DE1280568B - Pruefeinrichtung fuer das ordnungsgemaesse Auflegen einer Tontraegermanschette bei einem Diktiergeraet - Google Patents
Pruefeinrichtung fuer das ordnungsgemaesse Auflegen einer Tontraegermanschette bei einem DiktiergeraetInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Gilb
Deutsche Kl.: 42 g-21/02
Nummer: 1280568
Aktenzeichen: P 12 80 568.4-51 (D 54758)
Anmeldetag: 4. Dezember 1967
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Die Anmeldung betrifft eine Prüfeinrichtung für das ordnungsgemäße Auflegen einer Tonträgermanschette
bei einem Diktiergerät.
Es ist eine Einrichtung bekannt, bei welcher eine Schaltvorrichtung vorhanden ist, die feststellt, wenn
die Tonträgermanschette in ihre Arbeitsstellung eingeführt ist und bewirkt, daß sich die bewegliche
Spannwalze automatisch in ihre Spannstellung zurückbewegt. Die Schaltvorrichtung wird unmittelbar
von einem kleinen Stück der führenden Kante der Tonträgermanschette betätigt, wenn diese in das Gerät
eingelegt wird. Durch diese Schaltvorrichtung wird die Handhabung des Geräts durch die diktierende
Person in zweierlei Hinsicht vereinfacht. Erstens braucht diese keine Augenscheinprüfung vorzunehmen,
ob das Aufnahmeband richtig in das Gerät eingelegt worden ist. Zweitens braucht sie keine
Steuervorrichtung zu betätigen, um das Aufnahmeband zu spannen, nachdem sie sich überzeugt hat,
daß das Band richtig in das Gerät eingelegt worden ist.
Durch die bekannte Schaltvorrichtung ist eine bedeutende Vereinfachung der Handhabungen bei Diktiergeräten
erzielt worden. Bei den Geräten mit Nadelton wird die Aufnahmemanschette notwendigerweise
genügend dick hergestellt. Infolgedessen ist die führende Kante des Aufnahmebandes stark genug,
um eine Schaltvorrichtung zu betätigen, ohne dabei zu verbiegen oder beschädigt zu werden. Wenn
jedoch die Tonträgermanschette verhältnismäßig dünn ist, wie beispielsweise bei einem Magnetaufnahmeband,
wird die führende Kante des Aufnahmebandes sich umbiegen oder sogar beschädigt werden,
wenn die führende Kante an dem Fühlelement einer solchen Schaltvorrichtung anschlägt.
Demgemäß besteht eine Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer verbesserten Schaltvorrichtung
für ein Diktiergerät mit Magnettonmanschette. Erfindungsgemäß wird die Prüfeinrichtung so ausgebildet,
daß eine Aufspannwalze einen axial verschiebbaren Abschnitt mit Flansch aufweist, an den beim Aufschieben
einer Tonträgermanschette sich die eine Kante dieser Manschette legt und ihn dabei axial
bewegt und auf diese Weise eine Verriegelung löst, welche die Spannwalzen in die Spannstellung der
Manschette überführt.
Wenn ein Aufnahmeband über die Dorne geschoben wird, schlägt ein Teil der führenden Kante des
Aufnahmebandes am Flansch an und schiebt diesen gegen die Riegelvorrichtung, um die Verriegelung zu
lösen und dem beweglichen Dorn zu gestatten, sich in seine Normalstellung zurückzubewegen und das
Prüfeinrichtung für das ordnungsgemäße
Auflegen einer Tonträgermanschette bei einem
Diktiergerät
Auflegen einer Tonträgermanschette bei einem
Diktiergerät
Anmelder:
Dictaphone Corporation,
Bridgeport, Conn. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. H. Wilcken, Patentanwalt,
2400 Lübeck, Breite Str. 52-54
Als Erfinder benannt:
William E. Springer, Stratford, Conn.;
Joseph A. Rescsanski, Trumbull, Conn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. Dezember 1966
(599033)
V. St. v. Amerika vom 5. Dezember 1966
(599033)
Aufnahmeband zu spannen. Auf diese Weise wird die Riegelvorrichtung, anstatt die Schaltvorrichtung mit
nur einem Punkt an der führenden Kante des Aufnahmebandes zu betätigen, durch eine beträchtliche
Länge der Kante des Aufnahmebandes gelöst, die einen Druck auf den beweglichen Flansch ausübt.
