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DE1277624B - Insenkticides und acaricides Mittel - Google Patents

Insenkticides und acaricides Mittel

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Publication number
DE1277624B
DE1277624B DES85552A DES0085552A DE1277624B DE 1277624 B DE1277624 B DE 1277624B DE S85552 A DES85552 A DE S85552A DE S0085552 A DES0085552 A DE S0085552A DE 1277624 B DE1277624 B DE 1277624B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methylcarbamate
compound
tested
days
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES85552A
Other languages
English (en)
Inventor
Jerome George Kuderna Jun
Donald David Phillips
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SHELL INT RESEARCH, Shell Internationale Research Maatschappij BV filed Critical SHELL INT RESEARCH
Publication of DE1277624B publication Critical patent/DE1277624B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/10Carbamic acid derivatives, i.e. containing the group —O—CO—N<; Thio analogues thereof
    • A01N47/22O-Aryl or S-Aryl esters thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Deutsche Kl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOIn
C07c
451-9/20
12 ο -17/01
P 12 77 624.8-41 (S 85552)
5. Juni 1963
12. September 1968
Die Erfindung bezieht sich auf insekticide und acaricide Mittel mit einem Gehalt an 3,4,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamat als Wirkstoff. Wie gefunden wurde, ist diese Verbindung insbesondere zur Bekämpfung im Boden lebender Insekten geeignet, einschließlich auch solcher Insekten, die gegenüber chlorierten Insekticiden resistent sind. Die neue Verbindung ist ein hochaktives Insekticid mit großer Stabilität und langer Lebensdauer im Boden. Sie wird offenbar vom Boden nicht stark absorbiert, bleibt aber im Boden wirksam. Dies ist eine Eigenschaft, die bei der Malariabekämpfung von Vorteil ist. Das 3,4,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamat wird in hier nicht beanspruchter Weise leicht hergestellt, indem man 3,4,5-Trimethylphenol mit Methyliso- *5 cyanat in Gegenwart eines Katalysators, vorzugsweise eines tertiären aliphatischen Amins, in einem geeigneten Lösungsmittel, z. B. Diäthyläther, zur Reaktion bringt. Die Reaktion des Phenols mit dem Methylisocyanat wird am vorteilhaftesten bei einer Temperatur von 0 bis 60° C, vorzugsweise 15 und 350C, durchgeführt. Der Methylcarbaminsäureester wird am besten durch Umkristallisation gereinigt, F. 122 bis 123° C. Die Verbindung kann in üblicher Weise zur Anwendung gebracht werden, z. B. entweder in Form einer Lösung oder Dispersion oder zur Verstäubung an einem inerten, feinverteilten Feststoff absorbiert. Als Lösungsmittel werden z. B. neutrale Kohlenwasserstoffe, wie Kerosin oder andere leichte Mineralöldestillate mittlerer Viskosität und Flüchtigkeit verwendet. Den Lösungen können HilfsStoffe, z. B. oberflächenaktive (spreading agents) oder Netzmittel, ζ. B. Fettsäureseifen, Kolophoniumsalze, Saponine, Gelatine, Kasein, langkettige Fettalkohole, Alkylarylsulf onate, langkettige Alkylsulfonate, Phenoläthylenoxyd-Kondensationsprodukte, Cia-C20-Amme und Ammoniumsalze hinzugefügt werden. Die Lösungen können als solche verwendet oder vorzugsweise in Wasser dispergiert oder emulgiert und die entstandenen wäßrigen Dispersionen oder Emul- 4" sionen in Form eines Sprays angewendet werden. Verwendbare feste Trägerstoffe sind z. B. Talkum, Bentonit, Kalk, Gips und Pyrophyllit. Gegebenenfalls kann die Verbindung als Aerosol angewendet werden.
