DE1277438B - Ballastdrosseleinrichtung, insbesondere fuer Gasentladungsroehren - Google Patents
Ballastdrosseleinrichtung, insbesondere fuer GasentladungsroehrenInfo
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Description
- Ballastdrosseleinrichtung, insbesondere für Gasentladungsröhren Die Erfindung bezieht sich auf eine Ballastdrosseleinrichtung, insbesondere für Gasentladungsröhren, bestehend aus zwei oder mehr einzelnen Drosselspulen mit ungeschlossenem Magnetleiter, der aus einzelnen Paketen von rechteckiger Form besteht, wobei für jede Drosselspule ein Paket ein innerhalb der Wicklung angeordneter Kernschenkel ist und zwei weitere, räumlich parallelliegende Pakete als Außenmagnetleiter, die dünner sind als der Kernschenkel, die im wesentlichen rechteckige Wicklung an zwei Seiten abdecken.
- Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1763 084 ist eine Drossel, insbesondere für Leuchtstofflampen, bekannt, die aus drei parallelen Magnetleiterpaketen besteht. Bei Zusammenfassung mehrerer Drosseln zu einer Batterie werden die einzelnen Spulen in axialer Richtung hintereinander angeordnet. Bei dieser Anordnung muß das Magnetleiterpaket der magnetisch unabhängig voneinander arbeitenden Drosseln jeweils entsprechend dem durch einzelne Spulen hervorgerufenen magnetischen Fluß bemessen sein, was einen hohen Materialaufwand an teuerem Dynamoblech erfordert.
- Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1689 848 ist es bekannt, eine mehrere Spulen enthaltende Drossel mit einem gemeinsamen Joch zu versehen, was zwar eine Einsparung an Dynamoblech ermöglicht, jedoch die Herstellung der Drosseleinrichtung außerordentlich erschwert, da Kernbleche mit geometrisch komplizierter Form benutzt werden, bei deren Herstellung eine große Menge Blechabfall anfällt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spulenanordnung für eine Ballastdrosseleinrichtung mit mehreren Drosselspulen anzugeben, bei der unter Verwendung von geometrisch einfachen rechteckigen Magnetleiterblechen eine solche Flußverteilung erzielt wird, daß sich die von den einzelnen Spulen hervorgerufenen magnetischen Flüsse teilweise kompensieren können, so daß an diesen Stellen die Paketstärke bei niedrigen Eisenverlusten bedeutend geringer gehalten werden kann.
- Dies wird bei einer Ballastdrosseleinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die einzelnen Drosselspulen räumlich nebeneinander angeordnet sind, derart, daß sich ein Außenmagnetleiter der ersten Drosselspule mit einem Außenmagnetleiter der folgenden Drosselspule parallelliegend berührt und mit diesem zu einem Paket zusammengefaßt ist usf., und daß alle frei bleibenden Mantelflächen der Wicklungen durch zwei allen Drosselspulen gemeinsame Seitenmagnetleiter-Pakete abgedeckt sind, die dünner sind als die Außenmagnetleiter-Pakete.
- Die Erfindung wird nun an Hand einiger Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Ballastdrosseleinrichtung mit zwei Kernschenkeln, F i g. 2 eine Ballastdrosseleinrichtung mit drei Kernschenkeln, F i g. 3 ein elektrisches Schaltbild der zweikernigen Ballastdrosseleinrichtung für zwei Gasentladungsröhren am Einphasennetz, F i g. 4 ein elektrisches Schaltbild der zweikernigen Ballastdrosseleinrichtung für zwei Gasentladungsröhren am Dreiphasennetz; F i g. 5 ein elektrisches Schaltbild der dreikernigen Ballastdrosseleinrichtung für drei Gasentladungsröhren am Dreiphasennetz, F i g. 6 den Schnitt VI-VI (F i g. 1), F i g. 7 den Schnitt VII-VII (F i g. 2).
- Die Ballastdrosseleinrichtung nach F i g.1 besteht aus zwei einzelnen Kernschenkeln 1 und 2, auf denen Drosselspulen 3 und 4 angeordnet sind, aus Außenmagnetleiter-Paketen 5,6 und 7 aus rechteckigem Blech und aus den den Drosselspulen 3 und 4 gemeinsamen Seitenmagnetleiter-Paketen 8 und 9. Alle vier Mantelflächen der rechteckigen Drosselspulen sind also von Magnetleiterpaketen abgedeckt.
- Die Ballastdrosseleinrichtung nach F i g. 2 besteht aus drei Kernschenkeln 10,11 und 12, auf denen Drosselspulen 13,14 und 15 angeordnet sind, aus Außenmagnetleiter-Paketen 16, 17, 18 und 19 und aus den den Drosselspulen 13,14 und 15 gemeinsamen Seitenmagnetleiter-Paketen 20 und 21.
- Schaltet man über die zweikernige Ballastdrosseleinrichtung zwei Gasentladungsröhren 22 und 23 (F i g. 3) an ein Einphasennetz oder zwei Gasentladungsröhren 24 und 25 (F i g. 4) an ein Dreiphasennetz, so sind die Ströme und dementsprechend auch die magnetischen Flüsse in den Drosselspulen 3 und 4 um 120° elektrisch gegeneinander verschoben, wenn in einem Zweig der einphasigen Schaltung ein Kondensator 26 in Reihe z. B. mit der Drosselspule 3 und der Gasentladungsröhre 22 geschaltet wird. In dem gemeinsamen Außenmagnetleiter-Paket 6 und den gemeinsamen Seitenmagnetleiter-Paketen 8 und 9 überlagern sich die Spulenflüsse zu resultierenden Flüssen, die etwa die Größe einer einzelnen der überlagerten Komponenten haben.
