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DE1277601B - Schaltungsanordnung zum Ermitteln der Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegungsrichtung, Anwesenheit und Anzahl von bewegten Gegenstaenden - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Ermitteln der Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegungsrichtung, Anwesenheit und Anzahl von bewegten Gegenstaenden

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Publication number
DE1277601B
DE1277601B DE1963K0049983 DEK0049983A DE1277601B DE 1277601 B DE1277601 B DE 1277601B DE 1963K0049983 DE1963K0049983 DE 1963K0049983 DE K0049983 A DEK0049983 A DE K0049983A DE 1277601 B DE1277601 B DE 1277601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
measuring section
oscillating circuit
circuit arrangement
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963K0049983
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Klotzek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLAUS KLOTZEK
Original Assignee
KLAUS KLOTZEK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLAUS KLOTZEK filed Critical KLAUS KLOTZEK
Priority to DE1963K0049983 priority Critical patent/DE1277601B/de
Publication of DE1277601B publication Critical patent/DE1277601B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/50Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring linear speed
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S11/00Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation
    • G01S11/02Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves
    • G01S11/023Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves using impedance elements varying with distance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Ermitteln der Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegungsrichtung, Anwesenheit und Anzahl von bewegten Gegenständen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Ermitteln der Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegungsrichtung, Anwesenheit und Anzahl von bewegten Gegenständen an einer Meßstrecke mittels elektromagnetischer Wellen mit Hilfe eines elektrischen Schwingungserzeugers, dessen Schwingungen durch induktive/kapazitive Änderung der Amplitude bzw. Frequenz vom bewegten Gegenstand beeinflußt werden.
  • Die elektrische Messung der Geschwindigkeit und Beschleunigung bewegter Gegenstände wird nach verschiedenen Methoden durchgeführt. Üblich ist es, die Zeit, die für eine bestimmte Wegstrecke benötigt wird, mechanisch mit Hilfe von Uhren in Zeiteinheiten, z. B. Sekunden, oder elektrisch durch Abzählen einer der Zeit entsprechenden Anzahl von Schwingungen eines frequenzstabilen Schwingungserzeugers mit festgelegter Meßfrequenz, z. B.
  • 10 000 Hz, zu bsetimmen. Beginn und Ende der Zeitmessung werden durch einen oder mehrere Impulse eines oder mehrerer mechanisch oder elektromechanisch betätigter Kontakte fixiert, wobei die Betätigung der Kontakte unmittelbar durch den Gegenstand selbst oder über Hilfsmedien, wie z. B. Gase oder Flüssigkeiten bei Druckschwellen durch Fortpflanzung einer Druckwelle oder durch Ein- oder Ausschalten von Lichtquellen, Unterbrechen von Lichtstrahlen usw., erfolgen kann.
  • Die Ermittlung der Bewegungsrichtung, Anwesenheit und Anzahl von bewegten Gegenständen wird auch über Kontakte und Lichtschranken vorgenommen.
  • Diesen bekannten Ausführungsarten haftet der Mangel an, daß bei mechanischer Betätigung der steuernden Kontakte durch Prellerscheinungen ein falsches Ergebnis gemessen wird oder daß bei Lichtsteuerung mit elektronischen Kontakten, wie z.B.
  • Röhren odere Transistoren, zwar das Kontaktprellen vermieden wird, dafür aber große Schwierigkeiten hinsichtlich der Abschirmung von Einstrahlungen unerwünschter Lichtquellen auftreten. Besonders im Freien mit den ständig stark wechselnden Lichtverhältnissen ist diese Störungsmöglichkeit in sehr vielen Fällen kaum oder nur durch einen sehr hohen Aufwand, z. 13. durch moduliertes Licht, auszuschalten.
  • Eine andere Möglichkeit, die vorstehende Mängel umgehrt, beruht auf dem Prinzip der Doppelfrequenzmessung mit Hilfe elektromagnetischer Strahlung. Dieses Verfahren ist anlagemäßig teuer und bewährt sich bei Geschwindigkeiten, die höher als etwa 2 m/sec liegen und bei Beschleum.gungsmessung. Für Geschwindigkeiten etwa unter 2 m/sec reicht das Auflösungsvermögen nicht aus, so daß die Ergebnisse stark streuen und eine Geschwindigkeitsmessung nicht durchführbar ist.
