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DE1281378B - Hydraulische Spreizeinrichtung fuer Zuganker-Walzgerueste - Google Patents

Hydraulische Spreizeinrichtung fuer Zuganker-Walzgerueste

Info

Publication number
DE1281378B
DE1281378B DE1960M0044500 DEM0044500A DE1281378B DE 1281378 B DE1281378 B DE 1281378B DE 1960M0044500 DE1960M0044500 DE 1960M0044500 DE M0044500 A DEM0044500 A DE M0044500A DE 1281378 B DE1281378 B DE 1281378B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spreading
spreading device
force
tie rods
chocks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960M0044500
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Moeller and Neumann Verwaltungsgesellschaft Offene GmbH
Verwaltungsgesellschaft Moeller and Neumann oHG
Original Assignee
Moeller and Neumann Verwaltungsgesellschaft Offene GmbH
Verwaltungsgesellschaft Moeller and Neumann oHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Moeller and Neumann Verwaltungsgesellschaft Offene GmbH, Verwaltungsgesellschaft Moeller and Neumann oHG filed Critical Moeller and Neumann Verwaltungsgesellschaft Offene GmbH
Priority to DE1960M0044500 priority Critical patent/DE1281378B/de
Publication of DE1281378B publication Critical patent/DE1281378B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/02Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks
    • B21B31/04Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks with tie rods in frameless stands, e.g. prestressed tie rods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/26Adjusting eccentrically-mounted roll bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Hydraulische Spreizeinrichtung für Zuganker-Walzgerüste Die Erfindung betrifft eine hydraulische Spreizeinrichtung für Walzgerüste mit einer aufeinandergleitende Teile umfassenden mechanischen Anstellvorrichtung für die Walzen, deren durch den Walzdruck belastete Teile zur Verringerung des Walzensprunges schon im Leerlauf oder Stillstand des Gerüstes durch die zwischen den Einbaustücken wirkende Spreizeinrichtung, die auf die Einbaustücke im Sinne eines Gewichtsausgleiches eine veränderliche Kraft ausübt, höher vorgespannt sind, als es zum Gewichtsausgleich üblicherweise erforderlich ist. Mit der höher als zum Gewichtsausgleich bemessenen Spreizkraft trägt man einer Tatsache Rechnung, die wie folgt erläutert wird: Durch Messungen hat man die Beziehung zwischen Walzdruck und Walzensprung untersucht und dabei festgestellt, daß diese Beziehung in drei Stufen unterteilt werden kann, und zwar: 1. Die Beseitigung des Spieles, wobei der Sprung bei geringer Druckzunahme schnell wächst und dickere Ölfilme zusammengepreßt werden.
  • 2. Ein weiteres Zusammendrücken der Berührungsflächen und Beginn der elastischen Verformung in den Bauteilen des Walzgerüstes. Hierbei nimmt der Sprung langsamer zu als der Walzdruck.
  • 3. Ausschließlich elastische Verformung der Gerüstteile, wobei die Zunahme des Sprunges im wesentlichen proportional zur Walzdruckzunahme erfolgt.
  • Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, die durch den Walzdruck belasteten Teile zur Verringerung des Walzensprunges schon im Leerlauf oder Stillstand des Gerüstes durch eine im Sinne eines Gewichtsausgleiches für die oberen Einbaustücke samt Walzen wirkende, veränderliche Kraft höher vorzuspannen, als es zum Gewichtsausgleich üblicherweise erforderlich ist.
  • Eine über die Forderung nach reinem Gewichtsausgleich hinausgehende Spreizkraft für die Einbaustücke hat jedoch zur Folge, daß die Kräfte zum Betätigen der Anstellvorrichtungen wegen der vergrößerten Reibungskraft erheblich ansteigen, die Anstellmotoren also stärker und schwerer werden. Daran ändert sich auch nichts, wenn man die Spreizkraft bzw. Vorspannkraft während des Walzens verändert, was zum toleranzarmen Walzen in Abhängigkeit des Walzdruckes bekannt ist. Zur Betätigung von Anstellvorrichtungen im Leerlauf oder Stillstand des Gerüstes mußte man bisher immer die durch die hohe Vorspannkraft erhöhte Reibungskraft überwinden. Der Höhe der Vorspannkraft war hierdurch eine Grenze gesetzt, wollte man nicht auch bei Warmwalzgerüsten außerordentlich starke Anstellmotoren vorsehen, wie sie bei Kaltwalzgerüsten üblich sind. Aber auch bei Kaltwalzgerüsten müßten die Motoren noch stärker ausgelegt werden, wenn man die durch den Walzdruck belasteten Teile des Gerüstes schon im Leerlauf oder Stillstand im Sinne eines Gewichtsausgleiches für die oberen Einbaustücke höher vorspannen wollte, als es zum Gewichtsausgleich üblicherweise erforderlich ist. Das der Erfindung zugrundeliegende Problem ist demnach sowohl für Warmwalz- als auch für Kaltwalzgerüste akut.
