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DE1280450B - Stabilisiertes Brennstoffoel auf Kohlenwasserstoffbasis - Google Patents

Stabilisiertes Brennstoffoel auf Kohlenwasserstoffbasis

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Publication number
DE1280450B
DE1280450B DES91239A DES0091239A DE1280450B DE 1280450 B DE1280450 B DE 1280450B DE S91239 A DES91239 A DE S91239A DE S0091239 A DES0091239 A DE S0091239A DE 1280450 B DE1280450 B DE 1280450B
Authority
DE
Germany
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fuel oil
catechol
fuel
straight
mixture
Prior art date
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Pending
Application number
DES91239A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Yoke Chan Gee
Harry John Andress Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mobil Oil AS
Original Assignee
Mobil Oil AS
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Filing date
Publication date
Application filed by Mobil Oil AS filed Critical Mobil Oil AS
Publication of DE1280450B publication Critical patent/DE1280450B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Liquid Carbonaceous Fuels (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
ClOl
Deutsche Kl.: 23 b-4/02
Nummer: 1280450
Aktenzeichen: P 12 80 450.1-44 (S 91239)
Anmeldetag: 26. Mai 1964
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Es ist bekannt, daß Flugzeugturbinentriebwerke oder Düsenmaschinen, insbesondere bei Überschalldüsenflugzeugen, bei äußerst hohen Temperaturen betrieben werden. Um eine Wärmeentfernung herbeizuführen und außerdem die eintretenden Brennstofföle vorzuwärmen, wird der Kraftstoff oder das Brennstofföl einem indirekten Wärmeaustausch mit der Verbrennungskammer unterworfen. Wenn dann das eintretende Brennstofföl durch die Einführungsdüsen fließt, wird es weiter verhältnismäßig hohen Temperaturbedingungen ausgesetzt. Es hat sich gezeigt, daß viele Düsenkraftstoffe verhältnismäßig unbeständig sind, wenn sie derart hohen Temperaturen unterworfen werden. Es entstehen Zersetzungsprodukte, die die Wärmeaustauschrohre verschmutzen und die Einführungsdüsen verstopfen können. Die Verwendung derartiger Brennstofföle führt daher zu verkürzten Betriebszeiten der Maschine und kann eine Gefahrenquelle beim Betrieb von Düsenflugzeugen bilden.
Es ist bekannt, Treibstoffen Phenole, wie Brenzcatechin, zur Stabilisierung zuzusetzen. Außerdem wurde der Zusatz von nicht näher definierten phenolischen Substanzen, die durch Extraktion oder Destillation aus einem durch Krackung von Teer erhaltenem Destillat gewonnen wurden, zu einem durch die Krackung von Teer erzeugten Brennstoff beschrieben. Die bekannten Zusätze sind jedoch nicht geeignet, Brennstoff öle oder Treibstoffe gegenüber hohen Temperaturen widerstandsfähig zu machen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung von stabilisierten Brennstoff ölen auf Kohlenwasserstoffbasis, die bei verhältnismäßig hohen Temperaturen beständig sind und dabei keinen thermischen Abbau erleiden, so daß sie mit Vorteil insbesondere als Düsenbrennstofföle verwendet werden können.
Es wurde gefunden, daß thermisch unbeständige Kohlenwasserstoffbrennstofföle oder -treibstoffe und insbesondere Erdölkohlenwasserstoffdestillatbrennstofföle für Düsenmaschinen in einer einfachen, wirksamen und technisch vorteilhaften Weise durch Zugabe eines geradkettig polyalkylierten Brenzcatechins mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen je Alkylgruppe gegen Abbau oder Zersetzung stabilisiert werden können, so daß bei ihrer Anwendung in Düsenmaschinen die Verschmutzung von Wärmeaustauschrohren und die Verstopfung von Düsen auf ein Minimum verringert wird.
