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DE1280344B - Schaltungsanordnung zur UEberwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung auf Schleifenunterbrechungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEberwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung auf Schleifenunterbrechungen

Info

Publication number
DE1280344B
DE1280344B DE1965ST024002 DEST024002A DE1280344B DE 1280344 B DE1280344 B DE 1280344B DE 1965ST024002 DE1965ST024002 DE 1965ST024002 DE ST024002 A DEST024002 A DE ST024002A DE 1280344 B DE1280344 B DE 1280344B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
loop
circuit arrangement
monitoring
feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965ST024002
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Baade
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1965ST024002 priority Critical patent/DE1280344B/de
Priority to DEST24773A priority patent/DE1301372B/de
Priority to US3467787D priority patent/US3467787A/en
Priority to SE813666A priority patent/SE315925B/xx
Priority to NL6608421A priority patent/NL6608421A/xx
Priority to GB2709866A priority patent/GB1130017A/en
Priority to BE682671D priority patent/BE682671A/xx
Priority to CH884366A priority patent/CH453439A/de
Priority to GB5521866A priority patent/GB1159669A/en
Priority to SE1718066A priority patent/SE325317B/xx
Priority to NL6617624A priority patent/NL6617624A/xx
Priority to BE691243D priority patent/BE691243A/xx
Priority to CH1808366A priority patent/CH470117A/de
Publication of DE1280344B publication Critical patent/DE1280344B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/2272Subscriber line supervision circuits, e.g. call detection circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04q
Deutsche Kl.: 21 a3 - 67/50
Nummer: 1280 344
Aktenzeichen: P 12 80 344.0-31 (St 24002)
Anmeldetag: 19. Juni 1965
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Überwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung auf Schleifenunterbrechungen.
Sowohl bei der tonfrequenten Tastwahl als auch bei der Gleichstromtastwahl können Unterbrechungen der Teilnehmerschleife als Schlüsselzeichen oder Wählzeichen verwendet werden. Die Dauer der Unterbrechungen kann sehr kurz sein, ab 2 ms.
Solche kurzen Schleifenunterbrechungen können mit den bisher bekannten und üblichen Überwachungsschaltungen nicht mit Sicherheit erkannt werden. Bekannte Schaltungsanordnungen zur Überwachung einer Leitungsschleife sind die unsymmetrischen Lese- und Überwachungsschaltungen, die zur Auswertung der Zeichen und zur Anzeige des Schleifenzustandes den Strom in einer Ader messen, weiterhin auch symmetrische Schaltungsanordnungen, die aber aufwendig oder ungenau sind.
Die bekannten unsymmetrischen Schaltungen haben außer dem Nachteil, kurze Unterbrechungen der Schleife nicht mit Sicherheit anzeigen zu können, den zweiten Nachteil, daß durch induzierte Längsspannungen, die in der Nähe der Starkstromleitungen auftreten können, die Messung ungenau und verfälscht werden kann.
Außerdem können bei den bisher bekannten Schaltungsanordnungen nachgeahmte Schleifenunterbrechungen zu einer Fehlanzeige führen. Solche nachgeahmten Schleifenunterbrechungen treten beispielsweise dadurch auf, daß bei Aufschlagen des Kohlemikrofons dessen Widerstand plötzlich stark verändert wird, wobei die auftretende Widerstandsvergrößerung zwar in der Größenordnung bis zu 1 Kiloohm liegen kann, aber keine echte Unterbrechung mit dem Widerstand Unendlich darstellt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die den Forderungen der Erkennung kurzer Schleifenunterbrechungen, der Unempfindlichkeit gegen Toleranzen der Spannungen und Widerstände sowie Unempfindlichkeit gegenüber Längsspannungen und nachgeahmten Schleifenunterbrechungen genügt.
