DE1282089B - Handmikrofon fuer Diktiergeraete, deren Betriebszustand ueber die Kapazitaet der Hand des Bedienenden geschaltet wird - Google Patents
Handmikrofon fuer Diktiergeraete, deren Betriebszustand ueber die Kapazitaet der Hand des Bedienenden geschaltet wirdInfo
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Description
- Handmikrofon für Diktiergeräte, deren Betriebszustand über die Kapazität der Hand des Bedienenden geschaltet wird Es ist bekannt, die bei Diktiergeräten üblichen Handmikrofone mechanisch mit einem Schalter zu kombinieren, der es gestattet, die verschiedenen Betriebszustände des Diktiergerätes, beispielsweise Aufnahme, Rücklauf, Wiedergabe vom Mikrofon aus zu steuern. Der Nachteil dieser mechanischen Schalter besteht darin, daß ein verhältnismäßig großer Konstruktions- und Fertigungsaufwand erforderlich ist, um die mechanischen Schaltgeräusche fernzuhalten und die Schaltkontakte so auszuführen, daß ihr mechanischer und elektrischer Verschleiß eine hinreichend große Schalthäufigkeit und damit Lebensdauer des Gerätes gewährleistet. Es ist ferner allgemein bekannt, an Stelle mechanischer Schalter elektronische Schalter zu verwenden. Eine solche Anordnung zeigt beispielsweise die deutsche Patentschrift 1010 139. Derartige Schalter werden über galvanische oder kapazitive Steuerstrecken angesteuert. Als Steuerstrecke wird der Berührungswiderstand oder die Berührungskapazität der Hand oder Teilen der Hand mit Kontaktflächen benutzt. Die besondere Ausführung derartiger Berührungsflächen und ihre Zuordnung zu einem Bedienungsfeld zeigt die deutsche Patentschrift 1191127. Das hier dargestellte Berührungsfeld ist in mehrere benachbarte Zonen aufgeteilt, wobei Mittel vorgesehen sind, die beim überbrücken zweier dieser Zonen mittels eines Fingers der Bedienungsperson die Schaltvorgänge zum Steuern der Betriebszustände des Diktiergerätes Auslösen. Dabei dient der Übergangswiderstand dieses Fingers der Bedienungsperson zwischen den Zonen des Bedienungsfeldes oder das Abschatten eines lichtempfindlichen Schaltelementes, beispielsweise eines Fotowiderstandes, zwischen den Zonen des Bedienungsfeldes zum Betätigen der Schaltvorgänge.
- Dieser Vorschlag hat den Nachteil, daß wegen der Auflagefläche des Fingers große Schaltwege von ihm ausgeführt werden müssen, um jeweils die richtigen Schaltzonen, und nur diese, miteinander zu verbinden. Diese bekannte Ausführung hat ferner den Nachteil, eines undefinierten übergangswiderstandes zwischen der Fingerkuppe und den dicht benachbarten Steuerelektroden verschiedenen Potentials. Versuche zeigten, daß der Widerstand zwischen der Fingerkuppe und den durch die Berührung zu verbindenden Elektroden in starkem Maße durch den Oberflächenzustand der Haut (Feuchtigkeit, Fettfilm od. dgl.) beeinflußt wird. Die Betriebssicherheit wird dadurch sehr verringert. Es zeigte sich ferner, daß durch Verschmutzungen der Isolierstege zwischen den dicht benachbarten Elektroden verschiedenen Potentials Fehlfunktionen der Schaltung ausgelöst werden. Der Erfindungsvorschlag beseitigt diese Nachteile. Er geht davon aus, an Stelle der mehr oder weniger undefinierten Widerstandsstrecke kapazitive Steuerstrecken zwischen den Steuerelektroden und der Hand einzusetzen und die Kapazität zwischen der Hand und den Steuerelektroden durch große Berührungsflächen möglichst groß zu machen, um dadurch die Unsicherheiten der Hautoberfläche wirksam zu verringern. Außerdem zeigte es sich, daß bei diesem Verfahren der Abstand der Steuerelektroden verschiedenen Potentials wesentlich vergrößert werden konnte, ohne daß der Scheinwiderstand der Steuerstrecke sich praktisch vergrößerte. Dadurch ließen sich die durch Verschmutzung von Isolierstrecken entstehenden Scheinwiderstandsänderungen unschädlich machen.
