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DE1286458B - OElspeichereinrichtung auf See - Google Patents

OElspeichereinrichtung auf See

Info

Publication number
DE1286458B
DE1286458B DEB64801A DEB0064801A DE1286458B DE 1286458 B DE1286458 B DE 1286458B DE B64801 A DEB64801 A DE B64801A DE B0064801 A DEB0064801 A DE B0064801A DE 1286458 B DE1286458 B DE 1286458B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
chamber
water
line
overflow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB64801A
Other languages
English (en)
Inventor
Estes John Carlton
Lacy Jun Ray Steven
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bethlehem Steel Corp
Original Assignee
Bethlehem Steel Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bethlehem Steel Corp filed Critical Bethlehem Steel Corp
Publication of DE1286458B publication Critical patent/DE1286458B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/78Large containers for use in or under water
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/2931Diverse fluid containing pressure systems
    • Y10T137/3003Fluid separating traps or vents
    • Y10T137/3006Liquids separated from liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
  • Cyclones (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Ölspeichereinrichtung Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im
auf See mit einem schwimmenden oder fest unter folgenden an Hand der Zeichnungen erläutert. In den Wasser abgestützten Rumpfkörper, der mindestens Zeichnungen zeigt
einen flüssigkeitsdicht angeordneten Behälter auf- F i g. 1 eine schematische Schrägansicht einer
weist sowie Öl- und Wasserrohrleitungen umfaßt, die 5 Unterwasserölspeichereinrichtung, mit einer oberen und einer unteren Kammer verbun- F i g. 2 einen Schnitt durch den die Wasserkammer
den sind, wobei der Wasserdruck in der unteren bildenden Behälter,
Kammer das Öl aus dem Behälter in die Tankschiffe F i g. 3 einen Horizontalschnitt entlang der Linie
verdrängt und wobei die Wasserkammer von einer 3-3 in F i g. 2 und über die Meeresoberfläche herausragenden und von io F i g. 4 einen Horizontalschnitt durch eine Säule dem Rumpfkörper getragenen Säule gehalten wird mit den in ihr angeordneten Wasserleitungen, und einen mit der Außenluft in Verbindung stehen- Die Ölspeichereinrichtung weist einen Rumpf-
den Überlauf aufweist, der beim Be- und Entladen körper 1 auf, der durch flüssigkeitsdichte Schotten der ölspeichereinrichtung einen maximalen statischen 2, 3, 4 und 5 in Eckbehälter 6, 7, 8 und 9 und einen Druck gewährleistet* wobei das Entladen durch Ein- 15 Mittelbehälter 10 unterteilt ist. An dem Rumpfpumpen von Wasser in die Wasserkammer und das körper 1 sind flüssigkeitsdicht Säulen 11,12,13 und Beladen mittels Zuführen des Öls so hoch über dem 14 befestigt, die mit je einem der Eckbehälter 6,7, 8 Überlauf erfolgt, daß der Öldruck im Zuführsystem und 9 leitend in Verbindung stehen und von diesem den durch den Überlauf bestimmten Wasserdruck bis über den Wasserspiegel nach oben ragen, wenn übersteigt (nach Patent 1 244 658). 20 der Rumpfkörper auf dem Meeresboden aufliegt.
