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DE1278523B - Verstaerkeranordnung mit fotoelektrischen Koppelelementen - Google Patents

Verstaerkeranordnung mit fotoelektrischen Koppelelementen

Info

Publication number
DE1278523B
DE1278523B DE1966ST025915 DEST025915A DE1278523B DE 1278523 B DE1278523 B DE 1278523B DE 1966ST025915 DE1966ST025915 DE 1966ST025915 DE ST025915 A DEST025915 A DE ST025915A DE 1278523 B DE1278523 B DE 1278523B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
photoelectric coupling
coupling elements
input
preamplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966ST025915
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dettmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1966ST025915 priority Critical patent/DE1278523B/de
Publication of DE1278523B publication Critical patent/DE1278523B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/0005Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
    • H03G1/0035Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal using continuously variable impedance elements
    • H03G1/0047Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal using continuously variable impedance elements using photo-electric elements
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/04Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with semiconductor devices only
    • H03F3/08Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with semiconductor devices only controlled by light
    • H03F3/087Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with semiconductor devices only controlled by light with IC amplifier blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärkeranordnung mit fotoelektrischen Koppelelementen Die Erfindung bezieht sich auf Verstärkeranordnungen mit fotoelektrischen Koppelelementen, insbesondere auf Meßverstärker.
  • Verstärkeranordnungen werden heutzutage meistens aus dem Wechselstromnetz gespeist. Schon aus Gründen des Berührungsschutzes sind sie deshalb einpolig an Masse gelegt. Soll an ihren Eingang nun eine Signalquelle angelegt werden, die nicht ebenfalls einpolig mit Masse verbunden ist bzw. bei der eine solche durch den angeschlossenen Verstärker erfolgende Verbindung nicht zulässig ist, so muß eine galvanische Trennung zwischen dem Verstärkereingang und dem Signalquellenausgang erfolgen. Ein hierfür übliches Mittel ist ein Trennübertrager, der sich aber nur einsetzen läßt, wenn das Signal ein reines Wechselstromsignal ist, also keine Gleichstromkomponente aufweist. Aber auch bei über einen weiten Frequenzbereich sich erstreckenden Signalen macht die Auslegung eines solchen Trennübertragers Schwierigkeiten. Eine gewisse, besonders bei hohen Frequenzen störende Kapazität zwischen Primär- und Sekundärwicklung läßt sich ebensowenig vermeiden wie ein Spannungsabfall bei tiefen Frequenzen und das Auftreten einer Streuresonanz bei hohen. Hinzu kommt noch, daß der Trennübertrager zwischen Primärwicklung einerseits und Sekundärwicklung und Kern andererseits eine hinreichend hohe Spannungsfestigkeit aufweisen rnuß.
  • Die deutsche Patentschrift 284 314 beschreibt nun ein Fernsprechvermittlungssystem, bei dem die übertragung der Sprach- und Rufsignale von der anrufenden auf die gerufene Teilnehmerleitung durch ein fotoelektrisches Koppelelement, bestehend aus einer in ihrer Helligkeit durch die Signalwechselströme gesteuerten Glühlampe und einer Selenzelle als gesteuertem Widerstand, erfolgt. Die Wärmeträgheit des Fadens einer solchen Lampe erlaubt selbst bei Einsatz von Speziallampen nur die verzerrungsfreie übertragung tiefer Frequenzen. Während infolge der Wärmeträgheit einer Glühlampe das vorher beschriebene fotoelektrische Koppelelement unter bewußter Benutzung der hierdurch bedingten Integrationswirkung wohl nur Verwendung in Schaltungen zur Dynamikkompression bzw. Expansion gefunden hat (Funkschau, 1962, H. 5, S. 116), beschreibt die deutsche Patentschrift 700 878 ein solches Koppelelement, dessen sendende Lichtquelle aus einem durch Kathodenstrahlen angeregten Leuchtschirm besteht und so mindestens für den ganzen Tonfrequenzbereich verwendbar sein dürfte. Nun sind heute sowohl Fotoelemente, deren obere Grenzfrequenz erheblich höher liegt als die der bisherigen Selen- bzw. Gas- oder Hochvakuumfotozellen in Form von Fotodioden (deutsche Patentschrift 891580) und Fototransistoren, wie auch entsprechende Lichtquellen in Form von Emissionsdioden (Elektronik, Jg.14 (1965), H. 6, S. 161... 166) bekannt und bereits zu fotoelektrischen Koppelelementen vereinigt worden. Ein solches fotoelektrisches Koppelelement besteht also aus einer Emissionsdiode, z. B. Gallium-Arsenid-Diode, deren emittiertes Licht mittels einer Glasfaseroptik auf die zugeordnete Fotodiode bzw. Fototransistor geleitet wird. Die deutsche Auslegeschrift 1217 463 beschreibt eine Modulationseinrichtung, die mit solchen fotoelektrischen Koppelelementen bestehend aus Emissionsdiode und Fotodiode aufgebaut ist.