- Die Erfindung bezieht sich auf Handmikrofone für Diktiergeräte, bei dem die Schaltvorgänge zum Schalten des Betriebszustandes des Diktiergerätes über kapazitive Steuerstrecken ausgelöst werden. Dabei stellte die Hand bzw. ein Teil der Hand des Bedienenden die Kapazität her.
- Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Handmikrofongehäuse auf seiner Außenfläche eine ein- oder mehrteilige Hauptelektrodenfläche trägt, die der Handinnenfläche und/oder dem Handballen zugeordnet ist, und daß sie außerdem Steuerelektrodenflächen trägt, welche den noch frei bleibenden Griffflächen der Hand zugeordnet sind, und daß mit diesen Griffflächen wahlweise Einzel- und/oder Kombinationsverbindungen zwischen der Hauptelektrodenfläche einerseits und den Steuerelektrodenflächen andererseits hergestellt werden.
- Eine Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß den kapazitiven Steuerstrecken ein oder mehrere Signalfrequenzgeneratoren, beispielsweise RC- oder LC-Generatoren, zugeordnet sind.
- Eine Weiterentwicklung der Erfindung bezieht sich darauf, daß verschiedene Signalfrequenzen benutzt werden, die im Handmikrofon und/oder Diktiergerät über frequenzselektive Schaltungen auf elektronische Schalter und/oder mechanische Schalter wirken.
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich auf Handmikrofone mit einem oder mehreren Signalfrequenzgeneratoren, der oder die durch Zuschalten der kapazitiven Steuerstrecken anschwingt oder anschwingen, wobei die Generatoren als aktive Verstärkerelemente Halbleiter, beispielsweise Transistoren, besitzen. Das Besondere dieser Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoren im nichtschwingenden Zustand einen Arbeitspunkt mit kleiner Betriebsspannung, beispielsweise Kollektor-Emitter-Spannung, besitzen, welche sich beim Schwingen nach Zuschalten der kapazitiven Steuerstrecke in Richtung zu einer höheren Betriebsspannung, beispielsweise Kollektor-Emitter-Spannung, verschiebt, und daß diese Spannung zum Ansteuern eines elektronischen Schalters benutzt wird.
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich auf ein Handmikrofon mit einer oder mehreren Oszillatorschaltungen. Das Besondere ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stromänderung des Arbeitsstromes, beispielsweise des Basisstromes, zwischen dem nichtschwingenden und dem schwingenden Zustand dazu dient, magnetische Steuerelemente, beispielsweise Relais und/oder Kupplungen, im Mikrofon oder zugehörigen Diktiergerät direkt oder über weitere elektronische Schalteinrichtungen zu betätigen.
- Eine weitere Ergänzung der Erfindung ist dadurch gekenwelchnet, daß den kapazitiven Steuerstrecken eine oder mehrere elektronische Kippstufen, beispielsweise Multivibratoren, oder Trigger, zugeordnet sind, die beim Zu- - bzw. Abschalten der kapazitiven Steuerstrecken ihren Betriebszustand ändern, und daß mit diesem sich ändernden Betriebszustand elektronische Schalter angesteuert werden.
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzustandsänderungen der elektronischen Kippstufen zum Betätigen von magnetischen Schaltelementen, beispielsweise Relais und/oder Kupplungen, im Mikrofon und/oder Diktiergerät oder zum Ansteuern dieser Schaltelemente über weitere elektronische Schalteinrichtungen dienen.
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß den kapazitiven Steuerstrecken eine oder mehrere Glimmlampen zugeordnet sind, die mittels der kapazitiven Steuerstrecken gezündet oder gelöscht werden und deren Licht, beispielsweise über Fotowiderstände, zum Ansteuern elektronischer Schalter dient.
- Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Schalter direkt oder unter Zwischenschalten von magnetischen Steuerelementen, beispielsweise Relais und/oder Kupplungen, zum Steuern des Betriebszustandes des Diktiergerätes dienen.
- Eine Weiterbildung der Erfindung bezieht sich darauf, daß ein oder mehrere oder alle Relais Haftrelais sind.
