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DE1278999B - Vorrichtung zum Mischen eines gasfoermigen, fluessigen oder pulverfoermigen Stoffes oder Stoffgemisches in einer Fluessigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen eines gasfoermigen, fluessigen oder pulverfoermigen Stoffes oder Stoffgemisches in einer Fluessigkeit

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Publication number
DE1278999B
DE1278999B DEM62433A DEM0062433A DE1278999B DE 1278999 B DE1278999 B DE 1278999B DE M62433 A DEM62433 A DE M62433A DE M0062433 A DEM0062433 A DE M0062433A DE 1278999 B DE1278999 B DE 1278999B
Authority
DE
Germany
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liquid
chamber
vortex chamber
opening
wall
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM62433A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNEST NEWELL MARTIN
Original Assignee
ERNEST NEWELL MARTIN
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Filing date
Publication date
Application filed by ERNEST NEWELL MARTIN filed Critical ERNEST NEWELL MARTIN
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Publication of DE1278999B publication Critical patent/DE1278999B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/10Mixing by creating a vortex flow, e.g. by tangential introduction of flow components
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/80Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis
    • B01F25/85Falling particle mixers, e.g. with repeated agitation along a vertical axis wherein the particles fall onto a film that flows along the inner wall of a mixer

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Mischen eines gasförmigen, flüssigen oder pulverförmigen Stoffes oder Stoffgemisches in einer Flüssigkeit Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen eines gasförmigen, flüssigen oder pulverförmigen Stoffes oder Stoffgemisches in einer Flüssigkeit, bestehend aus einer zylindrischen Wirbelkammer mit im wesentlichen waagerechter Achse und mit zwei die Stoffe in gleicher Drehrichtung zuführenden Tangentialleitungen, von welchen eine lotrecht von oben in die Wirbelkammer einmündet und die die Flüssigkeit unter Druck zuführende Leitung düsenförmig ausgebildet ist, wobei eine Austragsöffnung in einer der Stirnwände der Kammer vorgesehen ist.
  • Es ist eine Vorrichtung zum Fördern eines oder mehrerer fester, flüssiger oder gasförmiger Zusatzmedien in ein unter Druck stehendes, flüssiges oder gasförmiges strömendes Hauptmedium bekannt. Dabei wird das Hauptmedium nacheinander durch zwei konzentrisch angeordnete, von Rotationsflächen begrenzte Hohlräume geführt, welche in der Mitte durch einen ebenfalls konzentrischen Kanal verbunden sind.
  • Die Zuführung des Zusatzmediums geht dabei in der Nähe der konzentrischen Achse vor sich. Bei der bekannten Anordnung dient die große kinetische Energie des durchströmenden Hauptmediums dazu, eine Senkenströmung zu erzeugen, wodurch das Zusatzmedium eingesaugt werden kann. Es ist auch eine Anordnung zu einem ähnlichen Zweck bekannt, bei der jedoch - im Gegensatz zu der eben beschriebenen bekannten Anordnung - nur ein im wesentlichen ringförmiger Kanal für das Hauptmedium vorgesehen ist. Dabei findet der Austrag konzentrisch zur Achse statt.
  • Eine ähnliche Einrichtung ist auch zum Herstellen von lagerbeständigen Bitumenemulsionen bekanntgeworden, wobei wieder - wie bei den oben beschriebenen bekannten Anordnungen - eine Senkenströmung in der Vorrichtung erzeugt wird.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen hat sich die Erfindung eine andere Aufgabe gestellt als die dort jeweils gelöste, nämlich eine ganz besonders innige Mischung herzustellen, wobei das Problem, daß ein Hauptströmungsmittel unter großem Druck steht und ein anderes Strömungsmittel in diese eingebracht werden soll, gar nicht besteht. Vielmehr will die Erfindung eine entsprechende Vorrichtung schaffen, die eine besonders innige Mischung oder Belüftung der Komponenten, insbesondere bei sehr kleinen Durchflußmengen, gestattet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung und besteht darin, daß die Flüssigkeitszuleitung unterhalb der Öffnung der die Stoffe nur durch Schwerkraft zuführenden lotrechten Tangentialleitung in die Wirbelkammer einmündet, daß die obere Innenwand der Kammer mit einer in Bewegungsrichtung des Gutes spiralenförmig verlaufenden, die Wirbelkammer zunehmend verengenden Ablenkfläche versehen ist und daß die Austragsöffnung sich an der tiefsten Stelle der Wirbelkammer befindet und mit einem Teil ihres Öffnungsquerschnittes in der zylindrischen Wand liegt.