Bei der Einrichtung gemäß dem übergeordneten Auf der Säule 11 sitzt eine Bedienungsplattform
Patent entsteht durch die direkte Berührung des für 15, deren Wände einen Absetzbehälter 16 bilden. Auf die Entleerung der Behälter eingeleiteten Wassers mit der Bedienungsplattform 15 ist ein ölaufnahmegefäß der ölfläche eine breite Emulsionsschicht von öl und 17 montiert, welches über Leitungen 18 und 19 mit Wasser in der Mischzone an beiden Grenzflächen, die 35 dem Absetzbehälter 16 in Verbindung steht. Der Abdie aus den Behältern abziehbare ölmenge vermin- setzbehälter 16 weist Öleinlaßstutzen 20 und 21 auf, dert. Dabei ist eine Gefahr der Verschmutzung des die mit einer Ölquelle verbunden sein können, umgebenden Wassers mit öl gegeben. Ein Querschott 22 in der Säule 11 bildet zusammen
Gemäß der Erfindung soll diese ölspeichereinrich- mit dem Boden der Bedienungsplattform eine öltung so ergänzt werden, daß sie den teilweise sehr 30 kammer 23 im oberen Teil der Säule 11. Eine Ölstrengen Anforderungen an die Reinhaltung des leitung 24 mit einem Ventil 25 stellt die Verbindung Wassers von öl auch bei ungünstigen Betriebsbedin- zwischen dem unteren Bereich des ölaufnahmegungen genügt, wobei das Austreten auch von gerin- gefäßes 17 und dem oberen Bereich der Ölkammer 23 gen Mengen Öl aus dem ständig zur Atmosphäre her. Eine durch das Schott 22 geführte Ölleitung 26 offenen Überlauf sicher verhindert wird, ohne daß 35 stellt die Verbindung zwischen dem unteren Bereich wesentliche Mehrkosten und hohes zusätzliches Ge- der ölkammer 23 und einem Behälter 27 her, der wicht entstehen. Dies wird gemäß der Erfindung da- eine mittige Erweiterung des Mittelbehälters 10 des durch erreicht, daß der die Wasserkammer bildende Rumpfkörpers 1 bildet. Auf diese Weise kann mittels Behälter durch Trennwände in drei Einzelkammern der Ölleitung 24, der Ölkammer 23 und der Ölleitung unterteilt ist, wobei die Wasserleitungen zu den Lager- 40 26 Öl aus dem Ölaufnahmegefäß 17 in den Mittelbehältern am Boden der ersten Kammer münden, behälter 10 geleitet werden.
die über eine Verbindungsleitung mit einer zweiten Der untere Bereich des ölaufnahmegefäßes 17 und
Kammer in Verbindung steht und die in ihrem oberen eine daran anschließende Ölleitung 28 mit einem Abschnitt oberhalb der Verbindungsleitung zwischen Ventil 29 sind mit dem unterhalb eines Schottes 30 der ersten und der zweiten Kammer mit einer öl- 45 liegenden Teil der Säule 12 durch eine Ölleitung 31, abfuhrleitung versehen ist. ferner mit dem unterhalb des Schottes 22 liegenden
In der Fachwelt allgemein bekannte Öl-Wasser- Teil der Säule 11 über eine Ölleitung 32, mit dem Abscheider sind als zusätzliche Aggregate bei Öl- oberen Bereich der Säule 14 über eine Ölleitung 33 Speichereinrichtungen bereits benutzt worden, um zu und mit dem oberen Bereich der Säule 13 über die verhindern, daß bei vollkommen gefülltem Behälter 5° Ölleitung 33, die Säule 14 und eine Ölleitung 34 verweiter nachgepumptes öl über die Wassersteigleitung bunden. Auf diese Weise kann öl aus dem Ölaufin das Wasser austritt. Die Erfindung verwendet da- nahmegefäß 17 in den von dem Eckbehälter 7 und gegen kein zusätzliches Aggregat, sondern bildet die dem unterhalb des Schottes 30 liegenden Teil der zur Förderung verwendete Wasserkammer gleichzei- Säule 12 gebildeten Raum durch die Leitungen 28 tig als Abscheider aus, wobei dieser Abscheider zu- 55 und 31, ferner aus dem Ölaufnahmegefäß 17 in den dem abweichend von bekannten Abscheidern für die von dem Eckbehälter 6 und dem unterhalb des spezielle Anwendung ausgebildet ist. Schottes 22 liegenden Teil der Säule 11 gebildeten
Vorzugsweise ist die Verbindungsleitung der ersten Raum über die Ölleitungen 28 und 32, weiterhin aus Kammer und der zweiten Kammer eine vertikale Lei- dem Ölaufnahmegefäß 17 in den von dem Ecktung, deren untere Öffnung in der ersten Kammer im 60 behälter 9 und der Säule 14 gebildeten Raum über Abstand vom oberen Ende der im Boden der ersten die Ölleitungen 28 und 33 und schließlich aus dem Kammer mündenden Wasserleitungen liegt. Ölaufnahmegefäß 17 in den von dem Eckbehälter 8
Die zweite Kammer steht mit der dritten im unte- und der Säule 13 gebildeten Raum über die Ölleitunren Bereich des Wasserbehälters in Verbindung, wäh- gen 28, 33 und 34 und die Säule 14 geleitet werden, rend die Überlaufleitung vom oberen Bereich der 65 An zwei Seiten der Ölspeichereinrichtung ist je dritten Kammer ausgeht. Die erste und zweite eine Tankerbeladestation 35 und 36 vorgesehen, die Kammer stehen über ein Über-/Unterdrackventil mit über Ölabgabeleitungen 37 und 38 mit je einem Abder Atmosphäre in Verbindung. sperrventil 39 bzw. 40 belieferbar sind, an denen
Schlauchleitungen 41 und 42 zu den Tankern befestigbar sind. Über eine mit einem Ventil 44 ausgestattete Ölleitung 43 kann die eine und/oder die andere Beladestation 35, 36 mit den Ölleitungen 31, 32, 33 und 34 und somit mit dem von dem Eckbehälter 7 und dem unter dem Schott 30 liegenden Teil der Säule 12 gebildeten Raum oder mit dem von dem Eckbehälter 6 und dem unterhalb des Schottes 22 liegenden Teil der Säule 11 gebildeten Raum oder mit dem von dem Eckbehälter 9 und der Säule 14 gebildeten Raum oder mit dem von dem Eckbehälter 8 und der Säule 13 gebildeten Raum verbunden werden. Über eine mit einem Ventil 46 ausgestattete Ölleitung 45 können die beiden Beladestationen 35, 36 einzeln oder gemeinsam mit dem oberen Bereich der ölkammer 23 verbunden werden. Über die Ölleitung 28 können die beiden Beladestationen 35, 36 mit dem ölaufnahmegefäß 17 einzeln oder gemeinsam verbunden werden.
Vorteilhafterweise können außerdem die beiden Beladestationen 35, 36 einzeln oder gemeinsam mit den einzelnen ölspeicherräumen anstatt über die Leitung 43 über eine Leitung 47 mit einem Ventil 48 zwischen dem oberen Bereich der Säule 14 und der ölabgabeleitung 38 verbunden sein.
Die beiden Beladestationen 35 und 36 können einzeln oder gemeinsam über eine Ölleitung 49 mit einem Ventil 50 mit dem Absetzbehälter 16 der Bedienungsplattform 15 verbunden werden. Wenn der Absetzbehälter 16 unterteilt ist, kann jedes Abteil mit einer getrennten Ölleitung 49 mit einem Ventil 50 ausgestattet sein.
Sämtliche ölspeicherräume und das übrige System sind über ein Ventil 51 entlüftbar. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das den Innendruck des Systems regelnde Entlüftungsventil 51 auf 0,018 atü Druck und 0,002 atü Vakuum eingestellt.
In der Säule 12, die eine Pumpenplattform 52 trägt, ist durch das Schott 30 und den Boden 54 der Pumpenplattform 52 ein eine Wasserkammer bildendes Gefäß 53 gebildet (F i g. 2). Zwischen dem umgebenden Wasser und der Saugseite der Wasserpumpe 56 ist eine Wassersaugleitung 55 vorgesehen. Eine durch den Boden 54 der Pumpenplattform 52 geführte Leitung 57 stellt die Verbindung zwischen dem Druckstutzen der Wasserpumpe 56 und dem Wasseraufnahmegefäß 53 her. Wasserleitungen 58, 59, 60, 61 und 62, die durch das Schott 30 hindurchgeführt sind, stellen eine Verbindung zwischen dem Gefäß 53 und den Eckbehältern 6, 7, 8 und 9 und dem Mittelbehälter 10 über trichterförmige Stutzen 63 her.
Das Gefäß 53 weist in einer vorherbestimmten Höhe einen Überlaufstutzen 64 auf, der mit einer Überlaufleitung 65 verbunden ist. Die letztere ist an ihrem oberen Ende 66 zur Entlüftung offen und ist in der Nähe des ebenfalls offenen Bodens 67 mit einer Anzahl von Verteilöffnungen 68 versehen.
Die Unterwasserölspeicheranlage arbeitet mittels Flüssigkeitsverdrängung, und bei Verwendung der Anlage stehen Wasser und Öl die meiste Zeit entlang einer Grenzfläche jeweils miteinander in Berührung. Es kann daher vorkommen, daß mit dem Wasser etwas öl mitgerissen wird, wenn Wasser aus dem Gefäß 53 über den Überlaufstutzen 64 strömt, wodurch die Gefahr einer Verseuchung des umgebenden Wassers durch mitgerissenes Öl besteht. Diese Gefahr wird dadurch beseitigt, daß das Wasseraufnahmegefäß 53 durch Wände 69 und 70 in drei Einzelkammern 71, 72 und 73 unterteilt ist. Ein Rohr 74, dessen oberes Ende durch eine Platte 75 verschlossen ist, stellt eine leitende Verbindung zwischen dem unteren Bereich der ersten Kammer 71 und der zweiten Kammer 72 über eine Verbindungsleitung 76 her, die durch die Zwischenwand 69 durchgeführt ist. Die Kammer 72 steht über einen freien Bereich an der Unterkante der Zwischenwand 70 mit der dritten Kammer 73 in Verbindung, und die letztere ist oben mittels einer Platte 77 verschlossen und steht mit dem Überlaufstutzen 64 in Verbindung. Der Wasserspiegel im Wasseraufnahmegefäß 53 wird also im allgemeinen bei einer durch die Linie 78 gekennzeichneten Standhöhe liegen. Etwa mitgerissenes Öl wird hier ausgeschieden und steigt in den oberen Bereich der ersten Kammer 71, wo es mittels einer Vorrichtung zum Absaugen der Oberschicht durch eine Leitung 79 entfernbar ist. Die Leitung 79 ist mit einer geeigneten Unterdruckquelle verbunden. Eine etwa verbleibende geringfügige Menge von öl, die in die Kammer 71 gelangt, steigt in dieser ebenfalls nach oben und wird dadurch am Übertritt in die Kammer 73 gehindert, da diese mit der Kammer 72 nur im unteren Bereich in Verbindung steht.
Das Gefäß 53 ist außerdem über eine Entlüftungsleitung 80 mit einem Entlüftungsventil 81 verbunden. Weiterhin ist eine mit einem Ventil 82 ausgestattete Entleerungseinrichtung vorgesehen. Das Ventil 81 hat im wesentlichen die gleichen Funktionen für das Gefäß 53 wie das Ventil 51 für das übrige System, und bei der bevorzugten Ausführungsform ist es auch auf die gleichen Druck- und Vakuumwerte eingestellt.
Zum wahlweisen Belasten der einzelnen Behälter und Räume im Rumpf 1 und in den Säulen 11,12, 13,14 während des Absenkens der Anlage und zum Überwachen der Lage der Anlage während des Absenkens sind Versenkanschlüsse 85, 86, 87, 88 und 89 vorgesehen, die mit den Wasserleitungen 58, 59, 60, 61 und 62 verbunden sind und nach außerhalb der Wand der Säule 12 in einer Höhe vorspringen, die oberhalb des Spiegels des umgebenden Wassers bleibt, wenn der Rumpfkörper 1 am Meersboden endgültig fest aufgelagert ist. Die Versenkanschlüsse sind mit Blindflanschen 90, 91, 92, 93 und 94 verschlossen und werden nur bei Bedarf geöffnet.
Zum wahlweisen Entlasten der einzelnen Behälter und Räume im Rumpf 1 und den Säulen 11,12,13 und 14 beim Heben der Anlage und zum Überwachen ihrer Lage dabei, kann in diese Räume Druckluft zum Verdrängen des Wassers in das Wasseraufnahmegefäß 53 und von dort über die Überströmleitung 64 in das umgebende Wasser eingeführt werden. Druckluftanschlüsse 95,96 und eine Zwischenscheibe 97 sind in der Ölleitung 34, eine Zwischenscheibe 98 ist in der Ölleitung 33, Druckluftanschlüsse 99 und 100 und eine Zwischenscheibe 101 sind in der Ölleitung 31 und ein Druckluftanschluß 102 ist in der Ölleitung 24 vorgesehen. An Stelle der Zwischenscheiben 97, 98 und 101 können Absperrorgane verwendet werden.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der Unterwasserspeicheranlage beschrieben.
