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DE1280672B - Projektionsgeraet zur Wiedergabe von auf einem Filmstreifen in mehreren Reihen nebeneinander-liegenden Bildern - Google Patents

Projektionsgeraet zur Wiedergabe von auf einem Filmstreifen in mehreren Reihen nebeneinander-liegenden Bildern

Info

Publication number
DE1280672B
DE1280672B DE1967Z0012970 DEZ0012970A DE1280672B DE 1280672 B DE1280672 B DE 1280672B DE 1967Z0012970 DE1967Z0012970 DE 1967Z0012970 DE Z0012970 A DEZ0012970 A DE Z0012970A DE 1280672 B DE1280672 B DE 1280672B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projection
mirror
images
film
condenser
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967Z0012970
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dieter Mehlitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DE1967Z0012970 priority Critical patent/DE1280672B/de
Priority to CH734268A priority patent/CH464683A/de
Priority to AT504968A priority patent/AT281595B/de
Publication of DE1280672B publication Critical patent/DE1280672B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • G03B1/48Gates or pressure devices, e.g. plate
    • G03B1/50Gates or pressure devices, e.g. plate adjustable or interchangeable, e.g. for different film widths
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms
    • G03B21/44Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed
    • G03B21/46Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed affording adjustment for framing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Projektionsgerät zur Wiedergabe von auf einem Filmstreifen in mehreren Reihen nebeneinanderliegenden Bildern Die Erfindung betrifft ein Projektionsgerät zur Wiedergabe von auf einem Filmstreifen in mehreren Reihen nebeneinanderliegenden Bildern, bei dem die Bildreihen nacheinander mittels verstellbarer optischer Bauelemente projiziert werden.
  • Projektionsgeräte dieser Art haben gegenüber anderen Konstruktionen, bei denen für den Wechsel von einer Bildreihe auf die andere die Führung für den Filmstreifen quer zur Laufrichtung dieses Filmstreifens verschoben wird, den Vorteil eines einfacheren Aufbaus und einer wesentlich geräuschärmer arbeitenden Mechanik.
  • Bei einer bekannten derartigen Konstruktion sind das das Objektiv aufnehmende Gehäuse und das die Lichtquelle und den Kondensor aufnehmende Gehäuse über die gesamte Breite der feststehenden Filmbandführung verstellbar. Auf diese Weise können nach jeder Vorführung einer Bildreihe das Ob- jektiv und die Beleuchtungseinrichtung vor die nächste Bildreihe gebracht werden.
  • Nachteilig an dieser bekannten Konstruktion ist, daß das projizierte Bild beim Wechsel von einer Bildreihe auf die andere ebenfalls versetzt wird. Eine solche Lösung ist deshalb nur für niedrigste Anforderungen einsetzbar, z. B. für Spielzeuggeräte.
  • Nach einer anderen bekannten Lösung dieser Art ist der Bildträger senkrecht zum Projektionsbildschirm angeordnet. Parallel zu diesem Bildträger werden das Objektiv und ein Spiegelprisma von Bild zu Bild zum Projektionsbildschirm hin bzw. vom Projektionsbildschirm weg ruckartig verstellt. Dabei ändert sich der Abstand zwischen dem zu projizierenden Bild und dem Projektionsbildschirm ständig. Damit ist diese Einrichtung ungeeignet für Wiedergabetruhen nach Art von Fernsehgeräten, die mit einem Durchlichtprojektionsschirm arbeiten. Die Bildschärfe des projizierten Bildes würde während der Vorführung ständig wechseln.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß die bekannte optische Regel für gute Ausleuchtung des Projektionsbildes nicht beachtet werden kann, wonach die Lichtquelle entweder im Bildfenster oder im Projektionsobjektiv abgebildet werden soll. Die genannte Projektionseinrichtung arbeitet mit parallelgerichteten Lichtstrahlen. Sie muß dies tun, da nur eine Anordnung praktikabel ist, bei der zugleich ein das Projektionslicht zum zu projizierenden Bild lenkender Spiegel mit dem Projektionsobjektiv bewegt wird, wobei sich der Abstand zwischen der Lichtquelle und diesem Spiegel ständig ändert. An Stelle dieses das Projektionslicht ablenkenden Spiegels zugleich mit dem Objektiv die Beleuchtungseinrichtung zu bewegen, würde zwar eine bessere Ausleuchtung möglich machen, andererseits aber einen hohen mechanischen Aufwand und einen erheblichen Lampenverschleiß, mit sich bringen.
