DE1280428B - Kernreaktor-Moderatoraufbau - Google Patents
Kernreaktor-ModeratoraufbauInfo
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- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C5/00—Moderator or core structure; Selection of materials for use as moderator
- G21C5/14—Moderator or core structure; Selection of materials for use as moderator characterised by shape
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Inta.:
G21c
Deutsche Kl.: 21g-21/20
Nummer: 1280 428
Aktenzeichen: P 12 80 428.3-33 (C 28259)
Anmeldetag: 24. Oktober 1962
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kernreaktor-Moderatoraufbau, bestehend aus zu einzelnen miteinander
verbundenen Säulen zusammengefaßten Blöcken aus Moderatormaterial mit von einem Kühlmittel
durchströmten zylindrischen Längskanälen, in deren Wandung durchlaufende Nuten eingearbeitet
sind, wobei in die Kanäle Brennstoffelemente, deren Oberfläche mit Kühlrippen besetzt sind, unter Anlage
der Kühlrippen an die Kanalwand, eingesetzt sind. ίο
Kernreaktoren mit einem Moderatoraufbau dieser Art sind in der britischen Patentschrift 791 011 sowie
in dem »Directory of Nuclear Reactors« in Band 1 auf den Seiten 114, 134 und 164 beschrieben.
Dabei dienen die in die Längskanäle der einzelnen Moderatorblöcke eingearbeiteten Nuten der Führung
der in die Kanäle eingesetzten Brennstoffelemente, wozu diese Brennstoffelemente Ansätze aufweisen,
die in die Nuten eingreifen und diese vollständig ausfüllen. Ähnliche Führungsnuten gibt es ao
auch bei den in den britischen Patentschriften 844 884 und 858 247 beschriebenen Moderatorblöcken;
auch in diesen Fällen werden also die Nuten in den Moderatorblockkanälen von Ansätzen
an den in den Kanälen befindlichen Brennstoffelementen ausgefüllt, so daß für den Durchtritt des
Kühlmittels durch die Reaktorkanäle nur der jeweils zwischen den Brennstoffelementen bzw. ihren Rippen
einerseits und den Kanalwänden andererseits eingeschlossene freie Raum verbleibt.
Moderatorblöcke, die auf einem Teil ihrer Länge zusätzlich zu einem Längskanal mit an diesen angrenzenden
Nuten versehen sind, sind auch in der deutschen Patentschrift 1031439, der britischen
Patentschrift 790 688 und der USA.-Patentschrift 2 782158 beschrieben. In diesen Fällen sind die
Nuten jedoch als Einlasse bzw. Auslässe für das Kühlmittel gedacht, wobei sie diesem im Falle der
deutschen Patentschrift 1031439 außerdem eine Zirkularströmung aufprägen sollen, die ihrerseits zu
einer entsprechenden Drehbewegung der in Kugelform vorliegenden Brennstoffelemente führen soll.
Gemäß der USA.-Patentschrift 2 782158 dient der Kühlmittelstrom gleichzeitig dem Transport des
Brennstoffs, der in Form einer in dem Kühlmittel mitströmenden Suspension vorliegt. In allen drei
Fällen dienen die Nuten in den Kanälen der Moderatorblöcke lediglich der Einspeisung bzw. der Ableitung
des Kühlmediums, ohne auf die gesamte Länge des Kanals den für den Durchtritt dieses Kühlmediums
zur Verfügung stehenden freien Querschnitt zu vergrößern.
Kernreaktor-Moderatoraufbau
Anmelder:
Commissariat ä !'Energie Atomique, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing R. Beetz und Dipl.-Ing. K. Lamprecht,
Patentanwälte,
8000 München 22, Steinsdorfstr. 10
Als Erfinder benannt:
lean Forestier, Montrouge, Seine (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 10. November 1961 (878 622)
Allen oben beschriebenen Bauweisen für den Moderator
eines Kernreaktors ist also der eine Umstand gemeinsam, daß der Querschnitt für den Durchtritt
des Kühlmittels über den gesamten Reaktorkanal im wesentlichen gleich ist und sich nicht verändern
läßt. Steht man daher vor der Aufgabe, eine Steigerung der Reaktorleistung durch Erhöhung des Kühlmitteldurchsatzes
durch die einzelnen Reaktorkanäle zu erzielen, so bleibt nur der Weg, die Leistung der
die Kühlmittelströmung bewirkenden Gebläse oder Pumpen entsprechend zu erhöhen, um eine entsprechende
Steigerung der Kühlmittelgeschwindigkeit und einen Ausgleich der Druckverluste beim
Durchtritt des Kühlmittels durch die freien Räume im Kanalinneren zu erhalten.
Diese Lösung für die Leistungssteigerung bei einem bereits bestehenden Reaktor ist jedoch äußerst
unbequem, da sie einerseits einen Austausch der Gebläse und Pumpen, d. h. also sehr umfangreicher
Aggregate, voraussetzt und außerdem auch Umbauten an den mit dem Kühlmittelstrom in Berührung
kommenden Wärmeaustauschern verlangt. Der Erfindung liegt daher ausgehend von dem oben genannten
Stande der Technik die Aufgabe zugrunde, einen Moderatoraufbau für einen Kernreaktor anzugeben,
bei dem ein erhöhter Kühlmitteldurchsatz
809 627/1150
durch die Reaktorkanäle möglich ist, ohne daß es dazu einer Leistungssteigerung der den Kühlmittelstrom
bewirkenden Gebläse oder Pumpen bedarf.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Moderatoraufbau der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Kühlrippen der Brennstoffelemente zwischen den Nuten, also an den
stehengebliebenen Teilen der Kanalwand, zur Anlage kommen.
Das Grundprinzip der Erfindung liegt also in einer Steigerung des für den Durchtritt des Kühlmittels
durch die Reaktorkanäle zur Verfugung stehenden Querschnitts durch die zusätzlich vorgesehenen, in
die Längskanäle eingearbeiteten Nuten. Dabei wird diese Vergrößerung des Durchtrittsquerschnitts erreicht,
ohne daß man eine Beeinträchtigung der Führung und Halterung der Brennstoffelemente in
den Längskanälen der Moderatorblöcke befürchten müßte.
Die Fom der Nuten in den Längskanälen hängt selbstverständlich von der Gestalt der in diese Kanäle
einzusetzenden Brennstoffelemente bzw. der Anbringung ihrer Kühlrippen ab. So empfiehlt es sich beispielsweise
bei Brennstoffelementen mit in Richtung ihrer Längsachse verlaufenden Kühlrippen, die
Nuten schraubenlinienförmig auszubilden. Bei Brennstoffelementen mit quer zur Längsachse verlaufenden
Rippen sind dagegen Nuten, die in Richtung der Längsachse verlaufen, bevorzugt, wobei
diese auch noch herstellungstechnische Vorteile bieten. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, auch
die Tiefe und/oder die Breite der Nuten von einem Ende des Kanals bis zu dessen anderem Ende zu
ändern, beispielsweise um durch die Änderung des Nutenquerschnittes eine Sicherung gegen das Ausstoßen
der Brennstoffelemente durch den Druck des Kühlmediums zu verhindern.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden nunmehr zwei Ausführungsspiele beschrieben, die in
der Zeichnung veranschaulicht und einer bekannten Ausführung gegenübergestellt sind; es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines bekannten Moderatorblockes der üblichen Art mit
regelmäßigem Sechseck-Querschnitt, der einen zylindrischen Längskanal zur Aufnahme der Brennstoffelemente
aufweist,
Fig. 2 eine der Darstellung in Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Moderatorblockes mit
einem zentralen Kanal, der gemäß der Erfindung in seiner Innenwand eine schraubenlinienförmige Nut
aufweist,
F i g. 3 eine entsprechende Darstellung eines Moderatprblockes, der eine gerade Längsnut an der
Innenwand des Kanals enthält.
Der bekannte Moderatorblock 10 mit sechseckigem Querschnitt, wie er in der Fig. 1 dargestellt ist,
wird mit anderen nicht dargestellten Blöcken gleicher Form zur Bildung einer Moderatorsäule benutzt.
Bei den heute üblichen Reaktoren mit festem Moderator bestehen die Blöcke im allgemeinen aus
Graphit; die Erfindung läßt sich aber ebensogut bei Blöcken aus einem anderen Material verwenden, beispielsweise
aus Beryllium. Die Erfindung kann bei Blöcken mit irgendeinem geraden prismatischen
Querschnitt angewendet werden, die gegebenenfalls mit seitlichen Verbindungsfedern oder -nuten versehen
sind, die zur gegenseitigen Sicherung der Lage der eng aneinandergesetzten Blöcke der Moderatorsäulen
bestimmt sind. Die Säulen können innerhalb des Reaktors sowohl vertikal als auch horizontal
angeordnet sein.