Bei dieser Anordnung ist ein Teil des Aufnahmebandes in Zylinderform um den Dorn gelegt und hat
somit eine größere axiale Festigkeit und Widerstand gegen diesen oder Beschädigung, als wenn nur ein
einziger Punkt an seiner führenden Kante benutzt würde, um die Spannungsschaltvorrichtung freizugeben.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Diktiergeräts,
F i g. 2 einen horizontalen Schnitt des Diktiergeräts nach Fig. 1, der unter dem Gerätgehäuse liegt und
die Anordnung der hauptsächlichen Teile zeigt,
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt in vergrößertem Maßstab nach Linie 3-3 der Fig. 2,
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3 4
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt in vergrößertem Erfindung ausgebildet ist. Fig. 3 ist ein vertikaler
Maßstab nach Linie 4-4 der F i g. 2 und Schnitt nach Linie 3-3 der F i g. 2, und F i g. 4 ist ein
Fig. 5 einen vertikalen Schnitt, der eine zweite vertikaler Schnitt nach Linie4-4 der Fig. 2. Die
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt. Schaltvorrichtung ist in den F i g. 2 und 4 gespannt
In F i g. 1 ist ein Diktiergerät gezeigt, das im gan- 5 und in F i g. 3 gelost gezeigt. Die gestrichelten Linien
zen mit 10 bezeichnet ist und das ein Handmikro- in F i g. 3 zeigen die Stellungen der Teile, wenn die
phon mit einer Steuereinrichtung aufweist, das im Schaltvorrichtung gespannt ist. Da die in den F i g. 2,
ganzen mit 12 bezeichnet und durch eine geeignete 3 und 4 gezeigte Vorrichtung sich von der in den zu-Leitung
13 mit dem Diktiergerät 10 verbunden ist. vor erwähnten USA.-Patentschriften beschriebenen
Nahe dem vorderen Ende des Geräts 10 ist ein Knopf io Vorrichtung nur hinsichtlich der Schaltvorrichtung
14 vorgesehen, der zur Regelung der Lautstärke unterscheidet, soll nur diese nachfolgend im einzelnen
dient. Unter diesem Knopf ist eine Anzeigeleuchte 16 beschrieben werden. Während das Diktiergerät nach
vorgesehen, die aufglüht, um zu zeigen, daß das Ge- der zuvor erwähnten USA.-Patentschrift ein Aufrät
eingeschaltet ist, und deren Intensität sich mit der nahmeband aus Plastikmaterial verwendet, das wäh-Lautstärke
des aufgenommenen Diktats verändert. 15 rend der Aufnahme eingeritzt wird, können die ver-
Ein Aufnahmeband 22 wird in das Gerät 10 ein- schiedenen Aufnahme- und Wiedergabeteile durch
gesetzt, indem es über eine Führung 24, die, wie ge- magnetische Aufnahme- und Wiedergabeteile ersetzt
zeigt, geformt ist, geschoben wird, um das Aufnahme- werden, um dieses Gerät für ein Magnet-Aufnahmeband
leicht in seine Betriebsstellung zu führen. Ein band geeignet zu machen. Hinsichtlich der hier nicht
»Diktat«-Knopf 28 ist am Handmikrophon 12 vor- ao beschriebenen Teile des Geräts wird auf die zuvor
gesehen, der bewirkt, daß das Gerät das Diktat auf- erwähnte USA.-Patentschrift hingewiesen,
nimmt, wenn der Knopf gedruckt ist. Wenn der Dik- Wenn das Ende des Aufnahmebandes erreicht ist,
tierende wünscht, irgendeine bereits aufgenommene drückt die diktierende Person den Knopf 26 an der
Stelle zu wiederholen, drückt er zunächst einen Zwei- Vorderseite des Geräts, um das Aufnahmeband 22
Stellungssteuerknopf 32 am Handmikrophon in die as zur Entfernung und Ersetzung erneut freizugeben.
