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DE1278492B - Schaltung zur Veraenderung der Farbart eines von einem PAL-Farbfernsehsignal erzeugten Bildes - Google Patents

Schaltung zur Veraenderung der Farbart eines von einem PAL-Farbfernsehsignal erzeugten Bildes

Info

Publication number
DE1278492B
DE1278492B DE1967T0034090 DET0034090A DE1278492B DE 1278492 B DE1278492 B DE 1278492B DE 1967T0034090 DE1967T0034090 DE 1967T0034090 DE T0034090 A DET0034090 A DE T0034090A DE 1278492 B DE1278492 B DE 1278492B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
amplitude
circuit according
pal
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1967T0034090
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Bruch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Thomson OHG
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NZ152803D priority Critical patent/NZ152803A/xx
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1967T0034090 priority patent/DE1278492B/de
Publication of DE1278492B publication Critical patent/DE1278492B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/64Circuits for processing colour signals
    • H04N9/643Hue control means, e.g. flesh tone control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)

Description

  • Schaltung zur Veränderung der Farbart eines von einem PAL-Farbfernsehsignal erzeugten Bildes Beim PAL-Farbfernsehsystem wird unabhängig von Phasenfehlern im übertragungsweg und von Phasenfehlern des zur Demodulation dienenden Bezugsträgers stets der richtige Farbton wiedergegeben. Eine Änderung des Farbtones ist ohne weiteres nicht möglich, weil auf Grund der PAL-Umschaltung und der elektrischen Mittelwertbildung im PAL-Empfänger mit Laufzeitleitung stets der richtige Farbton wiedergegeben wird.
  • In vielen Fällen ist es aber erwünscht, die Farbart, insbesondere den Farbton, des wiedergegebenen Bildes nach subjektivem Empfinden zu ändern. Diese Aufgabe besteht insbesondere auf der Studioseite, und die Mittel zur Änderung des Farbtones sollen dann auf alle Empfänger wirken. Wenn beispielsweise von einem entfernten Studio ein Signal übernommen wird, das auf Grund einer besonderen Beleuchtung bei der Aufnahme oder durch Abtastung eines in der Farbe unzureichenden Farbfilmes einen unerwünscht starken Rotstich hat, so besteht der Wunsch, den Rotanteil des Farbbildes zu verringern. Beispielsweise kann es von der Regieseite her auch erwünscht sein, dem Bild einen bestimmten Farbstich, z. B. in Grün, zu geben. Die Änderung der Farbart, z. B. die Anhebung oder Absenkung einer bestimmten Farbe, kann auch aus Regiegründen zur Erzielung besonderer Effekte erwünscht sein.
  • Zur Einstellung des Farbtones bei einem PAL-Signal ist es bekannt (deutsche Auslegeschrift 1178 892), den Farbträger beispielsweise in einer PAL-Laufzeitaufspaltschaltung in seine beiden farbträgerfrequenten Komponenten aufzuspalten und Mittel zur gegensinnigen Änderung der Amplitude dieser beiden Komponenten vorzusehen. Bei dieser Lösung muß aber der Farbträger zunächst aus dem FBAS-Farbvideosignal selektiv ausgewertet fand dann in zwei Signale aufgespalten werden. Diese Maßnahme ist also im Hauptkanalweg des Farbträgers erforderlich. Insbesondere in einem Studio besteht aber der Wunsch, die Farbartänderung im FBAS-Farbvideosignal durchzuführen, ohne daß eine selektive Trennung oder gar Demodulation des Farbträgers notwendig ist. Außerdem hat diese bekannte Schaltung nur eine begrenzte Wirkung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung zu schaffen, mit der das FBAS-Farbvideosignal im Sinne einer Änderung der Farbart bei allen Empfängern auf einfache und wirkungsvolle Weise beeinflußt werden kann.
  • Die Erfindung geht aus von einer Schaltung zur Veränderung der Farbart eines von einem PAL-Farbfernsehsignal erzeugten Bildes, und besteht darin, daß eine der PAL-Umschaltung unterworfene farbträgerfrequente Spannung mit wählbarer Amplitude und Phase als Zusatzspannung dem modulierten PAL-Farbtärger hinzugefügt ist.