  • Auch die Verwendung eines Spiegelprismas zwischen dem Objektiv und dem Bildfenster, die für Kameras zur Belichtung zweier nebeneinanderliegender Bildreihen bekannt ist, gibt keinen Hinweis auf eine Lösung, die besser als die vorbeschriebenen Konstruktionen die zu stellenden Forderungen erfül-len würde.
  • WolTt-eja-n die vorgenannte für Kameras bekannte Einrichtung für Projektionszwecke weiterentwickeln, würden sich erhebliche Schwierigkeiten ergeben. Ganz abgesehen davon, daß für die Filmführung zwei getrennte Filmbahnen erforderlich sind, was für Projektionszwecke an sich schon einen erhöhten Aufwand an Mitteln bedeutet, würden für die Ausleuchtung der einander gegenüberliegenden Bildfenster zwei voneinander getrennte Beleuchtungssysteme erforderlich sein. Allenfalls könnte man mit einer gemeinsamen Lichtquelle auskommen, deren Strahlung dann aber über mehrere Spiegel den Bildfenstern zugeleitet werden müßte.
  • Zu diesem Nachteil der vorgenannten Einrichtung kommt noch hinzu, daß eine gleichbleibende Gegenstandsweite, die für eine scharfe Bildwiedergabe erforderlich ist, durch die Einrichtung nur für zwei nebeneinanderliegende Bildreihen erzielbar ist. Sobald mehr als zwei Bildreihen projiziert werden sollen, werden Korrekturen der Bildschärfe notwendig. Zugleich müßte das verwendete Spiegelprisma mitsamt dem Objektiv noch so weit verschoben werden, daß ein zusätzliches in jedem der beiden einander gegenüberliegenden Filmführungen angeordnetes Bildfenster an Stelle des vorher benutzten jetzt für die Beleuchtung ausgewählt würde. Es zeigt sich also, daß eine so für Projektionszwecke weiterentwickelte Einrichtung nach der für Kameras bekannten Konstruktion einen äußerst komplizierten Aufbau erfordern würde, wenn mehrere Bildreihen (besonders mehr als zwei) projiziert werden soffen. Dieser komplizierte Aufbau steht aber in keinem wirtschaftlich vertretbaren Verhältnis zu dem Nutzen, der mit der Verwendung eines breiten Filmes mit mehreren nebeneinander angeordneten Bildreihen erzielt werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorteile der Abtastung der einzelnen Bildreihen durch bewegliche optische Bauelemente zu nutzen und dabei die Nachteile der vorbeschriebenen bekannten Einrichtungen zu vermeiden, indem das Ob- jektiv außer der zur Scharfeinstellung notwendigen Verstellung in Richtung seiner optischen Achse auch beim Wechsel von einer Bildreihe auf die andere in seiner Lage unverändert gelassen wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Projektionsgerät eingangs genannter Art einmal dadurch erfüllt, daß die Projektionslampe, der Kondensor und das Projektionsobjektiv feststehend angeordnet und in den Lichtweg zwischen dem Kondensor und dem Projektionsobjektiv zwei gleichzeitig schwenkbare, einander gegenüberstehende Spiegelprismen eingeschaltet sind, die zwischen sich Raum zum Hindurchleiten des Filmstreifens lassen, durch den sie den Projektionslichtstrom vom Kondensor über jeweils ein Bild einer Bildreihe in das Projektionsobjektiv leiten können.
