DE1281073B - Verfahren und Vorrichtung zum induktiven Zonenschmelzen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum induktiven ZonenschmelzenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
H 05b
Deutsche Kl.: 21h -18/30
Nummer: 1281073
Aktenzeichen: P 12 81 073.0-34 (M 47720)
Anmeldetag: 18. Januar 1961
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Es sind Verfahren zum tiegelfreien Zonenschmelzen bekannt, bei denen ein stabförmiger Körper des
zu behandelnden Materials an seinen beiden Enden eingespannt und lotrecht gehaltert wird. Die beiden
Halterungen des Stabes, die an lotrechten Wellen befestigt sind, werden um ihre Achsen ständig
gedreht. Eine mit Hochfrequenzstrom gespeiste Induktionsheizspule, die Teil eines Resonanzkreises ist,
dient dazu, über eine beschränkte Länge des Stabes eine Schmelzzone zu erzeugen. Durch Relativbewegung
zwischen der Induktionsheizspule und dem stabförmigen Körper wird die Schmelzzone durch
letzteren der Länge nach hindurchgeführt. Das Zonenschmelzen, das in einer evakuierten oder mit
Schutzgas gefüllten Kammer durchgeführt wird, dient im allgemeinen sowohl zum Reinigen als auch
zum Einkristallzüchten mit Hilfe von angeschmolzenen Keimkristallen.
Aus der deutschen Patentschrift 962006 ist ein solches Zonenschmelzverfahren bekanntgeworden,
bei dem der die Induktionsheizspule enthaltende Resonanzkreis mittels einer zweiten Spule so abgestimmt
wird, daß die Arbeitsfrequenz auf seiner induktiven Flanke liegt, wodurch Temperaturschwankungen
der Schmelzzone während des eigentlichen Zonenschmelzens vermieden werden sollen.
Nach der deutschen Patentschrift 1022 698 werden die Restschwankungen durch eine besondere Regeleinrichtung
selbsttätig ausgeglichen.
Es ist ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, das tiegelfreie Zonenschmelzen zu automatisieren,
und zwar für jeden Bearbeitungsvorgang. Dieses Ziel wird im wesentlichen durch Regelung der Arbeitsfrequenz und durch Korrekturen am Halbleiterstab
selbst erreicht.
Demgemäß betrifft die Erfindung ein Verfahren zum induktiven Zonenschmelzen mit von der Impedanz
des Werkstückes abhängiger automatischer Regelung des Induktionsstromes. Erfindungsgemäß
wird das Werkstück wahlweise gedehnt oder zusammengedrückt, um die geometrische Form des
jeweils geschmolzenen Teiles zur Erzielung eines gewünschten Durchmessers zu ändern.
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert und weitere Vorteile beschrieben. Es zeigen
F i g. 1 und 1 a die schematische Schaltung einer Induktions-Erhitzungs-Vorrichtung mit ihrer automatischen
Zonenreinigungs - Rückkopplungseinrichtung zur Regelung und Steuerung der Reinigung
eines Halbleiterformstückes gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine Teilansicht zur Darstellung der arbeitsmäßigen Zuordnung des Arbeitsschwingkreises
Verfahren und Vorrichtung zum induktiven Zonenschmelzen
Anmelder:
Merck & Co., Incorporated,
Rahway,N.J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. jur. G. Hoepffner, Rechtsanwalt, 8520 Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Fred Robert Prediger, Westfield, N. J.; Michael Kniazuk, Mountainside, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. Januar 1960 (3614) - -
und eines Abschnittes des Barrenformstückes während des Schmelzvorganges,
F i g. 3 eine Leistungs- und Spannungs-Kennlinienkurve als Funktion der Frequenz für den Arbeits-Schwingkreis
und zur Verwendung bei einer Erläuterung der Arbeitsweise der Erfindung, F i g. 4 Spannungskurven als Funktion der Arbeits-
wicklungsstellungen längs des Barrenformstückes, das in der Figur gezeigt ist, und auch diese Figur wird
bei einer Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltung verwendet,
F i g. 5 und 6 schematisch die Arbeitsweise bestimmter Schaltmittel der Rückkopplungsschaltung
zum Betrieb des Rückkopplungs-Programmotors,
F i g. 7 und 7 a schematisch das Keim- und das Bodenende des Formstückes vor bzw. gerade nach
der Verschmelzung desselben und
F i g. 8 schematisch eine Schaltung für eines der polarisierten Relais in der automatischen Rückkopplungs-Steuerschaltung
der Zonenreinigungsvorrichtung.
Das Bezugszeichen 10 in Fig. 1 und 2 bezeichnet ein stangenartiges zylindrisches Formstück aus SiIicium,
das vertikal aufrecht gehalten wird. Erfindungsgemäß wird der Barren 10 zu einer Monokristallstruktur
des Siliciums gereinigt. Die Reinigung
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des Halbleiters wird durch Induktionserhitzung Zur Vorbereitung der Reinigung des Formstückes
bewirkt. Ein Hochfrequenzstrom wird einer Induk- wird ein zylindrischer Barren mit gleichförmigem
tanz 11 zugeführt, die um den Barren 10 gewickelt Durchmesser vertikal an seinem oberen Ende durch
ist. Die axiale Länge der Wicklung 11 ist im Ver- Haltemittel, wie einer stationären Einspannvorrichgleich
mit der axialen Länge des Barrens 10 zu kurz. 5 tung 17, abgestützt. Das untere Ende des Barrens 10
Die Arbeitswicklung 11 ist so abgestützt, daß sie ist um einen geringen Abstand über dem Keim 13
längs des Barrens 10 auf-und abwandern kann. Der angeordnet, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Dieses
Hochfrequenzstrom induziert einen Wirbelstromfluß Ende ist vorzugsweise senkrecht zu seiner Längsachse
in dem Silicium, welcher eine extreme örtliche Er- abgeschnitten, um die Formung des verjüngten Teiles
hitzung des Teiles des Siliciums bewirkt, der von der io 14 und das Anschmelzen des unteren Endes an den
Arbeitswicklung 11 umgeben ist. Dadurch wird diese Keim 13 zu vereinfachen. Der Keim 13 ist in senksehr
heiße Zone im geschmolzenen Zustand über- rechter Ausrichtung zu dem Barren 10 durch Haltegeführt.
Die geschmolzene Zone erstreckt sich durch mittel, wie einer Einspannvorrichtung 18, gehalten,
die Querschnittsstärke des Barrens 10 und auch im Die nebeneinander angeordneten Enden des Barrens
gleichen Ausmaß wie die Längsrichtungsabmessung 15 10 und des Keimes 13 werden während des Schmelzder
Arbeitswicklung 11. Die geschmolzene Zone ist Vorganges in einer Weise verschmolzen, die später
durch den gestrichelten Bereich 12 in den F i g. 1 erläutert wird. Die Einspannvorrichtung 18 ist durch
und 2 dargestellt und als schwimmende Zone einen Motor 19 um die vertikale Barrenachse drehbekannt,
weil bei der Wanderung der Arbeitswick- bar abgestützt. Der Motor 19 ist auf einer horizonlung
entlang dem Barren 10 langsam nach oben auf- ao talen Plattform 20 angeordnet. Die Plattform 20
einanderfolgende Abschnitte des Barrens, welche von kann durch einen Schneckentriebs-Mechanismus 21
der Wicklung 11 überdeckt werden, geschmolzen angehoben oder abgesenkt werden. Der Schneckenwerden.
Jeder örtlich erhitzte Abschnitt 12 reinigt trieb 21 wird durch einen umkehrbaren Motor 22
sich, wenn er schmilzt, und verfestigt sich dann, wenn betätigt. Dieser ist auf einem stationären Bezugsbaudie
Arbeitswicklung 11 weitergeht, um den nächsten 35 teil angeordnet. Eine Drehung des Motors 22 in der
darauffolgenden Barrenabschnitt zu schmelzen. einen oder anderen seiner entgegengesetzten Richtun-
Um den Zylinder aus Silicium zu einer Mono- gen wird die Plattform 20 heben bzw. absenken, um
kristallstruktur zu reinigen bzw. verfeinern, wird ein den Barren entlang seiner Längsachse zusammengereinigter
Monokristall-Siliciumkeim 13 mit dem zupressen oder zu strecken.
unteren Teil des Barrens 10 durch Induktionserhit- 30 Während der Schmelzphasen des Zonenreinigungszung
verschmolzen. Das Schmelzen des Siliciums Vorganges dreht sich der Motor 19 fortlaufend in
gemäß der erfindungsgemäßen Ausführung beginnt einer Richtung, um dem Keim 13 und dem damit
mit dem Keim 13. Wenn aufeinanderfolgende Ab- verschmolzenen Barren eine Drehung in gleicher
schnitte 12 infolge Aufwärtsvorschubes der Wicklung Richtung zu erteilen. Diese Drehbewegung erstreckt
11 aushärten, erstreckt sich die Monokristallstruktur 35 sich nach oben zu und durch die geschmolzene
von dem Keim in den und längs des Barrens 10. Bei Zone, wo immer diese sich in der besonderen
der tatsächlichen Anwendung wird, wenn der Durch- Arbeitsstufe befinden möge. Der Teil des Barrens 10
messer des Keimes 13 viel kleiner als der Durch- über seiner geschmolzenen Zone und hoch bis zu
messer des Barrens 10 ist, der untere Abschnitt 14 dem ergriffenen Ende bleibt gegenüber dem umdes
Barrens während des Zonenschmelzens mit einer 40 laufenden unteren Teil des Barrens stationär. Die
konischen Verjüngung ausgebildet, um eine durch- Drehwirkung wird in der geschmolzenen Zone 12
gehende Verbindung mit dem Keim 13 zu schaffen. aufgenommen. Axiale Zusammendrückung und
Da der Durchmesser des Halbleiters zunimmt, ist zur Streckung tritt auch in dem geschmolzenen Zonen-Schmelzung
desselben mehr Leistung erforderlich. abschnitt des Barrens auf. Die Drehung des Barrens
Entsprechend ist die verbesserte Vorrichtung für eine 45 10 unterstützt die Durchdringung der Hitze durch
Reinigung einer schwimmenden Zone gemäß der Er- das Innere der geschmolzenen Zone 12 und dient
findung so ausgeführt, daß die Hochfrequenzenergie, auch zur Anzeige, daß die Zone 12 durch ihr
welche der Arbeitswicklung 11 zugeführt wird, auto- Inneres durchgeschmolzen ist.
matisch und fortlaufend geregelt wird, und zwar Die geschmolzene Zone 12 entwickelt und erhält
während die Arbeitswicklung den verjüngten Ab- 50 während des Schmelzvorganges eine Stundenglasform,
schnitt 14 bildet, und auch während der Schmel- die in F i g. 2 abgebildet ist. Das wird auf die Abzung
des längeren Mittelteiles 15 des Barrens mit Stoßungswirkung des magnetischen Feldes von der
gleichförmigem Durchmesser. Die Zonenreinigungs- Arbeitswicklung 11 infolge der in dem Barren 10 umvorrichtung
hat ein automatisches Rückkopplungs- laufenden Ströme und auf Grund des Absinkens des
Steuersystem, durch das die Arbeitswicklung 11 fort- 55 geschmolzenen Materials infolge der Schwerkraft zulaufend
mit einer programmierten Hochfrequenz- rückgeführt. Gemäß der Ausführung dieser Erfindung
leistungshöhe in Übereinstimmung mit der Größe und wird zur richtigen Zonenreinigung bzw. Verfeine-Form
des Abschnittes des Siliciums gespeist wird, rung die Form und Größe oder der Durchmesser des
der dann der Induktionserhitzung und Schmelzung Barrens durch Dehnung oder Zusammenpressung
unterliegt. Das obere Ende des Barrens 10 ist auch 60 seiner geschmolzenen Zone 12 gesteuert. Diese Wirmit
einem verjüngten Abschnitt 16 ausgeführt. Dieser kung stellt die richtige Durchmessergröße des Bar-Teil
des Barrens 10 stellt die obere Grenze des nutz- rens sicher, wenn die geschmolzene Zone ausfriert,
baren Teiles der Siliciumstange dar. Die automatische Der Ausdruck »ausfriert« wird hier mit der Be-Zonenschmelzvorrichtung
ist auch eingerichtet, die deutung verwendet, daß ein Ausmaß einer Kühlung Leistung zu regeln, welche der Arbeitswicklung 11 65 stattfindet, durch welche die geschmolzene Zone in
zur Schmelzung des Formstückabschnittes 16 sowie einen verhältnismäßig festen Zustand während jedes
der anderen Abschnitte des Siliciumbarrens 10 zu- aufeinanderfolgenden Schrittes der Arbeitswicklung
geführt wird. 11 längs des Barrenformstückes 10 zurückkehrt.