  • Die Zusatzspannung wird beispielsweise dem FBAS-Farbvideosignal hinzugefügt. Sie kann beispielsweise aus dem FBAS-Farbvideosignal selektiv entnommenen Farbträger gewonnen werden. Die Zusatzspannung kann auch in einem auf der Farbträgerfrequenz schwingenden, durch Farbsynchronsignale synchronisierten Oszillator erzeugt werden. In diesem Falle ist beispielsweise die Phase der Zusatzspannung entsprechend der gewünschten Beeinflussung der Farbart einstellbar. Bei einer Ausführungsform der Erfindung werden mehrere verschiedene Farbkomponenten, z. B. Rot, Grün und Blau, darstellende, je für sich in Polarität und Amplitude einstellbare Zusatzspannungen farbträgerfrequent zu einer zusammengesetzten Zusatzspannung matriziert, die dann nach Einfügung der PAL-Umschaltung dem FBAS-Farbvideosignal hinzugefügt wird. Die Amplitude der dem FBAS-Farbvideosignal hinzugefügten Zusatzspannung kann auch von der Amplitude des jeweiligen Leuchtdichtesignals abhängig gemacht werden. In manchen Fällen kann es nämlich zweckmäßig sein, bei schwarzen oder weißen Bildstellen eine Änderung der Farbart, z. B. eine Beseitigung einer übersättigung dunkler Bildstellen oder eines in einer weißen Fläche noch vorhandenen Farbstiches, zu bewirken. Die Erfahrung zeigt nämlich, daß verbleibende Farbstiche in einem Schwarzweißbild gerade bei dunklen oder hellen Bildstellen besonders störend wirken.
  • Mit der Erfindung läßt sich eine Farbartänderung in weiten Grenzen erzielen. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Farbartänderung lediglich durch Hinzufügung einer Zusatzspannung in das FBAS-Farbvideosignal erfolgt und dieses daher bei nicht vorgenommener Farbartänderung überhaupt nicht beeinflußt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • F i g.1 zeigt ein Prinzipschaltbild der Erfindung; in. den F i g. 2, 4, 6, 10, 12 sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt; F i g. 3 zeigt Zeigerbilder des Farbträgers, mit denen die Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 2 erläutert wird; F i g. 5 zeigt Zeigerbilder zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 4 und F i g. 7 Ortkurven zur Erläuterung der Wirkung der Schaltung nach F i g. 6; F i g. 8 und 9 zeigen die praktische Ausbildung der Einstellmittel zur Änderung der Farbart; F i g. 11 zeigt ein Zeigerbild zur Erläuterung der Wirkung der Schaltung nach F i g.10 und F i g.13 eine Kennlinie zur Erläuterung der Schaltung nach F i g.12.
  • In den Figuren bedeutet F als Vektoren darstellbare farbtärgerfrequente Spannungen, U die nicht umgeschaltete und jV die umgeschaltete PAL-Modulationsachse.
  • In F i g.1 wird das FBAS-Farbvideosignal von einer Klemme 1 über eine Leitung 2, eine Laufzeitleitung 3 und eine Leitung 4 einer Addierstufe 5 zugeführt, an deren Ausgangsklemme 6 ein FBAS-Farbvideosignal mit einem geänderten Farbträger Fneu steht. Zur Beeinflussung des Farbträgers im Sinne einer Änderung der Farbart wird der Addierstufe 5 über eine Leitung 7 eine farbträgerfrequente Zusatzspannung Fzus. mit einstellbarer Amplitude hinzugefügt. Die Zusatzspannung wird in einem Prozessor 8 erzeugt, dem der mit einem Bandpaß 9 aus dem FBAS-Farbvideosignal selektiv abgezweigte, modulierte Farbträger über eine Leitung 10 und, falls erforderlich, ein mittels einer Bandsperre 11 von farbträgerfrequenten Anteilen befreites Leuchtdichtesignal über eine Leitung 12 zugeführt werden. Der Prozessor 8 erzeugt die farbträgerfrequente Zusatzspannung, die über ein Tor 13 der Leitung 7 zugeführt wird. Das Tor 13 ist während der Zeilenrücklaufzeit durch an einer Klemme 14 stehende Impulse 15 undurchlässig gesteuert, damit während dieser Zeit keine Zusatzspannung an die Addierstufe 5 gelangt und das Farbsynchronsignal des von der Leitung 4 kommenden FBAS-Farbvideosignals nicht beeinflußt wird. Das von der Leitung 12 kommende Leuchtdichtesignal Y ist hier nur für die Wirkungsweise des Prozessors 8 e (F i g.12) erforderlich. Es kann beispielsweise dazu dienen., die Zusatzspannung von der jeweiligen Amplitude des Leuchtdichtesignals abhängig zu machen, wie später noch näher erläutert wird. Die Laufzeitleitung 3 dient zur Einstellung der richtigen zeitlichen Beziehung zwischen dem modulierten Farbträger von der Leitung 4 und der Zusatzspannung von der Leitung 7. Verschiedene Möglichkeiten für die Ausbildung des Prozessors 8 werden an Hand der folgenden Figuren erläutert.
