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DE1278910B - Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten fuer Huellblaetter - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten fuer Huellblaetter

Info

Publication number
DE1278910B
DE1278910B DEA45327A DEA0045327A DE1278910B DE 1278910 B DE1278910 B DE 1278910B DE A45327 A DEA45327 A DE A45327A DE A0045327 A DEA0045327 A DE A0045327A DE 1278910 B DE1278910 B DE 1278910B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
run
cutting bed
bed
cams
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA45327A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patent Machinebouw NV PMB
Original Assignee
Patent Machinebouw NV PMB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Machinebouw NV PMB filed Critical Patent Machinebouw NV PMB
Publication of DE1278910B publication Critical patent/DE1278910B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/04Devices for cutting cigar binders or wrappers

Landscapes

  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Hüllblätter Die Erfindung betrifft die Ausbildung einer Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Hüllblätter für Zigarren aus Tabakblättern, versehen mit einem Schneidbett, das aus einem auf und ab beweglichen Saugtisch in der Form des Zuschnittes und einem diesen Tisch passend umhüllenden, bandförmigen Messer mit nach oben gerichteter Schneide und daran angeordneten Auflaufnocken besteht, wobei über die Schneide Rollen zum 'Drücken des zuzuschneidenden Tabakblattes auf die Schneide wälzbar sind, die durch die Auflaufnocken auf diese Schneide geführt und davon weggeführt werden, und wobei Mittel zum Entfernen des Schneidabfalles vom Schneidbett mittels eines Luftstromes und zum Sammeln des vom Schneidbett entfernten Schncidabfalles vorgesehen sind.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind zwar Einrichtungen zum Entfernen des Schneidabfalles mittels eines Luftstromes vorgesehen. Diese Einrichtungen sind jedoch nicht ohne weiteres auf eine Vorrichtung übertragbar, die mit einem Schneidbett versehen ist, das aus einem beweglichen Saugtisch in der Form des Zuschnittes und einem diesen Tisch umhüllenden Messer besteht. Erst durch längere Versuche wurde festgestellt, daß ein Blasrohr zur Beseitigung der Blattabfallteile verhältnismäßig dicht über das Schneidbett bewegt werden muß. Die Erfindung besteht demgemäß darin, daß die Mittel zum Entfernen des Schneidabfalles aus einem an eine Preßluftleitung anschließbaren, gegen die Oberfläche des Schneidbettes gerichteten festen Blasrohr und ebenfalls an diesePreßluftleitung anschließbaren, unmittelbar neben oder in den Auflaufflächen der Auflaufnocken nach oben mündenden Blaskanälen und einer jenseits des Schneidbettes im Luftstrom des Blasrohres und über einer Abfuhröffnung angeordneten Fangvorrichtung bestehen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Fangvorrichtung auch aus einer geknickten Fläche bestehen, die einen Raum einschließt, der sich gegen die Blasrichtung öffnet. Ein Teil des Fangschirmes kann rostförmig ausgebildet sein, z. B. durch Anordnung mehrerer vertikaler Stäbe.
  • Es wurde festgestellt, daß eine derart ausgebildete Vorrichtung eine unerwartet große Betriebsgeschwindigkeit haben kann. Bisher verhielt es sich so, daß zur Beseitigung der auf dem Schneidbett zurückbleibenden Blattabfallteile die Maschine stillgesetzt werden mußte. Gelegentlich wurde zwar versucht, die Beseitigung der Abfallteile während des Laufes ; der Maschine vorzunehmen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß hierbei sehr leicht Unfälle auftreten könneu. Die Vorrichtung nach der Erfindung gestattet nicht nur eine große Betriebsgeschwindigkeit. Sie trägt auch zur Verminderung der Unfallgefahr bei, da die Blasvorrichtung sehr sicher arbeitet und in der Regel auch nicht versagt.