DE1280412B - Bistabil arbeitendes Relais mit Schutzrohrankerkontakten - Google Patents
Bistabil arbeitendes Relais mit SchutzrohrankerkontaktenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
- H01H51/284—Polarised relays
- H01H51/285—Polarised relays for latching of contacts
-
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
- H01H51/288—Freely suspended contacts
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIh
Deutsche Kl.: 21g-4/01
Nummer: 1280412
Aktenzeichen: P 12 80 412.5-33 (St 23854)
Anmeldetag: 20. Mai 1965
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft ein bistabil arbeitendes Relais mit Schutzrohrankerkontakten, bei dem mit Hilfe
eines durch einen Elektromagneten längsverschiebbaren Dauermagneten der Schaltzustand der Schutzrohrankerkontakte
verändert wird.
Elektromagnetische Relais mit Schutzrohrkontakten sind bekannt, ebenso ist es bekannt, Schutzrohrkontakte
durch Permanentmagnete zu betätigen, deren relative Lage zu den Schutzrohrkontakten man
zur Betätigung derselben verändert.
Bei einer Vorrichtung zum Betätigen von Schutzrohrkontakten ist auch schon vorgeschlagen worden,
einen Elektromagneten zur Bewegung eines Dauermagneten vorzusehen, durch dessen Lageveränderung
die durch ihn steuerbaren Schutzrohrkontakte betätigt werden. Hierbei ist der Dauermagnet durch
eine Stange fest mit dem Anker eines Topfmagneten verbunden und kehrt nach dem Abschalten der Erregerspannung
des Topfmagneten durch Federkraft in seine Ruhestellung zurück.
Durch die deutsche Patentschrift 1134147 ist
weiterhin ein Überstromschalter mit Schutzrohrankerkontakten bekannt, deren Schaltzustand durch Längsverschiebung
eines Dauermagneten geändert wird. Hierbei wird der die Schutzrohrankerkontakte in bekannter
Weise betätigende Dauermagnet von einem Elektromagneten angezogen und ändert durch seine
Bewegung aus der Ruhelage den Schaltzustand der Schutzrohrankerkontakte. Die genannten Schaltvorrichtungen
weisen also jeweils nur eine stabile Schaltstellung auf.
Ferner ist eine bistabile magnetische Anordnung mit zwei magnetischen Gliedern vorgeschlagen worden,
die zur Betätigung von Schutzrohrkontakten dienen soll. Hierbei bewegen sich zwei axial magnetisierte
Permanentmagnete entlang paralleler Wege, wobei der eine Permanentmagnet als Ringmagnet auf
dem Schutzrohr gleitet. Die beiden Permanentmagnete können Grenzlagen einnehmen, in denen
sie durch ihre abstoßende magnetische Wechselwirkung gehalten werden. Jeder Grenzlage des auf dem
Schutzrohr gleitenden Permanentmagneten entspricht eine andere Stellung der Kontaktzungen. Diese Anordnung
setzt jedoch eine mechanische Betätigung des nicht auf dem Schutzrohr gleitenden Permanentmagneten
voraus und eignet sich deshalb nicht als Relais.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von den bekannten Anordnungen mit durch
einen Elektromagneten längsverschiebbaren Dauermagneten, ein bistabil arbeitendes Relais zu schaffen,
das besonders einfach aufgebaut ist. Erfindungsgemäß Bistabil arbeitendes Relais mit
Schutzrohrankerkontakten
Schutzrohrankerkontakten
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Helmuth-Hirth-Str. 42
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Helmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Dieter Schadewald, 7256 Merklingen
wird dies dadurch erreicht, daß der längsmagnetisierte Dauermagnet zwischen gleichnamigen Polen des
Elektromagneten angeordnet ist und bei Erregung des Elektromagneten durch einen Stromstoß der
Dauermagnet in Richtung seines gegenüber den Polen des Elektromagneten ungleichnamigen Poles bewegt
wird.
Gemäß einer Ausbildung nach der Erfindung dienen die den Polen des Permanentmagneten gegenüberstehenden
Pole des Elektromagneten gleichzeitig als Anschläge für den Permanentmagnet, und der
Permanentmagnet bleibt so lange an einem dieser Anschläge haften, bis er nach Umpolung des elektromagnetischen
Feldes wieder zum gegenüberliegenden Anschlag bewegt wird.
Gemäß einer weiteren Ausbildung nach der Erfindung kann die Haftkraft des Permanentmagneten
an den Anschlägen durch Trennbleche variiert werden.
Gemäß einer weiteren Ausbildung nach der Erfindung sind zur Verbesserung des magnetischen Rückschlusses
des Elektromagneten entsprechend geformte Flußleitbleche vorgesehen, die den zweiten magnetischen
Pol des Elektromagneten in die Nähe des Permanentmagneten zurückführen.