  • In einer praktischen Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß die lotrechte Tangentialzuleitung mit dem Ausgang einer trichterförmig ausgebildeten Vormischeinrichtung verbunden ist, wobei ein Teil der Zumischflüssigkeit in einem Strahl der Trichterwand etwa tangential zugeführt wird.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung. In dieser zeigt F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Mischers nach der Erfindung nach Abnahme einer Seitenwand des Mischers, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der F i g. 1, Fig. 3 einen Teilschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, F i g. 4 eine Draufsicht auf den Trichter und Fig. 5 einen Teilschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2.
  • Die Einrichtung gemäß F i g. 1 weist ein zylindrisches Gehäuse auf, welches im ganzen mit H bezeichnet ist, und dessen Wand 10 mit einer inneren, gebogen verlaufenden Oberfläche 11 von spiralförmiger Gestalt ausgebildet ist, welche die Begrenzung der inneren Wirbelkammer 12 bildet. Die gebogen verlaufende Oberfläche verleiht der Begrenzung der Wirbelkammer 12 eine im allgemeinen spiralförmige Gestalt, obwohl es natürlich nicht erforderlich ist, daß die innere Oberfläche der Wand 10 eine geometrisch exakte Spirale darstellt. Ganz allgemein gesagt, ist die gebogen verlaufende Ablenkfläche 11 durch eine solche Anderung des Krümmungsradius gekennzeichnet, daß an einem Ende 11 a der kleinste Radius ist und am anderen oder Einlaßendellb der größte Radius ist, wobei die Radiusveränderung entweder kontinuierlich oder schrittweise vor sich geht. Auf Grund des sich verändernden Krümmungsradius der Oberfläche der Wand 10 liegen die beiden Enden bei 11 a und 11 b radial zueinander mit Abstand.
  • Bei der bevorzugten Ausführung nach F i g. 1 werden die wesentlichen Teile des Mischers übereinander angeordnet, so daß die Wand 10 in einer senkrecht stehenden Ebene gebogen verläuft. Die Wand erstreckt sich gemäß F i g. 1 im wesentlichen über 3600 um eine mittlere, waagerecht angeordnete Achse, welche senkrecht zur Ebene der Zeichnung steht.
  • Die Wirbelkammer 12 wird von zwei ebenen parallelen Stirnwänden 14 und 15 abgeschlossen, wobei die Stirnwand 14 abnehmbar ausgebildet ist damit die Wirbelkammer für erforderliche Reinigungen zugänglich ist. Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, haben die Stirnwände 14 und 15 im wesentlichen ebene Innenoberflächen. Ein Dichtring 17 steht mit der Innenfläche der Stirnwand 14 im Eingriff, um eine flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen der Stirnwand 14 und der Wand 10 des Gehäuses zu bilden.
  • Die Stiruwand 14 wird durch zwei Bolzenl8 mit Flügelmuttern 19 festgehalten, wobei die Flügelmuttern von Hand betätigt werden können, wodurch es nicht erforderlich ist, irgendwelche Spezialwerkzeuge od. dgl. zum Auseinandernehmen bzw. Zusammensetzen des Mischers vorzusehen.
  • Die Bolzenl8 können auch zur Befestigung des Mischers an einem Halteteil verwendet werden, wie dies in Fig.2 gezeigt ist. Dabei ist ein Ende des Bolzens 18 mit der Halterung 20 verbunden.