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Ein bestimmtes Ausmaß der Steuerung und Re- Schwingkreises. Ein koaxiales Speisekabel 30 koppelt
gelung des Schmelzverfahrens kann durch bloße den Generator 25 mit seiner Bürde 24. An seinem
Regulierung der Hochfrequenzleistung bewirkt wer- ausgangsseitigen Ende ist das koaxiale Kabel 30 an
den, die der Arbeitswicklung 11 zugeführt wird. den Arbeitsschwingkreis 24 angeschlossen. An
Jedoch schafft eine solche Anordnung keine 5 seinem Eingangsende ist der Mittelleiter des Kabels
genügende Regelung oder befriedigende Steuerung 30 in Reihe zu dem Kondensator 29 leitend anfür
den Zonenreinigungsvorgang, weil sie keine geschlossen, und der Außenleiter ist mit der
Steuerung der diametralen Abmessung des Barrens geerdeten Seite der Schaltung verbunden,
und der in Bezug gesetzten Regelung der Leistung Eine die Hochfrequenzspannung aufnehmende
und der in Bezug gesetzten Regelung der Leistung Eine die Hochfrequenzspannung aufnehmende
sicherstellt, um denselben zu schmelzen. Eine voll- io Vorrichtung, wie ein Hochfrequenz-Gleichrichterständige Regelung und Steuerung der Raumform des meßgerät 31, ist in den koaxialen Leiter 30 gekoppelt,
Barrens und der Leistung zur Schmelzung desselben um die Spannung an der Arbeitswicklung 11 zu
wird bewirkt, wenn die geschmolzene Zone während messen. Das Meßgerät 31 erzeugt eine Gleichstromdes
Reinigungsverfahrens in arbeitsmäßiger Zu- spannung, die der Hochfrequenzspannung in der
Ordnung zu der Regelung der Hochfrequenzleistung, 15 Arbeitswicklung 11 proportional ist. Diese Gleichdie
der Arbeitswicklung 11 zugeführt wird, axial Stromspannung wird mit einer Bezugsgleichspannung
gestreckt oder axial zusammengedrückt wird. Die vorbestimmter oder gesteuerter Größe zwecks autoKombination
des Drehmotors 19 und des Schnecken- matischer Rückkopplungssteuerung des Arbeitstriebes 21 zur Durchführung einer gesteuerten und Vorganges verglichen. Raumformänderungen der
axialen Zusammenpressung und Streckung der 20 geschmolzenen Zone 12, auch sehr kleine Änderungeschmolzenen
Zone 12 in wirksamer Verbindung gen ihres Durchmessers, werden eine Änderung der
mit einer darauf bezogenen Regelung der Hochspan- Resonanzfrequenz des Arbeitsschwingkreises 24 vernungsleistung
zu der Arbeitswicklung 11 hält anlassen. Die Änderung der Resonanzfrequenz wird diametrale Veränderungen der Barrenformstücke auf durch das Meßgerät 31 wahrgenommen, das derweniger
als 0,1 mm für einen Formstückdurchmesser 25 artige Änderungen durch eine entsprechende Änvon
2,0 cm. Auf Grund der vorstehenden Technik derung in seiner Gleichstromausgangsspannung ankann
der Durchmesser des verfeinerten gereinigten zeigen wird. Zu dem Barrenformstück 10 geleitete
Monokristall-Siliciumformstückes verändert und ge- Leistung wird durch eine Änderung der Arbeitssteuert
werden, um je nach Absicht eine vorgeschrie- Schwingkreisresonanz beeinflußt, und diese ist durch
bene Größe und Form anzunehmen. _ 30 die Kurve 32 in F i g. 3 dargestellt. Die Kurve bildet
Um die vorstehende Regulierung und Steuerung die Spannungs- und Leistungscharakteristik des
auszuführen, ist es notwendig, automatisch und fort- Arbeitsresonanzkreises 24 als eine Funktion der
laufend den Durchmesser der geschmolzenen Zone Frequenz ab. Der Punkt A zeigt die Oszillator-12
und Abweichungen desselben von einer vor- frequenz des Generators 25 und der Punkt B die
geschriebenen Größe während des Schmelzvorganges 35 Arbeitsschwingkreisresonanz an. Beispielsweise in
anzuzeigen. Die Arbeitswicklung 11 liefert auch ein einer Lage, in welcher die Größe des Barrenformaußerordentlich
bequemes Instrument für eine der- Stückes zunimmt, verschiebt sich die Kurve 32 nach
artige Anzeige. Eine Änderung der Barrenform, bei- rechts, dargestellt durch die Kurve 32a, welche anspielsweise
seines Durchmessers, wird die wirksame zeigt, daß infolge des zunehmenden Durchmessers
Induktivität und den Widerstand der Arbeitswick- 40 ein kleinerer Leistungsbetrag von dem Arbeitslung
11 ändern. Die Arbeitswicklung 11 ist durch resonanzkreis 24 aufgenommen wird. Es wird darauf
einen parallel angeschlossenen Kondensator 23 zur hingewiesen, daß die Änderungen in der Resonanz-Resonanz
abgestimmt, um einen Arbeitsresonanz- frequenz des Arbeitsschwingkreises 24 einen, wenn
schwingkreis 24 zu bilden, der vorzugsweise mit einer überhaupt, kleinen, ziehenden Einfluß auf die
Frequenz betrieben wird, die etwas über der Fre- 45 Arbeitsfrequenz des Generators 25 haben werden,
quenz des Hochfrequenzgenerators liegt. Ein Hoch- weil letztere locker mit ihrer Belastung gekoppelt ist.
frequenzgenerator 25 ist vorgesehen, um Hoch- Die durch das Meßgerät 31 aufgenommene Spannung
frequenzenergie zu dem Arbeitsstromkreis 24 zu und somit die Spannung an dem Arbeitsresonanzkreis
liefern, und er enthält einen Induktionsofen, der als 24 und die diesem zugeführte Hochfrequenzleistung
Triode 33 dargestellt ist, und einen Resonanz- 50 kann auf ihren ursprünglichen oder richtigen Wert
schwingkreis, der aus der Oszillatorspule 26 parallel oder irgendeinen anderen Wert zurückgeführt werzu
einem Abstimmkondensator 27 besteht. Der Oszil- den, indem die geschmolzene Zone 12 während des
latorresonanzschwingkreis ist über einen Konden- Schmelzvorganges gestreckt oder zusammengepreßt
sator 28 an die Anode und Kathode der Ofenröhre wird.
23 angeschlossen. 55 Zwei Arbeitsverfahren können durch ein System,
23 angeschlossen. 55 Zwei Arbeitsverfahren können durch ein System,
Die Resonanzfrequenzeigenschaften des Arbeits- wie vorher beschrieben, verwirklicht werden. Ein
Schwingkreises 24 werden sich während des Zonen- Verfahren enthält den Betrieb des Hochfrequenzschmelzvorganges
verändern. Es ist erwünscht, daß generators 25 mit der gleichen Frequenz wie die
derartige Frequenzcharakteristikänderungen, die in Resonanzfrequenz des Arbeitsresonanzkreises 24. In
dem Arbeitsresonanzkreis 24 auftreten, wenn über- 60 diesem Falle wird, wenn der Durchmesser der
haupt, geringe direkte Zugwirkung auf die Schwing- geschmolzenen Zone 12 während des Schmelzfrequenz
des Generators 25 haben. Infolgedessen ist Vorganges zunimmt oder abnimmt, die Leistung zu
der Hochfrequenzgenerator 25 über einen kleinen dem Arbeitsresonanzkreis 24 bei Änderungen in
Kopplungskondensator 29 locker mit seiner Belastung jeder Richtung abnehmen, und somit wird die Spangekoppelt. Dieser Kondensator ist, wie in F i g. 1 dar- 6g nung an der Arbeitswicklung 11 abnehmen. Infolgegestellt,
mit der Oszillatorwicklung 26 verbunden. dessen kann das Meßgerät 31 nicht unterscheiden, ob
Die Kapazität des Kondensators 29 ist viel kleiner der gemessene Durchmesser der geschmolzenen
als die äquivalente Kapazität des Arbeitsresonanz- Zone zu- oder abgenommen hat. Ein Weg zur Be-
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Stimmung einer Zunahme oder einer Abnahme des gleich zu dem Strom in der Arbeitswicklung sehr
Durchmessers der geschmolzenen Zone liegt darin, niedrig ist. Infolgedessen kann die Speiseleitung 30
den Unterschied des Phasenwinkels zwischen der eine flexible koaxiale Leitung sein. Zusätzlich kann
Hochfrequenzspannung in der Arbeitswicklung 11 die Leitung 30 genügend lang sein, um den Gene-
und der Generatorspannung anzuzeigen. Dieses Ver- 5 rator 25 in irgendeinem passenden Abstand von der
fahren ist jedoch nicht völlig befriedigend. Zonenreinigungskammer 34 anzuordnen. Das Last-
Das hier behandelte Verfahren enthält den Betrieb ende der Speiseleitung 30 wird über passende Ab-
des Generators mit einer Frequenz längs einer Seite dichtungen in eine Gastypenreinigungskammer ge-
der Resonanzfrequenzkurve 32 des Arbeitsresonanz- führt, welche durch eine Umrißlinie 34 dargestellt ist,
kreises 24, beispielsweise in der dargestellten Aus- io von welcher die gesamte Zonenreinigungsvorrichtung
führungsform, in welcher die Oszillatorfrequenz umschlossen ist, so daß die Zonenschmelzung unter
etwas unter der Resonanzfrequenz des Schwing- erwünschter Hitze und Gasumgebung ausgeführt wer-
kreises 24 liegt. Die Leistung zu der Arbeitswicklung den kann. Die Arbeitswicklung 11 ist aus einem
11 nimmt automatisch ab, je mehr geschmolzenes wassergekühlten Kupferrohr und der Kondensator 24
Material sich innerhalb der umgebenden Wicklung 11 15 aus mehreren Kupferplatten hergestellt, die auch gesammelt.
Andererseits steigt die Leistung zu der eignete Wasserkühlungsmittel aufweisen. Arbeitswicklung 11 für weniger geschmolzenes Der Arbeitsresonanzkreis 24 ist auf einem hori-Material
in dem mittleren Bereich der Arbeitswick- zontalen Aufbau 35 abgestützt, dessen Plattform leilung
11 an. Entsprechend nimmt die Spannung an tend ist, wenn sie als Masseseite des Arbeitsresonanzder
Arbeitswicklung 11 ab oder zu, wie der Durch- so kreises 24 verwendet wird. Die Plattform 35 wird
messer der geschmolzenen Zone zu- bzw. abnimmt. durch einen wesentlich langen Spindeltriebsmechanis-Daher
kann die Anzeigevorrichtung 31 die Form eines mus 36 angehoben oder abgesenkt. Der Spindeltrieb
einfachen Spannungsanzeigers und einer Gleichrich- 36 wird abwechselnd durch ein Paar Gleichstromtereinrichtung
annehmen, welche zur Zuführung einer motoren 37, 38 betätigt. Der Motor 37 ist ein rever-Gleichspannung
eingerichtet ist, die anzeigt, ob sich 25 sierbarer Motor mit niedriger Drehzahl und wird norder
Durchmesser der gemessenen geschmolzenen malerweise zum Anheben der Plattform 35 verwen-Zone
ändert, und wenn, ob er zu- oder abnimmt. det, um die Arbeitswicklung 11 während des Schmelz-Wenn
die Größe der gemessenen geschmolzenen Zone Vorganges langsam längs des Barrens vorzurücken.
12 zunimmt, steigt auch der in dem Barrenformstück Der Motor 38 ist ein Motor mit hoher Drehzahl und
10 umlaufende Strom an, was den gesamten magne- 30 wird verwendet, um die Plattform 35 abzusenken und
tischen Fluß vermindert, der die Arbeitswicklung 11 die Wicklung 11 zu dem unteren Ende des Barrens
in Übereinstimmung mit dem Lensschen Gesetz ver- 10 mit einer viel schnelleren Geschwindigkeit zurückbindet.
Dieses führt zu einer Verminderung der zuführen. Beide Motoren 37 und 38 sind mit dem
Wicklungsinduktivität »L«, und »L«=iV-f-,wobei Schneckentrieb 36 durch ein Differentialgetriebe 39
I 35 gekoppelt.
»iV« die Zahl der Wicklungswindungen 11 und »/« Das aufnehmende Meßgerät 31 mißt die Spannung
der Wicklungsstrom ist. Bei einer Verminderung der an den Eingangsenden des Speisekabels 30. Diese
Wicklungsinduktivität nimmt die Resonanzfrequenz Spannung ist im wesentlichen gleich der Spannung
α Auvu-1- *_ a11 der Arbeitswicklung 11, weil geringere Leistungs-
»w« des Arbeitsschwmgkreises zu;
>»v«= ^T^ 40 verluste auftreten. Der Gleichstromausgang des Meßwobei
»C« die Kapazität des Resonanzkreiskonden- gerätes 31 wird einer Eingangsklemme 40 eines Difsators
23 ist. ferentialspannungsverstärkers 41 zugeführt. Dieser Wie vorher bemerkt worden ist, wird der Gene- Gleitstromausgang wird mit einer programmierten
rator 25 unter der Arbeitsschwingkreisresonanz- Gleichstrombezugsspannung verglichen oder zu diefrequenz
betrieben. Infolgedessen bedeutet ein An- 45 ser abgeglichen, welche Spannung der anderen Einstieg
der Arbeitsschwingkreisresonanzfrequenz eine gangsklemme 42 des Verstärkers 41 zugeführt wird,
größere Trennung von der Generatorfrequenz und Die Bezugsspannung wird durch eine einstellbare
somit eine geringere Lieferung von Hochfrequenz- Spannungsteilerschaltung gebildet, welche eine parleistung
zur Arbeitswicklung 11 bei einem entspre- allel an das Potentiometer 44 angeschlossene und an
chenden Spannungsabfall an derselben. Dies wird 50 einer Seite geerdete Gleichstromquelle 43 enthält,
durch die nach rechts verschobene Kurve 32 dar- Der Verstärkereingang 42 ist über einen fest eingestellt.
