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DE1279339B - Einstellehre zur Einstellung des Axialspiels eines Radlagers - Google Patents

Einstellehre zur Einstellung des Axialspiels eines Radlagers

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Publication number
DE1279339B
DE1279339B DEF48073A DEF0048073A DE1279339B DE 1279339 B DE1279339 B DE 1279339B DE F48073 A DEF48073 A DE F48073A DE F0048073 A DEF0048073 A DE F0048073A DE 1279339 B DE1279339 B DE 1279339B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
washer
gauge
housing
setting
finger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF48073A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Arnold Storch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Federal Screw Works
Original Assignee
Federal Screw Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Federal Screw Works filed Critical Federal Screw Works
Publication of DE1279339B publication Critical patent/DE1279339B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

  • Einstellehre zur Einstellung des Axialspiels eines Radlagers Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstellehre zur Einstellung des Axialspiels des inneren Laufringes eines Radlagers eines auf der Achse eines Fahrzeuges gelagerten Rades gegenüber einer von einer auf dem Achsschenkel axial verstellbaren Mutter gehaltenen undrehbaren Unterlegscheibe.
  • Meistens ist es erwünscht, daß sich der innere Laufring eines Radlagers in gewissem Ausmaß auf dem Achsschenkel drehen kann. Zu diesem Zweck ist zwischen der Unterlegscheibe und dem inneren Laufring des Radlagers ein Spiel von beispielsweise 0,05 bis 0,2 mm vorgesehen. Dieses Spiel verhindert das Verklemmen des inneren Laufringes bei Erwärmung des Lagers und soll so bemessen sein, daß die gewünschte geringe Beweglichkeit des Lagers erhalten wird, ein Schlagen oder Flattern des Lagers, das sich bei einem zu losen Sitz ergeben würde, jedoch verhindert wird. Sowohl bei zu festem als auch bei zu lockerem Anziehen der Mutter auf dem Achsschenkel kann an verschiedenen Teilen des Lagers eine örtliche hohe Abnutzung auftreten, die die Lebensdauer stark herabsetzt.
  • Zur Zeit ist es im Automobilbau üblich, die Radlager auf ihren Achsschenkeln in der Weise zu befestigen, daß die Mutter zunächst mit einem vorbestimmten Drehmoment angezogen und dann einen Bruchteil einer Umdrehung zurückgedreht wird. Man nimmt an, daß dieser Vorgang bei der Mehrzahl der Radlager das gewünschte Spiel hervorruft. Es wird jedoch dabei das tatsächlich vorliegende Spiel nicht wirklich gemessen, und dadurch, daß man sich auf die Einstellung eines bestimmten Drehmoments verläßt, mit dem die Mutter angezogen wird, ergeben sich zahlreiche Fehlermöglichkeiten in bezug auf die tatsächliche Einstellung des Spiels zwischen der Unterlegscheibe und dem benachbarten inneren Laufring. Diese Fehler rühren von Herstellungstoleranzen der verschiedenen beteiligten Teile her, insbesondere von der oft mangelhaften Rechtwinkligkeit der der Unterlegscheibe zugewandten Fläche des inneren Laufringes. Hinzu kommt, daß die Arbeiter am Montageband vielfach Fehler bei der Einstellung des Drehmomentes, mit welchem die Mutter angezogen wird, und bei der Bemessung der Rückwärtsdrehung der Mutter machen.
  • Es ist zwar auch schon bekannt, zwischen zwei Maschinenteilen Lehrenfinger einzuschieben, um einen durch die Dicke des Lehrenfingers bestimmten Abstand zwischen diesen Teilen herzustellen, beispielsweise für die Einstellung des Ventilspiels von Ein- und Auslaßventilen in Brennkraftmaschinen.
