit der Fassung vermittelt, während der andere Anschltbß vam Edisange,.vinde 12 gebildet wird. Nahe dem Boden des Hohlraumes oder der Kammer .4 ist ein Kontaktring 9 befestig(:. In die Aussparung des Kopfes 3 ist der Glühkörper i derart eingesetzt, daß er leicht ausgewechselt werden kann. Der Glühkörper i besteht aus einem flachen Stück Isoliermaterial, an dessen nach außen zu stehen kommender Oberfläche Rillen zum Einlegen des Glühdrahtes 5 ausgebildet sind. Auf der inneren Fläche sind Kontaktplättchen 6 angebracht, mit denen die Enden des Glühdrahtes 5 verbunden sind. Gegenüber diesen Kontaktplättchen sind in der Stirnfläche der Ausnehmung entsprechende Kontaktplättchen 7 angeordnet, von denen das eine mit dein Edisongewinde 12, (las andere mit dem Kontaktring 9 verbunden ist. Die Stirnfläche des. Glühkörpers i wird zweckmäßig zum Schutz des Glühdrahtes 5 von einem Gliminerplättcben abgedeckt. Zum Befestigen des Glühkörpers i in dein Zünderkörper des Stöpselkopfes 3 wird eine Kappe 13 übergeschoben, die auf ihrer Stirnseite einen Ausschnitt i1 besitzt, so daß die durch die Glimmerplatte gebildete Zündfläche von außen zugänglich ist.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i ist der Boden der Kammer q. von einer muldenartigen Metallplatte i i überdeckt. Bei der Ausführung nach Abb. 2 ist diese Platte i ia gewölbt. Die Platte i i bzw. i i11 hat unmittelbare Verbindung mit dem Kontaktplättchen8.
  • Zum Gebrauch ist der mit dem Stöpsel nach Abb. i versehene Zündapparat etwas zu neigen. Dabei rollt die Kugel io auf dem Muldenplättchen i i in ihre punktierte Lage, bis sie mit dem Kontaktring 9 in Berührung kommt, wobei sie den Stromschluß für den Glühdraht 5 herstellt. Nach Gebrauch rollt infolge der geraden Stellung die Kugel io wieder in die Mitte der Mulde zurück und unterbricht den Stromschluß. Bei dem Stöpsel nach Abb. 2, der für Fassungen zu verwenden ist, bei denen der Stöpsel zur Zeit des \Tichtgebrauchs mit seiner Zündfläche nach unten gerichtet ist, liegt die. Kugel io gegen die Rückseite des Glühkörpers i innerhalb der Kammer d.. Wenn der Anzünder zum Gebrauch umgekehrt wird, fällt die Kugel auf die gewölbte Fläche i ia und kommt, wie punktiert angedeutet ist, mit dem Kontaktring 9 in Berührung. Beim Zurückstellen wird infolge der Lagenänderang der Kugel io der Stromschluß wieder unterbrochen.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 3, findet an Stelle eines Stöpselkörpers ein Zünderkörper 15 ohne Edisongewincte aus gleichfalls wärmeisolierendem Material Verwendung. Dieser ist unmittelbar in denn Fassungskörper 16 befestigt, der mit Füßen 17 oder einem entsprechend ausgebiideten Rand versehen ist. Biese befinden sich-, wenn der Stronischluß durch Umkehren hergestellt werden soll, auf der Seite der Zündfläche, wie die Abb.3 zeigt, jedoch auf der Rückseite des Körpers, wie punktiert angedeutet ist, wenn der Stromschluß durch Neigen des Anzünders hergestellt wird.
  • Der Zünderkörper 15 besitzt eine Aussparung zum Einsetzen des Glühkörpers i. Der Glühdraht 5, die Kontaktplättchen 6, ; zum leichten Auswechseln des Glühkörpers i i, die Kammer .4, der Kontaktring 9 innerhalb der vom Glühkörper i abgeschlossenen Kammer 4. und die Kappe 13 zum Befestigen des Glühkörpers i haben die gleiche Anordnung erhalten, wie bei Abb. i und 2 beschrieben wurde. Da das Edisongewinde nicht vorhanden ist, hat das entsprechende Kontaktplättchen 7 unmittelbar mit der Zuführungsleitung bei 18 Verbindung erhalten. Die zweite Zuleitung ist bei 2o mit der Bodenplatte i9 in der Kammer .t angeschlossen. In der Ruhelage steht der Anzünder auf dem Fußrand 17 mit nach unten gekehrter Zündfläche, wobei die Kugel io außerhalb der Kontaktstelle zu liegen kommt. - Bei umgekehrter Ruhelage steht der Anzünder auf dein punktiert angedeuteten Fußrand i7, und die Kugel liegt auf der Bodenplatte i9 der Kammer 4., ohne Berührung mit dem Kontaktring 9 zu haben. Zum Gebrauch wird der Anzünder gehoben und etwas geneigt gehalten. Dabei kommt die Kugel io in Berührung mit dem Kontaktring 9 und stellt eine Brücke zwischen diesem und der Kontaktplatte i9 her.
