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DE1280179B - Gewinnungs- und Foerdereinrichtung fuer Kohle und andere Mineralien - Google Patents

Gewinnungs- und Foerdereinrichtung fuer Kohle und andere Mineralien

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Publication number
DE1280179B
DE1280179B DEM54229A DEM0054229A DE1280179B DE 1280179 B DE1280179 B DE 1280179B DE M54229 A DEM54229 A DE M54229A DE M0054229 A DEM0054229 A DE M0054229A DE 1280179 B DE1280179 B DE 1280179B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extraction
hydrostatic
motors
conveyor
conveying device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM54229A
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Original Assignee
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien filed Critical Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Priority to DEM54229A priority Critical patent/DE1280179B/de
Publication of DE1280179B publication Critical patent/DE1280179B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • E21F13/066Scraper chain conveyors
    • E21F13/068Special adaptations for use at the junction of the working face with the gallery, e.g. driving stations coupled to the driving station of the winning machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Gewinnungs- und Fördereinrichtung für Kohle und andere Mineralien Die Erfindung betrifft eine Gewinnungs- und Fördereinrichtung für Kohle und andere Mineralien im untertätigen Grubenbetrieb mit hydrostatischem Antrieb, bei welcher sowohl die schälend arbeitende Gewinnungsein,richtung als auch die als Strebförderer ausgebildete Fördereinrichtung mit jeweils mindestens einem mit unterschiedlicher Drehzahl antreibbaren hydrostatischen Motor ausgerüstet ist, wobei die Drehrichtung des oder der hydrostatischen Gewinnungsmaschinenmotoren umkehrbar ist. Bei einer zum Stande der Technik gehörenden Einrichtung dieser Art, bei welcher sowohl der Strebförderer als auch das als Kohlenhobel ausgebildete Gewinnungsgerät hydraulisch angetrieben sind, werden sämtliche hydrostatischen Förderer- und Hobelmotore jeweils durch ein gesondertes Antriebsaggregat angetrieben. Diese Antriebsaggregate bestehen jeweils aus einer hydrostatischen Pumpe und einem diese Pumpe antreibenden Elektromotor.
  • Ein Nachteil dieser bekannten Gewinnungs- und Fördereinrichtung besteht zunächst darin, daß für den Antrieb des Gewinnungsgerätes und des Förderers mindestens zwei gesonderte hydraulische Antriebsaggregate erforderlich sind. Hieraus resultieren nicht nur verhältnismäßig große Anlagekosten, sondern auch ein bei den beenolten Raumverhältnissen des untertägigen Grubenbetriebes unerwünscht großer Platzbedarf für die verhältnismäßig großen und sperrigen Antriebsaggregate. Außerdem müssen diese hydraulischen Antriebsaggregate jeweils überdimensioniert werden, um alle während des Betriebes auftretenden Belastungsspitzen aufnehmen zu können, was eine abermalige Erhöhung der Anlagekosten nach sich zieht. Infolgedessen ist die installierte Motorleistung dieser Antriiebsaggregate lediglich während der in größeren Zeitabständen sowie jeweils nur kurzzeitio, auftretenden Belastungsspitzen voll ausgelastet, während sie beim Normalbetrieb nur zu einem Teil ausgenutzt wird.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, bei dieser bekannten vollhydraulisch angetriebenen Gewinnungs- und Fördereinrichtuno, Steuer- und Regelorgane vorzusehen, die bei einer Entlastung eines der hydrostatischen Motoren ein überleiten eines Teiles der Druckmittelförderung, die von der diesen Motor speisenden hydrostatischen Pumpe stammt, zu dem anderen, höher belasteten Motor ermöglicht. Diese Steuer- und Regelorgane sind hierbei ferner so ausgebildet -, daß die hydrostatischen Motoren mit unterschiedlicher Drehzahl angetrieben werden können, wobei jedoch eine Abhängigkeit insofern besteht, als jede Änderung der Drehzahl des Hobelmotors eine entsprechende Drehzahländerung des Förderermotors nach sich zieht. Darüber hinaus kann bei dieser bekannten Bauart auch die Drehrichtung des Hobelmotors umgekehrt werden.
  • Die bei dieser bekannten hydraulisch angetriebenen Gewinnungs- und Fördereinrichtung benötigten Steuer- und Regelorgane besitzen eine relativ komplizierte Ausbildung und sind überdies störungsanfällig, so daß sie für den praktischen Einsatz unter den rauhen Bedingungen des untertägigen Grubenbetriebes nur wenig geeignet sind. Ferner hat dieses bekannte hydraulische Antriebssystem den Nachteil, daß sich die einzelnen hydrostatischen Motoren und die diesen zugeordneten Antriebsaggregate in unerwünschter Weise gegenseitig zu beeinflussen vermögen. Infolgedessen wirken sich Belastungsschwankungen eines Motors bzw. eines Antriebsaggregates in unerwünschter Weise auch auf den anderen Motor bzw. das andere Antriebsaggregat aus und führen zu einer unerwünschten Abhängigkeit ihrer Arbeits-C weise. Daher ist es bei dieser bekannten Bauart nicht möglich, bei der Berg- und Talfahrt des Hobels ein vorgegebenes Geschwindigkeitsverhältnis zwischen Hobel und Förderer mit ausreichender Genauigkeit einzuhalten. Außerdem läßt sich der bei dieser bekannten Anlage mögliche begrenzte Leistungsaustausch zwischen Fördererantriebsaggregat und Hobelantriebsaggregat lediglich auf Kosten erheblicher Drosselverluste erreichen. Derartige Drosselverluste wirken sich jedoch insbesondere bei hohen Förderdrücken und großen Fördermengen, wie sie bei hydraulischen Antrieben für Gewinnungs- und Fördereinrichtungen des Untertagebetriebes benötigt werden, nachteilig aus. Ferner wird bei dieser bekannten Gewinnungs- und Fördereinrichtung trotz der vorgesehenen Regelungsmöglichkeiten die installierte Leistung der einzelnen Antriebsaggregate nur unzureichend ausgenutzt, da jedes dieser Aggregate nach der maximal auftretenden Belastung der ihm zugeordneten Einrichtung ausgelegt werden muß.
