DE1279855B - Transistorschaltung mit Schirmgittereffekt - Google Patents
Transistorschaltung mit SchirmgittereffektInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
HOIl
Deutsche Kl.: 21g-11/02
Nummer: 1 279 855
Aktenzeichen: P 12 79 855.9-33 (M 59713)
Anmeldetag: 29. Januar 1964
Auslegetag: 10. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Reihenschaltung eines ersten Transistors mit einem zweiten, unipolaren
Transistor.
Im Gegensatz zu normalen Transistoren, an deren Leitungsmechanismus Ladungsträger beider Polarität
beteiligt sind — man spricht daher von bipolaren Transistoren —, erfolgt der Ladungstransport bei
Feldeffekttransistoren nur mit Hilfe von Ladungsträgern einer Polarität — man spricht daher auch
von unipolaren Transistoren —. Da das Strom-Spannungs-Kennlinienfeld von Feldeffekttransistoren
demjenigen von Röhrenpentoden hinsichtlich der relativ geringen Abhängigkeit des Stromes von der
Spannung ähnelt, hat man die Pentoden in vielen Fällen durch Feldeffekttransistoren ersetzt. Der dynamische
Ausgangs widerstand von Feldeffekttransistoren liegt typischerweise in der Größenordnung von
40 kOhm. Es ist jedoch erwünscht, die Abhängigkeit des Kollektorstromes von der Kollektorspannung
noch weiter zu verringern und den dynamisehen Ausgangs widerstand weiter zu vergrößern,
um die mit dem Feldeffekttransistor erreichbare Spannungsverstärkung zu erhöhen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Schaltung, welche einen Schirmgittereflekt
bringt, derart, daß bei Änderungen der dem Transistor zugeführten Spannung seine Kollektorspannung
und damit sein Koliektorstrom möglichst konstant gehalten wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der zur Erhöhung des dynamischen
Innenwiderstandes des durch die Reihenschaltung gebildeten aktiven Schaltelementes als gesteuerter
Serienwiderstand für den ersten Transistor geschaltete unipolare Transistor mit seiner Emitterelektrode
mit der Kollektorelektrode des ersten Transistors und mit seiner Gattelektrode mit der Emitterelektrode
des ersten Transistors verbunden ist. wobei das Eingangssignal der Steuerelektrode des ersten Transistors
zugeführt wird, und daß die zum Kennlinienknick gehörigen Strom- bzw. Spannungswerte des
unipolaren Transistors nicht kleiner als die entsprechenden Werte des ersten Transistors sind.
Wenn sich die Kollektorspannung des ersten Transistors erhöhen will, so wird der zweite, unipolare
Transistor, dessen Gattelektrode ja mit dem Emitter des ersten Transistors verbunden ist. stärker vorgespannt,
so daß sich sein Emitter-Kollektor-Widerstand vergrößert und die Spannungserhöhung auffängt,
so daß die Spannung am Kollektor des ersten Transistors konstant bleibt. Damit bleibt auch der
Kollektorstrom konstant, so daß die gewünschte Transistorschaltung mit Schirmgittereffekt
Anmelder:
Motorola, Inc., Franklin· Park, JlI. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Görtz, Patentanwalt,
6000 Frankfurt, Schneckenhofstr. 27
Als Erfinder benannt:
Geza Csanky, Mesa, Ariz. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 29. Januar 1963
(254 652)
V. St. ν. Amerika vom 29. Januar 1963
(254 652)
Unabhängigkeit des Kollektorstroms von der an die Reihenschaltung der beiden Transistoren gelegten
Spannung erreicht wird.
Diese Regelwirkung des Unipolartransistors erstreckt sich über dessen gesamten Kennlinienbereich
vom Kennlinienknick bis zum Durchbruchspunkt. Praktisch ist dabei die Durchbruchsspannung der
Gesamtanordnung die gleiche wie die des zweiten, unipolaren Transistors, während die Steilheit der
Gesamtschaltung gleich der des ersten Transistors ist.
