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DE1278743B - Vorrichtung zur linearen Anzeige einer sich nach einer logarithmischen Funktion aendernden Messgroesse - Google Patents

Vorrichtung zur linearen Anzeige einer sich nach einer logarithmischen Funktion aendernden Messgroesse

Info

Publication number
DE1278743B
DE1278743B DER38363A DER0038363A DE1278743B DE 1278743 B DE1278743 B DE 1278743B DE R38363 A DER38363 A DE R38363A DE R0038363 A DER0038363 A DE R0038363A DE 1278743 B DE1278743 B DE 1278743B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
eccentric gear
bridge circuit
linear potentiometer
gear drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER38363A
Other languages
English (en)
Inventor
Erik W Anthon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Warner Lambert Co LLC
Original Assignee
Warner Lambert Pharmaceutical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Warner Lambert Pharmaceutical Co filed Critical Warner Lambert Pharmaceutical Co
Publication of DE1278743B publication Critical patent/DE1278743B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J3/00Spectrometry; Spectrophotometry; Monochromators; Measuring colours
    • G01J3/28Investigating the spectrum
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/25Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands
    • G01N21/27Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands using photo-electric detection ; circuits for computing concentration
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
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    • H03M1/22Analogue/digital converters pattern-reading type

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Description

  • Vorrichtung zur linearen Anzeige einer sich nach einer logarithmischen Funktion ändernden Meßgröße Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur linearen Anzeige einer sich nach einer logarithmischen Funktion ändernden Meßgröße mit einem sich selbst abgleichenden Brückenkreis, dessen Abgleichorgan mit einer Anzeigeeinrichtung gekoppelt ist.
  • Es ist häufig erforderlich, physikalische Eigenschaften zu messen, die sich in bezug auf die gemessene Quantität entsprechend einer nichtlinearen Funktion, beispielsweise nach dem Beerschen Gesetz ändert. Für derartige Messungen werden beispielsweise Spektralphotometer, Densitometer oder andere Instrumente verwendet, wobei die Absorption der Strahlungsenergie oder eines speziellen Frequenzbandes dieser Strahlungsenergie, das dann erhalten wird, wenn die Strahlung durch einen Prüfling geleitet wird, die physikalische Eigenschaft darstellt, welche zur Bestimmung der analytischen Ergebnisse benutzt wird. In einem solchen Falle gilt, daß der Absorptionskoeffizient für das durch eine Lösung eines gegebenen Prüflings in einer nicht absorbierenden Lösung geschickte Licht proportional zu deren Konzentration ist. Üblicherweise wird dabei die Absorption des Lichtes oder eines schmalen Wellenlängenbandes dieses Lichtes für einen Prüfling gemessen und mit der Absorption des gleichen Lichtes in einer Bezugsprobe verglichen, welche die Lösung und alle Prüfreagenzien enthält. Damit kann das Meßergebnis ausgedrückt werden als Verhältnis zwischen Bezugsabsorption und Prüfabsorption.
  • Da sich in dem betrachteten Beispiel die gemessene Quantität gemäß dem Beerschen Gesetz ändert, wird sich die Absorption bezüglich der gemessenen Quantität als logarithmische Funktion ändern. Wird diese Funktion auf einer nichtlinearen Skala dargestellt, so muß in Kauf genommen werden, daß in den verschiedenen Bereichen der Skala die Genauigkeit unterschiedlich ist. In vielen Anwendungsfällen kann dies jedoch nicht zugelassen werden.
  • Es ist bekannt, eine Umformung von voneinander wesentlich verschiedenen Funktionen mittels Getrieberädern mit bestimmten Kurvenformen vorzunehmen. Mit derartigen Getrieberädern ausgestattete Einrichtungen weisen jedoch eine begrenzte Arbeitsgeschwindigkeit und eine begrenzte Genauigkeit auf und sind außerdem relativ teuer.