Der Rumpfkörper 1 und die Säulen 11,12,13 und 14 werden in schwimmfähigem Zustand zu der Verwendungsstelle geschleppt. Am Bestimmungsort wird die Anlage bis zur Auflage auf dem Meeresboden abgesenkt. Dies kann in folgender Weise erfolgen:
Von den Versenkstutzen 85,86, 87, 88 und 89 ein Schwimmabsperrventil 103 zur Begrenzung des werden die Blindflansche 90, 91, 92, 93 und 94 ab- Flüssigkeitsstandes vorgesehen, das mittels eines nicht genommen, und an den Versenkstutzen werden dargestellten bekannten Rohrleitungs- und Regel-Schlauchleitungen von Wasserpumpen auf einem systems den Ölstrom in die Öleinlaßstutzen 20 und Hilfswasserfahrzeug, das längsseits der Anlage ver- 5 21 rechtzeitig unterbricht.
taut ist, angeschlossen, und in diese Stutzen wird Beim Beladen von Tankschiffen werden die Ventile
Wasser eingepumpt. Dieses belastet den von dem 44,46, 48, 29 und 25 geöffnet. Aus dem Ölaufnahme-Eckbehälter 6 und dem unterhalb des Schottes 22 gefäß 17 strömt dann das Öl unter der Wirkung der liegenden Teil der Säule 11 gebildeten Raum, den Schwerkraft dem Tanker bzw. den Tankern zu, und von dem Eckbehälter 7 und dem unterhalb des io die Wasserpumpen 56 wird in Tätigkeit gesetzt und Schottes 30 liegenden Teil der Säule 12 gebildeten führt Wasser in das Gefäß 53 ein. Raum, den von dem Eckbehälter 8 und der Säule 13 Das Verhältnis der Höhe der mit Ventilen ausgebildeten Raum, den von dem Eckbehälter 9 und gestatteten Anschlüsse 39 und 40 und der Ölabgabeder Säule 14 gebildeten Raum und den Mittelbehälter leitungen 37 und 38 über dem Meeresboden zur 10, und die Luft aus diesen Räumen entweicht durch 15 Höhe der Überströmkante 64 über dem Meeresboden das Entlastungsventil 51, wobei die Ventile 25 und ist geringer als das Verhältnis zwischen der Wichte 29 geöffnet sind. Bei der bevorzugten Ausführungs- des Wassers und der Wichte des Öls. Durch Verdränform ist der Mittelbehälter 10 so bemessen, daß, gung strömt daher Wasser durch die Wsaserleitungen wenn dieser mit Wasser gefüllt ist, die Anlage mit 58, 59, 60, 61 und 62 zu den Eckbehältern 6, 7,8 etwa 30 cm Bordhöhe schwimmt, und bei Beginn des so und 9 sowie zum Mittelbehälter 10, und das Öl wird Absenkens wird zunächst der Mittelbehälter 10 mit aus den Lagerräumen verdrängt und strömt durch Wasser gefüllt, und die anderen Hohlräume des die betreffenden Ölleitungen zu einer oder zu beiden Rumpfkörpers 1 werden anschließend zum Vollenden Beladestationen 35 und 36.