  • Nach einer anderen Lösung der vorliegenden Aufgabe ist ein erster Spiegel zwecks Wechsels der zu projizierenden Bildreihe quer zur Filmlaufrichtung in Richtung des von ihm gespiegelten Projektionslichts bewegbar, einem symmetrisch zur optischen Achse des Projektionsobjektivs angeordneten gehäusefesten zweiten Spiegel gegenübergestellt und durch ein Getriebe mit einem Teil des Projektionsobjektivs verbunden, das diesen Objektivteil durch Verstellen in Richtung seiner optischen Achse bei jeder Bewegung des ersten Spiegels in dem der Scharfeinstellung entsprechenden Abstand vom zu projizierenden Bild hält. In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes nach der zuletzt genannten Lösung kann das Beleuchtungssystem - Lampe und Kondensor - für einen mit der Bewegung des ersten Spiegels übereinstimmenden Wechsel der zu projizierenden Bildreihe bewegbar gelagert sein. Dabei können ebenfalls das Beleuchtungssystem und der erste Spiegel auf einem gemeinsamen Träger befestigt sein.
  • Der bewegbare erste Spiegel und der bewegbare Objektivteil sind auf zwei sich kreuzenden Schiebern befestigt, die eine Stiftschlitzkupplung verbindet. Die Winkellage des Schlitzes dieser Stiftschlitzkupplung bestimmt dabei das Verhältnis der Bewegung der durch die Stiftschlitzkupplungen verbundenen Schieber. Wenn der bewegte Objektivteil zu dem zu projizierenden Filmbild. in einem seiner Brennweite entsprechenden Abstand angeordnet ist, verlaufen die der Abbildung dienenden Strahlen zwischen diesem Objektivteil und dem feststehenden Objektivteil parallel. Der Verschiebeweg des Schiebers, der den bewegbaren Objektivteil trägt, muß dann dem Verschiebeweg des den bewegbaren ersten Spiegel tragenden Schiebers gleich sein.
  • An Stelle des bewegbaren Beleuchtungssystems - Lampe und Kondensor - kann ebenfalls auch eine feststehende Beleuchtungseinrichtung - Lampe und Kondensor - verwendet werden, die jeweils eine quer zum Filmstreifen verlaufende Reihe von Bildern aus den längs des Filmstreifens verlaufenden Bildreihen durchleuchten kann.
  • Im folgenden soll die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Auf die Darstellung nicht erfindungswesentlicher Einzelheiten wurde zugunsten besserer übersichtlichkeit verzichtet. Es zeigt F i g. 1 eine Einrichtung in einem Projektionsgerät für die Projektion der Bilder eines Filmstreifens mit drei nebeneinander angeordneten Bildreihen und drei diesen Bildreihen zugeordneten Tonspuren gemäß Anspruch 1, F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1, F i g. 3 eine andere Ausführung der Einrichtung zur Projektion der Bilder eines Filmstreifens gemäß Anspruch 2 und F i g. 4 eine Draufsicht zu F i g. 3.
  • In einem Gerätegehäuse 1 sind im Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 eine Lampe 2, ein Kondensor 3/4, ein optischer Ausgleichskörper 5 und ein Objektiv 6/7 fest angeordnet. Zwischen dem optischen Ausgleichskörper 5 und der Kondensorlinse 4 lagern zwei Spiegelprismen 8 und 9 schwenkbar um die optische Achse 10 der Beleuchtungseinrichtung 2 bis 4 und des Objektivs 6/7. Die Spiegelprismen 8 und 9 sind dabei zu der optischen Achse 10 rechtwinklig und so angeordnet, daß ihre Spiegelflächen 11 und 12 symmetrisch zur optischen Achse 10 liegend diese unter 45' schneiden. Die in der gleichen Richtung geneigten Spiegelflächen 13 und 14 der Spiegelprismen 8 und 9 sind einander gegenübergestellt. Zwischen den beiden Spiegelprismen wird der drei Bildreihen und drei Tonspuren aufweisende Film 15 hindurchgeführt.
  • Vor Beginn der Wiedergabe der drei Bildreihen auf dem Film 15 werden die Spiegelprismen 8 und 9 in der Darstellung gemäß F i g. 1 nach oben geschwenkt, so daß die obere Bildreihe zwischen die Spiegelflächen 13 und 14 der Spiegelprismen 8 und 9 zu liegen kommt. Das von der Lampe 2 ausgehende Projektionslicht trifft durch den Kondensor 3/4 auf die Spiegehläche 11, wird von dort zur Spiegelfläche 13 gelenkt, von der es durch den Film 15 im Bereich der oberen Bildreihe zur Spiegelfläche 14, von dort zur Spiegelfläche 12 und von dieser durch den optischen Ausgleichskörper 5 in das Objektiv 6/7 gespiegelt wird. Das Objektiv 6/7 bildet die so durchleuchteten Bilder der oberen Bildreihe des Films 15 auf dem Projektionsschirm ab.