  • Durch die Erfindung soll erreicht werden, daß ein geringerer Walzensprung - hervorgerufen gewissermaßen durch einen überdimensionierten Gewichtsausgleich für die oberen Einbaustücke -nicht durch eine überdimensionierung der Anstellmotoren erkauft werden muß. Mit anderen Worten, soll die Vorspannung der durch den Walzdruck belasteten Teile des Gerüstes, wozu neben den aufeinandergleitenden Teilen der Anstellvorrichtungen auch andere Trennstellen gehören, unabhängig von der zu installierenden Leistung der Anstellmotoren beliebig hoch gewählt werden können. Ist man erst frei in der Bemessung der Vorspannkraft, so kann man sie so hoch wählen, daß der Walzdruck ganz oder überwiegend in den ausschließlich elastischen Verformungsbereich der Gerüstteile fällt, also Beziehungen zwischen dem Walzdruck und dem Walzensprung vorliegen, wie sie eingangs unter Punkt 3 definiert wurden. Wenn durch eine Vordehnung der Zuganker ständerloser Walzgerüste die Vorspannung genügend hoch eingestellt wird, so gilt für solche Gerüste hinsichtlich der Beziehung zwischen Walzdruck und Walzensprung der eingangs erwähnte Punkt 3, d. h., der Walzdruck fällt in den ausschließlich elastischen Verformungsbereich der Gerüstteile. Die effektive Dehnung des Gerüstes ist gleich der theoretischen Dehnung.
  • Es ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, daß es bei ständerlosen vorgespannten Walzgerüsten mit einer mechanischen Artstellvorrichtung, die in der Höhe verstellbare Distanzstücke umfaßt, bekannt ist, die Zuganker vor jedem Anstellvorgang hydraulisch zu dehnen, um die Reibungskraft in den Gewindegängen der Artstellvorrichtungen herabzusetzen und mit tragbaren Leistungen der Artstellmotoren auskommen zu können. Geht die Vorspannung aber über Distanzstücke, so ist keine Einrichtung zum Gewichtsausgleich für die Einbaustücke der Oberwalze vorhanden und erforderlich.
  • Die Erfindung aber will die vorstehend skizzierten Erkenntnisse bei einem Walzgerüst mit durch Zuganker verbundenen Gerüstteilen und auf den Zugankern verstellbaren Artstellmuttern verwerten und die Aufgabe lösen, trotz einer hohen Spreizkraft mit Artstellmotoren geringer Leistung Anstellbewegungen schnell ausführen zu können.
  • Ferner sollen die Teile der eigentlichen Spreizvorrichtung gegen Zunder und Spritzwasser geschützt angeordnet werden. Bei einem bekannten ständerlosen Zugankergerüst ohne Distanzstücke, aber äußeren Artstellmuttern sind nämlich Spreizzylinder wie bei Ständergerüsten zwischen den Gerüstteilen wirkend angeordnet und somit Zunder und Spritzwasser ausgesetzt.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß für Walzgerüste mit durch Zuganker verbundenen Gerüstteilen und auf den Zugankern verstellbaren Artstellmuttern die Spreizeinrichtung aus zu den Zugankern konzentrischen Ringkolben und Ringzylindern besteht und eine Steuerung für den Spreizdruck vorgesehen ist, durch die die Spreizkraft von einem die Anstellung blockierenden Höchstwert bis auf einen zum Gewichtsausgleich gerade noch erforderlichen Wert verringerbar ist. Es ist somit ein Kriterium der Erfindung, daß die Leistung des Artstellmotors oder der Artstellmotoren nicht ausreicht, die Artstellvorrichtung zu betätigen, solange die volle Spreizkraft durch die Einrichtung zum Gewichtsausgleich wirksam ist. Die Steuerung soll ein schnelles Ändern der Vorspannkraft zwischen einem höchsten und einem niedrigsten-Grenzwert ermöglichen, um im Leerlauf oder Stillstand des Gerüstes -- wenn man zunächst nur die Verhältnisse beim Warmwalzen einsetztden Walzspalt zu verändern. Den größten Effekt hinsichtlich der Verringerung des Walzensprunges erhält man nach dem Vorhergesagten, wenn die Vorspannkraft so hoch ist, daß der Walzdruck ganz oder überwiegend in den ausschließlich elastischen Verformungsbereich der Gerüstteile fällt.