Rückschaltstellung. Hierdurch wird ein Aufnahme- Wenn dieser Knopf 26 abwärts gedruckt wird, hebt
rückspielkopf (nicht dargestellt) zu der gewünschten er einen Auslösehebel 38, der schwenkbar auf einem
Stelle zurückbewegt. Wenn das gewünschte Maß der Zapfen 40 gelagert ist Der Auslösehebel 38 ist mit
Rückstellung erreicht ist, schiebt der Diktierende den einem umgekehrt U-förmigen Anschlagbügel 41 ver-Steuerknopf
32 durch seine normale Stellung in seine 30 sehen, der die Aufwärtsbewegungen in einer Stellung
Wiedergabestellung. Der Diktierende kann dann die etwas über der Horizontalen begrenzt. Der Bügel 41
zuvor genommene Aufnahme abhören. Nachdem er ist an einem Block 42 mittels einer Schraube 43 bedie
ganze zuvor genommene Aufnahme wieder abge- festigt. Der Auslösehebel 38 trägt an seinem hinteren
spielt hat, kann er den Zustand des Geräts 10 wieder Ende einen mit einem Kopf versehenen Stift 44, der
zur Aufnahme herstellen, indem er den Diktatknopf 35 unter einem Spannhebel 46 liegt. Der Spannhebel 46
28 drückt. - erstreckt sich rückwärts zu einer Lagerungsanord-
Um der diktierenden Person zu gestatten, den nung 48 des Leerlaufdornes 20.
Aufnahme-Abspielkopf von Hand zu bewegen, ist an Wenn der Auslösehebel 38 aufwärts bewegt wird,
der Vorderseite des Geräts ein handbetätigter Schub- hebt er den Spannhebel 46 mittels des Stiftes 44 an
hebel 34 vorgesehen, der sich in das Innere des Ge- 4° und dreht somit die Dornlageranordnung 48 im Uhrräts
erstreckt. Dieser Schubhebel 34 ist mit einem zeigersinn, in F i g. 3 gesehen, um deren exzentrische
Daumenknopf 36 versehen, der über eine Hebel-Ge- Schwenkachse 50. Diese Schwenkachse liegt parallel
stängeanordnung mit Vorrichtungen innerhalb des zu und über der Achse des Leerlaufdornes 20, so daß
Geräts verbunden ist, um eine Bewegung des Auf- die Drehung im Uhrzeigersinn der Dornlageranordnahme-Abspielkopfes
zu gestatten. 45 nung bewirkt, daß der Leerläufdorn ein kleines Stück
Wenn ein Aufnahmeband 22 über die Führung 24 zum vorderen Ende des Geräts gegen den Druck
geschoben wird, wie dies am deutlichsten aus F i g. 2 einer am Leerlauf dorn angreifenden Feder 52 verersichtlich
ist, gleitet das Aufnahmeband auf zwei schoben wird. Der völlausgezogene Kreis in Fig. 3,
parallele Dorne 18 und 20. Der Dorn 20 ist zum der mit der Bezugsziffer 20 versehen ist, zeigt die An-Dorn
18 hin beweglich, so daß ein Aufnahmeband 22 50 fangsstellung des Domes 20, während der Kreis in
über die beiden Dorne geschoben oder abgezogen gestrichelten Linien die nachfolgende Stellung des
werden kann. Diese Bewegung des beweglichen Dor- Domes zeigt. Diese Vorwärtsbewegung des Leerlaufnes
20 zum stationären Dorn 18 hin wird bewirkt, domes entfernt die Spannung aus dem Aufnahme*
indem ein Knopf 26 gedrückt wird, der an der Vor- band 22 und gestattet, daß dasselbe von den Dorderseite