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich darauf, daß ein oder mehrere oder auch alle Relais Glasrohrkontakte (Dry-Reed) besitzen. Eine Weiterbildung der Erfindung bezieht sich auf das Benutzen magnetischer Kupplungen. Das Besondere ist dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere oder alle Kupplungen magnetische Haftkupplungen sind.
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß den SteuereIektrodenflächen und/oder den jeder Steuerelektrode nachgeschalteten Schaltungsbausteinen elektronisch oder mechanisch-elektronisch wirkende Verriegelungsglieder zugeordnet sind, die beim Anschalten von mehr als einer kapazitiven Steuerstrecke Fehlschaltungen verhindern.
- Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß drei Steuerelektrodenflächen benutzt werden und daß eine dieser Steuerelektrodenflächen, beispielsweise die Steuerelektrodenfläche, für den.Rücklauf undioder den dieser Steuerelektrodenfläche nachgeordneten Schaltungsbauteilen ein Verriegelungsglied mit Vorrechtschaltung zugeordnet ist, so daß beim Anschalten dieser bevorrechtigten Steuerelektrodenfläche zusammen mit einer der anderen Steuerelektrodenfläche nur die Schaltung betätigt wird oder bleibt &r die Vorrechtschaltung zugeordnet ist. .
- Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch, gekennzeichnet, daß die zu den Steuerelektroden gehörenden elektronischen Schalteleinente, wir, Oszillatoren, elektronische Kippstufen und elektronische Schalter und. Relais, vollzählig oder teilweise im Handmikrofon selbst untergebracht sind.
- Die Ab b., 1 bis 3 sollen die Erfindung erläutern. Die A b b. 1 -zeigt j ein Ausführungsbeispiel, für eilt Handmikrofon. nach- dem Erfindungsgedanken. In ihr ist mit 1 das Gehäuse bezeiähnet, mit 2 die Schalleinlaß- bzw. Austrittsöffnungen für den dahinter angebrachten elektroakustischen- Wandler. Mit 3.1 und 3.2 sind zwei voneinander mechanisch getrennte. elektrisch, jedoch parallelgeschaltete Teile derHauptelektrodenfläche bezeichnet. 4.1, 4.2, 4.3 stellen ein, Ausführungsbeispiel für drei Steuerelektrodenflächen dar. Die Steuerelektrodenfläche 4.1 diene z. B. zum, Steuern des Rücklaufes, die Fläche 4.2 zum Steuern der Wiedergabefunktion- des Gerätes und die Steuerelektrode 4.3 zum Steuern der Aufnahmefunktion des. Gerätes. Mit 5 ist ein im Bedarfsfall in das Handmikrofon eingebauter- Schalter bezeichnet für gelegentlich notwendig werdende Sonderschaltfunktionen, beispielsweise Moterhauptschalter und/oder Stromversorgungshauptschalter# oder andere Zwecke. Mit 6 ist das Verhindungskabel zum Diktiergerät gekennzeichnet. Mit 7 ist die Hand eines Benutzers des Handmikrofons gekennzeichnet.
- Die Ab b. 2 zeigt das Ausführungsbeispiel eines Handmikrofons nach dem Erfindungsgedanken im Zusammenwirken mit dem Diktiergerät. Das Handmikrofongehäuse ist wieder mit 1 bezeichnet, das Diktiergerät mit 100. Beide Bauteile sind mit dem Verbindungskabel 6 miteinander elektrisch verbunden. Auf der Außenfläche des Handmikrofons 1 befinden sich die mechanisch voneinander getrennten, elektrisch miteinander verbundenen beispielsweise zwei Hauptelektrodenflächen 3.1 und 3.2. Ihnen sind die Steuerelektrodenflächen 4.1, 4.2, 4.3 zugeordnet. Die Hand der Bedienungsperson erzeugt von den Hauptelektrodenflächen zu den Steuerelektrodenflächen,wahlweise die gestrichelt symbolisierten kapazitiven Steuerstrecken 4.12, 4.22,4.32. Sie wirken auf die Oszillatorschaltungen 7.1, 7.2, 7.3, welche die gleiche, angenähert die gleiche oder auch voneinander abweichende Schwingfrequenzen haben können. Nach dem Erfindungsvorschlag sollen sie als aktive Verstärkerelemente Halbleiter, beispielsweise Transistoren, besitzen. Ihre Arbeitspunktverschiebung zwischen schwingendem und nichtschwingendem Zustand, ausgelöst durch die kapazitiven Steuerstrecken 4.12, 4.22, 4.32 wirkt auf die elektronischen Schalter ES, bezeichnet mit 8.1, 8.2, 8.3. Sie ihrerseits steuern im Handmikrofon und/oder Diktiergerät 100 direkt und/oder über nicht dargestellte Relais und/ oder magnetische Kupplungen die Betriebsumschaltung des Diktiergerätes. Der elektroakustische Wandler ist in diesem Ausführungsbeispiel mit 9 bezeichnet. An Stelle der über die Steuerelektroden 4.1, 4.2, 4.3 angesteuerten Oszillatoren 7.1. 7.2, 7.3 können auch elektronische Kippstufen, beispielsweise Multivibratoren oder Trigger, angesteuert werden, welche in gleicher Weise auf elektronische Schalter 8.1, 8.2, 8.3 wirken.