  • Die Erfindung geht aus von einer eingangs genannten Schaltungsanordnung, die in verschiedenen Ausführungen bekannt ist. Derartige Anordnungen weisen im allgemeinen den Nachteil auf, daß ihre ordnungsgemäße Funktion bei Einwirkung von störenden Einflüssen auf den Schwingkreis des Schwingungserzeugers, wie z.B. Regen, Schnee, Störspannungen, Temperaturschwankungen, nicht immer gegeben ist.
  • Zur Beseitigung dieses Nachteils wird nach der Erfindung eine Schaltanordnung vorgesehen, bei der zwei elektrisch gleichwertige Schwingkreisteile an der Meßstrecke angeordnet sind und ein Schwingkreisteil näher zur Meßstrecke liegt als das andere Schwingkreisteil und beide Teile zur Meßstrecke einen unterschiedlichen, vorzugsweise rhythmisch wechselnden Abstand aufweisen und durch den Meßgegenstand das näherliegende Schwingkreisteil kapazitiv und induktiv derart dämpfbar ist, daß Amplituden- und/oder Frequenzänderungen der Schwingungen des Schwingungserzeugers verursacht und diese Änderungen in bekannter Weise zur Anzeige gebracht werden.
  • Die »Schwingkreisteile« werden im folgenden auch als »Dämpfungsglieder« bezeichnet.
  • An einer Meßstrecke können mehrere parallele Paare solcher Dämpfungsglieder angeordnet werden und die Dämpfungsglieder der einzelnen Paare in ihrer Streckenlänge unterschiedlich ausgebildet werden, damit mehrere Meßwerte, die auch zeitlich gegeneinander veerschoben sein können, ausgenutzt werden.
  • Hierbei wird die Anderung der Amplituden- oder Frequenzhöhe als Meßgröße zur Geschwindigkeitsmessung zur Anzeige benutzt und die Richtung des Gegenstandes durch die Folge der Dämpfungsänderung, und zwar in einem Fall durch zunächst eine kleine und danach eine hohe Amplitude oder Frequenz und im anderen Fall durch zunächst eine hohe und danach eine kleine Amplitude oder Frequenz, gegeben.
  • Weiterhin wird die Änderung der Amplituden-oder Frequenzhöhe als Meßgröße zur Anzeige benutzt, ob sich ein Gegenstand im Einflußbereich der Dämpfungsglieder befindet und wobei auch gleichzeitig die Anzahl durchlaufender Gegenstände gezählt werden kann.
  • Es können sich an einer oder mehreren Stellen der Dämpfungsglieder zusätzliche Dämpfungen befinden, die bei gleichzeitigem Auftreten mehrerer Gegenstände im Einflußbereich der Dämpfungsglieder, die dem Schwingungserzeuger nähergelegenen Dämpfungsabschnitte stärker wirksam werden lassen, als die zusätzlich bedämpften Abschnitte, so daß auch bei gleichzeitigen entgegengesetzten Beeinflussungen der Dämpfungsglieder durch mehrere Gegenstände eine ausreichende Amplituden- oder Frequenzhöhe durch den dem Schwingungserzeuger nähergelegenen Dämpfungsabschnitt gegeben ist.
  • Ferner ist es möglich, daß die Dämpfungsglieder aus magnetischem oder aus diamagnetischem Material mit oder ohne Abschirmungen gegen statische Felder ausgebildet sind, so daß sie nur durch Gegenstände aus Nichtmetallen oder aus Metallen beeinflußt werden.
  • Es kann z. B. im einfachsten Fall bei Verwendung veränderlicher kapazitiver Schaltelemente der Rückkopplungsgrad zur Änderung der Amplitudenhöhe derart vorgenommen werden, daß einmal eine linienförmige Kapazität (z. B. Draht, Rohr, Band usw.) auf die Rückkopplungsspule einwirkt und den Kopplungsgrad und damit die Amplitudenhöhe vergrößert und eine weitere linienförmige Kapazität, die parallel zu der ersten linienförmigen Kapazität angeordnet ist, auf eine weitere, der Rückkopplungsspule entgegengesetzt wirkende Selbstinduktion einwirkt, so daß durch eine Bedämpfung des Schwingungskreises der Kopplungsgrad und damit die Amplitudenhöhe verkleinert wird. Da diese parallelgeführten Dämpfungsglieder den gleichen Einflüssen an der Meßstrecke unterliegen, werden allgemeine äußere Beeinflussungen, wie sie z. B. durch Feuchtigkeitsgehalt der Luft, Regen, Schnee, Störspannungen usw. gegeben sind, kompensiert und eine gleiche oder annähernd gleiche Amplitudenhöhe gewährleistet.
