DE1281382B - Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenfedern mit OEsen an beiden Enden - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenfedern mit OEsen an beiden EndenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F3/00—Coiling wire into particular forms
- B21F3/02—Coiling wire into particular forms helically
- B21F3/06—Coiling wire into particular forms helically internally on a hollow form
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- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F11/00—Cutting wire
- B21F11/005—Cutting wire springs
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F35/00—Making springs from wire
- B21F35/02—Bending or deforming ends of coil springs to special shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
B21f
Deutsche Kl.: 7d-35/02
Nummer: 1 281382
Aktenzeichen: P 12 81 382.0-14 (H 40768)
Anmeldetag: 25. Oktober 1960
Auslegetag: 31. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenfedern mit ösen an beiden
Enden, bei der der Draht durch intermittierend angetriebene Transportrollen gegen Windewerkzeuge
vorschiebbar ist, zum Abtrennen der fertig gewundenen Feder eine Schneideinrichtung vorgesehen ist
und die eine in Richtung der Federlängsachse verschiebbare Haltezange für die gewundene Feder und
Biegewerkzeuge aufweist, mit denen gleichzeitig die Endöse an der gewundenen Feder und die Anfangsöse
an der nächsten zu windenden Feder herstellbar sind.
Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Ösen jeweils in Folgestationen nacheinander angebogen
werden. Der Transport der Federn erfolgt mittels »5 einer gesonderten Transporteinrichtung. Bei einer
derartigen Vorrichtung wird an der Federwindestelle zunächst mittels eines Hilfswerkzeugs eine Anfangsöse angebogen. Nach dem Winden und Abschneiden
der Feder wird dieselbe von einer Transportvorrich- so tung gefaßt und zu einer Folgestation gebracht, wo
die Endöse angebogen wird. Hierbei benötigt man verhältnismäßig viele, getrennt voneinander arbeitende
und gesteuerte Werkzeuge. Insbesondere ist der Transport der Feder zwischen den verschiedenen as
Stationen lästig. Für jede Ösenform muß man gesonderte Werkzeuge haben, was einerseits hohe Werkzeugkosten
und andererseits lange Umrüstzeiten bedingt.
Ferner ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein Federstrang im wesentlichen kontinuierlich gewickelt
wird. Der Federstrang ist in rohrartigen Backen geführt. Es werden jeweils Stücke bestimmter axialer
Länge abgeschnitten, wobei das Schneidwerkzeug und das Biegewerkzeug miteinander kombiniert sind.
Mit diesem Biegewerkzeug können jeweils nur Ösen einer bestimmten Form gebogen werden. Wünscht
man Ösen anderer Form, muß man das Biegewerkzeug auswechseln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art derart auszubilden,
daß ohne Auswechseln der Biegewerkzeuge ösen verschiedener Form gebogen werden können.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Haltezange um die Längsachse der
Feder drehbar ist und die Werkzeuge zum Anbiegen der Ösen gegensinnig bewegbar sind.
Jeweils nach dem Winden der eingestellten Federlänge wird ein Federabschnitt abgeschnitten. Dieser
Abschnitt wird von einer Haltezange erfaßt, die gegebenenfalls unter Drehung zurückläuft. Ein entsprechender
Abschnitt des Anfangsgangs der als Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenfedern
mit ösen an beiden Enden
Anmelder:
Karl Hack, 7410 Reutlingen, Bismarckstr. 98
Als Erfinder benannt:
Herbert Speidel, 7412 Eningen
Herbert Speidel, 7412 Eningen
nächste zu windenden Feder wird nachgewunden. Darauf erfolgt mit gegensinnig bewegbaren Biegewerkzeugen,
die aus einem Vorbieger und zwei Biegestählen bestehen, das Biegen der Endöse an der in
der Haltezange gehaltenen, abgetrennten Feder und der Anfangsöse der anschließend zu windenden
Feder.
Die durch die erfindungsgemäße Vorrichtung herstellbaren Anfangs- und Endösen der Federn können
gleiche oder ungleiche Form haben. Anfangs- und Endösen können in einer oder in verschiedenen
Axialebenen der Feder liegen. Diese verschiedenen Möglichkeiten hängen lediglich von der Größe und
Richtung der Drehung der Haltezange sowie von der Größe des jeweils nachgewundenen Anfangsgangs
der folgenden Feder ab. Man kann somit mit denselben Biegewerkzeugen normale, verkürzte oder verlängerte
ösen erzeugen, jedoch sind auch Sonderformen möglich.