  • F i g. 2 zeigt eine einfache Ausführungsform des Prozessors B. Der hier dargestellte Prozessor 8 a enthält eine bekannte PAL-Aufspaltschaltung 16, in der unter Verwendung einer Verzögerungsleitung für eine Zeilendauer die von der Leitung 10 kommenden modulierten Farbträger von zwei zeitlich aufeinanderfolgenden Zeilen addiert und subtrahiert werden. Dadurch entstehen die beiden den beiden PAL-Modulationsachsen entsprechenden farbträgerfrequenten Komponenten Fu und Ft jy. Das Signal Fu wird einer Gegentaktschaltung 17 zugeführt, die beispielsweise einen Bifilartransformator enthält und dieses Signal mit entgegengesetzter Polarität einem Potentiometer 18 zuführt, an dessen Abgriff ein Signal mit der Amplitude a - FU verfügbar ist, wobei a zwischen -1 und -I-1 einstellbar ist. Dieses Signal wird einer Addierstufe 19 zugeführt. Auf gleiche Weise wird das Signal jv einer Gegentaktschaltung 20 zugeführt, die ein Potentiometer 21 speist. An dem Abgriff dieses Potentiometers steht ein Signal b - F± jy, wobei b auch zwischen -1 und -h 1 einstellbar ist. Dieses Signal wird ebenfalls der Addierstufe 19 zugeführt.
  • Die F i g. 3 a bis 3 d (ebenso die F i g. 5, 7 und 11) sind Zeigerbilder, in denen Amplitude und Phase des Farbträgers während der Zeilen (»NTCS-Zeilen«), in denen -1-V übertragen wird, dargestellt sind. Entsprechende, an der waagerechten Achse U gespiegelte Bilder gelten für die Zeilen (»PAL-Zeilen«), in denen - V übertragen wird. An Hand der F i g. 3 a bis 3 d wird die Wirkungsweise des Prozessors 8 a nach F i g. 2 erläutert. F i g. 3 a zeigt die beiden Modulationsachsen U und jV des quadraturmodulierten PAL-Farbträgers und einen modulierten Farbträger F. Die Ortskurven 22 des Farbträgerzeigers F für konstante Ampiltude sind Kreise. Bei der Aufspaltung des Farbträgers in der Aufspaltschaltung 16 entstehen die Teilsignale Fu und Ft jv an den Potentiometern 18, 21. Mit den Potentiometern 18, 21 werden nun die Anteile a - Fu und b - F± jv abgegriffen und in der Addierstufe 19 zu der Zusatzspannung zusammengesetzt.
  • Wenn gemäß F i g. 3 b beispielsweise dem Farbträger F ein Anteil a1 - FU hinzugefügt wird, so verformt sich die Ortskurve 22 des Farbträgerzeigers F in eine Ortskurve 23, die einem verringerten Anteil FU und gleichbleibendem Anteil Ft 3v entspricht. Wenn ein Anteil a2 - FU hinzugefügt wird, wobei jetzt a2 ein anderes Vorzeichen als a1 aufweist, so entsteht eine Ortskurve 24, die einem verstärkten Anteil FU entspricht. Bei der Einstellung mit a1 wird also die der Achse U entsprechende Farbe verringert, während bei der Einstellung mit a2 die der Achse U entsprechende Farbe angehoben wird. Die kreisförmigen Ortskurven 22 werden dadurch in ellipsenförmige Ortskurven 23, 24 umgewandelt.
  • F i g. 3 c zeigt die gleichen Verhältnisse bei einer Betätigung des Potentiometers 21. Es ist ersichtlich, daß durch die Potentiometer 18, 21 verschiedene Ortskurven für den Farbträgerzeiger F und unabhängig- voneinander Anhebungen und Absenkungen der den Achsen U und jV zugeordneten Farben bewirkt werden können. F i g. 3 d zeigt verschiedene Verformungen der Ortskurve des Farbträgerzeigers F. Bei nicht beeinfiußtem Farbvideosignal gilt für den Farbträgerzeiger F die Ortskurve 22. Wenn beispielsweise der Abgriff des Potentiometers 21 nach oben in Richtung einer positiven Zusatzspannung b F± jv verstellt wird, so bleibt im Farbträger der Anteil in Richtung der Achse U unverändert, während der Anteil in Richtung der Achse jV vergrößert wird, so daß für den Farbträger eine Ortskurve 25 entsteht, die eine Anhebung der der Achse jV zugeordneten Farbe bedeutet. Wenn nun zusätzlich der Abgriff des Potentiometers 18 nach unten, d. h. in Richtung einer negativen Zusatzspannung (a negativ) verstellt wird, so wird zusätzlich der Farbträgeranteil der Achse U verringert, so daß für den Farbträger eine Ortskurve 26 entsteht, die zusätzlich eine Absenkung der der Achse U zugeordneten Farbe bedeutet. Wenn die Abgriffe beider Potentiometer 18, 21 nach unten, d. h. in Richtung negativer Zusatzspannung, verstellt werden, wird der Farbträger bezüglich beider Achsen verrringert, wodurch eine Ortskurve 27 entsteht. Diese Ortskurve bedeutet eine starke Verringerung der Farbträgeramplitude, was z. B. sinnvoll sein kann, wenn langsam auf ein reines Schwarzweißbild übergegangen werden soll.
  • F i g. 4 zeigt eine Erweiterung der Schaltung nach F i g. 2. Mittels eines 90°-Phasendrehers 28 und eines 180°-Umschalters 29, der von einer halbzeilenfre-,quenten Schaltspannung 30 von einer Klemme 31 von Zeile zu Zeile zwischen der Phasendrehung 0 und 180° umgeschaltet wird, werden die Spannungen FU und F, ± Y auf gleiche und gleichbleibende Phase gebracht, abgesehen von modulationsbedingten 180°-Phasensprüngen dieser Signale, so daß also die Signale Fu und FV entstehen. Vom Potentiometer 18 wird wieder eine in Polarität und Amplitude einstellbare Zusatzspannung a - FU abgegriffen und einer Addierstufe 32 zugeführt, während entsprechend vom Potentiometer 21 wieder eine in Amplitude und Polarität einstellbare Zusatzspannung b - FV abgegriffen und einer Addierstufe 33 zugeführt wird. Die Ausgangsspannungen der Addierstufen 32 und 33 werden nach Wiedereinfügung der 90°-Phasenverschiebung zwischen ihnen mittels eines Phasendrehers 34 und der PAL-Umschaltung mittels eines 180°-Phasenumschalters 35, der ebenfalls von der Schaltspannung 30 gesteuert wird, wieder in der Addierstufe 19 vereinigt. Zusätzlich wird bei diesem Ausführungsbeispiel eine mit einem Potentiometer 36 in Polarität und Amplitude einstellbare Zusatzspannung d - Fu in der Addierstufe 33 der Zusatzspannung b - FV hinzugefügt, während eine mit einem Potentiometer 37 in Amplitude und Polarität einstellbare Zusatzspannung c - FV in der Addierstufe 32 der Zusatzspannung a # FU hinzugefügt wird.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 4 wird an Hand der Zeigerbilder in F i g. 5 erläutert. Wenn beispielsweise gemäß F i g. 5 a der Farbträgerzeiger F genau in der Achse jV liegt, also keinen Anteil in der Achse U hat, so ist es mit der in F i g. 2 beschriebenen Schaltung nicht möglich, eine der Achse U entsprechende Farbe anzuheben, weil aus dem Farbträger keine diese Farbe darstellende Zusatzspannung gewonnen werden kann. Wenn nun aber trotzdem die Farbe gemäß der Achse U angehoben werden soll, so wird dies in der Schaltung nach F i g. 4 dadurch erreicht, daß ein Anteil der Zusatzspannung FV vom Potentiometer 37 als Zusatzspannung im Kanal für FU verwendet wird. Es wird also die einem Farbton zugeordnete Spannung zur Beeinflussung der einem anderen Farbton zugeordneten Spannung verwendet. Dem Farbträgerzeiger F wird also gemäß F i g. 5 a ein Anteil c - FV im Kanal der Zusatzspannung Fu hinzugefügt, so daß ein neuer Farbträgerzeiger FR,. entsteht, der jetzt einen Anteil in der Achse U aufweist. Es wird also ein Farbanteil der Achse U geschaffen, der ursprünglich im Farbträger nicht enthalten ist. Auf gleiche Weise läßt sich bei einem Farbträger in der Achse U mittels des Signals Fu ein Anteil ± jd Fu in der Achse jV bewirken. F i g. 5 b zeigt die Verhältnisse, wenn einem Farbträger F der Anteile - FV in der Achse U und der Anteil d - FU in der Achse iV hinzugefügt wird. Es ist ersichtlich, daß näherungsweise das ganze Zeigerbild in Richtung des Pfeiles 38 gedreht wird, was einer Farbtonänderung entspricht.' F i g. 6 zeigt eine Schaltung, mit der unabhängig voneinander drei verschidenen Modulationsachsen zugeordnete Farben angehoben und abgesenkt werden können. Die PAL-Aufspaltschaltung 16 und die Glieder 28, 29 arbeiten wie in F i g. 4. Die beiden auf gleiche Phase gebrachten farbträgerfrequenten Spannungen Fu und FV am Ausgang der Stufen 28, 29 werden in einer Matrix 39 zu farbträgerfrequenten Spannungen dematriziert, deren Amplitude die Farbdifferenzsignale B-Y, G-Y und R-Y darstellen. Diese Spannungen werden drei Polwendern 40, 41, 42 zugeführt, die außerdem über