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DE1281246B - Verwendung eines niedriglegierten Schweissdrahtes zum Schweissen niedriglegierter hochfester Staehle - Google Patents

Verwendung eines niedriglegierten Schweissdrahtes zum Schweissen niedriglegierter hochfester Staehle

Info

Publication number
DE1281246B
DE1281246B DEC30845A DEQ0030845A DE1281246B DE 1281246 B DE1281246 B DE 1281246B DE C30845 A DEC30845 A DE C30845A DE Q0030845 A DEQ0030845 A DE Q0030845A DE 1281246 B DE1281246 B DE 1281246B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
low
alloy
strength
welding wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC30845A
Other languages
English (en)
Inventor
John T Ballass
Bernard J Freedman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Dynamics Corp
Original Assignee
General Dynamics Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US63971A external-priority patent/US3115406A/en
Application filed by General Dynamics Corp filed Critical General Dynamics Corp
Publication of DE1281246B publication Critical patent/DE1281246B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/30Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550 degrees C
    • B23K35/3053Fe as the principal constituent

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES MDWWt PATENTAMT Int. Cl.:
B 23 k
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 49 h-35/30
Nummer: 1281246 " *';
Aktenzeichen: P 12 81 246.3-24 (O" 30845)
Anmeldetag: 2. November 1960
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Es ist bekannt, daß niedriglegierte, hochfeste Stähle, wie sie beispielsweise für Panzerplatten, Schiffsbauplatten u. dgl. in großem Umfang wegen ihrer hohen Festigkeit und sonst günstigen mechanischen Eigenschaften zur Anwendung gelangen, nur schwer oder in nicht zufriedenstellendem Maße verschweißbar sind. Die Verschweißung von Hand mit Stabelektroden oder automatisch nach einem Schweißverfahren unter Schutzgas bei Verwendung handelsüblicher Schweißdrähte führt nicht zu den erforderlichen Festigkeitswerten der Schweißstelle. Auch entsprachen Lichtbogenschweißverfahren einschließlich des Unterpulververfahrens wegen einer Versprödung der Schweißstellen bei Verwendung handelsüblicher Schweißdrähte und üblicher Schlackpulver keineswegs. Es zeigte sich, daß bei tiefen Temperaturen die Kerbschlagzähigkeit der Schweißverbindungen nicht zufriedenstellend war.
Auch zeigte sich, daß die nach bekannten Verfahren unter Verwendung üblicher Schweißdrähte erreichten Verschweißungen bei allen Arten von Wärmebehandlungen, welchen diese Schweißungen unterworfen werden können oder müssen, viele Wünsche offen ließen.
Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Schweißnähten hoher Warmfestigkeit an Stählen als Grundwerkstoff bekanntgeworden (österreichische Patentschrift 191230), wobei es sich um Grundwerkstoffe mit etwa 0,1 bis 0,2% Kohlenstoff, 0,3 bis 0,5% Silicium, 0,6 bis 1% Kupfer, 0,8 bis 1% Mangan, 0,15 bis 0,24% Molybdän, 0,001 bis 0,06% Tantal, Niob oder Bor oder Titan handelt, wobei als Schweißnaht in Form umhüllter oder nicht umhüllter Elektroden hierzu ein Werkstoff dient, der aus etwa 0,12 bis 0,25 % Kohlenstoff, 1,2 bis 1,8% Mangan, 0,3 bis 0,6% SiIicium, 0,8 bis 1,5% Kupfer, 0,8 bis 1,5% Nickel, 0,25 bis 0,4% Molybdän, 0,002 bis 0,08% Tantal, Niob, Bor oder Titan, Rest Eisen und übliche Verunreinigungen, mit der Maßgabe, daß der Kupfergehalt im Schweißdraht höher ist als im Grundwerkstoff. Es bildet sich an der Schweißstelle ein Zwischengefüge, welches bei 550 bis 65O0C zur Erhöhung der Festigkeitseigenschaften der Schweißstelle angelassen werden muß.