Insekticide und acaricide Mittel können außer dem 3,4,5-Trimethylphenylcarbamat auch andere Stoffe, z. B. Nematocide, Fungicide, Insekticide mit unterschiedlicher Wirkung und/oder unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften, Hormone und/oder künstliehe Düngemittel enthalten.
Im allgemeinen beträgt die Konzentration des Insenkticides und acaricides Mittel
Anmelder:
Shell Internationale Research Maatschappij N. V., Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dr. E. v. Pechmann, Patentanwälte,
8000 München 90, Schweigerstr. 2
Als Erfinder benannt:
Jerome George Kuderna jun.,
Donald David Phillips,
Modesto, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 7. Juni 1962 (200 643) - -
aktiven Bestandteils in den erfindungsgemäßen Zubereitungen 0,01 bis 0,5 °/o> bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, jedoch können unter gewissen Umständen auch nur 0,00001 % oder auch 2% oder sogar mehr (z. B. bis zu 25 % des Gesamtgewichtes der Zubereitung) mit guten Ergebnissen angewendet werden.
Die insekticid wirksamen Dosierungen liegen im allgemeinen im Bereich von 1 bis 100 ppm, vorzugsweise 2 bis 50 ppm, in Gewichtsteilen, auf das Gewicht lufttrockenen Bodens bezogen oder 0,028 bis 11,2 g Insekticid je Quadratmeter, abhängig von der zu behandelnden Bodentiefe, die 15,20 oder sogar 30 cm betragen kann, je nach der Pflanzenart und dem verwendeten Insekticid. Im allgemeinen werden Dosierungen von 0,112 bis 1,12 g Insekticid je Quadratmeter bevorzugt.
Da das 3,4,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamat nicht phytotoxisch in insectieid wirksamen Dosierungen ist, ist es nicht in allen Fällen erforderlich, die Gesamtmasse des von Insekten befallenen Bodens zu behandeln. In manchen Fällen ist es ausreichend, nur den Boden der Rhizosphäre der zu schützenden Pflanzen, z. B. Bäume oder Reihensaaten, zu behan-
809 600/553
dein. Die Verbindung ist wirksamer und weniger toxisch gegen Warmblüter, z. B. Ratten oder Kaninchen, als das aus der deutschen Auslegeschrift 1 097 750 bekannte 3-Isopropylphenyl-N-methylcarbamat. Sie ist auch wirksamer als das aus »Journal of Agricultural and Food Chemistry«, Bd. 2 (1954), S. 864 bis 870, bekannte 2-Isopropyl-N-methylcarbamat und 2,3,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamat. Die insekticide Aktivität von 3,4,5-Trimethylphenyl-
Insektizide Aktivität 3,4,5-Trimethyl-
Toxizitätsindex phenyl-N-methyl-
Test-Insekt carbamat
3-Isopropylphenyl-
N-methylcarbamat 14
Musca 72
domestica ... 9
Heliothis zea .. 40
Bd. 43, S. 45ff. (1950), beschriebenen Verfahren durchgeführt. Die Tabelle 1 zeigt die Konzentration des toxisch wirkenden Mittels in der versprühten Lösung, die erforderlich war, um 50% Mortalität der Testinsekten herbeizuführen, d. h., die LC50-Konzentration. Die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen gegen Heliothis zea wurde bestimmt, indem man Larven von Heliothis zea auf in Wasser getauchte, geschnittene Puffbohnen-