  • Ein Nachteil dieser bekannten Gewinnungs- und Fördereinrichtung könnte auch darin gesehen werden, daß jede überleitung eines Teils der Druckmittelförderung eines der Pumpenaggregate zu dem anderen Antriebsaggregat zwangläufig zu einer Vzränderung, und zwar zu einer entgegengerichteten Veränderung der Antriebsgeschwindigkeiten der den beiden Antriebsaggregaten zugeordneten hydrostatisehen Motoren führt. Wird beispielsweise bei stärkerer Belastung des hydrostatischen Förderermotors ein Teil der Druckmittelförderung der an sich der Gewinnungseinrichtung zugeordneten hydrostatischen Pumpe dem Förderermotor zugeführt, so wird zwangläufig die Antriebsgeschwindigkeit des Förderers vergrößert, während gleichzeitig die Antriebsgeschwingkeit der Gewinnungseinrichtung verkleinert wird. dig Umaekehrt führt bei dieser bekannten Einrichtung I b eine erhöhte Belastung des hydrostatischen Motors der Gewinnungseinrichtung, beispielsweise eines Kohlenhobels, zu einer Erhöhung der Antriebsgeschwindigkeit des Hobels, während die Antriebsgeschwindigkeit des Förderers entsprechend verkleinert wird.
  • Eine solche, von der jeweiligen Belastung abhängige und überdies entgegengerichtete Änderung der Antriebsgeschwindigkeiten der Gewinnungs- und Fördereinrichtung ist jedoch insbesondere bei an einem Strebförderer mit wechselnder Bewegungsrichtung entlangbewegten schälenden Gewinnungsgeräten (Kohlenhobeln) unerwünscht. Beispielsweise würde eine überlastung des Hobelmotors zu einer Erhöhung derHobelgeschwindigkeitbei gleichzeitiger Verringerung der Fördergeschwindigkeit führen mit dem Erfolg, daß der Förderer überladen wird und nicht mehr in der Lage ist, die hereingewonnene Haufwerksmenge abzufördern. Umgekehrt hätte eine Überlastuno, des Förderers die unerwünschte Folge, daß die Förderergeschwindigkeit vergrößert wird, während die Antriebsgeschwindigkeit des Hobels sich vermindert, was wiederum die Folge hat, daß der Förderer nur in unzureichendem Maße ausgenutzt wird.
  • Eine in einem Abbaubetriebspunkt installierte Gewinnungs- und Fördereinrichtung, beispielsweise ein mit einem Strebförderer zusammenarbeitender Kohlenhobel, läßt sich jedoch nur dann in optimaler Weise ausnutzen, wenn für jede Bewegungsrichtung der Gewinnungseinrichtung, d. h. also sowohl für die Ber--fahrt als auch für die Talfahrt des Kohlenhobels, ein genau vorbestimmtes, von der Ladekapazität des Förderers und der Schälleistung des Kohlenhobels abhängiges Verhältnis zwischen der Arbeitsgeschwindigkeit des Hobels und der Umlaufgeschwindigkeit des Förderers eingehalten wird. Das für jede Fahrtrichtung des Hobels günstigste Verhältnis läßt sich hierbei rechnerisch für jede Schälleistung bzw. Fördererkonstruktion in einfacher Weise ermitteln, wobei eine optimale Ausnutzung der verfügbaren maschinellen Einrichtungen eines Abbaubetriebspunktes in der Regel dann erzielt wird, wenn die Kapazität des Strebförderers voll ausgenutzt ist.
  • Da bei der vorstehend behandelten, bekannten Gewinnungs- und Fördereinrichtung mit hydraulischem Antrieb sich ein vorbestimmtes Verhältnis zwischen der Arbeitsgeschwindigkeit des Gewinnungsgerätes und der Umlaufgeschwindigkeit des Förderers nicht einhalten läßt, sondern Hobr,1- und Förderergeschwindigkeit in Abhängigkeit von ihrer jeweiligen Belastung ständigen, und zwar erheblichen Schwankungen unterliegen, läßt sich bei ihr nur eine unzulängliche Ausnutzung der installierten Gewinju-ngs- und Fördereinrichtungen erreichen. Dies gilt um so mehr, als zur Vermeidung von Überladungen des Förderers bei stärkerer Belastung des Hobelmotors und hieraus resultierender Erhöhung seiner Antriebsgeschwindigkeit das bei Normalbelastung vorhandene Geschwindigkeitsverhältnis so gewählt werden muß, daß die Ladekapazität des Förderers nur teilweise ausgenutzt wird und eine ausreichende Reserve für den Fall einer besonders starken Belastung des Hobelantriebsmotors vorhanden ist.
  • Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, einen vollhydraulischen Antrieb für eine Gewinnungs-und Fördereinrichtung des untertägigen Grubenbetriebes, insbesondere einen mit einem Strebförderer zusammenarbeitenden Kohlenhobel zu schaffen, der unter Vermeidung der vorstehend geschilderten, der bekannten Bauart anhaftenden Nachteile eine optimale Ausnutzung der Leistungsfähigkeit einer in einem Abbaubetriebspunkt installierten Gewinnungs-und Fördereinrichtung ermöglicht, hierbei aber auf jegliche komplizierte und störungsanfällige Steuer-und Regeleinrichtungen verzichtet und außerdem gegenüber der bekannten Bauart mit erheblich geringeren Abmessungen und einem entsprechend geringeren Gewicht sowie mit wesentlich niedrigeren Anlagekosten auskommt. Erlmdungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß für den Antrieb von jeweils mindestens einem hydrostatischen Gewinnungsmaschinenmotor und jeweils mindestens einem hydrostatischen Förderermotor nur eine gemeinsame, motorisch angetriebene hydrostatische Pumpe vorgesehen ist, welche die hydrostatischen Motoren der Gewinnungseinrichtung und des Förderers durch einen gemeinsamen und ungeteilten Förderstrom speist, wobei die hydrostatischen Motoren der Gewinnungs- und der Fördereinrichtung in bezug auf den gemeinsamen und ungeteilten Förderstrom in Reihe (hintereinander) geschaltet sind, derart, daß sie nacheinander von demselben Förderstrom durchflossen werden.
  • Während bei den bekannten Gewinnun-s- und Fördereinrichtungen für den Antrieb eines jeden hydrostatischen Motors ein gesondertes, aus hydrostatischer Pumpe und Pumpenmotor bestehendes Antriebsaggregat benötigt wird, genügt bei der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Einrichtung zumindest für den Antrieb sämtlicher, an einem Strebende befindlicher Motoren der Gewinnungs- und Fördereinrichtung nur eine einzige hydrostatische Pumpe, die von einem einzelnen, vorzugsweise als Elektromotor ausgebildeten Pumpenmotor angetrieben wird. Hierdurch wird zunächst gegenüber den eingangs behandelten bekannten Antrieben eine wesentliche Verringerung der Anlagekosten sowie der laufenden Wartungskosten und Betriebskosten erreicht, ganz abgesehen davon, daß die Abmessungen und das Gewicht der Antriebsorgane für die Gewinnungs- und Fördereinrichtung erheblich verringert werden, was bei den beengten Raumverhäftnissen des untertägigen Grubenbetriebes besonders wichtig ist.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht jedoch darin, daß die hydrostatischen Motoren der Gewinnungs- und Fördereinrichtung durch ihre Hintereinanderschaltung in bezug auf den sie nacheinander durchfließenden, gemeinsamen Förderstrom hinsichtlich ihrer Antriebsgeschwindigkeiten in ein strenges Abhängigkeitsverhältnis zueinander gebracht werden, was auch durch unterschiedliche Belastungen des Gewinnungsgerätes und/oder des Förderers in keiner Weise verändert werden kann. Dieses äußerst vorteilhafte strenge Abhängigkeitsverhältnis kommt dadurch zustande, daß zufolge der Hintereinanderschaltung der hydrostatischen Motoren in dem von der gemeinsamen Pumpe erzeugten ungeteilten Förderstrom jeder Motor jeweils zwangläufig in der Zeiteinheit von der gleichen Fördermenge durchflossen wird. Zufolge dieser Hintereinanderschaltung der hydrostatischen Motoren der Gewinnungseinrichtung und der der Fördereinrichtung wird ein einmal eingestelltes Verhältnis zwischen ihren Antriebsgeschwindigkeiten mit großer Genauigkeit eingehalten, und zwar völlig unabhängig davon, ob der Förderer oder die Gewinnungseinrichtung stärker oder weniger stark belastet sind. Das Verhältnis der Antriebsgeschwindigkeiten der einzelnen Motoren ist durch die Schluckmenge der in Reihe geschalteten hydrostatischen Motoren genau festgelegt. Infolgedessen ist es unter Verzicht auf jegliche komplizierte Steuer- und Regeleinrichtungen möglich, ein der optimalen Ausnutzung der Gewinnungs- und Fördereinrichtung entsprechendes Verhältnis zwischen Förderer- und Hobelgeschwindigkeit beliebig lange exakt einzuhalten und hierdurch die Leistungsfähigkeit der installierten Einrichtungen in optimaler Weise auszunutzen. Irgendwelche Reserven für den Fall von besonders hohen Belastungen des Förderers und/oder des Gewinnungsgerätes brauchen dabei nicht vorgesehen zu werden, da ungewollte Änderungen des einmal eingestellten Geschwindigkeitsverhältnisses zufolge der Hintereinanderschaltung der hydrostatischen Motoren der Gewinnungseinridhtung und des Förderers ausgeschlossen sind.
  • Auch für den Fall, daß die von der gemeinsamen hydrostatischen Pumpe erzeugte Förderinenge - beispielsweise durch Veränderung des Kolbenhubes der Pumpenkolben dieser Pumpe - verändert wird, ändert sich das Verhältnis zwischen den Antriebsgeschwindigkeiten der Förderer- und Gewinnungsmaschineninotoren nicht. Vielmehr erfahren die Motoren des Förderers einerseits und die der Gewinnungseinrichtung andererseits eine einander verhältnisgleiche (proportionale) Geschwindigkeitsveränderung, während das Geschwindigkeitsvethältnis unverändert bleibt. Wird beispielsweise von einem der gemeinsamen hydrostatischen Pumpe zugeordneten Leistungsregler bei besonders hoher Belastung des Kohlenhobels und entsprechender Erhöhung des Druckmitteldruckes innerhalb des gemeinsamen, die Förderer- und Hobelmotoren nacheinander durchströmenden Förderstromes die Fördermenge der Pumpe zur Konstanthaltung des Produktes aus Fördermenge und Förderdruck (und damit der abgegebenen Leistung) verringert, so führt dies sowohl zu einer Verringerung der Hobelgeschwindigkeit als auch zu einer proportionalen Verringerung der Förderergeschwindigkeit. Das Verhältnis zwischen Hobel- und Förderergeschwindigkeit ändert sich demgegenüber nicht, so daß der Förderer bei verringerter Hobelgeschwindigkeit mit einer dieser verringerten Geschwindigkeit angepaßten verringerten Geschwindigkeit umläuft, bei dem seine Ladekapazität voll ausgenutzt ist. Umgekehrt wird beispielsweise bei einem besonders geringen Arbeitswiderstand des Hobels und einer entsprechenden Verringerung des Förderdruckes innerhalb des gemeinsamen Förderstromes durch einen solchen Leistungsregler die von der gemeinsamen hydrüstatischen Pumpe erzeugte Fördennenge selbsttätig vergrößert mit dem Erfolg, daß einmal die Antriebsgeschwindigkeit des Hobels, proportional zu dieser jedoch auch die Umlaufgeschwindigkeit des Förderers erhöht und dieser trotz der erhöhten Hobelgeschwindigkeit und der entsprechend vergrößerten Gewinnungsleistung nicht überladen wird.
  • Die hydrostatischen Motoren der Gewinnungs-und Fördereinrichtung werden zweckmäßig so ausgebildet, daß sie - vorzugsweise unabhängig voneinander - in an sich bekannter Weise in ihrer Drehzahl zwischen Null und einem Maximalwert stufenlos regelbar sind. Eine solche Drehzahlregelung läßt sich bei hydrostatischen Motoren - wie an sich bekannt - in einfacher Weise durch Veränderung ihres Hubvolumens bzw. ihrer Schluckmenge vornehmen, beispielswei.se bei Axialkolbenmotoren dadurch, daß die Schiefstellung ihrer Taumelscheibe verändert wird. Bei Radialkolbenmotoren kann eine solche Änderung des Hubvolumens bzw. der Schluckmenge in einfacher Weise - wie ebenfalls an sich bekannt - durch Änderung der Exentrizität des Verschiebegehäuses erfolgen. Auf diese Weise ist es bei der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Einrichtung möglich, die absoluten Antriebsges,chwindigkeiten der von dem gemeinsamen Förderstrom nacheinander durchströmten hydrostatischen Motoren einerseits und andererseits auch ihr Geschwindigkeitsverhältnis in der jeweils gewünschten Weise einzustellen. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn sich die Gewinnungsleistung eines schälenden Gewinnungsgerätes je Meter Abbaufront beispielsweise infolge Änderung der Schältiefe oder aber Schwankungen der Flözmächtigkeit verändert und zur Erzielung einer optimalen Ausnutzung der Ladekapazität des Förderers das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen Hobel- und Förderergeschwindigkeit geändert werden muß. Vor allem ist eine derartige Regelbarkeit der hydrostatischen Motoren der Gewinnungs- und Fördereinrichtung jedoch deshalb von Bedeutung, weil es zur optimalen Ausnutzung der Ladekapazität des Förderers erforderlich ist, bei der Berg- und Talfahrt eines Kohlenhobels - was an sich bekannt ist - mit unterschiedlichen Förderer- und Hobelgeschwindigkeiten zu arbeiten. Die Regelbarkeit der hydrostatischen Motoren, der Gewinnungs- und Fördereinrichtung eröffnet die Möglichkei.t, sowohl für die Bergfahrt als auch für die Talfahrt des Hobels die Förderer- und Hobelmotoren auf die jeweils günstigste Drehzahl bzw. auf das jeweils günstigste Verhältnis zwischen Hobel- und Förderergeschwindigkeit einzustellen. Ist die-ses optimale Geschwindigkeitsverhältnis für die Bergfahrt bzw. Talfahrt des Hobels einmal eingestellt, so wird es zufolge der Hintereinanderschaltung der Hobel- und Förderermotoren während der gesamten Berg- bzw. Talfahrt unabhängig von allen auftretenden Belastungsschwankungen exakt eingehalten, so daß im Dauerbetrieb eine optimale Ausnutzung der Gewinnungs- und Fördereinrich,tung gewährleistet ist.
  • Unzulässig hohe Belastungen der gemeinsamen hydrostatischen Pumpe bzw. des sie antreibenden Elektromotors lassen sich hierbei mittels eines Leistungsreglers vermeiden, der in Abhängigkeit von dem in der gemeinsamen Förderleitung der hydrostatischen Motoren herrschenden Druckmitteldruck gegen die Rückstellkraft eines Federelementes gesteuert ist und die von der hydrostatischen Pumpe erzeugte Fördermenge ständig derart regelt, daß das Produkt aus Fördermenge und Förderdruck und damit die. Leistungsabgabe der Pumpe und des sie treibenden Motors im wesentlichen konstant gehalten wird. Die Regelbarkeit der hydrostatischen Motoren hat ferner den Vorteil, daß diese im Bedarfsfälle auch auf eine von ihrer normalen Antriebsgeschwindigkeit stärker abweichende Geschwindigkeit eingestellt werden können. Dies ist beispielsweise für Reparaturarbeiten im Streb sowie für die Materialförderuno, mittels des Strebförderers von Bedeutung, bei welcher das Gewinnungsgerät stillsteht, während der Förderer mit besonders geringer Geschwindigkeit, gegebenenfalls auch in unterschiedlicher Richtung, angetrieben wird.
  • Eine besonders wichtige Eigenschaft der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Gewinnungs- und Fördereinrichtung besteht darin, daß innerhalb des von der gemeinsamen Pumpe erzeugten Förderstromes eine selbsttätige Leistungsverteilung auf die von diesem Förderstrom gespeisten hydrostatischen Motoren erfolgt, derart, daß die verfügbare Leistung sich laufend etwa dem jeweiligen Leistungsbedarf der einzelnen hydrostatischen Motoren entsprechend auf diese verteilt. Dies hat den Vorteil, daß sich die jeweils insgesamt zur Verfügung stehende Antriebsleistung selbsttätig in der Weise auf die von dem gemeinsamen Förderstrom nacheinander durchströmten hydrostatischen Motoren verteilt, wie diese Motoren jeweils belastet sind. Dem oder den jeweils am stärksten belasteten Motoren wird zufolge der selbsttätigen Leistungsverteilung Jeweils ein entsprechend großer Teil der insgesamt zur Verfügung stehenden hydraulischen Gesamtleistung zugeführt, während der oder die weniger belasteten Motoren mit einer entsprechend geringeren Leistung angetrieben werden. Diese Leistungsverteilung entsprechend der jeweiligen Belastung der einzelnen, nacheinander von dem aemeinsamen Förderstrom der hvdrostatischen Pumpe, durchströmten hydrostatischen Motoren erfolgt völlig selbsttätig sowie in der Weise, wie die C C3 Leistuno, bei den einzelnen, in Reihe geschalteten hydrostätischen Motoren jeweils verlangt wird. Nimmt beispielsweise die Belastung eines einzelnen hydrostatischen Motors zu, so wird diesem hydrostatischen Motor so lance ein zunehmend arößer werdender Teil der verfügbaren hydraulischen Gesamtleistung zugeführt, bis diese größer gewordene Belastung überwunden werden kann und der betreffende Motor weiterhin von dem gemeinsamen, alle Motoren nacheinander durchströmenden Förderstrom durchflossen werden kann. Ein Stillstand eines einzelnen, in Reihe geschalteten hydrostatisehen Motors ist daher ausgeschlossen. Insbesondere ist es jedoch nicht möglich, daß derjenige Motor zum Stillstand kommt, der jeweils am stärksten belastet ist und daß ledij£r ich der oder die weniger belasteten Motoren anaetrieben werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal wird die erfindungsgemäß vorgeschlagene Einrichtung vorzugs-C bl weise so ausgebildet, daß die Gesamtleistung des von der gemeinsamen Pumpe erzeugten Förderstromes im Bedarfsfall auch einem einzelnen hydrostatischen Motor zugeführt werden kann. Dies hat den Vorteil, daß beispielsweise bei einer besonders starken Belastung des Förderers, wie sie regelmäßig beim Anfahren des Förderers unter Last auftritt die gesamte verfügbare Antriebsleistung dem Förderermotor zugeführt -werden kann und ein entsprechend großes Drehmoment für dessen Antrieb zur Verfügung steht. Hierzu empfiehlt es sich, eine solche Anordnung zu treffen, daß beispielsweise für die Dauer des Anfahrens des Strebförderers die hydrostatischen M6toren der Gewinnungseinrichtung abgeschaltet und anschließend wieder zugeschaltet werden können.
  • Um allen im praktischen Betrieb auftretenden Situationen gewachsen zu sein, empfiehlt sich eine solche Anordnung, daß die hydrostatischen Motoren der Gewinnungseinrichtung einerseits und die hydrostatischen Motoren der Fördereinrichtung andererseits durch geeignete Steuer- und Schaltorgane unabhängig voneinander eingeschaltet, abgeschaltetund gegebenenfalls umgesteuert werden können. In den Fällen, in denen die Gewinnungs- und Fördereinrichtun- mit an den beiden Enden des Förderers angeordneten hydrostatischen Motoren für die Gewinnungs- und/oder Fördereinrichtung ausgerüstet ist, werden zweckmäßig sämtliche hydrostatischen Motoren der Gewinnungseinrichtung und/oder sämtliche hydrostatischen Motoren der Fördereinrichtung so ausgebildet, daß sie mittels geeigneter Steuer- und Schaltorgane gleichzeitig und gleichsinnig ein- und abgeschaltet, gleichzeitig und gleichsinnio, in ihrer Drehzahl geregelt und gegebenenfalls umgestenert werden können.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung sind den hydrostatischen Motoren der Gewinnungs- und Fördereinrichtung in an sich bekannter Weise Steuer- und Schaltorgane zugeordnet, mittels welcher die Motoren für beide Bewegung-srichtungen der Gewinnungseinrichtung auf unterschiedliche, vorzugsweise einstellbare Drehzahlen einstellbar bzw. zumindest die hydrostatischen Motoren der Gewinnungseinrichtung in ihrer Drehrichtuna umkehrbar sind. Diese Steuer- und Schaltorgane werden hierbei zweckmäßig so ausgebildet, daß sie für jede Bewegungsrichtung der Gewinnungseinrichtung - beispielsweise sowohl für die Bergfährt als auch für die Talfahrt eines Kohlenhobels - ein vorgegebenes, vorzugsweise einstellbares Verhältnis zwischen den Antriebsgeschwindigkeiten der Geivinnungs- und der Fördereinrichtung genau einzuhalten vermögen, und zwar völlig unabhäng g von der jeweiligen Belastung des GewinnunGsgerätes bzw. des Förderers. Eine besonders vorteilhafte Lösung besteht hierbei darin, wenn bei jeder Umkehr der Bewe-un2srichtun2 der Gewinnungseinrichtung, beispielsweise am oberen sowie auch am unteren Ende des Hobelfahrweges, die hydrostatischen Motoren der Gewinnungs- und Fördereinrichtuna durch von der Gewinnungseinrichtung - gegebenenfalls mittelbar - betätigte Schalt- und Steuerorgane selbsttätig auf vorgegebene, für beide Bewegungsrichtungen unterschiedliche Drehzahlen eingeregelt und die hydrostatischen Motoren der Gewinnungseinriehtung gleichzeitig selbsttätig auf entgegengesetzte Drehrichtung um-esteuert werden können. Auf diese Weise läßt sich eine vollautomatische Arbeitsweise, die in Abhängigkeit von der Hin- und Herbewegung des Gewinnungsgerätes selbsttätig gesteuert wird, erreichen, bei welcher sowohl für die Bergfahrt als auch für die, Talfahrt des Gewinnungsgerätes Förderer und Gewinnungsgerät jeweils automatisch auf das für die jeweilige Arbeitsrichtung des Gewinnungsgerätes günstigste Geschwindigkeitsverhältnis gestellt und dieses optimale Geschwindigkeitsverhältnis während der gesamten Berg- und Talfahrt unabhängig von allen auftretenden Belastungsänderungen konstant gehalten wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 die gesamte Anordnung der Gewinnungs-und Fördereinrichtung in einem Streb, F i g. 2 die Schaltung und Steuerung der hydrostatischen Antriebsmotoren der Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 das Schaltschema der hydrostatischen Motoren der Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach F i g. 1.
  • Bei der insbesondere aus den F i g. 1 und 2 ersichtlichen Gewinnungs- und Fördereiunrichtung handelt es sich um einen Kohlenhobel 8, der mit einem als Doppelkettenkratzerförderer ausgebildeten Strebförderer 7 zusammenarbeitet. Der Kohlenhobel 8 wird mittels eines als Kette ausgebildeten endlosen Zugmittels 12 in Längsrichtung des Förderers 7 bzw. in Pfeilrichtung x-y hin- und herbewegt und schält hierbei jeweils einen schmalen Streifen von dem Abbaustoß 13 ab. Im Bereich der Kopfstrecke 1 und der Ladestrecke 2 ist der Strebförderer 7 jeweils mit einem unmittelbar am Förderer befestigten hydrostatischen Förderennotor 3, 3 a ausgerüstet. Außerdem ist im Bereich der Kopfstrecke 1 bzw. der Ladestrecke 2 jeweils ein weiterer hydrostatischer Motor 4 bzw. 4a für den Antrieb des Kdhlenhobels 8 vorgesehen. Die hydrostatischen Hobelmotore 4 bzw. 4a sind ebenfalls am Strebförderer 7 befestigt.
  • Die am oberen bzw. unteren Strebende angeordneten hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3a, 4a werden jeweils durch eine- gemeinsame hydrostatische Pumpe 6 bzw. 6a mit Druckflüssigkeit gespeist. Jede dieser beiden hydrostatischen Pumpen 6, 6a wird durch einen als Elektromotor ausgebildeten Pumpenmotor 5, 5a mit im wesentlichen gleichbleibender Drehzahl angetrieben. Die hydrostatischen Pumpen 6, 6a und die ihnen zugeordneten ElektromoKtoren 5, 5a bilden jeweils ein gesondertes, baulich einheitlich ausgebildetes Antriebsaggregat, das von den hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3 a, 4 a getrennt in der Kopfstrecke 1 bzw. Ladestrecke 2 angeordnet und mit den zugeordneten hydrostatischen Motoren lediglich durch Druckmittelleitungen 9, 10 bzw. 9a, 10a verbunden ist, die vorzugsweise als armierte Schläuche ausgebildet sind. Die am oberen bzw. unteren Strebende vorgesehenen hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3 a, 4 a sind außerdem durch eine weitere, vorzugsweise in gleicher Weise ausgebildete Druckmittelleitung 11, lla miteinander verbunden. Das aus den hydrostatischen Pumpen 6 bzw. 6a und den zugeordneten Elektromotoren 5 bzw. 5 a gebildete Antriebsaggregat umfaßt ferner einen in der Zeichnung nicht dargestellten Sammelbehälter, der zweckmäßig als Grundplatte des Aggregates ausgebildet und mit Gleitkufen versehen ist, um ein dem Abbaufortschritt entsprechendes Nachziehen der Antriebsaggregate zu erleichtern. Wie insbesondere aus den F i g. 2 und 3 hervorgeht, wird durch jede der beiden hydrostatischen Pumpen 6 bzw. 6a nur ein gemeinsamer Förderstrom erzeugt, der sämtliche der jeweiligen Pumpe 6, 6a zugeordneten hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3 a, 4 a mit Druckflüssigkeit speist. Die den Pumpen 6 bzw. 6 a zugeordneten hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3a, 4a sind jeweils in bezug auf den gemeinsainen Förderstrom hintereinandergeschaltet, derart, daß sie nacheinander von dem gemeinsamen Förderstrom durchflossen werden. Bei den in der Zeichnung dargestellten, Ausführungsbeispielen wird der gemeinsame Förderstrom über die Druckmittelleitung 9 bzw. 9 a zunächst dem Hobelmotor 4 bzw. 4 a zugeführt, von welchem er über die Verbindungsle-itung 11, lla zu dem Förderermotor3 bzw. 3a gelangt. von dort fließt der Förderstrom über die Rückleitung 10 bzw. 10 a zu der hydrostatischen Pumpe 6, 6a bzw. dem dieser Pumpe zugeordneten, in der Zeichnung nicht dargestellten Sammelbehälter zurück.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die hydrostatisehen Motoren 3, 4 bzw. 3a, 4a ebenso wie die hydrostatischen Pumpen 6, 6a als Axialkolbenmaschinen ausgebildet, wobei die hydrostatischen Förderermotoren 3, 3a und die hydrostatischen Hobelmotoren 4, 4 a untereinander etwa gleiches Zylindervolumen aufweisen. Es ist jedoch auch möglich, an Stelle von Axialkolbenmotoren und Axialkolbenpumpen Radialkolbenmaschinen zu verwenden sowie gegebenenfalls auch Drehflügel bzw. Drehkolbenmaschinen.
  • Die hydrostatischen Pumpen 6, 6a sind jeweils mit einem Leistungsregler 14, 14a ausgerüstet, welcher durch den auf der Druckseite der Pumpe 6 bzw. 6 a herrschenden Flüssigkeitsdruck gegen die Rücks#tellkraft eines Federelementes gesteuert ist und seinerseits durch in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel die Fördermenge der hydrostatischen Pumpen 6 bzw. 6a durch Änderung ihres Hubvolumens, z. B. durch Veränderung der Schiefstellung ihrer Taumelscheibe, selbsttätig regelt. Der Leistungsregler 14, 14 a arbeitet hierbei in solcher Weise, daß er unabhängig von Belastungsschwankungen das Produkt aus Fördermenge der Pumpe und Förderdruck im wesentlichen konstant hält.
  • Ebenso wie die hydrostatischen Pumpen 6, 6 a sind auch die hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3 a, 4 a durch Änderung der Schiefstellung ihrer Taumelscheibe regelbar. Auf diese Weise läßt sich das Hubvolumen bzw. die Schluckmenge der hydrostatischen Motoren stufenlos regeln, wodurch ihre Drehzahl zwischen Null und einem Maximalwert verändert werden kann. Die hydrostatischen Motoren 4 bzw. 4 a für den Antrieb des Kohlenhobels 8 sind außerdem auf entgegengesetzte Drehrichtungen umsteuerbar.
  • Wie insbesondere aus F i g. 2 hervorgebt, sind den hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3 a, 4 a der Gewinnungs- und Fördereinrichtung ferner Steuer- und Schaltorgane 15 bzw. 15a zugeordnet, mittels welcher diese hydrostatischen Motoren für beide Bewegungsrichtungen x-y des Kohlenhobels 8 auf unterschiedliche Drehzahlen eingestellt und die hydrostatischen Hobelmotoren 4, 4a außerdem in ihrer Drehrichtung umgekehrt werden können. Diese Steuer- und Schaltorgane umfassen zunächst Schwenkhebel 16, 17 bzw. 16a, 17a, durch welche die Schiefstellung der Taumelscheiben der hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3 a, 4 a zumindest innerhalb der in F i g. 2 erkennbaren Winkel verändert werden kann. An den Schwenkhebeln 16, 17 bzw. 16a, 17a sind Verbindungsstangen 18, 19, 20 bzw. 18a, 19a, 20a angeIenkt, die mit Endschaltern 28 bzw. 28 a verbunden sind, welche durch den Kohlenhobel 8 bei Erreichen seiner Endstellungen betätigt werden. Das Verhältnis der HebeIübersetzung zwischen den Schwenkhebeln, z. B. 16, 17, den Verbindungsstangen, z. B. 18 bis 20, und den Endschaltern, z. B. 28, wird derart gewählt, daß die hydrostatischen Motoren 3, 4 bzw. 3a, 4a für jede Bewegungsrichtung x bzw. y des Kohlenhobels 8 auf eine unterschiedliche, jedoch im voraus festgelegte Drehzahl eingestellt werden. Das Steuer- und Schaltgestänge16 bis 20 bzw. 16a bis 20a ist ferner so ausgebildet, daß sich die Drehzahlen der Förderermotoren 3, 3 a bzw. der Hobelmotoren 4, 4 a unabhängig voneinander und überdies für jede Bewegungsrichtung x bzw. y des Hobels 8 gesondert innerhalb eines großen Regelbereiches einstellen lassen.
  • Wie F i g. 2 erkennen läßt, sind an den Endanschlägen 28, 28 a ferner Schaltstangen 21, 21 a angelenkt, welche an ihren Enden mit Eisenkernen 23 bzw. 23 a versehen sind, die in Magnetspulen 22 bzw*. 22 a eintauchen. Diese Magnetspulen 22, 22 a können durch ein Stromnetz 24 bzw. über elektrische Steuerleitungen 24 a erregt werden. Die Schaltstangen 21, 21a tragen an ihren Enden Kontakte 25 bzw. 25a, die je nach Stellung des zugehörigen Endanschlages 28 bzw. 28 a mit Schaltkontakten 26 bzw. 26a in Rerührung gebracht werden.
  • Bei der in F i g. 2 dargestellten Schaltstellung der Steuer- und Regelorgane15, 15a befindet sich der Kohlenhobe18 auf der Bergfahrt, d.h., er bewegt sich in Richtung x, während der Strebförderer 7 sich entgegengesetzt hierzu in Richtung y bewegt. Die Schwenkhebel 16, 17 bzw. 16 a, 17 a der hydrostatisehen Motoren sind hierbei jeweils in gleicher Weise um den Winkel oc bzw. ö gegenüber ihrer Nullage 3, 3 a für den Antrieb des Strebförderers. 7 auf eine bestimmte Förderergeschwindigkeit, beispielsweise von 0,6 m/sec, eingestellt, während beide hydrostatischen Motoren 4, 4 a des Kohlenhobels auf eine hiervon abweichende Hobelgeschwindigkeit, beispielsweise von 0,4 m/sec, eingestellt sind. Das Verhältnis zwischen Förderer- und Hobelgeschwindigkeit ist so gewählt, daß bei der Bergfahrt des Hobels 8 die verfügbare Ladekapazität des Strebförderers 7 voll ausgenutzt wird.
  • Sobald der Kohlenhobel 8 seine obere Endstellung erreicht, schaltet er über den in seinen Fahrweg hineinragenden Endanschlag 28 und das daran angeschlossene. Schaltgestänge 16 bis 20 die am oberen Strebende be-findlichen hydrostatischen Motoren 3, 4 unmittelbar auf eine andere Drehzahl für die Talfahrt des Hobels in Richtung y um, wobei der hydrostatische Hobelmotor 4 gleichzeitig auf entgegengesetzte Drehrichtung umgesteuert wird. Hierzu wird der Schwenkhebel 16 des Förderermotors 3 derart geschwenkt, daß er gegenüber seiner Nullstellung nur noch den Winkel y einschließt, während der Schwenkhebel 17 für den Hobelmotor 4 über seine Nullstellung hinaus geschwenkt wird, derart, daß er nunmehr mit der Nullstellung den Winkel ß bildet.
  • Gleichzeitig wird über die Schaltstange 21, die Kontakte 25, 26 sowie die elektrischen Steuerleitungen24a die Magnetspule22a erregt, so daß der Eisenkern 23 a in diese hineingezogen wird. Dies hat wiederum zur Folge, daß die in gleicher Richtung bewegte Schaltstange21a über das Schaltgestänge 18a bis 20a die Schwenkhebe116a und 17a der hydrostatischen Motoren 3 a und 4 a so verstellt, daß diese gegenüber ihrer Nullage ebenso wie die Schwenkhebel 16 und 17 nunmehr um den Winkel 7 bzw. ß verschwenkt sind.
  • Durch die Schwenkung der Schwenkhebel 16 bzw. 16 a der hydrostatischen Förderermotoren 3, 3 a aus der Winkelstellung a in die Winkelstellung 7 wird die Schiefstellung der Taumelscheiben dieser beiden Motoren in gleichem Maße verkleinert. Dies hat die Folge, daß bei gleichbleibender Fördermenge der hydrostatischen Pumpen 6 bzw. 6a ihre Drehzahl entsprechend vergrößert wird, beispielsweise derart, daß der Strebförderer 7 nunmehr, d. h. bei Talfahrt des Hobels 8 in Richtung y, mit einer Geschwindigkeit von 1 m/see angetrieben wird.
  • Abgesehen davon, daß die hydrostatischen Hobelmotoren 4 bzw. 4a durch Schwenkung der Schwenkhebel 17 bzw. 17 a über ihre Nullage hinaus auf entgegengesetzte Drehrichtung umgesteuert werden, werden ihre Taumelscheiben für die Talfahrt des Hobels 8 auf eine gegenüber der Bergfahrt größere Schiefstellung eingestellt. Dies ist in, F i g. 2 daran erkennbar, daß der Winkel ß größer ist als der Winkel ö. Bei gleichbleibender Fördermenge der hydrostatischen Pumpen 6 bzw. 6a bedeutet diese Verstellung der Hobelmotoren 4 bzw. 4a eine Verringerung ihrer Drehzahl und damit eine Verringerung der HobeIgeschwindigkeit, beispielsweise derart, daß der Hobel bei der Talfahrt nur noch mit 0,3 m/sec angetrieben wird. Das Verhältnis zwischen Hobel- und Fördergeschwindigkeit wird jedoch auch für die Talfahrt des Hobels so eingestellt, daß die Ladekapazität des Förderers 7 voll ausgenutzt ist.
  • Gleichzeitig mit der über die elektromagnetischen Schalt- und Steuermittel 22 bis 26 bzw. 22a bis 26a bewirkten Umschaltung und Umsteuerung der an dem der jeweiligen Stellung des Kohlenhobels entgegengesetzten Strebende befindlichen hydrostatischen Motoren, z. B. 3 a, 4 a, wird auch der diesen Motoren zugeordnete Endanschlag, z. B. 28 a, in solcher Weise in den Bewegungsbereich des Kohlenhobels 8 geschwenkt, daß er am Ende der Talfahrt des Kohlenhobels in gleicher Weise betätigt werden kann wie der obere Endanschlag 28 am Ende der Bergfahrt.
  • Selbstverständlich können im Bedarfsfall mittels einer hydrostatischen Pumpe 6 bzw. 6a auch mehr als zwei in bezug auf den von ihr erzeugten, gemeinsamen Förderstrom hintereinandergeschaltete hydrostatische Motoren - beispielsweise zwei Förderer-und zwei Hobelmotoren - angetrieben werden.
  • In die Verbindungsleitungen 9 bzw. 11 zwischen der hydrostatischen Pumpe 6 und den in Reihe geschalteten hydrostatischen Motoren 3 bzw. 4 ist wie F i 3 -erkennen läßt - ein Mehrwegesteuerorgan 27 eingeschaltet, welches auch unabhängig von den vom Kohlenhobel 8 betätigten Endschaltern 28, 28a bzw. den hieran angeschlossenen Schalt- und Steuerorganen eine Zu- und Abschaltung des Hobelmotors 4 und eine Umkehr seiner Drehrichtung ermöglicht. Hierzu sind drei verschiedene Schaltstellungen vorgesehen. In der dargestellten Schaltstellung 27a ist der Hobelmotor 4 abgeschaltet, so daß lediglich der Fördermotor 3 mit Druckflüssigkeit gespeist wird und die gesamte, der hydrostatischen Pumpe 6 durch den Elektromotor 5 zugeführte Antriebsenergie für den Antrieb des Strebförderers 7 zur Verfügung steht.
  • In der Schaltstellung 27 b sind der Hobelmotor 4 und der Förderermotor 3 in bezug auf den von der Pumpe 6 erzeugten gemeinsamen Förderstrom hintereinandergeschaltet, und zwar derart, daß Hobel- und Förderermotor in der gleichen Drehrichtung angetrieben werden. Durch Verstellung des Steuerorgans 27 in die Schaltstellung 27 c wird die Drehrichtung des Hebelmotors 4 umgekehrt. Für die hydrostatische Pumpe 6a und die ihr zugeordneten hydrostatischen Motoren 3 a und 4 a wird selbstverständlich ein in gleicher Weise ausgebildetes Mehrwegesteuerorgan vorgesehen.
  • Im Gegensatz zu der in der Zeichnung dargestellten Anordnung könnten die Mehrwegesteuerorgane 27 auch so ausgebildet werden, daß sie in Abhängigkeit von der Stellung des Gewinnungsgerätes selbsttätig geschaltet werden, beispielsweise derart, daß das Gewinnungsgerät bei Erreichen seiner Endstellungen mittels der Mehrwegesteuerorgane 27 die Hobelmotoren 4 bzw. 4a auf entgegengesetzte Drehrichtung umsteuert. In diesem Falle kann naturgemäß auf eine Umsteuerung der Hobelmotoren 4 bzw. 4 a durch das in F i g. 2 dargestellte Schalt- und Steuergestänge verzichtet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gewinnungs- und Fördereinrichtung für Kohle und andere Mineralien im untertägigen Grubenbetrieb mit hydrostatischem Antrieb, bei welcher sowohl die schälend arbeitende Gewinnungseinrichtung als auch die als Strebförderer ausgebildete Fördereinrichtung mit jeweils mindestens einem mit unterschiedlicher Drehzahl antreibbaren hydrostatischen Motor ausgerüstet ist, wobei die Drehrichtung des oder der hydrostatischen Gewinnungsmaschinenmotoren umkehrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb von jeweils mindestens einem hydrostatischen Gewinnungsmaschinenmotor (4) und mindestens einem hydrostatischen Förderermotor (3) nur eine gemeinsame, motorisch angetriebene hydrostatische Pumpe (6) vorgesehen ist, welche die hydrostatischen Motoren (4 bzw. 3) der Gewinnungseinrichtung (8) und des Förderers (7) durch einen gemeinsamen und ungeteilten Förderstrom (9) speist, wobei die hydrostatischen Motoren (4 bzw. 3) der Gewinnungs- und Fördereinrichtung (8, 7) in bezug auf den gemeinsamen und ungeteilten Förderstrom (9) in Reihe (hintereinander) geschaltet sind, derart, daß sie nacheinander von demselben Förderstrom (9) durchflossen werden.
  2. 2. Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrostatischen Motoren (3, 4) der Gewinnungs-und Fördereinrichtung (8, 7) - vorzugsweise unabhängig voneinander - in an sich bekannter Weise in ihrer Drehzahl zwischen Null und einem Maximalwert stufenlos regelbar sind. 3. Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtleistung des von der gemeinsamen Pumpe erzeugten Fördererstromes (9, 10, 11) im Bedarfsfall auch einem einzelnen hydrostatischen Motor, z. B. dem Förderermotor (3), zuführbar ist. 4. Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrostatischen Motoren (4 bzw. 4a) der Gewinnungseinrichtung (8) einerseits und die hydrostatischen Motoren (3 bzw. 3 a) der Fördereinrichtung (7) andererseits durch geeignete Steuer- und Schaltorgane (27) unabhän-gig voneinander einschaltbar, abschaltbar und gegebenenfalls umsteuerbar sind. 5. Gewinnung&- und Fördereinrichtung nach Anspruch 1 odereinem der folgenden mit an den beiden Enden des Förderers angeordneten hydrostatischen Motoren für die Gewinnungs- und/oder Fördereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche hydrostatischen Motoren (4, 4a) der Gewinnungseinii-chtung (8) und/oder sämtliche hydrostatischen Motoren (3, 3 a) der Fördereinrichtung (7) mittels geeigneter Steuer- und Schaltorgane (21, 21a) gleichzeitig und gleichsinnig ein- und abschaltbar sowie gleichzeitig und gleichsinnig in ihr-er Drehzahl regelbar und gegebenenfalls umsteuerbar sind. 6. Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß den hydrostatischen Motoren (3, 4) der Gewirmungs- und Fördereinrichtung (8, 7) in an sich bekannter Weise Steuer- und Schaltorgane (16, 17) zugeordnet sind, mittels welcher die Motoren für beide Bewegungsrichtungen (x-y) der Gewinnungseinrichtung (8) auf unterschiedliche, vorzugsweise einstellbare Drehzahlen einstellbar bzw. in ihrer Drehrichtung umsteuerbar sind. 7. Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Steuer- und Schaltorgane (16, 17), daß sie für jede Bewegungsrichtung (x-y) der Gewinnungseinrichtung (8) die Einhaltung eines vorgegebenen, vorzugsweise einstellbaren Verhältnisses zwischen der Antriebsgeschwindigkeit der Gewinnungs- und der der Fördereinrichtung - unabhängig von ihrer jeweiligen Belastung - gewährleisten. 8. Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Umkehr der Bewegungsrichtung der Gewinnungseinrichtung (8) die hydrostatischen Motoren (3, 4 bzw. 3 a, 4 a) der Gewinnungs- und Fördereinrichtung (8, 7) durch von der Gewinnungseinrichtung (8) - gegebenenfalls mittelbar - betätigte Schalt- und Steuerorgane (28, 28 a) selbsttätig auf vorgegebene, für beide Bewegungsrichtungen (x-y) unterschiedliche Drehzahlen einzuregeln und die hydrostatischen Motoren (4, 4a) der Gewinnungseinrichtung (8) gleichzeitig selbsttätig auf entgegengesetzte Drehrichtung umzusteuern sind. 9. Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach Ansprach 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitungen (9, 11) zwischen der hydrostatischen Pumpe (6, 6 a) und den in Reihe geschalteten hydrostatischen Motoren (3, 4) ein Mehrwegesteuerorgan (27) eingeschaltet ist, welches die Einzelschaltung der Motoren (3), ihre Drehrichtungsumkehr und ihre Hintereinanderschaltung erlaubt. 10. Gewinnungs- und Fördereinrichtung nach Ansprach 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrwegesteuerorgan (27) in Abhängigkeit von der Stellung des Gewinnungsgerätes (8), insbesonde,re von der Endstellung eines schälenden Gewinnungsgerätes, selbsttätig schaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1232 837; Zeitschrift »ölhydraulik und Pneumatik«, 1957, H.-1, S. 19.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR1232837A (fr) * 1959-05-19 1960-10-12 Dispositif d'abattage destiné aux exploitations minières

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