  • Es sind ferner elektrisch arbeitende Vorrichtungen zur Umwandlung eines logarithmischen Kurvenverlaufs in einen linearen Verlauf bekannt. Bei diesen Vorrichtungen werden jedoch logarithmische Potentiometer benötigt, die sehr genau gefertigt werden müssen und daher auch sehr kostspielig sind. Soll bei diesen Einrichtungen eine relativ große Genauigkeit erzielt werden, so ist überdies ein erheblicher schaltungstechnischer Aufwand erforderlich.
  • Schließlich ist es bekannt, sich selbst abgleichende Brückenkreise mit einem Potentiometer als Abgleichorgan zu verwenden, wenn weitgehend automatisch arbeitende Einrichtungen geschaffen werden sollen.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer außerordentlich einfach und aus preiswerten Elementen aufgebauten, sehr schnell und genau arbeitenden Vorrichtung zur linearen Darstellung einer logarithmischen Funktion auf einer Anzeigeskala.
  • Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs angeführten Gattung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß als Abgleichorgan ein lineares Potentiometer vorgesehen ist und daß zwischen dem linearen Potentiometer und der Anzeigeeinrichtung ein exzentrischer Getriebeantrieb angeordnet ist.
  • Durch diese Kombination elektrischer und mechanischer Elemente, die beide zur Funktionsumformung beitragen, wird eine optimal arbeitende, sich besonders gut zur Automatisierung von Meßvorgängen eignende Vorrichtung erhalten.
  • Vorzugsweise ist das lineare Potentiometer über Festwiderstände in den Brückenkreis geschaltet.
  • Durch geeignete Wahl dieser Festwiderstände kann bereits eine an eine Gerade angenäherte Ausgangsbewegung der Potentiometerdrehwelle erzielt werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Getriebeantrieb von einer mit gegenüberliegenden Seiten des Brückenkreises verbundenen Detektoreinrichtung gesteuert.
  • Vorzugsweise ist in die beiden vom Brückenkreis zum Detektor führenden Leitungen jeweils ein Verstärker eingeschaltet, wobei das Verstärkungsverhältnis dieser beiden Verstärker gleich der Quadratwurzel aus 10 ist.
  • Dadurch wird erreicht, daß der Brückenabgleich an einem Ende des Potentiometers erfolgt, wenn die Amplitude des Testsignals gleich der Amplitude des Bezugssignals ist, während dann, wenn die Amplitude des Testsignals ein Zehntel der Amplitude des Bezugssignals beträgt, der Brückenabgleich durch Einstellung des Potentiometerschiebers auf das andere Ende des Potentiometers erzielt wird.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht der Getriebeantrieb aus zwei exzentrisch auf Wellen gelagerten Getrieberädern.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Getriebeantrieb Einrichtungen zum schnellen und zum langsamen Antrieb der mit dem Potentiometer und der Anzeigeeinrichtung verbundenen Wellen aufweist und daß beim Start des Getriebeantriebs der schnelle Antrieb und nach Umkehrung der Antriebsrichtung der langsame Antrieb wirksam ist.
  • Auf diese Weise wird ein besonders schneller Brückenabgleich erreicht, so daß im Falle der Verwendung der Vorrichtung in einer automatisch arbeitenden Anlage besonders viele Messungen pro Zeiteinheit durchgeführt werden können. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Getriebeantrieb aus einem mittels einer Reibkupplung in zwei Teile unterteilten Untersetzungsgetriebe, das im zusammengekuppelten Zustand die Einrichtung zum langsamen Antrieb bildet und im ausgekuppelten Zustand über einen Stift, der einen Teil des Getriebes überbrückt und mit einem Anschlag zusammenarbeitet, wirksam wird und die Einrichtung zum schnellen Antrieb bildet.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung einer automatisch arbeitenden Vorrichtung zur Darstellung der mittels eines Spektralphotometers erhaltenen Meßergebnisse, Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Vorrichtung zur Umformung einer nichtlinearen Funktion in eine lineare Funktion, F i g. 3 eine Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Antrieb der Anzeigeeinrichtung, F i g. 4 .eine Querschnittsansicht entsprechend der Linie 4-4 in Fi g. 3 und F i g. 5 eine Kurvendarstellung zur Erläuterung der Wirkungsweise der Vorrichtung nach F i g. 1.
