DE1281139B - Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zum elektrostatischen Spritzmittelauftragen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zum elektrostatischen SpritzmittelauftragenInfo
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- DE1281139B DE1281139B DE1964E0027682 DEE0027682A DE1281139B DE 1281139 B DE1281139 B DE 1281139B DE 1964E0027682 DE1964E0027682 DE 1964E0027682 DE E0027682 A DEE0027682 A DE E0027682A DE 1281139 B DE1281139 B DE 1281139B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B5/00—Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
- B05B5/025—Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
Landscapes
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
- Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zum elektrostatischen Spritzmittelauftragen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zum elektrostatischen Spritzmittelauftragen, insbesondere eines isolierenden Pistolenlaufes einer Spritzpistole.
- Eine Spritzpistole zum elektrostatischen Spritzen von Farben, Lacken oder sonstigen Spritzmitteln weist unter anderem einen leitenden Handgriff und einen aus Teilen zusammengesetzten Pistolenlauf als Isolierstück auf. Der isolierende Pistolenlauf kann aus zwei längsgeteilten Kunststoffschalen bestehen, welche, wenn alle Teile in den Pistolenlauf eingesetzt und auch das Ende des Hochspannungskabels eingelegt ist, zusammengeklebt oder zusammengeschweißt werden, wenn das Schalenmaterial letzteres zuläßt. Die Herstellung eines solchen Pistolenlaufes nach den herkömmlichen Verfahren ist umständlich und zeitraubend.
- Es sind zwar verschiedene Verfahren bekannt, mehrere Einzelteile durch Umgießen in einer gemeinsamen Form miteinander zu verbinden. So hat man beispielsweise seitliche Deckscheiben am äußeren Laufring eines Kugellagers durch Umgießen mit Kunststoff in einer gemeinsamen stoßunempfindlichen Kunststoffhülle eingelagert. Nach einem anderen bekannten Vorschlag werden Füllkörper aus Holz oder Holzfaserstoffen mittels Distanzstücken in Form von angehärteten Kunststoffmassetröpfchen mit Abstand so in einer Form eingelagert, daß sich diese Tröpfchen beim anschließenden Umgießen wenigstens teilweise auflösen und der Kern damit vollständig von der Gießmasse umhüllt wird.
- Schließlich ist es auch bekannt, elektrische Stecker dadurch herzustellen, daß man die Steckerstifte und die mit diesen verlöteten Leiter und deren Umhüllungen zunächst in einem Halter aus hitzebeständigem synthetischem Kunststoff verankert, diesen mittels der vorragenden Stifteile im Hohlraum einer Form ausrichtet und dann mit Kunststoff umgießt.
- Alle diese bekannten Verfahren haben gemeinsam, daß eine Kunststoffhülle in einer gesonderten Form hergestellt wird, was besondere Maßnahmen voraussetzt, um ein anschließendes Lösen des hergestellten Teiles aus der Form zu ermöglichen. Die Formen sind kompliziert, und das Herstellungsverfahren ist zeitraubend.
- Die Erfindung geht einen anderen Weg und strebt eine Vereinfachung des Herstellungsverfahrens zum einstöckigen Verbinden mehrerer Einzelteile einer Vorrichtung an.
- Gemäß der Erfindung werden die Einzelteile der Vorrichtung in eine Gießform eingelagert, die, aus Kunstharz bestehend, die äußere Gestalt der herzustellenden Vorrichtung aufweist, wonach die Gießform mit einem gießfähigen Kunststoff insbesondere unter Anwendung von Vakuum gefüllt und der Kunststoff anschließend verfestigt wird. Vorzugsweise besteht die Gießform aus härtbarem Kunststoff, der nach der Füllung ausgehärtet wird.
- Die Gießform selbst kann ein- oder mehrstöckig sein und in beliebiger Weise rationell gefertigt werden. Die einzelnen zusammenzufügenden Teile können unmittelbar in diese Gießform eingelegt und dort ausgerichtet werden, ohne daß man besondere Abstandsteile oder Ausrichthalterungen benötigt. Die so zusammengegossene Vorrichtung muß nicht aus einer gesonderten Form gelöst werden und kann unmittelbar nach dem Gießvorgang aus der Gießstation bzw. einer Halterung entnommen und in beliebiger Weise und Lage ausgehärtet werden. Man kann unmittelbar aufeinanderfolgend eine größere Anzahl solcher Vorrichtungen zusammen gießen und benötigt mitunter nicht einmal eine Halterung, wenn die schalenförmigen Formteile eine ausreichende Standfläche haben. Es reicht auch aus, wenn man nur dünnwandige Schalenkörper verwendet, die lediglich geeignete Ausrichtflächen für die übrigen zu verbindenden Teile besitzen und dann selbst eine lösungsmittelbeständige Außenschicht bilden können.