- Schaltet man über die dreikernige Ballastdrosseleinrichtung drei Gasentladungsröhren 27, 28 und 29 (F i g. 5) an ein Dreiphasennetz, so sind die Ströme und die magnetischen Flüsse natürlich ebenfalls um 120° elektrisch verschoben. Auch in diesem Fall addieren sich die Spulenflüsse sowohl in den gemeinsamen Außenmagnetleiter-Paketen 17 und 18 als auch in den gemeinsamen Seitenmagnetleiter-Paketen 20 und 21 zu resultierenden Flüssen, deren Größe in den Außenmagnetleiter-Paketen etwa der Größe einer einzelnen der überlagerten Komponenten entspricht. Der resultierende Fluß in den gemeinsamen Seitenmagnetleiter-Paketen 20 und 21 ist wesentlich kleiner als eine einzelne Flußkomponente.
- Eine überlagerung phasenverschobener magnetischer Flüsse erfolgt also nicht nur in den gemeinsamen Außenmagnetleiter-Paketen 6,17 und 18, die sich zwischen den Spulen der Drosseleinrichtung befinden, sondern auch in den Seitenmagnetleiter-Paketen 8, 9, 20 und 21, die in zu den Außenschenkeln senkrechten Ebenen liegen. Durch die erfindungsgemäße Verteilung der Spulenflüsse auf die verschiedenen Magnetleiterpakete und die Überlagerung phasenverschobener magnetischer Flüsse ist es möglich, die Paketstärke der allen Drosselspulen gemeinsamen Seitenmagnetleiter-Pakete geringer zu wählen als die der Außenmagnetleiter und die Paketstärke der Außenmagnetleiter kleiner als die der Kernschenkel. Das ermöglicht bei einfachster Herstellung der rechteckigen Blechpakete eine wesentliche Querschnittsverminderung und damit Material- und Gewichtsersparnis. Außerdem können gleichzeitig die Eisenverluste äußerst gering gehalten werden.
Claims (1)
- Patentanspruch: Ballastdrosseleinrichtung, insbesondere für Gasentladungsröhren, bestehend aus zwei oder mehr einzelnen Drosselspulen mit ungeschlossenem Magnetleiter, der aus einzelnen Paketen von rechteckiger Form besteht, wobei für jede Drosselspule ein Paket ein innerhalb der Wicklung angeordneter Kernschenkel ist und zwei weitere, räumlich parallelliegende Pakete als Außenmagnetleiter, die dünner sind als der Kernschenkel, die im wesentlichen rechteckige Wicklung an zwei Seiten abdecken, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Drosselspulen (3, 4; 13,14,15) räumlich nebeneinander angeordnet sind, derart, daß sich ein Außenmagnetleiter der ersten Drosselspule mit einem Außenmagnetleiter der folgenden Drosselspule parallelliegend berührtund mit diesem zu einem Paket (6;17,18) zusammengefaßt ist usf., und daß alle frei bleibenden Mantelflächen der Wicklungen durch zwei allen Drosselspulen (3, 4; 13,14,15) gemeinsame Seitenmagnetleiter-Pakete (8, 9; 20, 21) abgedeckt sind, die dünner sind als die Außenmagnetleiter-Pakete (5, 6, 7;16,17,18,19). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift B 29742 VIII c/21 f (bekanntgemacht am 6. 9.1956); deutsche Gebrauchsmuster Nr.1689 848, 1763084.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963D0043036 DE1277438C2 (de) | 1963-11-27 | 1963-11-27 | Ballastdrosseleinrichtung, insbesondere fuer Gasentladungsroehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963D0043036 DE1277438C2 (de) | 1963-11-27 | 1963-11-27 | Ballastdrosseleinrichtung, insbesondere fuer Gasentladungsroehren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1277438B true DE1277438B (de) | 1968-09-12 |
| DE1277438C2 DE1277438C2 (de) | 1969-05-08 |
Family
ID=7047303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963D0043036 Expired DE1277438C2 (de) | 1963-11-27 | 1963-11-27 | Ballastdrosseleinrichtung, insbesondere fuer Gasentladungsroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1277438C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0279253A1 (de) * | 1987-02-02 | 1988-08-24 | Magnetek May & Christe GmbH | Vorschaltgerät für Gasentladungslampen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1689848U (de) * | 1954-07-26 | 1954-12-23 | Gustav Hoese Fa | Eisen-drossel, insbesondere selbstinduktions-vorschaltgeraet fuer leuchtstoffroehren od. dgl. |
| DE1763084A1 (de) * | 1968-04-02 | 1972-02-24 | Voigt & Haeffner Gmbh | Kraftspeicher fuer Schmelzsicherungen |
-
1963
- 1963-11-27 DE DE1963D0043036 patent/DE1277438C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1689848U (de) * | 1954-07-26 | 1954-12-23 | Gustav Hoese Fa | Eisen-drossel, insbesondere selbstinduktions-vorschaltgeraet fuer leuchtstoffroehren od. dgl. |
| DE1763084A1 (de) * | 1968-04-02 | 1972-02-24 | Voigt & Haeffner Gmbh | Kraftspeicher fuer Schmelzsicherungen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0279253A1 (de) * | 1987-02-02 | 1988-08-24 | Magnetek May & Christe GmbH | Vorschaltgerät für Gasentladungslampen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1277438C2 (de) | 1969-05-08 |
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