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DE1278754B - Weitwinkelobjektiv - Google Patents

Weitwinkelobjektiv

Info

Publication number
DE1278754B
DE1278754B DER28530A DER0028530A DE1278754B DE 1278754 B DE1278754 B DE 1278754B DE R28530 A DER28530 A DE R28530A DE R0028530 A DER0028530 A DE R0028530A DE 1278754 B DE1278754 B DE 1278754B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
positive
wide
light
angle lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER28530A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Arnold Merigold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rank Precision Industries Ltd
Original Assignee
Rank Precision Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rank Precision Industries Ltd filed Critical Rank Precision Industries Ltd
Publication of DE1278754B publication Critical patent/DE1278754B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below
    • G02B13/04Reversed telephoto objectives
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Weitwinkelobjektiv Die Erfindung bezieht sich auf ein Weitwinkelobjektiv, bestehend aus einem meniskusförmigen Zerstreuungsglied, dessen Konvexfläche nach vorn, d. h. gegen die Lichtrichtung gerichtet ist, und einer in einem Abstand zwischen 0,8 und 1,4 F folgenden sammelnden Linsengruppe, die, in Lichtrichtung gesehen, aus einem ersten einfachen Positivglied, einem zweiten Positivglied, einem einfachen Bikonkavglied und einem sammelnden Verbundglied besteht.
  • Es ist seit langem bekannt, daß die Anordnung eines divergenten Objektivteils vor einem normalen Objektiv zu einer Erweiterung des nutzbaren Bildwinkels sowie der hinteren Schnittweite bei gleicher äquivalenter Brennweite führt, und Weitwinkelobjektive in umgekehrter Telephotobauart wurden ursprünglich auf Grund dieser Erkenntnis entwickelt. Objektive dieser Bauart brachten jedoch hinsichtlich der Aberrationskorrektion eine große Schwierigkeit mit sich; da durch die Hinzufügung des divergenten Vordergliedes die grundsätzlichen Maßnahmen zur Korrektion der Aberration des Hauptobjektivs weitgehend unbrauchbar werden. Bei den früheren Objektiven dieses Typs trat vor allem eine sehr starke Verzeichnung auf. Eine verbesserte Korrektion der Verzeichnung wurde durch Verwendung von zwei Gliedern, nämlich eines konvergenten und eines divergenten, erreicht, aus denen der vordere divergente Objektivteil zusammengesetzt wurde, so daß die algebraische Summe der Brechkräfte der einander benachbarten Oberflächen dieser Teilglieder sammelnd ist, wobei das konvergente Teilglied einen größeren Astigmatismus besitzt als zur Korrektion des negativen Astigmatismus des divergenten Teilgliedes erforderlich wäre. Der Grad der Aberrationskorrektion blieb bei Objektiven dieser Bauart sehr niedrig, und erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit wurde es möglich, verbesserte Vorrichtungen zu bauen, die höhere Korrektionsgrade lieferten.
  • Bei einer solchen bekannten verbesserten Vorrichtung weist das Objektiv eine größere hintere Schnittweite auf als seine äquivalente Brennweite (F) beträgt und besteht aus einem hinteren konvergenten Objektivteil. der ein einfaches konvergentes Glied, ein einfaches konvergentes, nach vorn durchgebogenes Meniskusglied, ein einfaches bikonkaves Glied und ein konvergentes zusammengesetztes Glied aufweist sowie aus einem vorderen divergentenObjektivteil, der ein einfaches, nach vorn durchgebogenes Meniskusglied aufweist, das in einem axialen Abstand von mehr als 0,5 F von dem konvergenten hinteren Objektivteil angeordnet ist, wobei die äquivalente Brennweite (fp) des divergenten vorderen Objektivteils numerisch kleiner als 4 F ist, während der Krümmungsradius (R2) seiner hinteren Oberfläche kleiner als 1,5 F ist. Weitere Merkmale, die in einem bevorzugten Beispiel eines solchen bekannten Objektivs verkörpert sind, sind z. B., daß der Krümmungsradius (R3) der vorderen Oberfläche des hinteren Objektivteils größer ist als der Krümmungsradius (R2) der hinteren Oberfläche des vorderen Objektivteils, ferner, daß der axiale Abstand (S4) zwischen dem driten und vierten Glied des hinteren Objektivteils geringer ist als die axiale Dicke dieses vierten Gliedes, daß weiterhin das dritte bikonkave Glied des hinteren Objektivteils aus einem Glas mit einem mittleren Brechungsindex (auf der d-Linie) von weniger als 1,58 besteht und daß schließlich das vierte Glied des hinteren Objektivteils ein Triplet ist. Mit diesem bekannten Objektiv ist es möglich, eine sehr exakte Korrektion der Verzeichnung und des Komas für eine Öffnung bis zu f/2,2 zu erzielen, wobei eine ausreichende Korrektion des Astigmatismus bei einem großen Bildwinkel, wie z. B. 65°, erhalten bleibt.