des Absenkens gefüllt. Wenn die Anlage auf den Das Gefäß 53 erfüllt bei der beschriebenen BeBoden aufgesetzt ist, werden die Schlauchleitungen as triebsweise, nämlich bei der Verdrängung von Öl von den Versenkstutzen 85, 86, 87, 88 und 89 ab- durch Wasser, eine sehr wichtige Funktion, indem es genommen, und diese werden mit den Blindflanschen einen »Luftspalt« zwischen der Wasserpumpe und 90, 91, 92, 93 und 94 verschlossen. den einzelnen ölspeicherräumen bildet und auf diese
Nun kann in den Absetzbehälter 16 durch die Öl- Weise einen Überdruck in diesen Räumen zwangeinlaßstutzen 20 und 21 Öl eingebracht werden. Wenn 30 läufig verhindert. Der von dem Gefäß 53 gebildete der Absetzbehälter 16 voll ist, steigt das Öl in den »Luftspalt« hält die Höhe des Innendrucks genau Ölleitungen 18 und 19 und strömt in das Ölaufnahme- auf der vorherbestimmten Höhe, da die Wasserpumpe gefäß 17 ein. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, 56 nicht direkt mit den Lagerräumen hydraulisch geist das Ölaufnahmegefäß 17 auf beträchtlich höherem kuppelt ist, und die Einhaltung der vorherbestimm-Niveau gelegen als der Überströmstutzen 64 im Ge- 35 ten Grenze erfolgt vollständig narrensicher und von faß 53, und das Verhältnis der Höhe des Ölauf- Funktionsfehlern irgendwelcher Art nicht beeinnahmegefäßes 17 zur Höhe des Überströmstutzens flußbar.
64, beide gemessen vom Meeresboden, ist größer als Das Wasseraufnahmegefäß 53 erfüllt noch eine
das Verhältnis zwischen der Wichte des Salzwassers weitere wichtige Funktion, da es einen konstanten und des Öls. Nach den bekannten Gesetzen der Ver- 40 hydrostatischen Druck auf das Öl schafft und wirkdrängung strömt daher nach Öffnen der Ventile 25 sam verhindert, daß den Tankschiffen das für die und 29 Öl aus dem Ölaufnahmegefäß 17 durch die Verdrängung von Öl bestimmte Wasser zugeliefert Ölleitungen 28 und 31 in den unterhalb des Schottes wird. Bei den herkömmlichen Konstruktionen, bei 30 liegenden Teil der Säule 12, durch die Ölleitungen denen die Wasserpumpe mit dem System direkt ge- und 32 in den unterhalb des Schottes 22 liegenden 45 koppelt ist, kann ein Eintreten des zur Verdrängung Teil der Säule 11, durch die Ölleitungen 28 und 33 des Öls bestimmten Wassers in das gespeicherte Öl, in die Säule 14, durch die Ölleitungen 28, 33 und 34 das verdrängt werden soll, eine Beunruhigung und in die Säule 13 und durch die Ölleitungen 24, die Öl- Wirbelbildung hervorrufen, und dies kann zur Folge kammer 23 und die Ölleitung 26 in den Mittelbehälter haben, daß ein Teil des zur Verdrängung des Öls
und verdrängt das Wasser aus diesen Räumen, und 50 dienenden Wassers dem Tankschiff zusammen mit dieses strömt durch die Leitungen 59, 58, 61,60 und dem verdrängten Öl zugeführt wird.
in das Gefäß 53. Etwa mitgerissenes Öl wird dort Vor dem Heben der Anlage und Abschleppen derin der beschriebenen Weise ausgeschieden, und das selben zu einer anderen Verwendungsstelle wird das Wasser strömt von dort über den Überströmstutzen öl in den einzelnen Ölspeicherräumen im Rumpf- und durch die Überströmleitung 65 in das um- 55 behälter und in den Säulen in der oben beschriebegebende Wasser. In dem Maß, in dem dieser Vor- nen Weise durch Wasser verdrängt. Dann werden gang fortschreitet, werden die von den Eckbehältern diese Räume mit Hilfe von Preßluft von Wasser be-6, 7, 9 und 8 und dem unterhalb des entsprechenden freit. Dies kann dadurch erfolgen, daß die Zwischen-Schottes 30 und 22 gelegenen Teil der Säule 12 und scheiben oder sonstigen Ventileinrichtungen 97,98
bzw. den Säulen 14 und 13 sowie von dem Mittel- 60 und 101 und die Ventile 44,29, 25, 46 und 48 gebehälter 10 gebildeten Räume allmählich mit Öl ge- schlossen werden und die Druckluftanschlüsse 95,96, füllt, und wenn nicht gerade gleichzeitig an einer oder 99,100 und 102 geöffnet werden und mit der Druckbeiden der Beladestationen 35 bzw. 36 Tanker be- luftquelle verbunden werden. Unter dem Druck der schickt werden, sind die Ventile 44, 50, 39, 46, 40 Druckluft wird das Wasser aus den einzelnen Öl- und 48 geschlossen. Um ein übermäßiges Füllen mit 65 speicherräumen verdrängt und strömt durch die öl zu verhindern und die Trennfläche zwischen Öl Wasserleitungen in das Wasseraufnahmegefäß 53 und und Wasser auf einem Niveau oberhalb der Unter- von dort durch den Überströmstutzen 64 und die kante der trichterförmigen Stutzen 63 zu halten, ist Überströmleitung 65 aus. Bei diesem Vorgang ge-
winnt die Anlage ihre Schwimmfähigkeit allmählich wieder und taucht auf. Durch Regeln der Preßluftzufuhr zu den einzelnen ölspeicherräumen im Rumpfkörper und den Säulen kann die Auftauchgeschwindigkeit der Anlage gesteuert und die Stabilität der Anlage beim Auftauchen unter Kontrolle gehalten werden.

Claims (4)

Patentansprüche: IO
1. ölspeichereinrichtung auf See mit einem schwimmenden oder fest unter Wasser abgestütztem Rumpfkörper, der mindestens einen flüssigkeitsdicht angeordneten Behälter aufweist sowie Öl- und Wasserrohrleitungen umfaßt, die mit einer oberen und mit einer unteren Kammer verbunden sind, wobei der Wasserdruck in der unteren Kammer das Öl aus dem Behälter in die Tankschiffe verdrängt und wobei die Wasserkammer von einer über die Meeresoberfläche herausragenden und von dem Rumpfkörper getragenen Säule gehalten wird und einen mit der Außenluft in Verbindung stehenden Überlauf aufweist, der beim Be- und Entladen der Ölspeichereinrichtung einen maximalen statischen Druck gewährleistet, wobei das Entladen durch Einpumpen von Wasser in die Wasserkammer und das Beladen mittels Zuführen des Öls so hoch über dem Überlauf erfolgt, daß der Öldruck im Zuführsystem den durch den Überlauf bestimmten
Wasserdruck übersteigt nach Patent 1 244 658, dadurch gekennzeichnet, daß der die Wasserkammer bildende Behälter (53) durch Trennwände (69, 70) in drei Einzelkammern (71, 72, 73) unterteilt ist, wobei die Wasserleitungen (58,62) zu den Lagerbehältern (6 bis 10) am Boden der ersten Kammer (71) münden, die über eine Verbindungsleitung (74, 76) mit einer zweiten Kammer (72) in Verbindung steht und die in ihrem oberen Abschnitt oberhalb der Verbindungsleitung (74,76), zwischen der ersten (71) und der zweiten (72) Kammer mit einer Ölabfuhrleitung versehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung zwischen der ersten Kammer (71) und der zweiten Kammer (72) eine vertikale Leitung (74) ist, deren untere Öffnung in der ersten Kammer im Abstand vom oberen Ende der im Boden der ersten Kammer (71) mündenden Wasserleitungen (58 bis 62) liegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (72) mit der dritten (73) im unteren Bereich des Wasserbehälters (53) in Verbindung steht, während die Uberlaufleitung (64, 65) vom oberen Bereich der dritten Kammer (73) ausgeht.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Kammer (71,72) über ein Über-/Unterdruckventil (81) mit der Atmosphäre in Verbindung stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 701/1180
DEB64801A 1960-11-18 1961-11-15 OElspeichereinrichtung auf See Pending DE1286458B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US7014960 US3146458A (en) 1960-11-18 1960-11-18 Underwater storage unit

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DE1286458B true DE1286458B (de) 1969-01-02

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB64801A Pending DE1286458B (de) 1960-11-18 1961-11-15 OElspeichereinrichtung auf See

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