  • Ist nun die Amplitude des zu übertragenden Signals ausreichend groß, um damit die Emissionsdiode direkt steuern zu können, so lassen sich mit diesen modernen fotoelektrischen Koppelelementen einfach Verstärkeranordnungen aufbauen, deren Eingang galvanisch getrennt von der übrigen Verstärkerschaltung ist und die trotzdem einerseits Frequenzen bis zum Gleichstrom andererseits infolge der zu erzielenden geringen Kapazität zwischen Emissionsdiode und Fotodiode auch hohe Frequenzen übertragen können, wobei die obere übertragungsfrequenzgrenze allein durch die obere Grenzfrequenz des verwendeten fotoelektrischen Koppelelementes bestimmt wird. Anders liegt nun allerdings der Fall, wenn die Amplitude des Eingangssignals nicht ausreicht, um mit dem Signal die Emissionsdiode direkt ansteuern zu können. In diesem Falle müssen Vorverstärker eingesetzt werden, die eine getrennte Stromversorgung benötigen. Besteht diese Stromversorgung aus Trockenbatterien, so läßt sich, abgesehen von deren Abmaßen und Gewicht, zwar eine hinreichend kleine Kapazität zwischen Vorverstärker und Hauptverstärker erzielen, jedoch erfordert eine solche Anordnung infolge der begrenzten Lebensdauer der Trockenbatterien eine ständige Wartung. Bei galvanisch getrennter Stromversorgung aus dem Netz läßt sich aber eine hinreichend kleine Kapazität infolge der verwendeten Netztransformatoren nicht mehr erzielen. Ein ähnliches Problem tritt dann auf, wenn der Vorverstärker abhängig vom Hauptverstärker im Sinn einer Gegenkopplung oder Verstärkung- oder sonstigen Regelung beeinflußt werden soll.
  • Die Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe für den Fall, daß das Eingangssignal kleine Amplituden aufweist, die nicht mehr zur Aussteuerung einer Emissionsdiode ausreichen, eine Schaltung anzugeben, die trotzdem den Vorteil eines Einsatzes von fotoelektrischen Koppelelementen auszunutzen gestattet, der in einer galvanischen Trennung zwischen Signalquelle und Verstärker bei sehr geringen Koppelkapazitäten besteht, auch wenn sich das Eingangssignal über einen weiten, eventuell sogar eine Gleichstromkomponente enthaltenden Frequenzbereich erstreckt.
  • Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die Verstärkeranordnung in einen Endverstärker und einen oder mehrere mit dem Endverstärkereingang über fotoelektrische Koppelelemente verbundene Vorverstärker, an deren Eingang bzw. Eingängen das bzw. die Eingangssignale anliegen, aufgeteilt ist, daß ferner die Stromversorgung des bzw. der Vorverstärker durch je eine fotoelektrische Batterie, die von einer aus dem Stromversorgungsteil des Endverstärkers gespeisten Lichtquelle angeregt wird, bei Bedarf nach Stabilisierung der von ihr abgegebenen Spannung erfolgt. In weiterer Fortbildung der Erfindung erfolgt die übertragung von vom Endverstärker abgeleiteten, zur Spannungs- und/oder Stromgegenkopplung und/oder Verstärkungsregelung dienenden Signalen auf den bzw. die Vorverstärker mittels weiterer fotoelektrischer Koppelelemente.