des Geräts vorgesehen ist. Nachdem ein be- 55 nen 18 und 20 abgezogen werden kann,
sprochenes Band aus dem Gerät entfernt wird, kann Der Auslösehebel 38 wird in seiner Auslösestellung
ein leeres Band eingeführt werden. Wenn das leere durch eine sich hocherstreckende Zunge 54 gehalten,
Band in der richtigen Tiefe eingeführt ist, wird das die sich unter den Kopf 56 des Stiftes 44 am AuS-Vorhandensein
des Bandes durch eine Schaltvorrich- lösehebel bewegt. Die Zunge 54 ist an einem Schalttung
festgestellt, die nachfolgend noch im einzelnen 60 hebel 58 angeordnet, der um eine vertikale, am Block
beschrieben werden soll, wobei der bewegliche Dom 43 angebrachte Schwenkachse 60 im Gegenuhrzeigerautomatisch
in seine Normalstellung zurückkehrt und sinn bei Betrachtung der Fig. 2, durch eine Feder
dadurch eine Spannung des Aufnahmebandes in der 62 drehbar ist. Wenn der Kopf 56 des Stiftes 44 sich
Arbeitsstellung im Gerät bewirkt. über die Zunge 54 hochbewegt, schnappt das hintere
Fig. 2 ist ein horizontaler Schnitt des Diktier- 65 Ende des Schalthebels 58 unter der Wirkung der
geräts 10 der Fig. 1, der unter dem Gerätegehäuse Feder 62 nach links und verriegelt die ganze Hebel·-
liegt und die Anordnung der HauptteEes insbeson- anordnung in der angehobenen Stellung. Dies bedere
eine Schaltvorrichtung zeigt, die gemäß det wirkt, daß sich das vordere Ende des Schalthebels 58
nath rechts bewegt, so daß ein hochstehender Finget
64 an diesem Ende des Schalthebels sich nach rechts bewegt und am linken Ende des Domes 18 anschlägt.
Auf dem Dorn 18 ist an seinem linken Ende ein axial beweglicher Flansch 66 angeordnet, der in
Längsrichtung der Achse des Domes 18 nach rechts beweglich ist, wenn der Finger 64 nach rechts bewegt
wird und nach links, wenn das Aufnahmeband 22 über die Dome nach links geschoben wird und
äit führende Kante des Aufnahmebandes am Flansch
anschlägt. In F i g. 4 sind die Einzelheiten des Flansches
66 und seine Beziehung zu den anderen Teilen dös Domes 18 und der Antriebswelle 68 gezeigt. Der
Flansch 66 hat einen sich radial nach außen erstrekkfeöden
Abschnitt 66 α und einen zylindrischen Abschnitt 66 b, der von der Antriebswelle 68 durchgriffen
ist. Der das Aufnahmeband antreibende Abschnitt des Domes 18 ist als rohrförmiges Teil 69 ausgebildet,
das einen Preßsitz auf zwei Ringen 70 α und 70 b ao hat, die ihrerseits einen Preßsitz auf der Antriebswelle
68 haben, so daß das rohrförmige Teil sich mit der Antriebswelle dreht. Der axial bewegliche Flansch
66 ist mittels zweier Lager 72 α und 72 b auf der Antriebswelle 68 gelagert, so daß sich der Flansch frei
gegenüber der Antriebswelle drehen und in Längsrichtung der Achse der Antriebswelle bewegen kann.
Das Ausmaß der Axialbewegung des Flansches 66 ist durch einen Anschlag 74 begrenzt, der an der Antriebswelle
68 und dem rohrförmigen Teil 69 befestigt ist.
