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DE1279542B - Vorrichtung zum Foerdern von Kartonagen oder dergleichen Stueckgut - Google Patents

Vorrichtung zum Foerdern von Kartonagen oder dergleichen Stueckgut

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Publication number
DE1279542B
DE1279542B DEB77215A DEB0077215A DE1279542B DE 1279542 B DE1279542 B DE 1279542B DE B77215 A DEB77215 A DE B77215A DE B0077215 A DEB0077215 A DE B0077215A DE 1279542 B DE1279542 B DE 1279542B
Authority
DE
Germany
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conveyor
goods
belt
conveying
cardboard boxes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77215A
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English (en)
Inventor
Charles W Cook
Wilbur O Doud
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ball Corp
Original Assignee
Ball Brothers Co
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Publication date
Application filed by Ball Brothers Co filed Critical Ball Brothers Co
Publication of DE1279542B publication Critical patent/DE1279542B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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    • B65G41/001Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames with the conveyor adjustably mounted on the supporting frame or base
    • B65G41/005Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames with the conveyor adjustably mounted on the supporting frame or base mounted for both pivotal and linear movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65B35/22Feeding, e.g. conveying, single articles by roller-ways
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    • B65B43/42Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation
    • B65B43/52Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation using roller-ways or endless conveyors
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  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
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  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Fördern von Kartonagen oder dergleichen Stückgut Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Kartonagen oder dergleichen Stückgut, die beispielsweise Glaswaren enthalten. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, die eine erste Fördervorrichtung und eine zweite, gegenüber der ersten in ihrer Lage veränderliche Fördervorrichtung aufweist, soll die abschließende Behandlung derartiger Waren im Rahmen eines Fertigmachens zum Versand einschließlich einer Prüfung und Verpackung rationeller gestaltet werden.
  • Glaswaren, wie beispielsweise Flaschen und Krüge, erhalten ihre Form im allgemeinen auf Form- oder Gießmaschinen und werden anschließend durch einen Abkühlofen geleitet, wobei sie sich auf einem laufenden Förderband befinden. Bisher wurde die den Abkühlofen verlassende Ware von einer Anzahl von Personen überprüft und verpackt, die um das Austrittsende des Abkühlofens verteilt bereit standen. Die inzwischen erzielten Steigerungen der Herstellungsgeschwindigkeit der Glasformmaschine und auch der Durchlaufgeschwindigkeit der Abkühleinrichtung machen es außerordentlich schwierig, eine angemessene Überprüfung der fertigen Glaswaren in der bisher üblichen Weise durchzuführen, weil nicht mehr genügend Platz für die größere Anzahl der benötigten Personen, die das Material überprüfen und verpacken sollen, vorhanden ist.
  • Im Hinblick auf die eben geschilderten und auch weitere Nachteile und Mißstände in der Behandlung von Glaswaren und Kartonagen während der Prüfung und Verpackung dieser Waren wurde eine Vorrichtung erforderlich, durch die sowohl das Überprüfen und Verpacken der Glaswaren wie auch die Zuförderung der Kartonagen erleichtert bzw. günstiger gestaltet wurde, wobei gleichzeitig sämtliche Arbeitsvorgänge einen hohen Grad an Anpassungsfähigkeit gewannen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt darüber hinaus eine wesentliche Verringerung der Anzahl der Personen, die für eine befriedigend genaue Prüfung der Glaswaren erforderlich ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung gewährleistet außerdem einen störungsfreien Betrieb bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten über lange Zeiträume.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kennzeichnet sich die eingangs genannte Vorrichtung zum Fördern von Kartonagen oder dergleichen Stückgut, die eine erste Fördereinrichtung und eine zweite, gegenüber der ersten in ihrer Lage veränderliche Fördervorrich tung aufweist, bezüglich der beiden relativ zueinander in ihrer Lage veränderlichen Fördervorrichtungen durch der zweiten Fördervorrichtung zugeordnete Verstellglieder für eine horizontale Querverschie- bung, für eine Veränderung der Höhenlage und für eine Kipplage um die Fördererlängsachse und ferner durch ein Überbrückungsorgan zwischen den beiden Fördervorrichtungen, das an der ersten und der zweiten Fördervorrichtung, jeder der drei Lageveränderungen der zweiten Fördervorrichtung folgend, angeschlossen ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Überbrückungsorgan eine Vielzahl von Gliedern aufweist und daß jedes einzelne dieser Glieder an den sich gegenüberstehenden Enden der ersten und zweiten Fördervorrichtung angeschlossen ist.
