[go: up one dir, main page]

DE1278273B - Einstellvorrichtung fuer radialen Arbeitsdruck an einem Honspreizdorn - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer radialen Arbeitsdruck an einem Honspreizdorn

Info

Publication number
DE1278273B
DE1278273B DES89660A DES0089660A DE1278273B DE 1278273 B DE1278273 B DE 1278273B DE S89660 A DES89660 A DE S89660A DE S0089660 A DES0089660 A DE S0089660A DE 1278273 B DE1278273 B DE 1278273B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
honing
pressure
working pressure
pressures
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DES89660A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Sunnen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1278273B publication Critical patent/DE1278273B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B33/00Honing machines or devices; Accessories therefor
    • B24B33/02Honing machines or devices; Accessories therefor designed for working internal surfaces of revolution, e.g. of cylindrical or conical shapes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Einstellvorrichtung für radialen Arbeitsdruck an einem Honspreizdorn Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für den radialen Arbeitsdruck, der von einem umlaufenden I-Ionspreizdorn od. dgl. auf die Wand einer zu honenden Bohrung ausgeübt wird, mit einem den Arbeitsdruck übertragenden Gestänge, das den Dorn mit dem Werkstück in Berührung bringt, einer zur Änderung des Hondurchmessers des Dornes dienenden einstellbaren Vorrichtung und einer ersten Feder, die einen in einem bestimmten Druckbereich liegenden einstellbaren Arbeitsdruck erzeugen kann.
  • Die Erfindung soll die Aufgabe lösen, den Bereich einstellbarer Arbeitsdrücke für Honbearbeitungsvorgänge zu erweitern und eine Vorrichtung zu schaffen, die über den gesamten Arbeitsbereich einer Honmaschine sowohl im Gebiet verhältnismäßig niedriger als auch im Gebiet verhältnismäßig hoher Arbeitsdrücke einstellbar ist und dabei stets die am Werkstück erforderliche Arbeitsgenauigkeit besitzt.
  • Bisher war es bei Honmaschinen, die dem durch sie zu erreichenden technischen Zweck gemäß, Werkstücke auf ihre endgültigen Abmessungen zu bringen haben, Stand der Technik, den radialen Arbeitsdruck über einen praktisch frei wählbaren Bereich hin einstellen zu können, und zwar durch Verwendung eines Dornes mit mehreren Honsteinen, die sich dem ersteren gegenüber radial mit den Wänden der zu honenden Bohrung in Berührung bringen bzw. von diesen abheben lassen. Dieses radiale Andrücken wird in der Hontechnik durch eine Federvorrichtung bewerkstelligt, die einen Arbeitsdruck innerhalb eines vorher bestimmten Druckbereiches zur Einwirkung bringt. Es ist bei Honmaschinen auch üblich, den Arbeitsdruck statt durch Federn durch ein Strömungsmittel auf das Werkzeug und damit auf das Werkstück ausüben zu lassen.
  • Die bekannten Mittel zur Beeinflussung des Arbeitsdruckes einer Honmaschine arbeiten jedoch für manche Anwendungszwecke der letzteren zu ungenau und zu unzuverlässig, namentlich auf dem in der Technik infolge der immer enger gezogenen Toleranzgrenzen besonders wichtig gewordenen Bereich verhältnismäßig geringer Drücke. Durch die Erfindung wird vorgeschlagen, zur Vermeidung des angeführten Nachteils und zur Erweiterung des Arbeitsdruckbereiches von Honmaschinen außer einer ersten den Arbeitsdruck erzeugenden Feder noch eine von dieser unabhängige zweite Feder vorzusehen, deren Druckbereich von dem Bereich, innerhalb dessen die erste Feder den Arbeitsdruck erzeugt, verschieden ist.
