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DE1278868B - Schwimmfaehiger, wasserdichter Fender - Google Patents

Schwimmfaehiger, wasserdichter Fender

Info

Publication number
DE1278868B
DE1278868B DEV34552A DEV0034552A DE1278868B DE 1278868 B DE1278868 B DE 1278868B DE V34552 A DEV34552 A DE V34552A DE V0034552 A DEV0034552 A DE V0034552A DE 1278868 B DE1278868 B DE 1278868B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fender
filling
core
fillings
buoyant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV34552A
Other languages
English (en)
Inventor
Duff L Dean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRIPLE D IND Inc
Original Assignee
TRIPLE D IND Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRIPLE D IND Inc filed Critical TRIPLE D IND Inc
Publication of DE1278868B publication Critical patent/DE1278868B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/20Equipment for shipping on coasts, in harbours or on other fixed marine structures, e.g. bollards
    • E02B3/26Fenders
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/30Adapting or protecting infrastructure or their operation in transportation, e.g. on roads, waterways or railways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)

Description

  • Schwimmfähiger, wasserdichter Fender Die Erfindung betrifft einen schwimmfähigen, mit einem wasserdichten Überzug versehenen Fender mit einem hohlen Kern, der an den Seiten Halter und Deckplatten aufweist, die mittels eines durch die Bohrung des Kerns verlaufenden Stahlkabels od. dgl. verbunden sind und mit einer im Zwischenraum zwischen dem Kern und dem wasserdichten Überzug angeordneten Füllung.
  • Viele Jahre lang wurden Bastmatten u. dgl., Korkstücke und fester, nicht poröser Gummi mit Gewebeeinlagen als Fender verwendet. Diese Materialien haben sich als geeignet herausgestellt, um Beschädigungen, die durch den Zusammenstoß zweier Schiffe oder eines Schiffes mit dem Hafenbecken bewirkt werden, zu vermindern oder zu verhindern, indem der Aufprall teilweise aufgefangen und auf eine größere Fläche verteilt wurde. Diese bisher benutzten Vorrichtungen haben jedoch zahlreiche Nachteile. Die meisten dieser Fender absorbieren Wasser, schwimmen nicht und nutzen sich schnell ab. Ferner verlieren sie im Laufe der Zeit ihre Stabilität und ihr Federungsvermögen, um über längere Zeiträume den außerordentlich starken Beanspruchungen beim normalen Gebrauch Widerstand leisten zu können.
  • So ist ein Fender, aufgebaut aus Scheiben von Automobil-Reifen-Gummi bekanntgeworden, der einen hohlen Kern und an beiden Seiten Halter und Deckplatten aufweist. Durch die Bohrung des Kerns verläuft ein Stahlkabel oder eine Stange.
  • Dagegen ist bereits ein Fender bekannt, der viele dieser Nachteile vermeidet. Dieser Fender besteht aus einem hohlen Gummikern, um den herum Bahnen von schwimmfähigem elastischem Material spiralförmig gewickelt und aneinander geklebt sind. Der auf diese Weise erhaltene zylindrische Körper wird in einem wasserdichten Überzug bündig verpackt. An beiden Seiten des Fenders vorgesehene Halter sind durch ein Stahlkabel verbunden, das in der inneren Bohrung des Kerns verläuft. Beim Gebrauch werden diese Fender außen an dem Schiffskörper angeordnet und mittels an den Halterungen vorgesehenen Leinen befestigt. Dieser Fender hat Vorteile, da er wasserdicht, schwimmfähig, stabil und elastisch ist. Darüber hinaus ist er feuerbeständig und in einfacher Weise zu reinigen und zu reparieren.
  • Dieser Fender ist jedoch nicht für alle Anwendungen gleich gut geeignet. Es kommen Anwendungsbereiche in Frage, die Fender mit einem großen Durchmesser erfordern. Durch Vergrößerung des Durchmessers eines Fenders über eine bestimmte Grenze hinaus verschlechtert sich jedoch seine Festigkeit in bezug auf axiale Kräfte. Große axiale Kräfte bewirken ein Auseinanderreißen der aneinandergrenzenden Spiralen des schwimmfähigen Materials, das spiralförmig in dem Fender aufgewickelt ist. Die Folge davon ist, daß sich die äußeren Schichten leicht parallel zu der Achse des Fenders ablösen, wodurch der Fender verformt oder vollständig zerstört wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, auch für diese Zwecke einen ausreichend stabilen Fender zu schaffen, der großen axialen Kräften widerstehen kann.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Fender gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens eine weitere Füllung aus schwimmfähigem Material auf einen Überzug über die erste Füllung aufgebracht und ihrerseits mit einem wasserdichten Überzug abgedichtet ist und daß die erste Füllung in an sich bekannter Weise aus miteinander verbundenen Scheiben besteht.
