DE1279502B - Schleifscheibenschutzhaube - Google Patents
SchleifscheibenschutzhaubeInfo
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- DE1279502B DE1279502B DE1961D0037087 DED0037087A DE1279502B DE 1279502 B DE1279502 B DE 1279502B DE 1961D0037087 DE1961D0037087 DE 1961D0037087 DE D0037087 A DED0037087 A DE D0037087A DE 1279502 B DE1279502 B DE 1279502B
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B55/00—Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
- B24B55/04—Protective covers for the grinding wheel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
Description
- Schleifscheibenschutzhaube Die Erfindung betrifft eine Schleifscheibenschutzhaube an einer Schleifmaschine mit einer Stirnschleifscheibe, Staubabsaugvorrichtung und einer an der Schutzhaube angeordneten, mit einer Abdeckscheibe versehenen Abziehvorrichtung, wobei die Schutzhaube je eine Öffnung für die Werkstückbearbeitung und ein Langloch für das Abziehwerkzeug aufweist.
- Eine Schleifscheibenschutzhaube dieser Art ist aus der deutschen Patentschrift 634 651 bekannt. Bei der bekannten Erfindung kann eine wirksame Staubabsaugung nur mit hoher Saugleistung erhalten werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter den verschiedenen Betriebsbedingungen eine wirksame Staubabsaugung mit verringerter Gebläseleistung zu erhalten.
- Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird vorgeschlagen, daß in bekannter Weise innerhalb der Schutzhaube ein Drehschieber konzentrisch angeordnet ist und das Langloch vor dem Absaugkanal liegt.
- Die Verwendung eines Drehschiebers ist bei Schleifscheibenschutzhauben an sich bekannt, nämlich aus der USA.-Patentschrift 2 292 229. Bei dieser bekannten Erfindung ist indessen eine Staubabsaugung nicht erwähnt, so daß der Drehschieber keinen Einfluß auf die Gebläseleistung haben kann.
- Weiterhin ist aus der deutschen Patentschrift 581040 das Prinzip an Schutzhauben mit Staubabsaugung bekannt, durch verstellbare Haubenteile den Luftzutrittsquerschnitt möglichst klein zu halten, um die Absaugwirkung zu erhöhen.
- Schließlich ist noch aus der USA.-Patentschrift 2 426 478 das Abdecken eines Langloches (Öffnung für den Abrichtdiamant) durch eine Anlagescheibe am schwenkbaren Abrichtdiamant bekannt.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer Schleifscheibenschutzhaube wird einmal erreicht, daß beim Schleifen in bekannter Weise mittels des Drehschiebers die Öffnung für die Werkstückbearbeitung auf das jeweils mögliche Mindestmaß reduziert werden kann und daß andererseits beim Abrichten die dabei auftretende starke Staubentwicklung ihren Ursprung an einer Stelle hat, an der eine starke Sogentwicklung des Absauggebläses eintritt. In beiden Betriebszuständen ist also mit der vorhandenen Gebläseleistung ein Optimum an Staubabsaugung zu erreichen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise Frontalansicht der Schleifmaschine, F i g. 2 einen Schnitt durch die Maschine gemäß der Schnittlinie X-X in F i g. 1, F i g. 3 einen weiteren Schnitt durch die Maschine gemäß der Schnittlinie Z-Z in F i g. 1.
- Die F i g. 1 bis 3 zeigen die Schutzhaube 2 der Schleifmaschine, in der eine Stirnschleifscheibe 4 in üblicher Weise gelagert ist und angetrieben wird. Auf der Arbeitsseite ist in der Schutzhaube eine Ausdrehung 5 angebracht, die exzentrisch zur Stirnschleifscheibe liegt, so daß sich um diese ein Ringraum bildet, der im Arbeitsbereich der Scheibe seine größte Breite hat. Die Ausdrehung 5 ist durch eine Platte 6 abgedeckt, die durch Schrauben 8 und 10 in einer Ausnehmung 12 der Schutzhaube gehalten ist.
- Im Arbeitsbereich der Stirnschleifscheibe 4 ist die Schutzhaube 2 bei 14 und die Platte 6 bei 16 angeschnitten; in dieser Öffnung wird das zu bearbeitende Werkstück zugeführt.
