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DE1278673B - Duesenbrenner zum Beheizen langer, schmaler, mit ihrer Umgebung in Waermeaustausch stehender Rohre - Google Patents

Duesenbrenner zum Beheizen langer, schmaler, mit ihrer Umgebung in Waermeaustausch stehender Rohre

Info

Publication number
DE1278673B
DE1278673B DEH24461A DEH0024461A DE1278673B DE 1278673 B DE1278673 B DE 1278673B DE H24461 A DEH24461 A DE H24461A DE H0024461 A DEH0024461 A DE H0024461A DE 1278673 B DE1278673 B DE 1278673B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
pipe
burner
flame
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH24461A
Other languages
English (en)
Inventor
Melvin Joseph Parker
Alexander Junius Turpin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauck Manufacturing Inc
Original Assignee
Hauck Manufacturing Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauck Manufacturing Inc filed Critical Hauck Manufacturing Inc
Publication of DE1278673B publication Critical patent/DE1278673B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C3/00Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber
    • F23C3/002Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber having an elongated tubular form, e.g. for a radiant tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
F23d
Deutsche Kl.: 24 b-8/03
Nummer: 1278 673
Aktenzeichen: P 12 78 673.1-13 (H 24461)
Anmeldetag: 20. Juli 1955
Auslegetag: 26. September 1968
Die Erfindung bezieht sich auf Düsenbrenner zum Beheizen langer, schmaler, nicht isolierter und mit ihrer Umgebung in Wärmeaustausch stehender Rohre, bei denen die Brennerdüse am vorderen Ende eines stabförmigen, auf einer Strecke in das zu beheizende Rohr ragenden und mit Zuführungskanälen für den Brennstoff und die Erstluft ausgestatteten Zuführungsstückes angeordnet ist, und dieses Zuführungsstück von einer der Zufuhr von Zweitluft dienenden, ringförmigen Zufuhrkammer umgeben ist, deren Länge größer als ihr Außendurchmesser ist und deren Wandung zum großen Teil durch ein Ende des zu beheizenden Rohres gebildet ist.
Bei einem bekannten Düsenbrenner dieser Art ist eine sehr lange Düsenanordnung vorgesehen, die von einer ringförmigen Kammer für die Zufuhr der Zweitluft umgeben ist. Unmittelbar oberhalb der Brennerdüse ist außerdem ein Kniestück im Wärmetauscherrohr vorgesehen, so daß dort durch die noch verhältnismäßig rasche Luftströmung Turbulenz her- ao vorgerufen wird. Praktisch herrscht daher in der die Zweitluft zuführenden Ringkammer eine turbulente Strömung mit im wesentlichen axialer Fortpflanzungsrichtung. Dies hat zur Folge, daß die Zweitluft bereits im Anfangsbereich des Wärmetauscherrohres rasch der Flamme zugeführt wird und hier eine sehr konzentrierte und heiße Verbrennungszone schafft.
Bei einem anderen bekannten Düsenbrenner soll die Konzentration der Wärmeentwicklung am Rohranfang dadurch vermindert werden, daß die Strömungen eines gasförmigen Brennstoffes und seiner Verbrennungsluft etwa parallel als Laminarströmungen aufrechterhalten werden. Hierbei ist von der Annahme ausgegangen, daß die Flamme um so länger wird, je besser diese beiden Vorbedingungen eingehalten sind. Zu diesem Zweck wird die Verbrennungsluft in einem Ringkanal koaxial zur Flamme geführt, der mit injektorartig arbeitenden Hülsen versehen ist. Hierdurch kann zwar eine relativ lange Flamme erzielt werden, deren Länge jedoch nicht beliebig regelbar ist und die außerdem der Injektorwirkung entsprechend abschnittsweise Zonen besonders intensiver Verbrennung aufweist.