Die erfindungsgemäße Schaltung eignet sich insbesondere
für die Herstellung in integrierter Form und ist im Aufbau wesentlich einfacher und in der
Herstellung billiger als vergleichbare Röhrenpentoden. Ein weiterer Vorteil liegt in der gegenüber einfachen
Transistoren höheren Frequenzgrenze, da die durch den inneren Aufbau des Transistors bedingte relativ
hohe Miller-Kapazität durch eine Veränderung der Geometrie der Transistorzonen herabgesetzt werden
kann, wobei die damit verbundene Abnahme der Steilheit sich wegen des bei der Erfindung vorliegenden
hohen dynamischen Ausgangswiderstandes nicht so stark auf die theoretisch maximal erreichbare
Verstärkung auswirkt wie bei einfachen Transistoren.
Die erfindungsgemäße Maßnahme bringt eine Erhöhung des Ausgangswiderstandes um den Faktor
100 gegenüber einfachen Transistoren. Außer für Verstärkerzwecke eignet sich die erfindungsgemäße
Schaltung insbesondere auch für Stromregelzwecke.
Der erste Transistor, in dessen Kollektorkreis der zweite, unipolare Transistor als veränderbarer
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Serienwiderstand eingefügt wird, kann entweder ebenfalls ein unipolarer Transistor oder auch ein normaler
bipolarer Transistor sein. Wichtig ist für das vorbeschriebene Verhalten der Reihenschaltung, daß
die Werte für die Knickspannung und den Knickstrom des ersten Transistors unterhalb der äquivalenten
Werte des zweiten Transistors liegen.
Ein besonders raumsparender Aufbau der erfindungsgemäßen
Schaltung ergibt sich, wenn beide Transistoren in integrierter Schaltung in demselben
Halbleiterkristall ausgebildet werden. Ein solcher Kristall läßt sich leicht in einem Gehäuse unterbringen,
das nach außen als einziges Bauelement in Erscheinung tritt. Selbstverständlich können auch
in getrennten Kristallen ausgebildete einzelne Transistoren in ein gemeinsames Gehäuse eingebaut
werden.
Weitere Einzelheiten der konstruktiven Ausbildung der erfindungsgemäßen Schaltung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise
eines Feldeffekttransistors,
F i g. 2A, 2 B und 2 C Kennlinienfelder einzelner
Transistoren und der erfindungsgemäßen Reihenschaltung zweier Transistoren,
F i g. 3 bzw. 4 Schaltbilder verschiedener Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Schaltung
mit zwei Unipolartransistoren· bzw. einem unipolaren und einem bipolaren Transistor,
F i g. 5 eine Draufsicht auf die in einem Halbleiterkristall ausgebildete erfindungsgemäße Schaltung gemäß
F i g. 3,
F i g. 6 einen Querschnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 5,
F i g. 7 eine Draufsicht auf die in einem Halbleiterkristair
ausgebildete Schaltung gemäß F i g. 4 und
F i g. 8 einen Querschnitt längs der Linie 8-8 der F i g. 7.
Der Beschreibung der erfindungsgemäßen Schirmelektroden-Transistoranordnung
sei zum besseren Verständnis der Erfindung die folgende mathematische Beschreibung des bekannten Feldeffekttransistors
vorangestellt.
Die Grundbeziehungen, die das Verhalten des Feldeffekttransistors beschreiben, seien durch die folgende
Gleichung ausgedrückt:
id-~r~0~
nM*-u*^n
(I)
mit R0 = Widerstand des Kanals, VD = Kollektorspannung,
Vq = Gattspannung,
Vs = Emitterspannung, Vp = Knickspannung.
Vs = Emitterspannung, Vp = Knickspannung.
Gleichung (1) gilt bis zum Knickgebiet. Jenseits davon hat man bisher den Kollektorstrom ID als
konstant angesehen.
F i g. 1 veranschaulicht die Verhältnisse im Innern des bekannten Feldeffekttransistors im Betrieb jenseits
des Kennlinienknickes. Der Transistor hat einen an Masse liegenden Emitterkontakt und einen über eine
Batterie 10 an positivem Potential VDS liegenden
Kollektorkontakt. Eine weitere Batterie 12 liefert die Vorspannung für das Gatt.
