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Vorrichtung zum Fördern von Kartonagen oder dergleichen Stückgut Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Kartonagen oder dergleichen
Stückgut, die beispielsweise Glaswaren enthalten. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung,
die eine erste Fördervorrichtung und eine zweite, gegenüber der ersten in ihrer
Lage veränderliche Fördervorrichtung aufweist, soll die abschließende Behandlung
derartiger Waren im Rahmen eines Fertigmachens zum Versand einschließlich einer
Prüfung und Verpackung rationeller gestaltet werden.
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Glaswaren, wie beispielsweise Flaschen und Krüge, erhalten ihre Form
im allgemeinen auf Form- oder Gießmaschinen und werden anschließend durch einen
Abkühlofen geleitet, wobei sie sich auf einem laufenden Förderband befinden. Bisher
wurde die den Abkühlofen verlassende Ware von einer Anzahl von Personen überprüft
und verpackt, die um das Austrittsende des Abkühlofens verteilt bereit standen.
Die inzwischen erzielten Steigerungen der Herstellungsgeschwindigkeit der Glasformmaschine
und auch der Durchlaufgeschwindigkeit der Abkühleinrichtung machen es außerordentlich
schwierig, eine angemessene Überprüfung der fertigen Glaswaren in der bisher üblichen
Weise durchzuführen, weil nicht mehr genügend Platz für die größere Anzahl der benötigten
Personen, die das Material überprüfen und verpacken sollen, vorhanden ist.
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Im Hinblick auf die eben geschilderten und auch weitere Nachteile
und Mißstände in der Behandlung von Glaswaren und Kartonagen während der Prüfung
und Verpackung dieser Waren wurde eine Vorrichtung erforderlich, durch die sowohl
das Überprüfen und Verpacken der Glaswaren wie auch die Zuförderung der Kartonagen
erleichtert bzw. günstiger gestaltet wurde, wobei gleichzeitig sämtliche Arbeitsvorgänge
einen hohen Grad an Anpassungsfähigkeit gewannen.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt darüber hinaus eine wesentliche
Verringerung der Anzahl der Personen, die für eine befriedigend genaue Prüfung der
Glaswaren erforderlich ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung gewährleistet außerdem
einen störungsfreien Betrieb bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten über lange Zeiträume.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung kennzeichnet sich die eingangs genannte
Vorrichtung zum Fördern von Kartonagen oder dergleichen Stückgut, die eine erste
Fördereinrichtung und eine zweite, gegenüber der ersten in ihrer Lage veränderliche
Fördervorrich tung aufweist, bezüglich der beiden relativ zueinander in ihrer Lage
veränderlichen Fördervorrichtungen durch der zweiten Fördervorrichtung zugeordnete
Verstellglieder für eine horizontale Querverschie-
bung, für eine Veränderung der
Höhenlage und für eine Kipplage um die Fördererlängsachse und ferner durch ein Überbrückungsorgan
zwischen den beiden Fördervorrichtungen, das an der ersten und der zweiten Fördervorrichtung,
jeder der drei Lageveränderungen der zweiten Fördervorrichtung folgend, angeschlossen
ist.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Überbrückungsorgan
eine Vielzahl von Gliedern aufweist und daß jedes einzelne dieser Glieder an den
sich gegenüberstehenden Enden der ersten und zweiten Fördervorrichtung angeschlossen
ist.
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Weiter ist für die Erfindung von Bedeutung, daß jedes der Glieder
des Überbrückungsorganes aus sich in Förderrichtung erstreckenden Stangen besteht,
die mittels Kugelgelenke an der ersten und zweiten Fördervorrichtung angeschlossen
sind. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, daß jede der Stangen teleskopartig
ausgebildet ist.
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Schließlich besteht noch ein Merkmal der Erfindung darin, daß die
die Lageveränderung ermöglichenden Verstellglieder drei unabhängig voneinander drehbare
Spindeln aufweisen und daß durch Drehen jeder dieser Spindeln eine der möglichen
Verstellbewegungen der zweiten Fördervorrichtung steuerbar ist.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet in der Weise, daß die durchlaufenden
Glaswaren in einer einzelnen Reihe aus einer ersten Prüfstelle herauskommen,
während
gleichzeitig die zur Verpackung dieser Glaswaren bestimmten Kartons zu dieser ersten
Prüfstelle unterhalb der Waren ankommen und bezüglich dieser in einer Reihe befindlichen
Waren geschwenkt sind. In dieser ersten Prüfstelle wird die Ware geprüft, die als
in Ordnung befundene Ware wird aus der Reihe herausgenommen und in die darunter
befindlichen Kartons eingelegt, während der Ausschuß aus der Prüfstelle entnommen
wird. In einer zweiten Station wird die Ware, die noch nicht geprüft worden ist,
gesammelt und zwischendurch geprüft.
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Eine Vorrichtung, mit der auf einer Förderbahn ankommende kastenartige
Behälter, die beispielsweise mit Flaschen gefüllt sind, seitlich geneigt werden,
damit sie vom Bedienungspersonal und mit geringer Anstrengung ver- und entladen
werden können, ist bereits bekannt. Diese Rollenbahn muß in Förderrichtung eine
Schrägneigung aufweisen, da ein spezieller Antrieb für diese nicht vorgesehen ist.
Die an einigen Stellen vorgesehene seitliche Neigung der Rollenbahn ist rein konstruktiv
bedingt und von vornherein festgelegt, so daß eine Veränderung derselben während
des Betriebes nicht möglich ist.
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Weiter ist es bekannt, eine Mehrzahl von senkrecht zueinander ausgerichteten
Förderbahnen so anzuordnen, daß auf diesen bewegbare Gegenstände wahlweise auf verschiedene,
vorzugsweise zueinander parallel liegende Bahnen gegeben werden können.
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Diese bekannte Förderbahnanordnung besitzt keine Mittel zum relativen
Verstellen der sich begegnenden Förderbahnen gegeneinander.
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Schließlich ist noch ein Förderer bekannt, welcher so gelagert ist,
daß er über einen zahnartigen Schneckenantrieb höher verstellbar ist. Dieser bekannte
Förderer ist jedoch ausschließlich in seiner horizontalen Lage veränderlich, weitere
Bewegungsmöglichkeiten sind mit diesem nicht ausführbar.
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Einzelheiten werden zu dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht längs der Linie 2-2 von F i g.
1, Fig. 3 eine Draufsicht eines Teiles einer erfindungsgemäß en Vorrichtung, Fig.
4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 3, F i g. 5 einen vergrößerten Schnitt
längs der Linie 5-5 derFig. 3, F i g. 6 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie
6-6 derFig. 4, F i g. 7 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig.
4, F i g. 8 eine in vergrößertem Maßstab dargestellte Draufsicht auf einen Abschnitt
der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9 der
Fig. 8, F i g. 10 eine Seitenansicht in vergrößertem Maßstabe eines Abschnittes
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 11 einen Schnitt längs der Linie 11-11
der Fig. 10, F i g. 12 eine Stirnansicht von der Linie 12-12 der Fig. 10 her gesehen,
Fig. 13 einen Schnitt längs der Linie 13-13 der Fig. 4,
Fig. 14 eine Draufsicht in
vergrößertem Maßstabe auf einen Abschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
F i g. 15 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 14.
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Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besitzt die Vorrichtung in dem
dargestellten Ausführungsbeispiel aufrecht stehende Träger 16, die durch waagerechte
Querträger 15 miteinander verbunden sind und auf denen Längsschienen 12 und 13 befestigt
sind.
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Zwischen den Schienen 12 und 13 liegt das Förderband 11, das auf
der einen Seite durch das Umlenkrad 17 getragen wird, das seinerseits auf der zwischen
den Schienen 12 und 13 liegenden Welle 18 befestigt ist. Das entgegengesetzte Ende
des Förderbandes 11 wird in ähnlicher Weise getragen, wie sie eben geschildert wurde.
