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DE1278125B - Vorrichtung zur Bildung eines Korrekturfaktors fuer Flugzeugmessgeraete - Google Patents

Vorrichtung zur Bildung eines Korrekturfaktors fuer Flugzeugmessgeraete

Info

Publication number
DE1278125B
DE1278125B DEK55490A DEK0055490A DE1278125B DE 1278125 B DE1278125 B DE 1278125B DE K55490 A DEK55490 A DE K55490A DE K0055490 A DEK0055490 A DE K0055490A DE 1278125 B DE1278125 B DE 1278125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
angle
attack
pilot
devices
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK55490A
Other languages
English (en)
Inventor
John H Andresen Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kollsman Instrument Corp
Original Assignee
Kollsman Instrument Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kollsman Instrument Corp filed Critical Kollsman Instrument Corp
Publication of DE1278125B publication Critical patent/DE1278125B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D3/00Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups
    • G01D3/02Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups with provision for altering or correcting the law of variation

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  • Technology Law (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
GOId
Deutsche Kl.: 42d-5
Nummer: 1278125
Aktenzeichen: P 12 78 125.8-52 (K 55490)
Anmeldetag: 6. Mai 1960
Auslegetag: 19. September 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bildung eines Korrekturfaktors für Flugzeugmeßgeräte, bei der eine aus dem Anstellwinkel gewonnene Korrekturmeßgröße in einem Rechner mit einer zu korrigierenden Meßgröße verknüpft wird.
Bei einer bekannten derartigen Vorrichtung ist ein Strömungsmeßkopf vorgesehen, von dem aus nicht weniger als sechs pneumatische Rohrleitungen zu einer Anzahl von Wandlern führen, mit Hilfe deren die gemessenen Strömungsdruckwerte in elektrische Signale umgewandelt werden, die dann verschiedenen Einheiten eines Rechners zugeleitet werden. Die Herstellung eines solchen Strömungsmeßkopfes ist jedoch recht kompliziert, und die Verwendung und Verlegung einer so großen Anzahl pneumatischer Leitungen ist aufwendig und teuer.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in einer Verringerung dieses Aufwandes bei einer Korrekturvorrichtung für Flugzeuggeräte der eingangs beschriebenen Art. Insbesondere soll durch die Erfindung die Höhenanzeige korrigiert werden und dabei die Verwendung von pneumatischen Rohrleitungen, die anfällig gegen Verschmutzungen sind und bereits bei teilweisem Zusetzen eine Verfälschung der Meßwerte ergeben, auf ein Minimum reduziert werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die zu korrigierende Meßgröße die Höhenanzeige ist, daß zwei unabhängige Rechner für die Geräte des Piloten und des Kopiloten vorgesehen sind und daß der vom Anstellwinkelfühler als elektrisches Signal abgenommene Meßwert gleichzeitig den Anstellwinkelanzeigegeräten und den Rechnern zugeführt wird.
Hierbei dient ein einziges elektrisches Ausgangssignal sowohl als Eingangssignal für die Rechner, wo es als Korrektursignal für die Korrigierung des aus einer statischen Höhenmessung gewonnenen Höhenmeßwertes benutzt wird, wie auch als Eingangssignal für das Anstellwinkelanzeigegerät.
Das Anstellwinkelanzeigegerät und die Rechner können dabei zweckmäßigerweise Servonachführeinrichtungen bzw. Gleichlaufgeber aufweisen, die bei Anliegen eines entsprechenden Eingangssignals eine Verstellung mechanischer Größen bewirken, beispielsweise im Anstellwinkelanzeigegerät eine Zeigereinstellung und in den Rechnern eine an sich bekannte Verstellung von mittels eines Abtasters abgefühlten Kurvenflächen zur mechanischen Verknüpfung der dem Rechner eingegebenen Größen.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnung erläutert, deren einzige Figur schematisch eine Ausführungsform des erfindungs-
Vorrichtung zur Bildung eines Korrekturfaktors
für Flugzeugmeßgeräte
Anmelder:
Kollsman Instrument Corporation,
Elmhurst, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. C. Wallach, Patentanwalt,
8000 München 2, Kaufingerstr. 8
Als Erfinder benannt:
John H. Andresen jun., Greenwood Lake, N. Y.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 6. Mai 1959 (811 507) -
gemäßen Korrektursystems in Verbindung mit Flugzeuggeräten zeigt.