Der hochstehende Finger 64 am Schalthebel 58 ist in der Bewegungsbahn des Flansches 66 angeordnet,
wenn die Spannungsschaltvorrichtung gespannt ist. Infolgedessen wird der Flansch 66, wenn ein Aufnahmeband
über die Dorne 18 und 20 geschoben wird und die führende Kante des Aufnahmebandes
entlang einem Bogen von 180° an den vorstehenden Flanschabschnitt 66 a anschlägt, nach links bewegt
und drückt den hochstehenden Finger 64 nach links, um den Leerlaufdom 20 freizugeben, so daß er sich
in seiner Betriebsstellung bewegen kann, in der das Aufnahmeband gespannt ist. Wenn der hochstehende
Finger 64 in Ansprache auf das Anschlagen eines Aufnahmebandes am radial vorstehenden Teil 66 a
des Flansches 66 nach links bewegt wird, dreht sich der Schalthebel 58 im Uhrzeigersinn, bei Betrachtung
der F i g. 2, um das Schwenklager 60 und gegen die Feder 62. Die Zunge 54 am hinteren Ende des
Schalthebels 58 bewegt sich aus ihrer Stellung unter dem Kopf des Stiftes 54 fort und damit die Abstützung
unter dem Kopf 56, so daß sich der Auslösehebel im Uhrzeigersinn, bei Betrachtung der F i g. 3,
unter der Wirkung der Feder 39 drehen kann. Dies wiederum gibt den Spannhebel 56 frei, auf den die
Domspannfeder 52 einwirkt, da sich der Stift 44 abwärts bewegt, wenn sich der Auslegehebel im Uhrzeigersinn
dreht. Der Leerlaufdom 20 wird daher fast augenblicklich um seine exzentrische Lagerachse
50 nach hinten gedreht und übt die erforderliche Spannung auf das Aufnahmeband aus. Wenn sich
der Kopf 56 des Stiftes 44 abwärts bewegt, greift er hinter die Zunge 54, wie in Fig. 3 ersichtlich, und
hindert damit den Finger 64 an einer Bewegung nach rechts. Hierdurch werden Abnutzung und Kratzgeräusche
vermieden, die anderenfalls zwischen dem Finger 64 und dem Flanschabschnitt 66 a auftreten
könnten, wenn der Flansch sich entweder über eine mechanische Kupplung mit der Antriebswelle dreht,
wie dies noch beschrieben werden soll, oder Wenn er vom Aufnahmeband mitgenommen wird.
Die führende Kante des Aufnahmebandes 22 liegt am Flanschabschnitt 66 α an, der seinerseits in seiner
Stellung auf der Antriebswelle 68 mittels des Anschlags 74 in der richtigen Stellung zur Aufnahme
festgelegt ist. In der gespannten Aufnahmebandstellung
der Dorne divergieren sie etwas zum rechten Ende hin, was bewirkt, daß das Aufnahmeband etwas
nach links gedrückt wird, Wenn es vom Dom 18 angetrieben wird, so daß die linke Kante des Aufnahmebandes
in Anlage am Flanschabschnitt 66 a bleibt. Gleichzeitig wird der Flansch 66 gegen den Anschlag
74 gedrückt.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß das Aufnahmeband 22 ohno wesentliche Mühe der diktierenden
Person schnell auf den Dornen 18 und 20 angebracht werden kann. Da das Aufnahmeband am
Flanschabschnitt 66 α um einen Bogen von 180° anliegt, wird das Band nicht gefaltet oder beschädigt,
wenn die Spannvorrichtung freigegeben wird. Der Schalthebel 58 ist um einen Punkt nahe seinem hinteren
Ende schwenkbar, wodurch verhältnismäßig große mechanische Vorteile erzielt werden, die in der
Sicherstellung der zwangläufigen Betätigung durch das Aufnahmeband zu sehen sind. Das hintere Ende
des Schalthebels ist mit einem Gegengewicht versehen, um ein dynamisches Gleichgewicht des Hebels
um die Schwenkachse zu schaffen und sicherzustellen, daß keine versehentliche Betätigung der Auslösevorrichtung
auftreten kann, wenn das Gerät herumgestoßen oder fallengelassen wird.