  • ,Auf diese Weise bietet die Erfindung den Vorteil, mit der von ihr vorgeschlagenen Druckeinstellvorrichtung sowohl in dem Gebiet verhältnismäßig geringer als auch in dem Gebiet verhältnismäßig großer Arbeitsdrücke genau und einstellbar arbeiten zu können, indem die eine Feder innerhalb eines ersten vorher bestimmbaren Druckbereiches arbeiten kann und die zweite Feder unabhängig von dieser zur Einwirkung auf den Honspreizdorn gebracht werden und den Arbeitsdruck innerhalb eines vom ersten verschiedenen .Bereiches einstellbarer Drücke ausüben kann. Hydraulischen Vorrichtungen gegenüber hat die von der Erfindung vorgeschlagene Druckeinstellvorrichtung den Vorzug größerer Einfachheit, sie kann auch auf verhältnismäßig einfache Weise bestehenden Druckeinstellvorrichtungen von Hon- und sonstigen Bearbeitungsmaschinen, z. B. Schleifmaschinen, hinzugefügt werden und dadurch sowohl den Arbeitsbereich derselben erweitern als auch die Genauigkeit derselben erhöhen, ohne deshalb höhere Anforderungen an die Geschicklichkeit des die Maschine Bedienenden zu stellen. Endlich ist es bei Anwendung zweier getrennter, den Arbeitsdruck bestimmender Vorrichtungen auch möglich, nicht nur eine größere Genauigkeit an der Maschine zu erzielen, sondern auch die Hon- oder sonstigen Fertigstellungsarbeiten zu beschleunigen, indem man diese Vorrichtungen zu verschiedenen Zwecken benutzt und dadurch die Maschine leistungs- und anpassungsf'ähiger macht. Die Einstellvorrichtung für hohe Drücke kann z. B. zu Schrupparbeiten verwendet werden, während die Einstellvorrichtung für geringe Drücke zum Honen von Bohrungen geringen Durchmessers oder zur Ausführung von Fertigbearbeitungs-und Schlichtarbeiten verwendet werden kann.
  • An Hand der Zeichnungen soll nunmehr ein Ausführungsbeispiel der Erfindung besprochen werden. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine Vorderansicht einer Bearbeitungsmaschine mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, und F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in F i g. 1 dargestellten Maschine.
  • F i g. 2 zeigt ein Werkstück W mit einer durchgehenden zylindrischen Bohrung H in Arbeitsstellung auf einem Hon- oder Schleifdorn 12, der von auf einer Maschine 10 befindlichen Vorrichtungen gedreht wird und der Vorrichtungen trägt, die die Bohrungsfläche auf eine gewünschte Größe und Glätte in einem Schleifgang oder in mehreren Schleifgängen schleifen. Das Schleifen, Polieren oder Honen erfolgt durch einen Honstein oder mehrere Honsteine 14, die eine Radialbewegung auf dem Dorn 12 ausführen können.
  • Der Dorn 12 ist in einem Halter 16 am vorderen Ende einer drehbaren Rohrwelle 18 befestigt, die die Maschine durchsetzt und die in Traglagern 22 und 24 eines Maschinengehäuses 20 gelagert ist. Die Rohrwelle 18 ragt nach hinten aus dem Maschinengehäuse heraus und trägt auf dem hinteren Wellenende zwei getriebene Riemenscheiben 26 und 28, die über Treibriemen 30 bzw. 32 mit Riemenscheiben 34 bzw. 36 verbunden sind, die auf einer zweiten im Gehäuse drehbar gelagerten Welle 38 sitzen. Die Welle 38 trägt auch eine Mehrstufenscheibe 40 mit mehreren Keilnuten 41 für einen Keilriemen 42. Eine der Keilnuten 41 in der Stufenscheibe 40 nimmt den Keilriemen 42 auf, der in eine entsprechende Nut einer anderen Keilriemenscheibe 44 eingreift, die auf der Motorwelle 46 eines Antriebsmotors 48 sitzt.
  • Eine Welle 50 durchsetzt in Längsrichtung die Mitte der Rohrwelle 18 und ist mit ihrem rückwärtigen Ende in einem Axialdrucklager 52 drehbar gelagert, das in der Mitte eines Vorschubgestänges 54 angeordnet ist und von diesem Vorschubgestänge 54 getragen wird, das aus zwei Armen 56 und 58 eines zweiarmigen Hebels besteht, die an ihren unteren Enden an eine Puffervorrichtung 60 angeschlossen sind.