  • Normalerweise legt man den Gewichtsausgleich so aus, daß die dem Gewicht der Einbaustücke entgegenwirkende Kraft um 20 ö höher ist als das Gewicht der Einbaustücke und Walze beträgt. Mit einer Steuerung gemäß der Erfindung kann man den unteren Grenzwert der Spreiz- oder Hubkraft für die oberen Einbaustücke genau deren Gewicht anpassen, so daß bei Anstellvorgängen die zu überwindende Reibungskraft in der Artstellvorrichtung theoretisch gleich Null ist.
  • Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß die aus Ringzylindern und Ringkolben bestehende Spreizeinrichtung nunmehr gegen Zunder und Spritzwasser geschützt ist.
  • In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß eine aus solchen Ringkolben und Ringzylindern bestehende hydraulische Spanneinrichtung zum geregelten Dehnen von Zugankern eines Walzgerüstes zwecks Walzspaltregelung patentiert ist.
  • Ein wesentlicher Vorteil der zu den Zugankern konzentrischen Ringkolben liegt auch darin, daß die Zuganker, von den Spannkräften aus betrachtet, biegemomentenfrei beansprucht werden, wie auch die Kolben-Zylinder-Anordnungen zwischen den Gerüstteilen die sonst an dieser Stelle vorhandenen höhenverstellbaren starren Distanzstücke ersetzen.
  • Der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein ständerloses Walzgerüst mit den unteren, U-förmig ausgebildeten Einbaustücken 1 und den oberen Einbaustücken 2 zugrunde gelegt. Der Walzdruck wird von kurzen, massiven Zugankern 3 aufgenommen, die in Ausschnitten 1 a der unteren Einbaustücke mittels Querbolzen 4 befestigt sind. Am oberen Ende tragen die Zuganker 3 Druckmuttern 5, deren Innengewinde mit dem Außengewinde einer mit dem Zugankerende drehfest verbundenen Hülse 6 im Eingriff steht. Die Hülse 6 stützt sich in Richtung des Walzdruckes an einem geteilten Ring 7 ab, der unter den Kopf 8 eines in Verlängerung des Zugankers 3 eingesetzten Brechgliedes mit einer Sollbruchstelle 8 a greift. Der Walzdruck wird übertragen vom oberen Einbaustück 2 über Druckmutter 5, Mutterngewinde und Hülse 6, geteilter Ring 7 auf das Brechglied 8 und den Zuganker 3.
  • Die Druckmutter 5 trägt einen Außenzahnkranz 5 a, der über ein Zwischenrad 9 mit einem für beide Druckmuttern eines Einbaustückes gemeinsamen, zentralen Stirnrad 10 kämmt. Die Stirnräder 10 beider Gerüstseiten werden über Schneckenräder 11 und eine gemeinsame Schneckenwelle 12 vom Aasstellmotor angetrieben.
  • Zwischen den unteren Einbaustücken 1 und den oberen Einbaustücken 2 ist in bekannter Weise eine hydraulische Spreizeinrichtung vorgesehen, die erfindungsgemäß konzentrisch zu den Zugankern 3 angeordnet ist und aus Ringzylindern 13 mit Ringkolben 14 besteht. Die hydraulische Spreizeinrichtung dient nicht nur zum Gewichtsausgleich für die oberen Einbaustücke 2 sannt Walzen, sondern der hy- draulische Spreizdruck ist so hoch eingestellt, daß alle Teile der Artstellvorrichtung, über die beim Walzen der Walzdruck geht, schon im Leerlauf oder Stillstand des Gerüstes unter hohe Vorspannung gesetzt sind. Die für den Walzensprung schädlichen Trennstellen im Zuge des Walzdruckes, als da sind die Berührungsflächen zwischen Einbaustück 2 und Druckmuttern 5, Hülse 6 und geteilter Ring 7, Ring 7 und Kopf 8, und nicht zuletzt die aufeinanderliegenden Flanken des Mutterngewindes, sind so stark aufeinandergepreßt, daß deren progressive Federcharakteristik, hervorgerufen durch Beärbeitungsrauhigkeiten oder Ölfilme, beseitigt ist und das gesamte System dehnungsmäßig als ein einziges, starres Stück angesehen werden kann, dessen Formänderung im Idealfalle rein proportional zum Walzdruck erfolgt. Unter einer so hohen Vorspannung der Anstellteile läßt sich die Anstellvorrichtung nicht betätigen, wenn die Leistung des Anstellmotors zur überwindung der Reibungskräfte im Mutterngewinde auf Grund einer normalen Gewichtsentlastung ausgelegt ist. Um trotzdem bei begrenzter Motorleistung in der Bemessung der Vorspannung frei zu sein, ist erfindungsgemäß eine Steuerung vorgesehen, um den Spreizdruck planmäßig beim Betätigen der Anstellvorrichtung zu vermindern. Zu diesem Zwecke stehen die Druckräume der Ringzylinder 13 zumindest einer Gerüstseite mit einer gemeinsamen Ringleitung 15 in Verbindung. Der Ringleitung 15 ist ein magnetisches Umsteuerventil 16 vorgeschaltet, so daß entweder die Leitung 17 oder die Leitung 18 auf die Ringleitung 15 geschaltet werden können. Die Ringleitung 17 ist an eine Hochdruckquelle und die Ringleitung 18 an eine Niederdruckquelle angeschlossen.