  • Nach Fig. 1 wird mittels eines Spektralphotometers 11 eine Messung gewisser optischer Charakteristiken eines Prüflings und einer Bezugsprobe durchgeführt. Das dabei erhaltene Prüfsignal wird einer Kathodenfolgestufe 12 zugeführt, um ein Signal auf der Leitungl3 zu erzeugen, und das Bezugssignal wird an das Gitter einer Kathodenfolgestufe 14 angelegt, um ein entsprechendes Signal an der Leitung 16 zu erhalten.
  • Das Bezugssignal und das Prüfsignal werden in einem linearen Potentiometer 17 verglichen, welches einen Teil einer Brückenschaltung 18 bildet, der ein exzentrischer Getriebeantrieb 19 zugeordnet ist, um das lineare Potentiometer 17 derart anzutreiben, daß die Brückenschaltung in Nullstellung gelangt. Dieser exzentrische Getriebeantrieb 19 treibt nicht nur das lineare Potentiometer 17, sondern auch ein Anzeige-oder Aufzeichnungsgerät 23 an.
  • F i g. 2 zeigt schematisch eine bevorzugte Ausführungsform einer Antriebseinrichtung, die das lineare Potentiometer in die richtige Stellung bringt und gleichzeitig ein Anzeigegerät oder ein zugeordnetes System antreibt. Nach dieser F i g. 2 treibt eine Welle 21 das lineare Potentiometer 17 an, und eine Welle 22 ist mit - einem Anzeigegerät 23 wirksam verbunden. Außerdem sind noch exzentrisch gelagerte Getrieberäder 24 vorgesehen. Die Exzentrizität dieser Getrieberäder 24 ist derart gewählt, daß die von der Welle 21 aufgenommene unregelmäßige Eingangsgröße im wesentlichen ausgerichtet wird und sich somit die Umdrehung der Welle 22 im wesentlichen linear in bezug auf die Meßgrößenänderungen in dem untersuchten Prüfling ändert.
  • Vorzugsweise ist ein geeigneter Motor oder eine andere Einrichtung vorgesehen, um die Wellen21 und 22 anzutreiben und einen automatischen Betrieb des Geräts zu gewährleisten. Dabei wird die Steuerung eines geeigneten Antriebsgeräts über die Brückenschaltung in den Arbeitsvorgang des linearen Potentiometers zurückintegriert, wie es schematisch in F i g. 1 dargestellt ist.
  • Die Brückenschaltung 18 gewährleistet eine ausgezeichnete Genauigkeit, wenn sich das lineare Potentiometer für die endgültige Antwort in der Nullstellung befindet. Derartige Anordnungen sind bei Spektralphotometern gebräuchlich. Die spezielle Auslegung der Brückenschaltung 18 ist jedoch bei der Erfindung von Bedeutung, um die Daten auf eine Skala zu bringen, die sich von Null bis Eins erstreckt, und zwar in einer Form, die sehr leicht durch das exzentrische Getriebesystem korrigiert werden kann.
  • In den Leitungenl3 und 16 sind daher Widerstände 26 und 27 angeordnet, denen das Prüfsignal zugeführt ist. In die das lineare Potentiometer 17 enthaltenden Brückenzweige sind Widerstände 28 und 29 eingeschaltet. Das Potential zwischen den Punkten 31 und 32 der Schaltung muß mittels des linearen Potentiometers auf Null abgeglichen werden, wenn eine Messung durchgeführt wird, bei der die Stellung des das Ergebnis anzeigenden linearen Potentiometers gemessen wird. Es wird also ein Vergleich der elektrischen Charakteristiken bei 31 und 32 durch den Differenzverstärker 33 vorgenommen, welcher ein Signal, das die Differenz darstellt, an den Abgleichindikator 34 gibt. Der Abgleichindikator 34 ist demnach elektrisch an die Brückenschaltung 18 angeschlossen und wird durch die Stellung des linearen Potentiometers 17 beeinflußt. Der Abgleichindikator ist außerdem wirksam mit dem Antrieb des linearen Potentiometers 17 und dem des Anzeigegeräts 23 verbunden, wie es schematisch in F i g. 1 dargestellt ist. Diese Anordnung ist so ausgelegt, daß das Antriebssystem das lineare Potentiometer automatisch antreibt, bis der Nullpunkt auf dem Abgleichindikator erreicht ist und das Anzeigegerät in der Lage ist, das von Prüf- und Bezugssignal abhängige Ergebnis anzuzeigen.
  • Es ist erwünscht, daß das in der Brückenschaltung 18 angeordnete lineare Potentiometer 17 einer Skala entspricht, die Werte von Null bis Eins aufweist. Dabei würde das lineare Potentiometer in einem positiven und einem negativen Bereich arbeiten. Durch Verwendung eines positiven und negativen Bereiches von - 0,5 bis + 0,5 und durch Übertragung auf eine Skala von 0 bis 1,0 ist es möglich, den besseren Teil der logarithmischen Kurve zu benutzen. Diese Übertragung wird mit Hilfe der Verstärker36 und 37 erzielt, die vor dem Differenzverstärker33 angeordnet sind. Für die gewünschte Umwandlung sollte das Verhältnis dieser Verstärker die Quadratwurzel aus 10 sein, oder anders ausgedrückt, der eine Verstärker sollte sein Signal verstärken im Betrag der Quadratwurzel aus 10 mal der Verstärkung, die in dem anderen Verstärker erzielt wird. Auf jeden Fall ist es jedoch notwendig, daß in dem Getriebesystem zwischen der Potentiometerwelle und der Welle des Anzeigegeräts eine gewisse Exzentrizität vorhanden ist, um eine Funktion zu erzielen, die so linear wie möglich ist. Die wirklichen Werte der Widerstände und der Exzentrizitäten können demgemäß sehr stark variieren. Die nachfolgend angegebenen Werte dienen zur Erläuterung eines Beispiels, welches sich für den bereits erwähnten Zweck als geeignet erwiesen hat.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform ist das lineare Potentiometer 17 ein lineares Schleifdrahtpotentiometer von 1000 Ohm, wobei ein Bereich von 970 Ohm benutzt wird. Die Widerstände 26 und 27 sind Festwiderstände von je 3900 Ohm, und die Widerstände 28 und 29 sind Festwiderstände von je 330 Ohm. Die Kennlinienkurve für dieses spezielle Beispiel von Widerstandswerten und Verstärkern ist durch die Kurve 38 der F i g. 5 dargestellt. Bei diesen Werten beträgt die Exzentrizität der Getrieberäder 24, um die sie aus der Mitte versetzt sind, 3,2 mm, wobei die Getrieberäder 24 einen Teilkreisdurchmesser von 6,3 cm aufweisen. Die Kurve, welche bei Benutzung dieser exzentrischen Getrieberäder 24 erzielt wird, ist als Kurve 39 in der F i g. 5 dargestellt.
  • Es ist zu sehen, daß die Kurve39 einer linearen Funktion sehr nahe kommt. Die exzentrischen Getrieberäder 24 bewirken also die Umformung der Kurve 38 in die Kurve 39. Diese Veränderung ist besser dargestellt durch die Skala 41 im unteren Teil der Fig. 5, in der die Abweichung zwischen dem auf dem linearen Potentiometer 17 gemessenen Widerstand und der Anzeigestellung gezeigt wird, die das Meßergebnis darstellt.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß die Verwendbarkeit eines Potentiometers, dessen Widerstandswerte einer linearen Skala entsprechen, einen besonderen Vorteil darstellt. Dies bedeutet aber, daß die in F i g. 5 gezeigten Widerstandswerte durch die exzentrischen Getrieberäder 24 erzielt werden müssen, um die endgültige Skala linear zu machen. Da derartige Getrieberäder jedoch einfacher und wirtschaftlicher zu fertigen sind als nichtlineare Potentiometer, wird mit der beschriebenen aus verhältnismäßig preiswerten Teilen aufgebauten Einrichtung eine optimale Genauigkeit erzielt.
  • Für den Potentiometerantrieb und den Antrieb des Anzeigegerätes wird bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ein Antriebssystem verwendet, das trotz eines verhältnismäßig einfachen Aufbaus zuverlässig arbeitet und eine schnelle Auffindung der Nullstellung ermöglicht. Dieses System ist in den F i g. 3 und 4 dargestellt.
  • Nach F i g. 4 trägt ein geeigneter Rahmen 42 das lineare Potentiometer 17 zusammen mit dessen Welle 21 und den exzentrischen Getrieberädern 24, welche dazu dienen, die Potentiometerwelle 21 mit der Anzeigegerätewelle 22 zu verbinden. Diese Getrieberäder 24 sind so ausgebildet, daß sie den gleichen Grad an Exzentrizität aufweisen. Die an den Wellen 21 und 22 befestigten Getrieberäder 24 sind somit ständig im Eingriff. Der Welle 22 ist ein Anzeigegerät 23 zugeordnet, welches in den F i g. 3 und 4 als einfache Skalenscheibe dargestellt ist. Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Welle 22 auch dazu benutzt werden kann, eine speziell ausgebildete Skalenscheibe anzutreiben, die sich beispielsweise zur automatischen Ablesung der angezeigten Werte eignet.
  • Das Antriebssystem besteht aus einem üblichen umkehrbaren Motor 43 mit Einrichtungen, die es ermöglichen, das lineare Potentiometer schnell auf den Nullpunkt einzustellen. Nach F i g. 4 treibt der Motor 43 die Welle 44 über Stirnräder 46 vorwärts oder rückwärts an. Die jeweilige Laufrichtung wird durch ein Relais 47 festgelegt, welches je nach der Stellung des linearen Potentiometers bezüglich der Nullage anspricht.
  • Auf diese Weise treibt der Motor das lineare Potentiometer stets in Richtung der Nullage. Es ist jedoch offensichtlich, daß dann, wenn der Motor das lineare Potentiometer mit einer hohen Geschwindigkeit antreibt, das lineare Potentiometer durch das Beharrungsvermögen des Motors und des Antriebssystems über den Nullpunkt hinausgetragen wird.
  • Dies hat zur Folge, daß das lineare Potentiometer um den Nullpunkt schwingt. Falls der Motor das lineare Potentiometer jedoch über den gesamten Bereich mit einer niedrigen Geschwindigkeit antreibt, wird es eine außerordentlich lange Zeit dauern, bis das lineare Potentiometer und damit das Anzeigegerät bei den jeweiligen Abgleichstellungen zur Ruhe gelangen.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils wird ein Antriebssystem verwendet, bei dem der Motor das lineare Potentiometer erst sehr schnell in Richtung des Nullpunkts treibt und nach Überianfen des Nullpunkts in umgekehrter Richtung mit sehr niedriger Geschwindigkeit arbeitet, so daß das lineare Potentiometer genau auf den Nullpunkt zurückkommt. Da der Motor nur über einen sehr kleinen Winkelbereich mit einer niedrigen Drehzahl läuft, geht der gesamte Arbeitsvorgang sehr schnell vonstatten, und die Einrichtung wird zwangläufig schnell auf die Nullage eingestellt.