Es ist schließlich bei Kühlvorrichtungen an Rohren, die von heißen, durch Verbrennung erzeugten Gasen durchströmt werden, bekannt, im Ringraum zwischen einem inneren wärmefesten und einem äußeren druckfesten Mantel koaxial zur Brennerdüse, welche eine relativ kurze Flamme erzeugt, ein Kühlgas strömen zu lassen, welches, beispielsweise als solchermaßen vorgewärmte Luft, durch mit erheblichem axialen Abstand vom Düsenende in einer Düsenbrenner zum Beheizen langer, schmaler,
mit ihrer Umgebung in Wärmeaustausch
stehender Rohre
Anmelder:
Hauck Manufacturing Company,
Broocklyn, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Schalk und Dipl.-Ing. P. Wirth,
Patentanwälte,
6000 Frankfurt, Große Eschenheimer Str. 39
Als Erfinder benannt:
Melvin Joseph Parker, Garden City, N. Y.;
Alexander Junius Turpin,
Stewart Manor, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 21. Juli 1954 (444 782)
Querebene angeordnete Schlitze des inneren Rohres der eigentlichen Brennkammer zur Mischung mit den Verbrennungsgasen zugeführt werden kann, während ein anderer Teil der Luft durch einen zylindrischen Einsatz im Ringraum längs der Außenwand zur Erniedrigung der Wandtemperatur geführt wird und ohne Kontakt mit den Verbrennungsgasen bleibt. Diese Ausführung betrifft einmal kein zu beheizendes Rohr, weshalb auch keine lange Flamme angestrebt wird, sondern eine gute Isolierung nach außen für die zum Herstellen von Heiz- oder Treibgas dienende Verbrennungskammer.
Demgegenüber wird bei Düsenbrennern, von denen die Erfindung ausgeht, die gerade zum Beheizen langer Rohre dienen, eine lange und schmale Flamme wie bei den beiden erstgenannten Ausführungen nach dem Stande der Technik angestrebt, wobei der Erfindung die spezielle Aufgabe zugrunde liegt, einen Brenner zu schaffen, mit dem eine verzögerte und steuerbare Verbrennung des zugeführten Brennstoffes über die Rohrlänge ermöglicht wird, d. h. eine Verbrennung, die nicht nur im Bereich der eigentlichen Brennerdüse vor sich geht, sondern sich über eine große Länge des schmalen, nicht isolierten Heizrohres erstreckt und es ermöglicht, dieses Rohr praktisch über seine gesamte Länge auf gleicher Temperatur zu halten.
809 618/237
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die ringförmige Zufuhrkammer für die Zweitluft an ihrem vorderen Ende durch ein die Brennerdüse nach hinten abschirmendes und die Zweitluft nach außen gegen die Wandung des zu beheizenden Rohres leitendes, scheibenförmiges Flammenverzögerungselement im wesentlichen abgeschlossen ist, welches den Boden eines sich in Flammrichtung erstreckenden zylindrischen Flammentopfes bildet und in dem die Brennerdüse mittig angeordnet ist, die von einem schmalen, ringförmigen, sich in dem Flammenverzögerungselement befindenden Durchlaß umgeben wird, daß das Flammenverzögerungselement bzw. der Flammtopf an seiner Peripherie gegenüber der Wandung des zu beheizenden Rohres einen schmalen Ringspalt freiläßt, über den die ringförmige Zuführkammer mit dem Verbrennungsraum im Inneren des Rohres in Verbindung steht, und daß am hinteren Ende der Zuführkammer füt die Zweitluft eine Einrichtung zur Einstellung der tangentialen Strömungskomponente angeordnet ist. Durch die Ausbildung eines Düsenbrenners nach der Erfindung wird demnach eine allmähliche, über die Rohrlänge verteilte Zugabe der Zweitluft zum Brennstoffgemisch erreicht, indem der aus der Düse abgegebene und mit im wesentlichen geradlinig strömender Erstluft vermischte Brennstoff eine Flamme erzeugt, die von einer schraubenförmig geführten Zweitluftströmung umgeben ist, die von ihren Zentrifugalkräften nach außen gegen die Innenwand des zu beheizenden Rohres bewegt wird, so daß die Flamme die von ihr benötigte Zweitluft dieser schraubenförmigen Strömung zwangläufig nur langsamer und in Rohrlängsrichtung fortschreitend entnehmen kann. Hierdurch wird der gewünschte Verbrennungsverlauf erzielt, der sich praktisch über die ganze Rohrlänge erstreckt, wobei in vorteilhafter Weise eine Beeinflussung der Flamme durch Einstellung der tangentialen Strömungskomponente der Zweitluft vorgesehen ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform eines Düsenbrenners nach der Erfindung ist vorgesehen, daß das Brennstoffzuführrohr gegenüber dem Flammtopf axial verschiebbar angeordnet ist.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beispielsweise näher beschrieben, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Brenner nach der Erfindung in einem beheizten Rohr,
F i g. 2 schematisch eine Ansicht eines Brenners für Öl in Verbindung mit einem U-förmigen beheizten Rohr und
F i g. 3 eine ähnliche Ansicht wie F i g. 2 mit einem Brenner für flüssigen oder gasförmigen Brennstoff in Verbindung mit einem W-förmigen beheizten Rohr.