Es wird nochmals auf Fig. 4 Bezug genommen. Wenn es erwünscht ist, das Aufnahmeband über den
Flansch 66 sowie über das rohrförmige Teil 69 anzutreiben, kann der Flansch mit dem rohrförmigen
Teil gekuppelt werden, so daß sich beide zusammen mit der Antriebswelle 68 drehen. Diese Kupplung
wird bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform mittels des Stiftes 76 bewirkt, der einen Preßsitz in
einer Sackbohrung im Ring 70 a hat und lose in eine Bohrung des benachbarten Endes des zylindrischen
Flanschabschnitts 66 b eingreift. Der Flansch 66 kann sich axial gegenüber dem rohrförmigen Teil 69 bewegen,
ist jedoch zur Drehung mit dem rohrförmigen Teil gekuppelt.
Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes. Während in Fig. 4 der Außendurchmesser des zylindrischen Flanschabschnitts
66 b gleich dem des Domes 18 ist, so daß ein Aufnahmeband sowohl auf dem zylindrischen
Flanschabschnitt 66 b und dem rohrförmigen Teil 69 liegt, ist in F i g. 5 der zylindrische Flanschabschnitt
78 & in ein rohrförmiges Teil 79 eingepaßt, so daß ein Aufnahmeband nur auf dem rohrförmigen Teil
79 liegt. In der Ausführungsform nach Fig. 5 ist eine Kupplung zwischen dem beweglichen Flansch
und dem rohrförmigen Teil 79 nicht erforderlich, da ein Aufnahmeband über seine ganze axiale Länge
durch das rohrförmige Teil 79 angetrieben wird.
Eine typische Axialbewegung des Flansches 66 beträgt 1,27 mm. Zur Auslösung der Spannvorrichtung
sind 0,76 mm und für Herstellungstoleranzen 0,51 mm vorgesehen.
Das Verhältnis des Durchmessers des Flanschabschnitts 66 a zur Länge des Flansches 66 beträgt
vorzugsweise wenigstens 2:3. Anderenfalls kann die
zur Auslösung der Spannvorrichtung erforderliche exzentrische Kraft bewirken, daß sich der Flansch
auf der Antriebswelle verklemmt.
Claims (7)
1. Prüfeinrichtung für das ordnungsgemäße Auflegen einer Tonträgermanschette bei einem
Diktiergerät, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufspannwalze (18) einen axial verschiebbaren
Abschnitt (666) mit Flansch (66 a) aufweist, an den beim Aufschieben einer Tonträgermanschette
sich die eine Kante dieser Manschette legt und ihn dabei axial bewegt und auf diese Weise eine Verriegelung löst, welche die
Spannwalze (79) in die Spannstellung der Manschette überführt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die führende Kante einer Ton- ao
trägermanschette über einen Bogen von 180° an dem Flansch (66 a) anliegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Spannwalze(20,79)
drehfest auf einer Welle angeordnet ist, während der Flanschabschnitt (78 δ) auf der Welle frei
drehbar gelagert ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschabschnitt einen zylindrischen
Abschnitt (66 b, 78 b) aufweist, durch den sich die Welle (68) erstreckt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des zylindrischen
Abschnittes gleich dem Außendurchmesser der zweiten Aufspannwalze ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, daß die zweite Aufspannwalze einen
rohrförmigen Abschnitt aufweist, in den der zylindrische Abschnitt des Flansches eingepaßt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschabschnitt mit der
zweiten Aufspannwalze gekuppelt ist, so daß sich der Flanschabschnitt und der zweite Dorn zusammen
drehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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