  • Dieses bekannte Objektiv hat mit anderen Objektiven der umgekehrten Telephotobauart die Eigenschaft gemeinsam, daß die hintere Schnittweite sehr groß ist, wodurch es besonders für Fälle geeignet ist, in denen eine Vorrichtung, z. B. der geneigte Spiegel einer Spiegelreflexkamera, zwischen der hinteren Oberfläche des Objektivs und der hinteren Brennpunktebene eingefügt werden soll. Die meisten Objektive dieser Bauart hatten den Nachteil, daß sie eine wesentlich größere axiale Gesamtbaulänge aufwiesen als die herkömmlichen photographischen Objektivtypen, während das beschriebene bekannte Objektiv - verglichen mit früher bekannten Objektiven dieser Bauart - den Vorteil einer etwas kürzeren Gesamtlänge hat, jedoch ohne daß die hintere Schnittweite wesentlich verringert wird.
  • Die Erfindung bezweckt, ein verbessertes Weitwinkelobjektiv der eingangs genannten Bauart. zu schaffen, bei dem-die gesamte axiale Länge des Objektivs noch weiter verkürzt ist, und zwar unter Beibehaltung einer ausreichenden hinteren Schnittweite und mit gleichzeitiger weiterer Verbesserung in der Aberrationskorrektion, insbesondere des Astigmatismus und der verschiedenen Aberrationen bei schiefen Bündeln sowie der sphärischen chromatischen Aberration, d. h. der Veränderung der sphärischen Aberration bei Farbaufnahmen. Dieses Ziel wird hauptsächlich durch die Ausbildung des zweiten und dritten Gliedes der hinteren sammelnden Linsengruppe und eine Verlegung der Blende in. den hinteren Luftraum dieser Linsengruppe sowie durch definierte Grenzen für die äquivalente Brennweite des vorderen Zerstreuungsglieds und der hinteren sammelnden Linsengruppe erreicht.
  • Ein erfindungsgemäßes Weitwinkelobjektiv in umgekehrter Telephotobauart, das auf sphärische und chromatische Aberrationen sowie auf Koma, Astigmatismus, Bildfeldwölbung und Verzeichnung korrigiert ist, besitzt folgende Merkmale: a) Das erste Positivglied (2) der sammelnden hinteren Linsengruppe (2 bis 7) ist ein gegen die Lichtrichtung, durchgebogener Meniskus; b) das zweite Positivglied (3, 4) enthält eine gegen die Lichtrichtung hohle sammelnde Kittfläche; c) die Blende ist zwischen dem bikonkaven Glied (5) und , dem bildseitig letzten Verbundglied (6, 7) angeordnet; d) 2,5F< 81<5F; e) 0,8F < fR < 1,4 F; f) 0,04 fR<S3<0,055 fR; g) 0,075 fR<S4<0,2 fR; h) 0,75fR<1RB1<1,45fR; i) 61R81<[R71; k) 0,025 < n4 - n3 < 0,075; wobei an Stelle der Kittfläche nach Merkmal b) ohne Änderung der optischen Wirkung auch eine unterbrochene innere Berührungsfläche vorgesehen sein kann, die bekanntlich einer Kittfläche äquivalent ist und wobei F die äquivalente Brennweite des gesamten Objektivs, f1 bzw. fp die äquivalente Brennweite des vorderen Zerstreuungsglieds bzw. der hinteren sammelnden Linsengruppe S3 bzw. S4 den axialen Abstand zwischen dem zweiten und dritten Glied bzw. dem- dritten -und vierten Glied der hinteren Linsengruppe, R$ den Krümmungsradius der vorderen Oberfläche des bikonkaven dritten Gliedes der hinteren Linsengruppe, R7 den Krümmungsradius der hinteren Oberfläche des zweiten, als Doppellinse zusammengesetzten Gliedes der hinteren Linsengruppe, n. bzw. n4 den für die d-Linie gemessenen mittleren Brechungsindex der voderen bzw. hinteren Linse dieses zweiten Gliedes und das Symbol 1 ( bei einer Größe den numerischen Wert oder absoluten Wert dieser Größe unabhängig von den Vorzeichen bedeuten.