  • Die Erfindung soll nun an Hand der Figur eingehend beschrieben werden. Diese zeigt dabei eine nach den Prinzipien der Erfindung aufgebaute Verstärkeranordnung.
  • Bei der in der Figur dargestellten erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung ist 2 ein Vorverstärker mit dem Eingang 1 und dem Ausgang 3. Der Endverstärker 5 weist den Eingang 4 und den Ausgang 6 auf. Der Ausgang 3 des Vorverstärkers 2 ist mit dem Eingang 4 des Endverstärkers 5 über ein fotoelektrisches Koppelelement 11 verbunden, das z. B. aus einer Gallium-Arsenid-Emissionsdiode 21 und einem Fotoelement 31, wie Fotodiode oder Fototransistor, bestehen kann, wobei das von der Emissionsdiode 21 emittierte durch das vom Vorverstärker 2 verstärkte Eingangssignal modulierte Licht z. B. mittels einer Glasfaseroptik praktisch vollständig auf das Fotoelement übertragen wird. Als Fotoelement 31 können dabei sowohl solche Typen eingesetzt werden, die selbst an ihren Ausgangsklemmen ein der jeweiligen Beleuchtungsstärke proportionales elektrisches Signal (Strom- oder Spannung) abgeben (als Fotozellen bekannte aktive Fotoelemente) wie auch solche, bei denen durch die Intensität der Bestrahlung im wesentlichen nur eine Änderung ihres Innenwiderstandes erzielt, also noch eine äußere Versorgungsstromquelle benötigt wird (als Fotodioden und Fototransistoren bekannte passive Fotoelemente). Ein bekannter, wenn auch für den vorliegenden Verwendungsfall meistens zu träger Vertreter der ersten Gruppe ist auch die Selenzelle, der zweiten Gruppe die Gas- oder Vakuumfotozelle. Da sich insbesonders bei Einsatz einer Glasfaseroptik zwischen steuernder Lichtquelle (z. B. Emissionsdiode) und Fotoelement die gegenseitigen Kapazitäten sowie auch unerwünschte Kapazitäten gegen Erde sehr klein halten lassen, arbeitet ein solches fotoelektrisches Koppelelement 11 völlig rückwirkungsfrei und erlaubt so eine völlige Potentialtrennung zwischen Vorverstärker 2 und Endverstärker 5. Hierbei kann der Frequenzbereich des Eingangssignals sich vom Gleichstrom bis zu hohen Frequenzen hin erstrecken. Die obere Frequenzgrenze wird dabei allein durch die obere Grenzfrequenz des fotoelektrischen Koppelelementes 11 bestimmt.
  • Ist nun an den Eingang 1 des Vorverstärkers 2 eine erdsymmetrische Leitung angeschlossen, deren Signaladern gegeneinander zwar nur geringe Störspannungen, gegenüber Erde dagegen große aufweisen, so ist die durch den Einsatz eines fotoelektrischen Koppelelementes 11 erzielbare extreme Potentialtrennung zwischen Vor- und Endverstärker zum Erzielen eines guten Nutz-Störspannungs-Verhältnisses begrüßenswert.