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erklärt werden, die einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise schematisch darstellt. In der Zeichnung stellt dar F i g. 1 eine Draufsicht eines Teiles einer Zigarrenaufdeckmaschine, die mit einem Schneidbett, mit demselben zusammenarbeitenden Rollen und einem beweglichen Blattträger versehen ist und die eine Blasvorrichtung und eine Einrichtung zum Auffangen des weggeblasenen Blattabfalles nach der Erfindung aufweist, F i g. 2 eine Ansicht eines Teiles der Vorrichtung nach F i g. 1 in einer anderen Lage des Blattträgers, gesehen in der Richtung des Pfeiles p und durchgeschnitten nach der Linie II-II in F i g. 1, F i g. 3 in anderem Maßstab eine Draufsicht eines Schneidbettes mit Auflaufnocken, mit dem Schneid bett zusammenarbeitenden Rollen und einer Blas. vorrichtung, F i g. 4 in größerem Maßstab eine Draufsicht eines 'feiles des Schneidbettes nach F i g. 3, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V -V in F i g. 4 und F i g. 6 eine Vorderansicht eines Teiles des Schneidbettes nach den F i g. 4 und 5, nachdem dessen Kappe entfernt worden ist.
  • In den F i g. 1 und 2 ist mit 1 der Wickeltisch einer Zigarrenaufdeckmaschine bezeichnet, mit 2 ein Schneidbett üblicher Gestalt zum Schneiden eines Blattes einer im voraus bestimmten Gestalt aus einem Tabakblatt, mit 3 ein Satz in einem Rahmen angeordneter über die Schneide des Messers wälzbarer Rollen; mit 4 ein Blasrohr, mit 5 ein. durch einen um eine Achse 6 schwenkbaren Förderam 7 getragener Blattträger, .der zwischen dem Schneid-_ Bett 2 und dem Wickeltisch 1 hin- und hergeschwenkt wird, mit 8 :ein senkrechter Auffangschirm, mit 9 ein aus senkrechten glatten Stäben bestehender rostförmiger Teil dieses Auffangschirmes und mit 10 eine in der Tischplatte der Maschine vorhandene Öffnung zum Abführen des Blattabfalles.
  • Durch die-- die. -Maschine- betätigenden Personen wird ein Stück eines Tabakblattes auf das Schneidbett gelegt, wonach die Rollen 3 über die Schneide des Messers des Schneidbettes hinweggerollt werden, so daß ein Blatt der erwünschten Gestalt aus diesem Stück geschnitten wird. Darauf wird der Blattträger 5 über das Schneidbett geschwenkt, und das_ ausgeschnittene Blatt wird dann aufgenommen und durch den Blattträger 5 zum Wickeltisch 1 gebracht. Sobald der Blattträger 5 das Schneidbett 2 verlassen hat, wird automatisch Preßluft durch das Blasrohr 4 hindurch zugeführt,_ und ein starker Luftstrom wird über das Schneidbett hingeblasen. Dadurch werden die nach dem Ausscheiden auf dem Schneidbett zurückbleibenden Blatteile weggeblasen und gegen den stabrostförmigen Teil 9 des Schirmes 8 geworfen. Nachdem das Blasrohr 4 wieder geschlossen worden ist, fallen diese Blatteile längs den Roststäben 9 in die Abfuhröffnung 10, unterhalb welcher ein Trog oder ein Sack (nicht gezeichnet) angeordnet sein kann. Mit 11 ist ein Ventil in der Leitung des Blasrohres 4 angedeutet, das durch den Mechanismus der Maschine, gerade nachdem das ausgeschnittene Blatt durch den Blattträger weggenommen worden ist, eine kurze Zeit geöffnet wird, aber auch, z. B. mittels eines Pedals, durch die die Maschine betätigende Person geschlossen -gehalten werden kann. Dies -ist erforderlich, wenn-der auf dem Schneidbett 2 zurückbleibende Blatteil 2 zur Herstellung eines -zweiten Blattes der gewünschten Gestalt ausreicht. In diesem Falle darf der Rest - des Blattes nicht weggeblasen werden, und das Blasrohr darf nicht in Wirkung treten.
  • In den F i g. 4 bis 7 -ist das Schneidbett mit Zubehör deutlicher - dargestellt: Dieses Schneidbett ist mit einer Kappe 13 versehen, innerhalb deren sich das bandförmige Messer 14 mit nach oben gerichteter Schneide befindet. über die Schneide des Messers 14 können die Rollen 15 hin- und hergerollt werden. Diese Rollen drücken das auf das Schneidbett gelegte Tabakblatt auf das Messer 14; so daß ein Blatt der gewünschten Gestalt ausgeschnitten wird. An den Stellen, wo die Rollen auf das Messer 14 auflaufen oder dieses Messer verlassen, sind am Messerband Auflaufnocken 16 angeordnet. In der Kappe 13 und in dem innerhalb des Messers 14 liegenden tischförmigen Teil 17: ,befinden sich Saugöffnungen 18, durch die ein auf das Schneidbett gelegtes Tabakblatt während des Schneidvorganges festgesaugt wird.