  • Für den Wechsel von der oberen auf die mittlere Bildreihe werden die beiden Spiegelprismen 8 und 9 auf die mittlere der Bildreihen (F i g. 1) um die optische Achse 10 herum geschwenkt. Nach der Projekt tion dieser mittleren Bildreihe wird die gleiche Schwenkbewegung zur unteren Bildreihe hin ausgeführt.
  • Durch die Schwenkbewegung der beiden Spiegelprismen 8 und 9 wird der Lichtweg zwischen dem Objektiv 6/7 und dem Film 15 nicht verändert. Es ist deshalb beim Spurwechsel keine Schärfenkorrektur erforderlich.
  • Im Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 und 4 sind in einem Gerätegehäuse 16 ein Objektivvorderteil 17 und ein Spiegel 18 fest angeordnet. Der Spiegel 18 wird dabei von einem Lappen 19 getragen, der seinerseits am Gerätegehäuse 16 befestigt ist. Das Gerätegehäuse 16 bildet Führungen 20 und 21 für die Schieber 22 und 23. Dabei ist vom Gerätegehäuse eine Filmführung 24 frei gelassen, mit der sich ein Schlitz 25 im Schieber 22 deckt. Durch diese Filmführung 24 und den Schlitz 25 gleitet der Film 15. Ansatzschrauben 26 und 27 halten den Schieber 22 in der Führung 20. Langlöcher 28 und 29, durch die diese Ansatzschrauben 26 und 27 hindurchgreifen, begrenzen die Bewegbarkeit des Schiebers 22 in Richtung des Pfeils 30. Die gleiche Aufgabe fällt den Ansatzschrauben 31 und 32 und den Langlöchern 33 und 34 für den Schieber 23 zu. In einen Schlitz 35 im Schieber 23 greift ein Stift 36 ein. Durch diese Stiftschlitzkupplung 35, 36 bilden die beiden Schieber 22 und 23 ein Getriebe, durch das eine Bewegung des Schiebers 22 in eine gleich große Bewegung des Schiebers 23 senkrecht zur Bewegung des Schiebers 22 umgeformt wird. Der Schieber 22 trägt einen Spiegel 37, mittels eines Lappens 38 rechts vom Schlitz 25 in der Darstellung nach F i g. 3. Links vom Schlitz 25 ist diesem Spiegel 37 ein Beleuchtungssystem 39 mit einer Lampe 40 und einem Kondensor 41, 42 gegenübergestellt, das ebenfalls auf dem Schieber 22 befestigt ist. Der Schieber 23 trägt einen Objektivteil 43, der zusammen mit dem Objektivvorderteil 17 das Projektionsobjektiv bildet. Die Richtung der Bewegbarkeit des Schiebers 23 gibt ein bl Pfeil 44 an.
