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DE1281654B - Winde mit einer eine Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel - Google Patents

Winde mit einer eine Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel

Info

Publication number
DE1281654B
DE1281654B DE1967G0049144 DEG0049144A DE1281654B DE 1281654 B DE1281654 B DE 1281654B DE 1967G0049144 DE1967G0049144 DE 1967G0049144 DE G0049144 A DEG0049144 A DE G0049144A DE 1281654 B DE1281654 B DE 1281654B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
rope
winch
working
storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967G0049144
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Borgschulte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DE1967G0049144 priority Critical patent/DE1281654B/de
Priority to FR130789A priority patent/FR1546927A/fr
Publication of DE1281654B publication Critical patent/DE1281654B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • B66D1/30Rope, cable, or chain drums or barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Winde mit einer eine Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel Die Erfindung bezieht sich auf eine Winde mit einer eine Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel mit einem beide Trommeln gegeneinander abgrenzenden Trennflansch, der mindestens eine Ausnehmung zum übergang des Seiles von der Speichertrommel auf die Arbeitstrommel aufweist.
  • Es ist eine solche Winde zum Eintreiben von Pfählen, Rohren od. dgl. in den Boden bekannt, die zwei der Speicherung des Seiles dienende Trommelabschnitte aufweist, wobei jedem Speicherteil ein Arbeitsteil zugeordnet ist. Das Seil wird hierbei von dem mehrlagig bewickelten Speicherteil unmittelbar unter starker Abwinklung auf den Arbeitsteil übergeführt.
  • Nach einem älteren Vorschlag ist bei einer Schiffsvertäuungswinde mit einem von zwei Seitenflanschen begrenzten Tauauflagekern der Tauauflagekern durch einen mit einem radial verlaufenden Schlitz versehenen Scheideflansch in zwei Tauaufwickelteile unterteilt, von denen der eine als Kraftteil für das dort lediglich einlagig aufzuwickelnde Taustück und der andere Tauaufwickelteil als Speicherteil für das beliebiglagig aufzuwickelnde Taustück dient. Auch hierbei wird das Seil beim übergang vom Kraftteil auf den Speicherteil bzw. umgekehrt in ungünstiger Weise stark abgewinkelt.
  • Winden der vorgenannten Gattung finden beispielsweise in der Schiffahrt Verwendung, wo sie die Aufgabe haben, das Seil zwischen Schiff und einem Festpunkt an Land oder zwischen Schiff und einem anderen schwimmenden Fahrzeug trotz Seegang, Gezeiten, Änderung der Schiffslage usw. mit ständig gleichbleibender Zugkraft zu spannen. Bei bekannten Winden mißt beispielsweise eine zusätzliche Vorrichtung, wie zum Beispiel eine Lastwaage, den Seilzug an der Trommel und überträgt die Meßwerte auf einen sogenannten Mooringschalter, der bei Abweichung der Seilkraft von dem eingestellten Sollwert den Motor in Hieven- oder Fierenrichtung einschaltet.
  • Ferner ist es bekannt, beispielsweise für Schlepp-und Verholwinden auf Schiffen elektrisch betriebene Winden vorzusehen, deren Antriebsmotor ständig unter Strom steht und der entsprechend der Spannung im Seil beim Fieren entgegen seinem Drehmoment durchgezogen wird.
  • Bei den Winden der obengenannten Art beträgt die insgesamt erforderliche Länge des Windenseiles (beispielsweise für einen Schleppvorgang) ein Vielfaches der Seillänge, die zum Ausgleich der Seilzugkraft unter den genannten Einflüssen erforderlich ist. Dieser verhältnismäßig kurze Seilabschnitt wikkelt sich also auf der Winde ständig auf und ab.
  • Insbesondere bei der Verwendung von Hanf- oder Kunststoffseilen treten in der Seilführung Schwierigkeiten auf, weil diese Seile eine außergewöhnlich hohe Dehnung haben. Diese Dehnung beträgt im zulässigen Lastbereich bis zu 12 'lio. Infolge der starken Dehnung deformiert sich naturgemäß der Querschnitt, d. h., der Querschnitt eines stark belasteten Kunststoffseiles verringert sich erheblich. Wird ein solches Seil unter Zug auf mehreren Lagen unbelastet gespulten Seiles aufgewickelt, so dringt es in die unteren Lagen ein, was wiederum bei Änderung der Drehrichtung der Winde zu Störungen des Seilablaufes führt. Wenngleich diese Störungsquelle bei der Verwendung von Stahlseilen nicht von solcher Bedeutung ist wie bei der Verwendung von Manila oder Kunststoffseilen, so ist doch auch hier das Verklemmen des Seiles, was zu Ablaufstörungen führt, nicht zu vermeiden, weil sich auch hier das unter Zug stehende Seil zwischen die unbelastet aufgespulten Lagen einklemmt. Grundsätzlich ist es erforderlich, etwa 300 m Seil in mehreren Lagen übereinander aufzuspulen, während der eigentliche Arbeitsbereich maximal etwa nur 50 m beträgt.