Das stabilisierte Brennstofföl gemäß der Erfindung auf Kohlenwasserstoffbasis, insbesondere Erdöldestillatdüsenbrennstofföl, ist dadurch gekennzeichnet, daß es
Stabilisiertes Brennstofföl auf
Kohlenwasserstoffbasis
Anmelder:
Mobil Oil Corporation, New York, N. Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr. E. Wiegand
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Patentanwälte,
8000 München 15, Nußbaumstr. 10
Als Erfinder benannnt:
Harry John Andress jun., Pitman, N. J.;
Paul Yoke Chan Gee, Woodbury, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Mai 1963 (284 319) - -
(1) ein geradkettig polyalkyliertes Brenzcatechin mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen je Alkylgruppe
und
(2) eine polymere Säure
enthält.
Die polymeren Säuren dienen dabei als Rostinhibitoren und Schmierfähigkeitsverbesserer.
Bei den in den Brennstoffölen gemäß der Erfindung verwendeten Brenzcatechinen handelt es sich insbesondere um geradkettig polyalkylierte Brenzcatechine mit 6 bis etwa 30 Kohlenstoffatomen je Alkylgruppe und vorzugsweise geradkettig polyalkylierte Brenzcatechine mit etwa 9 bis 30 Kohlenstoffatomen je Alkylgruppe oder geradkettig wachsalkylierte Brenzcatechine. Es wurde gefunden, daß die mit verhältnismäßig langen geraden Ketten alkylierten Brenzcatechine besonders wirksame Düsentreibstoffstabilisiermittel bei hohen Temperaturen, wie etwa 316 bis 0C, bilden. Im Gegensatz hierzu wurde gefunden, daß verhältnismäßig kurzkettig und verzweigtkettig alkylierte Brenzcatechine, wie tert.-Butylbrenzcatechine, Diisopropylbrenzcatechine und Tritetrapropylbrenzcatechine, keine Wirksamkeit als Düsenkraftstoffstabilisiermittel zeigten, sondern den Düsenkraftstoff sogar noch verschlechterten.
Es werden verhältnismäßig kleine Mengen der polyalkylierten Brenzcatechine zu den Kohlenwasserstoffbrennölen zugesetzt, um den gewünschten Schutz gegen thermischen Abbau bei verhältnismäßig hohen
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3 4
Temperaturen zu erreichen. Die erwünschte Wirkung (1) einer Mischung von Paraffinen innerhalb des Bewird erzielt, wenn man das polyalkylierte Bfenz- reiches von C10 oder C11 und höher und (2) Naphcatechin in das BrennstoffÖl in einer Menge von etwa thenen bestehen. Diese Zusammensetzungen sind 0,0001 bis etwa 1,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das weiter dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Netto-Brennstofföl, einbringt. In das BrennstoffÖl wird zweck- 5 verbrennungswärmevonmindestensetwalO 480kcal/kg mäßig ein Gemisch aus geradkettig polyalkyliertem haben und nicht mehr als etwa 5 Volumprozent Brenzcatechin mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen je Aromaten enthalten, im wesentlichen frei von C9- und Alkylgruppe und der polymeren Säure in einer Menge tieferen Paraffinen sind, und diese Paraffine in einer von etwa 0,01 bis etwa 1,0 Gewichtsprozent, bezogen Konzentration wesentlich über der Naphthenkonzenauf das BrennstoffÖl, eingebracht, wobei das Gewichts- io tration enthalten, wobei die überwiegende Menge der verhältnis von Brenzcatechin zu polymerer Säure Paraffine im C11- bis Cle-Bereich liegt. Zusammensetzwischen etwa 1:1 und etwa 1:100 liegen kann. zungen, die eine Luminometerzahl von mindestens etwa Die anzuwendenden polyalkylierten Brenzcatechine 100 und maximale Erstarrungspunkte von etwa — 350C können