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DE1278079B - Anordnung zur selbsttätigen Unterdrückung der Pendelungen einer an einem Seil hangenden Last, insbesondere eines an einer Laufkatze hangenden Greifers einer Verladebrücke - Google Patents

Anordnung zur selbsttätigen Unterdrückung der Pendelungen einer an einem Seil hangenden Last, insbesondere eines an einer Laufkatze hangenden Greifers einer Verladebrücke

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DE1278079B
DE1278079B DE1964L0049110 DEL0049110A DE1278079B DE 1278079 B DE1278079 B DE 1278079B DE 1964L0049110 DE1964L0049110 DE 1964L0049110 DE L0049110 A DEL0049110 A DE L0049110A DE 1278079 B DE1278079 B DE 1278079B
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DE
Germany
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trolley
rope
control loop
arrangement
hanging
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DE1964L0049110
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English (en)
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DE1278079C2 (de
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6451 Dornigheim Dipl-Ing Helmut Burskens 6000 Frankfurt Dr Ing Fer dmand Haberstock
Original Assignee
Licentia Patent-Verwaltungs G m b H , 6000 Frankfurt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Anordnung zur selbsttätigen Unterdrückung der Pendelungen einer an einem Seil hängenden Last, insbesondere eines an einer Laufkatze hängenden Greifers einer Verladebrücke Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur selbsttätigen Unterdrückung von Pendelungen einer mittels eines Seiles an einem in waagerechter Ebene bewegbaren Seilaufhängepunktes hängenden Last bei Bewegung des Seilaufhängepunktes in mindestens einer waagerechten Koordinate, bei der die Geschwindigkeit des Seilaufhängepunktes in der waagerechten Ebene durch einen Regelkreis in Abhängigkeit von einer von dem Auslenkwinkel des Lastseiles gegen das Erdlot abgeleiteten Größe beeinflußt wird, insbesondere für einen an einer Laufkatze hängenden Greifer einer Verladebrücke.
  • Dieses Problem tritt insbesondere bei Verladebrücken mit Greiferbetrieb auf, bei denen auf der Verladebrücke eine Laufkatze bewegt wird, an der über ein Seil ein Greifer aufgehängt ist. Durch die Beschleunigung und Verzögerung der Laufkatze entstehen Pendelungen des Greifers, die wegen der geringen Eigendämpfung des Systems nur sehr langsam abklingen. Wird die Laufkatze von einem Bedienungs-Mann gesteuert, so ist es dem Bedienungsmann mit einiger Geschicklichkeit möglich, die Laufkatze so zu beeinflussen, daß diese Pendelungen weitgehend unterdrückt werden. Abgesehen davon, daß dieser Umstand für den Bedienungsmann eine starke Belastung darstellt, ist diese Maßnahme im automatischen Verladebetrieb nicht durchführbar. Es liegt daher die Aufgabe vor, im Hinblick auf eine anzustrebende hohe Förderleistung, die Geschwindigkeit der Laufkatze bzw. ihres Fahrwerks durch geej,gnete Maßnahmen automatisch so zu beeinflussen, daß die Ausbildung von Pendelungen des Greifers bzw. der Last weitgehend vermieden wird.
  • Es ist bereits eine Anordnung zur Lösung der vorstehenden Aufgabe bekannt, bei der ein Geschwindigkeitsregelkreis für das Katzfahrwerk vorgesehen ist, dem ein Lageregelkreis für das Einfahren der Laufkatze in die geforderte Stellung überlagert ist, d. h., aus dem Ausgangswert eines Lagereglers wird eine Führungsgröße für einen Geschwindigkeitsregelkreis abgeleitet. Bei der bekannten Anordnung wird der dem Lageregler zugeführten Lageregelabweichung eine von dem Auslenkwinkel der Pendelung abhängige Größe in der Weise überlagert, daß die Geschwindigkeit der Laufkatze im Sinne einer Unterdrückung der Pendelungen beeinflußt wird.