Das genaue Gegenteil geschieht, wenn die gestellten Widerstand 46 an einen Potentiometer-Größe
der geschmolzenen Zone 12 abnimmt, was zu schieber und an Masse angeschlossen. Die Bezugseiner größeren Leistungslieferung zur Arbeitswick- quelle an der Klemme 42 wird automatisch geregelt,
lung 11 mit einer Steigerung des Spannungsabfalles 55 um eine Spannungsverteilung zu schaffen, die der
an derselben führt. Hochfrequenzleistung entspricht, welche zur richtigen Der vorstehende Schaltungsvorgang liefert auch Schmelzung des Barrens während der verschiedenen
einen zusätzlichen Vorteil. Durch Resonanzabstim- Arbeitsphasen des Zonenverfeinerungs- bzw. -reinimung
der Arbeitswicklung 11 zu dem Kondensator gungsvorganges erforderlich ist. Diese automatische
werden die außerordentlich großen Wicklungs- 60 Regelung wird durch Anschluß der Verstärkerströme,
die zur Induzierung der Heizströme in dem klemme 42 über einen fest eingestellten Widerstand
Barrenformstück 10 erforderlich sind, auf den Ar- 49 an einen beweglichen, zwei Stellungen aufweisenbeitsresonanzkreis
24 beschränkt. Somit braucht das den Relaisarm 47 eines Relais 48 herbeigeführt. Eine
koaxiale Speisekabel 30 nur die Wirkleistung und Relaisklemme 50 ist an einen Schieber 51 eines
keine Blindleistung zu führen, welche in dem Arbeits- 65 Potentiometers 52 angeschlossen. Das Potentiometerresonanzkreis
24 verbraucht wird, und andere Schal- element ist mit einem Abgriff 53 an Masse gelegt,
tungsverluste zu decken. Das bedeutet, daß der Die andere Relaisklemme 54 liegt über einen festen
in dem Speisekabel 30 fließende Strom im Ver- Widerstand 55 in Reihe zur Masse. Das Gleichstrom-
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bezugseingangssignal zu dem Verstärker 41 ist kon- grammierten Verlauf, der für das Barrenformstück
stant, wenn sich der Relaisarm 47 in seiner linken vorgeschrieben ist, fortschreitet, folgt die Meßgerät-Stellung
befindet. Eine veränderliche Bezugsspan- spannung V31 dem Verlauf der Bezugsspannungsnung
wird zur Regulierung des Induktionsofens bei kurve 56, so daß der Unterschied zwischen den beider
Formung des konisch verlaufenden Teiles 14 ver- 5 den Spannungen irgendein vorbestimmter Wert ist,
wendet. Während dieses letzteren Arbeitsvorganges welcher einen abgeglichenen Zustand darstellt. Wenn
ist der Relaisarm 47 in seiner rechten Stellung, wo- andererseits das Meßgerät 31 eine Veränderung in
durch die Bezugsspannung von der Einstellung des der Form, Stärke oder räumliche Ausbildung der
Schiebers 51 längs seines Widerstandselementes 52 geschmolzenen Zone 12 wahrnimmt und wenn dies
abhängt. Wenn sich der Schieber 51 an seinem unte- io zu einer Störung des Gleichgewichts führt oder einen
ren Anschlußklemmenende befindet und zu dem an vorbestimmten Unterschied zwischen der Meßgerät-Masse
liegenden Abgriff 53 vorrückt, wird die Be- spannung V 31 und der Bezugsspannungskurve 56
zugsspannung allmählich auf einen Kleinstwert ab- beseitigt, betätigt das Ausgangssignal des Verstärkers
nehmen, wie durch den Teil 56a der Kurve 56 in 41 ein polarisiertes Relais 57. Dieses dient zur Be-F
i g. 4 dargestellt ist. Wenn der Schieber 51 den Ab- 15 tätigung eines reversiblen Betätigungsmotors 58, welgriff
53 erreicht und dann zu seinem oberen Ende eher wiederum in der einen oder anderen Richtung
weiterrückt, steigt die Bezugsspannung 56 allmählich entsprechend der Polarität des Relaissignals umvon
ihrem Kleinstwert an. Das wird durch den Teil laufen wird. Die Polarität des Relaissignals hängt
56 & der Kurve dargestellt. Der flache Kurven- von dem Sinn der Gleichgewichtsstörung ab. Das
abschnitt 56 c stellt die konstante Bezugsspannung so Ausgangssignal des Motors 58 wird durch ein mechadar,
die dem Verstärkeranschluß 42 zugeführt wird, nisches Gestänge, dargestellt durch das Bezugswenn der Arm 47 über den Widerstand 55 an Masse zeichen 59, weitergegeben, um den Abstimmkondenangeschlossen
ist. Die Höhe der Bezugsspannung sator 27 einzustellen, welcher in einer Richtung nachkann
durch den Schieber 45 eingestellt werden. gestellt wird, um die Gleichgewichtsstörung zwischen
Der Grund für die V-förmige Spannungsverteilung as den Eingangsspannungen des Verstärkers 41 zu beliegt
in folgendem. Es ist verständlich, daß die zur richtigen oder zu verwischen. Der Motor 58 kann
Schmelzung irgendeines gegebenen axialen Abschnit- auch den Schieber 51 und einen Schieber 60
tes des Barrenformstückes erforderliche Hochfre- eines Potentiometers 61 betätigen. Die Einstellung
quenzleistung dem Volumen des Formstückes unmit- des Kondensators 27 und des Schiebers 51 durch die
telbar proportional ist. Mehr Leistung ist erforder- 30 vorstehende Rückkopplungseinstellung ändert auch
lieh, um einen gegebenen Abschnitt des Barrenform- die Gleichstronübezugsgröße zu dem Verstärker 41
Stückes größeren Durchmessers zu schmelzen, als für und führt den Schmelzvorgang zeitweise in den auseinen
Abschnitt kleineren Durchmesser nötig ist. An- geglichenen Zustand zurück. Die Einstellung des
dererseits ist die Arbeitswicklung 11 ein Bauteil mit Schieberarmes 60 stellt die Arbeitsweise des übrigen
festgelegtem Durchmesser, so daß die konzentrische 35 Teiles der Rückkopplungsschaltung ein, um der ge-Trennung
zwischen Wicklung 11 und Barrenkern an schmolzenen Zone eine axiale Streckung oder Zudem
oberen Ende des konischen Teiles 14 klein und sammendrückung zu erteilen, damit Abmessungsverhältnismäßig
groß an dessen Keimende ist. Die korrekturen eingeführt werden, die die gemessenen
magnetische Kopplung zwischen der Wicklung 11 Abmessungsänderungen in der geschmolzenen Zone
und dem Barrenkern ist an dem Keimende des Bar- 4° ausgleichen, welche zu Anfang den vorstehenden
rens verhältnismäßig klein und nimmt entsprechend Rückkopplungs-Korrekturvorgang in Gang gesetzt
der Wicklungsbewegung längs des konischen Teiles haben.
14 nach oben zu. Infolgedessen wird bei der Rege- Der Potentiometerarm 60 führt eine Gleichspan-
lung der durch den Induktionsofen zugeführten Lei- nung zu einer Eingangsklemme eines zweiten Diffestung
zur Sicherung der richtigen Schmelzung längs 45 rentialverstärkers 62. Die Einstellung des Armes 60
des gesamten konischen Teiles 14 der Faktor der ver- wird durch einen Betätigungsmotor 58 geregelt,
änderlichen magnetischen Kopplung längs eines sol- durch welchen das Spannungspotential an dem Arm
chen Teiles beachtet. Es hat sich gezeigt, daß die dar- 60, das dem Verstärker 62 zugeführt wird, der tatgestellte
V-förmige Bezugsspannung eine gewünschte sächlichen Einstellung des Kondensators 27 ent-Leistungsregelung
schafft, um einen solchen gleich- 50 spricht und diese anzeigt. Die andere Gleichstromförmigen
Schmelzvorgang sicherzustellen. Während Eingangsspannung, die dem Verstärker 62 zugeführt
des Schmelzvorganges wird der Generator fortlaufend wird, wird von dem Schieber 63 eines Potentiometers
durch Anpassung seiner Kondensatoreinstellung syn- 64 abgenommen. Bewegung des Schiebers 63 von
chron zu der Wicklungsbewegung geregelt, um eine einer Anschlußklemmenendstellung zu seiner ande-Leistung
in Übereinstimmung mit dem vorgeschriebe- 55 ren Anschlußklemmenendstellung längs des Potennen
Spannungsverlauf herbeizuführen, durch welchen tiometerelementes 64 ist mit der Bewegung der
eine richtige Schmelzung des Barrens sichergestellt Wicklung 11 längs des Barrens 10 synchronisiert,
wird. Wenn die durch den Schmelzvorgang ver- Ein reversibler Programmotor 65 treibt den Schieber
brauchte Leistung dem programmierten Verlauf folgt, 63 über ein mechanisches Gestänge, das durch 66
ist der Rückkopplungskreis im ausgeglichenen Zu- 60 dargestellt ist. Das mechanische Gestänge 66 enthält
stand, sonst nimmt der Rückkopplungskreis berich- ein Getriebesystem 67 mit dem Verhältnis 20 :1.
tigende Maße zur Kompensierung eines Abgleich- Da der Schieber 63 sich mit 1Z20 der Geschwindigkeit
fehlers an, der auftritt. des Motors 65 bewegt, veranlassen zwanzig Um-
Gemäß der Erfindung wird die gemessene Span- drehungen des Motors 65 einen einzelnen Schritt des
nung, welche durch das Meßgerät 31 geliefert wird 65 Schiebers 63 zwischen seinen zwei Anschlußklemmen-
und als Kurve V31 in Fig. 4 dargestellt ist, an die endeinstellungen. Die Bewegung des Schiebers 63
vorher erwähnte Bezugsspannung angepaßt. Da der längs des Potentiometerelementes 64 ist so geregelt,
Schmelzvorgang in Übereinstimmung mit dem pro- daß ein Potential der vorgeschriebenen und pro-
11 12
grammierten Stärke des Barrenformstückes 10 ein- Umdrehungen in einer Vorwärtsrichtung, wenn die
schließlich seines konischen Teiles 14 entspricht. Arbeitswicklung 11 den konischen Teil 14 eines
Somit zeigt die Einstellung des Schiebers 63 auch Formstückes 10 formt.
die gewünschten Einstellungen des Kondensators 27 Der Programmotor 65 dreht sich nicht während
für den richtigen Zonenreinigungs- bzw. -verfeme- 5 der nächsten Arbeitsphase, weil die Arbeitswicklung
rungsvorgang an. Die veränderliche programmierte 11 ihre Bewegung längs des Teiles 15 des Form-Spannung
wird durch den schräg verlaufenden Ab- Stückes 10 mit gleichem Durchmesser fortsetzt. Der
schnitt 74 α der Kurve 74 als eine Funktion der Programmotor 65 wird wieder betätigt, wenn sich
Arbeitswicklungseinstellung in F i g. 4 dargestellt. die Wicklung 11 längs des oberen Teiles des Form-Gemäß
der Erfindung wird der Spannungseingang ία Stückes 10 bewegt, um den konischen Teil 16 zu
von dem Potentiometerarm 60 (welche Spannung die formen. Während dieser letzteren Arbeitsphase läuft
tatsächliche Einstellung des Kondensators 27 anzeigt) der Programmotor 65 in seiner umgekehrten Richangepaßt
und zur Verfolgung einer Programm- tung, um den Schieber 63 von seiner oberen Anspannung
veranlaßt, welche von dem Potentiometer- schlußklemme zu seiner unteren Anschlußklemme
arm 63 geliefert wird, der die gewünschte Einstellung 15 zurückzuführen. Wenn der obere Konus 16 geformt
des Kondensators 27 anzeigt. wird, wird der Programmotor 65 ausgelöst, so daß
Eine gleichbleibende Spannungsquelle 68 wird be- er durch die vorher genannte Folge von Schritten
nutzt, um den Stromkreisen der Potentiometer 61,64 in einer Rückwärtsrichtung mit der Ausnahme läuft,
Strom zuzuführen. Diese Stromkreise sind über daß, wie im folgenden ersichtlich' ist, der Betrieb
Masse geschlossen. Der Stromkreis des Potentio- 20 des Programmotors durch die vorstehende Reihenmeters
61 enthält ein Paar gemeinschaftlich betrie- folge von Schritten in umgekehrter Richtung anbener
und einstellbarer Widerstände 69, 70. Der nähernd bei der Vollendung des sechzehnten Viertel-Widerstand
69 kann eingestellt werden, um eine Schrittes unterbrochen wird. Danach wird der Motor
richtige obere Spannungsgrenze für das Potentio- 65 erregt, so daß er anhaltend läuft, um seine
meter 61 zu erzeugen. Der Widerstand 70 hält die 35 zwanzig Umdrehungen in umgekehrter Richtung zu
Nulleinstellung des Potentiometers 61 festgelegt, vollenden und in die Nullstellung zurückzukehren,
wenn sein Widerstandswert verändert wird. Der Jeder Motorschritt wird durch einen Nocken-Differentialverstärker
62 kann die zugeführte Gleich-. betätigungsschalter75,76 ausgelöst. Der Schalter 75
Stromeingangsspannung vergleichen, so daß eine ist normalerweise offen. Der Nocken 76 ist arbeits-Abweichung
von dem Gleichgewicht und der Sinn 30 mäßig dem Schneckentrieb 36 zugeordnet und dreht
dieser Abweichung verstärkt werden, um eines oder sich mit diesem in einem Verhältnis 1:1. DieArbeitsmehrere
von drei polarisierten Relais 71, 72, 73 zu weise ist derart, daß der Schalter 75 für eine kurze
betätigen. Das Relais 71 ist außerordentlich empfind- Zeit schließt und dann bei jeder Umdrehung des
lieh und kann auf Spannungsabweichungen in Schneckentriebes 36 einmal wieder öffnet. Eine voll-Arbeitsgrößen
ansprechen, welche normalerweise 35 ständige Umdrehung des Schneckentriebes 36 rückt
während des Zonenverfeinerungs- bzw. -reinigungs- die Arbeitswicklurig 11 einen Gewindegang nach
Vorganges wahrgenommen werden. Das Relais 72 ist oben vor. Wenn sich der Schneckentrieb 36 dreht,
weniger empfindlich als das erste Relais und zum wird ein Nockenbetätigungsschalter 75 den Pro-Betrieb
in Abhängigkeit von Spannungs-Gleich- grammotor 65 auslösen, so daß er eine einzelne
gewichtsstörungen weitaus größerer Ordnung ein- 40 volle Umdrehung oder eine einzelne Halbdrehung
gerichtet als normalerweise das erste Relais betätigen. oder eine einzelne Vierteldrehung gemäß der Stufe
Das dritte Relais ist ein sehr grob polarisiertes Relais des Arbeitsvorganges durchführt, so daß der Potentio-
und betreibt eine geeignete Warnvorrichtung (die meterschieber 63 ein Zwanzigstel oder ein Vierzigstel
nicht gezeigt ist) oder eine andere Vorrichtung für oder ein Achtzigstel seines gesamten Weges angeein
Gefahrensignal in Abhängigkeit von einer erheb- 45 trieben wird. Durch die vorstehende Anordnung
liehen Größe der Spannungs-Gleichgewichtsstörung, werden achtunddreißig Motorschritte oder achtunddie
von dem Verstärker 62 wahrgenommen wird. dreißig Umdrehungen des Wicklungsantriebes 36 den
Die Arbeitsweise des Motors 65 ist programmiert Motor 65 durch zwanzig Umdrehungen verdrehen,
und mit der Bewegung der Arbeitswicklung 11 längs wie durch die horizontale Koordinate in F i g. 4
des Barrenformstückes 10 synchronisiert. Der Motor 5o gezeigt ist. Das bedeutet, daß die Arbeitswicklung 11
65 wird betätigt, um während des Aufwärtslaufes achtunddreißig Gänge synchron zu einem vollständer
Arbeitswicklung 11 in einer Richtung umzu- digen Aufwärtsschritt des Potentiometerschiebers 63
laufen, beispielsweise einer Vorwärtsrichtung für von einer Anschlußklemme zu seiner anderen Angesamte
zwanzig Umdrehungen, wenn die Wicklung schlußklemme vorrücken wird. Es ist auch aus der
den abgeschrägten Teil 14 des Barrens formt. 55 vorstehenden Erläuterung und in F i g. 4 ersichtlich,
Dieser Vorgang entspricht einem vollständigen daß die ersten zehn Gängevorschübe der Wicklung 11
Durchlauf des Potentiometerschiebers 63 von seiner der Bewegung des Schiebers 63 um die Hälfte des
unteren Anschlußklemmeneinstellung zu seiner obe- Weges längs des Potentiometerelementes 64 von
ren Anschlußklemmeneinstellung. Während der Vor- seiner unteren Anschlußklemme entsprechen, da der
wärtsdrehung wird der Programmotor nicht zum 60 Programmotor 65 50% seiner Programm-Vorwärtsdurchgehenden
Lauf, sondern durch Auslösungs- drehung durchführt. Die nächsten zwölf Gängemittel
betätigt, um in zehn aufeinanderfolgenden Vorschübe der Wicklung 11 entsprechen der Bewe-Schritten,
mit jeweils einer Umdrehung je Schritt, gung des Schiebers 63 zu seiner 80%-Einstellung von
und dann zwölf aufeinanderfolgenden Schritten, mit der Anfangsanschlußklemme aus, wobei der Projeweils
einer halben Umdrehung je Schritt, und dann 65 grammotor 80% seiner Programmdrehung in Vorsechzehn
aufeinanderfolgenden Schritten, mit jeweils wärtsrichtung durchführt.