N-methylcarbamat gegenüber 3-Isopropylphenyl- io pflanzen in Käfigen aufbrachte, nachdem Zuberei-N-methylcarbamat, ausgedrückt als Toxizitätsindex tungen der zu testenden Verbindungen, die durch jeweils gegenüber Parathion als Standardinsekticid, Lösen von Azetonlösungen der Verbindungen in ist bezüglich Musca domestica und Heliothis zea in Wasser hergestellt waren, auf diese versprüht worden folgender Tabelle aufgeführt, aus der die Überlegen- waren. Jeder Versuch wurde zweifach ausgeführt heit der erfmdungsgemäßen Verbindung hervorgeht. 15 und verschiedene Versuche mit verschiedenen Konzentrationen der zu prüfenden Verbindungen in den flüssigen Zubereitungen ausgeführt. Die LC50-Werte sind in Tabelle 1 angegeben. Die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindung gegen Sitophilus ory-20 zae wurde bestimmt, indem man eine gemessene Menge der Lösung der zu prüfenden Verbindung in einem Gefäß mit durchlochtem Boden über erwachsene Tiere von Sitophilus oryzae goß, wobei überschüssige Lösung sofort abrann. 10 Minuten nach dem Über-25 gießen der Tiere mit der Lösung wurden die Tiere mit Löschpapier abgetrocknet, in andere Gefäße gebracht und in einem Raum mit geregelter Temperatur und Feuchtigkeit 24 Stunden gehalten. Dann wurde die Anzahl der toten Tiere (einschließlich 30 der moribunden) ausgezählt. Die Versuche wurden mehrfach wiederholt und mehrere Konzentrationen der zu prüfenden Verbindung in der Lösung verwendet. Tabelle 1 zeigt die LC60-Konzentrationen der erfindungsgemäßen Verbindung auf Sitophilus 35 oryzae.
Es wurde auch die erfindungsgemäße Verbindung zur Bestimmung ihrer Toxizität gegen Moskito-(Anopheles albimanus-)Larven wie folgt geprüft: Es wurde eine solche Menge einer l%igen Azeton-40 lösung der zu prüfenden Verbmdung in 100 ml Wasser gelöst, daß die gewünschte Konzentration der Verbindung erhalten wurde. Je 10 A. albimanus-Larven der dritten Entwicklungsstufe wurden für zwei Parallelversuche verwendet. Die Larven wurden 45 der Lösung 24 Stunden ausgesetzt und hierauf die Lösungen von 3,4,5-Trimethyl-N-methylcarbamat Mortalität bestimmt. Es wurden verschiedene Konsowie von 2,3,5-Trimethyl-N-methylcarbamat als Ver- zentrationen verwendet, um diejenige Konzentration gleichsverbindung wurden unter Verwendung eines zu finden, die erforderlich war, um ungefähr 50% neutralen Petroleumdestillats, das innerhalb des der Larven zu töten, d. h. die LC50-Konzentration, Siedebereichs von Kerosin siedete, oder von Azeton 50 ausgedrückt in Gewichtsteilen zu prüfender Verbinals Lösungsmittel zubereitet. Die Versuche wurden düngen je Million Gewichtsteile Lösung. Die LC50-unter Verwendung von Stubenfliegen, Musca do- Konzentrationen erfindungsgemäßer Verbindungen mestica, als Versuchsinsekten nach einem von in bezug auf diese Moskitolarven sind in Tabelle 1 Y. P. Sun, »Journal of Economic Entomology«, angegeben.
Ein Vergleich der Toxizitätswerte bei Warmblütern zeigt ebenfalls, daß 3,4,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamat dem 3-Isopropylphenyl-N-methylcarbamat überlegen ist.
LD60, Ratten LD60,
Kaninchen
mg/kg mg/kg
3,4,5-Trimethyl-
phenyl-N-methyl-
carbamat 178 (oral) >2500
(dermal)
3-Isopropylphenyl-
N-methylcarbamat 52 (oral) 100
(dermal)
Be ispiel 1
Tabelle 1
Mittlere lethale Konzentration (LC50)
Geprüfte Verbindung
Testinsekt
Musca
domestica1)
Heliothis
zea1)
Sitophilus
oryzae1)
Anopheles
albimanus-
Larvena)
3,4,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamat
2,3,5-Trimethyl-N-methylcarbamat
^ g/100 ml Lösungsmittel.
2) Teile je Million Gewichtsteile Lösung.