  • Die Spule des Magnetventils 16 erhält beim Einlegen des Schalters 19 Strom vom Hilfsnetz mit den Leitungen 20, 21. Abzweigungen 22 und 23 können zu einem Magnetventil der anderen Gerüstseite geführt sein, dem dann ebenfalls ein Rückschalter 19 zugeordnet ist. Beide Schalter können indessen auch gemeinsam betätigt werden. Parallel zum Umsteuerventil 16 liegt ein Schütz 24 zum Einschalten des Motorstromes für den Anstellmotor 25, der vom Hauptnetz 26, 27 geliefert wird. Das Schütz 24 arbeitet zweckmäßig mit einer gewissen Verzögerung, um den Anstellmotor erst einzuschalten, nachdem die Umsteuerung des hydraulischen Spreizdruckes vollzogen ist.
  • Statt eines oder zweier magnetischer Umsteuerventile 16 kann selbstverständlich auch eine rein hydraulisch wirkende Zwei-Wege-Steuerung vorgesehen sein.
  • Da die Motorleistung bei weitem nicht ausreicht, die Anstellvorrichtung zu betätigen, wenn ein Walzstab zwischen den Walzen steckengeblieben ist, sind die Querbolzen 4, die die Zuganker 3 mit den unteren Einbaustücken 1 verbinden, etwas exzentrisch gelagert. Mittels Handgriffen 30 kann die Exzentrizität um einen kleinen Betrag nach oben verstellt werden. Hierdurch werden die Walzen etwas gelüftet, so daß ein steckengebliebener Stab zurückgezogen werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulische Spreizeinrichtung für Walzgerüste mit einer aufeinandergleitende Teile umfassenden mechanischen Anstellvorrichtung für die Walzen, deren durch den Walzdruck belastete Teile zur Verringerung des Walzensprunges schon im Leerlauf oder Stillstand des Gerüstes durch die zwischen den Einbaustücken wirkende Spreizeinrichtung, die auf die Einbaustücke im Sinne eines Gewichtsausgleiches eine veränderliche Kraft ausübt, höher vorgespannt sind, als es zum Gewichtsausgleich üblicherweise erforderlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß für Walzgerüste mit durch Zuganker verbundenen Gerüstteilen und auf den Zugankern verstellbaren Anstellmuttern die Spreizeinrichtung aus zu den Zugankern (3) konzentrischen Ringkolben (14) und Ringzylindern (1.3) besteht und eine Steuerung für den Spreizdruck vorgesehen ist, durch die die Spreizkraft von einem die Anstellung blockierenden Höchstwert bis auf einen zum Gewichtsausgleich gerade noch erforderlichen Wert verringerbar ist.
  2. 2. Spreizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizkraft zwischen dem Höchstwert und dem zum Gewichtsausgleich gerade erforderlichen Wert umsteuerbar ist.
  3. 3. Spreizeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Spreizkraft mit der Einschaltung der Anstellvorrichtung (5 bis 12) selbsttätig erfolgt.
  4. 4. Spreizeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellmotor (25) beim Höchstwert der Spreizkraft unter Stillstand kurzzeitig einschaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1050 290; britische Patentschrift Nr. 448 205; »Stahl und Eisen«, 76 (1956), Nr. 24 vom 29. November, S. 1634 bis 1637. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1153 337.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB448205A (en) * 1934-08-23 1936-06-04 Heraeus Vacuumschmelze Ag Improvements in and relating to rolling mills
DE1050290B (de) 1957-09-09 1959-02-12 Moeller &. Neumann G.m b.H., St. Ingbert/Saar Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken
DE1153337B (de) 1959-11-05 1963-08-29 Neumann Ohg Walzgeruest und Regeleinrichtung zum toleranzarmen Walzen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB448205A (en) * 1934-08-23 1936-06-04 Heraeus Vacuumschmelze Ag Improvements in and relating to rolling mills
DE1050290B (de) 1957-09-09 1959-02-12 Moeller &. Neumann G.m b.H., St. Ingbert/Saar Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken
DE1153337B (de) 1959-11-05 1963-08-29 Neumann Ohg Walzgeruest und Regeleinrichtung zum toleranzarmen Walzen

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