Die Zeichnungen zeigen gemäß F i g. 2 ein U-förmiges beheiztes Rohr 12. Das Eintrittsende 14 des Rohres 12 ist durch eine hitzebeständige Wand 16 hindurchgeführt. Das Austrittsende 18 des Rohres führt zu einem geeigneten, in der Zeichnung durch ein Rohr 20 angedeuteten Kamin. Das hintere Ende des Brenners B ist durch Stellschrauben 22 am Eintrittsende 14 des beheizten Rohres 12 befestigt. Durch eine Leitung 24 wird dem Brenner Öl oder gasförmiger Brennstoff zugeführt, und ein Ventil 26 dient zum vollständigen Absperren der Brennstoffzufuhr. Außerdem kann die Brennstoffmenge über einen Stellknopf 28 mit einem einer Skala 32 zugeordneten Zeiger 30 eingestellt werden. Für die Erstluft ist eine Leitung 34, vorzugsweise mit einem Ventil 36, und für die Zweitluft eine Leitung 38, vorzugsweise mit einem Ventil 40, vorgesehen. Elektrische Hochspannung für die Zündung kann an zwei isolierte Elektroden 42 angeschlossen werden.
Die Erstluft dient zugleich zum Zerstäuben und kann zweckmäßig mit einem Druck von etwa 0,07 kg/cm2 zugeführt werden. Die Zweitluft kann als Verbrennungsluft geringeren Druck, beispielsweise etwa 0,035 kg/cm2 haben. In vielen Fällen wird man jedoch für beide Luftleitungen nur ein einziges Gebläse verwenden, so daß die Zweitluft dann mit höherem Druck, nämlich dem gleichen wie die Erstluft, zugeführt wird. Normalerweise ist eine Regulierung der Erstluft nicht vorgesehen, während das Ventil 40 zweckmäßig zum Regeln der Zweitluft ausgebildet sein kann.
F i g. 3 stimmt im wesentlichen mit F i g. 2 überein, zeigt jedoch ein beheiztes Rohr 50, das doppelt, in W-Form, gebogen ist. Das Eintrittsende 54 des durch eine feuerfeste Mauer 52 hindurchgeführten Rohres nimmt den Brenner B auf, während das Auslaßende 56 in einen Kamin 58 führt. Bei diesem Ausführungsbeispiel besitzt der Brenner nicht nur eine ölzuleitung 60, eine Erstluftleitung 61 und eine Zweitluftleitung 64, sondern auch eine Gaszuleitung 66. Für die Gasregelung ist ein Ventil 68 vorgesehen. Ein Ventil 70 ist als Dreiwegehahn ausgebildet, der jeweils wahlweise die Erstluftleitung 61 oder die Gaszuleitung 66 an den Brenner anschließt.
In F i g. 2 und 3 ist daher das aus der Mauer herausragende Ende des Heizrohres übertrieben lang gezeichnet; in der Praxis würde dieses nur etwa 7 bis 10 cm von der Wand abstehen, nämlich gerade genug, um einen Schraubenschlüssel oder eine Rohrzange anzusetzen.
Der Brenner (Fig. 1) besitzt ein Ölrohr72, das an seinem inneren Ende eine Düse 74 für den ölaustritt trägt. Das ölrohr 72 ist von einem Rohr 76 für die Erstluft umgeben, das in Höhe der ölaustrittsöffnung in einer Luftdüse 78 endet. Außerdem ist ein Anschlußstück im Gehäuse 80 für die Zuleitung von Zweitluft in den Raum zwischen dem Erstluftrohr 76 und einem dieses umgebenden beheizten Rohres 82 vorgesehen. Weiter besitzt der Brenner einen Flammentopf 84; dieser Flammentopf ist an der Rückseite durch eine die Primärluftdüse 78 mit Abstand umgebende, als Verzögerungselement wirkende ringförmige Platte 86 abgeschlossen. Im dargestellten Beispiel ist ein ringförmiger Durchlaß 88 konzentrisch zur Primärluftdüse 78 vorgesehen, durch den ein Teil der Zweitluft um die Düse 78 herum in den Flammentopf 84 strömt.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, haben die Platte 86 und der Flammentopf 84 einen wesentlich größeren Durchmesser als das Rohr 76 für die Erstluft, aber einen kleineren Durchmesser als das beheizte Rohr 82. Die Platte 86 und der Flammentopf 84 wirken daher als Flammenverzögerungseinrichtung, da der Hauptstrom der Zweitluft außerhalb des Flammentopfes 84 entlang der Innenwandung des beheizten Rohres 82 (Fig. 1) verläuft. Wie Fig. 1 zeigt, ist der Flammentopf 84 an der Platte 86 gelagert und diese wiederum über dünne Stege 92 an dem Erstluftrohr 76.