- Die A b b. 3 zeigt ein Anlagenschaltbild für ein anderes Ausführungsbeispiel desErfindungsgedankens. Das Gehäuse des Handmikrofons ist wieder mit 1 angedeutet. Auf seiner Außenseite befindet sich die in diesem Beispiel nur einteilig dargestellte Hauptelektrodenfläche 3.0, welcher in beschriebener Weise die Steuerelektrodenflächen 4.1, 4.2, 4.3 zugeordnet sind. Die Hand der Bedienungsperson erzeugt zwischen ihnen und der Hauptelektrode wahlweise, wie beschrieben, die kapazitiven Steuerstrecken 4.12, 4.22, 4.23. Mit ihnen wird ein Stromkreis von Frequenzgenerator 10 über die Glimmlampen 10.1 oder 10.2 oder 10.3 geschlossen. Den Glimmlampen sind lichtempfindliche Steuerglieder 11.1, 11.2, 11.3, beispielsweise Fotowiderstände, zugeordnet. Zu jedem Fotowiderstand gehört ein elektronischer Schalter ES, sie sind mit 8.1, 8.2, 8.3 gekennzeichnet. Die elektronischen Schalter können beispielsweise Schalttransistoren sein. Sie steuern ihrerseits im Handmikrofon und/oder Diktiergerät direkt und/oder über nicht dargestellte Relais und/oder magnetische Kupplungen die Betriebsumschaltung des Diktiergerätes.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Handmikrofon für Diktiergeräte, bei dem die Schaltvorgänge zum Schalten des Betriebszustandes des Diktiergerätes über kapazitive Steuerstrecken, beispielsweise drei Strecken, ausgelöst werden, wobei die Hand des Bedienenden die Kapazität herstellt, d a d u r c h g c k e n n -z e i c h n e t, daß das Handmikrofon auf seiner Außenfläche eine ein- oder mehrteilige Hauptelektrodenfläche trägt, die der Handinnenfläche und/oder dem Handballen zugeordnet ist, und daß sie außerdem Steuerelektrodenflächen trägt, welche den noch frei bleibenden Griffflächen der Hand zugeordnet sind, und daß mit diesen Griffflächen wahlweise Einzel- und/oder Kombinationsverbindungen zwischen der Hauptelektrodenfläche einerseits und den Steuerelektrodenflächen andererseits hergestellt werden.