  • Die Verwendung solcher bekannter Lehrenfinger allein wäre jedoch bei der Bemessung des Axialspiels von Radlagern recht umständlich, da man den Lehrenfinger von Hand zwischen die Unterlegscheibe und den inneren Laufring schieben müßte, und beim Lockern der Mutter nach vorhergehenden Anziehen ließe sich von Hand das Herausziehen des Lehrenfingers nur mit sehr ungleichmäßiger Kraft bewerkstelligen, so daß sich dadurch eine Fehlermöglichkeit bei der Bemessung des Axialspiels ergäbe. Diese Fehlermöglichkeit wäre besonders groß, wenn man aus Gründen der Bequemlichkeit die Mutter einfach so weit lockerte, daß der Lehrenfinger aus dem Spalt zwischen der Unterlegscheibe und dem Radlager herausfällt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einstellehre zur Einstellung des Axialspiels eines Radlagers zu schaffen, die in einfachster Weise die Einstellung eines vorgegebenen Axialspiels zwischen der Unterlegscheibe und dem inneren Laufring des Außenlagers des Achsschenkels mit ausreichender Genauigkeit ermöglicht sowie Fehlermöglichkeiten auf Grund bloßer Schätzungen weitgehend vermeidet und vom Drehmoment der Mutter unabhängig ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einstellehre wenigstens einen in einem Gehäuse gegen die Rückstellkraft einer Feder verschiebbar gelagerten Lehrenfinger aufweist, der mittels einer ebenfalls im Gehäuse angeordneten Stellvorrichtung zwischen den inneren Lagerlaufring des Radlagers und die Unterlegscheibe schiebbar ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einstellehre wird die in das Gehäuse der Einstellehre eingesetzte Unterlegscheibe mit Hilfe der Mutter in der üblichen Weise auf dem mit dem Lager versehenen Achsschenkel aufgeschraubt. Dabei ist die Stellvorrichtung so eingestellt, daß der Lehrenfinger sich in der vorgeschobenen Lage befindet, in welcher er zwischen dem inneren Lagerlaufring des Radlagers und der Unterlegscheibe liegt. Die Dicke des Lehrenfingers bestimmt somit den beim Anziehen der Mutter entstehenden Abstand zwischen dem inneren Lagerlaufring und der Unterlegscheibe. Sodann wird die Stellvorrichtung in diejenige Lage verstellt, in welcher der Lehrenfinger sich unter der Wirkung der Rückstellkraft in seine Ruhelage zurückbewegen kann, und die Mutter wird so weit gelockert, daß der zwischen dem inneren Lagerlaufring und der Unterlegscheibe festgeklemmte Lehrenfinger frei wird und in seine Ruhelage zurückfedert. Die dabei vorliegende Stellung der Mutter wird fixiert, und die Einstellehre wird abgenommen. Es ist dann ein durch die Dicke des Lehrenfingers genau bestimmtes Axialspiel zwischen dem Lager, der Unterlegscheibe und der Mutter eingestellt.
  • Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird also der Vorteil erreicht, daß durch die auf den Lehrenfinger wirkende, stets gleiche Federrückstellkraft der Rückziehvorgang des Lehrenfingers in vorbestimmter, genau reproduzierbarer Weise ausgeführt wird. Außerdem braucht bei der erfindungsgemäßen Einstellehre der Lehrenfinger nicht besonders festgehalten zu werden, da er zunächst mit der auf dem Achsschenkel aufgeschobenen Unterlegscheibe verbunden ist. Ferner ist die erfindungsgemäße Einstelllehre einfach und dauerhaft konstruiert, mit geringen Kosten herstellbar. und in der Anwendung bequem und zuverlässig.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Eine besonders vorteilhafte weitere Ausbildung besteht darin, daß mehrere Lehrenfinger um den Umfang des für die Unterlegscheibe vorgesehenen Platzes herum verteilt im Gehäuse angeordnet sind und daß die Stellvorrichtung so ausgebildet ist, daß sie alle Lehrenfinger gleichzeitig in ihren vorgeschobenen Lagen zu bewegen vermag. Dadurch wird sichergestellt, daß das vorgegebene Spiel zwischen der Unterlegscheibe und derjenigen Stelle des Laufringes eingestellt wird, die die größte Axialabmessung aufweist.