  • Weiter ist für die Erfindung von Bedeutung, daß jedes der Glieder des Überbrückungsorganes aus sich in Förderrichtung erstreckenden Stangen besteht, die mittels Kugelgelenke an der ersten und zweiten Fördervorrichtung angeschlossen sind. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, daß jede der Stangen teleskopartig ausgebildet ist.
  • Schließlich besteht noch ein Merkmal der Erfindung darin, daß die die Lageveränderung ermöglichenden Verstellglieder drei unabhängig voneinander drehbare Spindeln aufweisen und daß durch Drehen jeder dieser Spindeln eine der möglichen Verstellbewegungen der zweiten Fördervorrichtung steuerbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet in der Weise, daß die durchlaufenden Glaswaren in einer einzelnen Reihe aus einer ersten Prüfstelle herauskommen, während gleichzeitig die zur Verpackung dieser Glaswaren bestimmten Kartons zu dieser ersten Prüfstelle unterhalb der Waren ankommen und bezüglich dieser in einer Reihe befindlichen Waren geschwenkt sind. In dieser ersten Prüfstelle wird die Ware geprüft, die als in Ordnung befundene Ware wird aus der Reihe herausgenommen und in die darunter befindlichen Kartons eingelegt, während der Ausschuß aus der Prüfstelle entnommen wird. In einer zweiten Station wird die Ware, die noch nicht geprüft worden ist, gesammelt und zwischendurch geprüft.
  • Eine Vorrichtung, mit der auf einer Förderbahn ankommende kastenartige Behälter, die beispielsweise mit Flaschen gefüllt sind, seitlich geneigt werden, damit sie vom Bedienungspersonal und mit geringer Anstrengung ver- und entladen werden können, ist bereits bekannt. Diese Rollenbahn muß in Förderrichtung eine Schrägneigung aufweisen, da ein spezieller Antrieb für diese nicht vorgesehen ist. Die an einigen Stellen vorgesehene seitliche Neigung der Rollenbahn ist rein konstruktiv bedingt und von vornherein festgelegt, so daß eine Veränderung derselben während des Betriebes nicht möglich ist.
  • Weiter ist es bekannt, eine Mehrzahl von senkrecht zueinander ausgerichteten Förderbahnen so anzuordnen, daß auf diesen bewegbare Gegenstände wahlweise auf verschiedene, vorzugsweise zueinander parallel liegende Bahnen gegeben werden können.
  • Diese bekannte Förderbahnanordnung besitzt keine Mittel zum relativen Verstellen der sich begegnenden Förderbahnen gegeneinander.
  • Schließlich ist noch ein Förderer bekannt, welcher so gelagert ist, daß er über einen zahnartigen Schneckenantrieb höher verstellbar ist. Dieser bekannte Förderer ist jedoch ausschließlich in seiner horizontalen Lage veränderlich, weitere Bewegungsmöglichkeiten sind mit diesem nicht ausführbar.
  • Einzelheiten werden zu dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht längs der Linie 2-2 von F i g. 1, Fig. 3 eine Draufsicht eines Teiles einer erfindungsgemäß en Vorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 3, F i g. 5 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie 5-5 derFig. 3, F i g. 6 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie 6-6 derFig. 4, F i g. 7 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 4, F i g. 8 eine in vergrößertem Maßstab dargestellte Draufsicht auf einen Abschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9 der Fig. 8, F i g. 10 eine Seitenansicht in vergrößertem Maßstabe eines Abschnittes einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 11 einen Schnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 10, F i g. 12 eine Stirnansicht von der Linie 12-12 der Fig. 10 her gesehen, Fig. 13 einen Schnitt längs der Linie 13-13 der Fig. 4, Fig. 14 eine Draufsicht in vergrößertem Maßstabe auf einen Abschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung und F i g. 15 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 14.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besitzt die Vorrichtung in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aufrecht stehende Träger 16, die durch waagerechte Querträger 15 miteinander verbunden sind und auf denen Längsschienen 12 und 13 befestigt sind.
  • Zwischen den Schienen 12 und 13 liegt das Förderband 11, das auf der einen Seite durch das Umlenkrad 17 getragen wird, das seinerseits auf der zwischen den Schienen 12 und 13 liegenden Welle 18 befestigt ist. Das entgegengesetzte Ende des Förderbandes 11 wird in ähnlicher Weise getragen, wie sie eben geschildert wurde. Der Antrieb des Förderbandes 11 erfolgt durch einen Motor 20, der mit der Welle 18 durch ein Getriebe 21 verbunden ist, zu dem eine Antriebskette22 gehört, die das Getriebe mit der Welle 18 verbindet.