- An der Platte 6 ist mittels eines Drehknopfes 20 ein Drehschieber 18 befestigt, der zwei gebogene Lappen 22 besitzt, die in den Ringraum um die Stirnschleifscheibe hineinragen. Der Drehschieber 18 dient dazu, den Ausschnitt 14,16 nach Bedarf abzudecken und dadurch die Größe und Lage der freien Öffnung zu verändern.
- Die Abrichtvorrichtung für die Schleifscheibe besteht aus einem in bekannter Weise schwenkbar an der Schutzhaube 2 befestigten Arm 24, dessen freies Ende einen Stift 26 mit Diamantspitze trägt, der mittels einer Rändelschraube 28 festgeklemmt werden kann. Der Stift 26 greift durch ein Langloch 30 in den Raum der Schleifscheibe ein und ermöglicht durch Schwenkung des Armes 24 in dem Langloch das stirnseitige Abrichten der Schleifscheibe 4. Das Langloch 30 ist zur Dichtung mit einer Anlagescheibe 32 abgedeckt, die mittels einer Feder 34 an die Platte 6 angepreßt wird. Auf diese Weise wird das Ansaugen von Falschluft vermieden. Der Saugstutzen der Absauganlage ist an den Kanal 36 angeschlossen. Die angesaugte Luft strömt durch den - mehr oder weniger abgedeckten - Ausschnitt 14, 16 ins Gehäuse ein und durch den Ringraum mit sich steigernder Geschwindigkeit dem Kanal 36 zu. So liegt der Arbeitspunkt 38 der Abrichtvorrichtung im Luftstrom der Absauganlage zwischen der Ansaugöffnung und dem durch den Gehäusekanal 36 verlängerten Saugstutzen, also an einem Punkt sehr starker Saugwirkung.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Schleifscheibenschutzhaube an einer Schleifmaschine mit einer Stirnschleifscheibe, Staubabsaugvorrichtung und einer an der Schutzhaube angeordneten, mit einer Abdeckscheibe versehenen Abziehvorrichtung, wobei die Schutzhaube je eine (Öffnung für die Werkstückbearbeitung und ein Langloch für das Abziehwerkzeug aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise innerhalb der Schutzhaube (2) ein Drehschieber (18) konzentrisch angeordnet ist und das Langloch (30) vor dem Absaugkanal (36) liegt.
- 2. Schleifscheibenschutzhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (30) in an sich bekannter Weise durch eine Anlagescheibe (32) abgedeckt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 634 651, 581040; USA. Patentschriften Nr. 2 785 510, 2 426 478, 2 292 229, 1772 345.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961D0037087 DE1279502B (de) | 1961-09-21 | 1961-09-21 | Schleifscheibenschutzhaube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961D0037087 DE1279502B (de) | 1961-09-21 | 1961-09-21 | Schleifscheibenschutzhaube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1279502B true DE1279502B (de) | 1968-10-03 |
Family
ID=7043439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961D0037087 Pending DE1279502B (de) | 1961-09-21 | 1961-09-21 | Schleifscheibenschutzhaube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1279502B (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1772345A (en) * | 1926-07-10 | 1930-08-05 | Norton Co | Grinding machine |
| DE581040C (de) * | 1930-11-21 | 1933-07-20 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Schutzhaube fuer Schleifscheiben |
| DE634651C (de) * | 1935-08-06 | 1936-09-01 | Kratzenfabrik Friese & Co | Vorrichtung zum Schleifen der Auflageflaechen von Deckelkardenstaeben |
| US2292229A (en) * | 1942-04-06 | 1942-08-04 | Hammond Machinery Builders Inc | Splash guard for grinding machines |
| US2426478A (en) * | 1942-09-01 | 1947-08-26 | Jack Van H Whipple | Drill grinder |
| US2785510A (en) * | 1952-08-13 | 1957-03-19 | Oliver Instr Company | Apparatus for grinding drills |
-
1961
- 1961-09-21 DE DE1961D0037087 patent/DE1279502B/de active Pending
Patent Citations (6)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |