DE1281472B - Mit einem Kleinschlepper verbindbares Anbau-geraet zum Kehren von Strassen und Gehwegen - Google Patents
Mit einem Kleinschlepper verbindbares Anbau-geraet zum Kehren von Strassen und GehwegenInfo
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- DE1281472B DE1281472B DER37678A DER0037678A DE1281472B DE 1281472 B DE1281472 B DE 1281472B DE R37678 A DER37678 A DE R37678A DE R0037678 A DER0037678 A DE R0037678A DE 1281472 B DE1281472 B DE 1281472B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
- E01H1/08—Pneumatically dislodging or taking-up undesirable matter or small objects; Drying by heat only or by streams of gas; Cleaning by projecting abrasive particles
- E01H1/0827—Dislodging by suction; Mechanical dislodging-cleaning apparatus with independent or dependent exhaust, e.g. dislodging-sweeping machines with independent suction nozzles ; Mechanical loosening devices working under vacuum
- E01H1/0836—Apparatus dislodging all of the dirt by suction ; Suction nozzles
- E01H1/0845—Apparatus dislodging all of the dirt by suction ; Suction nozzles with mechanical loosening or feeding instruments for the dirt to be sucked- up, e.g. brushes, scrapers
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
- Mit einem Kleinschlepper verbindbares Anbaugerät zum Kehren von Straßen und Gehwegen JL Die Erfindung bezieht sich auf ein mit einem Kleinschlepper verbindbares Anbaugerät zum Kehren von engen Straßen und Gehwegen, das mit mehreren Besen und einer Aufnahmevorrichtufig für den Kehricht ausgestattet ist.
- Die Erfindung besteht dabei darin, daß ein an der Vorderseite eines Fahrzeuges befestigbarer Tragbalken vorgesehen ist, der einen etwa rechteckigen, mit Gelenken an den Ecken versehenen und heb-bzw. senkbaren, aus seitlichen Trägerstäben und einem vorderen Querbalken gebildeten Rahmen trägt, an dem vorn mittig ein Stützrad vorgesehen ist und ferner an der Vorderseite des Rahmens Tellerbesen aufgehängt sind, die mittels eines am Rahmen befestigten Hydraulikmotors antreibbar sind, wobei die beiden Tellerbesen durch eine etwa waagerecht liegende Gelenkwelle miteinander verbunden sind, zwischen deren Enden und dem Antriebsrad jedes Tellerbesens ein Kegelradgetriebe eingebaut ist, während im Rahmen hinter den Tellerbesen ein Walzenbesen angeordnet ist, der vom gleichen oder einem gesonderten Hydraulikmotor angetrieben ist und dem eine sich über seine ganze Länge erstreckende Ansaugdüse einer Schmutzabsaugung zugeordnet ist.
- Es ist vorteilhaft, die Vorrichtung so auszubilden, daß in die Gelenkwelle ein Kegelradgetriebe eingebaut ist, das mit dem Antriebszapfen des hydraulischen Antriebsmotors in Wirkverbindung steht.
- Eine weitere, erfindungsgemäße Bauform sieht vor, daß das Stützrad am vorderen Ende eines allseitig verschwenkbaren Auslegerarmes angebracht ist, wobei der vordere Querbalken des heb- und senkbaren Rahmens von dem Auslegerarm getragen ist.
- Erfindungsgemäß kann man das Gerät auch so ausbilden, daß die Getenkverbindungen der Rahmenteile, also der Trägerstäbe mit dem Tragbalken und dem Querbalken, als Kugelgelenke ausgebildet sind. Gegebenenfalls kann mit dem Rahmen ein etwa waagerecht liegendes Dämpfungsfederpaket, welches am Tragbalken angelenkt ist, in Wirkverbindung stehen.
- Schließlich kann man die Vorrichtung nach einem weiteren erfindungsgemäßen Vorschlag auch so gestalten, daß der Querbalken mit dem Auslegerarm mittels eines Kugelgelenks verbunden ist, wobei vorteilhaft zwischen dem Querbalken und dem Auslegerarm ein Dämpfungsfederpaket eingeschaltet ist.
- Es sind Fahrzeuge zum Kehren der Straßen bekannt, die an der Vorderseite mit Tellerbesen ausgerüstet sind, ebenso wie derartige Fahrzeuge bekannt sind, die Walzenbesen mit entsprechender Staubabsaugung besitzen. Alle diese Kehreinrichtungen sind an der Unterseite des Fahrzeuges fest angebracht und daher der jeweiligen besonderen Bauform des Fahrzeuges in ihrer Konstruktion angepaßt.
- Es sind auch Anbaugeräte zum Straßenkehren bekannt, die an Hubstaplern, nämlich an deren Hubschlitten, befestigbar sind. Es sind ferner auch solche Geräte bekannt, die bei Bulldozern an der Hubbahn der Schaufel angebracht werden können. Es handelt sich in allen diesen Fällen um große und schwere Geräte, wie sie, üblicherweise den für die Straßenreinigung zuständigen Verwaltungen nicht zur Verfügung stehen.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet es je- doch, daß sie als geschlossenes Aggregat an der Vorderseite jedes beliebigen, kleinen Fahrzeuges, so z. B. eines Kleinschleppers, angebaut, gegebenenfalls auch angehängt werden kann. Man hat mit Hilfe des erfindungsgemäßen Gerätes die Möglichkeit, enge Straßen und auch Gehsteige zu reinigen, wobei der zusammengekehrte Schmutz sofort aufgenommen wird. An dem erfindungsgemäßen Gerät sind keinerlei Motoren, wie #Verbrennungskraftmaschinen, Elektromotoren od. dgl., notwendig, und es kann, wenn keine Kehrarbeit geleistet werden soll, so angehoben werden, daß die Besen nicht mit dem Boden in Berührung kommen, wobei dann die für den Antrieb der Besen bzw. der Schmutz- und Staubabsaugung gebrauchten Energien z. B. zur Erhöhung der Fahrtgeschwindigkeit herangezogen werden können. Es genügt ferner, von dem erfindungsgemäßen Anbau-Aggregat zum Fahrzeug selbst nur die Druckschläuche für den Anschluß der Hydraulikmotoren an die entsprechende Pumpe zu führen bzW.' von der Angäu'gdüe-filr die Staubabsaugung einen entsprechend dimensionierten Anschluß zu einem ebenfalls am Fahrzeug aufgestellten Gebläse.
- In der Zeichnung ist-ein Ausführungs6#lsPI'Ct eines Anbau-Aggregats gemäß der Erfindung in schaubildlicher Darstellung . wiedergegeben, wob#,#- nur- die wesentlichen Bestandteile eines solche'n',A'ig-ieg'a#ts gezeichnet wurden, und nach§tehend erlä«e#it. - - `, An einem Tragbalken 1, der an der Vorderseite eines Fahrzeuges befestigt werden kann, ist ein Rahmen gelenkig angebracht, der aus je einem seitlichen Trägerstab 2 und einem vorderen Querbalken 3 besteht. Dieser Rahmen wird durch ein vorn mittig angeordnetes Stützrad 4 in einer bestimmten Höhe gehalten. Das Stützrad 4 kann an dem vorderen Ende eines allseitig verschwenkbaren Auslegerarmes 5 befestigt sein. An dem vorderen Querbalken 3 des Rahmens- sind zwei, Tellerbesen 6 aufgehängt, z. B. dadurch, daß der Antrieb dieser Tellerbesen mit dem Querbalken 3 fest verbunden wird. Auf der Oberseite der Tellerbesen 6 sind Kegelradgetriebe 7 angebracht, in die die Enden einer Gelenkwelte 8 eingreifen. Die Gelenkwelle 8 ist, unter Zwischenschaltung eines weiteren Kegelradgetriebes 9, mit Hilfe eines Hydraulikmotors 10 antreibbar, wobei der Hydraulikmotor 10 mittels Druckleitungen 11 an eine entsprechende, nicht dargestellte Pumpe angeschlossen werden kann, die auf dem Fahrzeug an beliebiger Stelle untergebracht werden kann.