eine Leitung 43 mit einem Bezugsträger mit der konstanten positiven Phase der farbträgerfrequenten Spannungen am Ausgang der' Matrix 39 gespeist werden. Der Bezugsträger wird in einem Oszillator 44 erzeugt, der über eine Leitung 45 von den Farbsynchronsignalen synchronisiert wird. Die Polwender 40, 41, 42 bewirken, daß die farbträgerfrequenten Spannungen an ihren Ausgängen stets gleichbleibende Phase haben, d. h. von modulationsbedingten 180°-Phasensprüngen befreit werden. Derartige Polwender sind näher beschrieben in der Patentanmeldung T 29057 VIII a/21 al, 34/31 und in »Rundfunktechnische Mitteilungen«, 1965, S. 195, 196. Die Ausgangssignale der Polwender 40, 41,42 werden über Gegentaktschaltungen 17; 46, 20 drei Potentiometern 18, 47, 21 zugeführt. Die von den Abgriffen der Potentiometer 18, 47, 21 abgenommenen, je für sich in Polarität und Amplitude einstellbaren Zusatzteilspannungen werden einer Matrix 48 zugeführt und dort wieder in zwei den PAL-Modulationsachsen U und V entsprechende farbträgerfrequente Zusatzspannungen Fv und FV umgesetzt. Mit einem 90°-Phasendreher 49 und einem zeilenfrequent betätigten 180°-Phasenumschalter 50, der wieder durch die Schaltspannung 30 betätigt wird, werden diese farbträgerfrequenten Spannungen wieder in Signale Fu und jv verwandelt und in der Addierstufe 19 zu einer zusammengesetzten farbträgerfrequentenZusatzspannung F.,. zusammengefügt, die dann über die Austaststufe 13 der Addierstufe 5 als Zusatzspannung zugeführt wird. Wenn beispielsweise die Abgriffe der drei Potentiometer 18, 47, 21 in der Mittelstellung stehen, so ist die über die Leitung 7 kommende Zusatzspannung gleich Null, und die Farbart wird nicht geändert. Eine Verschiebung des Abgriffes des Potentiometers 18 nach oben bedeutet beispielsweise eine Erhöhung des Blauanteils und gleichzeitig eine Verringerung der komplementären Farbe, also Gelb, eine Verschiebung dieses Abgriffes nach unten eine Verringerung des Blauanteils bzw. eine Erhöhung des Gelbanteils.
  • F i g. 7 zeigt, wie eine Ortskurve des Zeigers konstanter Farbträgeramplitude mittels des Prozessors 8c gemäß F i g. 6 verändert werden kann. Wenn beispielsweise die Ortskurve 51 erreicht werden soll, die eine Anhebung der R-Y zugeordneten Farbe bedeutet, so bleiben die Abgriffe der Potentiometer 18, 47 in ihrer Mittelstellung und geben an die Matrix 48 keine Spannung ab. Der Abgriff des Potentiometers 21, das die der Achse R-Y entsprechende Zusatzspannung liefert, wird nach oben verstellt, so daß eine positive Zusatzspannung abgegriffen und der Matrix 48 zugeführt wird. Diese Zusatzspannung hat wegen des Polwenders 42 immer die positive Phase der Modulationsachse R-Y. Wenn also der Farbträger einen Anteil in der Achse R-Y hat, so wird dieser durch die Zusatzspannung gemäß Kurve 51 vergrößert. Wenn der Farbträger einen Anteil in der Achse -(R-Y) aufweist, so hat die Zusatzspannung wegen des Auspolers 42 trotz der nun geänderten Polarität des dem Polwender 42 zugeführten farbträgerfrequenten Signals wieder die positive Phase der Achse R-Y, so daß hier die Amplitude verkleinert wird, wie die aus zwei Halbellipsen zusammengesetzte Kurve 51 zeigt. Das gleiche gilt für alle anderen Achsen, die beliebig wählbar sind. Die Ortskurve 52 gilt für eine Betätigung des Potentiometers 18 (Anhebung von B-Y) und die Ortskurve 53 für eine Betätigung des Potentiometers 47 (Anhebung von G-Y). Die Glieder 49, 50 sorgen immer dafür, daß der der Achse U zugeordnete Anteil der Zusatzspannung gar nicht und der der Achse jV zugeordnete Anteil der Zusatzspannung von Zeile zu Zeile um 180° umgepolt wird.
