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DE1280643B - Tremolovorrichtung fuer Saiteninstrumente - Google Patents

Tremolovorrichtung fuer Saiteninstrumente

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Publication number
DE1280643B
DE1280643B DEC33579A DEC0033579A DE1280643B DE 1280643 B DE1280643 B DE 1280643B DE C33579 A DEC33579 A DE C33579A DE C0033579 A DEC0033579 A DE C0033579A DE 1280643 B DE1280643 B DE 1280643B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cradle
strings
string
tremolo
block
Prior art date
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Pending
Application number
DEC33579A
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Gordon Cole
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Individual
Original Assignee
Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • G10D1/05Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
    • G10D1/08Guitars
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/12Anchoring devices for strings, e.g. tail pieces or hitchpins
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears
    • G10D3/147Devices for altering the string tension during playing
    • G10D3/153Tremolo devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
GlOd
Deutsche Kl.: 51c-14/04
Nummer. 1280643
Aktenzeichen: P 12 80 643.8-51 (C 33579)
Anmeldetag: 5. August 1964
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Tremolovorrichtung für ein Saiteninstrument mit einer Wiege, längs der die Saiten befestigt sind, wobei die Wiege um ihre Längsachse, welche quer zu den Saiten liegt, gegen die Wirkung einer Feder zwecks Erzielung eines Tremoloeffekts verschwenkt werden kann.
Es ist bereits eine Tremolovorrichtung bekannt, durch welche die Saiten eines Instruments, wie einer Gitarre, mittels einer Wiege verschwenkt werden können, um dadurch die Spannung der Saiten abwechselnd zu erhöhen und zu verringern, so daß ein Vibratoreffekt erzielt werden kann (deutsches Gebrauchsmuster 1861356).
Die bekannten Tremoloanordnungen haben alle den Nachteil, daß bei ihrer Betätigung, soweit diese in Verbindung mit zwei oder mehr Saiten erfolgt, eine Dissonanz in der Tonharmonie entsteht, welche sich im Verhältnis zum Ausmaß der Betätigung des Hebels für die Wiegenbewegung vergrößert.
Der Grund dafür liegt darin, daß eine gleich- ao mäßige Änderung der Spannung der Saiten nicht eine gleichmäßige Änderung der Tonhöhe mit sich bringt, sondern daß sich diese Erhöhung bei den höheren Tönen erheblich weniger auswirkt.
Tremolovorrichtung für Saiteninstrumente
Anmelder:
Harry Gordon Cole, Kensington, Md. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Abitz und Dr. D. Morf,
Patentanwälte,
8000 München 2, Pienzenauerstr. 28
Als Erfinder benannt:
Harry Gordon Cole, Kensington, Md. (V St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. September 1963
(307 851)
F i g. 3 eine Schnittansicht nach der Linie 3-3 der Fig. 2, welche eine der Saiten des Instruments zeigt, die von der Wiege der Tremolovorrichtung ge-
Die vorliegende Erfindung bezweckt, das Auf- 25 tragen wird, die in einer neutralen Stellung angetreten solcher Dissonanzen bei der Betätigung der ordnet ist, so daß eine Schwenkbewegung der Wiege Tremolovorrichtung auszuschalten. Ferner wird ver- keine Veränderung in der Spannung der jeweiligen hindert, daß bei Bruch einer Saite die Tonlage der Saite verursacht,
übrigen Töne gestört wird. Fig.4 eine Schnittansicht ähnlich nach Fig. 3,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei 30 die jedoch die Saite in Fig. 3 in versetzter oder einer Tremolovorrichtung, bei welcher alle Saiten exzentrischer Stellung mit Bezug auf die Schwenkgemeinsam bewegt werden, die einzelnen Saiten bei achse der Wiege angeordnet darstellt,
Betätigung derselben in einstellbarer Weise ver- F i g. 5 eine teilweise Seitenansicht, teilweise im
schieden stark zu spannen. Dies wird erfindungs- Schnitt, welche die Wiege um ihre normale Stellung gemäß dadurch erreicht, daß die Wiege eine Anzahl 35 verschwenkt darstellt, um einen Tremoloeffekt zu von Halterungen für jede einzelne Saite trägt, die erzielen,
jeweils unabhängig voneinander in ihrer vertikalen
Lage relativ zur Schwenkachse der Wiege verstellbar sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung besteht jede Halterung aus einem Block, in den ein an der Wiege drehbar, aber axial unverschiebbar angebrachter Gewindebolzen eingreift, wobei bei einer Verdrehung des Bolzens um seine
Achse eine Änderung der vertikalen Lage des Blocks 45 12, der in einem (nicht gezeigten) Kopf endet. Saiten bewirkt wird. 14, die an der Tremolovorrichtung 16 befestigt sind,
F i g. 6 eine Endansicht des Steges, die eines der gesonderten schwimmenden Stegelemente für eine jeweilige Saite zeigt,
Fig. 7 eine teilweise Seitenansicht des Steges und des schwimmenden Stegelementes für eine jeweilige Saite.