  • Bei einer Störung der Schaltvorrichtung oder beim Durchbrennen des Glühkörpers ist bei allen beschriebenen Ausführungsarten die Kappe 13 abzunehmen. Dadurch wird der Kontakt innerhalb der Kammer 4. zugänglich. Nach dem Beseitigen des Fehlers oder Erneuern des Glühkörpers i ist die Kappe 13 wieder aufzuschieben, und der Anzünder ist von neuem gebrauchsfertig. Sollte im Laufe der Zeit der Zünderkörper 3 bzw. 15 beschädigt werden, so ist dieser durch einen neuen vollständigen Zünder zu ersetzen. Bei dem Anzünder nach Abb. i und 2 ist zu dem Zweck ein neuer Stöpsel einzuschrauben. Beim Anzünder nach Abb. 3 ist der Zünderkörper 15 aus dem Fassungskörper 16 so weit vorzuziehen, bis die Anschlüsse 18, 20 gelöst werden können. Dementsprechend ist der neue Zünderkörper 15 einzusetzen, worauf die Anschlußleitung wieder zurückzuziehen ist.
  • Für Pfeifenanzünder erhält der Glühkörper i in bekannter Weise eine für Pfeifen geeignete Form, wie in Abb. i veranschaulicht ist. Diese besteht darin, daß der Glühkörper in einen zylindrischen Schaft 21 ausläuft, dessen vordere Stirnseite als Zündfläche die Glühdrähte 5 trägt. Die übrigen Anordnungen können in der beschriebenen Ausfülirung beibehalten werden. Da der Pfeifenanzünder zum Gebrauch derart gehalten wird, daß der Schaft 21 des Glühkörpers i mit seiner Zündfläche nach unten zu stehen kommt, um gegen die Tabakfüllung im Pfeifenkopf gedrückt zu werden, ist für die Kontaktvorrichtung folgende Anordnung getroffen. Gegenüber der Rückwand des Glühkörpers i innerhalb der Kammer :4, in der die Kugel io lose angeordnet ist, ist eine .chwach konische Metallhaube 22 angeordnet, die mit dem einen Kontaktplättchen 7 verbunden ist. Beim Umkehren des Anzünders fällt die Kugel io regelmäßig zwischen die Haube 22 und den Kontaktring 9, wie punktiert angedeutet ist, und stellt den Stromschluß für den Glühdraht her. Bei Nichtgebrauch fällt die Kugel io zurück und nimmt eine Stellung ein, bei der ein Stromschluß nicht eintreten kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Zigarren- und Pfeifenanzünder mit einem im Zünderkörper auswechselbar gelagerten Glühkörper, dadurch gekennzeichnet, daß in einer vom Glühkörper (i) abgeschlossenen Kammer .) im Zünderkörper (3 bzw. 15) ein Kontaktkörper (io) derart beweglich angeordnet ist, daß bei einer bestimmten Stellung, N eigen oder Umkehren des An-. zünders, der Stromschluß für den Glühdraht an festen Kontaktstücken (9, 1i bzw. i9) hergestellt oder unterbrochen wird.
  2. 2. Elektrischer Zigarren- und Pfeifenanzünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine feste Kontaktstück (9) für den beweglichen Kontaktkörper (io) von einem in der Kontaktkammer (4) derart angeordneten Metallring gebildet wird, daß gegenüber diesem der bewegliche Kontaktkörper (io) bei bestimmter \ eigung des Anzünders eine den Stromschluß herstellende Lage einnehmen kann, während andere Stellungen des Anzünders dem beweglichen Kontaktkörper (io) eine den Stromschluß unterbrechende Lage auf der einen oder anderen Seite des Kontaktringes (9) sichern.
DEA44668D 1925-04-08 1925-04-08 Elektrischer Zigarren- und Pfeifenanzuender Expired DE437081C (de)

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