  • Die oberen Enden der senkrechten Arme 56 sind durch einen Lenker 76 miteinander verbunden, dessen Gewindebohrung mit dem mit Gewinde versehenen Ende 78 einer Stange 80 zusammenarbeitet. Die Stange 80 ragt vorn aus dem Gehäuse 20 und trägt an ihrem Vorderende eine Skalenscheibe 82. Beim Drehen der Scheibe 82 schraubt sich die Stange 80 in den Lenker 76 hinein und ändert damit die Lage des oberen Endes des Vorschubgestänges 54 gegenüber dem unteren Ende desselben. Bei der Drehung der Scheibe 82 in der einen Richtung bewegt sich das obere Ende des Vorschubgestänges 54 nach vorn (in F i g. 2 nach links), so daß auch die Welle 50 in der Rohrwelle 18, aber nur um die halbe Wegstrecke, i vorwärtsbewegt wird. Hierdurch wird ein im Dorn 12 gelagerter Keil 81 vorgeschoben und werden die Honsteine 14 nach außen gedrängt, so daß sie sich an die Wand der Bohrung H anlegen.
  • Die Stange 80 durchsetzt einen Schlitz, der sich im oberen Abschnitt 86 eines flachen Federgliedes oder Hebels 88 befindet. Die Stange 80 trägt auch eine fest an ihr sitzende Büchse 84, die an einer Zwischenstelle der Stange in derNähe des oberenEndabschnittes 86 des Hebels 88 angeordnet ist. Wird bei einer Drehung der Skalenscheibe 82 das Gewindeende 78 der Stange 80 in Rückwärtsrichtung in den Lenker 76 hineingeschraubt, so bewegt sich das obere Ende des Vorschubgestänges 54 nach vorn und schiebt die Welle 50 und daher auch den Keil 81 in einer solchen Richtung vor, daß die Honsteine 14 nach außen bewegt und an die Bohrung H angelegt werden.
  • Dann kann eine weitere Drehung der Skalenscheibe 82 in gleicher Richtung die Honsteine 14 nichtweiter nach außenverlagern, und dasVorschubgestänge 54 wird stehenbleiben. Durch eine weitere Drehung wird jedoch die Stange 80 in den zu ihr gehörenden Lagern 90 und 92 in Rückwärtsrichtung (in F i g. 2 nach rechts) bewegt werden. Dies erfolgt entweder, nachdem sich die Büchse 84 an das obere Ende 86 des Federgliedes 88 gelegt hat oder wenn von der Leichtdruckregelvorrichtung auf die nachstehend beschriebene Art Gebrauch gemacht wird. Die weitere Drehung der Skalenscheibe 82 erzeugt auf die im nachstehenden gezeigte Art und Weise den Hon- oder Polierdruck.
  • Nachdem sich die Honsteine 14 an die Fläche der Bohrung H angelegt haben, können sich die Stange 80 und die Skalenscheibe 82 um eine vorher bestimmte Strecke gleitend rückwärts bewegen. Durch diese rückwärts gerichtete zusätzliche Bewegung der Skalenscheibe 82 wird nicht nur das Federglied 88 gespannt, sondern auch ein Stellglied 94 gedreht, das ein weiteres Stellglied 96 bewegt, welches einen Teil einer Anzeigescheibe 98 darstellt. Diese Scheibe 98 weist einen Zeiger 99 auf, der sich dreht, wenn die Skalenscheibe 82 über diejenige Stelle hinaus gedreht wird, die den Zeitpunkt bezeichnet, zu dem sich die Honsteine 14 an das Werkstück anlegen. Auf diese Weise wird eine sichtbare Anzeige des Ausmaßes der Honsteinbewegungen gegeben, die für alle verschiedenen Einstellungen der Skalenscheibe 82 erreichbar sind.