Gemäß einer weiteren Ausbildung nach der Erfindung ist das aus einem längsmagnetisierten Permanentmagnet
bestehende zweite magnetische Glied ein Ringmagnet, der auf dem Schutzrohr gleitet.
Gemäß einer weiteren Ausbildung nach der Erfindung sind einem entsprechend dimensionierten Elektromagneten
mehrere Permanentmagnete zur Betätigung von Schutzrohrkontakten zugeordnet.
Das bistabil arbeitende Relais nach der Anmeldung weist verschiedene Vorteile auf. Da es mit Schutz-
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rohrkontakten arbeitet, gelten ζ. B. alle bei der Verwendung von Schutzrohrkontakten bekannten Vorteile
auch für das erfindungsgemäße Relais. Sein konstruktiv einfacher Aufbau gewährleistet eine billige
Fertigung. Außerdem kann das Relais mit verschiedenen an sich bekannten Ausführungen von Schutzrohrkontakten
— z. B. Zungenankerkontakt, Doppelkontakt, Kugelankerkontakt — bestückt werden.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 den prinzipiellen Aufbau des bistabil arbeitenden Relais nach der Anmeldung, von der Seite
gesehen, teilweise aufgeschnitten,
F i g. 2 die Anordnung der polbildenden Teile des Elektromagneten zum Permanentmagneten, in räumlicher
Darstellung.
In F i g. 1 ist mit 1 die Spule des Elektromagneten bezeichnet, durch deren Spulenkörper 2 der die Pole
bildende Eisenkern 3 hindurchgeht. Dieser teilt sich auf der einen Seite der Spule in die beiden flußführenden
Anschläge 4 und 5. Die gegenüberliegende Seite des Kernes 3 steht mit dem Eisenmantel 6 in
Verbindung, der in Leitbleche 7 ausläuft, die dem magnetischen Rückschluß dienen. Zwischen den Anschlägen
4 und 5 ist der Permanent-Ringmagnet 8 auf dem Schutzrohr 9 verschiebbar angeordnet. Die
Trennbleche 10 und 11 bilden einen magnetischen Luftspalt zwischen den Anschlägen 4 und 5 und dem
Ringmagnet 8. Als Beispiel ist in F i g. 1 ein Schutzrohrkugelankerkontakt gezeichnet.
Fig. 2 zeigt die Anordnung der polbildenden Anschläge
4 und 5 und der Flußleitbleche 7 zum Ringmagneten 8. Bei den eingezeichneten magnetischen
Flußverhältnissen bewegt sich der Ringmagnet in Richtung des unteren Anschlages 5.
Claims (6)
1. Bistabil arbeitendes Relais mit Schutzrohrankerkontakten, bei dem mit Hilfe eines durch
einen Elektromagneten längsverschiebbaren Dauermagneten der Schaltzustand der Schutzrohrankerkontakte
verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der längsmagnetisierte
Dauermagnet (8) zwischen gleichnamigen Polen (4, S) des Elektromagneten (1) angeordnet ist und
bei Erregung des Elektromagneten durch einen Stromstoß der Dauermagnet in Richtung seines
gegenüber den Polen des Elektromagneten ungleichnamigen Poles bewegt wird.
2. Bistabil arbeitendes Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Polen des
Permanentmagneten gegenüberstehenden Pole des Elektromagneten gleichzeitig als Anschläge (4
und 5) für den Permanentmagnet dienen und der Permanentmagnet so lange an einem dieser Anschläge
haften bleibt, bis er nach Umpolung des elektromagnetischen Feldes wieder zum gegenüberliegenden
Anschlag bewegt wird.
3. Bistabil arbeitendes Relais nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haftkraft der Permanentmagneten an den Anschlägen durch Trennbleche (10 und 11) variiert
werden kann.
4. Bistabil arbeitendes Relais nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verbesserung des magnetischen Rückschlusses des Elektromagneten entsprechend geformte
Flußleitbleche (7) vorgesehen sind, die den zweiten magnetischen Pol des Elektromagneten in die
Nähe des Permanentmagneten zurückführen.
5. Bistabil arbeitendes Relais nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das aus einem längsmagnetisierten Permanentmagnet bestehende zweite magnetische Glied ein
Ringmagnet (8) ist, der auf dem Schutzrohr (9) gleitet.
6. Bistabil arbeitendes Relais nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
einem entsprechend dimensionierten Elektromagneten mehrere Permanentmagnete zur Betätigung
von Schutzrohrkontakten zugeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1190 573;
französische Patentschrift Nr. 1 387 074; USA.-Patentschrift Nr. 2 992 306.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 627/1134 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
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Applications Claiming Priority (1)
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| DEST23854A DE1280412B (de) | 1965-05-20 | 1965-05-20 | Bistabil arbeitendes Relais mit Schutzrohrankerkontakten |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| US2992306A (en) * | 1959-07-01 | 1961-07-11 | Bell Telephone Labor Inc | Magnetically controlled switching device |
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Also Published As
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| US3363203A (en) | 1968-01-09 |
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