Der Antrieb des Förderbandes 11 erfolgt durch einen Motor 20, der mit der Welle
18 durch ein Getriebe 21 verbunden ist, zu dem eine Antriebskette22 gehört, die
das Getriebe mit der Welle 18 verbindet.
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Neben dem Förderband 11 liegt ein Förderband 23, das in der umgekehrten
Richtung läuft. Neben dem Austrittsende des Förderbandes 23 liegen die beiden kürzeren
Förderbänder 25 und 26, die das Förderband 23 mit einem Ausschußförderband 24 verbinden.
Quer über die Bänder 23, 24, 25 und 26 läuft die Führungsschiene 19.
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In der Nähe des Austrittsendes des Förderbandes 11 ist neben demselben
ein Speicher angeordnet, der aus einem waagerecht liegenden, drehbaren Tisch 27
besteht, dessen Umfang zum Teil durch eine Schiene 28 abgedeckt ist, deren Verlängerung
29 sich über das Band 11 erstreckt und in einem bestimmten Winkel quer zu demselben
steht. Wie insbesondere aus den F i g. 14 und 15 hervorgeht, ist an dem gegenüberliegenden
Ende der Umfangsschiene 28 eine einstellbare Schiene 35 befestigt, die in der Nähe
ihres freien Endes eine nach oben ragende Stange 58 trägt.
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Diese Stange 58 greift durch einen Schlitz innerhalb der Führung 59,
die oberhalb des Tisches 27 an einem senkrechten Träger 60 befestigt ist.
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Unterhalb des für die Förderung der Glaswaren bestimmten Bandes 11
befindet sich das Karton-Fördersystem mit den Bändern 30 und 31, ein die Kartons
ausrichtendes Karussel, bestehend aus einem Drehtisch 32, der außen eine Führungsschiene
33 und innen eine Führungsschiene 34 hat, wie aus F i g. 3 hervorgeht. Die Führungsschiene
34 und ihre Verlängerung 39 sind einstellbar, so daß eine Anpassung der Vorrichtung
an Kartons verschiedener Größe vorgenommen werden kann. Um den Übertritt der Kartons
auf den Drehtisch 32 zu erleichtern, ist eine Führungsplatte 36 zwischen dem Band
31 und dem Drehtisch 32 angeordnet. In ähnlicher Weise liegt eine zweite Führungsplatte
37 an dem Austrittsende des Drehtisches 32, das die Führungsverbindung zu dem Riemen
38 herstellt. Die Riemen 30, 31 und 38 werden zusammen mit dem Drehtisch 32, wie
dies auch aus der Zeichnung hervorgeht, durch einen gemeinsamen Antrieb, hier den
Motor 42, angetrieben.
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An dem Ende des Bandes 38 befindet sich eine Anzahl von sich in Förderrichtung
erstreckenden, ausziehbaren Stangen 41, die das Band 38 mit einem zweiten, einstellbaren
Förderer, dem Rollenförderer 40 verbinden. An den Enden der Stangen 41 sind Kugelgelenke42
einstellbar befestigt, die außerdem
in Führungsbuchsen oder -schlitzen
43 gelagert sind, um so eine gegenseitige Verschiebbarkeit der Stangen 41 zu gewährleisten.
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Das Band 38 ist so gelagert, daß sein Ablaufende angehoben oder gesenkt
werden kann. Wenn jeweils ein Ende jeder der Stangen 41 mit dem Fördermechanismus
verbunden ist, der auch das Band 38 trägt, so hat das Anheben bzw. Absenken des
Ablaufendes des Bandes 38 gleichzeitig eine entsprechende Änderung der Lage dieser
Enden der sich anschließenden Stangen 41 zur Folge.