  • Hierbei ist es von großer Wichtigkeit, daß das Seil vom Speicherteil der Winde zum Arbeitsteil und umgekehrt geführt werden kann, ohne daß das Seil unzulässig abgeknickt wird. Bei scharfkantiger Abknickung tritt bei Stahlseilen infolge der Zugwirkung unvermeidbar eine Deformierung des Seiles ein, die beim späteren Einholen des Seiles das Aufspulen erschwert. Bei der Verwendung von Hanf oder Kunststoffseilen ist infolge der scharfen Abknickung bei den bekannten Vorrichtungen eine Beschädigung des Seiles unvermeidbar. Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen einwandfreien Übergang des Seiles vom Speicherteil auf den Arbeitsteil bzw. umgekehrt zu gewährleisten.
  • Hierfür ist die erfindungsgemäße Ausbildung darin zu sehen, daß die Arbeitstrommel gegenüber der Speichertrommel einen größeren Durchmesser aufweist und der Übergang zwischen den beiden Trommeln kegelstumpfartig ist, daß der Trennflansch auf der Arbeitstrommel angeordnet ist und daß die die Ausnehmung begrenzenden Flächen Anschrägungen zum knickfreien Übergang des Seiles von der einen Trommel zu der anderen aufweisen.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt den Vorteil, daß infolge des großen Durchmessers der Arbeitstrommel die Trommel selbst verhältnismäßig schmal gehalten werden kann, so daß sich für das von der Trommel ablaufende Seil, das ja im Regelfall nach kurzer Entfernung beispielsweise durch eine Klüse umgelenkt wird, nur ein kleiner Ablenkungswinkel ergibt. Hierdurch wird das ordnungsgemäße Aufspulen beim Einholen des Seiles erleichtert. Bei einer breiteren Trommel müßte zur Erzielung der gleichen günstigen Ablenkungswinkel die Winde gegenüber dem Umlenkpunkt zurückversetzt werden.
  • Einen weiteren Vorteil des erfindungsgemäßen knickfreien Übergangs des Seiles von der Speichertrommel zur Arbeitstrommel bildet der große Durchmesser der Arbeitstrommel. Neben der hierdurch bedingten Seilschonung ändert sich, ün Verhältnis gesehen, bei der Verwendung eines dicken Hanftaues an Stelle eines dünnen Stahlseiles das erzielbare Drehmoment nur wenig, da die prozentuale Zunahme des Durchmessers nur gering ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung stellt die Ausnehmung im Trennflansch einen etwa tangential zum Mantel der Arbeitstrommel verlaufenden offenen Längsschlitz dar. Der Verlauf dieses Längsschlitzes sowie die Anschrägungen an demselben gewährleisten, daß das Seil an der übergangsstelle nicht mit scharfen Kanten in Berührung kommt.
  • Das Verhältnis der Durchmesser zwischen der Arbeitstrommel und der Speichertrommel ist vorteilhaft so bemessen, daß die Speichertrommel Seil in ausreichender Länge aufnehmen kann. Hierbei ist zu bedenken, daß ein knickfreier Übergang zwischen beiden Trommeln nur gegeben ist, wenn der Durchmesser des mehrlagig vollgewickelten Speicherteils den Durchmesser des einlagig gewickelten Arbeitsteiles nicht oder nur unwesentlich überschreitet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Windentrommel, F i g. 2 in einer Draufsicht in vergrößertem Maßstab den Übergang des Seiles von der Speichertrommel zur Arbeitstrommel, F i g. 3 eine Ansicht im übergangsbereich von der Speichertrommel zur Arbeitstrommel. Die - Windentrommel 1 ist in eine Speichertrönimel 2 und eine Arbeitstrommel 3 unterteilt, wobei die Speichertrommel 2 einen- geringeren Durchmesser aufweist als die Arbeitstrommel 3. Zwischen den Trommelmänteln 7 und 12 dieser beiden benachbarten Trommeln ist ein Trennflansch 4 vorgesehen, der eine oder mehrere Ausnehmungen 5 für den Übergang des Seiles von einer Trommel zur anderen aufweist. Das Seil 6 kann in mehreren Lagen übereinander auf der Speichertrommel 2 aufgewickelt werden, während nur eine oder höchstens zwei Lagen (nicht mehr als für den Ausgleich der Seilspannung erforderlich) auf die Arbeitstrommel 3 aufgebracht werden. Die Arbeitstrommel 3 ist in ihrer Bauweise daher erheblich schmaler als die Speichertrommel 2. Zur Schonung des Seiles 6 und zur Erzielung eines knickfreien überganges zwischen den benachbarten Trommeln bildet die seitliche Begrenzung zwischen Arbeitstrommel 3 und Speichertrommel 2 mit dem Trommelmantel 7 der Speichertrommel 2 einen stampfen Winkel. Die Ausnehmung 5 ist als Längsschlitz 8 ausgebildet, der am äußeren Umfang der seitlichen Begrenzung offen ist, während die den Längsschlitz bzw. die Ausnehmung begrenzenden Flächen Anschrägungen 9, 10 und 11 aufweisen, damit das Seil nicht mit scharfen Kanten in Berührung kommt.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Winde ist wie folgt: Das Seil wird von der Speichertrommel 2 abgewickelt und am entsprechenden Haltepunkt befestigt. Anschließend werden einige Windungen zusätzlich von der Speichertrommel 2 auf die Arbeitstrommel 3 übergelegt, und das Seil wird durch Spannen auf den gewünschten Zug gebracht.
  • Im