  • Das Merkmal d) bezieht sich auf die Korrektion von stigmatismus und Verzeichnung.
  • Die- vier Merkmale e) bis h) beziehen sich auf die Korrektion von Koma und Atigmatismus.
  • Das Merkmal i) bezieht sich auf die sphärische Aberrationskorrektion.
  • Das Merkmal k) bezieht sich auf die Korrektion des Koma.
  • Zu den vorstehend genannten Merkmalen ist ergänzend noch hervorzuheben, daß die verbleibenden drei kennzeichnenden und den Ungleichungen vorausgestellten Merkmale in der Kombination notwendig sind, d. h. die Korrektionen von diesen drei Merkmalen abhängig sind. Die Wahl des zweiten Gliedes der hinteren Linsengruppe als Doppellinse und die Anordnung der Blende zwischen dem dritten und vierten Glied dieser Linsengruppe sind von großer Bedeutung für die Erleichterung der Korrektion der verschiedenen Schrägstrahlenaberrationen schiefer Bündel und für Astigmatismus und Verzeichnung.
  • Es ist gewöhnlich erwünscht, das meniskusförmige, zerstreuende Frontglied einfach auszubilden, z. B. in Form eines einfachen Meniskus, obwohl es erforderlich sein kann, dieses Frontglied komplizierter auszubilden, wenn man die relative Öffnung oder den Öffnungswinkel vergrößern will. Eine größere relative Öffnung kann man jedoch erhalten, wenn man die eine der Oberflächen der hinteren sammelnden Linsengruppe asphärisch ausbildet, so z. B. die eine der Oberflächen, vorzugsweise die vordere Oberfläche des bildseitig letzen Verbundglieds. Die Wahl der asphärisch auszubildenden Oberfläche und das Maß der asphärischen Ausbildung wird bei der praktischen Ausbildung so zu wählen sein, daß sie bei der vergrößerten öffnug eine Korrektion für sphärische Aberration mindestens für eine gewählte Wellenlänge gibt und zu der Korrektion der übrigen Aberrationen, insbesondere der Schrägstrahlenaberration, beiträgt.
  • Gleichviel, ob die eine der Oberflächen asph'ärisch rausgebildet wird oder nicht, so ist es doch zweckmäßig, als weiteren Beitrag zu der Korrektion von Koma und Astigmatismus die hintere Oberfläche des bildseitig letzten Verbundgliedes nach vorn konkav zu gestalten, und zwar mit einem Krümmungsradius, der (mindestens an dem Scheitel) zwischen 0,4 und 0,8 fR liegt und zu dem Krümmungsradius (mindestens am Scheitel) der inneren Berührungsfläche dieses Verbundgliedes in einem zwischen 0,8 und 1,33 betragenden Verhältnis steht, wobei diese innere Berührungsfläche nach vorn konvex ist.
  • Unter dem Ausdruck »innere Berührungsfläche« ist nicht nur eine verkittete, innere Berührungsfläche, sondern auch eine allgemein als »unterbrochene Berührungsfläche« bezeichnete Fläche zu verstehen, wobei die letztere eine Zusammenfügung von zwei sich berührenden Oberflächen mit sich um ein Geringes unterscheidenden Krümmungsradien innerhalb der Komponente bezeichnet. In dem Fall einer unterbrochenen Berührungsfläche ist der angegebene Krümmungsradius als das arithmetische Mittel zwischen den Krümmungsradien der beiden sich berührenden Flächen und die angegebene Brechkraft als der harmonische Mittelwert zwischen den Brechkräften der beiden betreffenden Flächen anzusehen.
