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DE1279186B - Elektromagnet mit rechteckigem Querschnitt - Google Patents

Elektromagnet mit rechteckigem Querschnitt

Info

Publication number
DE1279186B
DE1279186B DE1963K0049971 DEK0049971A DE1279186B DE 1279186 B DE1279186 B DE 1279186B DE 1963K0049971 DE1963K0049971 DE 1963K0049971 DE K0049971 A DEK0049971 A DE K0049971A DE 1279186 B DE1279186 B DE 1279186B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yoke
plate
locking plate
bracket
electromagnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963K0049971
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Wolfgang Kniel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EKS Elektromagnetik Dr Scheuerer KG
Original Assignee
EKS Elektromagnetik Dr Scheuerer KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EKS Elektromagnetik Dr Scheuerer KG filed Critical EKS Elektromagnetik Dr Scheuerer KG
Priority to DE1963K0049971 priority Critical patent/DE1279186B/de
Publication of DE1279186B publication Critical patent/DE1279186B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/16Rectilinearly-movable armatures
    • H01F7/1607Armatures entering the winding

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Elektromagnet mit rechteckigem Querschnitt Die Erfindung betrifft einen Elektromagnet mit rechteckigem Querschnitt und mit einem nicht verdrehbaren, in einer Führung längsbeweglichen Anker.
  • Derartige Magnete werden aus Raumersparnisgründen beispielsweise in elektrisch angetriebenen Schreib- und Rechenwerken verwendet. Da der Magnetanker gegen Verdrehung gesichert sein soll, hat man bisher im Querschnitt rechteckige Anker und dementsprechend gestaltete Ankerführungen verwendet. Auch der Spulenkörper wurde bei derartigen Elektromagneten bisher rechteckig ausgebildet.
  • Nachteile der bekannten Bauweise bestehen darin, daß es nicht möglich ist, mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln und Methoden eine einwandfreie Ankerführung zu schaffen. Infolgedessen haben solche Magnete nur eine geringe Lebensdauer. Auch kann eine rechteckige Spule nicht so schnell, billig und genau gewickelt werden, wie dies bei einer Rundspule der Fall ist.
  • Es liegt somit die Aufgabe vor, beim Bau von Elektromagneten mit nicht verdrehbarem Anker die obenerwähnten Nachteile zu beseitigen. Dabei wird von der an sich bekannten, im Querschnitt kreisrunden Form des Ankers und der Ankerführung ausgegangen. Präzisionsgezogene Rohre, etwa aus Messing, und Rundstähle sind handelsüblich billig mit den notwendigen Lauftoleranzen zu erhalten. Es ist auch bekannt, diese Rohre und Stähle zwecks Erzielung eines guten Laufsitzes besonders auszusuchen oder zu paaren. Solche gepaarten Rohre oder Stähle zeichnen sich ohne nachträgliche Bearbeitung durch eine hohe mechanische Lebensdauer aus.
  • Davon und von dem obenerwähnten Stand der Technik ausgehend wird die Erfindung bei einem Elektromagneten der eingangs genannten Art darin gesehen, daß ein eine Rundspule tragendes Spulenrohr in einem U-förmigen Jochbügel und einem die Bügelschenkel verbindenden Jochblech aufgenommen ist, wobei ein mit parallelen Abflachungen versehener zylindrischer Anker durch ein an den Abflachungen anliegendes, mit dem Jochbügel verbundenes Blech gegen Verdrehung gesichert ist. Das Jochblech und das Sicherungsblech greifen mit ihren beiden Enden in Aussparungen der Jochbügelschenkel ein, wobei das Jochblech mit den Bügelschenkeln fest verbunden ist, das Sicherungsblech außerhalb des Jochblechs liegt und durch Anlage an den durch die Abflachungen gehenden Ankerstimflächen den Anker gegen Herausfallen sichert. Durch das erwähnte Sicherungsblech, das lösbar mit dem Magnetjoch verbunden ist, wird also gleichzeitig dafür gesorgt, daß ein an sich kreisrunder Anker gegen Verdrehung gesichert ist und daß auch ein Herausfallen des Ankers unmöglich gemacht ist.
