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DE1282025B - Blattfuehrungsvorrichtung fuer eine Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Blattfuehrungsvorrichtung fuer eine Rotationsdruckmaschine

Info

Publication number
DE1282025B
DE1282025B DEH58973A DEH0058973A DE1282025B DE 1282025 B DE1282025 B DE 1282025B DE H58973 A DEH58973 A DE H58973A DE H0058973 A DEH0058973 A DE H0058973A DE 1282025 B DE1282025 B DE 1282025B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
hold
cylinder
printing
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH58973A
Other languages
English (en)
Inventor
Gotlieb Herman Brandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harris Corp
Original Assignee
Harris Intertype Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harris Intertype Corp filed Critical Harris Intertype Corp
Publication of DE1282025B publication Critical patent/DE1282025B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/005Electrostatic holding down devices
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05FSTATIC ELECTRICITY; NATURALLY-OCCURRING ELECTRICITY
    • H05F3/00Carrying-off electrostatic charges
    • H05F3/04Carrying-off electrostatic charges by means of spark gaps or other discharge devices

Landscapes

  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

  • Blattführungsvorrichtung für eine Rotationsdruckmaschine Die Erfindung betrifft eine Blattführungsvorrichtung für eine Rotationsdruckmaschine.
  • In Rotationsdruckmaschinen sind in der Regel elektrostatische Blattniederhaltevorrichtungen eingebaut, um ein Blatt eng an den Druckzylinder anzulegen, wenn es in eine Druckstelle gefördert wird, die durch den Druckzylinder und einen Anpreßzylinder gebildet wird.
  • Das Prinzip, Papiere auf rotierenden Walzen durch elektrostatische Aufladung anzudrücken und zu fördern, ist beispielsweise durch die der deutschen Patentschrift 817 824 entnehmbare Transportvorrichtung für Wettscheine bekannt.
  • Speziell für eine Druckpresse ist aus der USA.-Patentschrift 3 039 388 eine elektrostatische Niederhaltevorrichtung bekannt, die vor dem aus der Anpreßwalze und der Druckwalze gebildeten Druckspalt angeordnet ist. Dabei ist ein Draht derart gehaltert, daß er ungefähr der Krümmung des das zu bedrukkende Papier führenden Zylinders folgt, so daß alle Teile des Drahtes nahezu den gleichen Abstand von dem Zylinder haben. Diesen bekannten Blattführungsvorrichtungen haftet der Nachteil an, daß sie nicht universell in Rotationsdruckmaschinen eingesetzt werden können, die sowohl leichte als auch relativ schwere Papiere und sonstige Materialien, beispielsweise Kartonagen, bedrucken. Es ist nämlich in der Praxis schwierig, eine elektrostatische Niederhalteeinrichtung so einzustellen, daß sie ein leichtes Blatt ohne Faltenbildung gegen den Druckzylinder drückt. Wenn aber andererseits die elektrostatischen Kräfte so schwach eingestellt sind, daß ein Verklemmen und eine Faltenbildung verhindert wird, so können wiederum die schweren Materialien nicht zufriedenstellend festgehalten werden.
  • Es ist weiterhin aus der USA.-Patentschrift 287 957 eine elektrostatische Niederhaltevorrichtung für Papier bekannt, bei der drei Bürsten um den Umfang eines Druckzylinders herum angeordnet sind. Dabei weisen die beiden, auf derselben Seite der Papierbahn liegenden Bürsten stets das gleiche Potential auf, während die dritte, auf der anderen Seite der Papierbahn liegende Bürste stets ein anderes elektrisches Potential hat. Mit dieser Vorrichtung ist es also lediglich möglich, die Aufladung an der Abgabestelle des Bogens aufzuheben oder umzupolen, so daß sich wiederum die vorstehend genannten Nachteile ergeben, da das Papier entweder nur mit einer bestimmten, nicht von Fall zu Fall dem Behandlungsgut anpaßbaren Kraft gegen den Zylinder gedrückt oder diese Anpreßkraft völlig aufgehoben wird.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Blattführungsvorrichtung mit elektrostatischen Niederhaltern zu schaffen, welche geeignet ist, sowohl leichte Papiere als auch schwere Materialien wie Karton schlupf- und faltenfrei zu einer Druckstelle zu fördern.