  • Wird ein Tabakblatt auf das Schneidbett gelegt und werden darauf die Rollen 15 über die Schneide des Messers 14 gerollt, so daß ein Blatt der gewünschten Gestalt ausgeschnitten wird, so kann es passieren, daß das Tabakblatt so stark auf die Auflaufnocken 16 gedrückt wird, daß es geglättet wird und sich an diesen Nocken festklebt. Nach dem Schneiden können dann einige der auf dem Schneidbett zurückbleibenden Blatteile nur noch von Hand weggefegt werden. Um dies zu verhindern, sind in der Nähe dieser Nocken nach oben gerichtete Blas-. kanäle- angeordnet. An der Stelle dieser Nocken werden die Blattreste sowohl nach oben als auch durch das Blasrohr 19 in waagerechter Richtung weggeblasen. Zum Aufwärtsblasen der an den Auflaufnocken klebendenBlattreste ist um jedenAuflaufnocken 16 eine U-förmig nach oben gerichtete Blasdüse 20 angeordnet, die gleich wie das Blasrohr 19 an eine Preßluftleitung 21 angeschlossen ist. Sobald das ausgeschnittene Blatt vom Schneidbett entfernt worden ist, wird Preßluft durch das Blasrohr 19 und durch die Blasdüsen 20 hindurchgeführt, wodurch die auf dem' Schneidbett zurückbleibenden Blatteile zunächst an den Stellen der Auflaufnocken 16 ein wenig nach oben und darauf waagerecht weggeblasen werden. Auch in diesem Falle ist in der gemeinsamen Preßluftleitung ein gesondert bedienbares Ventil angeordnet.
  • Durch das pneumatische Entfernen des Blattabfalles vom Schneidbett kann das Schneidbett zum Bedecken mit einem folgenden Stück eines Tabakblattes früher frei gemacht werden, und die die Maschine bedienende Person kann schneller und leichter arbeiten, da sie zum Greifen eines folgenden Tabakblattstückes früher freie Hände hat. Die Leitung der Aufdeckmaschine kann dadurch vergrößert und die Maschine kann durch eine weniger geschulte Person bedient werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten für Hüllblätter für Zigarren aus Tabakblättern, versehen mit einem Schneidbett, das aus einem auf und ab beweglichen Saugtisch in der Form des Zuschnittes und einem diesen Tisch passend umhüllenden, bandförmigen Messer mit nach oben gerichteter Schneide und daran angeordneten Auflaufnocken - besteht, wobei über die Schneide Rollen zum Drücken des zuzuschneidenden Tabakblattes auf -die Scheide wälzbar sind, welche durch die Auflaufnocken auf die Schneide geführt und von ihr weggeführt werden, und wobei Mittel zum Entfernen des Schneidabfalles vom Schneidbrett mittels eines Luftstromes und zum Sammeln des vom Schneidbrett entfernten Schneidabfalles vorgesehen sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß diese Mittel aus einem an eine Preßluftleitung anschließbaren, gegen die obere Fläche des Schneidbettes gerichteten, festen Blasrohr (4, 19), ebenfalls an diese Preßluft leiteng anschließbaren, unmittelbar neben oder in den Auflaufflächen der Auflaufnocken (16) nach oben mündenden Blaskanälen (20) und einem jenseits des Schneidbettes im Luftstrom des Blasrohres und über einer Abfuhröfnung angeordneten Fangvorrichtung (8, 9) bestehen. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung aus einer geknickten Fläche (8, 9) besteht, die einen Raum einschließt, der gegen die Blasrichtung sich öffnet. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Fangschirmes (8) rostförmig, z. B. durch Anordnung mehrerer vertikaler Stäbe (9), ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1087 062; USA: Patentschrift Nr. 2 960 898.
DEA45327A 1963-03-18 1964-02-26 Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten fuer Huellblaetter Pending DE1278910B (de)

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NL1278910X 1963-03-18

Publications (1)

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DE1278910B true DE1278910B (de) 1968-09-26

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ID=19872829

Family Applications (1)

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DEA45327A Pending DE1278910B (de) 1963-03-18 1964-02-26 Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten fuer Huellblaetter

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DE (1) DE1278910B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087062B (de) * 1956-03-21 1960-08-11 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Anlegen von Umblaettern an den Wickeltisch einer Zigarrenwickelmaschine
US2960898A (en) * 1958-06-26 1960-11-22 Int Cigar Mach Co Web feed for cigar machines

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087062B (de) * 1956-03-21 1960-08-11 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Anlegen von Umblaettern an den Wickeltisch einer Zigarrenwickelmaschine
US2960898A (en) * 1958-06-26 1960-11-22 Int Cigar Mach Co Web feed for cigar machines

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