Beim Biegevorgang stellt der Vorbieger jeweils die Ausgangslage bezüglich der Schraubenfederlängsachse
für die Öse ein, welche dann durch jeweils einen der Biegestähle in ihre endgültige Lage gebracht
wird. Die gegensinnig bewegbaren Biegewerkzeuge — nämlich einerseits der Vorbieger und
andererseits die Biegestähle — ermöglichen in Verbindung mit der Drehbarkeit der Haltezange und mit
entsprechendem, in bekannter Weise erfolgendem Nachwinden der Anfangswindung der folgenden
Feder eine Herstellung beliebiger Ösenformen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Es zeigen
F i g. 1 bis 3 jeweils in Aufriß und Grundriß die Windestelle und die Einrichtung Anösen in verschiedenen
Bearbeitungsstufen beim Anösen,
F i g. 4 bis 7 verschiedene Stufen des Anösvorgangs,
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F i g. 8 bis 10 die Drehbewegungen der Haltezangen und das Zusammenwirken mit den Biegewerkzeugen
zur Herstellung verschiedener Ösenformen.
In der Zeichnung sind der Übersichtlichkeit wegen Hilfseinrichtungen, steuernde und antreibende Maschinenteile
weggelassen. Es sind lediglich, die im Sinne der Erfindung wichtigen Bauteile schematisch
dargestellt. .
Die Vorrichtung weist Transportrollen1 zum Einziehen
eines Drahtes 2 von einer Vorratsrolle od. dgl. auf. Der Draht 2 läuft durch eine Drahtführung 3 zu
den Windewerkzeugen 4, die in bekannter Weise aufgebaut sind. Von den Windewerkzeugen 4 wird
eine Schraubenfeder 5 gewunden, deren Vorschub auf eine Haltezange 6 mit Prismenbacken 7 hin gerichtet
ist. . .-. .
Zum Abtrennen der verschiedenen Federlängen ist ein bewegliches Schneidmesser 8 vorgesehen, das
mit einem ortsfesten Messer 9 zusammenwirkt. Die ao Biegewerkzeuge bestehen aus einem Vorbieger 12
und Biegestählen 13, die bezüglich des Vorbiegers 12 gegensinnig bewegbar sowie zueinander schwenkbar
sind.
Für die Beschreibung der Arbeitsweise der Vor- »5
richtung wird von der Arbeitsstellung nach Fig. 1 ausgegangen, wo eine Schraubenfeder 5 fertig gewunden
ist. In bekannter Weise kuppelt eine Schalteinrichtung den Vorschub aus und betätigt eine
Steuerwelle zum Antrieb der Schneid- und Biegeeinrichtungen. Die Steuerwelle läuft synchron mit der
Biegewelle, die Steuerkurven zur genauen Steuerung der einzelnen Arbeitsabläufe beim Anösen trägt.
Unmittelbar nach dem Stillsetzen des Drahtvorschubs führt die Haltezange 6 in Richtung des Pfeiles A
vor. Nahezu gleichzeitig beginnt das durch die Steuerwelle betätigte Schneidmesser 8 mit der Bewegung
gegen das feste Messer 9; die Schraubenfeder 5 wird abgeschnitten. Sobald die Prismenbacken 7 die
Schraubenfeder 5 erfaßt haben (Fig. 2), ist auch der Abschneidvorgang beendet. Danach fährt die Zange 6
in Pfeilrichtung A' um ein durch die Abmessungen der Schneidwerkzeuge festgelegtes Maß zurück
(F i g. 3). Dabei kann die Zange 6 um ihre Längsachse in der einen oder anderen Richtung gedreht
werden oder nicht, was noch im folgenden erläutert wird. Gleichzeitig mit dem Zurücklaufen der Haltezange
6 schaltet die Steuerwelle die Einzugskupplung kurz ein, um den ersten Gang 10 der folgenden
Feder anzuwinden (F i g. 3).
Inzwischen hat die Haltezange 6 die Anösstellung erreicht (F i g. 4), so daß der Endgang 11 der abgeschnittenen
Schraubenfeder 5 und der Anfangsgang 10 der jeweils folgenden Schraubenfeder den Biegewerkzeugen gegenübersteht (Fig. 4). Zunächst fährt
der Vorbiegerl2 gegen diese Endgänge, wodurch dieselben in eine jeweils gleiche Bezugslage gegenüber
der Federlängsachse gebracht werden, insbesondere das Gangende (Fig. 5). Die Biegestähle 13
fahren anschließend in Richtung zum Vorbieger 12 vor und werden zueinander geschwenkt, wodurch die
Endgänge zu der gewünschten Ösenform geformt werden (Fig. 6). Die Ösen werden dabei von den
Biegestählen 13 gegen den Vorbieger 12 gedrückt, wodurch ihre endgültige Lage bestimmt ist. Nach
Zurückfahren der Biegewerkzeuge 12,13 und Öffnen der Haltezange 6 fällt die fertige Feder 5 aus der
Vorrichtung heraus (F i g. 7). Die Biegewerkzeuge 12, t3 formen- also gleichzeitig die Endöse; einer fertigen
Feder 5 und die Anfangsöge: einer nachfolgend zu windenden Feder.