Wenn das Gatt bei niedriger Vorspannung in Sperrrichtung gegen den Kanal vorgespannt ist, ist die
durch den kreuzschraffierten Bereich in F i g. 1 dargestellte, an Ladungsträgern verarmte Ubergangszone
relativ dünn: Es kann also ein großer Strom durch den Kanal des Transistors vom Emitter- zum Kollektorkontakt
fließen. Wird die Sperrvorspannung erhöht, so wächst die verarmte Zone oder Schicht,
bis der in F i g. 1 dargestellte Abschnürungseffekt, bei dem die Kennlinien abknicken, erreicht ist.
Gleichung (1) stellt den allgemeinen Fall dar. Im Betrieb wird eine der drei Elektroden an Masse
gelegt; diese Betriebsfälle lassen sich leicht aus Gleichung (1) ableiten (d. h. Vs = 0, VG = 0 und V0 = 0).
Hierbei und bei den folgenden Gleichungen soll jedoch der allgemeine Fall betrachtet werden, und
Gleichung (1) wird in die folgende Form umgeschrieben:
Id R0)V1, 3
JLl
vPy
Zunächst sei die Lage der Knickspannung bei verschiedenen Vorspannungen VG bestimmt. Damit
die theoretischen Kurven stetig verlaufen, muß Gleichung (2) im Knickgebiet ein Maximum haben,
da jenseits des Knickstromes I1, als konstant angenommen
wird.
Mit den Abkürzungen
X = -§*- ■ (3a)
(3 b)
(3c)
kann die Gleichung (2) in der Form geschrieben werden:
ID(X, Y,Z) = -£- {z - y \(X + Y)*
Es liegt ein vierdimensionales Problem vor, und die Lösung der Gleichung (4) führt dreidimensionale
Flächen für den »pinch-off«-Bereich mit:
55 = 0.
Wenn Y = einen konstanten Parameter und Z = O gewählt wird, kann die Lage der Knickspannung
beschrieben werden als
6o Vn-V0 = V1,.
Mit Y = 0 und Z = konstant ist Vn = VP
(6)
(7)
65 usw.
Die Aufrechterhaltung eines konstanten Stromes jenseits des Knickbereiches setzt die Annahme einer
begrenzten Leitfähigkeit der Verarmungsschicht vor-
aus, die offensichtlich wesentlich höher als die durch das Kanalmaterial gegebene ist. Darüber hinaus
muß man, wenn die gleiche Gestalt der Verarmungsschicht des Kanals aufrechterhalten werden soll,
den gleichen Spannungsabfall V1, und eine ähnliche
Potentialverteilung im Kanalgebiet wie im Zustand des Knickbereiches annehmen.
Für einen konstanten Strom muß die folgende Bedingung eingehalten sein:
-1^ = konstant.
Dies ist jedoch nicht der Fall, und daher wächst der Strom In beim bekannten Feldeffekttransistor
nach dem Knickbereich an. Hieraus ist ersichtlich, daß ein hoher Ausgangswiderstand sich wegen der
zu berücksichtigenden Parameter in sehr begrenztem Umfang mit einem einzigen Transistor erreichen
läßt. Die Erfindung beschreitet dagegen einen anderen Weg zur Realisierung des gewünschten hohen Ausgangswiderstandes,
nämlich eine innere Rückkopplung.
Die Schaltung nach F i g. 3 enthält zwei Feldeffekttransistoren 40 und 42. Der Emitter des oberen
Transistors 40 ist mit dem Kollektor des unteren Transistors 42 verbunden, und der Emitter des unteren
Transistors liegt an Masse. Der Kollektor des oberen Transistors 40 ist mit der positiven Klemme VB der
Spannungsquelle 10 verbunden. Das Gatt des oberen Feldeffekttransistors 40 liegt an einem stärker negativen
Punkt als der Kollektor des unteren Transistors 42, nämlich an Masse. Das Eingangssignal Vin
liegt zwischen dem Gatt des unteren Transistors 42 und Masse.