leicht auf synthetischem Weg aus Brenzcatechin haben, werden bevorzugt. Bezüglich der vorgenannten und einem 1-Olefin in Gegenwart von verschiedenen 15 flüssigen Brennstofföle werden Zusammensetzungen Katalysatoren, z. B. einem Borfluoridkatalysator, oder bevorzugt, welche höchstens etwa 35 Volumprozent aus einem Alkylhalogenid und Brenzcatechin, z. B. in Naphthene enthalten, wenn der Aromatengehalt etwa Gegenwart eines Zinkchloridkatalysators, hergestellt 5 Volumprozent beträgt, und für je 1 Volumprozent werden. * Abnahme des Aromatengehaltes auf unter 5 Volum-Die Umsetzung zwischen Brenzcatechin und einem ao prozent verringert sich der maximale Naphthengehalt Olefin oder Alkylhalogenid wird zweckmäßig bei einer um etwa 3 Volumprozent. Besonders geeignete flüssige Temperatur zwischen etwa 75 und 220° C durchgeführt, Zusammensetzungen zur Verwendung als Düsenum das Brenzcatechin zu alkylieren. Beispiele von kraftstoffe in Kombination mit den Additiven gemäß geeigneten alkylierten Brenzcatechinen sind: Tri- der Erfindung sind jene, welche im Bereich von etwa hexadecylbrenzcatechin, Tetrahexylbrenzcatechin oder 25 177 bis etwa 288 0C sieden und im wesentlichen aus verschiedene geradkettig wachsalkylierte Brenzcate- (1) einer Mischung von Paraffinen innerhalb des Bechine. reiches von C10 nd höher und (2) Naphthenen bestehen, Die neben den. geradkettig polyalkylierten Brenz- wobei diese Zusammensetzungen weiter dadurch gecatechinen vorhandenen, als Rostinhibitoren und kennzeichnet sind, daß sie (a) eine Nettoverbrennungs-SchmierfähigkeitsverbessererdienendenpolymerenSäu- 30 wärme von mindestens etwa 10 500 kcal/kg einen ren können in Form von dimeren, trimeren oder Flammpunkt von 65,60C (Minimum) und einen höherpolymeren Säuren anwesend sein. Dampfdruck von etwa 3,5 g/cm2 (Maximum) bei Viele der im Handel erhältlichen dimeren Säuren 2600C haben, (b) nicht mehr als etwa 5 Volumprozent enthalten beispielsweise etwa 85% dimere Säuren Aromaten enthalten und im wesentlichen frei von C9 und etwa 12 % trimere und höherpolymere Säuren. 35 und tieferen Paraffinen sind und (c) Paraffine innerhalb Der zweite Bläsenrückstand der trockenen Destil- des Bereiches von C10+in einer Konzentration wesentlation von Rizinusöl in Gegenwart von Natrium- Hch über der Naphthenkonzentration enthalten, wobei hydroxyd enthält z. B. etwa 45 bis 50% dimere Säuren die überwiegende Menge der Paraffine im C11- bis und etwa 50% trimere und höherpolymere Säuren. Cie-Bereich liegt.
Bevorzugt werden solche Zusatzmaterialien, die nicht 40 Die nachstehenden Arbeitsweisen dienen zur Vermehr als etwa 15 % unpolymerisierte ungesättigte Fett- anschaulichung der Herstellung der Zusatzstoffe für säuren und gesättigte Fettsäuren enthalten. Der Gehalt das BrennstoffÖl gemäß der Erfindung und zur Darder Materialien an dimeren, trimeren und höher- legung ihrer Wirksamkeit bezüglich der thermischen polymeren Säuren soll vorzugsweise mindestens etwa Stabilisierung von Kohlenwasserstoffbrennstoffölen 85% betragen, wobei die dimeren Säuren mindestens 45 und insbesondere Erdölkohlenwasserstoffdestillatetwa 50% der dimeren und höherpolymeren Säuren brennstoff ölen für Düsenmaschinen. Für die Hersteldarstellen. Eine nähere Beschreibung der polymeren lung der Zusatzstoffe wird im Rahmen der Erfindung Säuren, die zur Verwendung bei den Brennstoffölen kein Schutz beansprucht.
