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Als Handgerät ausgebildeter Haartrockner mit Ständer Die Erfindung
betrifft einen als Handgerät ausgebildeten Haartrockner mit Ständer zum Abstellen
auf eine Unterlage, wobei der Ständer mit einer Ausnehmung zum losen Einsetzen des
Haartrockners versehen ist.
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Die bisher bekannten und gebräuchlichen Ständer für Haartrockner weisen
einen tellerförmigen Fuß und einen darauf angeordneten Halter für den Handgriff
des Haartrockners auf. In der Regel ist zwischen dem Fuß und dem Halter ein Gelenk
vorhanden, das innerhalb gewisser Grenzen ein Neigen des Halters und damit des Haartrockners
gestattet, um die Austrittsrichtung des Luftstrahles aus dem Haartrockner verändern
zu können. Diese bekannten Ständer sind verhältnismäßig kompliziert und teuer. Zudem
benötigen sie beim Versand und bei Nichtgebrauch verhältnismäßig viel Raum, weil
der tellerfönnige Fuß zum Erzielen der nötigen Standfestigkeit einen beträchtlichen
Durchmesser haben muß. Dementsprechend ist auch das Gewicht verhältnismäßig hoch,
zumal der Fuß zum Erhöhen der Standfestigkeit besonders schwer ausgeführt sein muß.
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Der Erfindung hat die Aufgabe zugrunde gelegen, die geschilderten
Nachteile der bekannten Handgeräte mit Ständer zu beseitigen und einen Haartrockner
mit zugehörigem Ständer zu schaffen, bei dem der Ständer konstruktiv einfach ausgebildet
ist, ein geringes Gewicht aufweist und im Vergleich zu der erzielbaren Standfläche
kleine Abmessungen hat, so daß er mühelos verpackt, versandt oder aufbewahrt werden
kann.
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Diese Aufgabe findet ihre Lösung nach der Erfindung auf überraschend
einfache Art dadurch, daß der Handgriff des in den Ständer eingesetzten Haartrockners
und der Ständer die Schenkel eines über einer Unterlage dachförmig stehenden Winkels
sind, daß der Handgriff und der Ständer mittels seiner Kante zumindest drei Auflagepunkte
zum Abstellen auf die Unterlage aufweisen, und daß in der Nähe des Scheitelpunktes
des Winkels am Ständer und am Handgriff aufeinander abgestimmte Anschlagflächen
zum gegenseitigen Abstützen von Haartrockner und Ständer vorhanden sind.
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Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der Beschreibung und der Zeichnung. In letzterer sind zwei Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 bis 4 einen Haartrockner
mit Ständer, in vier verschiedenen Stellungen auf einer Unterlage abgestellt, in
Seitenansicht, F i g. 5 den Ständer nach F i g. 1 bis 4 in Perspektive,
F i g. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der F i g. 5
und F i
g. 7 einen anderen Ständer in Perspektive.
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Der Ständer 1 nach F i g. 1 bis 6 weist in Längsrichtung
zwei Seitenwände 2, 3 auf, die durch gewölbte Querstege 4, 5 verbunden
sind. Der Steg 5
weist eine geradverlaufende Auflagekante 6 auf. Im
Innern des Ständers ist eine Ausnehmung 7 zum Einsetzen eines Haartrockners
8 vorhanden. Innen an den Seitenwänden 2, 3 erstrecken sich zwei Sägezahnreihen
mit den Zähnen 9 bis 12. In F i g. 5 ist nur eine Sägezahnreihe zu
sehen. Die beiden Sägezahnreihen liegen parallel zueinander. Die Zähne
9
bis 12 sind beira Spritzen oder Pressen des aus Kunststoff hergestellten
Ständers 1 geformt worden. Die Zähne 9 bis 12 beginnen an einer Stufe
13 der Seitenwände 2, 3 und gehen an der Spitze der Zähne in die Seitenwände
2, 3 über (F i g. 6). Der Zahn 12 weist nur eine Flanke auf.
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Der Haartrockner 8 weist ein kastenförmiges Gehäuse 14 auf,
in dem ein Motor eingebaut ist. Der Austritt der Luft erfolgt in Richtung der Pfeile
15
(F i g. 4). Ein Handgriff 16 geht in das Gehäuse 14 des Haartrockners
über. Die in der Zeichnung nicht sichtbare Dicke des Handgriffes 16 paßt
in die Ausnehmung 7, d. h. zwischen die beiden Seitenwände 2, 3 des
Ständers 1 (F i g. 1 bis 4). In zwei einander gegenüberliegenden Seiten
des Handgriffes 16 sind
als Längsstege ausgebildete Vorsprünge
17 vorhanden. Diese Vorsprünge 17 ragen somit über die Dicke des Handgriffes
16 hinaus und passen nicht mehr in die Ausnehmung 7, d. h. zwischen
die zwei Seitenwände 2, 3 hinein. Die Vorsprünge 17 können nur auf
den Flanken der Zähne 9 bis 12 aufliegen (F i g. 1 bis 4).