einer viertel Umdrehung, zu laufen. Die vorstehen- Die Kontakte 77 bis 80 sind nockenbetätigte
den Werte ergeben eine Gesamtzahl von zwanzig Mikroschalter, welche durch die Programmotor-
13 14
drehung in einem 1:1-Verhältnis betätigt werden. zwanzig Umdrehungen der Vorwärtsdrehung des
Diese Schalter werden durch (nicht gezeigte) Nocken- Programmotors 65. Die Schalterkontakte 83 nc und
einrichtungen betätigt, die der Welle des Motors 65 83 no kehren in den normalerweise geschlossenen
arbeitsmäßig zugeordnet sind. Kontakte 77 bis 80 und offenen Zustand zurück, wenn die Rückwärtssind
normalerweise während des Schmelzvorganges 5 drehung des Motors beginnt. Der Schalterkontakt 84
mit Ausnahme der folgenden Situationen immer ist normalerweise offen. Seine Nockenbetätigungsgeschlossen.
Der Kontakt 77 öffnet und bleibt nur einrichtung wird durch die Programmotorwelle beoffen,
wenn sich die Welle des Programmotors 65 tätigt, um den Schalter 84 während eines abgemessein
ihrer O°-Stellung befindet. Die Kontakte 79 und 80 nen Zeitintervalls nach dem Beginn der »Frierungs«-
öffnen und bleiben offen, wenn sich die Welle des io Arbeitsphase zu schließen, während welcher Zeit
Programmotors 65 in ihrer 90°- bzw. 270°-Stellung sich die Arbeitswicklung 11 über dem konischen
befindet. Nockenbetätigungskontakte 77 bis 80 kehren Teil 16 an dem oberen Ende des Barrens 10 bein
den normalerweise geschlossenen Zustand zurück, findet, so daß die Rückkehr der Arbeitswicklung 11
wenn die Programmotorwelle durch die zugeordneten in ihre Stellung am unteren Ende des Barrens 10
erwähnten Drehwinkeleinstellungen hindurchgeht. 15 bewirkt wird. Dies wird in größeren Einzelheiten
Die vorstehend beschriebene Anordnung ist sehe- später dargelegt. Der Schalter 84 bleibt eine geeigmatisch
in F i g. 5 dargestellt. nete Zeitdauer geschlossen, um die »Rückkehr«-
Die Kontakte 81 bis 85 sind eine zweite Gruppe Phase des Arbeitsvorganges durch den dargestellten
von nockenbetriebenen Mikroschaltern, welche durch Schritt-Schalter-Steuerkreis zu bewirken, und dann
nicht dargestellte Nocken betätigt werden, die be- 20 kehrt der Schalter 84 in den offenen Zustand zurück,
triebsmäßig der Drehung der Programmotorwelle Der Schalterkontakt 85 ist normalerweise während
zugeordnet sind. Die Nockenbetätigungseinrichtung des gesamten Zonenreinigungs- bzw. -verfeinerungshängt
von der Programmotorwellendrehung über das Vorganges mit der Ausnahme geschlossen, daß er
Getriebe 67 ab, so daß zwanzig Umdrehungen des öffnet, wenn der Programmotor 65 seine Rückwärts-Programmotors
65 einen Arbeitsumlauf für diese 25 drehung vollendet. Der Schaltkontakt 85 kehrt in den
sechs Kontakte vollenden. Sechs Kontakte sind ent- geschlossenen Zustand zurück, wenn der Motor 65
halten, weil der Schalter 83 ein Paar Kontakte, d. h. in seiner Vorwärtsrichtung zu drehen beginnt.
83 nc, die normalerweise geschlossen sind, und Eine Hauptprogrammeinheit enthält einen Haupt-Kontakte 83 no, die normalerweise geöffnet sind, programmotor 90 zur Betätigung eines sechs Schritte enthält. Die Arbeitsweise der Schalter 81 bis 85 ist 30 und elf Stromkreise aufweisenden Drehschalters 91. schematisch in F i g. 6 dargestellt und wie folgt: Der Der Schalter 91 kann sich in einer Richtung immer Schalterkontakt 81 wird durch seine Nockenbetäti- um einen Schritt verdrehen, wenn der Hauptgungseinrichtung geschlossen, wenn sich die Pro- programmotor 90 betätigt wird. Die elf Stromkreise grammotorwelle in Null- oder Anfangsstellung zur des Schalters 91 sind schematisch in F i g. 1 unten Vorbereitung des Umlaufes in ihrer Vorwärtsrichtung 35 dargestellt. Beispielsweise sechs Schritte oder Höhenbefindet. Kontakt 81 bleibt für die ersten zehn Um- einstellungen für jeden der elf Schalterkreise sind drehungen des Programmotors, der in Vorwärts- bezeichnet (1) »Keim«, (2) »Konus«, (3) »Mitte«, richtung umläuft, geschlossen und wird zu Beginn (4) »Ende«, (5) »Frieren« und (6) »Rückkehr.«
der elften Umdrehung des Programmotors geöffnet. Der erste Schalterstromkreis 92 speist die elek-Der Schalter 81 bleibt für zwanzig weitere Um- 40 trische Leitungsquelle zur Betätigung der Drehung drehungen des Programmotors geöffnet, d. h. die des Motors 19 während des zweiten, dritten und letzten zehn Umdrehungen des Umlaufes in seiner vierten Schrittes der Schalterbetätigung. Der Motor 19 Vorwärtsrichtung und die ersten zehn Umdrehungen wird betätigt, um mif einer konstanten Drehzahl in des Umlaufes in Rückwärtsrichtung. Zur Bequem- der Größenordnung von dreißig bis sechzig Umlichkeit wird der Schalterkontakt 81 für die letzten 45 drehungen je Minute umzulaufen. Wenn der Schalterzehn Umdrehungen des Programmotors in Rück- schieber 92 a sich in den »Konus«-, »Mitte«- und wärtsrichtung geschlossen, auch wenn sich der ge- »End«-Stellungen befindet, stellt er eine leitende schlossene Schalter zu dieser Zeit nicht länger in Verbindung mit stromführenden Klemmen her, um einem wirksamen Stromkreis befindet. Diese letztere eine Drehung des Motors 19 zu veranlassen. Die Wirkung tritt während des Vorganges der »Frie- 5" anderen Klemmen sind blind, so daß der Motor 19 rungs«- oder »Rückkehr«-Phase auf. Wie im folgen- nicht erregt wird und dadurch stationär bleibt. Somit den ersichtlich ist, wird der Programmotor während wird das Barrenformstück 10 nicht um seine Längseines solchen Vorganges nicht länger in Schritt- achse verdreht, wenn die Arbeitswicklung 11 »Keim«-, schaltung betrieben, sondern fortlaufend in umge- »Frierungs«- und »Rückkehr«-Arbeitsphasen durchkehrter Richtung verdreht, so daß er in die Null- 55 führt.
83 nc, die normalerweise geschlossen sind, und Eine Hauptprogrammeinheit enthält einen Haupt-Kontakte 83 no, die normalerweise geöffnet sind, programmotor 90 zur Betätigung eines sechs Schritte enthält. Die Arbeitsweise der Schalter 81 bis 85 ist 30 und elf Stromkreise aufweisenden Drehschalters 91. schematisch in F i g. 6 dargestellt und wie folgt: Der Der Schalter 91 kann sich in einer Richtung immer Schalterkontakt 81 wird durch seine Nockenbetäti- um einen Schritt verdrehen, wenn der Hauptgungseinrichtung geschlossen, wenn sich die Pro- programmotor 90 betätigt wird. Die elf Stromkreise grammotorwelle in Null- oder Anfangsstellung zur des Schalters 91 sind schematisch in F i g. 1 unten Vorbereitung des Umlaufes in ihrer Vorwärtsrichtung 35 dargestellt. Beispielsweise sechs Schritte oder Höhenbefindet. Kontakt 81 bleibt für die ersten zehn Um- einstellungen für jeden der elf Schalterkreise sind drehungen des Programmotors, der in Vorwärts- bezeichnet (1) »Keim«, (2) »Konus«, (3) »Mitte«, richtung umläuft, geschlossen und wird zu Beginn (4) »Ende«, (5) »Frieren« und (6) »Rückkehr.«
der elften Umdrehung des Programmotors geöffnet. Der erste Schalterstromkreis 92 speist die elek-Der Schalter 81 bleibt für zwanzig weitere Um- 40 trische Leitungsquelle zur Betätigung der Drehung drehungen des Programmotors geöffnet, d. h. die des Motors 19 während des zweiten, dritten und letzten zehn Umdrehungen des Umlaufes in seiner vierten Schrittes der Schalterbetätigung. Der Motor 19 Vorwärtsrichtung und die ersten zehn Umdrehungen wird betätigt, um mif einer konstanten Drehzahl in des Umlaufes in Rückwärtsrichtung. Zur Bequem- der Größenordnung von dreißig bis sechzig Umlichkeit wird der Schalterkontakt 81 für die letzten 45 drehungen je Minute umzulaufen. Wenn der Schalterzehn Umdrehungen des Programmotors in Rück- schieber 92 a sich in den »Konus«-, »Mitte«- und wärtsrichtung geschlossen, auch wenn sich der ge- »End«-Stellungen befindet, stellt er eine leitende schlossene Schalter zu dieser Zeit nicht länger in Verbindung mit stromführenden Klemmen her, um einem wirksamen Stromkreis befindet. Diese letztere eine Drehung des Motors 19 zu veranlassen. Die Wirkung tritt während des Vorganges der »Frie- 5" anderen Klemmen sind blind, so daß der Motor 19 rungs«- oder »Rückkehr«-Phase auf. Wie im folgen- nicht erregt wird und dadurch stationär bleibt. Somit den ersichtlich ist, wird der Programmotor während wird das Barrenformstück 10 nicht um seine Längseines solchen Vorganges nicht länger in Schritt- achse verdreht, wenn die Arbeitswicklung 11 »Keim«-, schaltung betrieben, sondern fortlaufend in umge- »Frierungs«- und »Rückkehr«-Arbeitsphasen durchkehrter Richtung verdreht, so daß er in die Null- 55 führt.
oder Ausgangsstellung zurückkehrt. Der Schalter- Der zweite Schalterstromkreis 93 regelt die Drehung
kontakt 82 arbeitet in der gleichen Weise mit der des umsteuerbaren Motors 22 zum Anheben und
Ausnahme, daß er während der letzten vier Um- Absenken der Plattform 20. Der Motor 22 wird wäh-
drehungen der Vorwärtsdrehung des Motors 65 rend des zweiten, dritten und vierten Schaltschrittes
öffnet und während der ersten vier Umdrehungen 60 und nur in Abhängigkeit von Signalen erregt, die von
während der Rückwärtsdrehung des Motors 65 den Relais 71 oder 72 empfangen werden. Der Motor
offenbleibt. Der Schalterkontakt 82 wird während 22 wird in der einen oder anderen seiner entgegen-
der letzten sechzehn Umdrehungen des Programm- gesetzten Richtungen in Abhängigkeit von der PoIa-
motors geschlossen, die er in seiner Rückwärts- rität des Betätigungsrelais-Signals umlaufen, entweder
richtung umläuft. 65 um die geschmolzene Zone 12 zusammenzupressen
Der normalerweise geschlossene Schalterkontakt oder zu strecken.
