[go: up one dir, main page]

DE1280439B - Piezoelektrisches Festfrequenzfilter - Google Patents

Piezoelektrisches Festfrequenzfilter

Info

Publication number
DE1280439B
DE1280439B DES106747A DES0106747A DE1280439B DE 1280439 B DE1280439 B DE 1280439B DE S106747 A DES106747 A DE S106747A DE S0106747 A DES0106747 A DE S0106747A DE 1280439 B DE1280439 B DE 1280439B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency filter
bandwidth
khz
coupling element
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES106747A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric A Kolm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sonus Corp
Original Assignee
Sonus Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sonus Corp filed Critical Sonus Corp
Publication of DE1280439B publication Critical patent/DE1280439B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H9/00Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
    • H03H9/46Filters
    • H03H9/54Filters comprising resonators of piezoelectric or electrostrictive material
    • H03H9/58Multiple crystal filters
    • H03H9/60Electric coupling means therefor
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H9/00Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
    • H03H9/46Filters
    • H03H9/54Filters comprising resonators of piezoelectric or electrostrictive material
    • H03H9/58Multiple crystal filters
    • H03H9/581Multiple crystal filters comprising ceramic piezoelectric layers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03h
Deutsche Kl.: 21g-34
Nummer: 1280439
Aktenzeichen: P 12 80 439.6-35 (S 106747)
Anmeldetag: 9. Juni 1965
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein piezoelektrisches Festfrequenzfilter mit mindestens zwei jeweils aus mechanisch miteinander verbundenen Keramikscheiben bestehenden Resonatoren, die elektrisch in Kette geschaltet sind und die fluchtend hintereinander angeordnet sind.
Festfrequenzfilter dieser Art sind bekannt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Filter dieser Art zu schaffen, das eine ideale steilflankige Filterdurchlaßkurve mit ausgeprägter Mittenfrequenz-Spitze besitzt.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Festfrequenzfilter der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß aufeinanderfolgende Resonatoren gleichgerichtete Polarität besitzen.
Die Filtereigenschaften der einzelnen Resonatoren, die aus zwei miteinander verklebten und entsprechend vorpolarisierten Keramikscheiben bestehen, hängen weitgehendst von der gegenseitigen Polarität dieser beiden Scheiben ab. Wenn die Polaritat der beiden Scheiben nicht gleichgerichtet ist, wird eine 180°-Phasenverschiebung des Eingangssignals erzeugt, d.h., ein Maximum des Eingangssignals bedeutet ein Minimum des Ausgangssignals. Wird diese Forderung nach angepaßter Polarität der Scheiben eines einzelnen Resonators erfindungsgemäß auch bei mehreren fluchtend hintereinander angeordneten und in Kette geschalteten Resonatoren erfüllt, so ergibt sich gegenüber einem Filter, bei dem beispielsweise die aufeinanderfolgenden Resonatoren eine entgegengesetzte Polarität besitzen, eine ideale Filterdurchlaßkurve mit ausgeprägtem Spitzenmaximum bei der Mittenfrequenz und sehr steil abfallenden Flanken.
Für die erfindungsgemäße Maßnahme ist es unerheblich, ob die einzelnen, hintereinandergeschalteten Resonatoren dieselbe Eigenresonanz besitzen oder beispielsweise um einige 100 Hz verschobene Eigenresonanzen aufweisen. Ferner ist die Größe der Polarisationsspannung ohne Einfluß auf die Wirkung der Erfindung.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Festfrequenzfilters.
F i g. 2 zeigt das Filter nach F i g. 1, eingefügt in eine elektrische Schaltung;
F i g. 3 zeigt die Durchlaßkurve eines bekannten Frequenzfilters mit einem einzigen Kopplungselement, während
F i g. 4 die Durchlaßkurve eines Frequenzfilters gemäß der Erfindung darstellt.
Piezoelektrisches Festfrequenzfilter
Anmelder:
SONUS CORPORATION, Cambridge, Mass.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dr. E. v. Pechmann, Patentanwälte,
8000 München, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
Eric A. KoIm, Brookline, Mass. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 9. Juni 1964 (373 612)
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 umfaßt ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnetes Frequenzfilter zwei Kopplungselemente 12 und 14, die mittels elektrischer Zuleitungen 24, 26, 28 α und 28 & an mit Anschlußkontakten versehenen senkrechten Säulen 18, 10 und 22 aufgehängt sind. Die Säulen 18, 20 und 22 sind dabei an einem Bodenteil 16 befestigt, auf das eine in Fig. 1 nicht dargestellte Abdeckung aufschiebbar ist, welche das Frequenzfilter nach außen abschließt.
Jedes der Kopplungselemente 12 und 14 besteht unter Bezugnahme auf die F i g. 2 aus zwei piezoelektrischen keramischen Schwingkristallen in Form von zwei Scheiben 32 und 34, die an ihren beiden Stirnseiten Elektroden 38, 42 bzw. 40, 44 tragen, welche beispielsweise mittels einer organischen Silbersuspension auf die betreffenden Stirnseiten aufgebracht sind. Die beiden Keramikscheiben 32 und 34 jedes Kopplungselementes 12 bzw. 14 sind in axialer Richtung nebeneinander angeordnet, und ihre einander zugewandten Elektroden 42 und 44 liegen zu beiden Seiten einer zwischen die Keramikscheiben eingeschobenen Metallfolie 36 an, an der die Keramikscheiben über Klebeschichten 48 und 50, die auf die betreffenden Elektroden aufgebracht sind, angeklebt sind. Die Klebstoffschichten 48 und 50 können mit Silberpuder durchmischt sein, um einen einwandfreien elektrischen Kontakt zwischen der Metallfolie 36 und
809 627/1161