  • Zur Korrektion sphärischer Aberration liegt der Krümmungsradius der vorderen Oberfläche des Bikonkavgliedes der hinteren sammelnden Linsengruppe zweckmäßig zwischen dem 1,7- und dem 2,5fachen des Krümmungsradius der hinteren Oberfläche dieses Gliedes, wobei der Krümmungsradius (mindestens an dem Scheitel) der vorderen Oberfläche des bildseitig letzten, als Dublette ausgebildeten Verbundgliedes der hinteren sammelnden Linsengruppe mindestens 5 fR beträgt. Zweckmäßig liegt der Krümmungsradius der vorderen bzw. hinteren Oberfläche des vorderen Meniskus der hinteren sammelnden Linsengruppe zwischen 0,75 und 1,5 fR bzw. 2,5 und 4,5 fR, wobei die vordere Oberfläche des vorderen Verbundgliedes dieser Linsengruppe ebenfalls nach vorn konvex ist und einen Krümmungsradius besitzt, der zwischen dem 0,45- und dem 0,75fachen des Krümmungsradius der vorderen Oberfläche des genannten Meniskus liegt. Diese Maßnahme trägt zur Korrektion von Koma und Astigmatismus und ferner zur Korrektion von sphärischer Aberration bei.
  • Zur Korrektion verschiedener Abbildungsfehler, insbesondere von Astigmatismus und Verzeichnung, ist eine geeignete Verteilung der optischen Brechkraft bei den vor der Blende angeordneten Gliedern erwünscht. Zu diesem Zweck können die Beträge der Zahlenwerte der äquivalenten Brennweiten des zweiten bzw. dritten bzw. vierten Gliedes der sammelnden hinteren Linsengruppe jeweils zwischen 0,75 und 1,25 fR bzw. 0,4 und 0,75 fR bzw. 0,75 und 1,25 fR liegen und die axiale Länge dieser Linsengruppe -vom vorderen bis zum hinteren Scheitelpunkt gemessen - zwischen 0,6 und 1,0f, liegen. Zweckmäßig wird zusätzlich die gesamte axiale Länge des Objektivs von dem vorderen Scheitel des vorderen Objektivgliedes bis zur hinteren Brennebene des Objektivs als zwischen 2,4 und 3,2 Fliegend gewählt, wobei die äquivalente Brennweite des ersten Positivgliedes der sammelnden hinteren Linsengruppe zwischen 2 und 3 fR liegt.
  • Besteht das in Lichtrichtung vordere zerstreuende Objektivglied aus einer einfachen Linse, so ist zur
    Korrek 'qg chromatischer Aberration zweckmäßig
    das imetische Mittel der mittleren Brechungs-
    . der Materialien aller Glieder des Objektivs
    .@er als 1,635 zu wählen, wobei die Abb6sche
    a -Zahl des Materials dieses vorderen Objektivgliedes
    größer als 58 und das arithmetische Mittel der Abb6-schen V-Zahlen der Materialien der beiden Linsen des zweiten positiven Gliedes der sammelnden hinteren Linsengruppe zwischen 50 und 60 liegt, während die AbbAche V-Zahl des Materials der hinteren Linse des bildseitig letzten Verbundgliedes dieser Linsengruppe diejenige der vorderen Linse dieses Gliedes um 16 bis 25 übertrifft.
  • In den Zeichnungen der F i g. 1 bis 3 sind drei bevorzugte Ausführungsbeispiele eines umgekehrten Teleobjektivs (inverted telephoto objective) nach der Erfindung schematisch dargestellt und die zugehörigen Zahlenwerte in den nachfolgenden Tabellen aufgeführt; F i g. 4 und 5 zeigen Korrektionsdiagramme, die am Ende der Beschreibung noch erläutert sind.
  • In den Tabellen bezeichnet R1, R2 ... den Krümmungsradius jeder einzelnen Oberfläche des Ojektivs, von vorn nach hinten gezählt, wobei ein +-Zeichen angibt, daß die Oberfläche nach vorn konvex ist und ein --Zeichen angibt, daß die Oberfläche nach vorn konkav ist; Dl, D2 . . . bezeichnen die axiale Dicke der einzelnen Glieder des Objektivs; S1, S2 ... bezeichnen den axialen Luftabstand zwischen den Gliedern des Objektivs. Die Tabellen geben ferner den mittleren Brechungsindex nd für die d-Linie des Spektrums und die Abb6sche V-Zahl jedes der für die Linsen des Objektivs verwendeten Materialien an.
    Beispiel I
    Äquivalente Brennweite 1,000 Relative Öffnung F/2,8
    Dicke bzw. Brechungs- I Abb6sche
    Radius Luftabstand index n, I V-Zahl
    R1 -I-2,034
    D1 0,045 1,60557 60,02
    R2 -I-0,936
    5i 1,001
    R3 -I-1,056
    D2 0,060 1,70000 41,18
    R4 -I-3,200
    S2 0,006
    R5 -I-0,644
    D3 0,203 1,69100 54,8
    RB -0,671
    D4 0,027 1,65100 58,6
    R7 -6,597
    S3 0,044
    R8 -0,970
    D5 0,040 1,62576 35,74
    R9 -I-0,463
    S4 0,107
    Rio -12,730
    D6 0,051 1,62576 35,74
    Ril -I-0,567
    D7 0,105 1,69100 54,8
    R l2 -0,650
    Beispiel II
    Äquivalente Brennweite 1,000 Relative Öffnung F/2,8
    Dicke bzw. Brechungs- Abbesche
    Radius I Luftabstand index nd V-Zahl
    R1 -I-2,226
    D1 0,046 1,56380 60,48
    R2 -I-0,940
    5i 1,016
    R3 -f-1,060
    D2 0,061 1,70000 41,18
    R4 -i-3,214
    S2 0,006
    R5 -I-0,646
    D3 0,205 1,69100 54,8
    RB -0,674
    D4 0,027 1,65100 58,6
    R7 -6,628
    S3 0,045
    R8 -0,975
    D5 0,040 1,62576 35,74
    R9 -I-0,464
    S4 0,107
    Rio -12,796
    D 6 0,051 1,62576 35,74
    R11 -I-0,569
    D7 0,105 1,69100 54,8
    R l2 -0,652
    Beispiel HI
    Äquivalente Brennweite 1,000 Relative öffnung F/2,8
    Dicke bzw. Brechungs- Abb6sche
    Radius l Luftabstand index na I V-Zahl
    R1 -f-2,370
    D1 0,055 1,55154 63,54
    R2 -l-1,133
    S1 1,225
    R3 -l-1,241
    D2 0,080 1,70000 41,18
    R4 -f-3,874
    S2 0,002
    R5 +0,771
    D3 0,247 1,69100 54,8
    Rs -0,795
    D4 0,033 1,65350 53,39
    R7 -16,782
    S3 0,048
    R8 -1,289
    D5 0,039 1,62576 35,74
    R9 -I-0,588
    S4 0,158
    Rio -I-8,0 (asphärisch)
    D6 0,053 1,62576 35,74
    Rii -f-0,616
    D7 0,165 1,69100 54,8
    Ri2 -0,783
    Gleichung für die asphärische Oberfläche Rio: Von diesen drei Ausführungsbeispielen besitzen die beiden ersteren gänzlich sphärische Oberflächen und sind für eine relative Öffnung von F/2,8 und einen Bildwinkel bzw. Öffnungswinkel von 64° korrigiert, während im Ausführungsbeispiel III eine höhere relative Öffnung von F/2,0 bei einem Winkel von 62° dadurch erreicht wurde, daß die vordere Oberfläche Rio des hinteren Verbundgliedes 6, 7 der hinteren Linsengruppe asphärisch ausgebildet wurde. Die oben angegebene Gleichung der asphärischen Oberfläche gilt für rechtwinklige Koordinaten, wobei der Koordinatenursprung in dem Scheitel der Oberfläche liegt und die Koordinate y radial zur optischen Achse verläuft, während die Koordinate x die axiale Abweichung der Kurve von einer durch den Scheitel gehenden transaxialen Ebene angibt und positiv in der Lichtrichtung gezählt wird. Der Krümmungsradius der asphärischen Kurve beträgt am Scheitel 8,0; die Oberfläche ist nach vorn konvex, wobei eine kleine Abweichung von der sphärischen Grundfläche mit dem Radius 8,0 vorliegt, die nahe der optischen Achse vernachlässigbar klein ist und mit dem Abstand von der optischen Achse zunimmt und von der sphärischen Grundfläche aus bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel in Lichtrichtung nach hinten verläuft.
  • Die Fläche Rio wurde als asphärische Oberfläche gewählt, da sie für eine zusätzliche Korrektion von Aberration, die bei der größeren Öffnung erfoderlich ist, am günstigsten liegt. Die kleine Abweichung von der sphärischen Grundfläche ist in erster Linie so gewählt, daß sie im wesentlichen vollständige Korrektion für sphärische Aberration für die eine gewählte Wellenlänge ergibt und zugleich zur weiteren Körrektion der anderen Aberration beiträgt. Bei den aufgeführten Ausführungsbeispielen beträgt die hintere Schnittweite von dem hinteren Linsenscheitel bis zur Brennebene 0,997 F im Beispiel I, 1,000 F im Beispiel II und 0,925 F im Beispiel III. Die Blende ist im Beispiel I in einem Abstand von 0,094 F, im Beispiel II und III in einem Abstand von 0,050 F vor der Oberfläche Rio angeordnet.
  • Die äquivalente Brennweite fR der ganzen hinteren Linsengruppe 2 bis 7 beträgt im Beispiel I 1,042 F, im Beispiel 1I 1,0475 F und im Beispiel III 1,113 F. Der Krümmungsradius R$ der vorderen Oberfläche des Bikonkavgliedes 5 beträgt in den Beispielen I und 11 0,93 fp, und im Beispiel HI 1,16 fR. Der axiale Luftabstand S3 zwischen dieser Oberfläche und der Oberfläche R7 beträgt 0,042 fR im Beispiel I und 0,043 fp in den Beispielen II und III. Der axiale Abstand S4 zwischen dem dritten (5) und vierten (6, 7) Glied der hinteren Linsengruppe beträgt 0,016 f. in den Beispielen I und II und 0,014 fR in dem Beispiel HI. Der Krümmungsradius der vorderen Oberfläche Re des Bikonkavgliedes 5 der hinteren Linsengruppe beträgt das 2,lfache des Krümmungsradius der hinteren Oberfläche R9 dieses Gliedes in den Beispielen I und II und das 2,2fache des Krümmungsradius dieser hinteren Oberfläche im Beispiel III.
  • Der Krümmungsradius R3 der vorderen Oberfläche des vorderen Positivgliedes 2 der hinteren Linsengruppe beträgt 1,01 fR in den Beispielen I und II und 1,1 fR im Beispiel III. Der Krümmungsradius R4 der hinteren Oberfläche dieses Gliedes 2 beträgt im Beispiel I und 1I 3,1 fR und im Beispiel HI 3,5 fR. Das Verhältnis des Krümmungsradius R5 der vorderen Oberfläche des zweiten Gliedes 3,4 der hinteren Linsengruppe zu dem Krümmungsradius R3 beträgt in den Beispielen I und 11 0,61 und im Beispiel 111111 0,62. 0,62.
  • Die äquivalente Brennweite des ersten (2) bzw. zweiten (3) bzw. dritten (4) bzw. vierten (5) Gliedes der hinteren Linsengruppe weisen die folgenden Beträge auf: 2,224F oder 2,13 fR bzw. 0,827 F oder 0,79 fR bzw. 0,495 F oder 0,475 fR bzw. 0,887 F oder 0,85 f R im Beispiel I, 2,234 F oder 2,13 fR bzw. 0;830-F-oder 0,79 fR bzw. 0,498 F oder 0,475 fR bzw. 0,890F oder 0,85 fR im Beispiel II, bzw. 2,578 F oder 2,31 fR bzw. 1,029 F oder 0,92 fR bzw. 0,640 F oder 0,575 fR bzw. 0,952 F oder 0,855 fp im Beispiel 111. Die axiale Länge der sammelnden hinteren Linsengruppe beträgt im Beispiel I 0,643 F oder 0,617 fR, im Beispiel Il 0,648 F oder 0,619 fp und im Beispiel IH 0,824 F oder 0,740 fR.
  • Die äquivalente Brennweite des vorderen Objektivgliedes 1 beträgt 2,90 F im Beispiel I, 2,92 F im Beispiel 1I und 3,99 F im Beispiel III.
  • Die gesamte axiale Länge von der vorderen Oberfläche des Objektivs bis zur hinteren Brennebene beträgt 2,686 F im Beispiel I, 2,710 F im Beispiel II und 3,029 F im Beispiel HI.
  • Der Krümmungsradius Ri2 der bildseitig letzten Oberfläche beträgt 0,62 fR in den Beispielen I und 1I und 0,70 fR im Beispiel III. Das Verhältnis des Krümmungsradius R12 zu dem Krümmungsradius R11 der inneren Berührungsfläche des bildseitig letzten Verbundgliedes beträgt in den Beispielen I und 1I 1,15 und im Beispiel III 1,27.
  • Das arithmetische Mittel der mittleren Brechungsindizes der Materialien aller Linsen des Objektivs beträgt 1,656 für Beispiel I, 1,650 für Beispiel 1I und 1,648 für Beispiel 11I.
  • Obgleich in allen dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispielen das vorderste Objektivglied 1 in Form einer Einzellinse ausgebildet ist, kann in besonderen Fällen, wenn ein größerer öffnungswinkel erwünscht ist, ein komplizierteres vorderes Objektivglied verwendet werden. Wenn in diesem Fall eine asphärische Oberfläche vorgesehen ist, so kann es zweckmäßiger sein, entweder die innere Berührungsfläche oder die hintere Oberfläche (R12) des bildseitig letzten Objektivgliedes asphärisch auszubilden.
  • Alle drei Ausführungsbeispiele sind für alle primären Aberrationen für ihre jeweiligen relativen Öffnungen und ihre Öffnungswinkel gut korrigiert und weisen hinsichtlich Vignettierung gute Eigenschaften auf. Die Ausführungsbeispiele I und II wurden besonders für die Verwendung als Objektive in 35-mm-Fernsehkameras entworfen, und bei ihrer Durchrechnung wurde die geringe weitere Korrektion berücksichtigt, die wegen der Glasplatte vor der Fernsehröhre erforderlich ist. Das Beispiel III wurde besonders für den Gebrauch in einer 35-mm-Kino-Kamera berechnet, bei der diese zusätzliche geringe Korrektion selbstverständlich nicht erforderlich ist. Zusätzlich zu den obenerwähnten guten Korrektionen für Aberration und den obigen verbesserten Vignettierungseigenschaften besitzen die erfindungsgemäßen Objektive gegenüber bekannten Weitwinkelobjektiven mit asymmetrischem Aufbau wesentlich geringere Abmessungen und ein geringeres Gewicht.
  • Den Stand der Korrektionen für das Ausführungsbeispiel II zeigen die graphischen Darstellungen A bis D in den F i g. 4 und 5. Alle rdiese Darstellungen beziehen sich auf eine Ebene durch den axialen Brennpunkt und beziehen sich auf das halbe Bildfeld von 0 bis 30°.
  • In F i g. 4 zeigt die Darstellung A die Korrektionskurve für Astigmatismus für die meridionale (M) und die sagittale (S) Ebene, und zwar für die Halbfeld-Winkel 0 bis 30°. Der größte Fehler liegt bei -f-0,008 F. Die Darstellung zeigt, daß die Korrektion bis zum Bildrand nahezu gleichförmig gut durchgeführt werden konnte.
  • Die Darstellung B erläutert die Korrektion der Verzeichnung, die bei einem Bildwinkel von 20° noch etwa -0,5 % beträgt; zum Bildrand steigt sie auf annähernd -2 %, was aber bei einem Weitwinkelobjektiv nicht schadet, sondern eher günstig ist. Die Darstellung C zeigt den guten Stand, der bei der Korrektur des Farbquerfehlers erzielt wird. Dieser beträgt für Rot (r) und Blau (b) maximal 0,002 F, liegt aber im Mittel nahezu bei Null über den ganzen Bereich des COffnungswinkels bis 30°.
  • Die Darstellung D in F i g. 5 erläutert die Queraberrationen in Einheiten von ± 0,002 F in Abhängigkeit von der relativen Öffnung bis zu f/2,8, und zwar je für den Halbfeld-Winkel 0°, 18°, 25°, 30°. Die Darstellung für 0° ist für den blauen und den roten Strahl (b bzw. r) gesondert gezeichnet. Die punktierte Kurve stellt den Mittelwert zwischen b und r dar. Die Korrektur ist für die größeren Bildwinkel als sehr gut anzusehen. Die Werte sind bis zu f/2,8 hin als ausgeglichen anzusehen. Der maximale Fehler ist mit annähernd 0,001 F außerordentlich gering, wenn man den Gesamtverlauf berücksichtigt.