83 nc öffnet und der normalerweise offene Schalter- Der nächste Schalterstromkreis 94 liefert die Er-
kontakt 83 no schließt bei der Vollendung der regungsquelle für schnelle Geschwindigkeit für den
15 16
Spulenrückführmotor 38. Der Motor 38 ist während motor, in der er sich in einer Vorwärtsrichtung dreht,
der ersten fünf Schaltschritte unwirksam. Der Motor die dem Antrieb des Schiebers an seiner unteren
38 wird nur für den »Rückführ«-Vorgang an eine Anschlußklemme zu seiner oberen Anschlußklemme
wirksame Leitung angeschlossen, wobei der Motor 38 entspricht. Während der »End«-Arbeitsphase wird
den Schneckentrieb 36 in einer Richtung zur Rück- 5 der Motor 65 durch den Stromkreis 101 erregt, um
führung der Plattform 35 und somit der Arbeitswick- in »Rückwärts«-Richtung zu drehen, so daß der
lung 11 zu dem unteren Teil des Barrenformstückes Schieber 63 von seiner oberen Anschlußklemme zu
10 betätigt. seiner unteren Anschlußklemme zurückgeführt wird, Der Stromkreis 95 liefert die Erregungsquelle für wenn die Arbeitswicklung 11 den konischen Teil 16
den Wicklungsmotor 37 für langsame Geschwindig- io an dem oberen Ende des Barrens 10 bildet. Die
keit. Während der zweiten bis fünften Arbeitsphase Stromkreise für den Motor 65 bilden keine Leitungsist der Motor 37 unmittelbar an eine Leitungsquelle quelle während der »Mitte«-Arbeitsphase, in welcher
für seine Drehenergie angeschlossen, so daß er sich der Zeitgebermotor 65 unwirksam bleibt. Der Schiein
der Richtung dreht, daß eine Aufwärtswanderung ber 63 bleibt an seiner oberen Anschlußklemme, und
der Arbeitswicklung 11 längs des Barrens 10 ver- 15 die Programmgleichspannung, welche von dem
anlaßt wird. Der Motor 37 wird von dem Relais 57 Potentiometerschieber 63 geliefert wird, ist verhältwährend
der »Keim«-Phase des Vorganges durch nismäßig konstant und als Kurvenabschnitt 74 b in
das polarisierte Signal von dem Relais57 erregt. In Fig.4 dargestellt.
dem Augenblick, in dem dieses Relaissignal auf- Der letztere Stromkreis 103 liefert die Signale zur
gegeben wird, hat die Wicklung 11 noch nicht ihre ao Betätigung des Induktionsofen-Betätigungsmotors
Anfangsstellung erreicht, welche neben den geschmol- 58. Der Motor 58 arbeitet während des »Keim«-
zenen Grenzflächen des Barrens 10 und dem Keim 13 Vorganges in Abhängigkeit von Betätigungssignalen
liegt. Das ßelaissignal ist normalerweise polarisiert, von dem Relais. 71, während »Konus«-, »Mitte«-
um den Motor 37 in einer Richtung zur Absenkung und »End«-Phasen des Vorganges in Abhängigkeit
der Arbeitswieklung 11 umlaufen zu lassen, so daß 35 von Eetätigungssignalen von dem Relais 57 und dann
diese schließlich ihre Anfangsstellung erreicht. in Abhängigkeit von den Betätigungssignalen von
Der Stromkreis 96 liefert eine Erregungsquelle für dem Relais 71 während der »Frierungs«- und »Rück-
den Betrieb des Hauptprogrammotors 90, der, wie führ«-Arbeitsphasen.
aus F i g. 1 ersichtlich ist, in jedem Schritt durch einen Wie oben bemerkt worden ist, wird eine Verpassenden
Schalter zur Herstellung des Programm- 30 änderung der Stärke der geschmolzenen Zone beivorganges
erregt wird. Eine mehr ins einzelne gehende spielsweise während der »Konus«-, »Mitte«- oder
Beschreibung folgt. »End«-Arbeitsphase eine entsprechende Änderung Der Stromkreis 97 liefert eine Quelle für einen der Hochfrequenzspannung an der Arbeitswicklung
Sehmelzzeitgeber 98. Der Zeitgeber 98 wird durch U veranlassen. Dies wird durch eine entsprechende
ein Relaissignal 57 ausgelöst, um während der 35 Änderung in der Meßspannung F 31 angezeigt.
»Keim«-Phase des Vorganges zu arbeiten. Die ande- Sollte die angezeigte Spannung von dem gewünschten
fen Kontakte dieser Schaltung sind blind. Hoehfrequenzleistungsverlauf während der Schmel-Der
Stromkreis 99 betätigt das Relais 48 und ent- Zung des Barrens abweichen, dann wird die Aushält
mit der Ausnahme des zweiten Schaltschrittes, gangsleistung von dem Verstärker 41 das Relais 57
»Konus«-Vörgang, blinde Kontakte, so daß das 40 betätigen, welches den Motor 58 über den Stromkreis
Relais 48 erregt wird, um den Relaisarm 47 in seiner 103 erregt. Der Motor 58 wird sich in Übereinstimrechten
Stellung zu halten. Für alle anderen Arbeits- mung mit dem Richtungssinn des Relaissignals in
phasen befindet sich der Relaisarm 47 in seiner linken der einen oder anderen Richtung drehen, und das
Stellung und liegt über den Widerstand 55 an Masse, erteilt eine zeitweise korrigierende Leistungseinstelso
daß die dem Verstärker 51 zugeführte Bezugs- 45 lung durch Verstellung des Kondensators 27.
spannung eine konstante Gleichspannung ist, welche Während der »Konus«-Arbeitsphase stellt diese
als Kurvenabschnitt 5/6c in Fig.4 dargestellt ist. korrigierende Einstellung auch den Schieber 51 ein.
Die nächsten drei Stromkreise 100 bis 102 liefern Wenn sich der Motor 58 dreht, bewegt er gleicheine
Leitung mit elektrischer Energie zur Betätigung zeitig den Potentiometerschieber 60, um die neue
des Programmotors 65. Der Stromkreis 100 schließt 50 Einstellung für den Kondensator 27 wiederzugeben,
den Motor 65 über den normalerweise geschlossenen Diese Potentiometereinstellung wird den Abgleich
Schalter 85 während der ersten, fünften und sechsten herstellen, welcher durch den Differentialverstärker
Arbeitsphase an die wirksamen Anschlußklemmen 62 aufgebaut wird. Andererseits bewegt sich der
an. In jedem Augenblick ist die Polarität der Leitung Potentiometerschieber 63 nur durch Betrieb des
derart, daß eine Motordrehung in »umgekehrter« 55 Programmotors 65. Somit wird, da der Konden-Richtung
(s. Fig. 6) bewirkt wird und der Rück- sator27 über den Stromkreis 103 eingestellt wird,
führungsbewegung des Schiebers 63 von seiner der von dem Verstärker 62 aufgenommene Ausgleich
oberen Anschlußklemmeneinstellung zu seiner unte- unterbrochen, um dem Relais 71 oder dem Relais 72
ron Anschlußklemmeneinstellung entspricht. In dem ein Regelsignal zuzuführen. Das betätigte Relais
Stromkreis 100 sind die Anschlußklemmen für 60 erregt den Motor 22 über die Leitung 93, wodurch
»Konus«, »Mitte«, und »Ende« blind. Somit ist diese die geschmolzene Zone 12 in Abhängigkeit von dem
Schaltung während dieser Arbeitsphasen unwirksam. Richtungssinn des Relaissignals zusammengepreßt
Die Stromkreise 101 und 102 erregen den Motor oder gestreckt wird. Die Abmessungskorrektur der
über die verschiedenen Arbeitskombmationen der geschmolzenen Zone stellt die Größe des geschmol-Schalter
77 bis 83. Beispielsweise kann der Motor 65 65 zenen Abschnittes auf die im Programm vorgesehene
während der »Konus«-Arbeitsphase zur Vorwärts- Stärke ein. Die Arbeitswicklungsspannung ändert
drehung durch den Stromkreis 102 erregt werden. sich auch bei der Abmessungskorrektur der ge-Dies
ist die einzige Arbeitsphase für den Programm- schmolzenen Zone 12, um die Einstellung des Kon-
densators 27 in die programmierte Stellung bei einer entsprechenden Einstellung des Potentiometerschiebers
60 und des Schiebers 51 während der »Konus«- Arbeitsphase herzustellen. Wenn das Potentiometersignal
von dem Schieber 60 zurückkehrt, um einen Ausgleich zu der programmierten Quelle, Kurve 74,
herzustellen, endet die Arbeit des Axialmotors 22. Diese Wirkung stellt sicher, daß die gewünschte
Größe des Barrens 10 beibehalten wird.
Die Arbeit wird normalerweise mit an dem oberen Ende des Barrenformstückes 10 befindlicher Arbeitswicklung
11 begonnen. Wie vorstehend bemerkt worden ist, wird der Barren vor der tatsächlichen
Schmelzung des Formstückes 10 vorerhitzt, so daß er große induzierte umlaufende Ströme führt. Das
untere Ende des Barrens 10 wird zuerst mit dem Keim 13 verschmolzen. Der gesamte Vorgang wird
durch Handbetätigung der Induktions-Erhitzungsvorrichtung ausgeführt. Die Plattform 35 und die
auf ihr angeordnete Schaltung 24 werden abgesenkt, indem die Antriebseinrichtung 36 von Hand bedient
wird. Dadurch wird die Arbeitswicklung 11 in eine Stellung 105 gebracht, in welcher sie die einander
zugekehrten und nebeneinanderliegenden Enden des Barrens 10 und des Keimes 13 umgibt, wie in F i g. 7
gezeigt ist. Die Hochfrequenzleistung zu der Spule 11 wird gesteigert, so daß diese Enden erweicht und
geschmolzen werden. Die Schwerkraft veranlaßt, daß das geschmolzene untere Ende des Barrens 10 in
tropfsteinartiger Weise nach unten sackt, wie in Fig. 7a dargestellt ist, wobei es sich nach unten
streckt, um sich mit dem geschmolzenen oberen Ende des Keimes 13 zu verbinden. Während
dieses Schmelzungsvorganges betätigt die bedienende Person von Hand den Schneckenantrieb
21, um den Keim 13 anzuheben oder abzusenken, wie es notwendig ist, bis die geschmolzenen
Enden genügend verbunden sind. Die Heizkammer 34 hat ein geeignetes Fenster, durch
welches die bedienende Person sehen kann, was innen geschieht. Der vorstehende Vorgang leitet auch
die Bildung des Barren-Konusteiles 14 ein. Zu einer passenden Zeit, nachdem die erhitzten Enden verschmolzen
worden sind, kann die bedienende Person den Drehmotor 19 für den restlichen Teil des Vorganges
betätigen. Die Schaltung des Induktions-Erhitzungsapparates zur automatischen Verfeinerung
bzw. Reinigung einer Zone kann betätigt werden, nachdem eine zufriedenstellende Verbindung
hergestellt worden ist. Es hat sich jedoch aus Erfahrung gezeigt, daß der automatische Vorgang vorzugsweise
ausgesetzt wird und zuerst eine konische Verjüngung über den verschmolzenen Zwischenflächen
gebildet wird. Die gebildete Verjüngung braucht nicht nur eine Annäherung an die programmierte
Form des Abschnittes 14 zu sein. Die Verjüngung wird durch Handbetätigung der Arbeitswicklung 11
nach oben und unten längs des unteren Endes des Barrens und gleichzeitig mit einer geeigneten Strekkung
oder Zusammenpressung des Formstückes 10 gebildet, je nachdem ein solcher Einfluß notwendig
erscheint. Letzterer wird durch Handbetätigung der Antriebsmittel 21 bewirkt. Der Kondensator 27 kann
von Hand eingestellt werden, um der Arbeitswicklung 11 eine geeignete Leistung zuzuführen. Die Vorrichtung
zur automatischen Steuerung kann betätigt werden, nachdem ein zufriedenstellender Anfangskonus hergestellt worden ist. Um den automatischen
Steuervorgang einzuleiten, wird die Ofenvorrichtung für den Beginn des »Mitte«-Vorganges eingestellt.
Beispielsweise wird die Arbeitswicklung 11 auf einer Höhe angehoben, die sie normalerweise am Beginn
der »Mitte«-Arbeitsphase einnehmen würde. Die Welle des Programmotors 65 wird in die zugeordnete
Stellung vorgerückt, so daß sich der Schieber 63 an seinem oberen Anschluß befindet, der in Fig. 1
mit 20 bezeichnet ist. Der Schrittschalter 91 wird in seine mittlere Stellung vorgerückt. Die Betätigungseinrichtung
58 zum Abstimmen des Kondensators wird in die Stellung vorgeschoben, welche sie normalerweise
an dem Beginn der Arbeitsphase-»Mitte« einnehmen würde, wodurch sich die Schieber 61 und
62 an ihren oberen Anschlußklemmen befinden. Die Relaisschalter bleiben in der linken Stellung. Wenn
der automatische Schaltvorgang betätigt worden ist, schmilzt die Arbeitswicklung 11 nacheinander überdeckte
Abschnitte des Barrenmittelteiles 15. Erreicht die Arbeitswicklung 11 das obere Ende des Formstückes,
tritt die Steuerschaltung in die »End«- Arbeitsphase ein, wodurch der sich verjüngende Abschnitt
16 geformt wird. Der »End«-Arbeitsphase folgt der »Frier«- und »Rückführ«-Vorgang. Während
der letzteren Phase kehrt die Arbeitswicklung 11 zu dem unteren Ende des Barrenformstückes zurück.