  • Neben dem Förderband 11 liegt ein Förderband 23, das in der umgekehrten Richtung läuft. Neben dem Austrittsende des Förderbandes 23 liegen die beiden kürzeren Förderbänder 25 und 26, die das Förderband 23 mit einem Ausschußförderband 24 verbinden. Quer über die Bänder 23, 24, 25 und 26 läuft die Führungsschiene 19.
  • In der Nähe des Austrittsendes des Förderbandes 11 ist neben demselben ein Speicher angeordnet, der aus einem waagerecht liegenden, drehbaren Tisch 27 besteht, dessen Umfang zum Teil durch eine Schiene 28 abgedeckt ist, deren Verlängerung 29 sich über das Band 11 erstreckt und in einem bestimmten Winkel quer zu demselben steht. Wie insbesondere aus den F i g. 14 und 15 hervorgeht, ist an dem gegenüberliegenden Ende der Umfangsschiene 28 eine einstellbare Schiene 35 befestigt, die in der Nähe ihres freien Endes eine nach oben ragende Stange 58 trägt.
  • Diese Stange 58 greift durch einen Schlitz innerhalb der Führung 59, die oberhalb des Tisches 27 an einem senkrechten Träger 60 befestigt ist.
  • Unterhalb des für die Förderung der Glaswaren bestimmten Bandes 11 befindet sich das Karton-Fördersystem mit den Bändern 30 und 31, ein die Kartons ausrichtendes Karussel, bestehend aus einem Drehtisch 32, der außen eine Führungsschiene 33 und innen eine Führungsschiene 34 hat, wie aus F i g. 3 hervorgeht. Die Führungsschiene 34 und ihre Verlängerung 39 sind einstellbar, so daß eine Anpassung der Vorrichtung an Kartons verschiedener Größe vorgenommen werden kann. Um den Übertritt der Kartons auf den Drehtisch 32 zu erleichtern, ist eine Führungsplatte 36 zwischen dem Band 31 und dem Drehtisch 32 angeordnet. In ähnlicher Weise liegt eine zweite Führungsplatte 37 an dem Austrittsende des Drehtisches 32, das die Führungsverbindung zu dem Riemen 38 herstellt. Die Riemen 30, 31 und 38 werden zusammen mit dem Drehtisch 32, wie dies auch aus der Zeichnung hervorgeht, durch einen gemeinsamen Antrieb, hier den Motor 42, angetrieben.
  • An dem Ende des Bandes 38 befindet sich eine Anzahl von sich in Förderrichtung erstreckenden, ausziehbaren Stangen 41, die das Band 38 mit einem zweiten, einstellbaren Förderer, dem Rollenförderer 40 verbinden. An den Enden der Stangen 41 sind Kugelgelenke42 einstellbar befestigt, die außerdem in Führungsbuchsen oder -schlitzen 43 gelagert sind, um so eine gegenseitige Verschiebbarkeit der Stangen 41 zu gewährleisten.
  • Das Band 38 ist so gelagert, daß sein Ablaufende angehoben oder gesenkt werden kann. Wenn jeweils ein Ende jeder der Stangen 41 mit dem Fördermechanismus verbunden ist, der auch das Band 38 trägt, so hat das Anheben bzw. Absenken des Ablaufendes des Bandes 38 gleichzeitig eine entsprechende Änderung der Lage dieser Enden der sich anschließenden Stangen 41 zur Folge.
  • Die entgegengesetzten Enden der Stangen 41 sind mit dem Rollenförderer 40 verbunden, der sowohl in Querrichtung geschwenkt als auch angehoben und gesenkt werden kann. Das Anheben bzw. das Senken des Rollenförderers 40 wird z. B. durch ein Scherengetriebe erreicht, das in den F i g. 10 bis 12 dargestellt ist. Das Förderergerüst hat eine drehbare Schraubenspindel 45, die in Wandermuttern 46 eingreift. Die Wandermuttern 46 sind ihrerseits drehbar mit den Schwenkhebeln 49 verbunden, die ebenfalls drehbar jeweils an einem unteren Hohlprofil 47 und einem oberen Hohlprofil 48 befestigt sind. An das obere Hohlprofil 48 greifen Gewindebuchsen 51 an, in die drehbare Schrauben 50 eingreifen. An dem Hohlprofil 48 ist ebenfalls eine Buchse 54 befestigt, innerhalb derer eine drehbare Schraube 53 liegt.