  • Eine weitere besonders vorteilhafte Weiterbildung ist gekennzeichnet durch von den Lehrenfingern betätigte Schalter für die Steuerung eines kraftbetriebenen Schlüssels zum Lockern der angezogenen Mutter.
  • Durch dieses Merkmal wird erreicht, daß das Lokkern der Mutter automatisch im richtigen Zeitpunkt abgebrochen wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieies veranschaulicht. Es zeigt Fig. l eine vertikale axiale Schnittansicht eines Achsschenkels mit aufgesetztem Radlager und betriebsfertig angebrachter Einstellehre, F i g. 2 eine Schnittansicht des in F i g. 1 dargestellten Aufbaues nach der Linie 2-2, F i g. 3 eine Schnittansicht des in F i g. 1 erläuterten Aufbaues nach der Linie 3-3, F i g. 4 eine Schnittansicht der in F i g. 3 dargestellten Anordnung nach der Linie 4-4", Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, jedoch sind die Teile in einer anderen Lage dargestellt, F i g. 6 eine Schnittansicht der in F i g. 5 dargestellten Anordnung nach der Linie 6-6, Fig. 7 eine Schnittansicht einer abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einstelllehre nach der Linie 7-7 der F i g. 8, Fig. 8 eine Ansicht der in Fig.7 dargestellten Anordnung nach der Linie 8-8, F i g. 9 das Schaltbild einer Steuerschaltung für einen kraftbetriebenen Schlüssel, bei welcher die Einstellehre der F i g. 7 und 8 Anwendung findet.
  • In Fig. 1 ist ein undrehbarer Radachsschenkel 10 dargestellt, der einen Teil eines sich nicht sehen; den Automobilbestandteiles, etwa eines (nicht dargestellten) Lenkzapfens bildet. Auf dem Achsschenkel 10 ist unter Einfügung innerer und äußerer Lager 14 bzw. 16 eine Nabe 12 angeordnet.
  • Das Außenlager 16 weist einen äußeren Lagerring 18 auf, der mit der Nabe in Eingriff tritt, und einen inneren Laufring20, der an dem AchsschenkellO anliegt. Die Nabe 12 ist so ausgelegt, daß sie mit einem (nicht dargestellten) Rad verschraubt werden kann. Die Lager 14 und 16 und die Nabe 12 werden auf dem Achsschenkel 10 mittels einer undrehbaren Unterlegscheibe 22 und einer auf den Achsschenkel 10 geschraubten Mutter 24 gehalten. Die Unterlegscheibe 22 ist mit einer verkeilten Öffnung versehen, die passend auf einem mehrfach verkeilten Teil 26 des Achsschenkels 10 aufgenommen werden kann (F i g. 3), während die Mutter 24 auf einem mit Gewinde versehenen Teil 28 des Achsschenkels 10 aufgeschraubt ist.
  • Vielfach ist es üblich, eine Unterlegscheibe zu verwenden, die einen Dorn aufweist, welcher in einem im Achsschenkel ausgebildeten gefrästen Schlitz aufgenommen werden kann, wobei eine Kronenmutter verwendet wird, die durch einen Splint an Ort und Stelle gehalten wird.
  • Die erfindungsgemäße Einstellehre ist auch bei dieser Ausführungsform von Mutter und Unterlegscheibe verwendbar.
  • Die erfindungsgemäße Einstellehre ist von einem Gehäuse 30 umgeben, das aus einem äußeren Gehäuseglied32, einem inneren Gehäuseglied34 und einem zwischen den Gehäusegliedern 32 und 34 angeordneten Halte- und Abstandsglied 36 besteht. Die verschiedenen Gehäuseteile 32, 34 und 36 werden durch eine Vielzahl von Schrauben38 zusammengehalten und bilden eine Einheit von allgemein flacher ringförmiger Gestalt, die einen kreisförmigen äußeren Umfang 40 und eine mittlere Durchgangsöffnung 42 aufweist. Innerhalb des Gehäuses 30 ist ein allgemein zylindrisches Nockenglied 44 um den Mittelpunkt der Öffnung 42 drehbar gelagert und mit einer Anzahl von radial nach innen erstreckten Nokken 46 versehen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind drei Nocken 46 vorhanden. Jede der Nokken 46 verläuft in einer in Umfangsrichtung radial nach innen geneigten Richtung, und die Nocken sind gegeneinander gleichmäßig um den inneren Umfang des Nockengliedes 44 versetzt.