Claims (1)

  1. 3 4
    den anliegenden Elektroden42 und 44 zu gewähr- Wie nun Fig. 3 zeigt, beträgt die 6-db-Bandbreite
    leisten. der mit einem derartigen Kopplungselement erhal-
    Sind im Verlauf der Herstellung des in Fig. 1 ge- tenen Durchlaßkurve etwa 4,7 kHz, während die
    zeigten Frequenzfilters die beiden Keramikscheiben 30-db-Bandbreite bei etwa 162 kHz liegt und somit
    32 und 34 mit der Metallfolie 36 verklebt worden, 5 mehr als 17mal so groß wie die 6-db-Bandbreite ist.
    werden die Schwingkristalle 32 und 34 jedes Kopp- Der Dämpfungsverlust des Kopplungselementes be-
    lungselementes in axialer Richtung vorpolarisiert. trug etwa 3,5 db.
    Die Kopplungselemente 12 und 14 liegen gemäß Im Vergleich dazu besitzt die in F i g. 4 darge-F i g. 1 und 2 in axialer Richtung in Abstand hinter- stellte Durchlaßkurve eines gemäß der Erfindung auseinander, so daß die Polarisation der einzelnen Kera- io gebildeten Frequenzfilters, dessen Keramikscheiben mikscheiben mit der Längsachse des aus dem Kopp- wie zu Fig. 3 angegeben ausgebildet waren und das lungselementen bestehenden Frequenzfilters 10 zu- in die gleiche Schaltung wie das zum Aufnehmen der sammenfallen. Durchlaßkurve von F i g. 3 verwendete Filter einge-
    Wie Fig. 2 zeigt, in der eine Schaltung mit dem fügt gewesen ist, einen merklich verbesserten Verlauf.
    Frequenzfilter von Fig. 1 dargestellt ist, sind die An- 15 In diesem Falle beträgt nämlich die 6-db-Bandbreite
    schlußklemmen einer Wechselspannungsquelle 30 2,5 kHz, während die 30-db-Bandbreite nur eine
    mit einer Innenwiderstand Rs an die Anschlußkon- Größe von 11,6 kHz besitzt, also höchstens unge-
    takte der Säulen 18 und 22 angeschlossen. Der An- fähr 5mal so groß wie die 6-db-Bandbreite ist.
    schlußkontakt der Säule 18 ist dabei über eine Lei- Daraus geht hervor, daß ein Frequenzfilter gemäß der
    rung 24 an die Außenelektrode 38 des Kopplungs- 20 Erfindung eine hohe Flankensteilheit besitzt. Der
    elementes 12 angeschlossen, während die Elektrode Dämpfungsverlust des Frequenzfilters ist mit 9,5 db
    40 des Kopplungselementes 12 über eine Leitung 52 selbst nicht übermäßig groß.
    mit der Elektrode 38 des anderen Kopplungselemen- Wie bereits einleitend erwähnt kann die Bandbreite
    tes 14 verbunden ist. Die Elektrode 40 des Kopp- des beschriebenen Frequenzfilters unter Beibehaltung
    lungselementes 14 ist wiederum über die Leitung 26 35 der hohen Flankensteilheit durch Erhöhung bzw. Ver-
    an den Anschlußkontakten der Säule 20 angeschlos- kleinerung der Gleichspannung, mit der die einzelnen
    sen, während die innnen liegenden Elektroden 42 Schwingkristalle des Frequenzfilters vorpolarisiert
    und 44 beider Kopplungselemente über an die Metall- werden, vergrößert bzw. verringert werden,