- 2. Handmikrofon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den kapazitiven Steuerstrecken ein oder mehrere Signalfrequenzgeneratoren, beispielsweise RC- oder LC-Generatoren, zugeordnet sind. 3. Handmikrofon nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Signalfrequenzen benutzt werden, die im Handmikrofon und/ oder Diktiergerät über frequenzselektive Schaltungen auf elektronische und/oder mechanische Schalter wirken. 4. Handmikrofon nach Anspruch 2 oder 3 mit einem oder mehreren Signalfrequenzgeneratoren, der oder die durch Zuschalten der kapazitiven Steuerstrecken anschwingt oder anschwingen, wobei die Generatoren als aktive Verstärkerelemente Halbleiter, beispielsweise Transistoren, besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoren im nichtschwingenden Zustand einen Arbeitspunkt mit kleiner Betriebsspannung, beispielsweise Kollektor-Emitter-Spannung, besitzen, welche sich beim Schwingen nach Zuschalten der kapazitiven Steuerstrecke in Richtung zu einer höheren Betriebsspannung, beispielsweise Kollektor-Emitter-Spannung, verschiebt, und daß diese Spannung zum Ansteuern eines elektronischen Schalters benutzt wird. 5. Handmikrofon nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche mit Oszillatorschaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromänderung des Arbeitsstromes, beispielsweise des Basisstromes eines Transistors, zwischen dem nichtschwingenden und dem schwingenden Zustand dazu dient, magnetische Steuerelemente, beispielsweise Relais und/oder Kupplungen, im Mikrofon oder zugehörigen Diktiergerät zu betätigen oder über weitere elektronische Schalteinrichtungen anzusteuern. 6. Handmikrofon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den kapazitiven Steuerstrekken eine oder mehrere elektronische Kippstufen, beispielsweise Multivibratoren oder Trigger, zugeordnet sind, die beim Zu- bzw. Abschalten der kapazitiven Steuerstrecken ihren Betriebszustand ändern, und daß mit diesem sich ändernden Betriebszustand elektronische Schalter angesteuert werden. 7. Handmikrofon nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzustandsänderung der elektronischen Kippstufen zum Betätigen von magnetischen Schaltelementen, beispielsweise Relais und/oder Kupplungen, im Mikrofon und/oder Diktiergerät direkt dient oder zum Ansteuern dieser Schaltelemente über weitere elektronische Schalteinrichtungen benutzt wird. 8. Handmikrofon nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den kapazitiven Steuerstrecken eine oder mehrere Glimmlampen zugeordnet sind, die mittels der kapazitiven Steuerstrecke gezündet oder gelöscht werden und deren Licht über lichtempfindliche Schaltelemente, beispielsweise Fotowiderstände, zum Ansteuern elektronischer Schalter dient. 9. Handmikrofon nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Schalter direkt oder unter Zwischenschalten von magnetischen Steuerelementen, beispielsweise Relais und/oder Kupplungen, zum Steuern des Betriebszustandes des Diktiergerätes dienen. 10. Handmikrofon nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche mit einem oder mehreren von ihm gesteuetten Relais, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere oder alle Relais Haftrelais sind. 11. Handmikrofon nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere oder auch alle Relais Glasrohrkontakte (Dry-Reed) besitzen. 12. Handmikrofon nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche mit von ihm gesteuerten magnetischen Kupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine oder mehrere oder auch alle Kupplungen magnetische Haftkupplungen -sind. 1 13. Handmikrofon nach einem. oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Steuerelektrodenflächen und/ oder den jeder Steuerelektrode nachgeordneten Schaltungsbauteilen elektronisch oder mechanisch-elektronisch wirkende Verriegelungsglieder zugeordnet sind, die beim Anschalten von mehr als einer kapazitiven Steuerstrecke Fehlschaltungen verhindern. 14. Handmikrofon nach Anspruch 13 mit beispielsweise drei Steuerelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß eine dieser Steuerelektroden, beispielsweise die Steuerelektrode, für den Rücklauf und/oder die dieser einen Steuerelektrode nachgeordneten Schaltungsbauteile ein Verriegelungsglied mit Vorrechtschaltung besitzen, so daß beim Anschalten dieser Steuerelektrode zusammen mit einer der anderen Steuerelektroden nur die Schaltung betätigt wird oder bleibt, der die Vorrechtschaltung zugeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1010 139, 1191127; deutsche Auslegeschriften Nr. 1181127, 1115 303, 1051524; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1738 640, 1788450.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1965S0098161 DE1282089B (de) | 1965-07-13 | 1965-07-13 | Handmikrofon fuer Diktiergeraete, deren Betriebszustand ueber die Kapazitaet der Hand des Bedienenden geschaltet wird |
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Publications (1)
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| DE1282089B true DE1282089B (de) | 1968-11-07 |
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| DE1965S0098161 Withdrawn DE1282089B (de) | 1965-07-13 | 1965-07-13 | Handmikrofon fuer Diktiergeraete, deren Betriebszustand ueber die Kapazitaet der Hand des Bedienenden geschaltet wird |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1282089B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4121060A (en) * | 1977-03-30 | 1978-10-17 | Lanier Business Products, Inc. | Touch button switch for dictation handset |
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1965
- 1965-07-13 DE DE1965S0098161 patent/DE1282089B/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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