  • Die Nocken 46 sind so ausgebildet, daß sie mit einer entsprechenden Anzahl von Lehrenfingern 48 zusammenarbeiten. Die Lehrenfinger 48 liegen innerhalb von Nuten 50, die in dem Gehäusehalteglied 36 zwischen den Gehäusegliedern 32 und 34 ausgebildet sind, und können sich radial gleitend darin bewegen (Fig. 2). Jeder Lehrenfinger 48 ist an seinem radial äußeren Ende mit einem Schulterteil 52 versehen, der durch eine am Halteglied 36 abgestützte Schraubenfeder 54 erfaßbar ist. Die Federn 54 drücken jeden der Lehrenfinger 48 radial nach außen.
  • Jeder der Lehrenfinger 48 steht in die im Gehäuse 30 ausgebildete mittlere Öffnung 42 hinein vor. In dieser Lage kann jeder Lehrenfinger zwischen dem Lagerring 20 und der Unterlegscheibe 22 angeordnet werden. Ferner ist jeder Lehrenfinger 48 so ausgeführt, daß er in einer Rille 56 liegen kann, die auf einer hinteren Fläche 58 der Unterlegscheibe 22 ausgebildet ist. Jeder Lehrenfinger 48 hat eine Dicke, die größer ist als die Tiefe der Rille 56, und zwar um einen Betrag, der gleich dem gewünschten Spiel zwischen der Unterlegscheibe 22 und dem Lagerlaufring 20 ist.
  • Bei den meisten Anwendungsfällen ist ein Spiel zwischen 0,05 und 0,2 mm erwünscht. Die Rillen 56 machen es möglich, die Lehrenfinger 48 mit einer erheblichen Dicke herzustellen, so daß sie sich nicht ohne weiteres verformen können und mehrfache Benutzung vertragen.
  • Vor der Aufbringung der Unterlegscheibe 22 auf den Achsschenkel 10 wird die Unterlegscheibe 22 in die Öffnung 42 der Einstellehre so eingesetzt, daß die Lehrenfinger 48 in den Rillen 56 liegen. Um die Unterlegscheibe 22 in die Öffnung 42 einzuführen, muß die Unterlegscheibe an einer Anzahl von Riegeln 60 vorbeigedrückt werden, die radial beweglich in Schlitzen 62 des Haltegliedes 36 angeordnet sind. Die Riegel 60 werden durch Schraubenfedern 64, die sich am Halteglied36 abstützen, radial nach innen gedrückt und sind mit einer abgerundeten radialen inneren Umfangsoberfläche 66 versehen, die mit dem äußeren Rand der Unterlegscheibe 22 bei deren Einführung in die Öffnung 42 zum Eingriff kommt.
  • Während dieses Einführungsvorganges drückt sich die Unterlegscheibe 22 an den Riegeln 60 vorbei und bewirkt dabei eine radial nach außen erfolgende Bewegung der Riegel in ihren Schlitzen62, bis die Unterlegscheibe 22 an den Riegeln vorbeigegangen ist. Danach kehren die Riegel unter dem Einfluß ihrer Federn 64 in ihre dargestellten Lagen zurück, um die Unterlegscheibe zwischen den Lehrenfingern 48 und den Riegeln 60 einzuschließen. In F i g. 2 sind drei Riegel 60 dargestellt, wobei je ein Riegel zwischen einem Paar von Lehrenfingern 48 angeordnet ist.
  • Nachdem die Unterlegscheibe 22 und die Einstelllehre in der oben beschriebenen Weise zusammengefügt sind, wird die aus Unterlegscheibe und Einstel wehre bestehende Gesamtanordnung auf den verkeilten Achsschenkelabschnitt 26 aufgeschoben. Die Mutter 24 ist mit einem Kragenteil 68 versehen, der gequetscht oder deformiert wird, damit ein Teil des Gewindes der Mutter das Achsschenkelgewinde28 mit Reibung erfaßt. Auf diese Weise wird die Mutter 24 mit einer selbstsperrenden Wirkung versehen, die einer unbeabsichtigten oder zufälligen Drehung der Mutter auf dem Achsschenkel Widerstand entgegensetzt.