  • Nach Fig.4 wird bei einer Antriebseinrichtung die Kraft von der Welle 44 auf die Welle 22 übertragen, von der aus das lineare Potentiometer und das Anzeigegerät betrieben werden. In der Darstellung ist ein schmales Stirnrad 48 mittels der Stellschraube 51 auf der Welle 44 so befestigt, daß es sich mit der Welle dreht. Die Welle dreht außerdem ein verbundenes Paar von Stirnrädern 49, welche so gelagert sind, daß sie sich in bezug auf die Welle 44 drehen.
  • Die Welle 22 trägt das exzentrische Zahnrad 24 und den Zeiger 23, welche mittels der Stellschrauben 51 od. dgl. befestigt sind. Die Zahnräder 52 und 53 sind so gelagert, daß sie sich in bezug auf die Welle 22 drehen. Das Zahnrad 53 ist auf der einen Seite mit einer Reibscheibe 54 und auf der anderen Seite mit einer Feder 56 versehen, und zwar in der Weise, daß die Feder 56 die Scheibe 54 gegen das Zahnrad 24 drückt und damit bewirkt, daß das Zahnrad 53 seine Drehbewegung auf das Zahnrad 24 und die Welle 22 überträgt. Wenn der Antrieb durch diese Reibkupplungseinrichtung vorgenommen wird, wird die Welle 24 auf Grund der Untersetzungsgetriebe verhältnismäßig langsam angetrieben, welche in dem Übertragungsweg angeordnet sind. Bei dem dargestellten Beispiel wird die Antriebsbewegung von dem kleinen Stirnrad 48 zum großen Stirnrad 52, dann zurück über das kleine Stirnrad 52 zum großen Stirnrad 49 und zurück vom kleinen Stirnrad 49 zum großen Stirnrad 53 und zur Welle 22 übertragen.
  • Hierdurch wird eine beträchtliche Zahnraduntersetzung geschaffen, wodurch eine außerordentlich langsame Lageeinstellung des Anzeigegeräts 23 und des linearen Potentiometers 17 bewirkt wird. Diese Antriebsbewegung ist daher zur Endeinstellung der Anzeigescheibe und des linearen Potentiometers geeignet.
  • Zur Erzielung des Anfangs antriebs zur schnellen Einstellung des linearen Potentiometers 17 und des Anzeigegeräts 23 ist am Zahnrad 52 ein Stift 57 vorgesehen, der an einer Rippe 58 anliegt, die von einem sich radial erstreckenden Flansch an der unteren Fläche der Anzeigescheibe 23 gebildet wird.
  • Die Antriebsbewegung kann daher direkt vom Zahnrad 52 von beiden Seiten auf die Anzeigescheibe 53 übertragen werden, wenn der Stift gegen die Rippe 58 schlägt. Ist die Anzeigescheibe jedoch von dem Stift 57 bis zum Nullpunkt bewegt worden, so wird die Antriebsrichtung des Motors umgekehrt, und der Stift 57 bewegt sich dann in eine entgegengesetzte Richtung. Bevor jedoch der Stift 57 eine Gesamtumdrehung macht, wird die über die Kupplung wirkende Einrichtung für den langsamen Antrieb das lineare Potentiometer in die Nullstellung bringen, um den Motor zur Endablesung abzuschalten. Dabei ist zu beachten, daß die Kupplung eine schnelle Antriebsbewegung auf Grund der Tatsache gestattet, daß sie schleift und es dem Zahnrad 24 ermöglicht, sich schnell mit der Welle 22 zu drehen.
  • Es ist offensichtlich, daß eine gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtung besonders vorteilhaft bei vollkommen automatisch arbeitenden Anlagen verwendet werden kann, da auf Grund des schnellen Abgleichs des Brückenkreises eine Vielzahl von Meßwerten pro Zeiteinheit zur Verfügung steht und diese Meßwerte mittels beliebiger Einrichtungen von der linearen Skala abgetastet und aufgezeichnet werden können.
  • Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur linearen Anzeige einer sich nach einer logarithmischen Funktion ändernden Meßgröße mit einem sich selbst abgleichenden Brückenkreis, dessen Abgleichorgan mit einer Anzeigeeinrichtung gekoppelt ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß als Abgleichorgan ein lineares Potentiometer (17) vorgesehen ist und daß zwischen dem linearen Potentiometer (17) und der Anzeigeeinrichtung (23) ein exzentrischer Getriebeantrieb (19) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lineare Potentiometer (17) über Festwiderstände (26, 28; 27, 29) in den Brückenkreis (18) geschaltet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Getriebeantrieb (19) von einer mit gegenüberliegenden Seiten des Brückenkreises (18) verbundenen Detektoreinrichtung (34) gesteuert ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die beiden vom Brückenkreis (18) zum Detektor (34) führenden Leitungen jeweils ein Verstärker (36, 37) eingeschaltet ist und daß das Verstärkungsverhältnis dieser beiden Verstärker (36, 37) gleich der Quadratwurzel aus 10 ist.
    5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich der von den gegenüberliegenden Seiten des Brückenkreises (18) kommenden Signale in einem Differenzverstärker (33) erfolgt, dessen Ausgang mit der Detektoreinrichtung (34) verbunden ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Getriebeantrieb (19) aus zwei exzentrisch auf Wellen (21, 22) gelagerten Getrieberädern (24) besteht.
    7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Getriebeantrieb (19) zumindest zwei Geschwindigkeitsstufen aufweist und daß bei Umkehrung der Antriebsrichtung eine Umschaltung auf eine andere Geschwindigkeit erfolgt.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Getriebeantrieb (19) Einrichtungen zum schnellen und zum langsamen Antrieb der mit dem linearen Potentiometer (17) und der Anzeigeeinrichtung (23) verbundenen Wellen (21,22) aufweist, und daß beim Start des exzentrischen Getriebeantriebs (19) der schnelle Antrieb und nach Umkehrung der Antriebsrichtung der langsame Antrieb wirksam ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Getriebeantrieb (19) aus einem mittels einer Reibkupplung (54, 56) in zwei Teile unterteilten Untersetzungsgetriebe besteht, das im zusammengekuppelten Zustand die Einrichtung zum langsamen Antrieb bildet und im ausgekuppelten Zustand über einen Stift (57), der einen Teil des Getriebes überbrückt und mit einem Anschlag (58) zusammenarbeitet, wirksam wird und die Einrichtung zum schnellen Antrieb bildet.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibkupplung (54, 56) während der Zeit im Eingriff ist, in der der Stift (57) auf Grund einer Bewegungsumkehr des Antriebs nicht am Anschlag (58) anliegt.
    11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 3 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung des exzentrischen Getriebeantriebs (19) in Abhängigkeit vom Abgleichzustand des Brückenkreises (18) von einem Relais (47) gesteuert ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 739 731; französicshe Patentschrift Nr. 788 294.
DER38363A 1963-07-12 1964-07-13 Vorrichtung zur linearen Anzeige einer sich nach einer logarithmischen Funktion aendernden Messgroesse Pending DE1278743B (de)

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GB (1) GB1072358A (de)
NL (1) NL6407925A (de)
NO (1) NO118464B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3338972A1 (de) * 1983-10-27 1985-05-09 Kienzle Apparate Gmbh, 7730 Villingen-Schwenningen Nachlaufwerk fuer ein kompensationsmessgeraet

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FR788294A (fr) * 1934-04-04 1935-10-07 Lorenz C Ag Dispositif indicateur en particulier pour appareils commandant la traction sur la locomotive
DE1739731U (de) * 1954-06-21 1957-02-14 Guenther Wuerthner Getriebe fuer anzeige-, mess- und steuergeraete.

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NO118464B (de) 1969-12-29
BE650496A (de)
GB1072358A (en) 1967-06-14
CH415081A (fr) 1966-06-15
NL6407925A (de) 1965-01-13

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