Der Ringspalt um die Erstluftdüse kann bei einer Düse von ungefähr 32 mm Durchmesser eine Breite von etwa 3,2 bis 6,4 mm in radialer Richtung be-
sitzen. Dieser durchlaufende Ringkanal ergibt den Vorteil, daß Turbulenz und Wirbelströme innerhalb des Flammentopfes 84 vermieden werden, die sich andernfalls beim Ausströmen der Erstluft einstellen wurden. Bei bekannten Brennern würde die Erstluft ein Vakuum auf der Rückseite des Flammentopfes 84 erzeugen, das aber nach der Erfindung mittels des gleichmäßig durch den Ringspalt strömenden Teiles von Zweitluft kompensiert wird. Das beste Ergebnis ist dabei mit einem durchgehenden Ringkanal, unmittelbar um die Erstluftdüse herum und auch in axialer Richtung nahe an dieser, zu erzielen, obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist.
Der zylindrische Teil des Flammentopfes 84 hat vorzugsweise die eineinhalb- bis zweieinhalbfache Länge seines Durchmessers.
In dem Anschlußteil des Gehäuses 80 für die Zweitluft ist eine Einrichtung (80, 100) vorgesehen, die einen schraubenförmigen Zweitluftstrom bildet, der schraubenförmig durch den Ringkanal 106, den Zwischenraum zwischen dem Erstluftrohr 76 und dem beheizten Rohr 82 und von dort durch den von der Platte 86 und dem Rohr 82 gebildeten Ringspalt um die Flamme entlang der Wandung des Rohres 82 strömt. Eine schwenkbare Leitklappe 100 sitzt auf einem Zapfen 102, der außerhalb des Gehäuses 80 einen Handgriff mit Skala für die Flammenlänge trägt, die für maximale Auslenkung der Leitklappe 100 groß und für Zurückziehung der Leitklappe 100 aus der Strömung klein ist. Dies ist gerade umgekehrt wie bei normalen Ofenbrennern, wo durchwirbelte Luft eine verkürzte Flamme ergibt. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, fließt die Zweitluft zunächst durch einen Ringkanal 106, außerhalb des Rohres 76 für die Erstluft, und dann in einer Schraubenbahn zwischen dem Rohr für Erstluft 76 und dem beheizten Rohr 82. Da der Brenner eine beachtliche Gesamtlänge aufweist, hat die gewirbelte Luft Zeit, sich unter der Wirkung der Zentrifugalkraft nach außen zu bewegen, und neigt im Verlauf der Strömung dazu, sich dicht an das beheizte Rohr 82 anzulegen. Obwohl eine Erklärung mit Sicherheit nicht gegeben werden kann, wird angenommen, daß hierdurch die Beimischung von Zweitluft zu Brennstoff und zu Erstluft verlangsamt und verzögert und damit der Verbrennungsvorgang langsamer und die Flamme langer wird.
Bei diesem Brenner läßt sich ohne Schwierigkeit die Flamme so weit verlängern, daß sie über das Ausgangsende eines Strahlungsrohres von sechs oder mehr Meter Länge hinausragt und gut sichtbar ist. Außerdem ist die Wärmeverteilung regelbar, und das Heizrohr kann in seinem auf den Brenner folgenden Teil eine niedrigere Temperatur erhalten als in weiter von dem Brenner entfernten Teilen. Die Flammenlänge läßt sich ohne weiteres durch Ändern der Winkelstellung der Leitklappe 100 regeln.
Gemäß F i g. 1 ist die Ölzuleitung über eine mit einem Hahn versehene öffnung 110 an den Brenner angeschlossen und fließt dann durch das ölrohr 72. Die Strömung führt zunächst an einem durch den Stellknopf 28 mit einem Zeiger 30 gegenüber einer Skala 112 einstellbaren Ventil vorbei.