- Hinter den beiden Tellerbesen 6 ist unterhalb des Rahmens ein Walzenbesen 12 eingehängt, der entweder von dem gleichen Hydraulikmotor 10 angetrieben werden kann oder für dessen Antrieb ein weiterer Hydraulikmotor 13 vorgesehen ist. Die Leitungen 14 können zu der gleichen auf dem Fahrzeug vorgesehenen Pumpe geführt werden, an die die Leitungen 11 angeschlossen sind. Dem Walzenbesen 12 ist eine über seine ganze Länge sich erstreckende Ansaugdüse 15 einer Staub- und Schmutzabsaugung zugeordnet; die an diese Ansaugdüse 15 angeschlossene Leitung 16 kann zu einem irgendwo am Fahrzeug aufgestellten und dort angetriebenen Gebläse geführt werden.
- Der von den beiden Tellerbesen 6 nach innen, also gegen die Mitte der Vorrichtung gekehrte Staub und Schmutz wird von dem Walzenbesen 12 aufgenommen und direkt gegen die Ansaugdüse 15 geschleudert, so daß die Absaugung und der Transport in irgendwelche auf dem Fahrzeug anzuordnende Behälter dadurch erleichtert wird. Wird die Vorrichtung nicht gebraucht, so kann der ganze Rahmen und damit auch alle Besen angehoben werden. Gegebenenfalls kann dann die für den Antrieb des Anbau-Aggregats aufzuwendende Energie zur Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges Verwendung finden.
- Die Trägerstäbe 2 sind mit dem Tragbalken 1 und Querbalken 3 mittels Kugelgelenken 17, 18 verbunden, so daß eine seitliche Schwingbewegung des Rahmens, z. B. beim Anfahren an seitliche Hindernisse, möglich ist. Diese seitliche Bewegung sowie eine balanceartige Auf- und Abbewegung des Rahmens wird durch den Auslegerarm 5 nicht behindert, da dieser mit dem Querbalken 3 ebenfalls mit Hilfe eines Kugelgelenks 19 verbunden ist. Dadurch ist auch eine Anpassung an Fahrbahnunebenheiten möglich. Z#vischeh d#m 'Rahr#en, brrd dem'-Tragbalken 1 ist ein etwa waagerecht lie*gen'des Dämpfungsfederpaket 20 eingeschaltet, das z. A. einerseits am Tragbalken 1, andererseits am Auslegerarm 5, der mit dem- Rahmen gel,d.ü-kig verbui iden i#il. Kef(#e49t-#vitd.1-,#Eb enso i* s t zwi sc heil dern'Queibalktii 3- und--sem Auslegerarm 5 ein Dämpfungsfederpaket 21 ein-'-Du're"h diese Däm#fungsfedern wird dafür gesorgt, daß der Rahmen nach den verschiedenen Bewegungsausschlägen wieder in seine Normallage zurückkehrt.
- Zwischen dem Tragbalken 1 und dem Auslegerarm 5 ist ein hydraulischer Hubzylinder 22 vorgesehen, der dazu dient, den Rahmen für den Arbeitsvorgang abzusenken und nachher wieder anzuheben.