  • Die stark gezeichnete Stellung des Spiegels 37, des Beleuchtungssystems 39, des Objektivteils 43 und der diese Teile tragenden Schieber 22 und 23 entspricht der Einstellung für die Projektion der oberen Bildreihe des Films 15. Zum Umschalten von der oberen Bildreihe auf die nächst tiefere usw. wird der Schieber 22 in Richtung des Pfeils 30 nach unten gedrückt. Dabei bewegen sich gleichzeitig das Beleuchtungssystem 39 und der Spiegel 37 nach unten, bis zwischen ihnen die nächste Bildreihe auf dem Film 15 liegt. Bei dieser Bewegung wird über den Stift 36 und den Schlitz 35 der Schieber 23 in Richtung der optischen Achse des Projektionsobjektivs 17, 43 bewegt und dabei der Objektivteil 43 um den gleichen Betrag vom Spiegel 18 entfernt, um den sich der Spiegel 37 dem Spiegel 18 genähert hat. Eine Stellung nach dem Verschieben der Schieber 22 und 23 ist in F i g. 3 strichpunktiert eingezeichnet. Der Objektivteil 43 wird durch die Getriebeverbindung der Schieber 22 und 23, wie aus der Darstellung leicht ersichtlich ist, immer im gleichen Abstand vom Film 15 gehalten. Dieser Abstand entspricht bei Scharfeinstellung der Brennweite des Objektivteils 43. Die von den einzelnen Bildpunkten des vor dem Spiegel 37 liegenden Bildes ausgehenden Lichtstrahlenbüschel verlaufen deshalb nach Durchgang durch den Objektivteil 43 parallel und werden erst beim Durchgang durch den Objektivvorderteil 17 zur Abbildung auf dem Projektionsbildschirm wieder gesammelt. Diese Eigenart der Konstruktion des Projektionsobjektivs 17, 43 bewirkt, daß eine Bewegung des Objektivteils 43 in Richtung der optischen Achse des Projektionsobjektivs ohne Auswirkung auf die Schärfe und Größe des Projektionsbildes bleibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Projektionsgerät zur Wiedergabe von auf einem Filmstreifen in mehreren Reihen nebeneinanderliegenden Bildern, bei dem die Bildreihen nacheinander mittels verstellbarer optischer Bau-, elemente projiziert werden, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß die Projektionslampe (2), der Kondensor (3/4) und das Projektionsobjektiv (6/7) feststehend angeordnet und in den Lichtweg zwischen dem Kondensor (3/4) und dem Projektionsobjektiv (6/7) zwei gleichzeitig schwenkbare, einander gegenübergestellte Spiegelprismen (8, 9) eingeschaltet sind, die zwischen sich Raum zum Hindurchleiten des Films (15) lassen, durch den sie den Projektionslichtstrom vom Kondensor (3/4) über jeweils ein Bild einer Bildreihe des Films (15) in das Projektionsobjektiv (6/7) leiten können.
  2. 2. Projektionsgerät zur Wiedergabe von auf einem Filmstreifen in mehreren Reihen nebeneinanderliegenden Bildern, bei dem die Bildreihen nacheinander mittels verstellbarer optischer Bauelemente projiziert werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Spiegel (37) zwecks Wechsels der zu projizierenden Bildreihe quer zur Filmlaufrichtung in Richtung des von ihm gespiegelten Projektionslichts bewegbar, einem symmetrisch zur optischen Achse des Projektionsobjektivs (17, 43) angeordneten gehäusefesten zweiten Spiegel (18) gegenübergestellt und durch ein Getriebe (22, 23, 35, 36) mit einem Teil (43) des Projektionsobjektivs (17, 43) verbunden ist, das diesen Objektivteil (43) durch Verstellen in Richtung seiner optischen Achse bei jeder Bewegung des ersten Spiegels (37) im der Scharfeinstellung entsprechenden Abstand vom zu projizierenden Bild auf dem Film (15) hält. 3. Projektionsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Beleuchtungssystem - Lampe und Kondensor (40 bis 42) - für einen mit der Bewegung des ersten Spiegels (37) übereinstimmenden Wechsel der zu projizierenden Bildreihe bewegbar ist. 4. Projektionsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Beleuchtungssystem - Lampe und Kondensor (40 bis 42) - und der erste Spiegel (37) auf einem gemeinsamen Träger (22) befestigt sind. 5. Projektionsgerät nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Spiegel (37) und der bewegbare Objektivteil (43) auf zwei sich kreuzenden Schiebern (22, 23) befestigt sind, die eine Stiftschlitzkupplung (35, 36) verbindet. 6. Projektionsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine quer zum Film (15) verlaufende Reihe von Bildern aus den längs des Films (15) verlaufenden Bildreihen durch eine feststehende Beleuchtungseinrichtung (Lampe und Kondensor) durchleuchtet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 251065, 937 029.
DE1967Z0012970 1967-08-01 1967-08-01 Projektionsgeraet zur Wiedergabe von auf einem Filmstreifen in mehreren Reihen nebeneinander-liegenden Bildern Pending DE1280672B (de)

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US3715157A (en) * 1969-11-19 1973-02-06 Searle Medidata Inc Projection apparatus for multiple-sector slide transparencies

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE251065C (de) *
DE937029C (de) * 1953-07-19 1955-12-29 Siegfried Hoffmann-Daimler Kinematographische Kamera mit zu beiden Seiten der optischen Achse angeordneten Filmspulen

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