  • Ausgehend von einer Vorrichtung zum Führen der zu bedruckenden Blätter durch die Druckstelle zwischen zwei Druckwerkzylindern mit zwei elektrostatischen Niederhaltevorrichtungen gegenüber dem blatttragenden Umfang des einen Druckwerkszylinders vor der Druckstelle, die ein elektrostatisches Feld zwischen sich und diesem Druckwerkszylinder erzeugen, wobei die in Laufrichtung des Blattes gesehen erste Niederhaltevorrichtung mit einer Quelle für hohe Gleichspannung verbunden ist, die das Blatt elektrostatisch auflädt, wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die zweite Niederhaltevorrichtung zwischen der ersten Niederhaltevorrichtung und der zwischen den beiden Druckwerkszylindern gebildeten Druckstelle angeordnet und zwischen die zweite Niederhaltevorrichtung und dem blatttragenden Druckwerkszylinder eine elektrische Spannung derart gelegt ist, daß ihr elektrisches Feld die Anziehungskraft des aufgeladenen Blattes gegen den Zylinder periodisch schwächt. Das Blatt wird somit an der ersten Niederhaltevorrichtung elektrostatisch aufgeladen und gegen den Druckwerkszylinder gedrückt, und diese Aufladung und damit der Anpreßdruck wird unter dem Einfluß der zweiten Niederhaltevorrichtung im Bereich vor dem Druckspalt periodisch abgeschwächt. Durch diese periodische Abschwächung der Anziehungskraft des vorher aufgeladenen Bogens bei dessen Annäherung an den Walzenspalt gelingt es, sowohl relativ leichte als auch spezifisch schwere und weniger biegsame Materialien auf dem Druckwerkszylinder sicher und ohne Faltenbildung festzuhalten.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung kann vorteilhaft dahingehend ausgestaltet werden, daß die an die zweite Niederhaltevorrichtung angelegte Spannung eine Wechselspannung ist. Dadurch kann der Anpreßdruck des dem Druckspalt zuzuführenden Blattes periodisch verstärkt und abgeschwächt werden. Es ergibt sich jedoch, daß die elektrostatische Aufladung auf dem Blatt vor der Druckstelle durch verschiedenartige elektrische, periodische Felder modifiziert werden kann.
  • Eine schaltungstechnisch günstige Ausbildung der Erfindung wird geschaffen durch eine Stromversorgungseinheit mit einer Schalteinrichtung, durch welche die erste Niederhaltevorrichtung wahlweise an Hochspannung anschließbar ist, und mit Schalteinrichtungen, durch welche die zweite Niederhaltevorrichtung wahlweise an eine gleich gerichtete Spannung oder an Wechselspannung anschließbar-ist. Somit können die elektrostatischen Felder zwischen dem blatttragenden Druckzylinder und den beiden Niederhaltevorrichtungen in einfacher Weise verändert werden. Man hat es also durch das elektrostatische Feld dei zweiten NiederhalwVorrichtung in der Hand, den Einfluß des Feldes der ersten Vorrichtung periodisch ganz oder teilweise-.aufzuheben oder zu verstärken.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgernden an Hand der Zeichnung erläutert; es stellt dar -F i g. 1 eine schematische Ansicht einer Druckvorrichtung nach der Erfindung, F i g. 2 einen zentralen Längsschnitt einer elektrostatischen Niederhaltevorrichtung und F i g. 3 einen Schaltplan einer Stromversorgungseinheit.
  • Wenngleich die Erfindung zur Verwendung in verschiedenen Arten von Blattbehandlungsgeräten geeignet ist, so wird sie im folgenden speziell in Verbindung mit einer Druckpresse beschrieben.
  • Nach F i g. 1 trägt ein übergabezylinder 10 ein Blatt von einer ersten, nicht dargestellten Druckeinheit zu einem Druckzylinder 11 einer zweiten Druckeinheit, die eine Gummiwalze oder einen Drucktuchzylinder 12 enthält, der mit dem Druckzylinder 11 eine Druckstelle bildet und während des Druckvorganges gegen diesen gepreßt wird. Das in der Druckstelle zu bedruckende Blatt wird durch den übergabezylinder 10 auf den Druckzylinder 11 übertragen, und der Druckzylinder 11 besitzt Greifer 13, die die vordere Blattkante erfassen und das Blatt durch die Druckstelle tragen, die durch die Zylinder 11 und 12 gebildet wird.
  • Das Blatt soll sich eng an die Oberfläche des Druckzylinders anlegen, wenn es sich der Druckstelle nähert, so daß es nicht gegen den Drucktuchzylinder 12 umklappt. Zu diesem Zweck sind zwei elektrostatische Niederhaltevorrichtungen 15 und 16 neben dem blatttragenden Umfang des Druckzylinders 11 vor der Druckstelle befestigt.
  • Die elektrostatischen Vorrichtungen 15 und 16 erzeugen elektrische Felder zwischen den entsprechenden Vorrichtungen und dem Zylinder und erzeugen elektrische Aufladungen auf dem Teil des Blattes, der sich von dem übergabezylinder 10 zur Druckstelle bewegt. Die elektrostatische Vorrichtung 16 ist neben der übergabestelle zwischen dem übergabezylinder 10 und dem Druckzylinder 11 angeordnet und dient dazu, den Teil des Blattes elektrostatisch aufzuladen, der gerade auf den Druckzylinder 11 übertragen worden ist, und die elektrostatische Vorrichtung 15 zwischen der elektrostatischen Vorrichtung 16 und der Druckstelle wirkt auf den Teil des Blattes, der sich unmittelbar vor der Druckstelle befindet.
  • Die elektrostatischen Vorrichtungen 15 und 16 entsprechen einander; die Vorrichtung 16 ist in F i g. 2 im Schnitt gezeigt. Sie enthält ein rohrförmiges Leiterteil 20 und eine Reihe von Ionisierungsnadeln 21, die iin Leiterteil 20 in einer Längsreihe angeordnet sind. Das Leiterteil 20 ist in einem Isolierrohr 22 untergebracht, das gegenüber einer jeden Nadel 21 mit einer Öffnung 23 versehen ist, um die Nadel freizulegen. Das Leiterteil 20 wird unter Ausbildung eines ringförmigen Luftraumes innerhalb des Rohres 22 abgestützt, wobei der Luftraum das Leiterteil von der Innenwand des Gehäuses trennt. Im einzelnen wird das Teil 20 von den Endeinsätzen 25, 26 getragen, die in den Enden des Rohres 22 befestigt sind. Eine elektrische Anschlußleitung 30 ist durch den Endeinsatz 25 hindurchgeführt und elektrisch mit dem Leiterteil 20 verbunden. Der Anschluß 30 dient zur Verbindung des langgestreckten Leiterteiles mit der einen Seite einer Spannungsquelle, deren andere Seite .geerdet ist. Die elektrostatische Vorrichtung 16 ist in einer Druckpresse befestigt, wobei sich die Länge des Teiles 20 entlang der Länge des Zylinders 11 erstreckt und die Nadeln 21 unmittelbar gegen dessen benachbarten Umfang zeigen. Der Druckzylinder ist geerdet, und zwischen dem Leiterteil 20 und dem Druckzylinder wird ein elektrisches Feld erzeugt. Bei der Niederhaltevorrichtung 16 ist die Spannungsquelle eine gleichgerichtete Hochspannungsquelle, und das elektrische Feld ist demzufolge unipolar. Wenn es aufgebaut wird, bewirken die Nadeln 21 eine Ionisation, und die aufgeladenen Teilchen werden gegen den Druckzylinder 11 geschleudert, um .eine elektrostatische Aufladung auf dem gegenüberliegenden Teil des Blattes hervorzurufen, so daß die Blätter vom Druckzylinder 11 angezogen werden.
  • Die elektrostatische Vorrichtung 15 hat die gleiche konstruktive Ausführung wie die Vorrichtung 16, es kann jedoch zwischen der elektrostatischen Vorrichtung 15 und dem Druckzylinder 11 entweder eine hohe Wechselspannung oder eine hohe gleichgerichtete Spannung angelegt werden. Im letzteren Falle entspricht ihre Arbeitsweise derjenigen der Vorrichtung 16, und die elektrostatische Aufladung auf dem Blatt wird durch den Betrieb der Vorrichtung 15 verstärkt. Wenn jedoch eine Wechselspannung an die Vorrichtung 15 und den Druckzylinder 11 angelegt wird, verringert das Wechselfeld bei abwechselnden Halbwellen zumindest teilweise die Rufladung, die durch die elektrostatische Vorrichtung 16 aufgebracht wurde, so daß das Blatt im Bereich der Vorrichtung 15 vorübergehend vom Zylinder 11 gelöst wird.
  • Bei der bevorzugten Ausführung ist der Zylinder 11 in bezug auf die Vorrichtung 16 positiv gepolt, und die elektrostatische Aufladung auf dem Blatt wird durch negative Ionen erzeugt. Bei der Halbwelle der Wechselstromspannung, die an die Vorrichtung 15 und dem Zylinder 11 angelegt wird, und während der der Zylinder in bezug auf die Vorrichtung 15 negativ gepolt ist, werden die negativen Ionen auf dem Teil des Blattes, das durch das Feld läuft, von dem Zylinder abgestoßen. Die negativen Ionen werden zumindest teilweise abgestoßen, um die Rufladung auf dem Blatt zu verringern, die durch die Vorrichtung 15 aufgebracht wird. Vorzugsweise wird die gesamte Rufladung nicht auf Null reduziert. Das Abstoßen der negativen Ionen hebt zumindest vorübergehend die Kraft auf, die diesen Teil des Blattes gegen den Zylinder hält, der freigegeben wird, so daß sich das Blatt glätten und sich gleichmäßig über die Oberfläche des Druckzylinders ohne Faltenbildung legen kann.
  • Vorzugsweise ist die Vorrichtung 15 eine Ionisierungsvorrichtung, so daß während der beschriebenen Halbwelle die negativen Ionen auf dem Blatt auch durch positive Ionen neutralisiert werden, die gegen den negativen gepolten Zylinder getrieben werden. Während der anderen Halbwelle bewirkt die Ionisierungsvorrichtung 15, daß negative Rufladungen hinzugefügt werden, die bereits durch die elektrostatische Vorrichtung 16 auf dem Blatt erzeugt wurden. Demzufolge wird die Rufladung an Teilen des Blattes verstärkt, wenn diese Teile an der elektrostatischen Vorrichtung 15 vorbeilaufen, und abwechselnd zu diesen Teilen sind andere Teile vorhanden, auf die die Vorrichtung 15 einwirkt, um die Rufladung auf dem Blatt zu verringern. Wenn die Vorrichtung 15 eine Ionisierungsvorrichtung ist, werden während der Halbwelle, wenn der Zylinder negativ gepolt ist und die negativen Ionen auf dem aufgeladenen Blatt abgestoßen werden, genügend positive Ionen gegen das Blatt geschleudert, damit der beeinflußte Teil durch positive Ionen aufgeladen wird, bevor er den Einflußbereich der Vorrichtung 15 verläßt. Diese Rufladung hat das Bestreben, die Blattabschnitte gegen den Zylinder 1l. zu halten, wenn sich letzterer der Druckstelle nähert. Es wird bemerkt, daß das elektrische Feld, das durch die Vorrichtung 16 erzeugt wird, eine Sinusfunktion darstellt und daß die Zahl der Rufladungen, die auf dem Teil des Blattes aufgebracht werden, der an der Vorrichtung 15 vorbeiläuft und die daraus hervorgehende Rufladung des Blattes mit der Größe des elektrischen Feldes variiert. Im Betrieb wird für Karton und andere Papiermaterialien als leichte Papiere eine gleichgerichtete Spannung an die Vorrichtungen 15 und 16 angelegt. Für leichte Papiermaterialien wird die gleichgerichtete Spannung an die Vorrichtung 16 und eine Wechselstromspannung an die Vorrichtung 15 angelegt. Wenn an die Vorrichtung 15 eine Wechselspannung angelegt ist, führt das Blatt eine unterbrochene oder ungleichmäßige Bewegung aus, wenn es unter der Vorrichtung 15 vorbeiläuft, da es von dem Zylinder 11 periodisch freigegeben und angezogen wird.
  • Eine Stromquelle, die sowohl die Wechselstromaufladung als auch die Gleichspannungsaufladung bewirkt, ist in F i g. 3 dargestellt. Wie dort gezeigt, ist eine 60 Hz-Wechselstromquelle über Kraftleitungen L 1 und L2, wobei L 2 geerdet ist, an die Primärwicklungen von Aufwärtstransformatoren 30, 31 über entsprechende Schalter 32, 33 angeschlossen. Der Transformator 30 besitzt eine Sekundärwicklung 34 mit Ausgangsklemmen 35, 36. Die Ausgangsklemme 35 ist über einen Kondensator 38 mit einer Wechselstromklemme 37 verbunden. Ein Parallelkreis 40 ist zwischen die Transformatorklemme 36 und die Wechselstromklemme 37 eingeschaltet und enthält einen ersten Zweig mit einer Diode 41, die so gepolt ist, daß sie einen Strom von der Transformatorklemme 35 zur Klemme 36 weiterleitet, sowie einen zweiten Zweig mit einem Kondensator 42, der mit der Klemme 36 und einer Diode 43 verbunden ist, die den Kondensator mit der Klemme 37 verbindet und so gepolt ist, daß sie den Strom in einer Richtung von der Transformatorklemme 36 zur Wechselstromquelle 37 leitet. Eine Gleichstromklemme 44 ist an einen Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 42 und der Diode 43 angeschlossen, und ein Widerstand 45 ist parallel zum Kondensator 42 geschaltet. Ein zweiter Widerstand 46 ist zwischen die Transformatorklemme 36 und Erde eingeschaltet.