  • Schwierigkeiten macht allerdings jetzt die Stromversorgung des Vorverstärkers, da auch für diese eine mindestens gleichwertige Entkopplung gegenüber dem Erdpotential erzielt werden muß, um die Vorteile des Einsatzes des fotoelektrischen Koppelelementes 11 zwischen Vorverstärker 2 und Endverstärker 5 ausnutzen zu können. Wie schon in der Einleitung erwähnt, könnte daran gedacht werden, den Versorgungsstrom des Vorverstärkers aus Trockenbatterien oder Sammlern zu entnehmen. Die räumlichen Abmessungen und das Gewicht dieser Stromquellen und die Notwendigkeit ihrer häufigen Erneuerung bzw. Wartung machen dieses aber wenig wünschenswert. Mit Netzanschlußgeräten läßt sich die erforderliche Trennung insbesonders für hohe Frequenzen nicht erzielen. Erfindungsgemäß wird deshalb für die Stromversorgung der Vorverstärker 2 eine fotoelektrische Batterie 34 eingesetzt. Eine solche fotoelektrische Batterie besteht aus der Reihenschaltung einer Anzahl aktiver Fotoelemente hinreichender wirksamer Fläche. Solche Anordnungen sind aus der Raumfahrttechnik als sogenannte »Solarbatterien« bekannt und in den letzten Jahren zu großer Zuverlässigkeit und gutem Wirkungsgrad entwickelt worden, um den für die elektrischen Einrichtungen von Satelliten benötigten Versorgungsstrom aus der Sonnenenergie zu gewinnen.
  • Als Lichtquelle 24 dient dabei beispielsweise eine Glühlampe, die aus dem Netzgerät des Endverstärkers 5 mitgespeist wird. Auch angeregte Leuchtstoffflächen können hierfür Verwendung finden. Auch hierbei kann durch eine Glasfaseroptik eine Bündelung des emittierten Lichtes und ein vollständiges überleiten auf die wirksamen Flächen der Fotoelemente der fotoelektrischen Batterie 34 erfolgen. Zum Erzielen einer hohen Spannungskonstanz kann dabei der fotoelektrischen Batterie 34 eine bekannte Spannungsstabilisierungsschaltung wie Zenerdiode oder Regeltransistor mit Referenzdiode nachgeschaltet werden. Denkbar ist auch die primärseitige Regelung des Speisestromes der Lichtquelle 24 bzw. ihrer Helligkeit, obwohl hierbei eventuelle Alterungserscheinungen der fotoelektrischen Batterie 34 nicht miterfaßt werden würden.
  • In vielen Fällen ist bei Verstärkeranordnungen zum Erzielen einer guten Langzeitkonstanz eine Gegenkopplung über alles, also vom Verstärkerausgang auf die Eingangsstufen erwünscht. Eine solche Gegenkopplung läßt sich mittels eines weiteren fotoelektrischen Koppelelementes 12, das z. B. wiederum aus Emissionsdiode 22 und Fotodiode oder Fototransistor 32 bestehen möge und entsprechend dem Koppelelement 11 aufgebaut ist, durchführen. Ebenso läßt sich mittels eines weiteren fotoelektrischen Koppelelementes 13, das wiederum den Elementen 11. und 12 entspricht, eine Verstärkungsregelung des Vorverstärkers 2 durchführen. Hierbei bleibt es unerheblich, ob diese Verstärkungsregelung automatisch, also durch einen der Signalamplitude am Ausgang 6 des Endverstärkers 5 proportionalen Gleichstrom erfolgt, oder ob die Regelung von Hand kontinuierlich oder stufenweise dadurch erfolgt, daß mittels eines nicht dargestellten Potentiometers oder Stufenschalters der Betriebsstrom der Emissionsdiode 23 verändert wird.