  • Es ist auch ohne weiteres möglich, größere flächenförmige oder räumliche Anlagen in die Dämpfungsglieder einzubeziehen, wenn - besonders im Freien - ein entsprechendes kompensierendes Dämpfungsgegengewicht im entgegengesetzt wirkenden Dämpfungsglied erstellt wird.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Schaltanordnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 parallelgeführte wellenförmige Dämpfungsglieder, F i g. 2 gekreuzte Dämpfungsglieder und Fig. 3 mehrere parallele Paare von gekreuzten Dämpfungsgliedern.
  • Die parallelgeführten Dämpfungsglieder 2 und 3 (Fig. 1), die als Bedämpfungsglied2 und als Entdämpfungsglied 3 dienen, werden an der Meßstrecke 1 in wellenförmiger horizontaler oder vertikaler Anordnung oder nach Fig. 2 linear gekreuzt oder gekreuzt und wellenförmig in horizontaler oder vertikaler Anordnung angebracht, so daß bei Anwesenheit des Gegenstandes 6 im Einflußbereich der Meßstrecke 1 eines der beiden Dämpfungsglieder 2 oder 3 mehr oder weniger beeinflußt wird und eine Änderung der Amplitudenhöhe verursacht, die als Meßgröße für die Anwesenheit eines Gegenstandes ausgewertet wird, wobei auch die Anzahl der Gegenstände bestimmt werden kann.
  • Besteht zwischen den Dämpfungsgliedern 2, 3 und dem Gegenstand 6 eine unterschiedliche Geschwindigkeit, so wird eine ständige Dämpfungsänderung in positivem oder negativem Sinne verursacht, die eine entsprechende Änderung der Amplitudenhöhe zur Folge hat. Die Schwingungen des Schwingungserzeugers 7 werden dann als Trägerfrequenz entsprechend dem Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Gegenstand 6 und den Dämpfungsgliedem 2, 3 amplitudenmoduliert, wobei die Amplitudenlänge als Zeitmaß für die Geschwindigkeitsmessung dient, die auf eine vorgegebene Weglänge, dargestellt durch die wellenförmige Anordnung der Dämpfungsglieder nach F i g. 1 oder 2, bezogen wird.
  • Durch eine mehrfache wellenförmige Anordnung der Dämpfungsglieder 2, 3 können auch fortlaufende Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen werden, so daß innerhalb der Meßstrecke 1 auch die Beschleunigungen oder die Verzögerungen gemessen werden und eine Geschwindigkeitsregelung gesteuert werden kann.
  • Sind die an der Meßstrecke 1 nach Fig. 2 angeordneten Dämpfungsglieder 2, 3 einmal oder dreimal oder fünfmal usw. gekreuzt, so wird aus der Folge der Dämpfungsänderung, z. B. im Fall der Bewegungsrichtung Pfeil 8 zuerst eine kleine und danach eine hohe Amplitude und im Fall der Bewegungsrichtung Pfeil 9 zuerst eine hohe und danach eine kleine Amplitude, auch die Bewegungsrichtung des Gegenstandes 6 erkennbar.
  • Können sich auch mehrere Gegenstände im Einflußbereich der Meßstrecke 1 befinden, so kann es vorkommen, daß z. B. ein Gegenstand das Bedämpfungsglied 2 und ein anderer Gegenstand das Entdämpfungsglied 3 beeinflußt; d. h. beide Gegenstände würden dadurch eine Kompensation der Amplitudenhöhe im Schwingungserzeuger 7 hervorrufen, und eine Messung wäre, da keine Modulation entsteht, nicht möglich. Um diesen Fall auszuschließen, sind gegebenenfalls in den Dämpfungsgliedern 2 und 3 in Abständen, die nach den jeweiligen Betriebsverhältnissen festgelegt werden können, zusätzliche Dämpfungen (Widerstände, Drosseln, Kondensatoren, Selbstinduktionen usw.) vorgesehen, so daß stets eine ausreichende Differenz durch den dem Schwingungserzeuger 7 nähergelegenen Dämpfungsabschnitt abzüglich der Gegenbeeinflussungen erhalten bleibt und eine zur Steuerung ausreichende Amplitudenhöhe gegeben ist.
  • Da die Länge der Wellenform der Dämpfungsglieder beim Einbau an der Meßstrecke 1 frei wählbar ist, kann eine Anpassung an besondere örtliche Verhältnisse vorgenommen werden. Außerdem können die Dämpfungsglieder aus magnetischem oder diamagnetischem Material mit oder ohne Abschirmungen gegen statische Felder ausgebildet sein, so daß die Dämpfungsglieder entweder nur durch Gegenstände aus Metallen oder Nichtmetallen beeinflußt werden.
  • Wird jedem Dämpfungsglied 2, 3 nach F i g. 2 ein Schwingungserzeuger mit unterschiedlicher Frequenz derart zugeordnet, daß z.B. durch kapazitive Einwirkung auf die frequenzbestimmenden Schwingungskreise eine Frequenzänderung erfolgt, so können alle vorher beschriebenen Messungen auch mit Hilfe der Frequenzmodulation z. B. wie nachstehend beschrieben durchgeführt werden.
  • Von zwei Schwingungserzeugern, die auch in einer Mischstufe zusammengefaßt sein können, arbeitet z. B. der eine mit der Frequenz von fl = 30 MHz und der andere auf der Frequenz von 12 = 28 MHz.
  • Durch Mischung der beiden Schwingungen entsteht eine Zwischenfrequenz von f, - 12 = 30 - 28 = 2 MHz. Werden die an der Meßstrecke 1 parallelgeführten Dämpfungsglieder 2, 3 durch äußere Einflüsse, z. B. Regen, beeinflußt, so werden beide Schwingungserzeuger geändert, z. B. auf 29,8 MHz und 27,8 MHz, und es bleibt die Zwischenfrequenz 1i 12 = 29,8 - 27,8 = = 2 MHz bestehen. Durch die in beiden Schwingungserzeugern unterschiedlichen Induktivitäten muß in diesem Fall sichergestellt werden, daß in üblicher Weise eine Anpassung der Dämpfungsglieder an die Schwingungserzeuger vorgenommen wird, derart, daß z. B. die kapazitiven Einflüsse der Dämpfungsglieder 2, 3 in Hinsicht auf die verschiedenen Induktivitäten bei gleicher Bedämpfung gleiche oder annähernd gleiche Frequenzänderungen hervorrufen.
  • Ein Gegenstand 6, der das Bedämpfungsglied des Schwingungserzeugers für 30 MHz beeinflußt, drückt z. B. die Frequenz von 30 MHz auf 29,2 MHz herunter; d. h., es ergibt sich dann eine Zwischenfrequenz 1i - 12 = 29,2 - 28 = 1,2 MHz. Würde der Gegenstand 6 das Bedämpfungsglied des Schwingungserzeugers für 28 MHz beeinflußt haben, so würde dort z. B. die Frequenz auf 27,2 MHz gedrückt werden, und es gäbe dann die Zwischenfrequenz fi - 12 = 30 - 27,2 = 2,8 MHz. Die Beeinflussung des Gegenstandes 6 würde hiernach innerhalb der Meßstrecke 1 eine Zwischenfrequenzänderung von 1,2 bis 2,8 MHz zur Folge haben, wobei der Schwingungserzeuger für 30 MHz eine Zwischenfrequenzänderung von 1,2 bis 2 MHz und der Schwingungserzeuger für 28 MHz eine Zwischenfrequenzänderung von 2 bis 2,8 MHz uewirkt.
  • Hieraus kann in Verbindung mit den an der Meßstrecke 1 einmal oder dreimal oder fünfmal usw. gekreuzten Dämpfungsgliedern 2, 3 (wie vorher bereits beschrieben) die Richtung eines Gegenstandes 6 bestimmt werden. Durch bekannte Diskriminatorschaltungen wird die Frequenzmodulation in eine Amplitudenmodulation umgewandelt und in gleicher Weise, wie eingangs beschrieben, als Meßgröße weiterverwendet.
  • Der Zwischenfrequenzstufe kann, wenn die Dämpfungsglieder 2, 3 an der Meßstrecke 1 zweifach angegeordnet werden, zusätzlich zur Zwischenfrequenz eine Amplitudenmodulation der Zwischenfrequenzschwingungen aufgezwungen werden (wie vorher be- reits beschrieben), so daß hinter dieser Stufe ein gesondertes Meßergebnis als Frequenzmodulation in Form der Zwischenfrequenz und, falls die Sicherheit des Betriebes es erfordert, das gleiche Meßergebnis als Amplitudenmodulation oder eine weitere Meßgröße als Amplitudenmodulation zur Verfügung stehen. Da die zweimal eingebauten Dämpfungsglieder 2, 3 an der Meßstrecke 1 gegeneinander verschoben angeordnet und/oder die Längen der Wellenform der zweifach angeordneten Dämpfungsglieder 2, 3 und 4, 5 nach F i g. 3 außerdem gegeneinander noch unterschiedlich sein können, ist es auch möglich, die Ergebnisse der Frequenzmodulation und der Amplitudenmodulation zeitlich unterschiedlich zu erhalten; das bedeutet entweder Übertragung mehrerer Meßwerte über die gleiche Anlage oder Vergrößerung der Auflösungsmöglichkeiten für die Meßbestimmung oder gleichzeitige Durchführung von Kontrollangaben usw.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Ermitteln der Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegungsrichtung, Anwesenheit und Anzahl von bewegten Gegenständen an einer Meßstrecke mittels elektromagnetischer Wellen mit Hilfe eines elektrischen Schwingungserzeugers, dessen Schwingungen durch induktive/kapazitive Änderung der Amplitude bzw. Frequenz vom bewegten Gegenstand beeinflußt werden, dadurch gekennz e i c h n e t, daß zwei elektrisch gleichwertige Schwingkreisteile (2, 3) an der Meßstrecke (1) angeordnet sind und ein Schwingkreisteil näher zur Meßstrecke liegt als das andere Schwingkreisteil und beide Teile zur Meßstrecke einen unterschiedlichen, vorzugsweise rhythmisch wechselnden Abstand aufweisen und durch den Meßgegenstand das näherliegende Schwingkreisteil kapazitiv und induktiv derart dämpfbar ist, daß Amplituden- und/oder Frequenzänderungen der Schwingungen des Schwingungserzeugers verursacht und diese Änderungen in bekannter Weise zur Anzeige gebracht werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwingkreisteile (2 und 3) den gleichen Abstand voneinander haben (F i g. 1).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwingkreisteile (2 und 3) streckenweise den gleichen Abstand voneinander haben und zwischen je zwei Streckenlängen derart gekreuzt sind, daß abwechselnd das eine und das andere Schwingkreisteil näher zur Meßstrecke liegt (Fig. 2).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallele Paare von Schwingkreisteilen (2 und 3) angeordnet sind (Fig. 3).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingkreisteile (2 und 3 bzw. 4 und 5) der einzelnen Paare in ihrer Streckenlänge unterschiedlich sind (Fig. 3).
  6. 6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strecken der einzelnen Schwingkreisteilpaare (2 und 3 bzw. 4 und 5) zueinander versetzt sind (Fig. 3). ~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 524317, 901 601; deutsche Auslegeschriften Nr. 1031532, 1 064 569,l 1 086 302; französische Patentschriften Nr. 1007491, 1 033 264, 1 180 126; USA.-Patentschriften Nr. 2455 345, 2 614 171, 2 630 929, 2 883 538, 2 922 880; Zeitschrift »The Review of Scientific Instruments«, Nr. 4/1961, S. 449 bis 451; Meinke/Gundlach, »Taschenbuch der HF-Technik«, 2.Auflage, 1962, S. 224,435,437,394,1598.
DE1963K0049983 1963-06-14 1963-06-14 Schaltungsanordnung zum Ermitteln der Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegungsrichtung, Anwesenheit und Anzahl von bewegten Gegenstaenden Pending DE1277601B (de)

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