gemäß der Erfindung geeignet sind, ist in der USA.- Ein Wachs-Brenzcatechin, bei dem eine Menge
Patentschrift 2 632 695 beschrieben. 50 Chlorwachs (chloriertes Paraffin), die 2 Atomanteile
Kohlenwasserstoffdestillatbrennstofföle für Düsen- Chlor enthält und einen Chlorgehalt von 10 Gewichtsmaschinen, die erfindungsgemäß verbessert werden prozent aufweist, mit 1 Mol Brenzcatechin umgesetzt können, umfassen Kohlenwasserstofffraktionen mit ist, wird nachstehend als »Wachs-Brenzcatechin 2-10« einem Anfangssiedepunkt von mindestens etwa 38° C bezeichnet. In ähnlicher Weise sind »Wachs-Brenz- und einem Endsiedepunkt von etwa 399° C. Diese 55 catechin 3-12« und »Wachs-Brenzcatechin 4-12« durch Brennstoff öle können Straight-run-Destillatfraktionen, Umsetzung von genügenden Mengen chloriertem katalytisch oder thermisch gekrackte (einschließlich Wachs mit einem Gehalt von 12 Gewichtsprozent Chlor, hydrogekrackte) Destillatfraktionen oder Gemische um 3 Atomanteile bzw. 4 Atomanteile Chlor je Mol von Straight-run-Brennstoffölen oder Sehwerbenzin Brenzcatechin vorzusehen, erzeugt, mit gekrackten Destillatölen oder Alkylaten umfassen. 60
Vorschriften, die typische spezielle Brennstoff öle Arbeitsweisel
definieren, sind MIL-F-5616, MIL-J-5624D, MIL-F-
25656, MIL-F-2524A, MIL-F-25576A, MIL-F-25558B Eine Mischung von 92 g (0,836 Mol) Brenzcatechin,
und MIL-J-5161E. 422 g (2,51 Mol) Propylentetramer und 25 g Bortirfluo-
Die" brauchbarsten Düsentreibstoffe, die erfindungs- 65 ridäthylätherat wurde über einen Zeitraum von etwa gemäß zusammengesetzt sind, umfassen flüssige Brenn- 10 bis 12 Stunden bei einer Temperatur zwischen etwa stoff öle, die innerhalb des Bereiches von etwa 177 oder 90 und etwa 95° C gerührt. Etwa 100 g Wasser wurden 190° C bis etwa 2880C sieden und im wesentlichen aus an dieser Stelle eingefühlt, um den Borfluoridkataly-
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sator zu zerstören. Die Reaktionsmischung wurde Arbeitsweise 7
dann mit heißem Wasser gewaschen, bis die abfließenden Waschflüssigkeiten gegen pH-Papier neutral Eine Mischung von 110 g (1 Mol) Brenzcatechin, waren. Das Endprodukt, ein Tritetrapropylbrenz- 556 g (4 Mol) einer gemischten 1-Olefinfraktion (mit catechin, wurde durch Topdestillation unter verringer- 5 einer Zusammensetzung ähnlich der der gemischten tem Druck bei 240°C erhalten. 1-Olefinfraktion gemäß Beispiel 6) und 35 g Bortri-
fluoridäthylätherat wurde bei etwa 85 bis etwa 900C Arbeitsweise 2 etwa 10 Stunden lang gerührt. Etwa 200 g Wasser
wurden zu der Reaktionsmischung zugesetzt; letztere
Eine Mischung von 355 g(l Mol) 10% Chlorwachs, io wurde dann mit heißem Wasser gewaschen, bis die 55 g (0,5 Mol) Brenzcatechin und 41 g wasserfreiem Waschflüssigkeiten gegen pH-Papier neutral waren. Zinkchlorid wurde langsam im Verlauf eines Zeit- , Das Produkt, ein Tetraalkylbrenzcatechin, wurde raumes von etwa 12 Stunden auf etwa 2100C erhitzt. durch Topdestillation bei 240° C unter verringertem Die Reaktionsmischung wurde filtriert und mit heißem Druck erhalten.
Wasser gewaschen, bis die Waschflüssigkeiten gegen 15 Arbeitsweise 8
pH-Papier neutral waren. Das Endprodukt, ein Wachs-
Brenzcatechin 2-10, wurde durch Topdestillation unter Es wurde eine Mischung hergestellt, die 9,1 g Wachsverringertem Druck bei 23O0C erhalten. Brenzcatechin 4-12, welches nach der Arbeitsweise 4
hergestellt war, und 90,9 g technische dimere Säure Arbeitsweise 3 a° (etwa 85% dimere Säuren und etwa 14% trimere und
höherpolymere Säuren enthaltend) umfaßte.
Eine Mischung von 400 g (1,36 Mol) 12% Chlor- Jedes der Produkte der vorstehenden Arbeitsweisen
wachs, 50 g (0,454 Mol) Brenzcatechin und 45 g wasser- wurde den Bedingungen einer Prüfmethode unterfreiem Zinkchlorid wurde langsam im Verlauf eines worfen, die zur Bestimmung der thermischen Beständig-Zeitraumes von etwa 12 Stunden auf etwa 21O0C 35 keit von Flugzeugturbinenbrennstoff ölen verwendet erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde filtriert und wird. Die Methode wurde von dem Coordinating bei 24O0C unter verringertem Druck getoppt, um ein Research Council entwickelt und ist in dem CRC-Wachs-Brenzcatechin 3-12 herzustellen. Bericht »Investigation of Thermal Stability of Aviation
Turbine Fuels with CFR Fuel Coker« (CRC Projekt
Arbeitsweise 4 3<> CFA-2-54) vom Juli 1957 veröffentlicht. Die Arbeits
weise ist im einzelnen in Anhang XV der »ASTM Stan-
Eine Mischung aus 400 g (1,36 Mol) 12 % Chlor- dards on Petroleum Products and Lubricants«, Novemwachs, 37,4 g (0,34 Mol) Brenzcatechin und 44 g ber 1957, beginnend auf S. 1059, angegeben. Diese wasserfreiem Zinkchlorid wurde langsam im Verlauf Methode schafft ein Mittel zur Messung der Hochvon etwa 12 Stunden auf etwa 2100C erhitzt. Die 35 temperaturbeständigkeit von Flugzeugturbinenbrenn-Reaktionsmischung wurde filtriert und bei 265° C unter stoff ölen unter Verwendung einer Vorrichtung, die als verringertem Druck getoppt, um ein Wachs-Brenz- »CFR Fuel Coker« bekannt ist, hierbei wird das gecatechin 4-12 zu erhalten. prüfte Brennstofföl Temperaturen und Bedingungen
unterworfen, die den in gewissen Flugzeugturbinen-Arbeitsweise 5 40 maschinen vorkommenden Bedingungen ähnlich sind.