a5 Allgemein sei bemerkt, daß die Geräte für den Piloten im linken Teil der Zeichnung dargestellt sind, während die Geräte für den Kopiloten, bei denen es sich um Duplikate der Geräte für den Piloten handelt, im rechten Teil der Zeichnung erscheinen. In der folgenden Beschreibung werden die Geräte für den Piloten bzw. für den Kopiloten durch Bezugsziffern bezeichnet, während der innere Mechanismus der Geräte jeweils mit ähnlichen Bezugsziffern bezeichnet wird, da die Beschreibung eines bestimmten Gerätes sowohl für das dem Piloten als auch für das dem Kopiloten zugeordnete Gerät gilt.
Nach der Zeichnung stehen dem Piloten und dem Kopiloten identische Fahrtgeschwindigkeits- und Anstellwinkelanzeiger 20 bzw. 22 zur Verfügung, die auf einem einzigen Ziffernblatt die angezeigte Fahrtgeschwindigkeit, die maximal zulässige Geschwindigkeit und den Anstellwinkel angeben. Hierzu ist das Gerät mit einem Zeiger 26 für die maximale Geschwindigkeit, einem Zeiger 28 für die angezeigte Fahrtgeschwindigkeit und einem Anstellwinkelanzeiger 30 versehen.
Der Anzeiger für die maximal zulässige Geschwindigkeit wird, wie in der Zeichnung schematisch angedeutet, durch eine Höhenmeßdose 31 betätigt, deren Außenseite dem statischen Außendruck ausgesetzt ist, welcher das Innere des Gehäuses 20 über eine Leitung 32 beaufschlagt. Weiterhin ist eine Meß-
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dose 34 vorgesehen, der durch die Leitung 36 der Zifferblatt 84 in der in der Zeichnung schematisch
Staudruck zugeleitet wird. angedeutete Weise zu verstellen.
Nach der Zeichnung erfolgt der Antrieb des An- Es sei zunächst bemerkt, daß die Machzahl M
Stellwinkelanzeigers 30 durch ein Anstellwinkelfühl- durch folgende Gleichung gegeben ist:
organ 42, welches dem Stator einer Gleichlaufvor- 5 r
richtung 44 ein Signal liefert. Ein Unterschied zwi- 1 / / Δ ρ Xi
sehen der Winkelversetzung zwischen dem Läufer M = \ 5 \\ -\ 1
und dem Stator der Vorrichtung 44 ruft ein Fehlersignal hervor, das durch den Verstärker 46 verstärkt Hierin ist M die Flugmachzahl, Δ ρ der Druckwird, um so einen Motor 48 anzutreiben, der seiner- io unterschied zwischen dem Staudruck am Kopf des seits über eine mechanische Verbindung den Anstell- Staurohrs und dem der Höhe des Flugzeugs entsprewinkelanzeiger 30 verstellt. Der Motor 48 ist außer- chenden statischen Druck und P1 der der Höhe des dem so angeschlossen, daß er den Stator der Gleich- Flugzeugs entsprechende statische Druck, laufvorrichtung 44 verstellt, wenn eine Verstellung Das Machzahlanzeigegerät 70 bzw. 72 umfaßt des Anstellwinkelanzeigers 30 erfolgt, um das Fehler- 15 ferner einen Gleichlaufgeber 114, dessen Läufer mit bzw. Abweichungssignal auf Null zurückzuführen. dem Zeiger 82 so verbunden ist, daß er bei Dreh-Sobald der Anstellwinkelanzeiger 30 richtig einge- bewegungen der Zeigerwelle gedreht wird. Der stellt ist, wird das Abweichungssignal, das auf einer Gleichlaufgeber 114 liefert ein Ausgangssignal, das Abweichung zwischen dem Läufer und dem Stator der durch den Zeiger 82 angezeigten Machzahl proder Gleichlaufvorrichtung 44 beruht, welche ur- 20 portional ist und welches nachträglich bei den versprünglich durch den Anstellwinkelfühler 42 hervor- schiedenen elektrisch bewirkten Korrekturen vergerufen wurde, auf Null zurückgeführt, und die An- wendet wird.