Bei Gasbetrieb wird die Öldüse 74 gegenüber der Erstluftdüse 78 zurückgezogen. Das ölrohr 72 ist am hinteren Ende des Brenners von einem Paßstück 116 aufgenommen und durch eine oder mehrere Stellschrauben 122 in seiner Stellung gesichert und in dem Gehäuseteil für Erstluft 118 axial gleitbar. Dabei kann eine besondere Sicherheitsschraube 124 zur Begrenzung vorgesehen sein.
Ein nur zum Betrieb mit öl bestimmter Brenner wird so ausgeführt, wie er hier dargestellt ist, da die in Betracht kommende Vereinfachung zu geringfügig ist, um sie zu berücksichtigen. Ein ausschließlich zum Betrieb mit Gas gedachter Brenner kann zur Herabsetzung der Kosten dadurch vereinfacht werden, daß
ίο das Ölrohr, das Ölmündungsstück und das Regelventil fortgelassen werden, wobei das Erstluftgehäuse 118 dann durch einen geeigneten, das Paßstück 116 ersetzenden Verschlußkörper abgeschlossen wird, der vorzugsweise eine Beobachtungsöffnung aufweist.
Das Erstluftgehäuse 118 selbst ruht in dem Zweitluftgehäuse 80. Letzteres kann eine mit Öffnungen versehene Platte 128 zur Einschränkung der Zweitluftströmung tragen. Das Zweitluftgehäuse 80 ruht mit einem ringförmigen Teil in einer Lagermuffe 130, die ihrerseits einen Paßring 132 mit einer Anzahl Nasen 134 mit je einer Schraube 136 trägt.
Der Brenner kann in üblicher Weise durch zwei mit elektrischer Hochspannung gespeiste Elektroden 42 gezündet werden, die ähnlich wie Zündkerzen ausgebildet sind und über horizontale Stangen 142 Spannung zu Elektrodenspitzen 150 führen. Es wird angenommen, daß der hier vorgesehene kontinuierliche Luftzylinder die Rußbildung wesentlich verringert und auch eine besser geformte Flamme und Regelmöglichkeit der Flamme innerhalb des Flammentopfes 84 ergibt.
Der Brenner kann mit einem Beobachtungsfenster 152, wie F i g. 1 zeigt, versehen sein.
Einer der herstellungsmäßigen Vorteile der beschriebenen Anordnung ist einer Betrachtung der F i g. 1 zu entnehmen. Die Gesamtlänge des Brenners kann nämlich, unter Verwendung von Standardteilen an beiden Enden des Brenners, geändert werden. Hierfür brauchen lediglich das ölrohr 72, das Erstluftrohr 76 und die Elektrodenverbindungsstangen 142 in ihrer Länge geändert zu werden. Für die Praxis stellt dies einen beachtlichen Vorteil dar, weil bei den verschiedenen Einbauten verschiedene Gesamtlängen der Brenner erforderlich sind. In jedem Falle ist es dabei wünschenswert, daß der Flammentopf 84 axial die innere Oberfläche des Mauerwerkes oder der Brandmauer erreicht, wie dies in F i g. 1 angedeutet ist, weil das beheizte Rohr 82 an seiner Innenseite nicht der Flamme und Hitze an einer Stelle ausgesetzt werden sollte, wo keine unmittelbare und wirksame Wärmeverteilung von außen möglich ist. Die Dicke des Mauerwerkes 160 selbst ist daher ein die Mindestlänge des Brenners mitbestimmender Faktor.
Ein Brenner nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kommt für einen Verbrauch von etwa 2 bis 14 Liter öl pro Stunde zur Ausführung und wird normalerweise in beheizten Rohren mit einem Durchmesser von etwa 8,5 bis 13 cm verwendet.
Größere Durchmesser von Strahlenrohren erfordern größeren Ölverbrauch und größere Brenner. Um einen bestimmten Rohrdurchmesser einem Brenner bestimmter Größe anzupassen, braucht lediglich der Paßring 132 ausgewechselt zu werden.