Zum Zwecke der Kontinuität wird nun ein vollständiger Umlauf des automatischen Vorganges
beschrieben. Der Schrittschalter 91 für elf Stromkreise befindet sich an seiner Rückkehrstellungs-Anschlußklemme
während der »Rückkehr«-Arbeitsphase, in welcher sich die Arbeitswicklung 11 nach
unten an ihre Anfangsstellung 105 bewegt, welche neben den verschmolzenen Flächen des Barrens 10
und des Keimes 13 liegt. Gleichzeitig kehren der Programmotor 65 und die Betätigungseinrichtung 58
für den Kondensator in ihre entsprechenden Anfangsstellungen zurück. In der Anfangsstellung ist
der Kondensator 27 so eingestellt, daß der Generator 25 eine verhältnismäßig niedrige Leistung zu
dem Resonanzschwingkreis 24 zum Schmelzen eines geringen Durchmesser aufweisenden Barrenkernes
zuführt. Die Betätigungseinrichtung 108 eines Mikroschalters
befindet sich in einer Lage längs des Wanderungsweges des Plattformaufbaues 35. Der
Schalter 108 wird in Abhängigkeit von der Abwärtsbewegung des Plattformaufbaues betätigt, wenn die
Arbeitswicklung 11 einen abgemessenen Abstand über ihre F-Anfangsstellung 105 erreicht. Der betätigte
Schalter 108 liegt in dem Stromkreis 96 (Rückkehrstellungs-Anschlußklemme) und löst den
Hauptprogrammotor 90 zur Weiterschaltung des Schalters 91 in die »Keim«-Arbeitsphase aus, so daß
sich die elf Schieber jedes Stromkreises 92 bis 97 und 99 bis 103 an ihre Keimstellungs-Anschlußklemmen
bewegen.
Normalerweise wird der Programmotor 65 seine zwanzig Umläufe der Rückwärtsdrehung fertiggestellt
haben, und seine Welle ist an ihrer Anfangsoder O°-Stellung angekommen, wenn der Zeitschrittschalter
91 zu der »Keim«-Stellung vorgerückt ist. Bei der Vollendung einer solchen Drehung hält der
Programmotor an, und seine Welle bleibt in der Startstellung in Ruhe. Der Motor 65 dreht sich nicht,
weil der Stromkreis 100 offen ist. Der normalerweise geschlossene Schalterkontakt 85 öffnet bei der Vollendung
der Rückwärtsdrehung und bleibt offen, bis der Motor 65 die Vorwärtsdrehung beginnt.
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19 20
Wenn die Betätigungseinrichtung 108 für den Unmittelbar vor der »Konus«-Arbeitsphase wer-
Mikroschalter betätigt wird, hat die Wicklung noch den die Schalterkontakte 78, 79, 80, 81, 82 und 83 nc
nicht ihre Anfangsstellung 105 erreicht. Der Platt- geschlossen, wenn die Programmotorwelle sich in der
formaufbau wird durch den Motor 37, der mit lang- 0°-Stellung befindet. Die Schalterkontakte 75, 77,
samer Geschwindigkeit arbeitet, weiter nach unten 5 83 no, 84 und 85 sind offen. Der normalerweise gebewegt.
Der Strömkreis 94 für einen Motor mit schlossene Kontakt 77 ist offen, weil sich die Welle
hoher Geschwindigkeit ist während des »Keim«- des Programmotors in der 0°-Stellung befindet.
Vorganges nicht wirksam, obgleich der Motorstrom- Das folgende geschieht, wenn der Motor 90 zum
kreis 95 während der »Keim«-Arbeitsphase auf die Vorlauf in die »Konus«-Stellung ausgelöst wird. Der
polarisierten Signale von dem Relais 57 anspricht. io Motor 19 wird erregt und dreht sich, wodurch sich
Die Polarität des Relaissignals hat normalerweise der untere Teil des Barrens von der Einspannvorrieheine
Richtung, daß der nach unten gerichtete Weg tung 18 bis zu der und durch die geschmolzene Zone
der Arbeitswicklung 11 fortgesetzt wird, wenn sie 12 hindurch um die vertikale Achse gegenüber dem
ihre Anfangsstellung 105 sucht. Diese Polarität kann Teil des Barrens 10 über seiner geschmolzenen Zone
vorgeschrieben werden, weil sich der Relaisarm 47 15 dreht, welch letzterer Teil durch die Einspannvorwährend
des »Keim«-Vorganges in der linken Stel- richtung 17 festgehalten wird. Die Drehung des Molung
befindet, so daß die Bezugsspannung, welche tors 19 hält während des gesamten Schmelzvorganges
dem Verstärker 41 zugeführt wird, einen hohen kon- an und wird bei Ausfrieren der obersten geschmolzestanten
Wert hat. Gleichzeitig mit dem Abwärtslauf nen Zone des Barrens abgeschaltet. Nun wird der
der Wicklung — wenn diese die Stellung 105 auf- 20 Programmotor 65 über den Stromkreis 102 zur weisucht
— ist die Meßspannung V 31 geringer, aber teren Drehung erregt. Der Relaisarm 47 wird nach
sie nähert sich einem Ausgleich mit der Bezugs- rechts geschaltet, um eine sich ändernde Gleichspannung.
Die Widerstände, welche die Bezugs- strombezugsspannung zur Regelung der Leistung zu
spannungsschaltung bestimmen, sind so ausgewählt, dem Resonanzschwingkreis 24 gemäß der Bewegung
daß ein abgeglichener Zustand von dem Verstärker 25 des Schiebers 51 einzuführen. Da der Schieber 63 zu
41 aufgenommen wird, wenn die Wicklung 11 an Beginn des »Konus «-Vorganges sich an seiner unteder
Anfangsstellung 105 ankommt. Dann hält die ren Anschlußklemme befindet, hat die der Arbeits-Wicklungsbewegung
an. Wenn der ausgeglichene wicklung zugeführte Leistung einen geringen Wert. Zustand erreicht ist, kann das polarisierte Relais zu- Der Motor 37 für langsame Geschwindigkeit arbeitet
sätzlich den elektrischen Zeitgeber 98 auslösen. Der 30 während der »Konus«-Arbeitsphase und für die näch-Zeitgeber
98 ist so eingestellt, daß er dem Stromkreis sten drei Arbeitsphasen fortlaufend und unabhängig
96 (Keimstellungs-Anschlußklemme) eine Betäti- von dem Relais 57.
gungsspannung nach Verlauf einer abgemessenen Eine Bewegung der Arbeitswicklung 11 wird mit
Zeitdauer erteilt, die lang genug ist, um das Keim- dem Programmotor 65 wie folgt synchronisiert. Der
ende des Barrens 10 vollständig durchzuschmelzen. 35 arbeitsmäßig zugeordnete Nocken 76 läuft um, um
Nach Ablauf der abgemessenen Zeitdauer löst der den Kontakt 75 einmal bei jeder Umdrehung des
Zeitgeber 98 den Hauptprogrammotor 90 über sei- Schneckentriebes 36 zeitweise zu schließen. Der Pronen
Stromkreis 96 aus. Diese Wirkung betätigt den grammotor65 wird mit einer Betriebsleitungsquelle
Schalter 91, so daß jeder Stromkreis 92 bis 97 und gekuppelt, wenn der Kontakt 75 einmal über den
99 bis 103 in die »Konus«-Arbeitsphase fortgeschal- 40 Kontakt 83 nc und den Stromkreis 102 geschlossen
tet wird. ist, wodurch die Drehung des Programmotors 65 be-
Es wird darauf hingewiesen, daß die Signale von ginnt. Der Kontakt 75 öffnet bald infolge der Andern
Relais 57 verwendet werden, um die Schalter- fangsbewegung des Motors 65, aber zu dieser Zeit
Stromkreise 95, 97 und 103 bei verschiedenen Ar- kehrt der offene Kontakt 77 in seinen normalerweise
beitsstufen für verschiedene Zwecke zu betätigen. 45 geschlossenen Zustand zurück. Der Programmotor
F i g. 8 stellt schematisch ein Verfahren zur Durch- 65 dreht sich infolge der geschlossenen Kontakte 77,
führung eines derartigen Vorganges dar. Im wesent- 81, 82, 83 nc und den Stromkreis 102 weiter, auch
liehen enthält das Relais 57 ein Paar gemeinschaft- wenn der Kontakt 75 nun offen ist. Der Programmlich
betriebene Schalterarme 57 a und 57 b. Beide motor 65 beendet die Drehung, wenn seine Welle
Schalterarme schwenken in Abhängigkeit von züge- 50 eine volle Umdrehung fertiggestellt hat, weil der
ordneten polarisierten Signalen von dem Verstärker Schalter 77 öffnet, wenn die Programmotorwelle in
41 nach oben bzw. nach unten, wodurch der Arm die O°-Stellung zurückkehrt. Das hält die Drehung
57 α die Anschlußklemme 86 bzw. 87 berührt. Die des Programmotors an. Die vorstehend beschriebene
Klemmen 86, 87 sind jeweils mit entgegengesetzten Arbeitsweise wird wiederholt, um den Programm-Seiten
einer Gleichstromquelle verbunden. Der 55 motor um neun zusätzliche Umläufe zu drehen. Jeder
Schalterarm 57 a ist über eine Leitung 88 mit der Umlauf wird durch den Nocken 76 ausgelöst, der den
»Keim«-Stellungsklemme des Stromkreises 95 und Schalter 75 in der gleichen, vorher beschriebenen
den Klemmen für die zweite, dritte und vierte Stel- Weise schließt. Somit ist die Wicklungsbewegung
lung des Stromkreises 103 verbunden. Der Schalter- längs des Barrenformstückes 10 über dem Keim 13
arm 57 α ist nicht an irgendeine Klemme für einen 60 mit der Programmotorarbeitsweise synchronisiert,
abgeglichenen Zustand des Relais angeschlossen, während welcher der verjüngte Teil 14 geformt wird,
aber der Schalterarm 57 & schließt eine erregte An- Der Schalter 81 öffnet und bleibt in Ubereinstim-
schlußklemme 85a für den Relaisabgleich an, um mung mit Fig. 6 bis zu der Vollendung des zehnten
die Keimstellungsklemme des Stromkreises 97 über Umlaufes des Programmotors 65 offen. Wenn der
die Leitung 89 zu erregen. Wenn die Wicklung U 65 Programmotor 65 als nächstes erregt wird und seine
die Ausgangsstellung 105 erreicht, wird der Zeit- elfte Umdrehung macht, wird er über die geschlossegeber98
betätigt, und dann findet der Schaltvorgang nen Kontakte 77, 78, 82, 83 nc und den Stromkreis
in einer vorher beschriebenen Weise statt. 102 erregt. Jedoch wird der Zeitprogrammotor 65
schon angehalten, nachdem er eine halbe Umdrehung gemacht hat, weil der Kontakt 78 jedesmal öffnet,
wenn die Motorwelle ihre 180c-Stellung erreicht. Dann wird der Nocken, der den Schalter 75 betätigt,
ausgelöst und schließt den Schalter. Der gleiche Vorgang wiederholt sich mit dem Unterschied, daß nun
der Motor 65 von seiner 180°-Stellung weiterdreht, um in seine O°-Stellung zurückzukehren, in welcher
der sich drehende Motor anhält, weil nunmehr der Kontakt 77 öffnet. Die vorhergehende halbe Schrittumdrehung
der Programmotordrehung geht für zehn zusätzliche Schritte weiter. Das macht insgesamt
zwölfeinhalb Umlaufschritte. An dieser Stelle des Vorganges hat der Motor insgesamt sechzehn vollständige
Umläufe durchgeführt. Zu dieser Zeit öffnet der Kontakt 82 und bleibt gemäß F i g. 6 offen.