zeige des Anstellwinkels entspricht dem von dem Infolgedessen ist es nicht erforderlich, bei jedem
Anstellwinkelfühler 42 gelieferten Signal. der zu korrigierenden Geräte ein gesondertes pneu-
Der Anstellwinkelfühler 42 dient außerdem zur 35 matisches Meßsystem für die Machzahl vorzusehen, Berichtigung bestimmter Fehler des statischen so daß die mehrfache Verwendung gleicher Geräte in Systems. Zu diesem Zweck führt eine gesonderte erheblichen Ausmaß vermieden wird. Gleichlaufeinrichtung in dem Fühlgerät 42 dem Bei den Rechengeräten zum Umwandeln der AnRechengerät 120, 122 des Korrektursystems Mes- Stellwinkelmessungen des Anstellwinkelfühlers 42 sungen des Anstellwinkels zu. 30 und der Machzahlangabe des Machzahlmessers und
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, stehen dem -gebers 70 bzw. 72 sowie der auf den statischen Piloten und dem Kopiloten je ein Höhenmesser 50 Druck bezogenen Korrektur für den Höhenmesser in bzw. 52 zur Verfügung, der eine Skalenseite 54 mit elektrische Signale handelt es sich um die gleicheinem die Höhe angebenden Zeiger 56 und einer artig ausgebildeten Rechengeräte 120 und 122 (für Trommel aufweist, von der man die Höhe jeweils in 35 den Piloten und den Kopiloten), die mit dem Kor-1000 Fuß (etwa 300 m) ablesen kann. Der Zeiger rektursystem zusammenwirken. 56 und die Anzeigetrommel werden von einer Druck- Jedes dieser Rechengeräte umfaßt zwei profilierte
dose 58 angetrieben, die auf ihrer Außenseite mit Flächen 124 und 126, von denen die erste einem dem über die Leitung 60 zugeführten statischen primären statischen System und die zweite einem Druck beaufschlagt wird. Der durch die Druckdose 40 alternativ benutzbaren statischen System zugeordbetätigte Mechanismus ist in bezug auf das Ziffern- net ist.
blatt des Gerätes drehbar gelagert. Der Mechanismus Die profilierten Flächen 124 und 126 dienen da-
und damit auch der Zeiger 56 wird durch elektrisch zu, einen Abnehmer 172 bzw. 174 zu verstellen, der betätigte Servokorrekturmittel gedreht, die auf seinerseits einen Gleichlaufgeber 176 bzw. 178 ent-Skalenfehlerkorrekturen für den jeweiligen Anstell- 45 sprechend dem gemessenen Anstellwinkel und der winkel und die Machzahl des Flugzeugs ansprechen. gemessenen Machzahl verstellt, was nachstehend
Auf diese Beziehungen wird weiter unten näher näher erläutert wird. Die profilierte Fläche richtet eingegangen; an dieser Stelle genügt es zu bemerken, sich nach den vorbestimmten statischen Charaktedaß der elektrisch angetriebene Servomechanismus ristiken des zugehörigen statischen Systems. Die daeinem Rückführfedermechanismus 60 a zugeordnet 50 für benötigten Angaben werden empirisch ermittelt ist, der den Höhenmesser auf den unkorrigierten oder für jeden Flugzeugtyp berechnet, pneumatischen Betrieb unter dem Einfluß der Druck- Für die Geräte des Piloten bzw. des Kopiloten
dose 58 zurückstellt, wenn keine elektrische Energie sind ein primäres statisches System mit diesem zumehr zugeführt wird. geordneten Eingangsleitungen 128 bzw. 130 sowie
Für den Piloten und den Kopiloten ist außerdem 55 ein alternatives statisches System mit diesem zugeje ein Machzahlanzeiger und -geber 70 bzw. 72 vor- ordneten Eingangsleitungen 132 bzw. 134 vorgesehen. Jedes dieser Geräte umfaßt ein äußeres Ge- gesehen. Es ist wichtig, daß die richtige profilierte häuse mit einer darin angeordneten ersten Druck- Fläche 124 und 126 in Verbindung mit dem zudose 74, die auf ihrer Außenseite mit dem über eine gehörigen, vorher geeichten primären statischen Leitung 76 zugeführten statischen Druck beauf- 60 System benutzt wird. Um zu gewährleisten, daß bei schlagt wird, sowie eine zweite Druckdose 78, die jedem der Geräte für den Piloten und den Kopiloten ebenfalls über die Leitung 76 dem statischen Druck die richtige profilierte Fläche und das richtige des Systems ausgesetzt ist und im Innern über eine statische System verwendet wird, ist für den Piloten Leitung 80 mit dem Druck des Staurohrs 36 beauf- bzw. den Kopiloten ein neuartiger Wähler 136 bzw. schlagt wird. 65 138 für das statische System vorgesehen.