  • Für diese Sicherung wird vorzugsweise ein dünnes und infolgedessen elastisches Bronzeblech verwendet. Dessen scharfe Randkanten eines inneren Ausschnittes könnten Veranlassung für eine erhöhte Abnutzung des abgeflachten Ankerteiles sein, deshalb sind bei dem dünnen Sicherungsblech parallele Randkanten des mittleren Ausschnitts winklig aufgebogen, wodurch eine bessere und weniger zu Abnutzung neigende Führung des Ankers erreicht ist.
  • Im übrigen zeichnet sich das Magnetjoch durch die Einfachheit seiner Bestandteile und durch einfache Montage aus. Erfolgt wie üblich die Zurückbewegung des Ankers durch Federkraft, so bildet das erwähnte Sicherungsblech gleichzeitig eine Dämpfung bei der Zurückbewegung des Ankers.
  • Hinsichtlich weiterer Merkmale der Erfindung wird auf die nachstehende Beschreibung und die Ansprüche verwiesen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Elektromagneten dargestellt. Die F i g. 1 und 2 zeigen den zusammengebauten Elektromagneten in zwei verschiedenen Ansichten, wozu bemerkt sei, daß die F i g. 1 und 2 eine tatsächliche Ausführung des Magneten in doppelter Größe zeigen; F i g. 3 zeigt den oberen Teil der F i g. 2 in weiter vergrößertem Maßstab links in Ansicht und rechts in einem senkrechten Mittelschnitt; F i g. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie IV-IV der F i g. 3; F i g. 5 zeigt das Sicherungsblech für sich allein von oben gesehen in seiner Lage nach F i g. 3.
  • Der aus magnetischem Werkstoff bestehende U-förmige Jochbügel besteht aus dem Boden 1 und den beiden Schenkeln 2, die durch ein dem Boden 1 parallel liegendes Jochblech 3 fest miteinander verbunden sind, wobei die Schenkel 2 einander parallel liegen. Vor der Montage sind die Jochschenkel 2 etwas gespreizt, so daß das Jochblech 3 in den F i g. 1 und 2 von oben her zwischen die Schenkel eingebracht werden kann. In jedem Bügelschenkel ist eine gleichliegende Aussparung vorgesehen, welche in F i g. 1 aus einem unteren Teil 4, einem etwa gleich breiten oberen Teil 5 und einem mittleren Teil 6 besteht, der eine etwas größere Breite aufweist: Das im wesentlichen rechteckige Jochblech 3 entspricht der Breite der Bügelschenkel 2, im übrigen besitzt es an sich gegenüberliegenden Kanten abgesetzte Fahnen 3', welche in die Aussparungsteile 4 der Bügelschenkel 2 eingreifen, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist. Um ein Heraustreten der Fahnen 3' nach oben zu verhindern, besitzen der Aussparungstefl 4 und die Fahnen 3' eine Schwalbenschwanzform. Im übrigen erfolgt die feste Verbindung des Jochbleches mit dem Jochbügel durch Verpressung oder Stauchung. Es genügen wenige auf die Stirnflächen der Fahnen 3' ausgeübte Preßhiebe, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
  • Vor der beschriebenen Montage ist ein im Querschnitt kreisrundes- Spulenrohr 7 mit darauf befindlicher -Rundspule 8-in den Jochbügel 2 eingebracht. Das Spulenrohr 7 ist auf einen Magnetkern 9 aufgesteckt, der im Jochboden 1 vernietet ist. Ein solcher Kern kann sich mit -einem vorzugsweise durchbohrten Ansatz 9' nach außen erstrecken. Ein solcher Ansatz dient zu Montagezwecken des Elektromagneten. Das Spulenrohr erstreckt sich nach oben durch eine zentrische Bohrung der Jochplatte 3. Mit einem Flansch 7' liegt es im gezeichneten Beispiel auf dem Jochblech 3 auf. Ein unten im Jochbügel angeordneter elastischer Ring 10 sorgt für den Längenausgleich bzw. die Festlegung der Rundspule B. An den unteren Ecken- ist der Jochbügel 1, 2 mit kleinen Ausschnitten 11 versehen.
  • In das Spulenrohr 7 greift ein aus Rundstahl gebildeter Anker 12 ein, der in der Zeichnung in seinem oberen Teil mit den beiden sich gegenüberliegenden parallelen Abflachungen 13 versehen ist. Nach oben geht der Anker 12 in den weiter abgeflachten und durchbohrten Tei114 über.