Die fertige Durchführung der schrittweisen Drehungen des Motors 65 wird, wie hier beschrieben,
ausgelöst, d. h. durch den Nocken 76, welcher den Kontakt 75 auslöst, der für jeden Umlauf der Drehung
des Antriebes 36 geschlossen wird. Die Leitungsquelle für den Motor 65 wird nun durch die
Kontakte 77, 78, 79, 80 und 83 nc und den Stromkreis 102 hergestellt. Der Motorbetrieb wird unterbrochen,
wenn die Motorwelle ihre 90°-Stellung erreicht, weil der Schalter 79 in Übereinstimmung mit
Fig. 5 öffnet. Das ist der erste Einviertelumlaufschritt
für den Programmotor 65. Dann wird der Motor 65 für einen anderen Einviertelumlaufschritt
ausgelöst, der durch Öffnung des Schalters 78 bei einer 180°-Drehungseinstellung angehalten wird. Ein
dritter Schritt um einen Einviertelumlauf wird durch öffnung des Schalters 80 an der 270°-Wellenstellung
angehalten, und der vierte Einviertelumlaufschritt wird durch öffnung des Schalters 77 bei der
O°-Wellenstellung angehalten. Der Motor 65 führt sechzehn Schritte von jeweils einem Einviertelumlauf
durch. Dieser Vorgang wird infolge Öffnung des Schalters 83 nc bei der Vollendung von insgesamt
zwanzig Programmotorumdrehungen angehalten. Infolgedessen werden achtunddreißig Anschläge durch
den Nocken 76 oder achtunddreißig entsprechende Arbeitsbewegungen der Arbeitswicklung 11 synchronisiert,
um einen vollständigen Arbeitsablauf von zwanzig Umdrehungen des Programmotors 65 in
einer Vorwärtsrichtung zu erzeugen, und das geschieht synchron mit der Bewegung eines Gleitarmes
63 von seiner Null-Anschlußklemme zu seiner Zwanzig-Umdrehungen-Anschlußklemme,
wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Bei der Vollendung des zwanzigsten Umlaufes des Motors 65 ist die Wicklung 11 in der Stellung angekommen,
die in F i g. 4 als das Ende des »Konus«- Vorganges dargestellt ist und welche der Beginn der
»Mitte«-Arbeitsphase ist und etwas über den geformten, sich verjüngenden Teil 14 hinausgeht. Der zusammenarbeitende
Schalter 83 no schließt gleichzeitig bei der Öffnung des Schalters 83 nc. Diese Wirkung
löst den Hauptprogrammotor 90 aus, um den Sechs-Stellungs-Schalter 91 in seine »Mitte«-Arbeitsphase
vorzurücken. Gleichzeitig wird das Relais 48 entregt, wodurch sich ein Schalterarm 47 in die linke
Stellung bewegt. Der Programmotor 65 bleibt während der »Mitte«-Arbeitsphase mit seiner Welle in
der O°-Stellung stationär, und so hat die Spannung während dieser Arbeitsphase einen konstanten Wert,
der durch den Kurvenabschnitt 74 b (Fi g. 4) dargestellt ist.
Das folgende geschieht, während der Programmmotor während der »Konus«-Arbeitsphase seine abgemessenen
Drehungen von zwanzig Umläufen unternimmt. Der Potentiometerschieberarm 63 wird von
seiner Null-Anschlußklemme zu seiner Zwanzig-Anschlußklemme, wie in F i g. 1 dargestellt ist, hochgetrieben.
Dieses stellt fortlaufend die Anpassung her, die von dem Verstärker 62 wahrgenommen wird.
Diese Wirkung betreibt das polarisierte Relais 71
ίο oder 72, das den Motor 22 über den Stromkreis 93
zur Streckung oder — wenn es die Umstände erfordern — zur Zusammenpressung des Barrenformstückes
10 entsprechend dem Richtungssinn des Relaissignalsbetätigt. Das betätigende Relaissignal ist eine
Funktion der gleichzeitigen Einstellung des Schiebers 60. Diese Einstellung kann so sein, daß sie einer
gleichzeitigen Barrenstärke entspricht, die zu groß oder zu klein ist, oder einer Barrenstärke, die mit der
vorgeschriebenen Größe übereinstimmt. Wie immer
ao die Situation in dem besonderen Augenblick ist, wenn der Schieber 63 nach oben getrieben wird, die Abmessungseinstellungen
werden der geschmolzenen Zone 12 erteilt. Solche Einstellungen ändern die
Hochfrequenzspannung an der Arbeitswicklung 11 zur Durchführung der Anpassung, welche von dem
Differentialverstärker 41 aufgenommen wird, um das polarisierte Relais 57 zu betätigen. Das Betätigungssignal von dem Relais 57 wird danach wieder den
Motor 58 betreiben, um die Stellung des Schiebers 60 einzustellen, wodurch dessen Spannung bestrebt
ist, das Programm-Gleichspannungssignal von dem Schieber 63 anzupassen. Der Kondensator 27 wird
auch gleichzeitig mit der Regelung des Schieberarmes 60 insoweit eingestellt, wie sich die Arbeitswicklung
11 nach oben bewegt, um einen sich verjüngenden Abschnitt 14 zu bilden. Der synchronisierte Schieberarm
63 steht für eine Arbeit hinsichtlich eines allmählich zunehmenden Durchmessers unter Programmsteuerung.
Die Einstellungen des Kondensators 27 werden insgesamt einem ähnlichen Verlauf folgen,
um so allmählich zunehmende geeignete Leistungen zum Schmelzen derartiger zunehmender Barrendurchmesser
bei gleichzeitigen Einstellungen des Schieberarmes 51 zu liefern, um richtig eingestellte
Bezugsspannungen an der Anschlußklemme 42 vorzusehen. Der vorstehende Rückkupplungsweg, insbesondere
das Zwischenspiel der Einstellung des Kondensators 27 durch das Relais 57 und den Stromkreis
103 in betriebsmäßige Zuordnung zur axialen Einstellung der geschmolzenen Zone des Barrens durch
das Relais 71 und den Stromkreis 93 ist derart, daß die räumliche Ausbildung des Barrens sich automatisch
verjüngt, wie dargestellt ist, um eine fortlaufend zunehmende Durchmesserverbindung zwischen dem
Keim 13 und dem Mittelabschnitt 15 des Barrens herzustellen.
Bei der Untersuchung des vorstehenden Vorganges ist es nützlich, sich an die folgende Erscheinung zu
erinnern. Wenn der Barrendurchmesser vergrößert wird, nimmt die äquivalente Induktivität des Arbeitsresonanzkreises ab, wodurch dessen Frequenzkurve
32 nach rechts verschoben wird, um den Abstand der Resonanzfrequenz des Arbeitsschwingkreises 24 von
der Oszillatorfrequenz zu vergrößern. Der zunehmende Barrendurchmesser erfordert mehr Leistung
zum Schmelzen desselben. Infolgedessen soll auch die Oszillatorfrequenz nach rechts verschoben werden,
um den Abstand zu vermindern. Dies wird durch
23 24
Abstimmung des Kondensators 27 bewirkt, um Schmelzzone oft auswachsen. Diese Verbreiterungen
dessen Kapazität zu vermindern, und wird durch ge- enthalten Ansammlungen von Verunreinigungen,
eignete automatische Regelung des Betätigungs- Eine konische Abschrägung wird an dem Teil 16 gemotors
58 herbeigeführt. Eine derartige Wirkung er- formt, um ein Spiel für den Wicklungsaufbau zu ergibt
eine Aufwärtswanderung des Schieberarmes 60, 5 halten, damit vermieden wird, daß die Verbreiterunwas
wiederum mit der Tatsache übereinstimmt, daß gen während der Rückkehr der Wicklung zu dem
der Schieberarm 63 durch den Programmotor 65 unteren Ende des Formstückes 10 an diese nach der
nach oben getrieben wird. Die vorstehende Rück- Ausfrierung anstoßen. Im Hinblick auf seinen Zweck
kopplungsregelung wird zu einem Betätigungssignal kann die axiale Länge des konischen Abschnittes 16
von dem Relais 71 führen, was ein Zusammen- io vergleichsweise kürzer als der konische Abschnitt 14
drückungs- oder Streckungssignal nach sich ziehen und sein schmälster Durchmesser etwas kleiner als
kann, je nach der augenblicklichen Größe des Bar- der Durchmesser des Mittelteiles 15 sein. Die das
rens 10 und dem Spannungsverhältnis, das dann an Spiel schaffende Abschrägung 16 wird während der
den Schieberarmen 60, 63 herrscht. Wenn allgemein »End«-Bearbeitung gebildet, die durch die Betätider
Schieberarm 63 über dem Schieberarm 60 ist, ist 15 gungseinrichtung 106 eines Mikroschalters betätigt
das erzeugte Signal eine Zusammendrückung, wäh- wird, der in geeigneter Weise längs des Wanderungsrend
das erzeugte Signal eine Streckung ist, wenn der weges des Plattformaufbaues 35 in der Kammer 34
Schieberarm 60 sich über dem Schieberarm 63 befin- angeordnet ist. Der Betätigungskontakt 106 schließt,
det. Wenn umgekehrt der Schieberarm 63 abgesenkt wenn er durch den Lauf des Plattformaufbaues 35
wird und der Schieberarm 60 folgt, wird ein Strek- so nach oben betätigt wird. Dadurch wird der Hauptkungssignal
erzeugt. Diese Signalart wird während programmotor erregt, um den Sechs-Stellungs-Schalder
Herstellung des sich verkleinernden konischen ter 91 in die »End«-Arbeitsphase vorzuschalten.
Abschnittes 16 während der »End«-Arbeitsphase be- Die Kontakte 77, 81, 82, 83 nc und 84 sind vor
obachtet, die im folgenden beschrieben wird. der Drehung des Programmotors 65 am Beginn der
Die Bezugsspannung, die ausgewählt ist und dem 35 »End«-Arbeitsphase offen. Der Kontakt 77 ist offen,
Verstärker 41 während der »Mitte«-Arbeitsphase zu- weil die Programmotorwelle in der O°~Stellung angeführt
wird, ist konstant und für eine Schmelzung gehalten und während der »Mitte«-Arbeitsphase staeines
gleichförmigen großen Durchmessers geeignet, tionär gehalten worden ist. Die folgenden Kontakte
da der Motor 37 die Arbeitswicklung 11 fortlaufend werden vor der Drehung des Motors 65 am Beginn
längs des Formstückes 12 nach oben vorschiebt. 30 der »End«-Arbeitsphase geschlossen: 78, 79, 80,
Während der Schmelzung des Abschnittes 15 wird, 83 no und 85. Kontakt 83 no wird öffnen, wenn sein
wenn irgendeine Änderung in der Stärke der schwim- entsprechender Kontakt 83 nc infolge Drehung des
menden geschmolzenen Zone auftritt, eine solche Motors 65 schließt. Befindet sich der Schalter 91 in
Änderung veranlassen, daß sich die Spannung an der der »End«-Arbeitsphase, wird der Schieber 101a des
Arbeitswicklung 11 ändert. Das wird unverzüglich 35 Stromkreises 101 an eine Energieleitung gekuppelt,
durch den Differentialverstärker 41 gegenüber der um vorzubereiten, daß sich die Programmotorwelle
gleichbleibenden Bezugsspannung angezeigt. Die in »Rückwärts«-Richtung dreht. Wenn die Wicklung
Gleichgewichtsstörung wird verstärkt, um das polari- 11 mit der Drehung des Schneckentriebes 36 vorsierte
Relais 57 zu betätigen, das wiederum auf die rückt, wird der Schalter 75 durch den Nocken 76 be-Betätigungseinrichtung
für den Motor 58 einwirkt, 40 aufschlagt, so daß er augenblicklich schließt. Das löst
um den Kondensator 27 zurückzustellen und die eine Drehung des Motors 65 durch den Stromkreis
Höhe der Leistung, welche der Arbeitswicklung 11 101 aus. Der Schalter 75 öffnet mit Beginn der Mozugeführt
wird, zeitweise auf einen berichtigenden torwellendrehung, aber der Schalter 77 schließt nun,
Wert zu ändern. Die Einstellung des Potentiometer- daher läuft der Motor 65 auf Grund des Anschlusses
Schiebers 60 wird gleichzeitig vorgenommen, wenn 45 über die Schalter 77, 78, 79 und 80 weiter. Die Welle
der Kondensator 27 verstellt wird. Die Einstellung des Programmotors wird sich nur eine viertel Umdes
Schieberarmes 60 wird aufgenommen und mit drehung in »Rückwärts«-Richtung drehen, weil der
der fest eingestellten Programmbezugsgröße, die von Schalter 80 öffnet, wenn die Welle die 270°-Stellung
dem Schieber 63 geliefert wird, verglichen. Die erreicht. Bei dem nächsten Umlauf des Antriebes 36
Gleichgewichtsstörung wird von dem Verstärker 62 50 beaufschlagt der Nocken 76 den Schalter 75, der zum
aufgenommen und betätigt das polarisierte Relais 71 Anlauf des Programmotors 65 zwecks Weiterdrehung
oder 72, so daß das Relaissignal den Motor 22 über geschlossen wird. Dessen Welle bewegt sich nun aus
den Stromkreis 93 entweder zum Zusammendrücken seiner 270°-Stellung, um anzuhalten, wenn seine
oder Strecken des Barrenformstückes 10 in Betrieb Welle ihre 180°-Stellung erreicht, weil nun der Schalsetzen
wird, um die Veränderung, welche zu Anfang 55 ter 78 öffnet. Der nächste Einviertelumlauf der Drein
der Größe der Zone 12 angezeigt worden ist, zu hung wird durch öffnen des Schalters 79 angehalten,
korrigieren. Diese Nachstellung der räumlichen Aus- und die folgende Einvierteldrehung wird durch Öffbildung
wird danach aufgenommen und ändert die nen des Schalters 77 gestoppt. Infolgedessen führt
Spannung an der Wicklung 11 endgültig, um den der Motor nun eine Rückwärtsdrehung in Schritten
Kondensator 27 in seine gewünschte Einstellung zu- 60 von jeweils einer viertel Umdrehung durch,
rückzuführen. Ein Betätigungselement 107 eines Mikroschalters
Der dargestellte Rückkopplungskreis wird betätigt, ist längs des Weges des Plattformaufbaues 35 in der
um von der »Mitte«-Arbeit auf die »End«-Arbeit Kammer 34 angeordnet, um den »End«-Vorgang in
überzugehen, wenn die Arbeitswicklung 11 das obere den »Frier«-Vorgang überzuführen. Der Schalter 107
brauchbare Ende des Formstückes 10 erreicht. Es hat 65 ist zur Betätigung durch den nach oben laufenden
sich gezeigt, daß infolge Ausfrierung des Schmelz- Aufbau 35 angeordnet, um den vorstehend erwähnvorganges
die radial vorstehenden Verbreiterungen ten Übergang durchzuführen, gerade wenn der Zeitaus
dem Formstück in dem Bereich seiner obersten programmotor 65 seinen sechzehnten Einviertel-
schritt der Rückwärtsdrehung vollendet. Der Hauptprogrammotor 90 wird erregt, um den Schalter 91
weiterzuschalten, damit er in die »Frieren«-Arbeitsphase eintritt, wenn der Kontakt 107 betätigt wird.