Die Kennlinien der einzelnen Transistoren 40, 42 sind in F i g. 2A und 2B dargestellt.
Die Eingangsspannung Vin unterliegt den gleichen
Beschränkungen wie bei bekannten Feldeffekttransistoren. Weiter ist es erforderlich, daß der Knickstrom
Ip des Feldeffekttransistors 40 gleich oder größer als der Knickstrom des Feldeffekttransistors
42 ist, damit sich die gewünschte Gatt-Vorspannung ergibt. Die dargestellte Zusammenschaltung nach
F i g. 3 zeigt im Zusammenwirken der Transistoren 40 und 42 einen Kennlinienverlauf gemäß F i g. 2 C,
bei dem jenseits des Knickes der Strom außerordentlich kostant ist.
Wie erwähnt, sind die beiden Feldeffekttransistoren 40 und 42 so ausgewählt, daß bei gleichen Vorspannungsbedingungen
der Knickstrom IP des Transistors 40 höher als der Knickstrom IP des Transistors 42
ist. In einer Schaltung nach F i g. 3 fließe zunächst ein bestimmter Strom I0 unterhalb des Knickbereiches
durch die beiden Transistoren. Wenn dann die Spannung VB so weit erhöht wird, daß der Transistor
42 in den Knickbereich kommt, befindet sich der Transistor 40 noch unterhalb seines Knickbereiches.
Unter diesen Umständen liegt fast die gesamte Spannung VB am Transistor 42. Dies folgt aus
IP (40) > IP (42)
Vp (40) > Vp. (42)
Vp (40) > Vp. (42)
Die beschriebenen Bedingungen treten in den beiden Feldeffekttransistoren 40 und 42 auf, weil bei Erhöhen
der Spannung VB der Kollektorstrom anwächst, aber zur gleichen Zeit die Ladungsträgerverarmung
zwischen Kollektor und Gatt jedes Transistors sich erhöht, so daß das kollektorseitige Ende jedes Kanals
sich zusammenzieht. Ein weiteres Erhöhen der Kollektorspannung VB hat einen immer geringeren Anstieg
des Stromes durch die beiden Transistoren 40 und 42 zur Folge, bis ein Sättigungsstromwert erreicht
wird, wenn die Summe der Gatt- und Kollektorspannung gleich der Knickspannung ist.
Die Knickspannung des Transistors 42 wird durch Gleichung (6) gegeben und die des Transistors 40
ίο durch Gleichung (7). Wenn VB den Wert VP (40)
erreicht, tritt der Transistor 40 ebenfalls in das Knickgebiet ein, und die Wechselwirkung beginnt.
Wird die Spannung VB weiterhin erhöht, hat der Kollektorstrom I0 wegen der nicht idealen Kennlinie
des Feldeffekttransistors 40 ebenfalls das Bestreben, anzusteigen.
Wegen der Reihenschaltung der Transistoren 40 und 42 erfordert das Anwachsen des Kollektorstromes
durch den Transistor 40 jedoch ebenfalls, daß der Kollektorstrom durch den Transistor 42
ansteigt. Dieses würde erfordern, daß die Spannung über dem Transistor 42 anwachsen muß. Dadurch
würde der Transistor 40 stärker vorgespannt, womit seinem Stromfluß entgegengewirkt würde. Diese Wechselwirkung
ergibt eine extrem flache -rr- -Kennlinie
VDB
(F i g. 2) vom Knickgebiet bis zum Durchbruch.