Die Erfindung bringt nun die Verwendung spezieller niedriglegierter Schweißdrähte für das Schweißen niedriglegierter, hochfester Stähle, wobei sich gezeigt hat, daß der Kohlenstoff-, Schwefel- und Phosphorgehalt im Schweißdraht für die Erreichung hoher Festigkeit und einwandfreier Schweißverbindungen kritisch ist.
Wird dieser kritische Bereich der Eisenbegleiter — wie er durch die Erfindung gebracht wird — überVerwendung eines niedriglegierten
Schweißdrahtes zum Schweißen niedriglegierter
hochfester Stähle
Anmelder:
General Dynamics Corporation,
Groton, Conn. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls und
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte,
8000 München 90, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
John T. Ballass,
Bernard J. Freedman, Groton, Conn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 2. November 1959,
vom 21. Oktober 1960
schritten, so ist die Folge eine mangelhafte Schweißung, die hinsichtlich Festigkeit, Kerbschlagzähigkeit u. dgl. Anlaß zur Beschwerde gibt. Die Erfindung bringt also die Verwendung eines Schweißdrahtes, bestehend aus 0,15 % Kohlenstoff, bis 0,015 % Phosphor, bis 0,015 % Schwefel, bis 0,8 % Silicium, 1,2 bis 1,8% Mangan, 0,5 bis 1,2% Nickel, 0,1 bis 0,5% Molybdän, 0,4 bis 1% Kupfer, bis 0,15% Chrom und 0,03 bis 0,5% Desoxydationsmittel in Form von Zirkonium, Titan, Magnesium und/oder Calcium und/oder 0,03 bis 0,1 % Aluminium, insgesamt nur maximal 0,5% Desoxydationsmittel, Rest Eisen, zur Herstellung von Schweißungen hoher Zugfestigkeit, guten Dehnbarkeit und hoher Kerbschlagzähigkeit bis zu tiefen Temperaturen an niedriglegierten, hochfesten Stählen, insbesondere solchen mit 0,15 bis 0,3 % Kohlenstoff und 2 bis 5% übliche Legierungselemente. Mit anderen Worten lassen sich die am Markt befindlichen niedriglegierten Stähle hoher Festigkeit einwandfrei mit dem erfindungsgemäß zu verwendenden Schweißdraht verbinden.
Es hat sich gezeigt, daß der Mangangehalt des Schweißdrahtes innerhalb der oben angegebenen Grenze kritisch ist. Ist der Mangangehalt geringer, so kommt es zu einer Aufnahme von Mangan aus dem Grund-
809 628/1484
werkstoff in das Schweißmetall. Bei einem Gehalt über dem kritischen Wert gibt das Schweißmetall Mangan an den umgebenden Grundwerkstoff ab. Der Bereich von 1,2 bis 1,8 % Mangan in dem erfindungsgemäß zu verwendenden Schweißdraht ist also hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Güte der Schweißverbindungwesentlich.
Es zeigte sich, daß ein gewisser Nickelgehalt Festigkeit und Kerbschlagzähigkeit des Schweißmetalls erhöht. Dies gilt für Nickelmengen zwischen 0,5 und 1,2 °/o- Bei geringerem Nickelgehalt findet keine nennenswerte Erhöhung der Festigkeit und Kerbschlagzähigkeit statt. Eine größere Nickelmenge führt zu keiner weiteren Erhöhung der Festigkeit und Kerbschlagzähigkeit und verteuert nur das Material.
Bei Schweißungen an niedriglegierten Stählen hoher Festigkeit nach dem Lichtbogenschweißverfahren mit den erfindungsgemäßen Schweißelektroden erreicht man Werte in der Größenordnung von 70 bis 82 kg/ mm2 für die Zugfestigkeit, 56 bis 67,5 kg/mm2 für die 0,2-Grenze und 17,8 bis 23,5 % für die Dehnung (bei einer Prüfstablänge von 35,5 mm) bei einer Einschnürung von 48 bis 58,9 % im Schweißmetall sowie Werte von 0,0925 bis 0,163 kg/m/mm für die Kerbschlagzähigkeit bei —73 0C nach Ch ar ρ y. Mit diesen Eigenschaften sind die erfindungsgemäß erhaltenen Schweißungen an niedriglegierten Stählen hoher Festigkeit wesentlich günstiger, als alle bisher bekanntgewordenen Schweißverbindungen derartiger Stähle. Ganz besonders bemerkenswert ist die außerordentlich hohe Kerbschlagzähigkeit in der Kälte.