  • Zum Schluß sollen noch einige Einsatzmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung besprochen werden. Wird z. B. die Eingangsstufe des Endverstärkers 5 als Differentialverstärkerstufe mit den Eingängen 4 und 4' ausgebildet, so können die beiden in Vorverstärkern 2 und 2' vorverstärkten Einzelsignale diesen Eingängen 4 bzw. 4' mittels fotoelektrischer Koppelelemente 11 bzw. 11' zugeleitet werden, ohne daß die zwischen den Eingängen 1 und 1' der Vorverstärker 2 und 2' bestehenden Potentialverhältnisse berücksichtigt werden müssen und sich die zwischen diesen beiden Eingängen bzw. den an diesen angeschlossenen Leitungen auftretenden Störspannungen auswirken können. Ähnlich lassen sich auch Verstärkeranordnungen ausbilden, bei denen die Eingangsstufe des Endverstärkers 5 als Schaltstufe ausgebildet wird, durch die die Signale zweier oder mehrerer Eingänge 4, 4', 4" usw. an den Verstärker zyklisch angelegt werden. Die Signale werden dann von Vorverstärkern 2, 2', 2" usw. mittels fotoelektrischer Koppelelemente 11, 11', 11" usw. auf diese Eingänge gekoppelt. Eine solche Verstärkeranordnung ist für die Darstellung mehrerer getrennter Vorgänge mittels eines Einstrahlkathodenstrahloszillografen von Interesse. Um in diesen beiden beschriebenen Anwendungsfällen eine völlige Entkopplung der Eingänge 1, 1' usw. zu erzielen, müssen für jeden Vorverstärker 2, 2' usw. getrennte fotoelektrische Batterien 33, 33' usw. sowie auch getrennte Fotoelemente für Gegenkopplung und Verstärkungsregelung vorgesehen werden. Während für die Gegenkopplung den Fotoelementen 32, 32' usw. eine Emissionsdiode 22 und für die Stromversorgung der fotoelektrischen Batterien 34, 34' usw. eine Lichtquelle 24 zugeordnet sein kann, richtet sich diese Frage bei der Emissionsdiode 23 für die Verstärkungsregelung nach den an den Eingängen 1, 1' usw. angelegten Signalamplituden und danach, ob eine Einzelregelung der einzelnen Signale oder eine gemeinsame Regelung zweckmäßig oder gefordert ist.
  • Als weitere Anwendungsgebiete einer erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung nach der beschriebenen Figur seien z. B. Pegelmeßgeräte angeführt oder Meßanordnungen für Kabel, bei denen bekanntlich im verlegten Zustand hohe Störspannungen zwischen den symmetrischen Adern und dem auf Erde liegenden Kabelmantel auftreten können. Obwohl nicht alle Anwendungsfälle der Erfindung aufgeführt werden können, ist aus den oben beschriebenen Fällen wohl leicht zu ersehen, für welche Aufgaben eine erfindungsgemäß aufgebaute Verstärkeranordnung mit Erfolg eingesetzt werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verstärkeranordnung mit fotoelektrischen Koppelelementen, insbesondere Meßverstärker, bei der die Eingangssignale auf den Verstärkereingang über eine bzw. mehrere fotoelektrische Koppelelemente galvanisch getrennt und rückwirkungsfrei übertragen werden, vorzugsweise Verstärker für kleine Eingangssignale auch mit weitem, eventuell sogar eine Gleichstromkomponente enthaltendem Frequenzbereich, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verstärkeranordnung in einen Endverstärker (5) und einen oder mehrere mit dem Endverstärkereingang (4) über fotoelektrische Koppelelemente (11) verbundene Vorverstärker (2), an deren Eingang bzw. Eingängen (1) das bzw. die Eingangssignale anliegen, aufgeteilt ist, daß ferner die Stromversorgung des bzw. der Vorverstärker durch je eine fotoelektrische Batterie (34), die von einer aus dem Stromversorgungsteil des Endverstärkers gespeisten Lichtquelle (24) angeregt wird, bei Bedarf nach Stabilisierung der von ihr abgegebenen Spannung erfolgt.
  2. 2. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung von vom Endverstärker abgeleiteten, zur Spannungs-und/oder Verstärkungsregelung dienenden Signalen auf den bzw. die Vorverstärker mittels weiterer fotoelektrischer Koppelelemente (12, 13) erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 284 314, 700 878, 891580; deutsche Auslegeschrift Nr. 1217 463; Elektronik, 6/65, S. 161 bis 166; Funkschau, 5/62, S. 116.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE284314C (de) *
DE700878C (de) * 1938-04-09 1941-01-02 Aeg Veraenderlicher elektrischer Widerstand
DE891580C (de) * 1951-03-21 1953-10-29 Western Electric Co Lichtelektrische Halbleitereinrichtungen
DE1217463B (de) * 1963-04-01 1966-05-26 Siemens Ag Einrichtung zur Modulation

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