  • Auch diese Werte sind auf einer Ebene durch den axialenBrennpunkt (GaußschenBildpunkt) gemessen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Weitwinkelobjektiv, bestehend aus einem meniskusförmigen Zerstreuungsglied, dessen Korivexfläche nach vorn, d. h. gegen die Lichtrichtung, gerichtet ist, und einer in einem Abstand zwischen 0,8 und 1,4F folgenden sammelnden Linsengruppe, die, in Lichtrichtung gesehen, aus einem ersten einfachen Positivglied, einem zweiten Positivglied, einem einfachen Bikonkavglied und einem sammelnden Verbundglied besteht, gekennzeichnet durch die Merkmale: a) Das erste Positivglied (2) der sammelnden hinteren Linsengruppe (2 bis 7) ist ein gegen die Lichtrichtung durchgebogener Meniskus; b) das zweite Positivglied (3, 4) enthält eine gegen die Lichtrichtung hohle sammelnde Kittfläche; c) die Blende ist zwischen dem bikonkaven Glied (5) und dem bildseitig letzten Verbundglied (6, 7) angeordnet; d) 2,SF<Ifll<5F; e) 0,8F<fR<1,4F; f) 0,04 f R < Sg < 0,055 f g; g) 0,075 fR<S4<0,2 fg; h) 0,75 f R < I R8 1 < 1,45 f R; 1) 6IRs1<IR71; k) 0,025 < n4 - n3 < 0,075.
  2. 2. Weitwinkelobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Außenfläche, vorzugsweise die Vorderfläche (Rlo), des bildseitig letzten Verbundgliedes (6, 7) asphärisch ist.
  3. 3. Weitwinkelobjektiv nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Außenfläche (R12) des bildseitig letzten Verbundgliedes (6, 7) gegen die Lichtrichtung konkav, d. h. negativ, ist, daß (zumindest am Scheitel dieser hinteren Außenfläche) 0,4 fg <R12 < 0,8 fR und 0,8 < R12/Rll < 1,33 ist, wobei die Berührungsfläche (R11) der Teillinsen dieses Verbundgliedes gegen die Lichtrichtung konvex, also positiv, ist.
  4. 4. Weitwinkelobjektiv nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die vordere Oberfläche des Bikonkavgliedes 1,7 R9 < RB < 2,5 R9 ist, und daß (zumindest am Scheitel) Rlo > 5 f R ist.
  5. 5. Weitwinkelobjektiv nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß 0,75 fR < R3 < 1,5 fR und 2,5 fR < R4 < 4,5 ih ist, und daß die vordere Außenfläche (R5) des zweiten Positivgliedes (3, 4) positiv, d. h. gegen die Lichtrichtung konvex, und 0,45 R3 < RS < 0,75 R3 Ist.
  6. 6. Weitwinkelobjektiv nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß 0,75 fR < f3,4 < 1,25 fR; 0,4 fR < f5 < 0,75 fR und 0,75 fR < f6,7 < 1,25 fR ist und daß die Gesamtlänge der sammelnden Linsengruppe (2 bis 7) 0,6 bis 1,0 fR beträgt.
  7. 7. Weitwinkelobjektiv nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Gesamtlänge von der vorderen Außenfläche (R1) des in Lichtrichtung vordersten Objektivgliedes (1), bis zur hinteren Brennebene des Objektivs zwischen 2,4 und 3,2 F liegt, und daß 2 f R < f2 < 3 f R ist. B. Weitwinkelobjektiv nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das arithmetische Mittel aus allen auf die d-Linie bezogenen Brechungsindizes aller Linsen (1 bis 7) des Objektivs größer als 1,635 ist, daß das vordere meniskusförmige Zerstreuungsglied (1) eine einfache Linse mit einer Abb6schen Zahl größer als 58 ist und daß das arithmetische Mittel aus den Abbdschen Zahlen der Materialien, aus denen das zweite Positivglied (3, 4) besteht, zwischen 50 und 60 liegt, während die Abb6sche Zahl des Materials der hinteren Teillinse (7) des hinteren sammelnden Verbundgliedes (6, 7) um 16 bis 24 größer als die Abb6sche Zahl der vorderen Teillinse (6) dieses Verbundgliedes (6, 7) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 653 227, 673 358; USA.-Patentschrift Nr. 1955 590; Kinotechnik, 1936, S. 81.
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