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Winde mit einer Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel mit einembeideTrommeln gegeneinander abgrenzenden Trennflansch, der mindestens eine Ausnehmung zum Übergang des Seiles von der Speichertrommel auf die Arbeitstrommel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitstrommel (3) gegenüber der Speichertrommel, (2) einen größeren Durchmesser aufweist und der Übergang zwischen den beiden Trommeln kegelstumpfartig ist, daß der Trennflansch (4) auf der Arbeitstrommel angeordnet ist und daß die die Ausnehmung (5) begrenzenden Flächen Anschrägungen (9, 10, 11) zum knickfreien Übergang des Seiles (6) von der einen Trommel zu der anderen aufweisen.
  2. 2. Winde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (5) im Trennflansch (4) einen etwa tangential zum Mantel der Arbeitstrommel (3) verlaufenden offenen Längsschlitz (8) darstellt.
DE1967G0049144 1967-01-31 1967-01-31 Winde mit einer eine Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel Pending DE1281654B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967G0049144 DE1281654B (de) 1967-01-31 1967-01-31 Winde mit einer eine Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel
FR130789A FR1546927A (fr) 1967-01-31 1967-12-04 Treuil, notamment treuil de mouillage ou de halage utilisable en particulier dans la marine

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967G0049144 DE1281654B (de) 1967-01-31 1967-01-31 Winde mit einer eine Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel
DE19676605544 DE6605544U (de) 1967-01-31 1967-01-31 Winde mit einer speichertrommel und eine arbeitstrommel aufweisenden windentrommel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1281654B true DE1281654B (de) 1968-10-31

Family

ID=6585865

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19676605544 Expired DE6605544U (de) 1967-01-31 1967-01-31 Winde mit einer speichertrommel und eine arbeitstrommel aufweisenden windentrommel
DE1967G0049144 Pending DE1281654B (de) 1967-01-31 1967-01-31 Winde mit einer eine Speichertrommel und eine Arbeitstrommel aufweisenden Windentrommel

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19676605544 Expired DE6605544U (de) 1967-01-31 1967-01-31 Winde mit einer speichertrommel und eine arbeitstrommel aufweisenden windentrommel

Country Status (2)

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DE (2) DE6605544U (de)
FR (1) FR1546927A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9306867U1 (de) * 1993-05-06 1994-09-29 Liebherr-Werk Biberach GmbH, 88400 Biberach Seiltrommel
US5829736A (en) * 1995-08-18 1998-11-03 Harken, Inc. Winch having drum of two diameters for alternative engagement by a line at two speeds
EP0887302A3 (de) * 1997-06-27 1999-10-13 Lewmar Marine Limited Winde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9306867U1 (de) * 1993-05-06 1994-09-29 Liebherr-Werk Biberach GmbH, 88400 Biberach Seiltrommel
US5829736A (en) * 1995-08-18 1998-11-03 Harken, Inc. Winch having drum of two diameters for alternative engagement by a line at two speeds
EP0887302A3 (de) * 1997-06-27 1999-10-13 Lewmar Marine Limited Winde

Also Published As

Publication number Publication date
FR1546927A (fr) 1968-11-22
DE6605544U (de) 1970-06-04

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