  • Dadurch wird die Notwendigkeit, einen Splint zu verwenden, beseitigt. Zusätzlich ist die Mutter 24 mit einem Teil70 von vergrößertem Durchmesser versehen, der den verkeilten Teil 26 des Achsschenkels mit Abstand umgibt und an der Unterlegscheibe 22 anliegt. Die Mutter wird auf den AchsschenkellO aufgeschraubt, bis ihr Teil 70 die Unterlegscheibe 22 berührt und die Unterlegscheibe veranlaßt, die Lehrenfinger 48 fest gegen den inneren Lagerring 20 zu pressen. Nachdem dies erfolgt ist, wird das mit den Nocken 46 besetzte Stellglied 44 um 480 gedreht, um die Nocken 46 aus ihrem Eingriff mit den Lehrenfingern 48 zu entfernen. Dies wird durch einen Handgriff 72 ausgeführt, der auf dem Stellglied 44 ausgebildet ist und durch einen im äußeren Umfang 40 des Gehäuses 32 ausgebildeten Schlitz 74 vorsteht.
  • Nachdem dies ausgeführt ist, wird eine Bewegung der Lehrenfinger 48 radial nach außen einzig und allein noch durch die Reibungsidemmung der Lehrenfinger 48 zwischen den Bodenwänden der Unterlegscheibenrillen 56 und dem inneren Lagerring 20 verhindert.
  • Nunmehr wird die Mutter 24 geringfügig in umgekehrter Richtung gedreht, bis jeder der Lehrenfinger 48 freigesetzt und nicht mehr eingeklemmt ist und sich unter dem Einfluß der Feder 54 radial nach außen bewegen kann.
  • Diese Bewegung kann durch Fenster76, die im Gehäuseglied 32 in der Nähe jedes Lehrenfingers ausgebildet sind, beobachtet werden.
  • Nunmehr kann die gesamte Lehrenvorrichtung axial von dem Achsschenkel 10 abgenommen werden.
  • Während F i g. 1 und 2 die Lage des Stellgliedes 44 und der Lehrenfinger 48 zeigen, bei der die Lehrenfinger 48 innerhalb der Öffnung 42 liegen und zwischen der Unterlegscheibe 22 und dem inneren Lagerring 42 liegen und zwischen der Unterlegscheibe 22 und dem inneren Lagerring 20 festgeklemmt sind, ist aus Fig. 5 und 6 die Stellung des Stellgliedes 44 und der Lehrenfinger 48 zu sehen, bei der das Stellglied 44 in die Freigabestellung bewegt ist und sich die Lehrenfinger 48 radial nach außen aus der Öffnung 42 herausbewegt haben.
  • Die F i g. 7 und 8 zeigen eine etwas abgewandelte Ausführungsform der Einstellehre, wobei eine Vielzahl von Schaltern für die Unterbrechung des Antriebes eines kraftbetriebenen Schlüssels für die Mutter 24 vorgesehen ist. Ein Gehäuseglied 132 ist mit einem vergrößerten radial erstreckten Schlitz 176 versehen, durch welchen ein vergrößerter Schulterteil 152 je eines Lehrenfingers 148 vorsteht. Wenn ein Lehrenfinger 148 von der Klemmwirkung der Unterlegscheibe 22 befreit wird, bewegt er sich unter dem Einfluß seiner benachbarten Feder 164 radial nach außen, so daß sein Schulterteil 152 den Arm 178 eines Schalters 180 betätigt, wobei für jeden Lehrenfinger 148 ein eigener Schalter 180 vorgesehen ist.