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Zum Abstellen des Haartrockners 8 auf einer Unterlage
18 wird der Haartrockner 8 mit seinem Handgriff 16 durch die
Ausnehmung 7 des Ständers 1
gesteckt. Der Ständer 1 wird mit
der Auflagekante 6
und ebenfalls der Handgriff 16 auf die Unterlage
18
gestellt. Der Ständer 1 und der Handgriff 16 befinden sich
infolge ihres Eigengewichtes in einer gespreizten Stellung (F i g. 1 bis
4). Die langen Flanken der Zähne 9 bis 12 und die Vorsprünge 17 bilden
Anschlagflächen zum gegenseitigen Abstätzen von Haartrockner 8 und Ständer
1. Der Handgriff 16 und der Ständer 1 stellen die zwei Schenkel
eines über kler Unterlage 19 dachförmig stehenden Winkels dar. Im Scheitelpunkt
dieses Winkels liegen dann die Zähne 9 bis 12 und 17. An Stelle der
Linienauflage mittels der Auflagekante 6 könnte auch eine Zwei-oder Mehrpunktauflage
vorgesehen sein. Die Seitenwände 2, 3 sind von der Ausnehraung
7
aus nach oben und außen gewölbt (F i g. 6). Beim Einsetzen des Haartrockners
8 in den Ständer 1
wird der Handgriff 16 mittels der Vorsprünge
17
zwischen den gewölbten Seitenwänden 2, 3 des Stän-' ders
1 verklemmt. Beim. Herausnehmen des Haartrockners 8 aus dem Ständer
1 wird diese Verklemmung aufgehoben.
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Die Vorsprünge 17 des Haartrockners 8 können in vier
verschiedene Stellungen in die Zwischenräume der Zähne 9 bis 12 einrasten.
In F i g. 1 liegen die Vorsprünge 17 auf je einer Flanke der
Zähne 9
auf und der Haartrockner 8 ist am wenigsten zur Unterlage
18 geneigt. In F i g. 2 liegen die Vorsprünge 17 auf
je --einer Flanke der Zähne 10 auf. Die - Längsmittelachse
des Gehäuses 14 ist schon mehr zur Unterlaize 18 Reneie. In F i
2. 3 liegen die Vorspräuge 17 auf je em'-er Flanke der Zähne
11 auf, und der Haartrockner 8 befindet sich in einer noch stärkeren
Neigung zur Unterlage 18. F i g. 4 zeigt die steilste Stellung des
in Richtung der Pfeile 15
austretenden Luftstromes, wobei die zwei Vorsprünge
17 auf den zwei Flanken der halben Zähne 12 aufliegen. Die Unterlage
18 kann sowohl horizontal als auch vertikal verlaufen, d. h. der Ständer
1
kann auch bei eingesetztem Haartrockner 8 nach F i g. 1 bis
4 an emie Wand gehängt werden.
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Der Haartrockner 8 kann auf einfache Weise in verschiedenen
Stellungen gegenüber dem zu trocknenden Haar eingestellt werden. Der Haartrockner
hat eine gute Standfestigkeit gegenüber der Unterlage 18, und die einmal
eingestellte Rastung des Haartrockners 8 im Ständer 1 kann nicht ungewollt
gelöst werden. Der Ständer 1 ist einfach im Aufbau, ün Gewicht leicht und
einfach herzustellen. Ebenso einfach können die Vorsprünge 17 des aus Kunststoff
bestehenden Handgriffes 16 in einem Stück mit letzterem hergestellt werden.
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In F i g. 7 ist ein etwas anders geformter Ständer
19 gezeigt. _Die Seitenwände 20, 21 sind ebenfalls wie die Wände 2,
3 in F i g. 5, 6 von der Ausnehmung 22 aus nach oben und außen
gewölbt. Die zwei parallel gegenüberliegenden Zahnreihen sind wie beim Beispiel
nach F i g. 1 bis 6 vorhanden, aber besser sichtbar. Die Spitzen der
Zähne 23 bis 26
gehen nicht in die Seitenwände 20, 21 über. Die Zähne
23 bis 26 sind etwas anders geformt als beim Beispiel nach F i
g. 1 bis 6. Der Ständer 19 weist wieder eine Auflagekante.
27 für die Unterlage 18
nach F i g. 1 bis 4 auf.