0,039
0,2
0,011
0,11
0,08
0,6
3,4,5 - Trimethylphenyl - N - methylcarbamat wirkt gegen Heliothis zea elfmal stärker als 2-Isopropylphenyl-N-methylcarbam at.
Beispiel 2
Die hohe Beständigkeit des 3,4,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamats bei der Anwendung auf die der Atmosphäre ausgesetzten Flächen wurde durch folgenden Versuch gezeigt:
Man brachte eine Lösung des Testmaterials in Azeton mittels einer Pipette in eine Petrischale und ließ das Azeton verdampfen. Die Konzentration des Testmaterials in der Lösung und die Menge an Lösung wurde so geregelt, daß 111 mg der zu prüfenden Verbindung pro Quadratmeter Fläche der Petrischale vorhanden waren. Die Schalen wurden bei 26,7° C und 50% relativer Feuchtigkeit gehalten. In zeitlichen Abständen wurden erwachsene Anopheles albimanus-Moskitos je 1 Stunde in die Schalen mit der zu prüfenden Verbindung gebracht. Jedesmal wurden in zwei Parallelversuchen je zehn Moskitos verwendet. Es wurde gefunden, daß das Testmaterial während der ganzen Prüfzeit von 56 Tagen 100%ig wirksam war (d. h., daß es alle Moskitos tötete).
Beispiel 3
3,4,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamat wurde auf die Resttoxizität gegen Moskitos bei seiner Anwendung auf eine Schlammfläche geprüft. Bei diesen Versuchen wurde ein roter Laterit-Ton verwendet. Versuche hatten gezeigt, daß dies ein Ton mit typischer Desaktivierungsfähigkeit für aufgesprühte Insekticide ist. Der trockene Ton wurde mit so viel Wasser vermengt, daß er eine steife Masse bildete und dann zu einem Block gefror. Die Blöcke wurden bei geregelter Temperatur und Feuchtigkeit mit Luft bis zu konstantem Gewicht getrocknet. Das Testmaterial wurde als benetzbares Pulver zubereitet, das Pulver in Wasser dispergiert und die Dispersion auf die Blöcke versprüht, so daß die Oberfläche mit der gewünschten Dosis des Testmaterials je Quadratmeter Oberfläche des Blocks gleichmäßig beschichtet wurde. In diesem Fall betrug die Dosierung 2222 mg/m2 Schlammoberfläche.
Zehn erwachsene Tiere von A. albimanus beider Geschlechter wurden 60 Minuten auf der Testfläche eingeschlossen und hierauf in mit Nahrung versehene Behälter gebracht. 24 Stunden später wurde die Mortalität ausgezählt. In gleicher Weise wurden erwachsene Moskitos zu späteren Zeitpunkten auf behandelten Blöcken eingeschlossen. Während der ganzen Versuchszeit von 28 Tagen erwies sich das Testmaterial zu 100% wirksam.
Beispiel 4
Die Wirksamkeit von 3,4,5-Trimethylphenyl-N-methylcarbamat auf Holzflächen wurde wie folgt geprüft: Eine Lösung der Verbindung in Azeton wurde auf die Oberfläche von Sperrholzplatten versprüht und Testinsekten in Käfigen an der Oberfläche der behandelten Platten festgehalten. Hierbei wurde eine Versuchsreihe sofort nach dem Aufbringen der zu prüfenden Verbindung und spätere Versuchsreihen in hierauf folgenden wöchentlichen Abständen durchgeführt. Die Testinsekten waren erwachsene Stubenfliegen und erwachsene A. albimanus-Moskitos.
Bei einer Dosierung von 2222 mg/m2 Holzfläche wurde folgende Wirksamkeit gegenüber Stubenfliegen erzielt:
Tage nach der Behandlung des Holzes Wirksamkeit, %
IO
0
100
97
7 95
14 91
42
Bei einer Dosierung von 556 mg zu prüfender Verbindung je Quadratmeter Holzfläche wurde während 56 Tagen eine 100%ige Wirksamkeit gegen Moskitos festgestellt.