  • Diese Schraube 53 greift in eine Gewindebohrung innerhalb eines Querelementes 56 ein, das in den Buchsen 51 gelagert ist. Seitlich des Rollenförderers 40 sind, über die Länge desselben verteilt, Führungsrollen 57 an Trägern 68 befestigt.
  • Während des Betriebes der erfindungsgemäßen Vorrichtung wandert die Glasware, durch das Förderband 11 mitgenommen, von rechts nach links, wie dies in F i g. 1 dargestellt ist. Während dieser Vorschubbewegung stehen die einzelnen Waren in einer einzigen Reihe hintereinander und können in dieser Aufstellung bereits von dem Band des Abkühlofens oder aus einer Sortiereinrichtung oder einer selbsttätigen Prüfeinrichtung, die hier sämtlich nicht dargestellt wurden, übernommen werden. Während die Glasware zur Prüfstation weiterwandert, wird sie von den einzelnen längs des Bandes stehenden Personen durch Augenschein geprüft. Fehlerhafte Ware wird durch die Prüfer ausgestoßen und gelangt dabei auf das benachbarte Förderband 23 und läuft auf diesem entlang, bis sie seitlich auf die Bänder 25 und 26 gedrängt wird und durch die Führungsschiene 19 auf das Band 24 geleitet wird.
  • Die Ware, welche die Prüfer für annehmbar halten, wird durch das Band 11 in die auf dem Rollenförderer 40 stehenden Kartons geleitet. Die leeren Kartons werden mittels der Bänder 30 und 31 in die Packstellung unterhalb des Bandes 11 gebracht. Die Bänder 30 und 31 fördern die leeren Kartons längs der Platte 36 auf den Drehtisch32, der sie an die Führungsplatte37 weiterleitet, von der aus sie auf das Förderband 38 gelangen. Auf diesem wandern sie weiter und gelangen schließlich auf die sich in Förderrichtung erstreckenden ausziehbaren Stangen 41 und von dort auf den Rollenförderer 40. Obwohl die Stangen 41 den auf dem Rollenförderer 40 befindlichen Kartons keine Vorschubbewegung aufzwingen, wird der weitere Vorschub der aufeinanderfolgenden Kartons durch die Drehung des Tisches 32 und die Bewegung des Bandes 38 erzwungen, die an die Kartons, die sich auf den Stangen 41 befinden, weiter- geleitet wird, so daß sich dieselben auf den Rollenförderer40 zu bewegen. Wie bereits erwähnt, kann dieser Rollenförderer 40 sowohl angehoben als abgesenkt als auch geschwenkt sowie schließlich querverstellt werden, um so eine Anpassung an Kartons der verschiedensten Größen und Formen zu ermöglichen. Das Anheben und auch das Absenken des Rollenförderers 40 wird durch Drehen der Schraubenspindeln 45 des Scherengetriebes bewirkt, während seine Querverschiebung durch die Drehung der Schrauben 50 relativ zu den Buchsen 51 erzeugt wird, die ihrerseits drehbar an dem Förderer befestigt sind.
  • Die Schwenkung des Rollenförderers 40 wird durch Drehung der Schraube 53 innerhalb des Kreuzträgers 56 erzeugt. Es ist ohne weiteres möglich, die senkrechte Bewegung und auch die Quer- sowie Dreh-bzw. Kippbewegung des Rollenförderers 40 durch eine gesteuerte Bewegung der Schrauben 45, 50 und 53 vorzunehmen, was durch geeignete Schalter und Stromkreise erfolgen kann. Um die Prüfung der auf dem Förderband 11 entlang wandernden Waren zu erleichtern, ist oberhalb dieses Bandes 11 eine Lichtquelle 69 vorgesehen.