  • In F i g. 8 ist eine praktische Ausführung der Poteniiometer 18, 47, 21 dargestellt. Jeweils in. ihrer Mittelstellung beeinflussen die Steuerknüppel 54, 55, 56 die zugeordnete Farbe nicht, während sie in der oberen Stellung den Anteil einer Farbe vergrößern und in der unteren Stellung den Anteil dieser Farbe verringern.
  • In F i g. 9 sind die drei Steuerknüppel 54, 55, 56 von F i g. 8 durch einen einzigen Steuerknüppel 57 ersetzt. Der Steuerknüppel 57 ist mit den Abgriffen der Potentiometer 21, 47,18 durch eine mechanische Einrichtung so gekuppelt, daß mit ihm wahlweise jedes der Potentiometer 21, 47,18 betätigt werden kann. Zu diesem Zweck ist der Steuerknüppel 57 beispielsweise in drei um 120° gegeneinander versetzte Richtungen bewegbar, wobei in jeder dieser Richtungen eines der Potentiometer 21, 47,18 verstellt wird. Die einzelnen Farbkomponenten lassen sich hier mit einem einzigen Steuerknüppel beeinflussen.
  • In. der Schaltung nach F i g. 10 wird in dem Prozessor 8 d die Zusatzspannung mit einem mit konstanter Frequenz (Farbträgerfrequenz) schwingenden Oszillator 58 erzeugt, der durch Farbsynchronsignale phasenstarr auf die Farbträgerfrequenz synchronisiert wird. Die Farbsynchronsignale werden mit einem Tor 59, das durch eine Schaltspannung 60 nur während der Dauer der Farbsynchronsignale durchlässig gesteuert ist, aus dem von der Leitung 10 kommenden Farbträgersignal abgenommen. Mittels Potentiometer 61, 62 ist die an der Leitung 7 stehende, in der Amplitude unmodulierte Zusatzspannung in jede beliebige Phasenlage und Amplitude einstellbar. Dies beruht darauf, daß in der Addierstufe 19 zwei um 90° gegeneinander phasenverschobene, je in Amplitude und Polarität einstellbare Zusatzspannungen zusammengesetzt werden, von denen wieder eine durch den Umschalter 35 der PAL-Umschaltung unterworfen ist.
  • F i g. 11 zeigt die Wirkung der Schaltung nach F i g.10. Es sei angenommen, da.ß im Bild ein unerwünschter, aber zeitlich konstanter Restfarbträger F enthalten ist, der beispielsweise in einem Schwarzweißbild einen unerwünschten Farbstich über die ganze Bildfläche erzeugt. Entsprechend der PAL-Umschaltung ist auch dieser störende Farbträgeranteil von Zeile zu Zeile zwischen F und F+ umgeschaltet. Mit den Potentiometern 61, 62 wird nun an der Leitung 7 ein Kompensationsfarbträger Fkomp bzw. Fk p eingestellt, der in der Addierstufe 5 den im FBAS-Farbvideosignal enthaltenen Farbträger F bzw. F+ beseitigt, wodurch der unerwünschte Farbstich aufgehoben wird. Mit dieser Schaltung kann auch ein erwünschter Farbstich in das Bild hineingebracht werden, indem an der Leitung 7 ein Farbträger mit der der gewünschten Farbe entsprechenden Phase eingestellt wird.
  • F i g.12 zeigt die Schaltung eines Prozessors 8 e, bei dem die Amplitude des im FBAS-Farbvideosignal enthaltenen Farbträgers in Abhängigkeit von der Amplitude des Leuchtdichtesignals Y verändert wird. Eine solche Beeinflussung des Farbträgers kann beispielsweise bei der Wiedergabe besonderer Farbfilme. zweckmäßig sein. Hier ist es oft so, daß bei dunklen Bildstellen eine zu hohe Farbsättigung störend wirkt und daher möglichst vermindert werden soll, während die Farbsättigung bei helleren Bildstellen richtig ist und daher unbeeinflußt bleiben soll. Zu diesem Zweck wird der mit dem Bandpaß 9 selektiv abgezweigte modulierte Farbträger F über die Leitung 10 und einen 180°-Phasendreher 63 sowie eine zum Laufzeitausgleich dienende Laufzeitleitung 66 einem Verstärker 64 zugeführt, dessen Verstärkung über eine Leitung 65 steuerbar ist. Der Farbträger gelangt von dem steuerbaren Verstärker 64 auf ein Potentiometer 18 und von dort über das Tor 13 und die Leitung 7 als Zusatzspannung zur Addierstufe 5. Das durch die Bandsperrell vonFarbträgeranteilenbefreiteLeuchtdichtesignal Y wird über die Leitung 12 einem Tiefpaß 67 mit einer Grenzfrequenz von etwa 1 MHz und von dort einer Klemmschaltung 68 zugeführt, die das Leuchtdichtesignal z. B. während der hinteren Schwarzschulter auf einen definierten Spannungswert legt. Das so geklemmte Leuchtdichtesignal gelangt über eine Verzerrerstufe 69 auf die Leitung 65 und somit als Verstärkungssteuerspannung an den Verstärker 64.
  • An Hand der F i g. 13 wird die Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 12 erläutert. Die Verzerrerstufe 69 bewirkt eine Verzerrung des Leuchtdichtesignals Y gemäß der Kurve 70. Die Kurve 70 stellt die am Ausgang des Verstärkers 64 stehende Zusatzspannung in Abhängigkeit von der Amplitude des Leuchtdichtesignals für den Fall konstanter Farbsignalspannung an der Leitung 10 bzw. die Verstärkung des Verstärkers 64 dar. Bei schwarzen Bildstellen (Y,- z--0) wird das Leuchtdichtesignal Y von dem Verzerrer 69 in der Amplitude praktisch unverändert hindurchgelassen und steuert die Verstärkung des Verstärkers 64 auf einen hohen Wert, so daß über die Leitung 7 eine verhältnismäßig hohe Zusatzspannung in der Addierstufe 5 dem FBAS-Farbvideosignal hinzugefügt wird. Diese Zusatzspannung ist wegen des Phasendrehers 63 gegenüber dem im FBAS-Farbvideosignal von der Leitung 4 kommenden Farbträger um 180° phasenverschoben, so daß die Amplitude des Farbträgers in der Addierstufe 8 in erwünschter Weise bei diesen dunklen Bildstellen verringert wird. Bei weißen Bildstellen (Y = Y.ax) gelangt ein großer Wert von Y als Verstärkungssteuerspannung auf den Verstärker 64, so daß dessen Verstärkung gemäß Kurve 70 auf einen geringen Wert (z. B. auch Null) gesteuert wird. über die Leitung 7 gelangt jetzt eine Zusatzspannung mit verhältnismäßig kleiner Amplitude an die Addierstufe 5, so daß in erwünschter Weise die Amplitude des Farbträgers des FBAS-Farbvideosignals von der Leitung 4 weniger stark bzw. überhaupt nicht verringert wird. Die Kennlinie 70 der Verzerrerstufe 69 kann verschiedene Formen haben, um die Absenkung der Farbträgeramplitude verschiedenen Verhältnissen anzupassen. Beispielsweise kann diese Absenkung nur in einem bestimmten Bereich des Leuchtdichte, signals Y erfolgen und in anderen Bereichen vollkommen unterdrückt sein.

Claims (19)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltung zur Veränderung der Farbart eines von einem PAL-Farbfernsehsignal erzeugten Bildes, dadurch gekennzeichnet, daß eine der PAL-Umschaltung unterworfene farbträgerfrequente Spannung mit wählbarer Amplitude und Phase als Zusatzspannung (F",) dem modulierten PAL-Farbträger hinzugefügt ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung dem FBAS-Farbvideosignal hinzugefügt ist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung (Fzus) aus dem modulierten PAL-Farbträger abgeleitet ist (F i g. 1, 2, 4, 6,12).
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Gewinnung der Zusatzspannung (FZUS) der modulierte PAL-Farbträger einer an sich bekannten PAL-Aufspaltschaltung (16) zugeführt ist (F i g. 2, 4, 6).
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß 'weitere Farbkomponenten (FR-y, FB_y, FG-y) darstellende Zusatzteilspannungen durch trägerfrequente Matrizierung (39) der auf gleiche und von Zeile zu Zeile gleichbleibende Phase gebrachten Ausgangsspannungen (FU, FV) der PAL-Aufspaltschaltung (16) abgeleitet sind (F i g. 6).
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere verschiedene Farbkomponenten darstellende, je für sich durch Gegentaktschaltungen (17, 46, 20) und Potentiometer (18, 47, 21) in Polarität und Amplitude einstellbare Zusatzteilspannungen trägerfrequent zu einer zusammengesetzten Zusatzspannung (Fzus) matriziert sind, die dem FBAS-Farbvideosignal hinzugefügt ist (F i g. 6).