Beispiel 5
In einer Feldprobe wurden 3,4,5-Trimethylphenyl- «5 N-methylcarbamat und das unter dem Handelsnamen »Sevin« bekannte «-Naphthyl-N-Methylcarbamat in einer Menge von V2 kg pro Hektar zur Bekämpfung von Kakaowanzen (Helopeltis) verwendet. 2 Tage nach dem Versprühen der Insekticide auf der Kakaopflanzung wurde kontrolliert, ob noch lebende Insekten anwesend waren. Es ergab sich, daß 99,1% der Kakaowanzen mit 3,4,5-Trimetb.ylphenyl-N-methylcarbamat und nur 89,4% mit Sevin abgetötet waren.
Beispiel 6
Die Wirksamkeit und Beständigkeit der erfindungsgemäßen Insekticide im Boden wurde durch nachstehende Versuche, unter Verwendung des 3,4,5-Trimethylphenylesters der Methylcarbaminsäure als zu testende Verbindung, gezeigt.
Eine Azetonlösung der zu testenden Verbindung wurde auf Erde (soil) versprüht, während diese in einer Mischvorrichtung herumgeworfen (tumbled) wurde, um die zu prüfende Verbindung gleichmäßig in der Erde zu verteilen und eine Konzentration von 3,3 Gewichtsteilen der zu prüfenden Verbindung je Million Gewichtsteile Erde zu erzielen. Die Erde wurde dann zur Entfernung des Azetons getrocknet, mit Wasser angefeuchtet und in Tongefäße aufgeteilt. Die Tongefäße wurden verschlossen und bei 22,2° C (720F) gehalten. 1 Tag nach dem Einbringen der Erde in die Tongefäße wurden einige derselben geöffnet und Larven der dritten Entwicklungsstufe von Diabrotica undecimpunctata undecimpunctata in die Erde gegeben. Die Gefäße wurden verschlossen, 24 Stunden stehengelassen und hierauf die Mortalität der Larven bestimmt. Dieses Verfahren wurde 7, 14, 21 und 28 Tage nach dem Einbringen der behandelten Erde in die Gefäße wiederholt.
Die geprüfte Verbindung erwies sich während der gesamten Versuchszeit gegen die Larven als 100%ig wirksam.
Diese Versuche wurden unter Anwendung niedriger Konzentrationen des Insekticids wiederholt. Bei einer Konzentration von 2 Gewichtsteilen der zu prüfenden Verbindung je Million Gewichtsteile Erde

Claims (1)

  1. 7 8
    wurde am Ende von 49 Tagen und am Ende von Patentanspruch*
    70 Tagen eine vollkommene Wirksamkeit gegen die
    Insektenlarven erzielt. Bei einer Konzentration von Insekticides und acaricides Mittel, g e k e η n-
    1 Gewichtsteil der zu prüfenden Verbindung je zeichnet durch einen Gehalt an 3,4,5-Tri-
    Million Gewichtsteile Erde wurde am Ende von 5 methylphenyl-N-methylcarbamat.
    49 Tagen eine 60%ige Wirksamkeit und am Ende
    von 70 Tagen eine 55%ige Wirksamkeit gegen die In Betracht gezogene Druckschriften:
    Insektenlarven erzielt. Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 097 750.
    809 600/553 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
DES85552A 1962-06-07 1963-06-05 Insenkticides und acaricides Mittel Pending DE1277624B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US200643A US3130122A (en) 1962-06-07 1962-06-07 3, 4, 5-trimethylphenyl methylcarbamate and its use as an insecticide

Publications (1)

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BE (1) BE633282A (de)
BR (1) BR6349674D0 (de)
CH (1) CH445192A (de)
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US3130122A (en) 1964-04-21
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