  • Die Schalter 180 sind vorzugsweise parallel geschaltet und haben ihre Kontakte geschlossen, wenn sich die Arme 178 und 148 in einer radial weiter innenliegenden Lage befinden, in welcher die Lehrenfinger innerhalb einer Öffnung 142 des Lehrengliedes liegen. Wenn jedoch ein Lehrenfinger 148 freigegeben wird und sich radial nach außen bewegt, werden die Kontakte 180 a des zugehörigen Schalters 180 geöffnet. Wie in Fig. 9 schematisch dargestellt ist, wird, wenn sämtliche Kontakte 180 a geöffnet sind, die Speiseschaltung für einen elektrisch betriebenen Schlüssel 182 unterbrochen und dadurch die Drehung der Mutter 24 unterbrochen, so daß die Mutter 24 in einer Lage verbleibt, in welcher das richtige Spiel zwischen der Unterlegscheibe22 und dem inneren Lagerlaufring 24 vorhanden ist.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Einstellehre zur Einstellung des Axialspiels des inneren Laufringes eines Radlagers eines auf der Achse eines Fahrzeugs gelagerten Rades gegenüber einer von einer auf dem Achsschenkel axial verstellbaren Mutter gehaltenen undrehbaren Unterlegscheibe, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die Einstellehre wenigstens einen in einem Gehäuse (30) gegen die Rückstellkraft einer Feder (54) verschiebbar gelagerten Lehrenfinger (48) aufweist, der mittels einer ebenfalls im Gehäuse angeordneten Stelivorrichtung (44, 46, 72) zwischen den inneren Lagerlaufring (20) des Radlagers (16) und die Unterlegscheibe (22) schiebbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (30) eine mittlere Öffnung (42) zum Einsetzen der Unterlegscheibe (22) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegscheibe (22) auf der dem Radlager (16) zugewandten Seite wenigstens eine Rille (56) aufweist, in die der Lehrenfinger (48) beim Verschieben in die vorgeschobene Lage eintritt, und daß die inAxialrichtung gemessene Dicke des Lehrenfingers (48) um ein dem gewünschten Axialspiel entsprechendes Ausmaß größer ist als die Tiefe der Rille (56).
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung einen im Gehäuse (30) drehbar gelagerten, von Hand betätigbaren Stellring (44) enthält, der einen mit dem Lehrenfinger (48) zusammenwirkenden Nocken (46) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Lehrenfinger (48) um den Umfang des für die Unterlegscheibe (22) vorgesehenen Platzes herum verteilt im Gehäuse (30) angeordnet sind und daß die Stellvorrichtung (44, 46, 72) so ausgebildet ist, daß sie alle Lehrenfinger (48) gleichzeitig in ihre vorgeschobenen Lagen bewegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Haltevorrichtungen (60), die die eingesetzte Unterlegscheibe (22) im Gehäuse (30) halten.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen (60) eine Anzahl von im Gehäuse angeordneten federnden Schnappriegeln aufweisen, die normalerweise in den Einführungsweg der Unterlegscheibe (22) vorstehen und dort Kurvenflächen (66) aufweisen, die mit dem Rand der Unterlegscheibe derart zusammenwirken, daß beim Einsetzen der Unterlegscheibe (22) die Schnappriegel federnd zurückweichen und sich nach dem Vorbeigang der Unterlegscheibe hinter die den Lehrenfingern (48) abgewandte Seite der Unterlegscheibe (22) legen.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (30) Fenster (76) für die Beobachtung der Lehrenfinger (48) vorgesehen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, gekennzeichnet durch von den Lehrenfingern (48) betätigte Schalter (180) für die Steuerung eines kraftbetriebenen Schlüssels (182) zum Lockern der angezogenen Mutter (24).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 283 095; USA.-Patentschriften Nr. 1 649 259, 1 949 971, 2 217 952, 2 584 602 ; P. L e i n w e b er, »Toleranzen und Lehren«, 1948, S. 60; H. K ö r w i e n, » »Meßwerkzeuge - Werkstattmessungen«, 1950, S. 197.
DEF48073A 1965-01-14 1965-12-31 Einstellehre zur Einstellung des Axialspiels eines Radlagers Pending DE1279339B (de)

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