  7. 7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zusatzteilspannungen nach Einstellung von Polarität und Amplitude durch trägerfrequente Matrizierung (48) wieder in zwei den beiden PAL-Modulationsachsen (U, V) entsprechende Zusatzspannungen ; (Fu, FV) matriziert und mit 90°-Phasenunterschied (49) zu der zusammengesetzten Zusatzspannung in einer Addierstufe (19) zusammengefügt sind, wobei die Polarität der der umgeschalteten PAL-Modulationsachse (V) entspre- i chenden Zusatzspannung vor der Zusammenfügung (19) zeilenfrequent in einem 180° Phasenumschalter (50) umgepolt ist (F i g. 6). B.
  8. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß modulationsbedingte 180°-Phasen- i sprünge der in der Matrix (39) gebildeten Zusatzteilspannungen (FB_y, FG-y, FR-y) mittels je eines von einem farbträgerfrequenten Bezugsträger konstanter Phase gesteuerten Polwenders (40 bis 42) beseitigt sind, so daß die Zusatzteilspannungen stets dieselbe Phase relativ zur zugeordneten Modulationsachse haben (F i g. 6).
  9. 9. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch eine Gegentaktschaltung (17 bzw. 20) und ein Potentiometer (18 bzw. 21) in der Polarität und Amplitude einstellbare; einer Modulationsachse (U bzw. V) entsprechende Zusatzspannung (a . Fu bzw. b . FV) durch ein weiteres Potentiometer (36 bzw. 37) als einstellbare Zusatzspannung (d - FU bzw. c - FV) für die andere Modulationsachse (V bzw. U) verwendet ist (F i g. 4, 5).
  10. 10. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung in einem örtlichen, mit der Farbträgerfrequenz synchronisierten Oszillator (58) erzeugt ist (F i g. 10).
  11. 11. Schaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Phase der Zusatzspannung entsprechend dem jeweils gewünschten Farbton einstellbar ist (F i g. 10).
  12. 12. Schaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste mittels eines Potentiometers (62) in Polarität und Amplitude einstellbare Zusatzteilspannung mit der Phase der nicht umgeschalteten PAL-Modulationsachse (U) und eine zweite mittels eines weiteren Potentiometers (61) in Polarität und Amplitude einstellbare Zusatzteilspannung und mittels eines Phasenschiebers (34) und eines 180°-Zeilenumschalters (35) mit einer zur ersten um von Zeile zu Zeile abwechselnd um ± 90° unterschiedlichen Phase in einer Addierstufe (19) zu einer Zusatzspannung zusammengesetzt sind, die dem PAL-Farbträger hinzugefügt ist (F i g. 10).
  13. 13. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung dem modu-Eierten PAL-Farbträger mit einer von der Amplitude des Leuchtdichtesignals (Y) abhängigen Amplitude hinzugefügt ist (F i g. 12).
  14. 14. Schaltung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinzufügung so erfolgt, daß bei schwarzen Bildstellen oder bei Bildstellen anderer bestimmter Leuchtdichte die Amplitude des im FBAS-Farbvideosignal enthaltenen PAL-Farbträgers verringert oder gleich Null ist (F i g. 12, 13).
  15. 15. Schaltung nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzspannung aus dem vom FBAS-Signal selektiv abgezweigten Farbträger (F) besteht, der dem FBAS-Signal mit 180°-Gegenphase zu dessen Farbträger hinzugefügt ist (F i g. 12).
  16. 16. Schaltung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der selektiv abgezweigte Farbträger (F) über einen Verstärker (64) geführt wird, dessen Verstärkung von dem Leuchtdichtesignal (Y) gesteuert ist (F i g. 12).
  17. 17. Schaltung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Verstärkung so erfolgt, daß bei dunklen Bildstellen der selektiv abgezweigte Farbträger (F) dem FBAS-Signal mit großer Amplitude im Sinne einer Verringerung der Farbträgeramplitude und bei hellen Bildstellen mit kleiner Amplitude im Sinne einer weniger starken Verringerung der Farbträgeramplitude hinzugefügt ist (F i g. 12, 13).
  18. 18. Schaltung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Steuerung der Verstärkung des Verstärkers (64) dienende Leuchtdichtesignal (Y) über eine nichtlineare Stufe (69) geführt ist (F i g.12).
  19. 19. Schaltung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Verstärkungsregelung dienende Leuchtdichtesignal (Y) mit einem Tiefpaß (67) auf eine Grenzfrequenz von etwa 1 MHz begrenzt und während der hinteren Schwarzschulter auf einen bestimmten Spannungswert geklemmt ist (F i g. 12). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1178 892.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2739519A1 (fr) * 1995-09-29 1997-04-04 Sgs Thomson Microelectronics Dispositif de correction de teinte d'un signal de television selon la norme ntsc

Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178892B (de) * 1963-04-30 1964-10-01 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur Einstellung des Farbtones in einem Farbfernsehempfaenger

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