Die erfindungsgemäße Anwendung spezieller Schweißdrähte für _die Schweißung niedriglegierter Stähle wird an Hand folgender Beispiele gezeigt.
Es wurden dann die Festigkeitswerte dieser Schweißstelle einmal bald nach der Schweißung und einmal nach einem lstündigen Tempern bei 6500C bestimmt. Die Werte sind in der Tabelle 2 zusammengestellt.
Tabelle 2
Zugfestigkeit, kg/mm2
0,2-Grenze, kg/mm2
Dehnung (Meßlänge 35,5mm), %
Einschnürung, °/o
Vickers-Härte, kg/mm2
Kerbschlagzähigkeit nach
Charpy bei—73°C, kg/m/mm
Beispiel 2
75 57,5 20 52,3 247
0,12
Nach dem Tempern
66 62 24,3 65,5 213
0,125
Beispiel 1
35
Verschweißt wurden Grobbleche von 25,4 mm Dicke aus einem niedriggekohlten Stahl der Bezeichnung HY-80 (Zusammensetzung: 0,1 bis 0,4% Mangan, bis 0,22°/o Kohlenstoff,,bis 0,035% Phosphor, bis 0,04% Schwefel, 0,15 bis 0,35 % Silicium, 2 bis 2,75 % Nickel, 0,9 bis 1,4% Chromr0,23JMs 0,35%LMolybdän, Rest Eisen). Der Schweißdraht hatte eine Stärke von etwa 4 mm.
Angewandt wurde das bekannte Unterpulverschweißverfahren und ein handelsübliches, neutrales Flußmittel, welches eine Korngröße von 0,2 bis 1,4 mm aufweist. Geschweißt wurde bei einem Wärmeangebot von 16 000 Joule/cm,/
- Tabelle 1
Schweißdraht
' . %
Schweißmetall
%
Kohlenstoff
Mangan
Phosphor
Schwefel .......
Silicium
Nickel
Chrom
Molybdän
Kupfer
Zirkonium
Eisen
0,09
1,63
0,008
0,005
0,06
0,87
0,037
0,2 .
0,55
(+0,36% als
Anteil des Cu-
Mantels)
0,22
Rest
0,057
1,44
0,013
0,010
0,28
1,01
0,18
0,19
- 0,75
nicht meßbar
Rest
55
60 ; In der Tabelle 3 ist die Zusammensetzung des Schweißdrahtes und des Schweißmetalls, wie man es bei der Verschweißung eines Grobbleches von 25,4 mm Dicke aus einem niedriggekohlten Stahl HY-80 unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Schweißdrahtes von ca. 4 mm erhält.
Tabelle 3
Schweißdraht
■ '· %
Schweißmetall
%
Kohlenstoff
Mangan
Phosphor
Schwefel .
Silicium
Nickel
Chrom
Molybdän
Kupfer
Zirkonium
Eisen ..;
0,096
1,54
0,015
:. 0,002
0,06
0,86
0,03
0,19
0,53
(+0,07% als
Anteil des Cu-
Mantels)
0,18
Rest
0,065
1,30 .
0,024
0,005 -
0,31
1,2
0,31 ...
0,22.·
0,57 .
nicht meßbar
Rest
Die Schweißstelle hatte folgende Festigkeitswerte: Tabelle 4
Zugfestigkeit, kg/mm2 . 72,5
0,2-Grenze, kg/mm2 ' 63
Dehnung (Meßlänge 35,5 mm), % 24,3
Einschnürung, % 58,7
Vickers-Härte, kg/mm2 248
Kerbschlagzähigkeit nach Charpy
bei —73°C, kg m/mm 0,13
Beispiel3
Es wurde wieder eine 25,4 mm dicke Platte aus Stahl HY-80 unter Verwendung eines 4 mm starken
erfindungsgemäßen Schweißdrahtes nach dem Unterpulverschweißverfahren mit dem handelsüblichen neutralem Schweißmittel und einem Wärmeangebot von etwa 21 000 Joule/cm verschweißt.
In der Tabelle 5 ist die Zusammensetzung des Schweißdrahtes und des Schweißmetalls aufgeführt.
Tabelle 5 (Fortsetzung)
5 Kupfer
Tabelle 5
Kohlenstoff
Mangan
Phosphor .
Schwefel ..
Silicium
Nickel
Chrom
Molybdän .
Schweißdraht
0,09
1,57
0,006
0,005
0,07
0,88
0,033
0,20
Schweißmetall
0/ /0
Zirkonium 10 Eisen
Schweißdraht %
0,55
(+0,21% als
Anteil des Cu-
Mantels)
0,24
Rest
Schweißmetall
0,59
0,03 Rest
0,067 1,46 0,009 0,011 0,40 1,09 0,20 0,20
»5
Die Schweißung zeigte folgende Festigkeitswerte: Tabelle 6
Zugfestigkeit, kg/mm2 76,5
0,2-Grenze, kg/mm2 58
Dehnung (Meßlänge 35,5 mm), % 20
Einschnürung, % 49,1
Vickers-Härte, kg/mm2 240
Kerbschlagzähigkeit nach Ch ar ρ y bei -73°C, kgm/mm 0,12
Beispiel 4 bis
Tabelle Schweißdraht
Beispiel C Mn P Si S Ni Cr Mo Cu Zr Al Ti Fe
4
5
6
7
0,07
0,10
0,06
0,08
1,54
1,62
1,54
1,35
0,007
0,012
0,006
0,014
0,19
0,47
0,27
0,18
0,005
0,005
0,007
0,005
0,90
0,87
0,83
0,81
0,10
0,11
0,10
0,12
0,18
0,18
0,18
0,18
0,82
0,85
0,80
0,82
0,19
<0,01
<0,01
<0,01
0,01
0,05
0,038
0,051 Rest
Rest
Rest
Rest
Tabelle Schweißmetall
Beispiel C Mn P Si S Ni Cr Mo Cu Zr Ti Rest
4 0,07 1,05 0,012 0,28 0,009 1,47 0,51 0,25 0,45 0,09 Fe
5 0,06 1,11 0,015 0,50 0,010 1,41 0,46 0,25 0,70 <0,01 Fe
6 0,05 1,01 0,013 0,38 0,012 1,15 0,38 0,23 0,74 0,01 Fe
7 0,04 0,98 0,013 0,36 0,009 1,21 0,29 0,22 0,90 <0,01 0,025 Fe
Verschweißt wurden Platten von 50,8 mm Dicke aus Spannung 30 V, Stromstärke 60 A und einer Elektrostahl HY-80; Drahtstärke des erfindungsgemäßen 45 denvorschubgeschwindigkeit von etwa 0,455 m/Min. Schweißdrahtes 4 mm; Unterpulverschweißverfahren gearbeitet.
mit einem Schweißmittel der Körnung 0,42 bis 2 mm. Es wurden wieder die Festigkeitseigenschaften des
Bei den Beispielen 4 bis 6 erfolgte die Schweißung bei Schweißmetalls sowohl nach dem Erkalten als auch
einem Wärmeangebot von 31 000 Joule/cm, Spannung nach einem nachgeschalteten 4stündigen Glühen bei
30 V, Stromstärke 700 A, wobei die Elektrode über den 50 90 bis 930° C, Abschrecken in Wasser und nochmals
Stoß mit einer Vorschubgeschwindigkeit von etwa 4 Stunden Anlassen bei 620 bis 650° C und Abschrecken
0,4 m/Min, gezogen wird. Im Beispiel 7 wurde mit (Beispiele 4 bis 6) ermittelt. Die Werte sind in Tabelle 9
einem Wärmeangebot von etwa 23 500 Joule/cm, zusammengestellt.
Tabelle
Schweiß Zug 0,2- Dehnung
(Meßlänge
35,5 mm)
7o
Ein Kerbschlagzähigkeit nach Charpy ir nach der Wärmebehandlung 65,7 0,472 -17,7° C -51° C ι kg m/mm
draht
Beispiel
festigkeit
kg/mm2
Grenze
kg/mm8
22,5 schnürung
%
Raum
temperatur
23,5 42 0,5 0,294 0,2 -73°C
4 74,0 60,3 20 57,2 0,37 24 64,5 0,414 0,274 0,19 0,125
5 82,0 67,5 21 55,3 0,32 23 0,271 0,212 0,147
6 75,0 63,5 23,5 56 0,328 0,271 0,185 0,157
7 70,5 63,3 58,9 0,41 0,0925
0,374 0,195
4 65 56,3 0,449 0,295 0,105
5 64,8 56,8 0,338 0,219 0,228
6 66,3 58,5 0,13
In den Beispielen wurde nur nach dem Unlerpulverschweißverfahren gearbeitet. Es ist selbstverständlich auch möglich, die erfindungsgemäß zu verwendenden Schweißdrähte bei anderen Schweißverfahren anzuwenden, insbesondere beim Schutzgasschweißen. Bei diesem letztgenannten Verfahren kann man erfindungsgemäße Schweißdrähte mit etwas weniger Mangan erfindungsgemäß anwenden, denn bei UnterpulverschweiBverfahren ist der Abbrand an Mangan größer als beim Schutzgasschweißen. Wenn man nach dem Elektroschlackeschweißverfahren arbeiten will, so ist es zweckmäßig, einen Schweißdraht der erfindungsgemäßen Zusammensetzung mit Flußmittelmantel oder einem Flußmittelkern anzuwenden und den Draht bei der Schweißung mit Schutzgas zu bespülen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verwendung eines Schweißdrahtes aus bis 0,15% Kohlenstoff, bis 0,'015fl/0 Phosphor, bis 0,015 % Schwefel, bis 0,8% Silicium, 1,2 bis 1,8 % Äo Mangan, 0,5 bis 1,2% Nickel, 0,1 bis 0,5% Molybdän, 0,4 bis 1 % Kupfer, bis 0,15 % Chrom und 0,03 bis 0,5% Desoxydationsmittel in Form von
Zirkonium, Titan, Magnesium und/oder Calcium und/oder 0,03 bis 0,1 % Aluminium, insgesamt nur maximal 0,5% Desoxydationsmittel, Rest Eisen, zur Herstellung von Schweißungen hoher Zugfestigkeil, guter Dehnbarkeit und holer Kerbschlagzähigkeit bis zu tiefen Temperaturen an niedriglegierten, hochfesten Stählen.
2. Verwendung eines Schweißdrahtes der im Anspruch 1 angegebenen Zusammensetzung für den im Anspruch 1 genannten Zweck, wobei die zu schweißenden Stähle 0,15 bis 0,3% Kohlenstoff und 2 bis 5% übliche Legierungselemente enthalten.
3. Verwendung eines Schweißdrahtes der im Anspruch 1 angegebenen Zusammensetzung mit 0,03 bis 0,5 % Zirkonium oder Titan oder 0,03 bis 0,1% Aluminium, letzteres gegebenenfalls zusammenöüt 0,03 bis 0,5 % Zirkonium, wobei der Gesamtgehalt 0,5% nicht übersteigt, als Desoxydationsmittel für den im Anspruch 1 oder 2 genannten Zweck.
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 191 230.
DEC30845A 1959-11-02 1960-11-02 Verwendung eines niedriglegierten Schweissdrahtes zum Schweissen niedriglegierter hochfester Staehle Pending DE1281246B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US85010759A 1959-11-02 1959-11-02
US63971A US3115406A (en) 1960-10-21 1960-10-21 Low alloy steel welding wire
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Publication Number Publication Date
DE1281246B true DE1281246B (de) 1968-10-24

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ID=8802358

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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