Die Schaltung gemäß F i g. 3 zeigt einen hohen Ausgangswiderstand. Diese Eigenschaft läßt zusätzlieh
zu den äußerst flachen -γ-—Kurven einen
Vergleich in der Wirkung mit Röhrenpentoden zu und übertrifft diese sogar in vieler Hinsicht.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Transistoranordnung gegenüber einfachen Feldeffekttransistoren besteht darin, daß die durch den Aufbau bekannter Feldeffekttransistoren bedingte relativ hohe Miller-Kapazität hier verringert wird. Bei bekannten Transistoren sucht man dies durch Verkleinerung der Abmessungen zu erreichen, jedoch leidet hierunter die Steilheit g„„ ohne daß der Ausgangswiderstand rp vergleichbar anwächst. Daher geht die theoretisen erreichbare Maximalverstärkung u = gnrp bekannter Feldeffekttransistoren mit ihren Abmessungen zurück.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Transistoranordnung gegenüber einfachen Feldeffekttransistoren besteht darin, daß die durch den Aufbau bekannter Feldeffekttransistoren bedingte relativ hohe Miller-Kapazität hier verringert wird. Bei bekannten Transistoren sucht man dies durch Verkleinerung der Abmessungen zu erreichen, jedoch leidet hierunter die Steilheit g„„ ohne daß der Ausgangswiderstand rp vergleichbar anwächst. Daher geht die theoretisen erreichbare Maximalverstärkung u = gnrp bekannter Feldeffekttransistoren mit ihren Abmessungen zurück.
Die erfindungsgemäße Anordnung überwindet diesen Nachteil wegen der Erhöhung des Ausgangswiderstandes
rp. Die praktisch erreichbare Verstärkung ist daher höher als die theoretische Maximalverstärkung
einfacher Feldeffekttransistoren.
Die gleiche Wirkung läßt sich erzielen, wenn der Feldeffekttransistor 42 durch einen Legierungstransistor
80 (F i g. 4) ersetzt wird. In diesem Fall soll der Kollektorstrom des Legierungstransistors β · IB
geringer sein als der Knickstrom IP (40) des FeIdeffekttransistors
40, da sonst nicht die beschriebene Rückkopplungswechselwirkung einträte.
Wenn die Kollektorspannung VDS über einen unipolaren
Feldeffekttransistor anwächst, so steigt der Kollektorstrom I0, aber zur gleichen Zeit wächst
die Verarmungsschicht zwischen dem Kollektor- und dem Gattbereich, so daß das kollektorseitige
Ende des Kanals (Fig. 1) sich zusammenzieht. Ein weiteres Erhöhen der Kollektorspannung Vos hat
ein immer geringeres Anwachsen des Stromes zur Folge, wie die Kurven der F i g. 2A, 2 B und 2 C
zeigen, bis ein Stromsättigungswert erreicht ist. Dieses tritt ein, wenn die Summe der Gatt- und Kollektorspannungen
gleich der Knickspannung wird. Bei
noch höheren Kollektorspannungen bleibt der Kollektorstrom bis zum Durchbruch nahezu konstant.
Der »Schirmelektrodentransistor« gemäß der Erfindung hat beträchtlich flachere -~- -Kennlinien
VDS
als der bekannte Feldeffekttransistor (s. F i g. 2), so daß er sich besonders gut für Stromregelzwecke
u.dgl. eignet.
Zur Erläuterung der Betriebsweise des erfindungsgemäßen Schirmelektrodentransistors sei angenommen,
daß das Eingangssignal Vin konstant gehalten
wird und die Spannung FBzur Erhöhung des Potentials
Vns vergrößert wird. Im ersten Teil der Kennlinien
der Fig. 2 C steigt der Kollektorstrom /D bis zum
Knickbereich des Feldeffekttransistors an, in diesem Punkt ist wegen des Spannungsabfalls über dem
Feldeffekttransistor 40 das Potential VB geringfügig
höher als die Knickspannung des Feldeffekttransistors 42.
Wird nun die Spannung VB weiter vergrößert, so
kann der Sättigungsstrom I1, nicht mehr sonderlich
ansteigen, da der Feldeffekttransistor 42 in seinem Sättigungsbereich ist und die Spannung über dem
Feldeffekttransistor 42 die erforderliche Vorspannung aufrechterhält, so daß der Feldeffekttransistor
40 nur diesen Strom durchläßt. Der flache Bereich dieser Kurven setzt sich mit wachsender Spannung
VDS fort, bis der Durchbruch der zusammengesetzten
Transistorenanordnung eintritt.