  • Zum Eingeben einer Masse, welche mit Flüssigkeit gemischt werden soll in die Wirbelkammer 12 ist eine Einlaßvorrichtung vorgesehen. Dieser Einlaß weist einen Trichter 21 von vorzugsweise kegelstumpfförmiger Gestalt auf und ist mit senkrechter Achse 22 angeordnet. Der Trichter 21 steht über eine als Einfaßöffnung ausgebildete Tangentialzuleitung 23 mit der Wirbelkammer 12 in Verbindung, welche an einer Seite der Wirbelkammer an der Endwandung 11 b der Oberfläche 11 anliegend vorgesehen ist, damit das in die Wirbelkammer eintretende Material im wesentlichen tangential zur Oberfläche 11 eingeführt wird.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel gelangt das Material aus dem Trichter in die Mischkammer durch die Wirkung der Schwerkraft.
  • Um ein Beispiel zu geben sei angenommen, daß der in den Mischer einzugebende Stoff ein trockenes Pulver, z. B. Kakao oder Schokolade, sei, und daß die abgemessene Menge dieses Pulvers in den Trichter 21 mittels eines Einlaufrohres 25 od. dgl. eingegeben wird. Zum Einlaß gehört eine Wasserdüse 26, welche derart ausgebildet und angeordnet ist, daß sie einen Wasserstrom mehr oder minder tangential über die innere kegelförmige Oberfläche des Trichters 21 führt, um das Pulver ganz oder teilweise zu lösen oder es wenigstens in Form einer Suspension zu halten, wenn das Wasser durch Wirkung der Schwerkraft durch die Einlaßöffnung 23 in die Wirbelkammer 22 fließt. Der Trichter 21 kann eine oder mehrere innere ringförmige Schultern 21 a aufweisen, welche die abwärts gerichtete Bewegung des. Wassers verlangsamen und es somit länger im Trichter halten und damit eine größere Auflösung des Pulvers bewirken.
  • Auf diese Weise stellt der Trichter 21 eine Vormischkammer dar, in welcher eine Charge trockenen Pulvers derart mit einer Flüssigkeit, z. B. Wasser, gemischt werden kann, daß die in die Wirbelkammer 12 eintretende Masse flüssig ist. Das beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde besonders zur Herstellung von Getränken aus leicht löslichen Pulvern, wie z. B.
  • Kaffee, Tee, Milch, Kakao u. ä., ausgelegt. Es wird darauf hingewiesen, daß die in den Trichter 21 gelangende Masse auch eine Flüssigkeit sein kann wie z. B. ein Sirup- oder ein Flüssigkeitskonzentrat. Unter diesen Umständen kann die Wasserdüse 26 dazu vorgesehen sein, das ganze Material aus dem Trichter in die Wirbelkammer zu spülen. Selbstverständlich ist es auch möglich, feste oder flüssige Materialien unmittelbar durch die Einlaßöffnung 23 ohne Berührung mit dem Trichter 21 in die Wirbelkammer einzuführen.
  • Das normalerweise in Form einer Flüssigkeit in die Wirbelkammer 10 durch die Tangentialzuleitung 23 eintretende Material prallt auf einen Flüssigkeitsstrahl, welcher durch die öffnung 28 in die Wirbelkammer 12 eintritt. Dieser zweite Flüssigkeitsstrom hat eine relativ hohe Geschwindigkeit, um die zwei Flüssigkeiten innerhalb der Wirbelkammer herumzutreiben, wodurch ein Wirbel der zwei Flüssigkeiten gebildet wird, welcher diese beiden gründlich mischt und belüftet. Durch die Strahlwirkung des bei 28 eintretenden Flüssigkeitsstrahles wird Luft in die Flüssigkeit eingebracht, welche in den Wirbel gefördert wird. Für diesen Zweck ist Luft verfügbar, welche durch die Tangentialzuleitung23 in die Wirbelkammer eintritt. Weitere Luft für diesen Zweck ist diejenige, welche von dem Wasser gelöst ist, welches durch die Öffnung 28 eintritt. Der niedrige Druck in der Düse bei 28 a gibt die gelöste Luft frei. Eine dritte Quelle für Luft kann in einigen Fällen das trockene und damit lufthaltige Pulver selbst sein.