  • Diese erfindungsgemäße Bauweise bewirkt, daß der Fender starken axialen Kräften, ohne sich zu verformen, widerstehen und diese übertragen kann, da die einzelnen Scheiben aus schwimmfähigem Material parallel zu der einwirkenden Kraft sich nicht verschieben können. Der erforderliche Durchmesser und die genügende Elastizität wird durch die Anordnung der weiteren Füllungen erreicht.
  • Die weiteren Füllungen können durch spiralförmiges Aufwickeln von Materialbahnen hergestellt sein. Ein derartiger Fender besteht aus mehreren umhüllten Füllungen von schwimmfähigem Material, eine jeweils in der anderen, wodurch die Herstellung von zylindrischen Fendern mit einem großen j.?prchmesser möglich wird, ohne daß die Festigkeit in Bezug auf axiale Kräfte vermindert würde. Der Durchmesser jeder einzelnen spiralförmigen Füllung aus schwimmfähigem Material wird so klein gehalten, daß durch die axialen Kräfte kein Aufspalten des spiralförmigen Materials erfolgt. Der erfindungsgemäße Fender wird in einfacher Weise dadurch auf den gewünschten Durchmesser gebracht, daß mehrere überzogene Füllungen von schwimmfähigem Material um die Außenfläche des Kerns angeordnet werden.
  • Vorzugsweise sind die Scheiben aneinander und/oder auf den Kern geklebt, um beim Gebrauch auftretenden Kräften wirkungsvoll widerstehen zu können.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bestehen die Seheiben aus schwimmfähigem Material. Ebenso besteht vorzugsweise jede weitere Füllung aus schwimmfähigem Material ünd/oder aus elastischem Material. In vorteilhafter Weise kann mindestem -eine der weiteren FMlnpgen aus spiralförmig au#gewicjelie Piihnen bestehen, -Die $pheiben bestehen vorzugsweise aus festerem Material als die weiteren Füllungen.
  • Die erfindungsgemäßen Fender weisen eine relativ große Verformung bei relativ kleinen äußeren Belastungen und eire relativ geringere Verformung bei zunehmenden äußeren Belastungen auf. Dadurch wird eine mehr7äbgestüfte Übertragung von Kräften zwischen zusammenstoßenden Oberflächen ermöglicht.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen @Fenders, , in dem Streifen von schwimmfähigem Material um den darg_ estellten Fender herumgewickelt sind, und F' i g. 2. einen Quersehnit _düreh den in F i g. 1 dargestellten Fender.
  • In den F i g. 1 und 2 ist ein Kernstück 22 a dargestellt, das Scheiben 2, einen wasserdichten Überzug 3 und einen hohlen Kern 1 aufweist. Das Kernstück selbst ist in bekämuxer"Weise als Fender ausgebildet. Bahnen von schwimmfähigem Material sind um die Außenfläche des Kernstücks 22 a als spiralförmige Füllung 21 gewickelt, die in einem einfachen Überzug 20 eingepackt ist.* Um den Überlug 20 sind weitere Streifen von schwimmfähigem Material zu einer spiralförmigen Füllung 23 gewickelt. Die gesamte Vorrichtung ist in einem versiegelten, wasscr= dichten, doppelten Überzug 25, ähnlich dem Überzug 3, eingepackt. Deckplatten 30 a, 30 b passen Mer den Überzug 25 und auf die- vorstehenden Teile der Halter 29 ä,- 29 b. Die Bahnen .der spiralförmigen Füllung 21 und 23 sind - aneinandergekläbt. Die mit 24 und 28 bezeichneten Steifen .in F"i g. 2 der Enden der Bahnen, die an die .Oberfläche des Kernstücks 22a und den Überzug 20 angeklebt sind, sind abgeschrägt, um einen 'allmählichen Übergang zu bewirken. Das Material der Füllungen 21 und 23 ist vorzugsweise elastischer als das Material der Scheiben z. Beispielsweise kann hierfür Polyvinylchlorid-Schaum verwendet werden. Obgleich der in F i g. 1 un4 2 dargestellte Fender aus .drei überzogenen Füllungen aus schwimmfähigem Material besteht, die ineinander angeordnet sind, können beliebig viele Füllungen aül`eigander verwendet werden. Die Füllungen können aus jeder beliebigen Art oder aus Kombinationen von Füllungsarten aus schwimmfähigem Material bestehen. Dadurch, daß die Füllungen aus schwimmfähigem Material getrennt überzogen sind, ist es möglich, Fender mit großen Durchmessern und guten Festigkeitseigenschaften in Bezug auf axiale Kräfte herzustellen, da jeder einzelne Überzug dem in ihm enthaltenen schwimmfähigen Material zusäfzliehe Festigkeit verleiht. Nur der jeweils _äußere Überzug muß- tatsächlich wasserdicht sein.
  • Die Verwendung von mehreren Füllungen erlaubt eine Kontrolle der 'Spannungs--Verfornlungseigenseha#ten des -eweiligen -Fenders. So weist der in-den Fig. 1 und 2 dargestellte Fender ei_ne^relativ große Vierformung bei der anfänglichen B_ eanfsehlägung mit Spannungskräften auf und eine relativ verminfierte Verformung betgrößeren 5pännungskräften. Als Folge davon - gestattet der Fender eine allmählichere Übertragung von Kräften zwischen zwei @zusämmenstoßenden Schiffen.
  • Der Fender hat kreisförmigen Querschnitt, wie iu F f g. 2 dargestellt. Es können jedoch auch Fender mit- ovalem Q.üerschnitt hergestellt werden. Daher wird unter >Scheiben« nicht mir- ein Material mit kreisförmigem, sondern auch mit ovalem Qüersehnitt verstanden.
  • Bei der Herstellung der Fender können diese abschließenderhitzt weiden, so daß die verschiedenen Teile in einem gewissen Ausmaß verschmelzen.

Claims (7)

  1. P@tentans,.ri;icle3 1. Schw_ immfähiger, mit einem wasserdichten Überzug versehener Fender mit einem hohlen Kern, der ayn, den Seiten Halter, und Iiäckplatten aufweist, die mittels eines durch die Bohrung des Kerns verlau#endän Stahlkabels od. dgl. ''ver-Bunden rindrund mit einer im 2#wisclienräum zwischen dem Kern und dem wasserdichten Überzug angeordneten Füllung, dadurch g e -k e .n n z'e i d h n e t, daß mindestens eine weitere Füllung @21, 23) aus sehyvimmfälügem Material auf einen- Übezzug (3) über die "erste Füllung (22a) @' aufgebracht und ihrerseits' mit einem wasserdichten Überzug (20, 25) abgedichtet ist und daß die erste Füllung ,(22a)' in` an sieh bekannter Weise aus miteinander ' verbundenen Scheiben (2) besteht.
  2. 2. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich_net, daß die Scheiben (2) aneinander und/ oder auf den Kern (1) geklebt sind.
  3. 3. Fender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß " die Seheiben (2) ans schwimmfähigem Material bestehen. 1 4..
  4. Fender nach einem der Ahsprüehe 1 bis 3, dadurch gekennzeiehiet, daß jede weitere Füllung (21, 23) aus schwimmfähigem Material besteht.
  5. 5. Fender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenüzefehnet, däß jede weitere Fül= Jung (21, 23) aus elasiisehem Material besteht.
  6. 6. Fender nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der weiteren Füllungen (21) aus spiralförmig aufgewickelten Bahnen besteht.
  7. 7. Fender nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (2) aus festerem Material als die weiteren Füllungen (21, 23) hergestellt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 3113 546; USA.-Patentschrift Re 18 672 (1781403).
DEV34552A 1966-11-25 1967-10-04 Schwimmfaehiger, wasserdichter Fender Pending DE1278868B (de)

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DE1278868B true DE1278868B (de) 1968-09-26

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ID=22432474

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DEV34552A Pending DE1278868B (de) 1966-11-25 1967-10-04 Schwimmfaehiger, wasserdichter Fender

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991001913A1 (en) * 1989-08-04 1991-02-21 Sang Choon Lee Shock absorbing fender for vessels

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US3113546A (en) * 1963-03-04 1963-12-10 Albert E Mountcastle Boat fender device

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