  • Beim Honen ist es nicht nur wichtig, das Ausmaß der Honsteinbewegung, sondern auch den Druck regeln zu können, der von dem Honstein auf das Werkstück ausgeübt wird. Die Maschine nach der Erfindung besitzt eine Einrichtung zur Erzeugung eines verhältnismäßig hohen und eine Einrichtung zur Erzeugung eines verhältnismäßig niedrigen Druckes beim Honen, und die beiden Druckbereiche liegen am besten nebeneinander oder überdecken sich etwas, um einen ausgedehnten Bereich möglicher Arbeitsdrücke entstehen zu lassen. Die Regelung des hohen Druckes beim Honen erfolgt durch Einstellen einer Regelscheibe 100. Diese Regelscheibe ist am vorderen Ende einer in ziemlicher Nähe des Maschinenfußes angeordneten Achse 102 befestigt. Die Achse 102 trägt eine in Umfangsrichtung unverstellbare Hülse 104, die als verstellbare Sperrmutter ausgebildet sein kann, und eine von dieser abstehende Hülse 106, die verschoben werden kann. Zwischen den Hülsen 104 und 106 ist eine ziemlich starke Schraubenfeder 108 vorgesehen. Die Hülse 106 liegt am unteren Endabschnitt des flachen Federgliedes 88 an (F i g. 2). Die Hülse 106 kann auf derjenigen Seite, an der das Federglied 88 anliegt, eine kugelförmige Sitzfläche haben, und das Federglied hat dann eine dementsprechende Pfanne. Das rückwärtige Ende der Achse 102 steht mit einer am Maschinengehäuse 20 befestigten Büchse 110 in Gewindeeingriff, und das vordere Ende der Achse 102 ist in einem Lager 112 verschiebbar. Wenn die Regelscheibe 100 gedreht wird und sich dabei die Hülsen 104 und 106 nach hinten bewegen, so legt sich die Hülse 106 an das untere Ende des Gliedes 88 an. Bei einer weiteren Drehung der Regelscheibe 100 wird die Feder 108 zwischen den Hülsen 104 und 106 zusammengedrückt, und das flache Federglied 88, das in seiner Mitte mit einer Ausbuchtung 114 versehen ist, die sich an der Rückwand des Maschinengehäuses 20 abstützt, wird um diese als Drehpunkt wirkende Ausbuchtung 114 gedreht und elastisch durchgebogen. Hierdurch übt das Federglied 88 auch auf die Büchse 84 und die Stange 80 einen Vorwärtsdruck aus. Der beim Honen auftretende Druck erhöht sich also, wenn der Bedienungsgriff 100 in einer Richtung gedreht wird, in der ein größerer Rückwärtsdruck auf das untere Ende des Federgliedes 88 ausgeübt wird, und dieser Druck kann einfach durch Ändern der Einstellung der Regelscheibe 100 vergrößert oder verkleinert werden.
  • Die von dem Federglied 88 und der Feder 108 erzeugten Drücke bewegen das obere Ende des Vorschubgestänges 54 nach vorn, so daß die Honsteine 14 radial nach außen geschoben und an das Werkstück angelegt werden. Die von dem Federglied 88 und der Feder 108 erzeugten Drücke liegen im Bereich ziemlich hoher Drücke. Es war bisher nicht möglich, den Bereich dieser Drücke genau und zuverlässig zu erweitern, um auch den Bereich ziemlich niedriger Drücke beherrschen zu können, die zum Honen und Schleifen von Werkstücken mit sehr genauen Toleranzen erforderlich sind. Andererseits arbeiten das Federglied 88 und die Feder 108 oberhalb eines vorherbestimmten Mindestdruckes genau und zuverlässig.
  • Die Maschine enthält daher eine Vorrichtung, die in dem Bereich, der sich von dem obenerwähnten Mindestdruck aus, der mit den bereits beschriebenen Federn und sonstigen Vorrichtungen erzielt werden kann, abwärts erstreckt, genaue Schleifdrücke ergibt. Damit jedoch in diesem Druckbereich eine genaue Einstellung erfolgen kann, muß die für hohe Schleifdrucke vorgesehene Regelscheibe 100 in ihre Minimal- oder Nullstellung gedreht werden, so daß die die hohen Drücke erzeugende Vorrichtung nicht die Einstellvorrichtung für niedrige Drücke beeinflußt. Beim Einstellen des Honens in dem Bereich niedriger Drücke muß auch die Skalenscheibe 82 auf die obenbeschriebene Weise eingestellt werden, um das gewünschte Ausmaß der Honsteinbewegung festzulegen, was unter Benutzung der Anzeigescheibe 98 erfolgt, um eine sichtbare Anzeige der Vorschubgröße zu erhalten.