Die Ausgangssignale oder -impulse der beiden Jeder der Wähler 136 und 138 für das statische
Druckdosen 74 und 78 werden kombiniert, um den System umfaßt ein Ventil, das es ermöglicht, das Zeiger 82 des Machzahlanzeigegeräts gegenüber dem primäre statische System oder das alternativ statische
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System mit einer Ausgangsleitung 140 bzw. 142 eines bestimmten Machzahl entsprechende Winkelstellung
statischen Systems zu verbinden, wobei diese Aus- einnehmen.
gangsleitungen an die verschiedenen Gerätegehäuse Auf ähnliche Weise wird das Signal des Anstellangeschlossen sind. Der gleiche Handgriff, der das winkelfühlers 42 einer Gleichlaufvorrichtung 166 zuVentil der betreffenden Leitung betätigt, ist außer- 5 geführt, die einen Motor 168 über einen Verstärker dem mit einem elektrischen Schalter 144 bzw. 146 170 antreibt, bis die durch diesen Motor in einer für den Piloten bzw. den Kopiloten verbunden, wobei Querrichtung angetriebenen profilierten Flächen die der Schalter 144 aus einer normalen Stellung in eine richtige Stellung einnehmen.
alternative Stellung gebracht werden kann, die dem Somit dient die Anzeige sowohl des Anstellwinkels Ausgangssignal der profilierten Fläche 124 bzw. 126 io als auch der Machzahl dazu, die profilierten Flächen entspricht. 124 und 126 in eine vorbestimmte Stellung zu brin-Wenn das primäre statische System mittels des gen, wodurch wiederum die Abnehmer 172 und 174 Wählers 136 oder des Wählers 138 angeschlossen in der richtigen Weise verstellt werden,
wird, wird somit die profilierte Fläche 124 des pri- Gemäß der Zeichnung sind die Abnehmer 172 mären statischen Systems als Ausgangsorgan des 15 und 174 mit Gleichlaufgebern 176 und 178 verbun-Rechengerätes verwendet. den, die ihren zugeordneten Differential-Gleichlauf-Wenn mittels des Wählers anstatt des primären vorrichtungen DS in den betreffenden Skalenfehlerstatischen Systems das alternative statische System ge- Korrekturvorrichtungen 148, 150 ein Signal aufwählt wird, wird entsprechend die profilierte Fläche drücken, um danach zur Verstellung der Höhen-Fläche 126 in dem Rechengerät benutzt. 20 messermechanismen über den Motor 64 in dem
Sowohl für den Piloten als auch für den Kopiloten Höhenmesser 50, 52 beizutragen.
ist je eine Skalenfehler-Korrekturvorrichtung 148 Es sei bemerkt, daß der der profilierten Fläche
bzw. 150 vorgesehen, die den Höhenmessern 50 bzw. 124 des primären statischen Systems für den Piloten
52 zugeordnet ist. Diese Skalenfehler-Korrekturvor- zugeordnete Gleichlaufgeber 176 nur dann betätigt
richtungen umfassen eine verstellbare Kurvenfläche 25 werden kann, wenn sich der Schalter 144 in seiner
152, die in Verbindung mit dem betreffenden Höhen- normalen Stellung befindet und das primäre statische
messer geeicht ist. Diese Kurvenfläche 152 wird System in Tätigkeit ist. Entsprechend kann die pro-
durch einen Servomotor 154 verstellt, der durch ein filierte Fläche 126 nur dann betätigt werden, wenn
Signal der Gleichlaufvorrichtung 156, welche mit sich der Schalter 146 des für den Kopiloten vorge-
dem Höhenmesseranzeiger in dem Gehäuse 50 bzw. 30 sehenen Wählers für das statische System in seiner
52 verbunden ist, durch eine Gleichlaufvorrichtung alternativen Stellung befindet.