Die Schaltung nach F i g. 3 läßt sich in integrierter Bauweise realisieren, wie die F i g. 5 und 6 zeigen.
Andererseits läßt sich auch ein einfacher'konzentrischer Aufbau Tür die verschiedenen legierten übergänge
der Transistoren 40 und 42 auf einem besonderen Träger verwenden.
Der linke Bereich der integrierten Schaltung der F i g. 5 und 6 entspricht dem Feldeffekttransistor
42 der F i g. 3. der rechte Bereich dem Transistor 40.
In einen Träger 60 aus p-leitendem Halbleitermaterial
relativ niedriger Leitfähigkeit ist eine erste Zone 62 aus relativ hochleitfähigem n-leitenden
Material eindiffundiert und bildet die p-n-Ubergänge des Transistors 40. Eine zweite Zone 64 aus
verhältnismäßig hochleitfähigem η-leitenden Material ist in der in F i g. 5 gezeigten Konfiguralion in
den Träger 60 eindiffundiert. Die p-leitenden Gattzonen 65 werden dann in einem nachfolgenden
Diffusionsschritt ausgebildet.
Ein ohmscher Kontakt 66 ist an die Zone 62 an einer Seite angebracht und bildet den Kollektorkontakt
für den Schirmelektrodentransistor. Ein zweiter ohmscher Kontakt 68 sitzt an der gegenüberliegenden
Seite des Bereichs 62 und bildet den Emitterkontakt des Feldeffekttransistors 40. Der Kontakt
68 ist mit dem ohmschen Kollektorkontakt 70 der Zone 64 des Transistors 42 verbunden, ein ohmscher
Kontakt 72 ist am Gattbereich der Transistoränordnung angebracht.
Auf dem Träger 60 ist ein ohmscher Kontakt 74 ausgebildet und mit dem ohmschen Kontakt 76
verbunden, der auf dem mittleren Teil der Zone 64 angebracht ist. Ebenso ist ein ohmscher Kontakt
78, der den Emitterkontakt des zusammengesetzten Transistors darstellt, am Mittelteil des Bereiches 64
befestigt.
In der Darstellung nach F i g. 4 ist der Feldeffekttransistor 42 durch einen Legierungs-npn-Transistor
80 ersetzt. Die Verbindungen in dieser Figur sind die gleichen wie in Fig. 3, ebenso ist das Grundprinzip
der Arbeitsweise dasselbe wie im Zusammenhang mit F i g. 3 beschrieben. Der Kollektorstrom
β ■ IB des Transistors 80 ist entweder geringer oder
gleich dem Knickstrom IP des Feldeffekttransistors 40,
sofern gleiche Gatt- und Basis-Vorspannungsbedingungen herrschen.
Der Kollektorstrom des Transistors 80 (F i g. 4) kann nicht größer werden als der Strom durch den
Feldeffekttransistor 40; daher und aus den bereits beschriebenen Gründen sind die Kennlinien dieser
Schaltung ähnlich denen der F i g. 3.
Die Schaltung nach F i g. 4 läßt sich, wie die F i g. 7 und 8 zeigen, durch eine einzige integrierte
Transistoranordnung realisieren. Diese wird auf einem Träger 100 eines p-leitenden relativ niedrigleitfiihigcn
Halbleitermaterials ausgebildet, in den eine n-leitende Zone 102 diffundiert wird, die nach Beispiel gemäß
F i g. 7 achteckig ist.
Eine p-leitende Zone 104 wird in der achteckigen η-leitenden Zone 102 ausgebildet und erstreckt sich
längs eines achteckigen Weges parallel zu den Rändern der η-leitenden Zone 102. Der p-leitende Träger 100
erstreckt sich nach oben durch die n-leitendc Zone 102 in einer sternförmigen Konfiguration und wird
von der η-leitenden Zone 102 eingeschlossen.
Eine weitere η-leitende Zone 106 in ähnlich sternförmiger Ausbildung wie der Träger 100 ist innerhalb
dieses gerade erwähnten Gebietes angeordnet, und eine weitere p-lcitende Zone ist innerhalb der
η-leitenden Zone 106 ausgebildet und wiederum eine weitere sternförmige η-leitende Zone 110 innerhalb
der Zone 108.