  • So, wie jeder Karton auf dem Rollenförderer 40 in seine Prüfstellung einläuft, entnimmt der Prüfer die für gut befundene Ware von dem Förderband 11 und packt sie in den Karton. Ist der Karton gefüllt, so wird er von dem Rollenförderer 40 und weiteren, hier nicht dargestellten Förderern übernommen und zu der Frachtstation gebracht. Je nachdem, mit welcher Geschwindigkeit die Waren auf dem Förderband 11 laufen und mit welcher Geschwindigkeit die Kartons auf dem Rollenförderer 40 in ihre Endstellung einlaufen, wird man sich entscheiden, das Karton-Fördersystem intermittierend und nicht kontinuierlich anzutreiben. Dafür hat der Rollenförderer 40 frei drehbare Walzen, Rollen od. dgl., die einen Vorschub der Kartons lediglich unter dem Einfluß der dahinterstehenden und einen Druck auf die voranstehenden Kartons ausübenden, von dem angetriebenen Drehtisch und dem Band 38 her kommenden Kartons angetrieben werden. Eine intermittierende Betätigung sowohl des Drehtisches 32 und/oder des Bandes 38 wird durch den auf der Prüfstation befindlichen Prüfer mittels geeigneter Schalter, z. B. einen Fußschalter, gesteuert.
  • Um die Arbeitszeit der auf der Prüfstation befindlichen Prüfer mit größtem Wirkungsgrad auszunutzen bzw. um die Anzahl der benötigten Prüfer auf ein Minimum herabzusetzen, ist innerhalb der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Speicher mit einem Drehtisch 27 vorgesehen. Auf diese Weise wird es dem Prüfer ermöglicht, nur diejenigen Waren aus der auf dem Riemen 11 entlanglaufenden Reihe herauszunehmen, die er durch Augenschein geprüft hat, während er die übrigen Waren einfach auf dem Band beläßt, so daß sie auf demselben weiterlaufen, bis sie durch die Führungsschienen 29 auf den Drehtisch 27 geleitet werden. Die auf diesem Drehtisch befindliche Ware berührt zunächst die auf dem Umfang desselben sich erstreckende Führungsschiene 28 und danach die einstellbare Führungsschiene 35, die die Ware zum Zentrum des Tisches hin abdrängt. Die jeweilige Lage der Führungsschiene 35 kann eingestellt werden, so daß Waren der verschiedenen Größen auf dem Tisch 27 angesammelt werden können, ohne daß eine gegenseitige Beeinträchtigung durch bereits dort befindliche andere Waren erfolgt.
  • In Betriebszeiten, in denen weniger Arbeit anfällt, was beispielsweise während der Beschickungsperioden oder der Betriebspausen der Formmaschinen, des Abkühlofens oder anderer davorliegender Betriebsphasen der Fall sein kann, können der oder die Prüfer den Speicher in Betrieb setzen, um nun die dort angesammelte, noch nicht geprüfte Ware zu prüfen. Es gelingt so, die Arbeitszeit der Prüfer, unabhängig von Stockungen der Produktion, vollständig auszunutzen, so daß man mit einem Minimum an Prüfern auskommt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Fördern von Kartonagen oder dergleichen Stückgut, mit einer ersten Fördervorrichtung und einer zweiten, gegenüber der ersten Fördervorrichtung in ihrer Lage veränderlichen Fördervorrichtung, g e k e n n -zeichnet durch der zweiten Fördervorrichtung (Rollenförderer 40) zugeordnete Verstellglieder (45 bis 56, F i g. 10 bis 12) für eine horizontale Querverschiebung, für eine Veränderung der Höhenlage und für eine Kipplage um die Fördererlängsachse und ferner durch ein Uberbrückungsorgan (41) zwischen den beiden Fördervorrichtungen (38, 40), das an der ersten und der zweiten Fördervorrichtung (38, 40), jeder der drei Lageveränderungen der zweiten Fördervorrichtung (40) folgend, angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Überbrückungsorgan (41) eine Vielzahl von Gliedern aufweist und daß jedes einzelne dieser Glieder an den sich gegenüberstehenden Enden der ersten und zweiten Fördervorrichtung (38, 40) angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Glieder des Überbrückungsorgans (41) aus sich in Förderrichtung erstreckenden Stangen besteht, die mittels Kugelgelenke (42) an der ersten und zweiten Fördervorrichtung (38, 40) angeschlossen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Stangen teleskopartig ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lageveränderung ermöglichenden Verstellglieder (45 bis 56) drei unabhängig voneinander drehbare Spindeln aufweisen und daß durch Drehen jeder dieser Spindeln eine der möglichen Verstellbewegungen der zweiten Fördervorrichtung (40) steuerbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. 960 257; französische Patentschrift Nr. 552014; USA.-Patentschrift Nr. 1 866 885.
DEB77215A 1963-08-05 1964-06-12 Vorrichtung zum Foerdern von Kartonagen oder dergleichen Stueckgut Pending DE1279542B (de)

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