- Zweckmäßigerweise wird als gießfähiger Kunststoff ein härtbares Kunstharz verarbeitet. Vorzugsweise wird eine Gießform aus glasfaserverstärktem Polyester verwendet. Es kann auch als gießfähiger Kunststoff flüssiges Polyvinylchlorid verarbeitet werden, und schließlich läßt sich nach dem Füllen der Form und nach etwaigem Aushärten eine gesonderte Außenschicht, die gegen Lösungsmittel beständig ist, auf die Vorrichtung aufbringen.
- Bei einem erfindungsgemäßen Vorrichtungsteil sind keine Trennfugen und Schweißstellen vorhanden, was zur Folge hat, daß der einstückige Isolierkörper elektrisch und mechanisch unempfindlich ist. Nach Möglichkeit sollen die Werkstoffe der Gießform und des vergossenen Kunststoffes so aufeinander abgestimmt werden, daß sie eine feste Verbindung eingehen.
- Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geschieht beispielsweise folgendermaßen: Zwei schalenartige Körper aus nicht ausgehärtetem glasfaserverstärktem Polyester, die in ihrer äußeren Form einem Spritzpistolenlauf gleichen, werden unmittelbar mit der Spritzdüse, der Hochspannungszuführung zur Spritzdüse, einem isolierenden Kapillarrohr als zur Spritzdüse führendes Endteil der Spritzmittelleitung besetzt. Daran anschließend wird ein Handgriff, durch welchen die Spritzmittelleitung hindurchgeführt ist, mit seinem Anschlußende eingelegt. Die Teile werden zunächst an der einen Formhälfte ausgerichtet und dann die andere aufgesetzt und damit die Gießform geschlossen. Es versteht sich, daß an der Gießform jeweils gesonderte Ausrichtflächen für die- einzelnen Teile und entsprechende Kanäle für den einzugießenden Kunststoff vorhanden sind. Der Pistolenlauf wird mit einem mit Auslaufkanal versehenen Pfropfen verschlossen. Durch eine Öffnung, welche sich in einem der beiden gehäusebildenden Schalenkörper befindet, wird gegebenenfalls unter Anwendung von Vakuum, flüssige Polyvinylchloridmasse eingefüllt, das Ganze ausgehärtet und der Pfropfen aus der Pistolenmündung herausgenommen.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung zum elektrostatischen Spritzmittelauftragen, insbesondere eines isolierenden Pistolenlaufes einer Spritzpistole, d a-d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Einzelteile der Vorrichtung in eine Gießform eingelegt werden, die, aus Kunstharz bestehend, die äußere Gestalt der herzustellenden Vorrichtung aufweist, wonach die Gießform mit einem gießfähigen Kunststoff, insbesondere unter Anwendung von Vakuum, gefüllt und der Kunststoff anschließend verfestigt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform aus härtbarem Kunstharz besteht und nach Füllung Aushärtung vorgenommen wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, däß als gießfähiger Kunststoff härtbares Kunstharz verarbeitet wird.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gießform aus glasfaserverstärktem Polyester verwendet wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als gießfähiger Kunststoff flüssiges Polyvinylchlorid verarbeitet wird.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Füllen der Form und nach etwaigem Aushärten eine Außenschicht, die gegen Lösungsmittel beständig ist, auf die Vorrichtung aufgebracht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1138 988, 1119 503; britische Patentschrift Nr. 739 759.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964E0027682 DE1281139B (de) | 1964-08-27 | 1964-08-27 | Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zum elektrostatischen Spritzmittelauftragen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964E0027682 DE1281139B (de) | 1964-08-27 | 1964-08-27 | Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zum elektrostatischen Spritzmittelauftragen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1281139B true DE1281139B (de) | 1968-10-24 |
Family
ID=7072860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964E0027682 Pending DE1281139B (de) | 1964-08-27 | 1964-08-27 | Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zum elektrostatischen Spritzmittelauftragen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1281139B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB739759A (en) * | 1953-01-29 | 1955-11-02 | Philips Electrical Ind Ltd | Improvements in or relating to electric contact plugs comprising a resilient envelope |
| DE1119503B (de) * | 1956-08-22 | 1961-12-14 | Johann Dombrovskis | Verfahren zur Herstellung von mit giessbarem Kunststoff umhuellten Gegenstaenden |
| DE1138988B (de) * | 1960-09-29 | 1962-10-31 | Albert Nestler A G | In Kunststoff eingespritztes Radialwaelzlager und Spritzform und Verfahren zum Umspritzen eines Radialwaelzlagers |
-
1964
- 1964-08-27 DE DE1964E0027682 patent/DE1281139B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB739759A (en) * | 1953-01-29 | 1955-11-02 | Philips Electrical Ind Ltd | Improvements in or relating to electric contact plugs comprising a resilient envelope |
| DE1119503B (de) * | 1956-08-22 | 1961-12-14 | Johann Dombrovskis | Verfahren zur Herstellung von mit giessbarem Kunststoff umhuellten Gegenstaenden |
| DE1138988B (de) * | 1960-09-29 | 1962-10-31 | Albert Nestler A G | In Kunststoff eingespritztes Radialwaelzlager und Spritzform und Verfahren zum Umspritzen eines Radialwaelzlagers |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |