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DE1278865B - Schiffsladevorrichtung mit einem zwischen einem Pfostenpaar in Schiffslaengsrichtung durchschwingbar angeordneten Ladebaum - Google Patents

Schiffsladevorrichtung mit einem zwischen einem Pfostenpaar in Schiffslaengsrichtung durchschwingbar angeordneten Ladebaum

Info

Publication number
DE1278865B
DE1278865B DEH55392A DEH0055392A DE1278865B DE 1278865 B DE1278865 B DE 1278865B DE H55392 A DEH55392 A DE H55392A DE H0055392 A DEH0055392 A DE H0055392A DE 1278865 B DE1278865 B DE 1278865B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
ship
posts
loading boom
loading
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH55392A
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Kuhtz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Howaldtswerke Hamburg A G
Original Assignee
Howaldtswerke Hamburg A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Howaldtswerke Hamburg A G filed Critical Howaldtswerke Hamburg A G
Priority to DEH55392A priority Critical patent/DE1278865B/de
Priority to SE299166A priority patent/SE343256B/xx
Priority to GB977266A priority patent/GB1073765A/en
Publication of DE1278865B publication Critical patent/DE1278865B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/04Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of derricks, i.e. employing ships' masts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Schiffsladevorrichtung mit einem zwischen einem Pfostenpaar in Schiffslängsrichtung durchschwingbar angeordneten Ladebaum Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiffsladevorrichtung mit einem zwischen einem Pfostenpaar in Schiffslängsrichtung durchschwingbar angeordneten Ladebaum mit Doppelhangerführung und zwei voneinander unabhängigen Hangerwinden, bei der die Köpfe der Pfosten mit drehbaren, die Hangertaljen frei führenden Leitvorrichtungen versehen sind, und mit zwei beiderseits des Ladebaumes frei durchschwingend angeordneten, in der Arbeitsstellung des Ladebaumes gemeinsam die Nutzlast tragenden Lastblockpaaren, die an einem den Ladebaumnocken durchdringenden Bolzen drehbar aufgehängt sind.
  • Derartige Ladevorrichtungen sind bekannt; sie dienen der wechselweisen Bedienung von zwei hintereinander angeordneten Luken. Die Pfosten sind querschiffs angeordnet, und der Ladebaum ist zwischen den Luken auf dem Schiffsdeck frei schwenkbar durch Hangertaljen abgestützt, die an den beiden Pfosten befestigt sind und an dem Ladebaumtopp angreifen. Die Hangertaljen sind an den Pfostenköpfen an Leitvorrichtungen befestigt, durch die die Hangertaljen frei geführt werden.
  • Bei einer solchen bekannten -Ladevorrichtung ist an dem Ladebaum eine Lasttalje mit einer holenden und einer festen Part angeordnet. Zur freien Führung des Lasthakens beim Durchschwingen des Ladebaumes ist ein Teil des Ladebaumes mit dem an ihm befestigten Lasthaken um die Ladebaumachse drehbar angeordnet. Die holende Part des Lastseiles ist hierbei durch den hohlen Ladebaum hindurchgeführt, der beim Durchschwingen um seine Achse um 180' gedreht wird, damit der an dem Ladebaum befestigte Lasthaken in die Arbeitsstellung gebracht wird. Die Ausbildung und Anordnung eines derartigen, um seine Achse drehbaren Ladebaumes ist kompliziert und aufwendig und macht bei jedem Durchschwingen des Ladebaumes eine Handhabung durch das Bedienungspersonal erforderlich. Eine andere bekannte Ausführungsform vermeidet die Anordnung des drehbaren Ladebaumes. Bei dieser Ausführungsform sind zwei an dem Topp des Ladebaumes angreifende Lasttaljen angeordnet, die mit einem einzigen Lastseil ausgestattet sind. Um die beiden Lasttaljen frei am Ladebaum durchschwingen zu können, sind die die oberen Lastblöcke tragenden, auf dem Querbolzen aufgenommenen Blockwippen mit Leitscheiben versehen, auf denen das gemeinsame Lastseil so geführt ist, daß es sich beim Durchschwingen frei über dem Topp des Ladebaumes bewegen kann. Das Lastseil kann hierbei zwei holende, in Lastwinden endende Parten aufweisen; es kann jedoch auch die eine Part an dem Topp des entsprechenden Pfostens befestigt sein, wenn nur eine Lastwinde zur Verfügung steht. Auch bei Verwendung nur einer an einer Ladebaumseite angeordneten Lasttalje sind bei der bekannten Ausführungsform die auf der Blockwippe der Lasttalje angeordneten Leitscheiben erforderlich, um eine einwandfreie Führung des Lastseiles beim Durchschwingen des Ladebaumes zu gewährleisten. Diese bekannte Ausführungsform ist hinsichtlich ihrer Bauart sehr aufwendig auf Grund der Tatsache, daß zufolge der notwendigen Anordnung der Leitscheiben besondere konstruktive Maßnahmen zur Herstellung der Block- wippe erforderlich sind. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Hangertalje über einen größeren Hebelarm am Ladebaum angreift als die Lasttalje, wodurch die maximale Belastbarkeit des Ladebaumes herabgesetzt wird. Diese ungleichen Hebelarme sind bedingt durch die erforderliche Anordnung der komplizierten, mit Leitscheiben ausgestatteten Blockwippe für die Lasttalje. Ein weiterer Nachteil besteht noch darin, daß sich beim Schwenken des Baumes nach außenbords bei blockierten Lastwinden das Lastseil in seiner Länge über die beiden Lastblockpaare ausgleichen muß. Hierbei führen an den einzelnen Lastblockpaaren auftretende unterschiedliche Reibungskräfte zu einer Schräglage der an den beiden Lasthaken aufgehängten Last. Außerdem besteht bei Anordnung von zwei Lastwinden bei ungleichmäßiger Windenbetätigung die-Gefahr, daß das Lastseil allmählich von der einen Windentrommel ablaufen kann, während gleichzeitig die andere Winde praktisch die gesamte Seillänge aufnehmen muß. Hierbei ist die Gefahr der Beschädigung des Lastseiles gegeben, die erfahrungsgemäß schon gegeben ist, wenn es in der dritten Lage auf die Winde auf-läuft.
  • Die Erfindung geht aus von einer solchen bekannten Ladevorrichtung; ihr liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorstehend geschilderten Nachteile die erforderliche aufwendige Bauart der bekannten Ausführungsform. zu vereinfachen und durch Verwendung handelsüblicher Bauteile zu verbilligen und gleichzeitig die überleitung des Lastseiles über den Baumnocken zu verhiüdern. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jede Lasttalje, wie an sich bekannt, eine feste und eine holende Part aufweist und die oberen Lastblöcke der Lasttaljen mit dem jeweils zugeordneten baumseitigen Hangerblock mittels Zugstangen an einer weiteren Zugstange angelenkt sind, die ihrerseits in an sich bekannter Weise mittels eines Wirbels am Bolzen befestigt ist. Durch die Anwendung von zwei getrennten, an sich bekannten Lastseilanordnungen'mit je einer festen und einer holenden Part wird die Anordnung von Leitscheiben überflüssig. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die aufwendige bekannte Blockwippe durch handelsübliche Bauteile zu ersetzen und zu verbilligen. Es können handelsübliche Blöcke unter Verwendung handelsüblicher Zugstangen und eines ebenfalls handelsüblichen Wirbels so miteinander kombiniert werden, daß sowohl die Hangertalje als auch die zugehörige Lasttalie an ein und demselben Punkt des Querbolzens angreift, so daß für beide Taljen der gleiche geringstmögliche Hebelarm gegeben ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der den Bolzen tragende Baumnocken in an sich bekannter Weise um die Baumachse drehbar angeordnet ist. Durch den, drehbaren Baumnocken wird das Entstehen von Torsionsspannungen im Baum unter Wirkung der getragenen Last vermieden, Wenn nämlich der Baum aus seiner geneigten Lage in Schiffslängsrichtung seitlich in Richtung nach außenbords auswandert, liegt der Bolzen des Baumnockens nicht mehr parallel zum Gabelbelzen am Fuß des Ladebaumes, sondem beginnt sich unter dem Einfluß der beiden in Richtung und Größe unterschiedlichen Hanger-kräfte mit dem drehbaren !3auranQrk-,u um die Baumachse zu drehen. Diese, Achsverdrehung würde bei festen Hangerbeschlügen um Ladebaum unterbleiben und damit Torsionsspannungon im Baum hervorrufen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß die Pfosten nach der Schiffsmitte zu um einen Winkel kleiner als 90' geneigt angeordnet sind.
  • Die holenden Parten der beiden Seiltaljen laufen von den Last- und Hangertaljenblöcken parallel mit den Hangerseilen zu den an den Pfosten angeordneten Kloben und von dort zur Winde. Der Kloben ist in seinem Oberteil für die Befestigung des Hangerblockes entsprechend geformt und besitzt in seid nem, oberen Ende zwei Leitscheiben für die holenden Parten je eines Hangerseiles und je eines Lastseiles. Die beiden holenden, Parten werden durch die axiale i Durchbohrung des Klobens zur Winde geführt.
  • Die Erfindung kann auch mit den gleichen Vor" teilen Anwendungen finden, wenn an Stelle von zwei beiderseits des Ladebaumes angeordneten Lasttaljen nur eine, an einer Baumseite befindliche, Lasttalje d vorgesehen ist.
  • Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsfonn der Erfindung, und es bedeutet Ab. b. 1 eine schematische Teildarstellung der erfindungsgemäßen Ladevorrichtung querschiffs gesehen und A b b. 2 eine Darstellung gemäß A b b. 1 längsschiffs gesehen, Wie die Abbildungen zeigen, sind in Querrichtung des Schiffes zwei einander gegenüberstehende Pfosten3 auf dem Schiffsdeck fest angeordnet, während der Ladebaum 4 in einem nicht gezeigten Lager auf dem Schiffsdeck frei drehbar abgestützt ist. Die Pfosten 3 und der Ladebaum 4 liegen zwischen zwei einander benachbarten Luken, die wahlweise von dem Ladebaum 4 bedient werden können. Zu diesem Zwecke ist, wie die Ab b. 1 zeigt, der Ladebaum 4 wahlweise auf die eine oder andere Seite der Pfosten zu schwingen, wobei er frei zwischen den Pfosten 3 hindurchschwingt.
  • Der Ladebaum4 wird durch zwei Hangertaljen2 geführt, die an den Pfosten3 befestigt sind. Die Hangertaljen besitzen eine feste Part 2 a; ihre holende Part 2 b ist über die Blöcke 5 und 10 zu einer Seilscheibe 11 geführt, die am oberen Ende des Klobzns 9 befestigt ist. Der Kloben 9 ist mittels eines Drehzapfens 13 in einer Hülse 14 drehbar, die schräg zur Schiffsmitte hin angeordnet ist. Der Kloben 9 und der Drehzapfen 13 besitzen eine axiale Durchbohrung 18, durch die die holende Part 2 b zu der Hangerwinde geführt wird. Der Block 10 der Hangertaljen 2 ist mittels der Zugstangen 17 an dem Kloben 9 befestigt, so daß die Hangertaljen 2 gegenüber den Pfosten 3 frei drehbar aufgehängt sind. Neben dem Ladebaum 4 ist auf beiden Seiten je eine Lasttaljel angeordnet, die ebenfalls eine feste Part la besitzt Die Lasttalje 1 ist über ihre Blöcke 19, 6 geführt und läuft parallel zum Hanger 2 über den Hangerblock10 und die Seilscheibe12 ebenfalls durch die axiale Durchbohrung 18 zu der Lastwinde.
  • Der Block 5 der Hangertalje 2 und der obere Block 6 der Lasttalje 1 sind durch die Zugstangen 16 miteinander verbunden, so daß die Lasttalje 1 senkrecht nach unten hängt. Die beiden miteinander verbundenen Blöcke 5, 6 sind über einen Wirbel 7 an einer Zugstange 8 befestigt, die ihrerseits an dem Bolzen 15 in dem Nocken des Ladebaums 4 befestigt sind.

Claims (3)

  1. Patentan#prüche: 1. Schiffsladevorrichtung mit einem zwischen einem Pfostenpaar m* Schiffslängsrichtung durchsr,hwingbar angeordneten Ladebaum mit Doppe17 « hangerführung und zwei voneinander unabhängigen Hangerwinden, bei der die Köpfe der Pfosten mit, drehbaren, die Hangertaljen frei führenden Leitvor-richtungen versehen sind, und mit zwei beiderseits des Ladebaumes frei durchschwingend angeordneten, in der Arbeitsstellung des Ladebaumes gemeinsam die Nutzlast tragen" den Lastblockpaaren, die, an einem den Ladebaumnocken durchdringenden Bolzen drehbar aufgehängt sind, dadurch gekennzeichn e t, daß jede Lasttalje (6, 19), wie an sich bekannt, eine feste (la) und eine holende (1 b) Part aufweist und die oberen Lastblöcke (6) der Lasttaljen (6, 19) mit dem jeweils zugeordneten baumseitigen Hangerblock (5) mittels Zugstangen (16) an einer weiteren Zugstange (8) angelenkt sind, die ihrerseits in an sich bekannter Weise mittels eines Wirbels (7) am Bolzen (15) befestigt ist. 2.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Bolzen (15) tragende Baumnocken in an sich bekannter Weise um die Baumachse drehbar angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (3) nach der Schiffsmitte zu um einen Winkel kleiner als 900 geneigt angeordnet sind.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1181088, 1201715; Belgische Patentschrift Nr. 653 960; französische Patentschriften Nr. 1292 570, 1378 332; USA.-Patentschrift Nr. 3 098 569.
DEH55392A 1965-03-08 1965-03-08 Schiffsladevorrichtung mit einem zwischen einem Pfostenpaar in Schiffslaengsrichtung durchschwingbar angeordneten Ladebaum Pending DE1278865B (de)

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GB977266A GB1073765A (en) 1965-03-08 1966-03-07 Ships derricks

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GB (1) GB1073765A (de)
SE (1) SE343256B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1292570A (fr) * 1961-06-16 1962-05-04 Ministerul Metalurgiei Si Cons Installation de chargement de navires, comportant un mât de charge pivotant entre deux mâts
US3098569A (en) * 1962-01-26 1963-07-23 Valdemar C Farrell Boom rigging
DE1181088B (de) * 1963-10-12 1964-11-05 H C Stuelcken Sohn Schiffsladevorrichtung mit Ladebaum und Blockwippe zum freien Durchpendeln der Ladetalje zwischen den Pfosten
FR1378332A (fr) * 1963-10-18 1964-11-13 Wiley Mfg Company Perfectionnements au gréement de chargement
BE653960A (de) * 1963-10-12 1965-02-01
DE1201715B (de) * 1964-04-17 1965-09-23 H C Stuelcken Sohn Schiffsladevorrichtung mit Ladebaum und zwei Blockwippen zum freien Durchpendeln beider Ladetaljen zwischen den Pfosten

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Also Published As

Publication number Publication date
SE343256B (de) 1972-03-06
GB1073765A (en) 1967-06-28

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