Claims (2)
- Patentansprüche. 1. Mit einem Kleinschlepper verbitidbares, zum Kehren von engen Straßen und Gehwegen dienendes Anbaugerät, das mit mehreren Besen und einer Aufnahmevorrichtung für den Kehricht ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Vorderseite eines Fahrzeuges befestigbarer Tragbalken(1) vorgesehen ist, der einen etwa rechteckigen, mit Gelenken an den Ecken versehenen und heb- bzw. senkbaren, aus seitlichen Trägerstäben (2) und einem vorderen Querbalken (3) gebildeten Rahmen trägt, an dem vorn mittig ein Stützrad (4) vorgesehen ist und ferner an der Vorderseite des Rahmens Tellerbesen (6) aufgehängt sind, die mittels eines am Rahmen befestigten Hydraulikmotors (10) antreibbar sind, wobei die beiden Tellerbesen (6) durch eine etwa waagerecht liegende Gelenkwelle (8) miteinander verbunden sind, zwischen deren Enden und dem Antriebsrad jedes Tellerbesens ein Kegelradgetriebe (7) eingebaut ist, während im Rahmen hinter den Tellerbesen (6) ein Walzenbesen angeordnet ist, der vom gleichen oder einem gesonderten Hydraulikmotor (13) angetrieben ist und dem eine sich über seine ganze Länge erstreckende Ansaugdüse (15) einer Schmutzabsaugung zugeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gelenkwelle (8) ein Kegelradgetriehe (9) eingebaut ist, das mit dem Antriebszapfen des hydraulischen Antriebsmotors (10) in Wirkverbindung steht. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützrad (4) am vorderen Ende eines allseitig verschwenkbaren Auslegerarmes (5) angebracht ist, wobei der vordere Querbalken (3) des heb- und senkbaren Rahmens von dem Auslegerarm (5) getragen ist. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindungen der Rahmenteile, also der Trägerstäbe (2) mit dem Tragbalken (1) und dem Querbalken (3) als Kugelgelenke ausgebildet sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Rahmen ein etwa waagerecht liegendes Dämpfungsfederpaket (20), welches am Tragbalken (1) angelenkt ist, in Wirkverbindung steht. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken (3) mit dem Auslegerarm (5) mittels eines Kugelgelenks (19) verbunden ist, wobei vorteilhaft zwischen dem Querbalken (3) und dem Auslegerarm (5) ein Dämpf ungsfederpaket (21) eingeschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1776 859, 1832 857; »Public Works«, 1958, S. 51.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER37678A DE1281472B (de) | 1964-04-11 | 1964-04-11 | Mit einem Kleinschlepper verbindbares Anbau-geraet zum Kehren von Strassen und Gehwegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER37678A DE1281472B (de) | 1964-04-11 | 1964-04-11 | Mit einem Kleinschlepper verbindbares Anbau-geraet zum Kehren von Strassen und Gehwegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1281472B true DE1281472B (de) | 1968-10-31 |
Family
ID=7405272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER37678A Pending DE1281472B (de) | 1964-04-11 | 1964-04-11 | Mit einem Kleinschlepper verbindbares Anbau-geraet zum Kehren von Strassen und Gehwegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1281472B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3015202A1 (de) * | 1980-04-19 | 1981-10-22 | Reinhard Dr. 5100 Aachen Fischer | Mobile staubsaugevorrichtung |
| DE3512730A1 (de) * | 1985-04-09 | 1986-10-09 | "Saku" Maschinenbau A. Schmid, 8398 Pocking | Strassenkehrmaschine |
| DE3604053A1 (de) * | 1986-02-08 | 1987-08-20 | Wiedenmann Gmbh | Flaechensaeuberungsmaschine |
| FR2605907A1 (fr) * | 1986-11-03 | 1988-05-06 | Debefi | Dispositif combine d'aspiration et de nettoyage monte sur un vehicule leger autonome pour aspiration de dechets industriels et urbains |
| DE4414628A1 (de) * | 1994-04-18 | 1995-10-19 | Hako Gmbh & Co | Fahrbare Kehrmaschine |
| EP0703319A1 (de) * | 1994-09-23 | 1996-03-27 | Ernst Augl Gesellschaft m.b.H. & Co.KG | Fahrbare Vorrichtung für die Reinigung und Pflege grossflächiger Bereiche |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1776859U (de) * | 1958-07-12 | 1958-11-06 | Ruhr Intrans Hubstapler G M B | Kehrmaschine, insbesondere als vorsatzgeraet fuer hubstapler. |
| DE1832857U (de) * | 1960-09-09 | 1961-06-15 | Ernst Rogge | Selbstaufnehmende anbaukehrmaschine. |
-
1964
- 1964-04-11 DE DER37678A patent/DE1281472B/de active Pending
Patent Citations (2)
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