    folien 26 angeschlossene Zuleitungen 28 a und 28 & Für manche Verwendungszwecke ist es günstiger,
    mit dem gemeinsamen Anschlußkontakt der Säule 22 30 eine stärkere Abstützung des Filters 10 vorzusehen,
    verbunden sind. Zu diesem Zweck kann eine zusätzliche Säule
    Die Wechselspannungsquelle 30 gibt dabei an die zwischen den beiden Kopplungselementen 12 und 14
    Anschlußkontakte der Säulen 18 und 22 eine Wech- angeordnet werden, derart, daß die Leitung 52 von
    selspannung ab, welche im Falle, indem sie innerhalb den Mittelpunkten der Elektroden 38 und 40 weg-
    des Durchlaßbereiches des Frequenzfilters liegt, in 35 führend an die zusätzliche Säule angeschlossen wird,
    entsprechender Größe über dem Lastwiderstand RL um das Filter 10 an vier in Abstand voneinander an-
    am Ausgang des Frequenzfilters abfällt. geordneten Punkten aufzuhängen.
    Bei dem in F i g. 3 dargestellten Diagramm, zu des- Obwohl die das Frequenzfilter bildenden Schwing-
    sen Erhalt ein einziges Kopplungselement wie das kristalle als dünne Scheiben gezeigt und beschrieben
    in F i g. 1 gezeigte Kopplungselement 12 oder 14 ver- 40 sind, sei darauf hingewiesen, daß auch Schwingkri-
    wendet wurde, umfaßt die Abszisse etwa einen Fre- stalle anderer Form verwendet werden können,
    quenzbereich von 100 kHz, wobei die Bandmittenfre- τ> + + u
    quenz mit /0 bezeichnet ist. Die Keramikscheiben des ratentansprucn:
    Kopplungselementes waren dabei jeweils etwa Piezoelektrisches Festfrequenzfilter mit min-
    0,64 mm dick und besaßen einen Durchmesser von 45 destens zwei jeweils aus mechanisch miteinander
    etwa 5,33 mm. Die keramische Masse des Wandlers verbundenen Keramikscheiben bestehenden Reso-
    hatte eine Dielektrizitätskonstante von 1200 und natoren, die elektrisch in Kette geschaltet sind
    eine mechanische Güte von 350. Der Innenwider- und die fluchtend hintereinander angeordnet sind,
    standi?s der Quelle30 betrug etwa 10000 Ohm, dadurch gekennzeichnet, daß aufein-
    während der Verbraucherwiderstand RL zwischen 50 anderfolgende Resonatoren (12, 14) gleichgerich-
    200 und 5000 0hm lag. Beide Keramikscheiben tete Polarität besitzen.
    waren mit einer Gleichspannung von 1100 Volt pola-
    risiert und besaßen eine Eigenresonanz von In Betracht gezogene Druckschriften:
    fQ = 262 kHz. USA.-Patentschrift Nr. 2 877 432.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    809 627/1161 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
DES106747A 1964-06-09 1965-06-09 Piezoelektrisches Festfrequenzfilter Pending DE1280439B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US373612A US3403358A (en) 1964-06-09 1964-06-09 Composite piezoelectric filter method and means

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1280439B true DE1280439B (de) 1968-10-17

Family

ID=23473129

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES106747A Pending DE1280439B (de) 1964-06-09 1965-06-09 Piezoelektrisches Festfrequenzfilter

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3403358A (de)
DE (1) DE1280439B (de)
FR (1) FR1448130A (de)
GB (2) GB1119235A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3535569A (en) * 1968-04-19 1970-10-20 Mallory & Co Inc P R Pressure support resonator mounting
US3518470A (en) * 1969-01-13 1970-06-30 Clevite Corp Filter assembly
US3610969A (en) * 1970-02-06 1971-10-05 Mallory & Co Inc P R Monolithic piezoelectric resonator for use as filter or transformer

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2877432A (en) * 1957-01-08 1959-03-10 Clevite Corp Electromechanical filter elements

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1307476A (fr) * 1960-12-12 1962-10-26 U S Sonics Corp Amplificateur sélecteur de fréquences
US3189851A (en) * 1962-06-04 1965-06-15 Sonus Corp Piezoelectric filter

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2877432A (en) * 1957-01-08 1959-03-10 Clevite Corp Electromechanical filter elements

Also Published As

Publication number Publication date
GB1119235A (en) 1968-07-10
GB1119234A (en) 1968-07-10
US3403358A (en) 1968-09-24
FR1448130A (fr) 1966-08-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69414739T2 (de) Beschleunigungsmessaufnehmer
DE2104779A1 (de) Bandfilter-Schaltung
DE1275627B (de) Piezoelektrischer Einbaukoerper
DE1276837B (de) Piezoelektrisches Frequenzfilter
DE1281603B (de) Elektromechanisches Stimmgabelfilter
DE69723212T2 (de) Kettenfilter
DE2542854A1 (de) Akustisches oberflaechenwellenfilter
DE1280439B (de) Piezoelektrisches Festfrequenzfilter
DE3432670A1 (de) Rauschunterdrueckungsfilter
DE2627326A1 (de) Verringerung der ueberdeckungsverzerrung in abgetasteten signalen
DE2220924C3 (de) Oberflächenwellenfilter für einen Farbfernsehempfänger
DE69329495T2 (de) Piezoelektrische keramische filterschaltung und piezoelektrisches keramisches filter
DE1260650B (de) Elektromechanisches Filter
DE1814954C3 (de) Elektrische Filterweiche, bestehend aus zwei elektromechanischen Filtern mit unterschiedlicher Bandbreite
DE2001433A1 (de) Piezoelektrisches keramisches Bandfilter
DE3031667C2 (de) Signalspektrum-Anzeigegerät
DE2651731A1 (de) Elektromechanisches frequenzfilter
DE1922550A1 (de) Elektromechanisches Filter
DE1274755B (de) Elektromechanisches Kanaltrennfilter
DE1269743B (de) Elektromechanisches Filter
DE2000247C (de) Piezoelektrischer keramischer Ringresonator
DE2316646C2 (de) Mechanisches Filter mit wenigstens vier Resonatoren
DE2438758C3 (de) Piezoelektrische Resonatoranordnung
DE2124787C2 (de) Mechanische Filter
DE1276238B (de) Mechanisches Filter