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Die entgegengesetzten Enden der Stangen 41 sind mit dem Rollenförderer
40 verbunden, der sowohl in Querrichtung geschwenkt als auch angehoben und gesenkt
werden kann. Das Anheben bzw. das Senken des Rollenförderers 40 wird z. B. durch
ein Scherengetriebe erreicht, das in den F i g. 10 bis 12 dargestellt ist. Das Förderergerüst
hat eine drehbare Schraubenspindel 45, die in Wandermuttern 46 eingreift. Die Wandermuttern
46 sind ihrerseits drehbar mit den Schwenkhebeln 49 verbunden, die ebenfalls drehbar
jeweils an einem unteren Hohlprofil 47 und einem oberen Hohlprofil 48 befestigt
sind. An das obere Hohlprofil 48 greifen Gewindebuchsen 51 an, in die drehbare Schrauben
50 eingreifen. An dem Hohlprofil 48 ist ebenfalls eine Buchse 54 befestigt, innerhalb
derer eine drehbare Schraube 53 liegt.
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Diese Schraube 53 greift in eine Gewindebohrung innerhalb eines Querelementes
56 ein, das in den Buchsen 51 gelagert ist. Seitlich des Rollenförderers 40 sind,
über die Länge desselben verteilt, Führungsrollen 57 an Trägern 68 befestigt.
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Während des Betriebes der erfindungsgemäßen Vorrichtung wandert die
Glasware, durch das Förderband 11 mitgenommen, von rechts nach links, wie dies in
F i g. 1 dargestellt ist. Während dieser Vorschubbewegung stehen die einzelnen Waren
in einer einzigen Reihe hintereinander und können in dieser Aufstellung bereits
von dem Band des Abkühlofens oder aus einer Sortiereinrichtung oder einer selbsttätigen
Prüfeinrichtung, die hier sämtlich nicht dargestellt wurden, übernommen werden.
Während die Glasware zur Prüfstation weiterwandert, wird sie von den einzelnen längs
des Bandes stehenden Personen durch Augenschein geprüft. Fehlerhafte Ware wird durch
die Prüfer ausgestoßen und gelangt dabei auf das benachbarte Förderband 23 und läuft
auf diesem entlang, bis sie seitlich auf die Bänder 25 und 26 gedrängt wird und
durch die Führungsschiene 19 auf das Band 24 geleitet wird.
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Die Ware, welche die Prüfer für annehmbar halten, wird durch das
Band 11 in die auf dem Rollenförderer 40 stehenden Kartons geleitet. Die leeren
Kartons werden mittels der Bänder 30 und 31 in die Packstellung unterhalb des Bandes
11 gebracht. Die Bänder 30 und 31 fördern die leeren Kartons längs der Platte 36
auf den Drehtisch32, der sie an die Führungsplatte37 weiterleitet, von der aus sie
auf das Förderband 38 gelangen. Auf diesem wandern sie weiter und gelangen schließlich
auf die sich in Förderrichtung erstreckenden ausziehbaren Stangen 41 und von dort
auf den Rollenförderer 40. Obwohl die Stangen 41 den auf dem Rollenförderer 40 befindlichen
Kartons keine Vorschubbewegung aufzwingen, wird der weitere Vorschub der aufeinanderfolgenden
Kartons durch die Drehung des Tisches 32 und die Bewegung des Bandes 38 erzwungen,
die an die Kartons, die sich auf den Stangen 41 befinden, weiter-
geleitet wird,
so daß sich dieselben auf den Rollenförderer40 zu bewegen. Wie bereits erwähnt,
kann dieser Rollenförderer 40 sowohl angehoben als abgesenkt als auch geschwenkt
sowie schließlich querverstellt werden, um so eine Anpassung an Kartons der verschiedensten
Größen und Formen zu ermöglichen. Das Anheben und auch das Absenken des Rollenförderers
40 wird durch Drehen der Schraubenspindeln 45 des Scherengetriebes bewirkt, während
seine Querverschiebung durch die Drehung der Schrauben 50 relativ zu den Buchsen
51 erzeugt wird, die ihrerseits drehbar an dem Förderer befestigt sind.