In den Zeichnungen bezeichnet die Bezugsziffer 10 allgemein den Körper einer Gitarre mit einem Hals
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise Draufsicht der erfindungsgemäßen Gitarre,
F i g. 2 eine vergrößerte teilweise Draufsicht der in Fig. 1 gezeigten Tremolovorrichtung,
erstrecken sich über gesonderte und einzelne schwimmende Stegelemente 18 und über den Körper sowie über den Hals 12.
Ein Stegträgerkörper 18 α ist in Seitenansicht mit näheren Einzelheiten in Fig. 7 gezeigt, wobei die Saite 14 durch eine Längsnut in der Oberseite eines
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3 4
schwimmenden Stegelementes 18 verläuft, das durch erzeugt werden soll. Die Platte 40 bildet einen im einen Stift 18 b gesichert und in einer Quernut im wesentlichen rechteckigen Block mit einem quer Stegträgerkörper 18 α frei gelagert ist. Die schwim- gerichteten Ausschnitt oder Schlitz 42 in deren menden Stegelemente sind in bevorzugter Form ge- Hinterteil, welches Hinterteil das vordere Ende des zeigt, können jedoch V-förmig sein oder andere 5 waagerechten Bodens 30 des U-förmigen Gliedes, Formen haben und können von verschiedener Höhe wie am besten aus den Zeichnungen ersichtlich ist, sein, so daß sie dem Umriß des ursprünglichen überlappt. Die Platte 40 ist auf der Platte 20 durch Steges, den sie ersetzen, entsprechen. eine Schraube 44 gesichert, die sich durch eine er-
Die Tremolovorrichtung 24 ist mit einer großen, weiterte Ausnehmung 46 in dieser erstreckt. Die im wesentlichen flachen Mittelplatte 20 versehen, die io Platte 40 wird gegen die Platte 20 durch eine Feder an der Oberseite des Körpers durch geeignete Mittel 48 belastet, die sich auf der Schraube 44 zwischen befestigt und auf dieser benachbart dem vorderen der Platte 40 und einer Gewindemutter 50 befindet. Ende angeordnet ist. Das vordere Ende des Körpers Durch das vordere Ende oder den vorderen Teil der 10 ist der Teil, der gegenüberliegend dem Hals 12 'Platte 40 erstreckt sich senkrecht ein Zapfen 52, der angeordnet ist. Die Platte 20 ist mit einem quer 15 durch einen erweiterten Schlitz 54 in der Platte 20 gerichteten länglichen Schlitz 22 versehen, benach- geführt ist. Die erweiterten Schlitze 46 und 54 erbart welchem die Wiege der Tremolovorrichtung an- möglichen, daß die Schraube 44 und der Zapfen 52 geordnet ist. Die Wiege besteht aus einem U-förmigen mit der Platte 40 und der Platte 20 nicht in Kontakt Glied 26, das zwei voneinander in Abstand befind- kommen, so daß die Platte 40 um den Zapfen 52 liehe Schenkel 28 und einen im wesentlichen waage- ao verschwenkt werden kann, wenn der Gitarrespieler rechten Boden 30 aufweist. Der waagerechte Boden den Handgriff 36 betätigt, um das U-förmige Glied 30 erstreckt sich quer zum Körper 10, wie am besten um seinen Schwenkpunkt zu verschwenken und die aus Fig. 1 ersichtlich ist, und über jede Seite der Kraft der Feder zu überwinden, die normalerweise Saiten des Instruments hinaus, die, wie in der nach- dieses in seiner in Fig. 3 und 4 gezeigten waagefolgenden Weise beschrieben, mit der Wiege ver- 35 rechten Stellung hält.
bunden werden. Die Schenkel 28 sind im wesent- Die einzelnen Saiten 14 des Instruments sind je
liehen von rechteckiger Form und bilden einen mit der Wiege durch gleiche Mittel verbunden, so Block. Der waagerechte Boden 30 ist ebenfalls im daß die Beschreibung für die Verbindung einer Saite wesentlichen von rechteckiger Form und bildet einen mit dieser für alle Saiten zutrifft. Block. 30 Das vordere Ende der Saite 14 ist mit einem Steg-
Das U-förmige Glied 26 ist zur Schwenkbewegung element verbunden, dessen hinteres Ende 58 gegabelt um eine waagerechte Achse durch Teile 32 gelagert, ist und das ferner mit einem nach unten gebogenen die in stehenden senkrechten Laschen oder Nasen 34 Nasenteil 60 versehen ist, der zur Aufnahme einer an der Platte 20 angeordnet sind. Die Laschen 34 öse 62 dient, welche das vordere Ende der Saite 14 sind in ihrem Querschnitt im wesentlichen rechteckig 35 des Instruments trägt. Die öse 62 ist mit einer Um- und bilden Blöcke. Die Laschen 34 sind auf ent- fangsausnehmung versehen, um welche die Saite gegegengesetzten Seiten der Platte 20 angeordnet, wie wickelt ist. Das vordere Ende des Stegelementes ist am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, und in der bei 64 eingezogen und im wesentlichen senkrecht, so Längsrichtung des Körpers 10, so daß sie sich in daß es sich in einem senkrechten Schlitz 66 im Ausfluchtung mit dem Schlitz 22 in der Platte 20 be- 40 hinteren Ende eines Verbindungsblockes 68 erfinden. Die waagerechten Teile 32 werden durch eine streckt. Der eingezogene Teil 64 des Stegelementes Kopfschraube gebildet, deren inneres Ende in den ist innerhalb des Schützes 66 frei angeordnet und auf senkrechten Schenkeln 28 gelagert ist, so daß die einem Zapfen oder Schaft 70 gelagert, der sich durch Schenkel um die Teile 32 verschwenkt werden kön- entgegengesetzte Seiten des Blockes 68 und durch nen. Die Teile 32 sind in den Laschen oder Nasen 34 45 den Schlitz 66 in einer im wesentlichen waagerechten benachbart deren hinterem Teil oder deren dem Richtung erstreckt. Der Block 68 erstreckt sich um Hals 12 zugekehrten Teil angeordnet. Der waage- einen Betrag nach rückwärts, der die gleiche Errechte Boden 30 des U-förmigen Gliedes ist so an- Streckung wie die Rückseite der Schenkel 28 hat, geordnet, daß dessen untere Kante sich in den während die vorderen Enden der Schenkel 28 sich oberen Teil des Schlitzes 22 erstreckt, wenn das 50 über das vordere Ende des Blockes 68 hinaus er-U-förmige Glied in einer Neutralstellung, beispiels- strecken. Das hintere Ende 58 des Stegelementes erweise der in Fig.3 und 4 gezeigten Stellung, be- streckt sich wesentlich über das hintere Ende der findet, wobei der waagerechte Boden in einer im Schenkel 28 hinaus, was sich am besten aus den wesentlichen waagerechten Ebene angeordnet ist. Zeichnungen ergibt.
Ein durch den Gitarrespieler betätigbarer Hand- 55 Der Block 68 ist sowohl in seinem Querschnitt als griff 36 erstreckt sich mit seinem vorderen unteren auch in Draufsicht rechteckig und ist auf einem Ende in eine Ausnehmung in einem senkrechten Gewindebolzen 72 angeordnet, der mit einer EinSchenkel 28. Der Handgriff 36 ist im vorderen Ende tiefung 76 an seinem oberen Ende versehen ist, die 38 des Schenkels 28 so gelagert, daß er in einer zur Aufnahme eines Steckschlüssels zum Drehen des senkrechten Ebene angehoben oder abgesenkt und in 60 Gewindebolzens dient. Der Gewindebolzen 72 ist im einer waagerechten Ebene gedreht werden kann. Das wesentlichen senkrecht und trägt eine Buchse bzw. Anheben und Absenken des Handgriffs 36 hat zur ein Zwischenstück 78 an seinem unteren Teil, das im Folge, daß das U-förmige Glied um die durch die waagerechten Boden 30 des U-förmigen Gliedes geTeile 32 gebildete waagerechte Achse verschwenkt lagert ist. Das Einsetzen eines Steckschlüssels in die werden kann. 65 Ausnehmung 76 und das Drehen des Schlüssels haben
Das U-förmige Glied 26 wird normalerweise durch zur Folge, daß der Gewindebolzen 72 den Block 68 eine Platte 40 in seiner Neutralstellung oder in seiner in einer senkrechten Richtung anhebt oder absenkt, üblichen Stellung gehalten, wenn kein Tremoloeffekt Die senkrechte Ebene des Zapfens oder Schaftes 70