Der Block 10 enthält eine Längskanalbohrung 12, die zur Aufnahme der Brennstoffelemente oder
-patronen 14 dient, deren Hülle in der Fig. 1 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Durch das
koaxiale Aneinandersetzen der Bohrungen der Blöcke der gleichen Säule entsteht ein Brennstoffkanal, der
ίο durch den Moderatoraufbau von einerbis zur anderen
Seite hindurchführt und von einem Strömungsmedium durchströmt wird, das die in den Brennstoffelementen
14 entstehende Wärme abführt. Die Brennstoffelemente werden in axialer Richtung gegenüber den Blöcken durch übliche Haltevorrichtungen
abgestützt, deren Beschreibung nicht erforderlich ist, da sie keine Beziehung zum Gegenstand
der Erfindung haben. Bei der dargestellten Ausführungsform des Moderatorblockes stützen sich die
Elemente 14 durch Rippen 16 ihrer Hülle auf die Innenwand der Längskanalbohrung 12 ab.
Die oben geschilderte Anordnung wird im allgemeinen bei Reaktoren verwendet, in denen Strangpreß-Graphit
als Material der Blöcke benutzt ist.
as Diese Anordnung hat einen Nachteil: Der Durchtrittsquerschnitt
des Kühlmediums ist durch die Form des Brennstoffelementes bzw. der Brennstoffpatrone
bestimmt. Wenn man Brennstoffelemente einer gegebenen Gestalt in einem neu projektierten Reaktor
verwenden will und der Kühlmittel-Durchtrittsquerschnitt festgelegt ist, kann man die aus dem Generator
abzuführende Wärmeleistung nur durch Vergrößerung der Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmediums
erhöhen, was angesichts des dabei wachsenden Strömungswiderstandes nur durch eine Vergrößerung
der Leistung der Gebläse oder Pumpen möglich ist. In gleicher Weise bedingt die Erhöhung der
Reaktorleistung während des Betriebes eine Vergrößerung des Kühlmitteldurchsatzes und damit ebenfalls
eine Steigerung der Gebläse- oder Pumpenleistung.
Die Erfindung macht es im Gegensatz hierzu möglich, den Durchtrittsquerschnitt des Kühlmediums
in einem Kanal und damit den Strömungsdruckverlust zu ändern.
Die Fig. 2 zeigt einen Moderatorblock eines ersten Ausfuhrungsbeispiels der Erfindung; einander
entsprechende Teile sind in den F i g. 1 und 2 mit jeweils gleichen Bezugszeichen versehen worden; die
entsprechenden Bezugszeichen in F i g. 2 sind mit einem Strich-Index versehen. Der prismatische Moderatorblock
10' enthält eine Bohrung 12', in deren Wand eine oder mehrere schraubenlinienförmige
Nuten 18 vorgesehen sind, die sich von einem bis zum anderen Ende der Bohrung 12 erstrecken und den
Querschnitt für den Durchtritt des Kühlmediums vergrößern. Um die Darstellung genügend klar zu
halten, ist nur eine Nut mit sehr großer Steigung dargestellt. Tatsächlich werden im allgemeinen mehrere
Nuten 18 vorgesehen. Diese Nuten können entweder sämtlich den gleichen Windungssinn und die
gleiche Ganghöhe aufweisen, es können aber auch jeweils zwei Nuten einen einander entgegengesetzten
Windungssinn haben. Die Ganghöhe und der Umfangsabstand der Nuten müssen natürlich so gewählt
sein, daß die stehenbleibenden Wandteile oder Felder der Bohrungs-Innenwand eine einwandfreie
Abstützung der Brennstoffelemente 14' gewährleisten.
Das soeben beschriebene Ausführungsbeispiel ist vor allem bei der Verwendung von Brennstoffelementen
geeignet, die gerade Längsrippen 16' aufweisen.
Die Ausführungsform, wie sie die F i g. 3 zeigt, ist anderseits geeignet für Brennstoffelemente mit Queroder
Umfangsrippen in Schraubenlinienform oder abgewinkelten Rippen, im allgemeinen also für Rippen,
die sich zumindest teilweise in Umfangsrichtung erstrecken.