Die Herstellung verschiedener Ösenformen wird an Hand der Fig. 8 bis IQ erläutert."Fig.-8 'zeigt
im Bild (α) die Greifstellung, in der die Haltezunge 6
die gewundene und abgeschnittene Schraubenfeder 5 ergreift. In dem Arbeitsgang nach Fig. 8 wird die
Haltezunge 6 beim Zurücklaufen in die Biegestellung (ö) nicht gedreht, so daß die Lage des Endgangs
der Feder unverändert bleibt. Das Nachwinden des Anfangsgangs der folgenden Feder erfolgt in entsprechender
Weise. Bild (c) zeigt die Ausrichtung des Endgangs der Schraubenfeder 5 gegenüber den Biegewerkzeugen
12, 13. Bei dieser Durchführung des Anösens erhält man Ösen in Normalgröße nach Bild (rf).
Fig. 9 erläutert die Herstellung einer verkürzten Öse 15. Die Haltezange 6 wird beim Zurücklaufen
aus der Greifstellung (α) in die Biegestellung (b) so
gedreht, daß die Länge des Endgangs 11 der abgeschnittenen Schraubenfeder 5 bezogen auf die Bewegung
des Vorbiegers 12 verkürzt wird. Entsprechend wird ein kürzerer Anfangsgang der nachfolgend
zu windenden Feder angewunden. Man erhält damit eine verkürzte ösenform 15 nach
Fig. 9 (rf).
Bei dem Herstellungsgang gemäß der F i g. 10 wird die Haltezange 6 beim Zurücklaufen aus der Greifstellung
(α) in die Biegestellung (b) so gedreht, daß der Endgang 11 der Schraubenfeder 5, bezogen auf
die Bewegung der Vorbiegers 12, verlängert ist. Man erhält infolgedessen eine verlängerte Öse 16 nach
Fig. 10 (rf).
Durch entsprechende Drehung der Haltezange und durch entsprechendes Nächwinden des Anfangsgangs
der jeweils nachfolgend zu windenden Feder kann man demgemäß verschiedene Ösenformen erhalten.
Die Anfangsösen und Endösen einer Feder können jeweils gleich oder verschieden sein, sie können in
derselben oder in verschiedenen Axialebenen liegen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenfedern mit Ösen an beiden Enden, bei der der
Draht durch intermittierend angetriebene Transportrollen gegen Windewerkzeuge vorschiebbar
ist, zum Abtrennen der fertig gewundenen Feder eine Schneideinrichtung vorgesehen ist und die
eine in Richtung der Federlängsachse verschiebbare Haltezange für die gewundene Feder und
Biegewerkzeuge aufweist, mit denen gleichzeitig die Endöse an der gewundenen Feder und die
Anfangsöse an der nächsten zu windenden Feder herstellbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltezange (6) um die Längsachse der Feder (5) drehbar ist und die Werkzeuge (12,
13) zum Anbiegen der Ösen (10,11) gegensinnig bewegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezange (6) zur Halterung
der gewundenen Feder (5) mit Prismenbacken (7) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (12,13) zum
Anbiegen der ösen (10,11) aus einem an beiden zur Öse zu formenden Windungen angreifenden,
quer zur Federlängsachse verschiebbaren Vor-
bieger (12) und zwei jeweils an einer Windung angreifenden, gegenüber dem Vorbieger (12)
nacheilenden und ihm entgegen verschiebbaren sowie zueinander schwenkbaren Biegestählen (13)
bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 846 841; deutsche Auslegeschrift Nr. 1040489;
USA.-Patentschriften Nr. 2 268 824, 2 365 876.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809 629/905 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH40768A DE1281382B (de) | 1960-10-25 | 1960-10-25 | Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenfedern mit OEsen an beiden Enden |
| GB3814161A GB920965A (en) | 1960-10-25 | 1961-10-25 | A process and apparatus for the manufacture of coiled springs having eyes at their ends |
| CH1237161A CH394092A (de) | 1960-10-25 | 1961-10-25 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenfedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEH40768A DE1281382B (de) | 1960-10-25 | 1960-10-25 | Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenfedern mit OEsen an beiden Enden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1281382B true DE1281382B (de) | 1968-10-24 |
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ID=7154349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH40768A Pending DE1281382B (de) | 1960-10-25 | 1960-10-25 | Vorrichtung zum Herstellen von Schraubenfedern mit OEsen an beiden Enden |
Country Status (3)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| JPS504473B1 (de) * | 1970-12-09 | 1975-02-19 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US2365876A (en) * | 1942-10-26 | 1944-12-26 | Maurice T Williams | Method of cutting and looping springs |
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- 1960-10-25 DE DEH40768A patent/DE1281382B/de active Pending
-
1961
- 1961-10-25 GB GB3814161A patent/GB920965A/en not_active Expired
- 1961-10-25 CH CH1237161A patent/CH394092A/de unknown
Patent Citations (4)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB920965A (en) | 1963-03-13 |
| CH394092A (de) | 1965-06-30 |
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