DE2125696C3 - Mischdüse für einen Gasbrenner, insbesondere einen Gebläsegas brenner - Google Patents
Mischdüse für einen Gasbrenner, insbesondere einen Gebläsegas brennerInfo
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Description
25
Die Erfindung betrifft eine Mischdüse für einen Gasbrenner, insbesondere einen Gebläsegasbrenner, mit
einer Luftführungseinrichtung, einer diese umgebenden Ringkammer zur Gaszufuhr und einem von einem
Mischring begrenzten Mischraum, in den die Ringkammer über einen verstellbaren Ringspalt mündet, der
zwischen der Luftführungseinrichtung und dem Mischring ausgebildet ist
Eine derartige Mischdüse ist bekannt (französische Patentschrift 1327 742). Bei dieser vorbekannten
Mischdüse kann die Luftführungseinrichtung von einem Rohr gebildet sein und ein Fonsatz des Mischringes
bildet die das Rohr umfassende ringförmige Kammer zur Gaszufuhr. Hieraus resultiert eine gewisse Schwierigkeit hinsichtlich der Verstellbarkeit des Ringspaltes
für den Gasaustritt, weil beim Verdrehen des Mischringes gleichzeitig das Zuführungsrohr für Gas mitgedreht
werden müßte, welches auf den die Ringkammer bildenden Fortsatz des Mischringes aufgesetzt ist Eine
Verstellung des Austrittsschlitzes läßt sich daher lediglieh durch Verstellen des Zuführungsrohres für Luft
durchführen. Insbesondere in Gebläsebrennern ist die Luftzuführung nur sehr schwer zugänglich und es müssen häufig Teile des Gebläsebrenners ausgebaut werden, um überhaupt Zutritt zur Düse zu erhalten. Häufig
ist auch die Luftführungseinrichtung starr mit einem Luftkanal verbunden, so daß eine Verschiebung bzw.
Verdrehung des Luftzuführungsrohres überhaupt nicht möglich ist.
Ferner ist aus der USA.-Patentschrift 1 006 324 eine
Mischdüse bekannt bei der der Mischring mit der Gaszufuhi uiigsleitung starr verbunden ist. Die Verstellung
des Gasauslasses kann nur durch Verdrehen einer relativ schwierig zugänglichen Einstellhülse erfolgen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Mischdüse für einen Gasbrenner der eingangs genannten Art zu
schaffen, die eine leichte Anpassung an verschiedene Gasarten und Brennerleistungen unter Beeinflussung
der Flammenform gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Luftführungseinrichtung und die Ringkammer zur Gaszufuhr einen doppelwandigen Hohlzylinder bilden, in dessen Außenmantel der Mischring axial
verstellbar eingesetzt ist dessen Innenwandung stromab konisch erweitert ist oder ein konvexes oder konkaves Strömungsprofil aufweist
Vorzugsweise ist der Mischring in den Außemnantel
des Hohlzyfinders eingeschraubt
Die Erfindung bringt insbesondere die folgenden Vorteile mit sich: Dadurch, daß die Gasaustrittsöffnung
von zwei relativ zueinander beweglichen Teilen der Mischdüse, von denen der Mischring innenseitig verschiedenartig gestaltet sein kann, gebildet wird, ist auf
einfache Weise eine Abstimmung der Größe der Gasaustrittsöffnung auf einem breiten Gasarten- und Leistungsbereich unter Beeinflussung der Flammenform
möglich. Ferner eignet sich die Mischdüse für die Verwendung in einem Gebläsebrenner. Es wird ein schnelles und genaues Einregulieren auf eine bestimmte Gasart und einen bestimmten Leistungswert erzielt Hierzu
sind nur wenige Handgriffe erforderlich. Der Aufbau der Mischdüse ist robust und der Verschleiß der Düsenteile in der Hitzezone ist stark vermindert, da in einem
Gebläsebrenner die Gebläseluft die Düse von außen her kühlen kann. Ferner erhält man eine stabile und gut
durchmischte Flamme.
In den Figuren ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt. An Hand der Figuren soll die Erfindung noch näher erläutert werdea Es ieigt
F i g. 1 einen Schnitt durch einen doppelwandigen Hol ilzy linder,
F i g. 3 eine Mischdüse im zusammengebauten Zustand,
Mischdüse.
Der Mischtopf 1 in der F i g. 1 ist zylinderförmig ausgebildet und weist zwei Kammern 6 und 7 auf, die koaxial angeordnet sind. Die Kammer 7 ist hohlzylindrisch ausgebildet und umfaßt die innenliegende Kammer 6. Die innenliegende Kammer 6 ist an beiden Stirnseiten geöffnet Die Kammer 7, welche die Kammer 7
umfaßt, ist an einer Stirnseite geöffnet In die Kammer 7 mündet eine Zuleitung 2. Die Zuleitung 2 ist in der
Mantelfläche der Kammer 7 vorgesehen. An der Innenseite des äußeren Mantels 21 der Kammer 7 ist im Bereich der stirnseitigen öffnung ein Schraubgewinde 19
vorgesehen. Des weiteren ist die freie Kante der Kammerwand 11, welche sowohl den Innenmantel der
Kammer 7 als auch den Außenmantel der Kammer 6 bildet, konisch gestaltet.
Der Mischring 4 in der F i g. 2 weist an einem Ansatzstück 22 ein Schraubgewinde 20 auf. Dieses
Schraubgewinde befindet sich auf der äußeren Umfangsfläche des Ansatzstückes 22. Die Innenwandung
24, welche den Innenraum 8 des Mischringes 4 umfaßt, kann stromab konisch erweitert sein oder, wie es
strichliert angedeutet ist ein konvexes oder konkaves Strömungsprofil aufweisen. Der Durchmesser der Innenwandung 24 an der vom Ansatzstück 22 abgekehrten Seite ist größer als der Durchmesser der Innenwandung 24 an der dem Ansatzstück 22 zugekehrten Seite,
wenn die Innenwandung 24 konisch oder konkav ausgebildet ist Zwischen dem Ansatzstück 22 und dem Innenraum 8 des Mischringes 4, der den eigentlichen
Mischraum für das Gas darstellt, ist weiterhin eine ringförmige Fläche 9 mit konischem Querschnitt vorgesehen. Deir Durchmesser dieser konischen Fläche 9, der
an den Mischraum 8 angrenzt, ist kleiner als der Durchmesser, der an das Ansatzstück 22 angrenzt.
laufenden Absatz 13 auf, der konisch gestaltet sein kann oder abgerundet ist In der vom Ansatzstück 22
abgekehrten Randfläche des Mischringes 4 ist weiterhin eine umlaufende Nut oder Rille 12 vorgesehen.
Die F i g. 3 stellt eine zusammengesetzte Mischdüse dar. Die Mischdüse besteht aus dem Mischtopf 1 und
dem Mischring 4. Der Mischtnpf 1 entspricht im wesentlichen dem Mischtopf in der F i g. 1, und der Mischring
4 entspricht im wesentlichen dem Mischring in der F i g. 2. Der Mischring 4 ist mit seinem Schraubgewinde
20 am Ansatzstück 22 in das Schraubgewinde 19 im Außenmantel 21 des Mischtopfes 1 eingeschraubt
Hierbei wirkt die konische Fläche 9 am Mischring 4 als Abdeckfläche, welche bei geschlossener Gasaustrittsöffnung
5 auf der konisch geformten Auflagefläche 10 an der freien Kante der Kammerwand 11 zum Aufliegen
kommt Durch Verdrehen des Ringes 4 verschiebt sich dieser relativ zum Mischtopf 1 in Richtung der gemeinsamen
Achse A Es kann dadurch die Breite der Gasaustrittsöffnung 5 eingestellt werden. Infolge der
Neigung der Abdeckfläche 9 und der Auflagefläche 10 wird der Gasstrom, welcher aus der Kammer 7 durch
die Gasaustrittsdüse 5 hindurch strömt, sofort in den
Mischraum 8 des Mischringes 4 geleitet. Dort vermischt sich das Gas mit der Luft welche durch die
Kammer 6 des Mischtopfes 1 in den Mischraum S des Mischringes 4 gelangt Der Mischraum 8 bildet in Gasströmungsrichtung
gesehen, die Fortsetzung der Kammer 6 des Mischtopfes 1.
Der Mischring 4 weist an seinem freien Ende einen Außenring 14 auf.
In der F i g. 4 ist eine aus einem Mischtopf 1 und einem Mischring 4 bestehende Mischdüse in einen Gebläsegasbrenner
23 eingebaut Die vom Gebläse in Richtung des Pfeiles 3 geförderte Luft umströmt auch
die Außenflächen der Mischdüse, wodurch eine Kühlung der Mischdüse erzielt wird. Diese Kühlung wird
durch den umlaufenden Absatz 13 am Mischring 4 erhöht
Da bei der Verbrennung hohe Temperaturen entstehen, sind der Mischtopf 1 und der Mischring 4 aus
feuerfestem Material gefertigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:L Mischdüse für einen Gasbrenner, insbesondere einen Gebläsegasbrenner mit einer Luftführungseinrichtung, einer diese umgebenden Ringkanuner zur Gaszufuhr und einem von einem Mischring begrenzten Mischraum, in den die Ringkammer über einen verstellbaren Ringspalt mündet, der zwischen der Luftführungseinrichtung und dem Mischring ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführungseinrichtung und die Ringkammer (7) zur Gaszufuhr einen doppelwandigen Hohlzylinder bilden, in dessen Außenmantel (21) der Mischring (4) axial verstellbar eingesetzt ist, dessen Innenwandung (24) stromab konisch erweitert ist oder ein konvexes oder konkaves Strömungsprofil aufweist
- 2. Mischdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischring (4) in den AußenmanteF (21) des Hohlzylinders eingeschraubt ist.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE2125696A DE2125696C3 (de) | 1971-05-24 | 1971-05-24 | Mischdüse für einen Gasbrenner, insbesondere einen Gebläsegas brenner |
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| FR727218301A FR2138901B1 (de) | 1971-05-24 | 1972-05-23 |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (3)
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| DE2125696B2 DE2125696B2 (de) | 1975-02-06 |
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Family
ID=5808767
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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|---|---|
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| IT201900000979A1 (it) * | 2019-01-23 | 2020-07-23 | Particular Mat S R L | Miscelatore perfezionato per la produzione di nanomateriali |
-
1971
- 1971-05-24 DE DE2125696A patent/DE2125696C3/de not_active Expired
-
1972
- 1972-05-23 FR FR727218301A patent/FR2138901B1/fr not_active Expired
- 1972-05-23 NL NL7206905A patent/NL7206905A/xx unknown
Also Published As
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|---|---|
| NL7206905A (de) | 1972-11-28 |
| FR2138901B1 (de) | 1973-07-13 |
| DE2125696A1 (de) | 1973-01-18 |
| FR2138901A1 (de) | 1973-01-05 |
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