In der F i g. 3 sind die einzelnen Teile wiederum mit den sinngemäß gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
die aber einen Doppelstrich-Index tragen.
Der Moderatorblock 10" hat eine Längsbohrung 12", in der eine oder mehrere gerade Längsnuten 18"
vorgesehen sind. Die Nuten erstrecken sich von einem bis zum anderen Ende der gesamten Säule
und ergeben einen zusätzlichen Querschnitt zu dem innerhalb der Bohrung vorhandenen Durchtrittsquerschnitt.
Die Nuten, wie sie in den F i g. 2 und 3 dargestellt sind, können entweder in der bereits
zusammengebauten Moderatorsäule des Moderatoraufbaues hergestellt werden, oder in den einzelnen
Blöcken vor ihrem Zusammensetzen. Im zweiten Fall ist es natürlich notwendig, daß die Ganghöhe
der Schraubenliniennuten so gewählt wird, daß die Nutenmündungen an den Stirnseiten der Blöcke
zweier benachbarter Blöcke einander genau oder fluchtend gegenüberliegen. Da bei Blöcken mit sechseckigem
Querschnitt die Umfangs-Symmetriezahl der Blöcke 6 ist, muß man entweder eine entsprechende
Anzahl von Nuten in den Blöcken vorsehen oder beim Zusammensetzen der Blöcke auf deren winkelmäßige
Ausrichtung innerhalb der gleichen Säule achten, damit die Nuten an den Berührungsstellen
der Blöcke miteinander fluchten.
Die Anzahl und der Querschnitt der Nuten werden unter Berücksichtigung der Festigkeit des Materials
und der Strömungseigenschaften der Kühlmedien bestimmt. Einerseits soll der Block durch die
Nuten nicht übermäßig geschwächt werden, und die Brennstoffelemente müssen durch ihr Abstützen über
die Rippen in den stehenbleidenden Teilen der Bohrung genau zentriert sein. Anderseits nimmt bei dem
Einarbeiten von Nuten, die den Durchtrittsquerschnitt erhöhen, die von dem Strömungsmedium
»benetzte« Umfangsfiäche zu, deren Einfluß auf den Druckverlust entgegengesetzt der Querschnittsvergrößerung
ist.
Beispielsweise läßt sich die Erfindung zur nachträglichen Verbesserung der Wärmeabfuhr eines
Reaktors verwenden, dessen zylindrische Kanäle nach dem Einsetzen der Elemente dem als Kühlmedium
verwendeten Gas einen Durchschnittsquerschnitt von 28 cm2 bei einer »benetzten« Umfangslinie
von 67 cm darbieten. Das nachträgliche Einarbeiten von acht Schraubenliniennuten von 1 cm
Breite und Tiefe, deren Steigung zweckmäßigerweise 45° beträgt, erhöht den Durchtrittsquerschnitt
um 20 °/o und vermindert den linearen Druckverlust oder Druckabfall um etwa 28°/o bei dem gleichen
Kühlmedium-Durchsatz, wobei bereits die Verringerung des hydraulischen Durchmessers berücksichtigt
ist.
Es ist weiterhin darauf hinzuweisen, daß eine sorgfältige Bestimmung des Verlaufes der Nuten eine
Verbesserung des Wärmeaustausches zwischen dem Kühlmedium und den Rippen der Brennstoffelemente
möglich macht. Diese Verbesserung läßt sich beurteilen, wenn man eine grundsätzliche Analogie
zwischen dem mit Nuten versehenen Kanal und Brennstoffelementen mit polyzonaler Hülle berücksichtigt.
Bei einer solchen polyzonalen Brennstoffhülle strömt das Kühlmedium längs der Hülle in
schraubenlinienförmigen Teilkanälen, die von den
ίο Rippen der Hülle begrenzt sind. In Längsrichtung
angeordnete Abweisflächen stören absatzweise die Stetigkeit dieser Teilkanäle und zwingen das erwärmte
Kühlmedium, in längsgerichtete Teilkanäle von größerem Querschnitt zu fließen, in denen der
Durchflußwiderstand kleiner ist.
Bei der Verwendung der erfindungsgemäß vorgesehenen Nuten ist entlang der Hülle der Brennstoffelemente
zwischen zwei Längsrippen ein Teilkanal vorhanden, zu dessen Durchflußquerschnitt sich ab-
ao satzweise der des Teilkanals addiert, der durch die in die Wand der Bohrung eingearbeitete Nut hinzukommt.
Diese abwechselnde Querschnittsänderung der für den Durchtritt des Kühlmediums zur Verfügung
stehenden Teilkanäle begünstigt den Aus-
S5 tausch des im Kontakt mit der Hülle und dem tieferen
Teil der Rippen erhitzten Kühlmediums durch kälteres Kühlmedium, das in den Nuten des Moderatorblockes
strömt.
Obgleich nur zwei unterschiedliche Ausführungsformen der Erfindung beschrieben wurden, dürfte klar sein, daß die Erfindung auch solche Maßnahmen und Anordnungen umfaßt, die im Rahmen der für den Fachmann naheliegenden Äquivalente bleiben.
Obgleich nur zwei unterschiedliche Ausführungsformen der Erfindung beschrieben wurden, dürfte klar sein, daß die Erfindung auch solche Maßnahmen und Anordnungen umfaßt, die im Rahmen der für den Fachmann naheliegenden Äquivalente bleiben.
Claims (3)
1. Kernreaktor-Moderatoraufbau, bestehend aus zu einzelnen miteinander verbundenen Säulen
zusammengefaßten Blöcken aus Moderatormaterial mit von einem Kühlmittel durchströmten
zylindrischen Längskanälen, in deren Wandung durchlaufende Nuten eingearbeitet sind,
wobei in die Kanäle Brennstoffelemente, deren Oberflächen mit Kühlrippen besetzt sind, unter
Anlage der Kühlrippen an die Kanalwand, eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühlrippen (16', 16") der Brennstoffelemente (14', 14") nur zwischen den Nuten (18,
18"), also an den stehengebliebenen Teilen der Kanalwand (12', 12"), zur Anlage kommen.
2. Moderatoraufbau nach Anspruch 1, bei dem die Brennstoffelemente in Richtung der Längsachse
verlaufende Rippen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (18) schraubenlinienförmig
ausgebildet sind.
3. Moderatoraufbau nach Anspruch 1, bei dem die Brennstoffelemente quer zur Längsachse verlaufende
Rippen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (18") in Richtung der Längsachse verlaufen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 790 688, 791011,
844 884, 858 247;
Britische Patentschriften Nr. 790 688, 791011,
844 884, 858 247;
USA.-Patentschrift Nr. 2 782158;
Directory of Nuclear Reactors, Vol. I, »Power Reactors«, 1959, S. 114, 134, 164.
Directory of Nuclear Reactors, Vol. I, »Power Reactors«, 1959, S. 114, 134, 164.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 627/1150 10.68 Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR878622A FR1312623A (fr) | 1961-11-10 | 1961-11-10 | Barre de modérateur pour réacteur nucléaire et réacteur nucléaire en comportantapplication |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1280428B true DE1280428B (de) | 1968-10-17 |
Family
ID=8766492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC28259A Pending DE1280428B (de) | 1961-11-10 | 1962-10-24 | Kernreaktor-Moderatoraufbau |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE624005A (de) |
| DE (1) | DE1280428B (de) |
| FR (1) | FR1312623A (de) |
| GB (1) | GB969984A (de) |
| LU (1) | LU42615A1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2782158A (en) * | 1945-11-02 | 1957-02-19 | John A Wheeler | Neutronic reactor |
| GB790688A (en) * | 1955-03-18 | 1958-02-12 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to heat transfer arrangements |
| GB791011A (en) * | 1955-07-27 | 1958-02-19 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to nuclear reactors |
| GB844884A (en) * | 1957-10-09 | 1960-08-17 | Thompson Nuclear Energy Co Ltd | Improvements relating to nuclear reactors |
| GB858247A (en) * | 1958-03-18 | 1961-01-11 | Thompson Nuclear Energy Co Ltd | Improvements relating to nuclear reactors |
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0
- BE BE624005D patent/BE624005A/xx unknown
-
1961
- 1961-11-10 FR FR878622A patent/FR1312623A/fr not_active Expired
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1962
- 1962-10-24 DE DEC28259A patent/DE1280428B/de active Pending
- 1962-10-30 LU LU42615D patent/LU42615A1/xx unknown
- 1962-11-12 GB GB42648/62A patent/GB969984A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB969984A (en) | 1964-09-16 |
| LU42615A1 (de) | 1962-12-31 |
| FR1312623A (fr) | 1962-12-21 |
| BE624005A (de) |
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