  • Bei der bekannten Anordnung wird der Auslenkwinkei unmittelbar durch eine am Greiferseil angebrachte Einrichtung gemessen. Diese unmittelbare Messung ist jedoch aus verschiedenen Gründen von Nachteil. Der Auslenkwinkel ist eine mechanische Größe. Die unmittelbare Messung von mechanischen Größen ist immer problematisch, zumal im vorliegenden Fall die Meßeinrichtung rauhen Betriebs-und Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Außerdem stört die Meßeinrichtung bei den häufig notwendigen Seilwechseln. Insbesondere bei Verwendung von Seilzugkatzen ohne bereits vorhandene elektrische Verbindung zwischen der Laufkatze und dem Bedienungsmann bzw. dem Maschinenhaus wird darüber hinaus bei mechanischer Winkelmessung eine spezielle elektrische Ubertragungsleitung für die Meßwertübertragung notwendig.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Anordnung zur selbsttätigen Unterdrückung von Pendelungen einer mittels eines Seiles an einem in waagerechter Ebene bewegbaren Seilaufhängepunktes hängenden Last bei Bewegung des Seilaufhängepunktes in mindestens einer waagerechten Koordinate, bei der die Geschwindigkeit des Seilaufhängepunktes in der waagerechten Ebene durch einen Regelkreis in Abhängigkeit von einer von dem Auslenkwinkel des Lastseiles gegen das Erdlot abgeleiteten Größe beeinflußt wird, so auszubilden, daß der Auslenkwinkel ohne eine besondere an der Lastaufhängung anzubringende Einrichtung gemessen werden kann.
  • Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der Erfindung dadurch, daß der Auslenkwinkel durch eine Rechenschaltung mittelbar aus anderen MeB-werten gemäß einer im gegebenen System gültigen Bewegungsgleichung gewonnen wird. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt, die sich auf eine Verladebrücke beziehen, auf der eine Laufkatze bewegt wird, an der an einem Seil ein Greifer aufgehängt ist. Es zeigt F i g. 1 eine schematisch dargestellte Anordnung zur Erläuterung der Systemgrößen, F i g. 2 einen Regelkreis, in dem die Greifergeschwindigkeit als Regelgröße verwendet wird, F i g. 3 einen umgeformten Regelkreis nach F i g. 2, F i g. 4 ein Ausführungsbeispiel einer Rechenschaltung zur Bestimmung des Winkels a in Verbindung mit einem Regelkreis nach F i g. 3 und F i g. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Rechenschaltung.
  • Gemäß F i g. 1 ist ein Greifer an einem Seil einer Laufkatze als Pendel variabler Länge 1 anzusehen, dessen Masse m punktförmig am Ende des Seiles angenommen wird. Die Wirkung von Hub- und/oder Schließwerksantrieb wird durch den Kraftvektor P2 dargestellt. Im Fall konstanter Seillänge muß die Kraft P2 nicht elektrisch aufgebracht werden, sondern sie kann eine mechanische Zwangskraft im System darstellen. Die Laufkatze wird ihrerseits durch einen Fahrmotor horizontal angetrieben, was durch den Kraftvektor P1 dargestellt ist. Hub- und Schließwerk sowie der Fahrmotor für die Laufkatze können entweder auf der Laufkatze oder an einem anderen Platz angeordnet sein. Auf die Laufkatze mit der Masse ml wirken die Kräfte P1 und P2 ein. Der Auslenkungswinkel des Seiles gegen das Erdlot ist mit a bezeichnet, b bedeutet die Beschleunigung der Laufkatze, vk ihre Geschwindigkeit und g die Erdbeschleunigung. Mit diesen Bezeichnungen lautet eine wesentliche Bewegungsgleichung des Systems P1 = m1-b+P2-sina. (1) Diese Gleichung soll für den Fall konstanter Seillänge 1 betrachtet werden und ist die Grundlage für die in den F i g. 4 und 5 dargestellten Rechenschaltungen zur Feststellung des Winkels a. Bevor diese mittelbare Bestimmung des Winkels a näher erläutert wird, soll darauf eingegangen werden, an welcher Stelle der Rechenschaltung die vom Winkel a abgeleitete Korrekturkomponente zweckmäßig eingespeist wird.
  • Der die Kraft P1 ausübende Fahrantrieb für die Laufkatze ist im allgemeinen, insbesondere im automatischen Betrieb, mit einem Drehzahlregelkreis ausgestattet.- Die Pendelungen können nun selbsttätig unterdrückt werden, wenn in diesen Regelkreis eine vom Winkel a abgeleitete Größe eingespeist wird. Dies kann z. B., wie im bekannten Fall, in der Weise erfolgen, daß eine vom Winkel a abhängige Größe in den dem Geschwindigkeitsregelkreis überlagerten Lageregelkreis eingeführt wird.
  • Im Hinblick auf eine unabhängige Auslegung des Lageregelkreises und darüber hinaus aus dynamischen Gründen ist es zweckmäßig, wenn man in den Drehzahlregelkreis des Fahrmotors eine im wesentlichen von der Winkelgeschwindigkeit ü der Pendelung abhängige Komponente einspeist.
  • In beiden Fällen ist daher die Größe des Winkels zu bestimmen, und zwar ohne eine besondere Winkelmeßeinrichtung. Da die erfindungsgemäß ausgebildete Anordnung in Verbindung mit einem Regelkreis beschrieben wird, bei dem der Wert der Winkelgeschwindigkeit a eingespeist wird, sollen zunächst Ausführungsbeispiele einer derartigen Regelanordnung an Hand der F i g. 2 und 3 näher erläutert werden. Bei den dort dargestellten Regelkreisen ist die Horizontalkomponente der Greifergeschwindigkeit uG als Regelgröße angesehen.
  • Da die Greifergeschwindigkeit VG bei den gegebenen äußeren Umständen unmittelbar praktisch nicht gemessen werden kann, wird VG mittelbar erfaßt. Es gilt die Gleichung VG = VK + VP , (2) worin r,-P die Horizontalgeschwindigkeit der reinen Pendelbewegung ist. Die Gleichung (2) kann auch in der Form VG = VK - ä * 1 " cos a . (3) geschrieben werden. Demnach müßten Möglichkeiten zur Messung der Größen uK, 1, a und ü vorgesehen werden.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, daß der Winkel a im praktischen Betrieb relativ klein ist (Größenordnung maximal 10°); man kann daher mit guter Näherung den Faktor cos a als konstant ansehen, also cos a = 1. Somit kann die Bestimmung von a selbst entfallen, und der Regelkreis erhält eine Ausbildung nach Fig.2.
  • In einer Summierungsstelle 1 wird die Regelabweichung gebildet, die auf den Regler einwirkt. Der Regler selbst beeinflußt über den Katzfahrantrieb die Regelstrecke, aus der die Größen vK, 1, ü zur Bildung des Istwertes der Greifergeschwindigkeit VG entnommen werden. In einem Multiplikator wird zunächst das Produkt 1 - ä gebildet, das an einer Summierungsstelle II von dem Wert der Katzfahrgeschwindigkeit vK subtrahiert wird, wodurch gemäß der vereinfachten Gleichung (3) der Wert VG gebildet wird.
  • Die Dynamik des Regelkreises nach F i g. 2 läßt sich durch eine dynamische Störgrößenaufschaltung verbessern, indem man, wie gestrichelt angedeutet, in der Summierungsstelle I eine zusätzliche Einspeisung anbringt (- K - ü).
  • In der praktischen Ausführung kann man sich die Summierungsstelle 1I in F i g. 2 sparen, indem man sie mit der Summierungsstelle I nach üblichen Methoden zusammenlegt. Es ergibt sich dabei die vorteilhafte Anordnung nach F i g. 3.
  • Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Seillänge 1 als konstant angenommen werden kann, weil ihr Einfluß im Rahmen der üblichen Abweichungen von 1, auf die Güte der Ausregelung nicht wesentlich ins Gewicht fällt. Für diesen einfachsten Fall wird der Multiplikator der F i g. 2 und 3 zu einem die Proportionalität berücksichtigenden P-Glied. Es müssen dann nur noch die Größen vK und d ermittelt werden. Der Wert von VK läßt sich auf einfache Weise durch eine Tachomaschine gewinnen. Der Wert von ü wird durch Differenzieren des Wertes von a gewonnen.
  • Die Messung des Winkels a ist das Problem, das der Erfindung zugrunde liegt. An Stelle einer unmittelbaren Messung mittels eines Meßsystems an der Seilaufhängung sieht die Erfindung eine Rechenschaltung vor, die den Winkel a fortlaufend aus leicht meßbaren, einfacher zugänglichen Systemparametern errechnet. Der Aufbau der Rechenschaltung erfolgt dabei zweckmäßig nach der Bewegungsgleichung (1). Es gilt Da a relativ klein ist und man daher den sin a durch das Bogenmaß a mit guter Näherung ersetzen kann, folgt Für diesen angenäherten Fall hätte man daher eine Rechenschaltung nach F i g. 5 vorzusehen. (Für den exakten Fall hätte man hinter dem multiplikativen Glied ein arcsin-Glied vorzusehen.) Es zeigt sich nun, daß sich die Größen b, P, und P2 auf einfache Weise gewinnen lassen. Die Größe b ergibt sich als zeitliche Ableitung der Katzfahrgeschwindigkeit vK, die ohnehin beim Soll-Istwert-Vergleich im Drehzahlregelkreis vorhanden sein muß.
  • P, ist dem Antriebsmoment Mk und damit dem Ankerstrom JAK des Katz-Fahrmotors proportional (der Einfluß der Reibung sei hier vernachlässigt). Entsprechendes gilt für die Beziehung zwischen P2 und den resultierenden Ankerströmen JAH der Hubeinrichtung. P2 kann für das jeweilige Arbeitsspiel als Konstante (also unabhängig von a) angesehen werden; genaugenommen ist P2 nur dann eine Konstante, wenn sich d- jystem Laufkatze-Greifer relativ in Ruhe zueinander befindet. Doch sind wegen der nur geringen Winkelauslenkung bei den Pendelungen die Schwankungen um den Ruhewert so gering, daß sie ohne weiteres vernachlässigt werden können. Damit läßt sich das Strukturbild der Rechenschaltung nach F i g. 5 insofern vereinfachen, als aus dem multiplikativen Glied ein proportionales P-Glied mit der Konstanten wird. Der numerische Wert von P2 hängt natürlich von der jeweiligen Belastung ab. Für den exakten Fall hätte man daher bei elektrisch aufgebrachter Zwangskraft, aus JAH ein P-Glied P2 abzuleiten und in einem Dividierglied zu erzeugen. Dieser Wert würde dann zur variablen Einstellung des Verstärkungsfaktors des aus dem Multiplikator nach F i g. 5 hervorgehenden P-Gliedes dienen. Für den praktischen Fall kann auch hier eine Vereinfachung vorgenommen werden, da der Wert von P2 im wesentlichen von den beiden Betriebszuständen abhängt, die sich mit beladenem und unbeladenem Greifer ergeben. Kennt man die diesbezüglichen Konstanten, die sich auf einfache Weise bestimmen lassen, so läßt sich im Betrieb durch eine einfache Vorgabe von Hand oder automatisch immer die zugehörige richtige Verstärkung einstellen. Im allgemeinen kann man mit der Umschaltung zwischen den beiden genannten Zuständen auskommen. Ferner ergab sich aus Versuchen, daß zum guten Fuktionieren der Pendelungsunterdrückung durchaus nicht die echten zeitlichen Ableitungen der Größen vK und a gebildet zu werden brauchen (was üblicherweise mit erheblichen Schwierigkeiten verknüpft ist), sondern es genügte jeweils ein Vorhaltglied.
  • Eine im vorstehenden Sinne vereinfachte, als vorteilhaftes Ausführungsbeispiel zu betrachtende Schal-tung ist in F i g. 4 dargestellt. Die erfindungsgemäß ausgebildete Rechenschaltung ist in dem gestrichelten Teil dargestellt, wogegen der andere Teil eine übliche Regelkreisschaltung zeigt (s. hierzu F i g. 3).
  • An dem Soll-Istwert-Vergleich in der Summierungsstelle 1 des Drehzahlregelkreises, ist, gemäß dem Strukturbild nach F i g. 3, vGso", vK und K* - ä einzuspeisen. Die Rechenschaltung gemäß F i g. 4 liefert den Wert von K* - d. Dazu wird über ein P-Glied 1 aus den Größen MK bzw. JAK der Wert der Kraft P, gewonnen. Uber ein Vorhaltglied 2 und ein P-Glied 3 mit der Masse ml der Laufkatze als Faktor wird aus der Laufkatzgeschwindigkeit vK die Größe ml - b ge- bildet. In einer Summierungsstelle 4 wird die Differenz P, - ml - b ermittelt. Durch das dieser Summierungsstelle nachgeschaltete P-Glied 5 mit dem einstellbaren Faktor wird die Größe gebildet, die gemäß Gleichung (5) dem Winkel a entspricht. Uber ein Vorhaltglied 6 wird ä und über ein P-Glied 7 der Wert K* - d gebildet.
  • Die Rechenschaltung läßt sich in bekannter Weise durch elektronische Verstärker mit RC-Beschaltung realisieren. Da die Größen vK und JAK einfach zu messen sind, wird durch die Erfindung eine einfache Meßschaltung angegeben, die es ermöglicht, frei von rauhen Betriebs- und Umwelteinflüssen und frei von den erwähnten Nachteilen einer mechanischen Meßanordnung den Auslenkungswinkel a in Form einer elektrischen Größe zu bestimmen. Die Benutzung einer yom Winkel a abgeleiteten Größe ä ermöglicht den gerätetechnischen Aufbau eines Systems gemäß F i g. 4 und bewirkt, wie experimentelle Untersuchungen gezeigt haben, eine überaus wirkungsvolle Unterdrückung der Pendelschwingungen.
  • Die bisherigen Betrachtungen beschränken sich auf die Bewegung der Laufkatze in einer Koordinatenrichtung. Die Erfindung kann auch bei solchen Anordnungen Verwendung finden, bei denen die Laufkatze Bewegungen z. B. in zwei Koordinatenrichtungen ausführt, wie es z. B. bei Portalkränen der Fall ist. Bei einem derartigen Anwendungsfall wird daher zweckmäßig für jede Koordinate eine Anordnung gemäß der Erfindung vorgesehen, die auf die jeweiligen Antriebsmotoren einwirkt.
  • Entsprechend der bekannten Anordnung wird dem Regelkreis nach F i g. 4 zum Zwecke der selbsttätigen Lagefeststellung der Laufkatze noch ein Lageregelkreis überlagert, der unabhängig von dem Geschwindigkeitsregelkreis eingestellt werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur selbsttätigen Unterdrückung von Pendelungen einer mittels eines Seiles an einem in waagerechter Ebene bewegbaren Seilaufhängepunktes hängenden Last bei Bewegung des Seilaufhängepunktes in mindestens einer waagerechten Koordinate, bei der die Geschwindigkeit des Seilaufhängepunktes in der waagerechten Ebene durch einen Regelkreis in Abhängigkeit von einer von dem Auslenkwinkel des Lastseiles gegen das Erdlot abgeleiteten Größe beeinflußt wird, insbesondere für einen an einer Laufkatze hängenden Greifer einer Verladebrücke, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslenkwinkel (a) durch eine Rechenschaltung mittelbar aus anderen Meßwerten gemäß einer im gegebenen System gültigen Bewegungsgleichung gewonnen wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der das Seil an einer Laufkatze aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenschaltung gemäß der Gleichung P1 =m1-b+P2-sina aufgebaut ist, wobei P1 und P2 die an der Laufkatze in der Bewegungsrichtung bzw. in Richtung der Lastaufhängung angreifenden Kräfte, ml die Masse der Laufkatze und b deren Beschleunigung bedeuten.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Ausgangsgröße des Meßgliedes für die Geschwindigkeit (1'K) der Laufkatze durch ein differenzierend wirkendes Glied (2) die Beschleunigungsgröße b und über ein die Proportionalität berücksichtigendes P-Glied (3) mit der Masse m, der Laufkatze als Verstärkungsfaktor das Produkt ml - b gebildet wird, das an einer Summierungsstelle (4) von der über ein weiteres P-Glied (1) aus dem ausgeübten Moment WK) des Antriebes für die Laufkatzenbewegung abgeleiteten Größe P1 subtrahiert wird, und daß aus dieser Differenz über ein drittes P-Glied (5) mit dem Verstärkungsfaktor die Größe a ermittelt wird (F i g. 4).
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsfaktor einstellbar ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, bei der der Regelkreis für den Antrieb der Laufkatze als Drehzahlregelkreis ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem durch die Rechenschaltung (1 bis 5) ermittelten Wert von a mittels eines differenzierend wirkenden Gliedes (6) die Größe d gebildet wird, die als zusätzliche Komponente in den Drehzahlregelkreis eingeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA: Patentschrift Nr. 2 806 610; Firmenzeitschrift »BBC-Nachrichten« von Juli 1962, S. 294 und 295.
DE1964L0049110 1964-10-26 1964-10-26 Anordnung zur selbsttaetigen unterdrueckung der pendelungen einer an einem seil haengenden last, insbesondere eines an einer laufkatze haengenden greifers einer verladebruecke Expired DE1278079C2 (de)

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