Das Relais 48 wird während der »Ende-Arbeitsphase aus zwei Gründen nicht betätigt. Der engste
Durchmesser der Einführung an dem oberen Ende des Barrens 10 ist beinahe der gleiche wie die Abmessung
des Mittelteiles 15. Die axiale Länge des Teiles 16 ist kürzer als die Länge des konischen Teiles
14. In der praktischen Anwendung hat es sich gezeigt, daß die veränderliche Bezugsspannung,
welche für die »End«-Arbeitsphase erforderlich sein würde, im wesentlichen gleich der gleichbleibenden
Spannung ist, die während der »Mitte«-Arbeitsphase verwendet wird, was berechtigt, den Relaisarm 47 in
der linken Stellung zu halten. Entsprechend wird eine konstante Bezugsspannung, Kurventeil 56 c, dem
Verstärker 41 während dieser Arbeitsphase zugeführt.
Eine Drehung des Programmotors während des »End«-Arbeitsvorganges führt den Schieber 63 an
seine untere Anschlußklemme. Diese Wirkung überträgt sich als ein axiales Regelsignal auf den Stromkreis
93, um den verjüngten Teil 16 mit sich verkleinerndem Durchmesser herzustellen. Infolgedessen
zeigt das Meßgerät 31 eine Gleichgewichtsstörung an, die auf den Stromkreis 103 ein geeignetes Signal gibt,
um den Kondensator 27 und den unteren Schieber 60 entsprechend zurückzustellen. Gleichzeitig wird der
Schieber 51 an seine Null-Anschlußklemme zurückgeführt. Die vorstehende Rückstellung des Kondensators
27 bedeutet allmählich abnehmende Werte der Hochfrequenzgeneratorleistung, die dem Arbeitsresonanzschwingkreis
24 zugeführt wird.
Die Regelung des Kondensators 27 während des »Frieren«-Vorganges setzt die Abnahme der Generatorleistung
fort; wenn die Generatorleistung fällt, »friert« das obere Ende des Barrenformstückes aus
und härtet in der Form der eingeschnürten Gestalt im wesentlichen, wie in F i g. 4 gezeigt. Die radialen
Verbreiterungen, die in der Einschnürung auftreten können, sind nicht in der Figur gezeigt. _^
Der »Frier«-Vorgang dient folgenden Zwecken: Er markiert das Ende des Schmelzvorganges und
schafft einen bequemen Übergang zu der »Rückführ«-Arbeitsphase. Der »Frier«-Vorgang entregt
den Drehmotor 19 und den Axialmotor 22 und verschiebt auch den Programmotor 65, um den Stromkreis
100 über den Schalterkontakt 85 zu erregen. Dieser Schalter ist gemäß F i g. 6 normalerweise geschlossen.
Der Stromkreis 100 ermöglicht, daß der Programmotor 65 während der »Frier«- und »Rückführ«-Arbeitsphase
fortlaufend in Rückwärtsrichtung dreht, um seine zwanzig Drehumläufe zu vollenden.
Die vorstehende Wirkung unterteilt die Programmmotordrehung in Schritte. Der Programmotor 65
wird bei der Vollendung seines Arbeitsablaufes der Rückwärtsdrehung anhalten, wenn seine Welle die
0°- oder Start-Stellung erreicht. Zu dieser Zeit öffnet der nockenbetätigte Schalterkontakt 85, um den
Stromkreis 100 zu unterbrechen. Während der vorstehend genannten Rückwärtsdrehung des Motors 65
wird der Schieber 63 fortlaufend an seine Anfangs-Anschlußklemme angetrieben.
Der Betätigungsnocken für den normalerweise offenen Schalter 84 ist so ausgeführt, daß er diesen
Schalter eine abgemessene Zeitdauer schließt, nachdem die Hochfrequenzleistung zu der Arbeitswicklung
11 auf eine Höhe gefallen ist, in welcher die Barrenschmelzung beendet ist. Der geschlossene
Kontakt 84 erreicht den Programmotor 90, um den Schalter 91 in eine »Rückführ«-Arbeitsphase weiterzuschalten.
Der Schalter 84 kann so ausgeführt sein, daß er eine geeignete Zeit nach der Auslösung des
Hauptprogrammotors 90 durch ihn öffnet. Während des »Frier«-Vorganges hält die Aufwärtswanderung
der Wicklung 11 an. Die »Rückführ«-Arbeitsphase
ίο schaltet jedoch den Motor 37 ab und setzt den Motor
38 zum Schnellantrieb der Wicklung ein, um die Arbeitswicklung 11 in ihre untere Stellung 105 mit einer
verhältnismäßig schnellen Geschwindigkeit zurückzuführen. Am Beginn des »Frier«-Vorganges und
durchgehend während des »Rückführ«-Vorganges wird der Stromkreis 103 durch polarisierte Signale
von dem Relais 71 betätigt. Dadurch werden die Schieber 51, 60 zu ihren entsprechenden Null- oder
Start-Anschlußklemmen getrieben. Entsprechende Einstellungen für den Kondensator 27 stellen diesen
in seine Anfangsstellung für niedrige Leistung zurück. Wie vorstehend bemerkt worden ist, geht der »Rückführ«-Vorgang
in die »Keim«-Arbeitsphase über, wenn der Plattformaufbau 35 das Betätigungselement
108 des zugeordneten Schalters betätigt. Dann wird der Motor 90 erregt, um den Schalter 91 an seine
»Keim«-Stellungsklemme vorzurücken.
In der praktischen Ausführung hat der Motor 65 seine zwanzig Umdrehungen des Rückwärtsumlaufes
vollendet, so daß seine Welle zu der Zeit in der 0°- Stellung anhält, in der die automatische Steuerschaltung
in die »Keim«-Arbeitsphase vorgerückt worden ist. Sollte der Motor 65 jedoch noch einige Grade
einer zusätzlichen Drehung benötigen, um seine Welle in die 0°-Stellung zu bringen, nachdem der Schalter
108 betätigt ist, ist der Stromkreis 100 so ausgeführt, daß eine solche Motordrehung bewirkt wird. Aus
dem gleichen Grunde ermöglicht auch die Keimstellungs-Anschlußklemme
für den Stromkreis 103, daß der Betätigungsmotor 58 die Schieber 51, 60 und zudem
den Kondensator 27 vollständig in ihre entsprechenden Null-Stellungen zurückführt.
Zusätzlich zeigt der Verstärker 41 während der »Frieren«- und »Rückfuhr«-Arbeitsphasen eine
Gleichgewichtsstörung zwischen den ihm zugeführten Spannungen an. Allerdings wird das Ausgangssignal
des Relais 57 nicht für diese beiden Arbeitsphasen benutzt. Wenn der Keim 91 zu dem »Keim«-Vorgang
vorgeschoben wird, wird der vorstehend beschriebene Vorgang wiederholt, und es wird ermöglicht,
ihn so oft zu wiederholen, wie es zur Reinigung des Barrens für notwendig erachtet wird. Die Steuerschaltung
enthält auch ein zusätzliches Paar Mikroschalter-BetätigungseinrichtungenlO9,
110, die geeignet ausgeführt und längs des Wanderungsweges des Plattformaufbaues 35 angeordnet sind. Diese
Schalter dienen nur zur mechanischen Sicherheit, um ein Überlaufen des beweglichen Arbeitsresonanzkreisaufbaues
im Falle eines Fehlers in der Maschine zu verhindern.
Der vorstehende automatische Induktionsofen-Zonenreiniger bzw. -Verfeinerer ist zur Bearbeitung
von Silicium dargestellt. Es wird darauf hingewiesen, daß die Vorrichtung und Verfahren, die hier gezeigt
sind, zur Verfeinerung oder Reinigung anderer Werkstoffe, Metalle oder Halbleiter verwendet werden
können. Zusätzlich ist die Vorrichtung für halbautomatische Arbeit anpaßbar. Während der halbautoma-
809 628/1423
tischen Arbeit wird die Rückkopplungsschleife des Programmotors nicht benutzt, während das regulierende
Signal von dem Relais 57 zur Betätigung des Axialmotors 22 während des Schmelzvorganges verwendet
wird. Beispielsweise kann die halbautomatische Arbeitsweise zur Bearbeitung einer Metallstange
von gleichförmigem Durchmesser verwendet werden. Wenn sich die Abmessung des Arbeitsstückes
während des Schmelzvorganges von einem vorgeschriebenen Durchmesser ändert, erregen unabgeglichene
Regelsignale von dem Relais 57 den Motor 22, um das Arbeitsstück zusammenzudrücken
oder zu strecken, um seine Abmessung auf den richtigen Durchmesser zurückzubringen. Die Bezugsspannung, die dem Verstärker 41 während der halb-
automatischen Arbeitsweise zugeführt wird, kann ein fester Wert sein, der der Leistung entspricht, die für
die vorgeschriebene Abmessung des Werkstückes erforderlich ist, wenn der Abstimmkondensator 27
während des Schmelzvorganges fest eingestellt bleibt.
Claims (9)
1. Verfahren zum induktiven Zonenschmelzen mit von der Impedanz des Werkstückes abhängiger
automatischer Regelung des Induktionsstromes, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück wahlweise gedehnt oder zusammengedrückt
wird, um die geometrische Form des jeweils geschmolzenen Teiles zur Erzielung eines
gewünschten Durchmessers zu ändern.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen ersten Stromkreis zur Erzeugung einer Spannung, die der Einstellung des veränderbaren
Abstimmelementes des Oszillator-Tankkreises entspricht und unabhängig ist von der Belastung
des radiofrequenten Generators (33), und ferner gekennzeichnet durch einen zweiten Stromkreis
zur Erzeugung einer zweiten Bezugsspannung, die beim Vergleichen mit der ersten Bezugsspannung
ein Steuersignal in Abhängigkeit von der Größe der Ungleichheit der beiden Spannungen erzeugt,
wobei dieses Signal zur Betätigung einer Einrichtung dient, mit der das Formstück (10) zusammengedrückt
oder gedehnt werden kann.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangsfrequenz des radiofrequenten Generators, die durch die Resonanzfrequenz des
Tankkreises mit dem höherfrequenten Generator bestimmt wird, während der Behandlung des
Arbeitsstückes immer kleiner ist als die Resonanzfrequenz des Arbeitsstück-Tankkreises, und
daß die Vorrichtung noch folgende Teile umfaßt: einen ersten Stromkreis zur Lieferung einer Spannung,
die direkt proportional der Einstellung des veränderbaren Stromkreiselementes des Generator-Tankkreises
ist, und dabei unabhängig ist von der Belastung des radiofrequenten Generators, einen zweiten Stromkreis zur Lieferung einer Bezugsspannung,
einer Einrichtung zum Vergleich der beiden Spannungen miteinander und zur Erzeugung
eines Steuersignals in Abhängigkeit von der Ungleichheit der beiden Spannungen und eine
Einrichtung zum wahlweisen Zusammendrücken oder Dehnen des Arbeitsstücks in axialer Richtung
in Abhängigkeit von der Größe des Steuersignals.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Einrichtung, die in Abhängigkeit von der Stellung der Induktionsspule (11) längs der Achse des
Formstücks (10) an einem Ende dieses Formstücks zur Regelung der Bezugsspannung dient,
wobei ein Spannungsschema dazu dient, dem Formstück an seinem einen Ende eine konische
Gestalt zu geben, an welchem ein Einkristall erschmolzen wird, dessen Durchmesser kleiner ist
als der ursprüngliche Durchmesser des Formstücks (10).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsspannung allmählich
auf einen Mindestwert verringert und dann wieder bis annähernd auf den Anfangswert gesteigert
wird, nach Maßgabe der Bewegung der Induktionsspule (11) von der Stelle des kleinsten
Durchmessers zu der Stelle des größten Durchmessers des konischen Teils (14) des Arbeitsoder Formstücks (10).
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet
durch eine auf einer Seite geerdete Gleichstromquelle (43) zur Lieferung einer festen
Spannung, an die ein Potentiometer (44) angeschlossen ist, dessen Abgriff mit einem Gleitstück
(45) in Abhängigkeit von der Stellung der Induktionsspule (11) verstellt und dem Verstärkeranschluß
(42) zugeführt wird, wenn die Kontaktzunge (47) eines Relais über einen Widerstand
(55) an Erde liegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder Unteransprüchen, gekennzeichnet durch ein Potentiometer
(52) mit einem Schieber (51) zur Lieferung einer veränderlichen Bezugsspannung für die
Regelung der Induktioswirkung bei der Formung des konisch verlaufenden Teils (14) des Formstücks
(10) bzw. zur Erzeugung eines Einkristalls (13), dessen Durchmesser kleiner ist als der
Durchmesser des Fonnstücks.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der zweiten Bezugsspannung
in Abhängigkeit von der Stellung der Induktionsspule (11) geregelt wird, wenn diese sich von der Stelle mit dem kleinsten Durchmesser
des konischen Teils des Arbeitsstücks zu der Stelle mit dem größten Durchmesser dieses
konischen Teils bewegt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Bezugsspannung von
der Einstellung des Schiebers (51) auf dem Potentiometer (52) abhängt, derart, daß die Bezugsspanntmg
allmählich auf einen Kleinstwert abnimmt, wenn sich der Schieber (51) auf das untere Ende des Potentiometers zu dem an Masse
liegenden Abgriff (53) zu bewegt, während die Bezugsspannung (56) von ihrem Mindestwert allmählich
ansteigt, wenn der Schieber (51) den Abgriff (53) erreicht und dann zu dem oberen Ende
des Potentiometers weiterrückt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 962006;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1022 698,1044 768.
Deutsche Patentschrift Nr. 962006;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1022 698,1044 768.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 628/1423 10.68 ® Bundesdruckerei Berlin
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US361460A | 1960-01-20 | 1960-01-20 | |
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