  • Die Vorrichtung zum Einstellen niedriger Schleifdrücke schließt eine Achse 116 ein, die einen Hilfsgehäuseteil 118 durchsetzt, der auf das Hauptgehäuse 20 aufgesetzt ist. Das vordere Ende der Achse 116 trägt einen Feineinstell- oder zur Einstellung niedriger Drücke dienenden Handgriff 120. Die Achse 116 trägt ferner eine Einstellbüchse 122, die durch eine Kontermutter 124 axial fixiert wird. Die Büchse 122 hat, ebenso wie dieHülse 106, eine kugelförmigeSitzfläche, die mit einer komplementär dazu geformten Pfanne in einem Hebelglied zusammenarbeitet, was im, nachstehenden noch beschrieben werden soll. Die Lohse 116 ist auf die gleiche Art wie die Achse 102 in dem Gehäuseteil 118 gelagert, so daß sie sich, wenn der Griff 120 gedreht wird, in der Längsrichtung bewegt. Durch diese Längsbewegung wird die Büchse 122 an eine Auflagefläche in der Nähe des Endes 126 eines Hebelgliedes 128 angelegt, das an einem Zwischenpunkt drehbar auf einem festen, an der Hinterwand des Gehäuseteils 118 befestigten Zapfen 130 aufliegt. Das Hebelglied 128 ist verhältnismäßig starr und wird mehr als Hebel denn als Feder benutzt. Das entgegengesetzte Ende des Hebelgliedes 128 ist bei 132 so geformt, daß es eine durch dasselbe hindurchgehende, mit ihm zusammenarbeitende Achse 134 aufnimmt. Auf der Achse 134 sitzt ein fest an ihr angebrachter Ring 136 und ein weiterer Ring 138, der im Abstand von dem festen Ring 136 gleitbar auf ihr angebracht ist. Zwischen den Ringen 136 und 138 liegt eine Schraubenfeder 140 (F i g. 2), die durch Verstellen des Handgriffes 120 zusammengedrückt werden kann, um irgendeinen beim Honen gewünschten Druck im Bereich des genannten Griffes auf die im nachstehenden beschriebene Weise zu erzeugen.
  • Die Achse 134 ist in geeigneten Lagern oder Bohrungen des Hilfsgehäuseteils 118 längsverschiebbar angeordnet. Das rückwärtige Ende der Achse 1.34 trägt eine Gabel 142, die von diesem Ende aus nach unten geht und die Stange 80 umfaßt. Die Gabel 142 liegt auch an einem verbreiterten Teil 144 an, der unverrückbar an der Stange 80 befestigt ist. Wird der Handgriff zur Einstellung niedriger Schleifdrücke 120 so gedreht, daß die abgeschrägte Büchse 122 nach rückwärts bewegt wird, so dreht sich das Hebelglied 128 auf dem Zapfen 130 und erzeugt eine vergrößerte Bewegung des gleitbaren Ringes 138. Hierdurch wird die Schraubenfeder 140 zusammengedrückt und auf den festen Ring 136 ein vorwärtsgerichteter Druck ausgeübt, der die Achse 134 in der Maschine in Vorwärtsrichtung verschiebt. Durch diese Verschiebung in Vorwärtsrichtung wird die Gabel 142 an den verbreiterten Teil 144 angelegt und auf das obere Ende des Vorschubgestänges 54 ein vorwärtsgerichteter Druck ausgeübt. Hierdurch wird auch die Welle 50 nach vorn geschoben, und daher werden die Honsteine 14 radial nach außen bewegt, so daß sie sich mit der der Einstellung des Handgriffes 120 entsprechenden Kraft an das Werkstück anlegen. Die Kraft, mit der die Steine an die Bohrungswand angedrückt werden, hängt daher nur von der Kraft der Feder 140 ab. Durch geeignete Wahl der Größe der Schraubenfeder 140 und der von dieser ausgeübten Kraft können fast alle Schleif- oder Hondrücke innerhalb eines Bereiches genau erzeugt werden, das vom Druck Null bis zu dem Minimaldruck (oder sogar noch über diesen hinaus) reicht, der bei Benutzung des für hohe Schleifdrücke vorgesehenen Bedienungsgriffes 100 noch exakt ausgeübt werden kann. Der Bereich der beim Schleifen oder Honen ausübbaren Drücke wird also durch die beschriebenen Vorrichtungen nach unten erweitert, so daß nunmehr ein erweiterter Arbeitsdruckbereich gesichert ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einstellvorrichtung für den radialen Arbeitsdruck, der von einem umlaufenden Honspreizdorn od. dgl. auf die Wand einer zu honenden Bohrung ausgeübt wird, mit einem den Arbeitsdruck übertragenden Gestänge, das den Dorn mit dem Werkstück in Berührung bringt, einer zur Änderung des Hondurchmessers des Dornes dienenden einstellbaren Vorrichtung und einer ersten Feder, die einen in einem bestimmten Druckbereich liegenden einstellbaren Arbeits-.d druck u r c h erzeugen eine von kann, der ersten gekennzeichnet Feder (88, 108) unabhängige zweite Feder (140) zur Erzeugung eines Arbeitsdruckes in einem Druckbereich, der von dem durch die erste Feder (88, 108) umfaßten Druckbereich verschieden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je ein Anzeigegerät (100) für den von der ersten Feder (88, 108) und von der zweiten Feder (140) bewirkten, von dem Honstein (14) auf das Werkstück ausgeübten Arbeitsdruck.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Feder (140) einen kleineren Bereich von Arbeitsdrücken beherrscht als die erste Feder (88, 108). In. Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 070 381, 2 358 361.