  • Der durch die Öffnung 28 eintretende Flüssigkeitsstrom fließt durch eine als Bohrung ausgebildete Düse 29, welche mit einer Wasserquelle über eine Rohrleitung 30 in Verbindung steht. Diese Rohrleitung ist mit dem Gehäuse des Mischers verbunden, wie z. B. bei 31 dargestellt ist. Die Düse 29 ist vorzugsweise mit einer Abzweigung 32 versehen, welche mittels einer Rohrleitung 34 mit dem Düsenkopf 26 verbunden ist. Auf diese Weise werden die aus der Öffnung 28 und dem Düsenkopf 26 austretenden Flüssigkeiten einer gemeinsamen Quelle entnommen. Dies ist die übliche Anordnung bei der Herstellung von Getränken, wenn man einen pulverförmigen Extrakt in heißem Wasser lösen will. Selbstverständlich kann man den Düsenkopf 26 und die Düse 29 mit verschiedenen Flüssigkeitsbehältern verbinden, was z. B. erforderlich sein kann, wenn man zwei verschiedene Flüssigkeiten in die Wirbelkammer einspritzen will.
  • Die Düse 29 ist derart angeordnet, daß sie den durch die Öffnung 28 eintretenden Strahl im wesentlichen tangential zur spiralförmig gekrümmten Oberfläche einspritzt. Dieser stromabwärts der Tangentialzuleitung23 vorgesehene Strahl tritt mit dem von dort kommenden Produkt in Wechselwirkung. Die aus der Düse herausströmende Flüssigkeit trägt die durch die Tangentialzuleitung 23 kommende Masse nach oben entlang der spiralförmigen Ablenkfläche 11 in Richtung auf den Teil mit kleinerem Krümmungsradius. Am Ende 11 a der Ablenkfläche wird die Masse nach unten gerichtet, um wieder aufgenommen zu werden. Vermöge der Zentrifugalkraft wird die Flüssigkeit in Form einer Schicht über die gebogen verlaufende Ablenkfläche 11 verteilt. Ein Teil der Flüssigkeit kann mehrere Male auf einem geschlossenen Weg innerhalb der Wirbelkammer 12 herumgeführt werden, bevor sie aus der Wirbelkammer abgelassen wird. Wenn die sich über die gebogen verlaufende Ablenkfläche 11 bewegende Schicht der Flüssigkeit das Ende 11 a der Ablenkfläche verläßt, wird sie anfangs nach unten gerichtet aber einige Flüssigkeit steht noch unter mehr oder weniger starker Wirkung der radialen Komponente der wirbelnden Bewegung. Durch diese radiale Komponente wird die Flüssigkeit, welche nunmehr die Form eines frei fallenden Vorhanges hat gegen die Düse 28 abgelenkt.
  • Diese Ablenkung wird stärker, wenn die Flüssigkeitslage dicker wird. Der Strahl 28 a aus Wasser oder einer anderen durch die Öffnung 28 eintretenden Flüssigkeit zerschlägt diesen Vorhang herabfallender Flüssigkeit und erzeugt dadurch Turbulenz, welche ihrerseits Luft einzieht und gleichzeitig die Flüssigkeiten gründlich mischt. Auf Grund der Kraftwirkung der Düse wird die Mischung entlang der mit der Ablenkfläche versehenen Zwischenwand 10 wieder herumgewirbelt.
  • Man ersieht insbesondere aus F i g. 1, daß die Wand 10 einen Fortsatz 10 a trägt, welcher nicht nur der Teil kleinsten Kurvenradiuses bei 11 a der Ablenkfläche 11 ist, sondern auch eine Trennvorrichtung ist, welcher den Wirbel von der einkommenden Masse aus der lotrechten Tangentialzuleitung 23 trennt. Auf der anderen Seite der Ablenkfläche 11 a wird das zugeführte Gut durch diesen in Richtung auf den Strahl bei der Öffnung 28 geleitet und wird dann durch den Strahl in den Wirbel geführt, und zwar in im wesentlichen tangentialer Richtung bezüglich des Wirbels.
  • Während die Flüssigkeit in der Wirbelkammer 12 herumgewirbelt wird, wird durch die Auslaßvorrichtung in Form der Leitung 36 ein Teil der Flüssigkeit abgelassen. Die Leitung 36 öffnet sich zur Wirbelkammerl2 bei der Auslaßöffnung 37 am unteren Teil der Kammer. Die Öffnung 37 liegt zum Teil in der Stirnwand 15, kann jedoch vorzugsweise sich auch etwas in die Wand 10 erstrecken, wie dies bei 37 a in den F i g. 2 und 5 dargestellt ist. Die Flüssigkeit fließt durch die Öffnung 37 in der Stirnwand 15 im wesentlichen unter der Wirkung der Schwerkraft aber durch den Teil der Öffnung 37, welcher im Umfangsteil der Wirbelkammer liegt, wird dieser Flüssigkeitsfluß im wesentlichen durch Zentrifugalkraft bewirkt. Da die Öffnung37 auf einer Seite der Wirbelkammer angeordnet ist, wie z. B. in Fig. 2 zu sehen ist, und bezüglich der Öffnung 28 und des Strahles 28 a exzentrisch angeordnet ist, entsteht ein seitlich gerichteter Fluß von einem Teil der Flüssigkeit in der Wirbelkammer, um die Auslaßöffnung zu erreichen.
  • Durch diese Anordnung der Öffnungen erreicht man, daß ein Teil der gemischten Flüssigkeit graduell durch die Auslaßöffnung 36 während eines Großteiles des Mischvorganges herausgelassen wird, wenn zusätzliches Material in die Wirbelkammer eingeführt wird.
  • Das Volumen der gemischten Flüssigkeit und die Verweilzeit derselben in der Wirbelkammer als auch die Entladegeschwindigkeit durch die Öffnung 36 können dadurch beeinflußt werden, daß man die Abmessungen der Entladeöffnung 37 entsprechend auslegt und die Gesamtfläche der Öffnung in entsprechender Weise auf die Stirnwand 15 und die Wand 10 verteilt.
  • Ein weiterer Vorteil der Anordnung der Öffnung 37 ist darin zu sehen, daß der Querschnitt der Leitung 36 größer gemacht werden kann als notwendig ist, um die Geschwindigkeit der Strömung in der Leitung auf einen erwünschten Wert zu reduzieren, ohne daß man dadurch notwendigerweise die Gesamtquerschnittsfläche der Öffnung 37 unter einen erwünschten Wert verringern müßte. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß ein unmittelbarer Fluß auf Grund der Schwerkraft durch die ganze Mischanordnung von oben nach unten ohne Hemmung stattfindet, wodurch man insbesondere die Selbstreinigungseigenschaften des Mischers erreicht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Mischen eines gasförmigen, flüssigen oder pulverförmigen Stoffes oder Stoffgemisches in einer Flüssigkeit, bestehend aus einer zylindrischen Wirbelkammer mit im wesentlichen waagerechter Achse und mit zwei die Stoffe in gleicher Drehrichtung zuführenden Tangentialleitungen, von welchen eine lotrecht von oben in die Wirbelkammer einmündet und die die Flüssigkeit unter Druck zuführende Leitung düsenförmig ausgebildet ist, wobei eine Austragsöffnung in einer der Stirnwände der Kammer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitszuleitung (29) unterhalb der Öffnung der die Stoffe nur durch Schwerkraft zuführenden lotrechten Tangentialleitung (23) in die Wirbelkammer (12) einmündet, daß die obere Innenwand der Kammer mit einer in Bewegungsrichtung des Gutes spiralenförmig verlaufenden, die Wirbelkammer zunehmend verengenden Ablenkfläche (11 a) versehen ist und daß die Austragsöffnung (37) sich an der tiefsten Stelle der Wirbelkammer (12) befindet und mit einem Teil ihres Öffnungsquerschnittes (37 a) in der zylindrischen Wand (10) liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lotrechte Tangentialzuleitung (23) mit dem Ausgang einer trichterförmig ausgebildeten Vormischeinrichtung (21) verbunden ist, wobei ein Teil der Zumischflüssigkeit in einem Strahl der Trichterwand etwa tangential zugeführt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 614 701, 645 546, 842 310, 1 031 284.
DEM62433A 1964-09-15 1964-09-15 Vorrichtung zum Mischen eines gasfoermigen, fluessigen oder pulverfoermigen Stoffes oder Stoffgemisches in einer Fluessigkeit Pending DE1278999B (de)

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