  • Im Betrieb fließt bei einer Halbwelle ein Strom von der Klemme 36, um den Kondensator 42 und den Kondensator 38 aufzuladen, und bei der nächsten Halbwelle sperrt die Diode 43 den Strom von dem Transformator, aber die Diode 41 leitet Strom, um die Rufladung am Kondensator 38 umzupolen. Demzufolge ist eine gleichgerichtete Spannung, die Rufladung am Kondensator 42, zwischen der Gleichstromausgangsklemme 44 und der Erde vorhanden, und eine Wechselspannung tritt zwischen der Klemme 37 und der Erde auf, und zwar auf Grund der abwechselnden Rufladung des Kondensators 38. Die geerdete Seite der Spannungsquelle ist mit dem Zylinder 11 verbunden, und die Wechselstromklemme 37 kann durch Schließen eines Schalters 50 mit der elektrostatischen Vorrichtung 15 verbunden werden, oder der Gleichstrom-Hochspannungsausgang kann durch Schließen eines Schalters 52 an die elektrostatische Vorrichtung 15 angelegt werden, um die Vorrichtung 15 mit der Gleichspannungsklemme 44 zu verbinden.
  • Vorzugsweise wird an die elektrostatische Vorrichtung 16 eine höhere gleichgerichtete Spannung als an die Vorrichtung 15 angelegt. Die Stromzufuhr für die Vorrichtung 16 erfolgt durch den Transformator 31, dessen Sekundärspule 60 an eine Spannungs-Verdoppelungsschaltung mit Ausgangsklemmen 62, 63 und Widerständen 64, 65 zwischen den Ausgangsklemmen 62, 63 angeschlossen ist. Sie besitzt ferner Kondensatoren 66, 67, die parallel zum Widerstand 65 geschaltet sind. Die eine Seite der Sekundärspule 60 ist über einen Kondensator 70 an einen Verbindungspunkt zwischen den Kondensatoren 66, 67 angeschlossen, und ihre andere Seite ist über eine Diode 71 mit einem Verbindungspunkt 72 zwischen den Widerständen 64, 65 und durch eine Diode 73 mit der Ausgangsklemme 63 verbunden. Diese Spannungs-Verdoppelungsschaltung legt eine höhere Gleichstromspannung an die Vorrichtung 16 an.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung an einer Rotationsdruckmaschine zum Führen der zu bedruckenden Blätter durch die Druckstelle zwischen zwei Druckwerkszylindern mit zwei elektrostatischen Niederhaltevorrichtungen gegenüber dem blatttragenden Umfang des einen Druckwerkszylinders vor der Druckstelle, die ein elektrostatisches Feld zwischen sich und diesem Druckwerkszylinder erzeugen, wobei die in Laufrichtung des Blattes gesehen erste Niederhaltevorrichtung mit einer Quelle für hohe Gleichspannung verbunden ist, die das Blatt elektrostatisch auflädt, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Niederhaltevorrichtung (15) zwischen der ersten Niederhaltevorrichtung (16) und der zwischen den beiden Druckwerkszylindern (11, 12) gebildeten Druckstelle angeordnet und zwischen die zweite Niederhaltevorrichtung (15) und dem blatttragenden Druckwerkszylinder (11) eine elektrische Spannung derart gelegt ist, däß ihr elektrisches Feld die Anziehungskraft des aufgeladenen Blattes gegen den Zylinder (11) periodisch schwächt. " 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an die zweite Niederhaltevorrichtung (15) angelegte Spannung eine Wechselspannung ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Stromversorgungseinheit mit einer Schalteinrichtung (33), durch welche die erste Niederhaltevorrichtung (16) wahlweise an Hochspannung anschiießbar ist, und mit Schalteinrichtungen (44, 50), durch weiche die zweite Niederhaltevorrichtung (15) wahlweise an eine gleichgerichtete Spannung « oder an Wechselspannung anschließbar ist. in Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 817 824; USA.-Patentschriften Nr. 287 957, 3 039 388.
DEH58973A 1965-04-05 1966-03-31 Blattfuehrungsvorrichtung fuer eine Rotationsdruckmaschine Pending DE1282025B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US287957A (en) * 1883-11-06 Electrical apparatus for and method of controlling paper
DE817824C (de) * 1949-04-21 1951-10-22 Johannes Dr-Ing Perthen Verfahren und Einrichtung zur Auswertung von Wettscheinen
US3039388A (en) * 1958-01-02 1962-06-19 Harris Intertype Corp Printing press and sheet control device therefor

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