und die senkrechte Ebene des Teils 32 fallen miteinander zusammen, und der Gewindebolzen 72 ist so angeordnet, daß er sich im Abstand vor diesen zusammenfallenden senkrechten Ebenen nach dem vorderen Ende des Körpers hin befindet. Das Verstellen des Verbindungsblockes 68 in einer senkrechten Richtung aufwärts oder abwärts hat daher nicht zur Folge, daß die senkrechten Ebenen der Teile 70 und 32 sich in ihrer Lage zueinander verändern und nicht mehr zusammenfallen. Jedoch hat to eine Verstellung des Verbindungsblockes 68 in einer senkrechten Richtung durch den Gewindebolzen 72 zur Folge, daß die Mittellinie 80 des Teils 32 und die Mittellinie 82 des Zapfens 70 mit Bezug aufeinander verlagert werden, so daß der Verbindungsblock 68 mit Bezug auf die Mittellinie 80 des Teils 32 versetzt oder exzentrisch ist. Die Saiten 14 reißen hierbei nicht, und es findet hierbei keine Reibung an dem jeweiligen und gesonderten schwimmenden Stegelement 18 der jeweils eingestellten Saiten statt, da ihr jeweiliges Stegelement 18 um sein unteres Ende in der Quernut im Körper 18 a, in welcher er angeordnet ist, verschwenkt wird, wie durch strichpunktierte Linien in F i g. 6 dargestellt ist. Wenn die Mittellinie 82 des Verbindungsblockes 68 mit der Mittellinie 80 des Teils 32 zusammenfällt, befindet sich der Verbindungsblock 68 in einer Neutralstellung, wie in F i g. 3 gezeigt. Hierbei werden, wenn der Handgriff 36 durch den Gitarrespieler angehoben oder abgesenkt und das U-förmige Glied um den Teil32, wie in Fig. 5 dargestellt, verschwenkt wird, der jeweilige Verbindungsblock 68 und die jeweilige Saite 14 des Instruments, die mit diesem verbunden ist, nicht bewegt, sondern sie befinden sich in einer Neutralstellung, so daß keine Veränderung in der Stimmwirkung dieser besonderen Saite eintritt und kein Tremoloeffekt stattfindet. Bei mehreren Saiten 14 auf einer Gitarre kann daher jede einzelne Saite unabhängig und einzeln mit Bezug auf die Mittellinie 80 des Teils 32 verlagert oder eingestellt werden, so daß sie alle anfänglich mit Bezug aufeinander einzeln gestimmt werden können.
Nachdem sie anfänglich durch Anheben oder Absenken des besonderen Verbindungsblockes 68, an dem sie befestigt sind, gestimmt worden sind, kann, wie ersichtlich, durch das Anheben und das Absenken des Handgriffs 36 der ganze Satz von Saiten 14 gemeinsam und gleichzeitig um den durch die Längsachse des Teils 32 bestimmten Schwenkpunkt bewegt werden. Ferner ist ersichtlich, daß die Vorspannung in der Feder 48 dazu führt, daß das vordere Ende des U-förmigen Gliedes in seine Neutralstellung zurückkehrt, in welcher es in einer im wesentlichen waagerechten Stellung ist, wenn der Gitarrespieler den Handgriff 36 frei läßt.
Erfindungsgemäß ist eine Platte 40 vorgesehen, die gegen einen festen Anschlag arbeitet und ein Verstimmen der übrigen Saiten verhindert, wenn irgendeine Saite reißt, was häufig bei Plattentremolovorrichtungen der Fall ist.
Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sich, daß durch die Erfindung eine neuartige Tremolovorrichtung geschaffen wurde, an der mehrere Instrumentsaiten befestigt werden können, die unabhängig und einzeln mit Bezug auf die Wiege oder deren U-förmiges Glied eingestellt werden können, so daß sie einzeln mit Bezug aufeinander gestimmt und ferner gleichzeitig um einen Schwenkpunkt gemeinsam verschwenkt werden können, um einen Tremoloeffekt zu erzielen.
Durch die Erfindung wird eine neuartige, einfache und billige schwimmende Stegvorrichtung von gedrängter Bauform geschaffen, mit der mehrere Instrumentsaiten verbunden werden können, wobei die Versetzung oder Exzentrizität jeder Saite unabhängig mit Bezug auf die anderen Saiten, die an dieser befestigt sind, geregelt werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Tremolovorrichtung für ein Saiteninstrument mit einer Wiege, längs der die Saiten befestigt sind, wobei die Wiege um ihre Längsachse, welche quer zu den Saiten liegt, gegen die Wirkung einer Feder zwecks Erzielung eines Tremolo-Effekts verschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiege eine Anzahl von Halterungen (68) für jede einzelne Saite trägt, die jeweils unabhängig voneinander in ihrer vertikalen Lage relativ zur Schwenkachse (32) der Wiege verstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Halterung aus einem Block (68) besteht, in den ein an der Wiege drehbar aber axial unverschiebbar angebrachter Gewindebolzen (72) eingreift, wobei bei einer Verdrehung des Bolzens um seine Achse eine Änderung der vertikalen Lage des Blocks (68) bewirkt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 861 356.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 627/1014 10.68 Q Bundesdruckerei Berlin
DEC33579A 1963-09-10 1964-08-05 Tremolovorrichtung fuer Saiteninstrumente Pending DE1280643B (de)

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