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Die Schwenkung des Rollenförderers 40 wird durch Drehung der Schraube
53 innerhalb des Kreuzträgers 56 erzeugt. Es ist ohne weiteres möglich, die senkrechte
Bewegung und auch die Quer- sowie Dreh-bzw. Kippbewegung des Rollenförderers 40
durch eine gesteuerte Bewegung der Schrauben 45, 50 und 53 vorzunehmen, was durch
geeignete Schalter und Stromkreise erfolgen kann. Um die Prüfung der auf dem Förderband
11 entlang wandernden Waren zu erleichtern, ist oberhalb dieses Bandes 11 eine Lichtquelle
69 vorgesehen.
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So, wie jeder Karton auf dem Rollenförderer 40 in seine Prüfstellung
einläuft, entnimmt der Prüfer die für gut befundene Ware von dem Förderband 11 und
packt sie in den Karton. Ist der Karton gefüllt, so wird er von dem Rollenförderer
40 und weiteren, hier nicht dargestellten Förderern übernommen und zu der Frachtstation
gebracht. Je nachdem, mit welcher Geschwindigkeit die Waren auf dem Förderband 11
laufen und mit welcher Geschwindigkeit die Kartons auf dem Rollenförderer 40 in
ihre Endstellung einlaufen, wird man sich entscheiden, das Karton-Fördersystem intermittierend
und nicht kontinuierlich anzutreiben. Dafür hat der Rollenförderer 40 frei drehbare
Walzen, Rollen od. dgl., die einen Vorschub der Kartons lediglich unter dem Einfluß
der dahinterstehenden und einen Druck auf die voranstehenden Kartons ausübenden,
von dem angetriebenen Drehtisch und dem Band 38 her kommenden Kartons angetrieben
werden. Eine intermittierende Betätigung sowohl des Drehtisches 32 und/oder des
Bandes 38 wird durch den auf der Prüfstation befindlichen Prüfer mittels geeigneter
Schalter, z. B. einen Fußschalter, gesteuert.
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Um die Arbeitszeit der auf der Prüfstation befindlichen Prüfer mit
größtem Wirkungsgrad auszunutzen bzw. um die Anzahl der benötigten Prüfer auf ein
Minimum herabzusetzen, ist innerhalb der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Speicher
mit einem Drehtisch 27 vorgesehen. Auf diese Weise wird es dem Prüfer ermöglicht,
nur diejenigen Waren aus der auf dem Riemen 11 entlanglaufenden Reihe herauszunehmen,
die er durch Augenschein geprüft hat, während er die übrigen Waren einfach auf dem
Band beläßt, so daß sie auf demselben weiterlaufen, bis sie durch die Führungsschienen
29 auf den Drehtisch 27 geleitet werden. Die auf diesem Drehtisch befindliche Ware
berührt zunächst die auf dem Umfang desselben sich erstreckende Führungsschiene
28 und danach die einstellbare Führungsschiene 35, die die Ware zum Zentrum des
Tisches hin abdrängt. Die jeweilige Lage der Führungsschiene 35 kann eingestellt
werden, so daß Waren der verschiedenen Größen auf dem Tisch 27 angesammelt werden
können, ohne daß eine gegenseitige Beeinträchtigung durch bereits dort befindliche
andere Waren erfolgt.
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In Betriebszeiten, in denen weniger Arbeit anfällt, was beispielsweise
während der Beschickungsperioden oder der Betriebspausen der Formmaschinen, des
Abkühlofens oder anderer davorliegender Betriebsphasen der Fall sein kann, können
der oder die Prüfer den Speicher in Betrieb setzen, um nun die dort angesammelte,
noch nicht geprüfte Ware zu prüfen. Es gelingt so, die Arbeitszeit der Prüfer, unabhängig
von Stockungen der Produktion, vollständig auszunutzen, so daß man mit einem Minimum
an Prüfern auskommt.