Ein ohmschcr Kontakt 112 an der n-leitenden Zone 102 bildet den Kollektorkonlakt für den Schirmelekirodentransistor.
und ein ohmscher Kontakt 114 an der Zone 108 bildet den Basiskoniakt.
Eine Elektrode 116 auf der Zone 110 ist die Emitterelektrode
des Transistors, die mit einem Kontakt 118 auf der Zone 104 verbunden ist. der der GaItkonlakl
des Feldeffekttransistors 40 ist. Der Kontakt 118 ist auch mit dem Massekontakt 120 auf dem
Träger 100 verbunden.
Auf der Zone 106 ist eine Kollektorelektrode 122 ausgebildet, die mit dem Emitterkontakt 124 auf der
Zone 102 des Transistors 40 verbunden ist.
Die erfindungsgemäße Transistoranordnung mit der Wirkung einer Schirmelektrode ist also besonders
für integrierte Schallungen geeignet. Sie zeigt günstige Eigenschaften, wie seine Verwendung in Verstärkern.
Stromreglern u. dgl., an Stelle teuerer Transistoren oder Vakuumröhren. Insbesondere ist sie billig und
zeigt einen Ausgangswiderstand entsprechend dem einer Röhrenpentode, so daß sie vergleichbare Verstärkungen
erreichen läßt. Ihr Frequenzbereich übertrifft denjenigen bekannter Transistoren dieser generellen
Art. so daß sie sich insbesondere zur Signalverstärkung über einen extrem weiten Frequenzbereich
eignet.
Claims (4)
1. Reihenschaltung eines ersten Transistors mit einem zweiten, unipolaren Transistor, dadurch
gekennzeichnet, daß der zur Erhöhung
des dynamischen Innenwiderstands des durch die Reihenschaltung gebildeten aktiven Schaltelementes
als gesteuerter Serienwiderstand für den ersten Transistor (42.80) geschaltete unipolare Tran-
sistor (40) mit seiner Emitterelektrode (68. 128)
mit der Ko!lektoreleklrode(70, 122) des ersten Transistors (42, 80) und mil seiner Gaiteleklrode
(63.104) mit der Emitterelektrode (76. MO) des
ersten Transistors verbunden ist. wobei das Hingangssignal
(Viu) der Steuerelektrode (72. 114)
des ersten Transistors zugeführt wird, und daß die zum Kennlinienknick gehörigen Strom- bzw.
Spannungswerlc des unipolaren Transistors (40) nicht kleiner als die entsprechenden Werte des
ersten Transistors (42.80) sind.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Transistor gleichfalls ein, unipolarer Transistor (42) ist.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Transistor ein bipolarer Transistor (80) ist.
4. Schaltung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Transistoren
in integrierter Schaltung in dem gleichen HaIblciterkrislall
ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 042 760;
USA.-Patentschrift Nr. 2 985 805;
Proc. IRE, Juni 1962, S. 1462 bis 1469; August 1953. S. 970 bis 979;
Science. Bd. 132. Oktober 1960, S. 1127 bis 1133.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 042 760;
USA.-Patentschrift Nr. 2 985 805;
Proc. IRE, Juni 1962, S. 1462 bis 1469; August 1953. S. 970 bis 979;
Science. Bd. 132. Oktober 1960, S. 1127 bis 1133.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 620 331 9 6? 0 Hi'
Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US254652A US3271633A (en) | 1963-01-29 | 1963-01-29 | Integrated field effect device with series connected channel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1279855B true DE1279855B (de) | 1968-10-10 |
Family
ID=22965076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM59713A Pending DE1279855B (de) | 1963-01-29 | 1964-01-29 | Transistorschaltung mit Schirmgittereffekt |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3271633A (de) |
| BE (1) | BE642954A (de) |
| DE (1) | DE1279855B (de) |
| GB (1) | GB1072937A (de) |
| NL (1) | NL6400657A (de) |
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