betätigt wird, die durch die verstellbare Kurve ange- In ähnlicher Weise umfaßt das Rechengerät 122 trieben wird und bestrebt ist, das Abweichungssignal für den Kopiloten eine profilierte Fläche 126, die nur auf Null zurückzuführen. Dieses Abweichungssignal dann betätigt werden kann, wenn sich der Wählwird in der üblichen Weise durch einen Verstärker 35 schalter für das statische System auf der Seite der 158 verstärkt, so daß der Motor 154 das verstellbare Piloten in der alternativen Stellung befindet, und die Kurvenstück 152 antreibt, bis seine Stellung der profilierte Fläche 124 läßt sich nur dann betätigen, Stellung des Höhenmesseranzeigers 56 entspricht. wenn sich der Wähler für das statische System auf Die Stellung des verstellbaren Kurvenstücks 152 der Seite des Kopiloten in der normalen Stellung bewird auf ein Bewegungsabnahmeorgan 160 über- 40 findet, die der Wahl des primären statischen Systems tragen, das seinerseits eine Differential-Gleichlauf- entspricht.
vorrichtung DS verstellt, welche dem Signal zur Kor- Dem Piloten und dem Kopiloten stehen Anzeigerektur des Skalenfehlers ein von dem Rechengerät geräte für die wahre Außenlufttemperatur (TOAT) 120, 122 geliefertes statisches Abweichungssignal zur Verfügung. Das dem Kopiloten zugeordnete Anhinzufügt. Die Differential-Gleichlaufvorrichtung be- 45 zeigegerät für die wahre Außenlufttemperatur wird tätigt dann eine Servoeinrichtung 162 innerhalb des durch das Ausgangssignal des dem Piloten zugeord-Höhenmessers 50 bzw. 52, in dem ein Motor 164 neten Anzeigegeräts über Gleichlaufmittel angeden Mechanismus des Höhenmessers betätigt und der trieben.
Zeiger 56 sich in bezug auf das Zifferblatt bewegt, Für den Piloten bzw. den Kopiloten ist weiterhin
damit der Skalenfehler des Höhenmessers auf elek- 50 jeweils ein Anzeigegerät für die wahre Fahrt-
trischem Wege berichtigt wird. geschwindigkeit (TAS) vorgesehen. Das Gerät für
Die profilierten Flächen 124 bzw. 126 werden so den Kopiloten wird von dem dem Piloten zugeord-
betätigt, daß sie entsprechend der Anzeige der Mach- neten Gerät angetrieben.
zahl gedreht und entsprechend der Anzeige des An- Dem Piloten bzw. dem Kopiloten stehen ferner
Stellwinkels axial versetzt werden. Genauer gesagt 55 Staulufttemperatur-Anzeigegeräte zur Verfügung,
wird das Ausgangssignal des Gleichlaufgebers 114, Das dem Kopiloten zugeordnete Gerät wird auch in
bei dem es sich um eine elektrische Anzeige der diesem Fall durch das dem Piloten zugeordnete
Machzahl handelt, z. B. dem Stator der Gleichlauf- Gerät angetrieben.
vorrichtung 160 in dem Rechengerät 120, 122 zu- Bei der gezeigten Anordnung ist es möglich, das geführt. Wegen der Versetzung zwischen dem Läufer 60 Rechengerät 120 des Piloten und das Rechengerät und dem Stator der Gleichlaufvorrichtung 160 wird 122 des Kopiloten zum Zweck der Prüfung miteinein elektrisches Signal dem Verstärker 162 und da- ander zu vergleichen, um gegebenenfalls ein fehlernach einem Stellmotor 164 zugeführt. haftes Arbeiten eines der Rechengeräte festzustellen. Der Stellmotor 164 dreht dann sowohl den Läufer Diese neuartige Beziehung wird dadurch erzielt, daß der Gleichlaufvorrichtung 160 als auch die profilier- 65 die Ausgangssignale Gleichlaufvorrichtungen in den ten Flächen 124 und 126, bis der Läufer und der beiden Einrichtungen zum Berichtigen von Skalen-Stator kein weiteres elektrisches Ausgangssignal mehr fehlern entnommen werden, die tatsächlich die Stelliefern und die profilierten Flächen eine dieser vor- lungen der beiden Höhenmesseranzeiger wieder-
geben, welche mit Hilfe des Rechengeräts berichtigt worden sind. Wenn das System in idealer Weise arbeiten würde, müßten diese Gleichlaufvorrichtungen ebenso wie die Höhenmesseranzeiger die gleiche Stellung einnehmen. Im Fall einer Abweichung, die auf das fehlerhafte Arbeiten eines der Systeme hindeutet, wird eine Warnlampe 262 eingeschaltet.
Ein weiterer Gesichtspunkt der gegenseitigen Zuordnung der verschiedenen Geräte besteht in der Ableitung eines Machzahlsignals aus dem Machzahlmesser 70, 72. Wie schon erwähnt, wird ein Signal für die Machzahl für den Betrieb der profilierten Flächen 124 und 126 der Rechengeräte 120 und 122 benötigt. Außerdem ist ein solches Signal für die Betätigung des Anzeigegerätes für die wahre Außenlufttemperatur, des Anzeigegeräts für die wahre Fahrtgeschwindigkeit und des Anzeigegeräts für die Staulufttemperatur erforderlich.
Die Machzahl wird mit Hilfe des Geräts 70, 72 ein einziges Mal auf pneumatischem Wege gemessen, und der Gleichlaufgeber 114 wird entsprechend dieser Messung verstellt. Das Ausgangssignal des Gleichlaufgebers 114 betätigt dann das die Gleichlaufvorrichtung 160, den Verstärker 162 und den Stellmotor 164 umfassende Servosystem, wobei der Stellmotor 164 die profilierten Flächen 124 und 126 antreibt. Gemäß der Zeichnung verstellt der Stellmotor 164 außerdem auch die Potentiometer 264, 266 und 268.
Das Potentiometer 264 ist so geeicht, daß es ein der Größe (1+0,2ZM2) proportionales Signal liefert. Wenn die Machzahl M variiert, so variiert auch der Widerstand des Potentiometers 264 entsprechend der der vorstehend genannten Beziehung. Diese Funktion wird dann über einen Rechengerät-Wählschalter 270 auf der Schalttafel 272 weitergeleitet und wahlweise dem Anzeigegerät für die wahre Außenlufttemperatur zugeführt. Wenn der Schalter 270 in die Stellung P gebracht wird, wird das Signal (1+0,2 KM2) dem Rechengerät 120 entnommen. Wenn sich der Schalter jedoch in der Stellung C befindet, wird das entsprechende Signal dem Rechengerät 122 des Kopiloten entnommen.
Gemäß der Zeichnung liefert das Potentiometer 266 ein der Machzahl M proportionales Signal, das dem Anzeigegerät für die wahre Fahrtgeschwindigkeit über den Schalter 271 zugeführt wird, mittels dessen entweder das Rechengerät 120 des Piloten oder das Rechengerät 122 des Kopiloten gewählt wird.
Schließlich ist ein Potentiometer 268, das ein Signal entsprechend (1+0,2XM2) liefert, über einen Schalter 276 mit dem Anzeigegerät für die Staulufttemperatur verbunden.
Mit Hilfe des Machzahlmessers 70 bzw. 72 wird also eine einzige Messung der Machzahl durchgeführt, und das Meßergebnis wird mehreren verschiedenen Geräten zugeführt, die verschiedene Funktionen der Machzahl benötigen.
Weiterhin dient eine einzige, mit Hilfe des Anstellwinkelfühlers 42 durchgeführte Messung des Anstellwinkels dazu, die beiden Anstellwinkelanzeiger und 22 anzutreiben und außerdem das für die statische Korrektur der Rechengeräte 120 und 122 benötigte Anstellwinkelsignal abzuleiten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Bildung eines Korrekturfaktors für Flugzeugmeßgeräte, bei der eine aus dem Anstellwinkel gewonnene Korrekturmeßgröße in einem Rechner mit der zu korrigierenden Meßgröße verknüpft wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zu korrigierende Meßgröße die Höhenanzeige ist, daß zwei unabhängige Rechner (120, 122) für die Geräte des Piloten und des Kopiloten vorgesehen sind und daß der vom Anstellwinkelfühler (42) als elektrisches Signal abgenommene Meßwert gleichzeitig dem Anstellwinkelanzeigegerät (20) und den Rechnern (120,122) zugeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Signalausgang des Anstellwinkelfühlers (42) mit Servonachführeinrichtungen (46, 48; 160, 162, 164) des Anstellwinkelanzeigegeräts (20) und der Rechner (120,122) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 363 421;
französische Patentschrift Nr. 1152 566; '
USA.-Patentschriften Nr. 2761 315, 2 511288.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 617/245 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
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