Erfindungsgemäß wird das erreicht durch eine Schaltungsanordnung zur Überwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung, die über zwei in je eine Zuleitungsader eingefügte Speisewiderstände gespeist wird, mittels einer über den einen Speisewiderstand an die Betriebsspannungsquelle angeschlossenen Brückenschaltung, bei der ein Brückenzweig aus zwei Spannungsteilerwiderständen besteht, deren anderer Brückenzweig durch die Reihenschaltung des anderen Speisewiderstandes und der Schaltungsanordnung zur Überwachung einer
Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung auf
Schleifenunterbrechungen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Otto Baade, 7000 Stuttgart-Weilimdorf
Leitungsimpedanz gebildet wird und an der im Nullbzw. Diagonalzweig eine Auswerteschaltung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß demjenigen Spannungsteiler, der unmittelbar mit der Leitungsimpedanz verbunden ist, ein Kondensator parallel geschaltet ist.
Für die Anwendung der Erfindung ist es zweckmäßig, die Kapazität des Kondensators so zu wählen,
a5 daß der Wechselstromwiderstand (—^-j klein gegenüber dem anderen Widerstand des Spannungsteilers ist. Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, wird eine Leitungsschleife über zwei in den Zuführungsleitungen zu den Anschlußklemmen A und B angeordnete Speisewiderstände RSl und RS 2 von einer Speisestromquelle gespeist. Die Leitungsschleife ist durch die Parallelersatzschaltung mit den konzentrierten Elementen RL und CL nachgebildet. Die Leitung soll einer Störbeeinflussung unterliegen, die durch die induzierten gleich großen Spannungen, hier durch QSl und QS2 angedeutet, hervorgerufen wird. Durch die Richtungspfeile soll gezeigt werden, daß die Längsspannungen gleichphasig sind. Die Widerstände Rl und R2 bilden einen Spannungsteiler, der einmal über R2 mit dem negativen Pol direkt verbunden ist, zum anderen über Rl an der der Speisequelle abgekehrten Klemme des Speisewiderstandes RSl liegt, d. h. über RSl mit dem positiven (geerdeten) Pol der Speisequelle verbunden ist. Die Auswerteeinrichtung AE liegt am Spannungsteiler zwischen Rl und R2 und am Punkt B der Leitung. Der zum Widerstand Rl parallelgeschaltete Kondensator CA, dessen Wechselstromwiderstand
sehr klein gegenüber R2 ist, bewirkt in bezug auf
ω Ca
809 627/911
die Störspannungsquellen QSl und QSl, die Wechselspannungsquellen sind, daß diese symmetrisch zur Auswerteeinrichtung AE liegen und diese daher nicht mehr beeinflussen.
Der Vorteil der Erfindung, der darin liegt, daß auch kurze Schleifenunterbrechungen erkannt werden, sei in F i g. 2 erläutert. Für dieses Beispiel sei angenommen, daß RSl = RS2 ^ RL ^ Rl, Rl und Rl < Rl. Mit diesen Annahmen ergibt sich, daß im Betrieb, Schleife geschlossen, im stationären Zustand der Punkt α ein Potential φα hat, das größer als das Potential (pb im Punkt δ ist. Der Transistor Γ in diesem Beispiel ist gesperrt und öffnet erst dann, wenn durch Öffnen der Schleife, RL = oo, das Potential <pb > φα ist. Die Zeitkonstante τL für den Einschwingvorgang dieses Systems hat zur Folge, daß die Zeit bis zur Umkehr der Potentialverhältnisse größer ist als die Zeitdauer möglicher Schleifenunterbrechungen, so daß diese nicht zum Ansprechen der Auswerteeinrichtung führen. Der Kondensator CL wird bei einer Schleifenunterbrechung von der Spannung, die dem Spannungsabfall an RL entspricht, annähernd auf die Spannung der Speisequelle aufgeladen, bzw. der Punkte erhält das Potential des negativen Pols .der Speisequelle. Durch die Wirkung des Kondensators CA wird erreicht, daß das Potential an Punkt b in Abhängigkeit vom Ladevorgang in CL und von %L gegen das Potential des positiven Pols der Speisequelle läuft, bis auf den Wert entsprechend seiner ursprünglichen Ladung, um dann mit der Zeitkonstanten τ A, die mit dem Ladevorgang von CA verknüpft ist, auf den Weit einzuschwingen, der dem Spannungsabfall an Rl bei offener Schleife entspricht. Entscheidend ist dabei der erste Vorgang, d. h. der gegensinnige Verlauf der Potentiale φα und φb, wodurch die schnelle Richtungsumkehr der Spannung zwischen den Punkten α und b erreicht wird. Durch die Mikrofonknacke, die gleichbedeutend sind mit einer Widerstandsvergrößerung in der Schleife, wird zwar ebenfalls ein entsprechender Vorgang ausgelöst, aber es kommt nicht zu einer Richtungsumkehr der Spannung an der Auswerteeinrichtung, die demzufolge auch nicht anspricht.
Die Diode D schützt den Transistor vor zu großer Basis-Emitter-Spannung.
In F i g. 3 ist der Verlauf der Potentiale φα und φb an den Klemmen des Auswertemittels für eine echte Schleifenunterbrechung (mit I bezeichnet) und für eine nachgeahmte Schleifenunterbrechung (mit II bezeichnet) im Oszillogramm dargestellt. Nur im ersten Fall kommt es zu einer Spannungsumkehr.
Im dargestellten Beispiel ist mit Hilfe des angegebenen Maßstabes deutlich zu erkennen, daß bei einer echten Schleifenunterbrechung die Ansprechzeit unter 2 ms liegt.
Bei der Verwendung von komplexen Speisewiderständen zeigen sich nur unwesentliche Änderungen der Ansprechzeiten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Überwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung auf Schleifenunterbrechungen, die über zwei in je eine Zuleitungsader eingefügte Speisewiderstände gespeist wird, mittels einer über den einen Speisewiderstand an die Betriebsspannungsquelle angeschlossenen Brückenschaltung, bei der ein Brükkenzweig aus zwei Spannungsteilerwiderständen besteht, deren anderer Brückenzweig durch die Reihenschaltung des anderen Speisewiderstandes und der Leitungsimpedanz gebildet wird und bei der im Null- bzw. Diagonalzweig eine Auswerteeinrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß demjenigen Spannungsteilerwiderstand (Rl), der unmittelbar mit der Leitungsimpedanz (RL und CL) verbunden ist, ein Kondensator (CA) parallel geschaltet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromwiderstand (—pr-j des Kondensators (CA) durch entsprechende Wahl der Kapazität (Ca) sehr klein gegenüber dem anderen Widerstand (Rl) des Spannungsteilers ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 627/911 10.68 © Bundesdnickerei Berlin
DE1965ST024002 1965-06-19 1965-06-19 Schaltungsanordnung zur UEberwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung auf Schleifenunterbrechungen Pending DE1280344B (de)

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DE1965ST024002 DE1280344B (de) 1965-06-19 1965-06-19 Schaltungsanordnung zur UEberwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung auf Schleifenunterbrechungen
DEST24773A DE1301372B (de) 1965-06-19 1965-12-16 Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen auf Schleifenunterbrechungen
US3467787D US3467787A (en) 1965-06-19 1966-06-01 Circuit arrangement to supervise telecommunication and particularly telephone lines
SE813666A SE315925B (de) 1965-06-19 1966-06-15
NL6608421A NL6608421A (de) 1965-06-19 1966-06-16
GB2709866A GB1130017A (en) 1965-06-19 1966-06-17 Circuit arrangement to supervise telecommunication and particularly telephone lines
BE682671D BE682671A (de) 1965-06-19 1966-06-17
CH884366A CH453439A (de) 1965-06-19 1966-06-17 Schaltungsanordnung zur Überwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung
GB5521866A GB1159669A (en) 1965-06-19 1966-12-09 Circuit Arrangement to Supervise Telecommunication, Particularly Telephone Lines
SE1718066A SE325317B (de) 1965-06-19 1966-12-15
NL6617624A NL6617624A (de) 1965-06-19 1966-12-15
BE691243D BE691243A (de) 1965-06-19 1966-12-15
CH1808366A CH470117A (de) 1965-06-19 1966-12-16 Schaltungsanordnung zur Ueberwachung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitung

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