Der Brenner ergibt eine lange schmale Flamme, die so lang gemacht werden kann wie das zugehörige beheizte Rohr. Dabei ist die Flammenlänge am Brenner ohne weiteres durch Änderung der Wirbelgröße,
d. h. der Tangentialkomponente der Zweitluft regelbar. Der Brenner ist zum Betrieb mit öl oder mit Gas gleich gut geeignet, und die Maßnahme zur Umstellung von dem einen Brennstoff auf den anderen ist so geringfügig, daß der Brenner vorzugsweise als Kombinationsbrenner zur beliebigen Verwendung mit einem dieser Brennstoffe ausgeführt wird.
Der neue Brenner hat eine leichte und leise Zündung ohne anfängliche Ölansammlung und Explosionen. Die Rußbildung ist auf ein Minimum herabgesetzt. Es besteht keine Notwendigkeit, die Erstund Zweitluft vorzuwärmen, und es braucht keine Luft von hohem Druck verwendet zu werden.
Während der Einfachheit halber der Ausdruck »öl« benutzt ist, gilt das hierfür Gesagte in gleicher Weise auch für andere flüssige Brennstoffe im Gegensatz zu gasförmigen. Auch wird der Einfachheit halber von Erstluftrohr und Erstluftdüse gesprochen, womit aber auch ein Betrieb mit Gas nicht ausgeschlossen sein soll, obwohl dann natürlich keine Erstluft als solche auftritt. Entsprechend wird vom Zweitluftgehäuse und der Zweitluftströmung gesprochen, obwohl natürlich beim Betrieb mit Gas die sogenannte Zweitluft die einzige überhaupt in Betracht kommende Luft ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Düsenbrenner zum Beheizen langer, schmaler, nicht isolierter und mit ihrer Umgebung in Wärmeaustausch stehender Rohre, bei denen die Brennerdüse am vorderen Ende eines stabförmigen, auf einer Strecke in das zu beheizende Rohr ragenden und mit Zuführungskanälen für den Brennstoff und die Erstluft ausgestatteten Zuführungsstückes angeordnet ist, und dieses Zuführungsstück von einer der Zufuhr von Zweitluft dienenden, ringförmigen Zuführkammer umgeben ist, deren Länge größer als ihr Außendurchmesser ist und deren Wandung zum großen Teil durch ein Ende des zu beheizenden Rohres gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Zuführkammer für die Zweitluft an ihrem vorderen Ende durch ein die Brennerdüse (74, 78) nach hinten abschirmendes und die Zweitluft nach außen gegen die Wandung des zu beheizenden Rohres (12,50,82) leitendes, scheibenförmiges Flammenverzögerungselement (86) im wesentlichen abgeschlossen ist, welches den Boden eines sich in Flammrichtung erstreckenden zylindrischen Flammentopfes (84) bildet und in dem die Brennerdüse (74, 78) mittig angeordnet ist, die von einem schmalen, ringförmigen, sich in dem Flammenverzögerungselement (86) befinddenden Durchlaß (88) umgeben wird, daß das Flammenverzögerungselement (86) bzw. der Flammtopf (84) an seiner Peripherie gegenüber der Wandung des zu beheizenden Rohres (12, 50, 82) einen schmalen Ringspalt freiläßt, über den die ringförmige Zuführkammer mit dem Verbrennungsraum im Inneren des Rohres (12, 50, 82) in Verbindung steht, und daß am hinteren Ende der Zuführkammer für die Zweitluft eine Einrichtung (80, 100) zur Einstellung der tangentialen Strömungskomponente angeordnet ist.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffzuführrohr (72) gegenüber dem Flammtopf (84) axial verschiebbar angeordnet ist.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der die schraubenlinienförmige Strömung der Zweitluft erzeugenden Vorrichtung (80, 100) und der eigentlichen Zweitluftkammer ein Ringspalt (106) angeordnet ist.
4. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Flammtopfes (84) etwa dem 1,5- bis 2,5-fachen seines Durchmessers entspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 912 490, 611 884,
877, 573 335;
deutsche Patentanmeldung Sch 2225 24c/10 (bekanntgemacht am 7.1.1954);
schweizerische Patentschriften Nr. 254192,
214477;
britische Patentschriften Nr. 540 550, 301 851;
USA.-Patentschriften Nr. 2 606 604, 2 602 440,
664, 2117 270.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 618/237 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEH24461A 1954-07-21 1955-07-20 Duesenbrenner zum Beheizen langer, schmaler, mit ihrer Umgebung in Waermeaustausch stehender Rohre Pending DE1278673B (de)

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FR (1) FR1134833A (de)

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FR1134833A (fr) 1957-04-18

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