Das Brennstofföl wird mit einer Geschwindigkeit von
Eine Mischung aus 110 g (1 Mol) Brenzcatechin, etwa 2,72 kg/h durch einen Vorerhitzerabschnitt ge-460 g (2 Mol) eines Gemisches von geradkettigen pumpt, welcher die heißen Brennstoffleitungsabschnitte 1-Olefinen, das 6% 1-Dodecen, 14% 1-Tetradecen, der Maschine, wie sie typisch bei einem Maschinen-42 % 1-Hexadecen, 33 % 1-Octadecen und 5 % 1- 45 brennstoff Ölkühler vorliegen, simuliert oder nachbildet. Eicosen umfaßte und ein mittleres Molekulargewicht Das Brennstofföl geht dann durch einen erhitzten FiI-von 230 hatte, und 28 g Bortifluoridäthylätherat wurde terabschnitt, welcher den Düsenbereich oder die engen etwa 12 Stunden bei 900C gerührt. Die Reaktions- Brennstofföldurchlässe des heißen Abschnitts der Mamischung wurde filtriert und mit heißem Wasser ge- schine darstellt, wo Brennstoffölabbauprodukte abgewaschen, bis die Waschflüssigkeiten gegen pH-Papier 50 fangen und abgelagert werden können. Ein mit hoher neutral waren. Das Fertigprodukt, ein Dialkylbrenz- Genauigkeit gesintertes Filter aus rostfreiem Stahl in catechin, wurde durch Topdestillation unter ver- dem erhitzten Filterabschnitt hält Brennstoffölabbauringertem Druck bei 182° C erhalten. produkte, die während des Tests gebildet worden sind,
zurück. Das Ausmaß der Ablagerung zeigt sich durch Arbeitsweise 6 55 einen erhöhten Druckabfall am Testfilter und wird, in
Kombination mit dem Abscheidungszustand des Vor-
Eine Mischung von 91 g (0,827 Mol) Brenzcatechin, erhitzers, als Kenngröße für die Hochtemperatur-344 g (2,48 Mol) einer gemischten 1-Olefinfraktion beständigkeit der Brennstofföle benutzt. Bei der hier (1% 1-Octen, 25% 1-Nonen, 53% 1-Decen, 21% 1- beschriebenen Prüfung war die Filtertemperatur 316 Undecen; mittleres Molekulargewicht etwa 139) und 60 bis 3440C, und die Rohrtemperatur des Vorerhitzers 25 g Bortrifluoridäthylätherat wurde bei etwa 85 bis betrug 260 bis 288 0C. Bei jedem Versuchsablauf wurde etwa 9O0C etwa 8 Stunden gerührt. Etwa 100 g Wasser der Test fortgesetzt, bis ein Druckabfall von 635 mm wurden zu der Reaktionsmischung zugesetzt; letztere Quecksilber am Filter vorlag oder bis zum Ablauf einer wurde dann mit heißem Wasser gewaschen, bis die Zeit von 300 Minuten, je nachdem, was zuerst eintrat. Waschflüssigkeiten gegen pH-Papier neutral waren. 65 Um dem Test zufriedenstellend zu genügen, sollte ein Das Produkt, ein Trialkylbrenzcatechin, wurde durch Brennstofföl wenig oder kleinen Druckabfall über das Topdestillation bei 2550C unter verringertem Druck Filter am Ende der 300 Minuten zeigen. Die Vorererhalten. hitzerabscheidungen werden bei den Tests nach einer
von 0 bis 8 gehenden Kennzifferbewertung bestimmt, wie das in der nachstehenden Tabelle gezeigt ist; dabei ist eine Bewertung tiefer als Kennziffer 3 für ein wirksam beständiges Flugzeugturbinenbrennstofföl wünschenswert.
Das zugrunde liegende Kohlenwasserstoffdüsenbrennstofföl, das in Verbindung mit den in der Tabelle aufgeführten Werten Anwendung fand, war eine Straight-run-Erdölfraktion mit 100% Isoparaffinen in einem Siedebereich von etwa 165 bis 204° C. Anteile dieses Grundbrennstoff Öles wurden in nicht inhibiertem Zustand dem Brennstoffölcokertest unterworfen, dann wurden andere Anteile des Grundbrennstofföles mit den Reaktionsprodukten der vorstehenden Beispiele vermischt, und jede in dieser Weise erhaltene Mischung wurde dem Brennstoffölcokertest unterworfen. Einschlägige Mischungswerte und Prüfergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
Inhibitor Konzen J1UtCr- Vor Filterver Vorerhitzerabscheidungen
Ver tration tcnipc- erhitzer stopfung bei 300 Minuten
such ratur tempe Druck
Nr. nicht inhibiertes Düsenbrenn- g/m8 °c ratur abfall Kennzifferbewertung (KZ)
stofföl 316 0C mm Hg 55 % KZ1,30 % KZ 5,15 % KZ 7
1 nicht inhibiertes Düsenbrenn- 260 0,0
stofföl 344 39% KZ 2, 8% KZ 4,15% KZ 7
2 Brennstofföl + 3,5- 288 0,0 15% KZ 3, 8% KZ 5,15% KZ 8
Diisopropylbrenzcatechin 57 344 45 % KZ1,15 % KZ 3,40 % KZ 8
3 Brennstofföl + 4-tert- 288 63,5
Butylbrenzcatechin 57 344 52% KZ2, 8% KZ 3,40% KZ 8
4 Brennstofföl + Brenzcatechin 288 7,6
von Arbeitsweise 1 57 316 67% KZ 2, 8% KZ 3,25% KZ 8
5 Brennstofföl + Brenzcatechin 260 0,0
von Arbeitsweise 2 57 316 100% KZ 2
6 Brennstofföl + Brenzcatechin 260 0,0
von Arbeitsweise 3 57 344 92% KZ 2, 2% KZ 3
7 Brennstofföl + Brenzcatechin 288 0,0
von Arbeitsweise 4 57 344 100% KZ 2
8 Brennstofföl + Brenzcatechin 288 0,0
von Arbeitsweise 5 57 344 70% KZ 2, 30% KZ 3
9 Brennstofföl + Brenzcatechin 288 0,0
von Arbeitsweise 6 57 344 - 100% KZ 2
10 Brennstofföl + Brenzcatechin 288 0,0
von Arbeitsweise 7 57 344 100% KZ 2
11 Brennstofföl + Brenzcatechin 288 0,0
von Arbeitsweise 8 314 316 100% KZ 2
12 260 0,0
KZ1 = Mattierung des Vorerhitzers,
KZ 2 = leichte Verfärbung,
KZ 3 = hell lohfarben,
KZ 4 = mittel lohfarben,
Aus den vorstehenden Werten der Tabelle ist ersichtlich, daß das nichtinhibierte Düsenbrennstofföl (Versuche 1 und 2) und die Brennstofföle, welche 3,5-Diisopropylbrenzcatechin bzw. 4-tert.-Butylbrenzcatechin bzw. Tritetrapropylbrenzcatechin enthielten (Versuche 3, 4 und 5), ungenügende Ergebnisse bezüglich der Vorerhitzerabscheidungen ergaben (Kennziffer 4 bis Kennziffer 8). Die ausgeprägte Verbesserung, die sich aus der Anwendung der Erfindung durch Benutzung der vorstehend genannten geradkettig alkylierten Brenzcatechine mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen je Alkylgruppe als Brennstoffölzusatz ergibt, geht eindeutig aus den Werten der Versuche 6 bis 12 hervor. Es ist ersichtlich, daß die Brennstofföle gemäß der Erfindung die Forderungen des Tests erfüllten, d. h. zur Hauptsache eine Kennziffer 2 ergaben und keinen Druckabfall am Filter nach etwa 300 Minuten zeigten.
KZ 5 = hellbraun,
KZ 6 = mittelbraun,
KZ 7 = dunkelbraun,
KZ 8 = schwarz.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stabilisiertes Brennstofföl auf Kohlenwasserstoffbasis, insbesondere Erdöldestillatdüsenbrennstofföl, dadurch gekennzeichnet, daß es
    (1) ein geradkettig polyalkyliertes Brenzcatechin mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen je Alkylgruppe und
    (2) eine polymere Säure
    enthält.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2 038 630, 2052 859, 2 054 276, 2 104 049, 2123 083.
    809 627/1168 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
DES91239A 1963-05-31 1964-05-26 Stabilisiertes Brennstoffoel auf Kohlenwasserstoffbasis Pending DE1280450B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US284319A US3251663A (en) 1963-05-31 1963-05-31 Stabilized hydrocarbon fuels

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1280450B true DE1280450B (de) 1968-10-17

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ID=23089750

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES91239A Pending DE1280450B (de) 1963-05-31 1964-05-26 Stabilisiertes Brennstoffoel auf Kohlenwasserstoffbasis

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US (1) US3251663A (de)
CH (1) CH460446A (de)
DE (1) DE1280450B (de)
FR (1) FR1394614A (de)
NL (1) NL6406042A (de)

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