  • Ist der Anker 12 eingesetzt, dann wird das Sicherungsblech 15 aus sehr dünner Bronze eingebracht. Dabei kommen die senkrecht und einander parallel aufgerichteten Randkanten 16 eines mittleren Ausschnittes 17 zur Anlage an den Abflachungen 13 des Ankers. Der Ausschnitt 17 ist so lang, daß sich das Sicherungsblech innerhalb des Jochbügels in seiner Längsrichtung etwas verschieben läßt. Auf diese Weise kann man die beiden an dem Blech 15 ausgebildeten Zungen 18 zum Einschnappen in die Aussparungen 5, 6 der Bügelschenkel 2 bringen. Das Sicherungsblech ist an den Enden etwas aufgebogen, wie aus F i g. 3 ersichtlich. Infolgedessen schnappen die Zungen 18 in die schmaleren oberen Aussparungsteile 5 ein, wodurch das Sicherungsblech auch in seiner Querrichtung festgelegt ist.
  • Die lösbare Verbindung des Sicherungsbleches mit dem Magnetjoch erlaubt es, im Bedarfsfall den Anker und auch ;das Sicherungsblech auszutauschen, ohne eine Demontage des Magneten vornehmen zu müssen.
  • Aus F i g. 4 ist noch ohne weiteres vorstellbar, daß der Anker 12 bei seiner Auswärtsbewegung mit den in F i g. 4 mit 19 bezeichneten kleinen Stirnflächen an dem Sicherungsblech 15 anschlägt. Die Ankerbewegung wird auf diese Weise elastisch aufgefangen; im übrigen ist durch diese Gestaltung ein Verlieren des Ankers wirksam verhindert.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromagnet mit rechteckigem Querschnitt und nicht verdrehbarem, in einer Führung längsbeweglichen Anker, dadurch g e k e n n -z e ic h n e t, daß ein eine runde Spule tragendes Spulenrohr (7) in einem U-förmigen Jochbügel (1, 2) und einem die Bügelschenkel (2) verbindenden Jochblech (3) aufgenommen ist, wobei ein mit parallelen Abflachungen (13) versehener zylindrischer Anker-(12) durch ein an den Abflachungen anliegendes, mit dem Jochbügel verbundenes Blech (15) gegen Verdrehung gesichert ist. _ 2. Elektromagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Jochblech (3) und das Sicherungsblech (15) an beiden Enden in Aussparungen (4, 5, 6) der Jochbügelschenkel (2) eingreifen, wobei das Jochblech fest mit den Bügelschenkeln verbunden ist, das Sicherungsblech (15) außerhalb des Jochblechs liegt und durch Anlage an den durch die Abflachungen (13) entstandenen Ankersthnflächen (19) den Anker gegen Herausfallen sichert. 3. Elektromagnet nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem dünnen, elastischen Sicherungsblech (15) parallele Randkanten (16) des mittleren Ausschnitts (17) winklig aufgebogen sind und zur Führung des abgeflachten Ankers (12, 13) dienen. 4. Elektromagnet nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Sicherungsblech (15) mit gegenüber seinem Mittelstück aufgebogenen Enden (18) lösbar in die Aussparungen (5, 6) der Sochbügelschenkel (2) eingreift. 5. Elektromagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulenrohr (7) durch einen eingreifenden, mit dem Jochbügelboden (1) vernieteten Kern (9) und durch ein mittleres Loch im Jochblech (3) zentriert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 557 673; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1854 097.
DE1963K0049971 1963-06-14 1963-06-14 Elektromagnet mit rechteckigem Querschnitt Pending DE1279186B (de)

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Publications (1)

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DE1279186B true DE1279186B (de) 1968-10-03

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ID=7225435

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE557673C (de) * 1929-01-05 1932-08-26 Eclipse Aviat Corp Elektrischer Magnetregler mit schwingendem Anker
DE1854097U (de) * 1962-04-06 1962-06-28 Magnetschultz Spezialfabrik Fu Als flachmagnet ausgebildeter gleichstrommagnet.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE557673C (de) * 1929-01-05 1932-08-26 Eclipse Aviat Corp Elektrischer Magnetregler mit schwingendem Anker
DE1854097U (de) * 1962-04-06 1962-06-28 Magnetschultz Spezialfabrik Fu Als flachmagnet ausgebildeter gleichstrommagnet.

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