DES89660A 1963-08-01 1964-02-24 Einstellvorrichtung fuer radialen Arbeitsdruck an einem Honspreizdorn Withdrawn DE1278273B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1278273XA 1963-08-01 1963-08-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1278273B true DE1278273B (de) 1968-09-19

Family

ID=22432165

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES89660A Withdrawn DE1278273B (de) 1963-08-01 1964-02-24 Einstellvorrichtung fuer radialen Arbeitsdruck an einem Honspreizdorn

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1278273B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029512A1 (de) * 1979-10-04 1981-04-09 Sunnen Products Inc., St. Louis, Mo. Vorrichtung zum steuern einer anstellbewegung an einer honmaschine o.dgl.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2070381A (en) * 1935-04-23 1937-02-09 Sunnen Joseph Pin hole grinder
US2358361A (en) * 1940-08-02 1944-09-19 Odin Corp Material working apparatus

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2070381A (en) * 1935-04-23 1937-02-09 Sunnen Joseph Pin hole grinder
US2358361A (en) * 1940-08-02 1944-09-19 Odin Corp Material working apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029512A1 (de) * 1979-10-04 1981-04-09 Sunnen Products Inc., St. Louis, Mo. Vorrichtung zum steuern einer anstellbewegung an einer honmaschine o.dgl.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10234707A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen eines rotationssymmetrischen Maschinenbauteils
EP0159383B1 (de) Maschine zum Schleifen von torischen Oberflächen an optischen Linsen
DE2937977C2 (de) Maschine zum Schleifen oder Fräsen von konvexen und/oder konkaven sphärischen Flächen
DE2652025A1 (de) Schleif- und poliermaschine fuer werkzeuge
DE2731554A1 (de) Innenschleifvorrichtung
DE2030851A1 (de) Schleifmaschine
DE1278273B (de) Einstellvorrichtung fuer radialen Arbeitsdruck an einem Honspreizdorn
DE188491C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen von Kugelflächen mittels hohler nur mit einer ringförmigen Randfläche schleifender Werkzeuge
DE3239720T1 (de) Innenschleifmaschine
DE3306303C2 (de)
DE102005006242A1 (de) Schleifmaschine und Verfahren zum Einrichten eines Werkstückträgers an einer Schleifmaschine
DE3875143T2 (de) Vorrichtung zum polieren.
DE885666C (de) Schaerfapparat fuer Schleifscheiben
DE4012658C2 (de) Brillenglasrandschleifmaschine
DE731385C (de) Vorrichtung zum Feinschleifen langer Bohrungen
DE959009C (de) Glattwalzgeraet fuer runde, von der Zylinderform abweichende Werkstuecke
DE3048253A1 (de) Geraet zum schaerfen der laufflaechenkanten von skiern
DE1502466A1 (de) Feinbearbeitungswerkzeug fuer die spanabhebende Fertigung
DE738047C (de) Abrichtvorrichtung fuer Schleifscheiben
DE879368C (de) Vorrichtung zum Feinstbearbeiten, insbesondere Laeppen oder Honen von zylindrischen Flaechen
DE102012214058A1 (de) Selbstsynchronisierende Gewindeschneideinrichtung zum starren oder synchronen Gewindeschneiden mit einstellbarer Spannunq und/oder Kompression
DE841553C (de) Verfahren und Maschine zum Profilschleifen von Schnittstempeln
DE725250C (de) Ziehschleifmaschine
AT165727B (de) Vorrichtung zur Bearbeitung unrunder Profile
DE557644C (de) Poliereinrichtung fuer Lagerzapfen u. dgl.

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee